• #91
Für mich wäre Arroganz die Fassadenseite von Selbstsicherheit,
Das muss wirklich nicht der Fall sein. Nehmen wir mal an, du wächst in einem Elternhaus auf, dass dir permanent erzählt, wie toll und einzigartig du bist. Dann machst du z.B. in der Schule aber andere Erfahrungen, gehst nachhause und erzählst es deinen Eltern. Die wehren das ab mit den Worten: ach, die anderen sind nur neidisch auf dich. Deshalb mögen sie dich nicht. Oder: deine Lehrer sind inkompetent und haben dich unfair benotet ....usw. Dann entwickelt man die Überzeugung, besser als andere zu sein. Also die Selbstsicherheit ist zumindest subjektiv empfunden durchaus echt und nicht nur gespielt.


Selbstbild ist für mich als Überbegriff unpassend, Bild ist von außen.
Na zum Bild von sich selbst, gehört ja auch das innere empfinden/erleben. Das nehmen im Zweifel andere Menschen gar nicht wahr.

Gerade unnahbare Frauen ziehen als Herausforderung Trophäenjäger an die die Herausforderung lieben während andere Männertypen sich an so eine Frau nicht heran wagen.

Allerdings steckt hinter Unnahbarkeit oft Unsicherheit. Das durchschauen solche Trophäenjäger und nutzen es aus.
Na ja, Männer die gerne jagen, tun es, weil es ihnen Spaß macht. Und je schwieriger eine Frau zu (hand)haben ist, je interessanter ist das Spiel und je mehr Spaß empfinden sie dabei.

ich habe diese Männer nie als besonders kopflastig und kalkuliert wahrgenommen, sondern eher als sehr emotional gepaart mit einer Sensibilität. Was sie halt auch zu komplizierten Charakteren machte.

Und wenn sie in einer Beziehung landeten, dann nicht mit der Sorte Frau „lieb, nett und umgänglich“, sondern eher mit ihresgleichen.
Suche ich eher eine zwar sexuell monogam verbindliche aber ansonsten eher weniger Dichte Beziehung mit viel Zeit für mich allein, bin ich quasi genau das richtige Menü für Doppelspieler. Also ein guter Snack für nebenbei.
Ja, da ist viel dran. Aber die lassen sich ja rasch aussortieren, wenn man früh signalisiert, dass man an keiner Affäre interessiert ist. Das kann man ja auch ganz subtil machen, ohne jemanden vor den Kopf stoßen zu müssen.
 
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  • #92
Also die Selbstsicherheit ist zumindest subjektiv empfunden durchaus echt und nicht nur gespielt.
Fassade meine ich nicht nur in dem Sinn von gespielt.
Man macht sich ja auch gerne selbst etwas vor - Selbsttäuschung.
Die kann zwar manchmal hilfreich sein, aber echt, aus dem Inneren heraus ist es nicht.

Beispiel - Ich war sehr lange ein Mensch, der Angst nicht kannte - Aufregung vor Prüfungen, kleine Alltagsängste, ja,, aber sonst nichts.
Bis ich eines Tages hinter meine selbst verinnerlichte Fassade schaute - diese Fassade, die mir im Positiven half, mein Leben ganz ordentlich zu führen.
Bis die Kraft, diese aufrecht zu erhalten nicht mehr reichte, die Fassade Risse bekam, und sich dahinter ein Trummerhaufen zeigte.
Da entdeckte ich dann meine Urangst, und in welchem Maße ich tatsächlich Angst verspüren kann - erst mal in einem dammbruchartigen Ausmaß.
So wie auch die ganzen Unsicherheiten, Selbstzweifel, die Selbstablehnung...

Aus diesem Erleben heraus denke ich, ist dieses Thema Selbstwertgefühle immens diffizil.
Fassade nach außen, Selbsttäuschung, welche Motivationen, intrinsische Gründe...

Wenn man sich wirklich ehrlich und gut kennen lernen möchte, gehört auch dazu, dass man auch kritisch beurteilbare Seiten hat, nicht immer sozial kompatibel, nicht immer nett, dass man nicht von allen gemocht werden kann, Ecken und Kanten besitzt.... Und sich trotzdem genau so mag mit allen Facetten der eigenen Persönlichkeit, oder an manchen Facetten arbeitet und sich ändert.

@Apfelmus, es ist nun gerade eine sehr tiefgründige Diskussion entstanden,
Aber vielleicht findest Du dabei ein paar Gedankenanstöße zu Deinen eigenen Selbstwertgefühlen, Wirkung nach außen?

Denn es wird ja sonst immer lapidar hingeworfen, fast wie eine Schuldzuweisung, arbeite am Deinem Selbstwert, dann ist die Ausstrahlung anders, und dann wird alles gut.
Es ist aber oft unbewusst, Dynamiken, die man in seiner Persönlichkeit hat, und die einem erst bewusst werden, wenn man im Außen damit konfrontiert wird.

Ob Du wirklich ein Einzelfall bist, glaube ich auch nicht.

Im Fazit ist es wohl auch die Frage - im welchem Umfeld bewege ich noch, wie nehme ich Menschen wahr, wie kommen bei mir bestimmte Verhaltensweisen, Aussprüche, etc. an, und was strahle ich bewusst und noch mehr unbewusst aus.

Dazu noch eine Erfahrung, je mehr Du Dir selbst bewusst bist, kannst Du - bis zu einem gewissen Maß - Deine Ausstrahlung situativ anpassen😉, glaubhaft, in dem Du mit den Facetten Deiner Persönlichkeit bewusst umgehst.
Sie nette, offene, umgängliche im Privaten - die kompetente, fachlich orientierte, straighte im Beruf...

Alles Gute Dir.

W, 51
 
  • #93
Ja, da ist viel dran. Aber die lassen sich ja rasch aussortieren, wenn man früh signalisiert, dass man an keiner Affäre interessiert ist. Das kann man ja auch ganz subtil machen, ohne jemanden vor den Kopf stoßen zu müssen.

Schon aus Sendersicht eindeutig klare Ablehnung kommt beim Empfänger oft nicht so wie vom Sender gemeint an. Bei subtiler Ablehnung ist dieses Problem noch größer. Es könnte wieder als unnahbares sich Zieren missverstanden werden was dann die Attraktivität für Trophäenjäger steigern kann.

Aber natürlich sollte Ablehnung respektvoll erfolgen. Ganz besonders auch unter Kollegen. Da hilft vielleicht das klare Statement, dass man sich unter Kollegen grundsätzlich auf nichts intimes einlässt.

Trotzdem kann man ja auf freundschaftlich kolligialer Ebene klären wie so das Familienleben eines Interessenten läuft und was er in dieser Hinsicht so plant. Spätere Ausnahmen von Grundsätzen sind theoretisch immer möglich.

In einen verbrannten Umfeld, da wo sich herum gesprochen hat, dass mit mir schnell was läuft wäre ich aber mit Ausnahmen sehr zurück halten denn Beziehungsmänner suchen meine Nähe dann eher nicht.

Ich gebe zu meine Ideen sind sehr kopflastig. Verliebtheit erschwert so etwas natürlich. Gleiches gilt für die Erwartung, dass Verliebtheit die Voraussetzung für eine Vertiefung ist. Besser ist die Verliebtheit entwickelt sich parallel zu einer echten Beziehung.

Wenn man sich trotz unklarer Ziele auf Intimitäten einlässt sollte man darauf keine Partnerschaftserwartung projizieren. Das schließt natürlich keine Entwicklung zu einer Partnerschaft aus. Aber letzteres ist eben unwahrscheinlich.

Wenn man feststellt, dass man sich immer wieder ggü. den falschen Leuten nicht abgrenzen kann, sollte man wirklich sehr klar kommunizieren. Diese klare Kommunikation ist nicht nur an Interessenten sondern auch an sich selbst gerichtet "ich habe dazu gelernt und lasse mich nicht wieder auf so etwas ein weil es mich verletzt"
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #94
Liebe Apfelmus, ich finde "offenherzig sein" und "Anschein zu erwecken, leicht zu haben zu sein", noch gar nicht das Problem an sich, denn diese Männer KÖNNTEST Du ja aussortieren anhand ihrer Reaktion auf Dich. Klar, es hat immer Sinn, mal sein eigenes Verhalten zu prüfen. Denn es ist ja tatsächlich so, dass es echte Signale gibt, auf die andere reagieren, und wenn das immer wieder gleich aussieht und man ein Problem damit hat, muss ja da "was" sein.
Aber FALLS jetzt Deine Lösungsansätze WÄREN, nur "nicht mehr so offenherzig" zu sein oder "Spielchen spielen, schwer zu haben zu sein" , wirst Du das Problem nicht lösen. Ich denke viel eher, dass allgemein gesagt mehr Menschenkenntnis, mehr Kenntnis darüber, wie wer flirtet, hilfreich sein könnten, wobei mehr Menschenkenntnis ja auch beinhaltet, dass man rausfindet, warum man die Männer nicht vorsortieren kann, also dass Du Dich mehr selbst kennst.
Aber: Ich denke auch, dass einer, der wirklich absolut davon überzeugt ist, verliebt zu sein und sich "ür die Richtige" auch zu trennen, oder der sich wirklich in Dich verliebt hat, weil er so dringend rauswill aus seiner Beziehung, gar nicht im Vorfeld erkennbar ist als "Mann mit Freundin, die er sowieso nicht verlassen wird". Oder Männer, die das alles sehr viel lockerer sehen als Du mit Beziehungen - die kannst Du auch nicht erkennen, weil Du gar nicht für möglich hältst, dass einer so tickt. Hier ist dann die Frage, ob Du naiv bist (also Menschenkenntnisproblem) oder ob die so aus dem Rahmen fallen mit ihrer Einstellung.
Erst, wenn Du merkst, dass er zu merkwürdigen Zeiten keine Zeit zum Telefonieren hat usw., dann kommt die Wahrheit raus.
Gibt mE leider kein 100%-Rezept.
 
  • #95
es hat kaum einer bis keiner in diesem Forum hier erlebt, schon gar nicht in dem Ausmass
Für mich eine pure Ausrede, ein gesuchter Vorwand, du wirst das für dich nur dann abstellen können, wenn es bei dir über die Schmerzgrenze hinaus geht, was du erlebt hast, ist aber nicht der Fall, da du nicht offen bist, auf kritische Anmerkungen!
- Mögliche externe Ursachen: "Consulting"- Umfeld mit vielen jungen, arroganten Typen, die vom Charakter so drauf sind, das Reisen, viele Möglichkeiten sich kennen zu lernen
- mögliche interne Ursachen: zu offenherzig, lieb, willig, mache den Anschein leicht zu haben zu sein, zu wenig Abgrenzung zwischen Privatem und Arbeit, auf der Suche
Die Ursache für deine Problemsituation bist einzig alleine du, aufgrund Defiziten im Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstverantwortung und in der Selbstliebe!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #96
Da bin ich dabei, es ist generell schwer festzustellen, ob Selbstwertgefühle, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein wirklich aus dem Inneren kommen - oder nur Fassade.
Interessanter Punkt.
Kann einer, der gar nichts von sich weiß und sich nicht seiner selbst bewusst ist, überhaupt ein richtiges SELBSTvertrauen haben, wo er sein Selbst gar nicht kennt und wahrnimmt.
Zumal ich auch wie Du der Ansicht bin, dass "sich seiner selbst bewusst werden", nicht irgendwann abgeschlossen ist. Also demnach NIE echtes Selbstvertrauen voll da sein könnte, auch NIE echtes Selbstwertgefühl, weil immer noch Reste der Persönlichkeit da sind, wo sie sich ihrer selbst nicht bewusst ist.

Oder man macht es daran fest, ob derjenige ERKENNT, dass er gerade wem, aber dann nicht sich, irgendwas vormacht, weil er spürt, dass er hier anderen ggü nicht authentisch sein kann. Wenn er es vormacht - Fakes sind ja nichts Böses an sich. Wenn man sich irgendwo bewerben will und unsicher ist, muss man dem anderen ja am besten vermitteln, dass man das Selbstvertrauen hat, die Aufgaben zu können.

Ich würde sagen:
Wer Selbstwertgefühl hat, lässt sich nicht respektlos behandeln oder merkt es zumindest, wenn er es zulässt, zB weil er was nicht verlieren will. Einer mit SWG sieht sich als Persönlichkeit nicht minderwertig an ggü anderen, nur weil die mehr haben, was besser können, schöner aussehen, ...
Arroganz und Selbstbewusstsein kann man gut unterscheiden daran, ob einer andere abwerten muss, um sich dann als besser darzustellen. Der mit Selbstbewusstsein macht sowas nicht.
Wenn Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl doch gekoppelt wären, müssten Kinder, von denen ich denke, dass sie noch gar kein Selbstbewusstsein haben können (weil das ja davon kommt, dass man sich erkennt und merkt, dass man individuell ist, wesensmäßig anders als andere IST (nicht: was anderes KANN oder anderes aussieht)), also dann müssten Kinder gar kein Selbstwertgefühl haben können und sich damit immer minderwertig behandeln lassen, z.B. für Zuneigung, Zustimmung. Würde ich jetzt nicht so sehen wollen, dass Kinder das in jedem Fall zulassen, also Selbstwertgefühl kann doch auch schon gebildet worden sein (hängt natürlich von den Eltern ab). Hm ... weiß aber nicht recht, ob man das SWG nennen kann ...
Und Selbstvertrauen ist ein variables Ding, sonst hätten nicht gestandene Leute noch nach Jahren Lampenfieber und manche Nichtskönner ne große Klappe mit wirklich echtem Selbstvertrauen, dass alle sie toll finden müssen.

Beispiel - Ich war sehr lange ein Mensch, der Angst nicht kannte
Darum beneide ich Dich, auch wenn Du es dann hinter Dir lassen musstest.
Ich denke, das ist ein Wesenszug, ich bin der andere Typ und auch extrem so erzogen worden.
Bewusst werden müssen beide, also der "unbegründet Unängstliche" und der "unbegründet Überängstliche", wenn sie mit sich ins Reine kommen wollen.
 
  • #97
Und wenn sie in einer Beziehung landeten, dann nicht mit der Sorte Frau „lieb, nett und umgänglich“, sondern eher mit ihresgleichen.
Das liegt wohl auch daran, dass Menschen, die einen Lebensstil pflegen, der eben auch auf Ausgehen, Vernissagen, Disco und Club etc basiert, sich immer mal wieder über den Weg laufen, sich kennen lernen ...... während die Maus hinterm Ofen die Wege gar nicht kreuzt. Und da man ja viele Menschen kennt sucht man nicht noch mehr .......
Dazu kommen ähnliche Erfahrungen und eine gewisse Gelassenheit im Umgang mit Menschen. Das Verständnis nicht zu vergessen .... sowie die Möglichkeit, weiterhin viel unterwegs zu sein. Jetzt halt zu zweit.
Besondere Emotionalität oder Empathie ... eher nicht. Allerdings war ich kein Trophaeenjäger - ich habe den Kick gemocht. Neue Frau - frischer Sex. Spiel Spass Spannung Überraschung.
Klar ist allerdings - Männer, die öfters Frauen ansprechen wissen irgendwann, wie man das macht. Können charmant fast jeden Fauxpas begehen und mit Lausbubencharme frech sein.
Nichts sagen und verheimlichen sind übrigens 2 Paar Stiefel. Verheimlichen wäre aktiv .... nichts sagen einfach die Grundeinstellung "Ist momentan nicht wichtig und tut nix zur Sache für mich"
 
  • #98
Wer Selbstwertgefühl hat, lässt sich nicht respektlos behandeln oder merkt es zumindest, wenn er es zulässt, zB weil er was nicht verlieren will. Einer mit SWG sieht sich als Persönlichkeit nicht minderwertig an ggü anderen, nur weil die mehr haben, was besser können, schöner aussehen, ...
Arroganz und Selbstbewusstsein kann man gut unterscheiden daran, ob einer andere abwerten muss, um sich dann als besser darzustellen. Der mit Selbstbewusstsein macht sowas nicht.

Das wäre zumindest eine fassbare Definition - ich denke, da treffen wir immer darauf.

Bei Kindern fängt es instinktiv an - sie werden sich selbst bewusst - Hunger, Durst, Alleine...
Und merken die Reaktionen.
Entsteht Urvertrauen, es ist jemand da, Urliebe - geht es ins Innen.
Selbstbewusstsein positiv, Selbstwert.

Oder es entsteht im extremen Fall ein Urmisstrauen, Urangst, weil Ignoranz passiert, Beängstigendes.
Babys trennen nicht inneres und äußeres Erleben.

Das sichere Baby wird zum sicheren Kind, positive Erfahrungen verstärken, das Kind wird immer sicherer, im Bindungsverhalten, mit sich selbst.

Alles stark vereinfacht dargestellt, aber so in etwa sehe ich die Entwicklung für Selbstwertgefühle. Je stabiler die Basis, desto größer die Resilienz später bei Schwierigkeiten, "Versagen", Niederlagen.

@void, wenn Du weißt, warum ich es mir nicht leisten konnte als Säugling /Baby/ der Kindheit Angst zu haben, dann beneide mich bitte nicht.
Es ist dann nicht mehr viel von einem übrig wenn die Fassade zusammen kracht. Und die Energie, die die Aufrechterhaltung dieser Fassade kostet eben auch Energie (Grund für Burnout @realwoman).

Ich glaube, es ist aber schwierig insgesamt einen wirklich stabilen Selbstwert zu haben,
Ob aufgrund kindlicher Prägungen, späterer Erfahrungen, der eigenen Persönlichkeit.
ich sehe es definitiv als Lernaufgabe und eine immer wieder Neuentdeckung.

Erlebnisse, wie sie Apfelmus hat, sind für mich Hinweise, wo man vielleicht selbst an sich arbeiten kann, sich weiter entwickeln.
Also als Chance nutzen.

W, 51

Bitte nun alle wieder zur Frage zurück. Vielen Dank. Die Moderation
 
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  • #99
Das liegt wohl auch daran, dass Menschen, die einen Lebensstil pflegen, der eben auch auf Ausgehen, Vernissagen, Disco und Club etc basiert, sich immer mal wieder über den Weg laufen, sich kennen lernen ...... während die Maus hinterm Ofen die Wege gar nicht kreuzt.
Das wage ich doch zu bezweifeln. Wenn wir uns zurück erinnern... worin unterscheidet sich deine V. von deinen anderen Frauen und Liebschaften? Richtig, in nichts. Andere gaben dir ebenso Freiheit, Lockerheit, Spaß.... aber nur bei ihr wolltest du dich binden- Nur bei ihr.
 
  • #100
Zitat von Tom26:
Das liegt wohl auch daran, dass Menschen, die einen Lebensstil pflegen, der eben auch auf Ausgehen, Vernissagen, Disco und Club etc basiert, sich immer mal wieder über den Weg laufen, sich kennen lernen ...... während die Maus hinterm Ofen die Wege gar nicht kreuzt.

Das wage ich doch zu bezweifeln. Wenn wir uns zurück erinnern... worin unterscheidet sich deine V. von deinen anderen Frauen und Liebschaften? Richtig, in nichts. Andere gaben dir ebenso Freiheit, Lockerheit, Spaß.... aber nur bei ihr wolltest du dich binden- Nur bei ihr.

Nicht nur sexuelle Abenteuerer pflegen einen Lebensstil mit Ausgehen, Vernissage, Clubs ...

Solche Interessen sind unabhängig vom Bindungsstil.

Eine andere Nummer sind z.B. Bühnenkünstler die wenn sie halbwegs prominent sind häufiger als Normalos sexuelle Angebote bekommen und Gelegenheiten haben. Da kann auch ein eigentlich eher monogamer Mensch irgendwann schwach werden.
 
  • #101
Eine andere Nummer sind z.B. Bühnenkünstler die wenn sie halbwegs prominent sind häufiger als Normalos sexuelle Angebote bekommen und Gelegenheiten haben. Da kann auch ein eigentlich eher monogamer Mensch irgendwann schwach werden.
Doch trifft das allerdings nur auf die Männer zu, wenn es dem Charakter entspricht. Beispiel: Keanu Reeves. Der hätte viele haben können, hat aber auf die eine gewartet, die nicht gerade dem geläufigen Schönheitsideal entspricht. Dennoch liebt er sie. Er und auch andere (seltene) prominente, attraktive Männer haben es eben nicht nötig alles abzugreifen, was geht. (Ohne respektlos klingen zu wollen).
Daher bin ich mir nicht sicher, ob es nur ein kick ist oder doch viel mehr ein Schmankerl fürs Ego, wenn man jede mitnimmt, die will.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #102
Wenn wir uns zurück erinnern... worin unterscheidet sich deine V. von deinen anderen Frauen und Liebschaften? Richtig, in nichts. Andere gaben dir ebenso Freiheit, Lockerheit, Spaß.... aber nur bei ihr wolltest du dich binden- Nur bei ihr.
Oh nein, da liegst du ganz falsch.
Der Unterschied zwischen V und all den anderen Frauen (mit Ausnahme meiner Italienerin vor vielen Jahren) liegt darin, dass ICH der Mann bin, den sie will. Den sie daher verstehen will, dem sie vertraut.
V gibt mir sehr viel - bei den anderen Frauen musste ich es mir nehmen. V freut sich über das, was ich ihr geben kann und will - und fordert nichts von mir, was ich nicht machen möchte. Und ich muss auch nicht fordern - ich bekomme diese wunderbare Frau dank ihrem freien Willen.
V zu ersetzen wäre absolut unmöglich. Und genau das war bei ihren vielen Vorgängerinnen problemlos möglich. Ich weiss eines sicher- ihren Platz bekommt keine andere mehr. Egal was passiert. Sollte V gehen gibt es noch ab und zu mal Sex mit irgendeinem Mädel, aber keinen Platz mehr in meinem Leben. So gesehen - ich habe den heiligen Gral nicht gefunden und schon gar nicht gesucht - ich hab den einfach als Geschenk erhalten.
So gesehen dürfte ich V nie mehr verheimlichen - selbst wenn sie weg wäre. Denn der Platz der Königin wird nie mehr vakant werden.
 
  • #103
Ich verstehe deine Kritik ehrlich gesagt nicht, und auch nicht, was du hier von mir erwartest? Ich habe mich mehrfach zurückgemeldet, gute Punkte positiv aufgefasst, ebenso "Ja, abers" bei Themen, die völlig in die falsche Richtung gehen.
Ich habe eben das Gefühl, dass du ausweichst. Im Übrigen dürfte ja solche Fragen in deinem Consulting-Umfeld ja Standard sein.
Wo du Beratung geschrieben hast, dachte ich an sozialpädagogische Themenfelder, das ergab für mich überhaupt keinen Sinn.
Tja, wenn du auf die coolen Consulting Typen stehst-nur zu. Im übrigen sind das ja nach deinen Schilderungen Männer, die neben fester Freundin durchaus mal die eine oder andere Frau mitnehmen-das Schicksal dürfte dir dann auch als feste Freundin blühen.
Zudem gibt es generell Männer die, mit entsprechendem Auftreten, Erfolg etc. Affären nebenbei suchen.
Die Bodenständigeren interessieren dich nicht oder auch sie sich nicht für dich. Also ein Bad-Boy-Schema. Und für die bist du ideal, da du keine Ansprüche stellst. So bewegen sich die Dates aus dem beruflichen Umfeld auf Tinder-Niveau.
Das Einzige, was mir hier momentan noch einfällt, ist das Thema Co-Narzissmus, was auch wieder ins Selbstbewusstsein reinspielt.
So suchst du dir vielleicht Männer, die dich aufwerten können, die ein bisschen blenden (und dazu auch manche Dinge ausblenden) und zu grossspurigem Auftreten neigen und für die du nur eine potentielle Kerbe im Bettpfosten bist. Und klar, wenn sie nur eine Affäre suchen, werden sie den Teufel tun und von ihrer Freundin erzählen.
 
  • #104
Ich habe eben das Gefühl, dass du ausweichst. Im Übrigen dürfte ja solche Fragen in deinem Consulting-Umfeld ja Standard sein.
Wo du Beratung geschrieben hast, dachte ich an sozialpädagogische Themenfelder, das ergab für mich überhaupt keinen Sinn.
Tja, wenn du auf die coolen Consulting Typen stehst-nur zu. Im übrigen sind das ja nach deinen Schilderungen Männer, die neben fester Freundin durchaus mal die eine oder andere Frau mitnehmen-das Schicksal dürfte dir dann auch als feste Freundin blühen.
Zudem gibt es generell Männer die, mit entsprechendem Auftreten, Erfolg etc. Affären nebenbei suchen.
Die Bodenständigeren interessieren dich nicht oder auch sie sich nicht für dich. Also ein Bad-Boy-Schema. Und für die bist du ideal, da du keine Ansprüche stellst. So bewegen sich die Dates aus dem beruflichen Umfeld auf Tinder-Niveau.
Das Einzige, was mir hier momentan noch einfällt, ist das Thema Co-Narzissmus, was auch wieder ins Selbstbewusstsein reinspielt.
So suchst du dir vielleicht Männer, die dich aufwerten können, die ein bisschen blenden (und dazu auch manche Dinge ausblenden) und zu grossspurigem Auftreten neigen und für die du nur eine potentielle Kerbe im Bettpfosten bist. Und klar, wenn sie nur eine Affäre suchen, werden sie den Teufel tun und von ihrer Freundin erzählen.

Auweia. Das ist ja bitter böse.

Ok bisher ist das in etwa so. Es muss aber nicht so bleiben wenn es @Apfelmus nicht gefällt und sie wirklich etwas ändern will, kann sie das auch.

Sie ist Ende 20 vielleicht der richtige Augenblick andere Wege zu beschreiten. Die Chance hat sie.
 
  • #105
V zu ersetzen wäre absolut unmöglich. Und genau das war bei ihren vielen Vorgängerinnen problemlos möglich. Ich weiss eines sicher- ihren Platz bekommt keine andere mehr. Egal was passiert. Sollte V gehen gibt es noch ab und zu mal Sex mit irgendeinem Mädel, aber keinen Platz mehr in meinem Leben. So gesehen - ich habe den heiligen Gral nicht gefunden und schon gar nicht gesucht - ich hab den einfach als Geschenk erhalten.
Also mal unabhängig vom Thema (darf ich das von der Moderation?): Ich glaube, jede Frau wünscht sich, dass ihr Freund so über sie redet wie du über V ^^ Und ich finde es toll, dass ihr beide genau die Beziehung gefunden habt, die ihr wolltet. Und das ja auch schon wieder recht lange. Da geht mir das Herz auf, um kitschig zu werden :D
Die Diskussion über Selbstwert und -bewusstsein und -vertrauen fand ich auch sehr interessant. Könnte man glatt ein eigenes Thema aufmachen.

Liebe FS, ich hoffe, dass du dich vielleicht nach einiger Zeit irgendwann noch mal meldest, was draus geworden ist und ob dir die Tipps hier was geholfen haben :)
 
  • #106
Der Unterschied zwischen V und all den anderen Frauen (mit Ausnahme meiner Italienerin vor vielen Jahren) liegt darin, dass ICH der Mann bin, den sie will. Den sie daher verstehen will, dem sie vertraut.
Du liebst sie und daher ist sie unersetzbar. Das verstehe ich.

Wenn ich mich aber recht erinnere, haben dir auch andere Frauen vertraut, wollten dich und haben sich um dich bemüht, laut deinen Aussagen früher. Der Punkt ist aber, das du in die Frauen nicht verliebt warst. Wo soll denn da der Unterschied sein, wenn diese letzte Frage noch gestattet ist.
 
  • #107
Wenn ich mich aber recht erinnere, haben dir auch andere Frauen vertraut, wollten dich und haben sich um dich bemüht, laut deinen Aussagen früher. Der Punkt ist aber, das du in die Frauen nicht verliebt warst. Wo soll denn da der Unterschied sein, wenn diese letzte Frage noch gestattet ist.
Darf ich?
Der Unterschied ist in der Transparenz.
Wenn ich der Frau von vornherein reinen Wein einschenke und sie nicht erste verliebt mache indem ich ihr wie @Andreas1965 die Hucke voll lüge um das zu erreichen, dann kann die Frau selbst entscheiden, ob sie mich mal mitnimmt oder es bleiben lässt.
V hat den Tom auf vermutlich völlig dramalose Art gezähmt und ihm einen Hafen beschert. Das nennt man "ankommen".
Ein ganz großer Unterschied.
Freut mich für die beiden.
M50

Chat beendet. Bitte alle wieder zur Frage zurück.
 
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  • #108
Fassade meine ich nicht nur in dem Sinn von gespielt.
Man macht sich ja auch gerne selbst etwas vor - Selbsttäuschung.
Ah ok, jetzt verstehe ich, was du meinst.
Da bin ich voll bei dir. Wenn man Gewisses von sich abspaltet, dann spürt man es zwar bewusst nicht, aber es ist dennoch vorhanden und übt Einfluss aufs eigene Handeln und Denken aus.
Schon aus Sendersicht eindeutig klare Ablehnung kommt beim Empfänger oft nicht so wie vom Sender gemeint an. Bei subtiler Ablehnung ist dieses Problem noch größer. Es könnte wieder als unnahbares sich Zieren missverstanden werden was dann die Attraktivität für Trophäenjäger steigern kann
Nun ja, irgendwann versteht so ziemlich jeder, dass man nicht interessiert ist, wenn man auf gewisses nicht eingeht.

Menschen machen einem subtile „Beziehungsangebote“ und ich entscheide selbst, ob ich diese annehme, indem ich darauf einsteige, oder eben sein lasse.

Ein intimeres Verhältnis kann ja nicht einseitig aufgebaut werden. Entweder wirke ich aktiv mit, oder ich lasse mich passiv mitreißen ( mangelnde Abgrenzung )

Dann brauche ich mich aber natürlich nicht wundern, dass ich irgendwo lande, wo ich vielleicht gar nicht hinwollte.

Man muss sich die Dynamik vor Augen führen, die gerade in Hinblick aufs Dating zwischen Mann und Frau ablaufen. Auch wenn das politisch inkorrekt ist, so führt der Mann und die Frau lässt sich führen. Daher würde ich einer Frau auch nie dazu raten, die aktiv treibende Kraft beim
Kennenlernen zu sein.
Das Zulassen ist allerdings kein rein passiver Akt. Ich mache also nicht bei allem mit, nur weil er es gerne hätte, sondern habe auch meine eigenen Vorstellungen, wie ich was haben will. Ergo wird er einen Widerstand spüren und auch mal ein Nein zu hören bekommen. Das hat nichts mit „sich zieren“ zu tun, sondern damit, dass ich ein eigenständiger Mensch bin.

Und um auf die „Trophäenjäger“ zurückkommen: das sind ja Männer, die das Führen sehr gut beherrschen. Wenn man jetzt eine Ebene tiefer geht, wird sehr offensichtlich, dass das eine Art des Screenings ist.

Sie sortieren damit Frauen aus, die eine „Ich Schwäche“ aufweisen, weil sie das Bedürfnis nach Augenhöhe besitzen. Auch wenn ihnen das manchmal selbst gar nicht bewusst ist, weil sie dahingehend unreflektiert sind.
Ob so ein Mann potenzielles Beziehungsmaterial ist, merkt man daran, wie er mit Unterschieden umgeht. Und wieviel Raum er einem anderen Menschen zugestehen kann. Aber wenn ich das als Frau eben nicht „teste“, dann lande ich bei Männern in der Affären Schublade, oder gerate an welche, die im Grunde Single bleiben wollen, nur eben mit Anhängsel, welches sich um Ihre Bedürfnisse kümmert und das dann Beziehung nennen.
 
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  • #109
Tom26 schreibt:
"Das liegt wohl auch daran, dass Menschen, die einen Lebensstil pflegen, der eben auch auf Ausgehen, Vernissagen, Disco und Club etc basiert, sich immer mal wieder über den Weg laufen, sich kennen lernen "

Das ist mir persönlich zu oberflächlich betrachtet und zu kurz gegriffen .
Gleich und gleich gesellt sich gerne. Menschen mit ähnlichem Charakter harmonieren halt besser, als die, die zu unterschiedlich sind.

Und die meisten Menschen sehnen sich nach Harmonie in ihren Partnerschaften und nicht nach endlosen Diskussionen über richtig und falsch.

Es gibt Menschen, die von Natur aus, ein stärker ausgeprägtes Autonomie Bedürfnis haben und das Eingehen einer Beziehung kein „must have“ darstellt, weil sie weniger auf die Bestätigung und Anerkennung anderer angewiesen sind. Natürlich gibt es auch die, die durch die Betten springen, weil sie viel Bestätigung brauchen. das ist dann eine pseudo Autonomie.

Die werden wohl tendenziell auch eher mal Affären haben, weil sie weniger kompromissbereit sind und sich nur auf Menschen einlassen, die ihren Vorstellungen in den wichtigen Punkten entsprechen.

Wenn die FS öfter an gebundene Männern gerät, dann kann es daran liegen, dass sie schlicht zu angepasst ist und „Tür und Tor“ den Männern gegenüber öffnet, die einfach nur „ihr Ding durchziehen“ wollen.

Oder weil sie selbst zu sehr auf der „Beziehungsebene“ unterwegs ist und daher jedem sehr zugewandt und offen begegnet, weil sie nicht abgelehnt werden will, gerät sie an Männer, die sehr viel Bestätigung brauchen und es daher mit der Treue nicht so genau nehmen.
 
  • #110
Aber die lassen sich ja rasch aussortieren, wenn man früh signalisiert, dass man an keiner Affäre interessiert ist. Das kann man ja auch ganz subtil machen, ohne jemanden vor den Kopf stoßen zu müssen.
Nicht unbedingt. Die skrupellosen Player nehmen bewusst ein doppeltes Spiel in Kauf, andere entscheiden für sich über den anderen hinweg, dass gewisse Informationen nicht relevant sind. Oder rücken erst später damit raus, wenn die Frau schon Gefühle hat. Jemand, der beruflich viel unterwegs ist, kann natürlich leichter mehrgleisig fahren.
Ansonsten gilt: keine wochenlangen Datepausen, Treffen und Telefonieren zu beziehungsrelevannten Zeiten, gern auch vom Festnetz, wenn vorhanden.
Wer jedoch gleich signalisiert, langsam angehen im Sinne von lange Pausen zwischen den Kontakten, öffnet Tür und Tor und lässt sich leicht dazwischen schieben.
 
  • #111
Auch wenn das politisch inkorrekt ist, so führt der Mann und die Frau lässt sich führen. Daher würde ich einer Frau auch nie dazu raten, die aktiv treibende Kraft beim
Kennenlernen zu sein.
Sehe ich auch so. Das ist doof, weil das auch suggeriert, dass "nein heißt vielleicht" gilt.
Aber ich seh das auch so, dass Männer nicht der Part sind, der beim Zusammenfinden sich sozusagen als zierende Schöne benimmt, während die Frau erobert mit ihren Skills. Das ist interessant, wenn Männer sich so benehmen. Und umgedreht, wenn Frauen sich wie erobernde Männer benehmen und dann immer wieder auf die Nase fallen.

Das Zulassen ist allerdings kein rein passiver Akt.
Genau. Das ist ne Falle, wenn ne Frau denkt, sie würde den Mann verlieren, wenn sie nicht überall mitgeht. Dann wird sie auch uninteressant.
Und um auf die „Trophäenjäger“ zurückkommen: das sind ja Männer, die das Führen sehr gut beherrschen. Wenn man jetzt eine Ebene tiefer geht, wird sehr offensichtlich, dass das eine Art des Screenings ist.

Sie sortieren damit Frauen aus, die eine „Ich Schwäche“ aufweisen, weil sie das Bedürfnis nach Augenhöhe besitzen.
Hier bin ich nicht Deiner Ansicht. Oder kommt drauf an, was Du meinst.
"Trophäenjäger" und "Augenhöhe" in einem Satz, das passt für mich nicht. Der Trophäenjäger versucht ja, sich aufzuwerten mit einem Objekt der Begierde (das er auch generell für ein ODB anderer Leute hält, sonst wertet es ja nicht auf). Und ihn interessiert dabei doch keine Frau, die einen eigenständigen Charakter hat, sondern die so wirkt oder so ist, dass sie schwer zu haben ist bei gleichzeitig hochattraktivem Aussehen oder Status (z.B. bekanntes Model sein).
Also Trophäenjäger haben mE selbst eine riesen Ich-Schwäche, sind nicht an einer Beziehung interessiert, schon gar nicht einer, die auf Augenhöhe funktioniert. Ich denke, Frauen, die reflektiert und damit auch emo. eigenständig sind, merken, wenn sie als Trophäe gesehen werden und wollen so einen Mann nicht.

@Lionne
Ich hab nun auch meine Geschichte, auch wenn ich sie hier nicht schreiben mag und meine Anregungen zur Veränderung anders als durch Therapie fand, aber es ist natürlich unsinnig, das so zu vergleichen, das stimmt.
 
  • #112
Die werden wohl tendenziell auch eher mal Affären haben, weil sie weniger kompromissbereit sind und sich nur auf Menschen einlassen, die ihren Vorstellungen in den wichtigen Punkten entsprechen.

Anna, ich diskutiere gerne mit Dir.
Nun lege ich wieder ein Veto ein.
Beides sind für mich unterschiedliche Themen.

Ein Mensch ist vom Typus eher ein Affären Mensch, ist vielleicht auch distanzierter, lässt sich eher partiell ein. Trifft so ein Mensch auf den /die richtige kann es ja trotzdem verbindlich sein.
Andere sind von vornherein Menschen, die unverbindliche Formen nicht können, weil es ihnen nicht gut tut.

Kompromissfähigkeit, - Bereitschaft, das Wissen, was man will, welche Art von Beziehungen, und wie man sich eine stimmige Partnerschaft vorstellt, wann man sich einlässt auf eine Partnerschaft ist ein anderes Thema.

W, 51
 
  • #113
Liebe Apfelmus,

ich denke schon, dass die Kritik an deiner Arbeit im Consulting, der Anflug von Neid auf gut ausgebildete, gut verdienende und gut gekleidete Menschen bei gleichzeitiger Überhöhung der "Sozialen" dir nicht gerecht wird. Hier auch der Hinweis - einen Menschen, der immer wieder mal einige Wochen am Stück "fern der Heimat" tätig ist, den erreicht man abends eben selten auf seinem Festnetz zuhause. Und Datepausen kann man nur mit jemand haben, den man datet. Was ja gar nicht immer der Fall war .....
Was du tun kannst ? Gar nicht so wirklich viel. Änderst du deinen Beruf, deine Kleidung, deine offene Art .... dann bist du nicht mehr Apfelmus. Und ich glaube daran, dass das schade wäre.
Aufmerksamer auf die Nuancen achten, Wortwahl und Auftritt der Männer genauer beobachten - das kannst du machen. Vor allem bei den Männern, die du daten willst ......
Vielleicht übersiehst du etwas und möglicherweise bist du genau der Typ Frau, von dem ein bestimmter Typ Mann träumt. Kommt dann noch dazu, dass der Typ "Familienvater" genau dein Ding ist .......
 
  • #114
Ihe Arbeit kann sie ja gut und gern machen
Ich denke aber, dass hier der Typus des risikobereiten Players, der sehr gut seine eigenen Interessen durchzusetzen weiss und sich gut darstellen kann, oft vertreten ist. Von daher halte ich es für naiv, sich immer wieder gutgläubig auf Treffen einzulassen und dann zu sagen, oh, das ist ja gar kein Goldfisch, dass ist ein Hai.
Der interssiert sich ja gar nicht für mich, sondern nur fürs Bett. Der wollte mal wieder den Kick haben.
Wer mit Haien schwimmen geht, darf sich nicht anschließend über Haie beschweren.
Von daher würde ich stärker zwischen beruflich und privat trennen, genauer hinschauen, wer sich denn da eigentlich interessiert
Das ist aber letzlich ihre Entscheidung.
 
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  • #115
Liebe Apfelmus,

ich denke schon, dass die Kritik an deiner Arbeit im Consulting, der Anflug von Neid auf gut ausgebildete, gut verdienende und gut gekleidete Menschen bei gleichzeitiger Überhöhung der "Sozialen" dir nicht gerecht wird. Hier auch der Hinweis - einen Menschen, der immer wieder mal einige Wochen am Stück "fern der Heimat" tätig ist, den erreicht man abends eben selten auf seinem Festnetz zuhause. Und Datepausen kann man nur mit jemand haben, den man datet. Was ja gar nicht immer der Fall war .....
Was du tun kannst ? Gar nicht so wirklich viel. Änderst du deinen Beruf, deine Kleidung, deine offene Art .... dann bist du nicht mehr Apfelmus.

Ich sehe hier keine Kritik an ihrer Arbeit oder Neid auf ihren Lebenstil. Es gibt hier auch keine Aufforderung, dass sie ihren Beruf o.ä. ändern soll.

Stattdessen wird hier darüber diskutiert welche Möglichkeiten sie hat etwas zu ändern was sie selbst stört.

Dazu gehört auch, dass sie sich selbst überlegt wohin sie sich selbst entwickeln will. Ein Ziel für sie könnte auch der Aufstieg zu einem Partner in einem Consulting Unternehmen sein. Zwei andere Ziele hat sie hier schon angedeutet. Erstens eine monogame verbindliche Beziehung. Zweitens keinen Sex mit bereits gebundenen Männern.

Wie soll sie diese Ziele deiner Meinung nach erreichen @Tom26 ? Oder hältst du es für besser sie lässt diese Ziele fallen und fährt weiterhin den Kurs ihrer Vergangenheit der ihr aber gemäß ihres eigenen Threads nicht gefällt? Wenn ja warum?
 
  • #116
Stattdessen wird hier darüber diskutiert welche Möglichkeiten sie hat etwas zu ändern was sie selbst stört.
Ich weiß nicht ob man das unbedingt ändern kann.

Lügen ist, so finde ich, ein Zeichen von Respektlosigkeit und mangelnder Wertschätzung- Egal aus welchem Grund. Sie möchte nicht belogen werden, was ja nicht in ihrer Hand liegt. Sie kann höchstens überlegen, wie sie damit umgeht.

Da waren ja schon einige gute Tipps dabei: Bei Kollegen (an denen sie nicht interessiert ist) auf Distanz gehen und bei Männern, an denen Sie interessiert ist, genau prüfen und nicht einfach mal naiv darauf vertrauen, das alles Gesagte stimmt.
 
  • #117
Danke an alle für die vielen wertvollen Beiträge.
Der Ton von Pfauenauge ist jetzt auch etwas überraschend, aber sie mag nicht unrecht haben. Mein Muster sind bestimmt auch die "Bad-Boys", die ich spannend finde, und von solchen gibt es im Consulting, Banking etc. sehr viele.
inen Menschen, der immer wieder mal einige Wochen am Stück "fern der Heimat" tätig ist, den erreicht man abends eben selten auf seinem Festnetz zuhause. Und Datepausen kann man nur mit jemand haben, den man datet. Was ja gar nicht immer der Fall war .....
Ja, hier liegt definitiv ein Grund, ich sehe diese Männer unter der Woche auf dem Projekt, das ist in den ersten Wochen kollegial, aber häufig folgen dann Feierabendbiere oder Dinner im Kollegenkreis. Im Laufe des Kennenlernens weiß man meistens auch um den Beziehungsstatus. Den aktuellen Kollegen kenne ich seit einigen Monaten und da fiel nie etwas dazu.
Ich habe ihn übrigens nochmals direkt darauf angesprochen, er verneinte, in einer Beziehung zu sein. Also entweder lügt er, oder er hat tatsächlich einfach nur mehrere Affären.

Zu meinem Selbstwert, ja um den ist es nicht so gut bestellt, ich war auch immer das "hässliche Entlein", mein letzter Freund hat mich dauernd fertig gemacht. Nachdem ich diese Beziehung beendete, war ich am Boden. Die letzten Jahre habe ich recht viel erreicht, privat und beruflich, habe mich entwickelt und merke, dass ich nun auch Männer anziehe, die sich vorher nie für mich interessiert hätten. Da bin ich dann vielleicht ein bisschen zu schnell geschmeichelt und werde etwas blind.
So suchst du dir vielleicht Männer, die dich aufwerten können, die ein bisschen blenden (und dazu auch manche Dinge ausblenden)
Ich denke aufwerten ist das falsche Wort, vielleicht Männer die ich bewundere. Die selbstbewusst sind, beruflich erfolgreich, ähnliche Hobbys und Auslandserfahrungen haben wie ich.
Denn was die "bodenständigen" Männer ausserhalb der Arbeitswelt angeht, ich habe dieses Jahr drei davon kurz geratet (siehe u.a. meinen Thread mit dem Stullenmann) und auch dort kam sehr schnell eine seltsame Dynamik rein. 2 von denen fühlten sich schlecht auf Grund ihres geringeren Bildungsabschlusses, und auch im sportlichen Bereich wurde es eher eine Konkurrenzsituation als eine Partnerschaft. Was mir auch auffiel, die suchten alle so eine süsse, liebe kleine Frau, werteten meine Erfolge ab und ich fühlte mich bei ihnen nicht ernst genommen als volle Person. Bei den anderen Männern (u.a. aus der Firma) hatte ich mehr das Gefühl, dass sie meine Interessen und mein Leben respektieren und bewundern und nicht versuchen mich in diese Rolle des Frauchen zu drängen.
 
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  • #118
Der Ton von Pfauenauge ist jetzt auch etwas überraschend, aber sie mag nicht unrecht haben. Meine Muster sind bestimmt auch die "Bad-Boys", die ich spannend finde, und von solchen gibt es im Consulting, Banking etc. sehr viele.
Ich hatte den Eindruck, dass wir uns hier im Kreis drehen. Deshalb war ich konfrontativer, um mal vorwärts zu kommen und um die Dinge mal etwas mehr auf einen Punkt zu bringen. Ich finde die Information, in welchem Umfeld du arbeitest, war wichtig, um diese Häufung an für dich unangenehm verlaufenden Dates erklären zu können, zumindest was den Anteil von aussen angeht.
Also entweder lügt er, oder er hat tatsächlich einfach nur mehrere Affären.
Ja vielleicht hat er mehrere Affären. Da gibt es viele, die so leben, und er muss es auch nicht rechtfertigen. Für dich ist er damit raus. Ich habe deine früheren Posts aus anderen Threads nicht mehr hervorgekramt, aber ich meine mich erinnern zu können, dass du mehrere gebundene Männer aus dem Bekanntenkreis attraktiv findest. Also da ist schon eine unbewusste Anziehung für Männer da, die nicht ganz zu haben sind.
merke, dass ich nun auch Männer anziehe, die sich vorher nie für mich interessiert hätten. Da bin ich dann vielleicht ein bisschen zu schnell geschmeichelt und werde etwas blind.
Das ist nachvollziehbar. Das ist ein Ego-Push. Das meinte ich mit " aufwerten". Wenn sich ein " toller Mann" für dich interessiert, bist du aufgewertet, d.h. du bist auch toll, wenn sich so ein toller Mann für dich interessiert.
Das ist ja mal ganz schematisch die Seite des Co-Narzissten, schau mal nach Bärbel Wardetzki z. B. Bei der Frau ist der Selbstwert innen gering, auch wenn sie äußerlich viel erreicht hat.
Männer, die du bewundern kannst, also schematisch " der Narzisst", braucht wiederum jemand, der sich selbst für nicht so toll hält, damit er einen Bewunderer hat.
Bodenständig ist vielleicht nicht das richtige Wort, und jemand, der deinen Horizont nicht hat, passt auch nich, nehmen wir loyal und integer, nicht gleichzusetzen mit beschränkt und langweilig Das wirst du bei den Bad Boys nicht finden. Es kann aber in einer Beziehung nicht darum gehen, sich gegenseitig zu bewundern oder herunterzumachen.
Im Idealfall kommt der Selbstwert von innen, unabhängig von äusseren Erfolgen. Sonst bist du abhängig, und wie man sieht, wächst er nicht automatisch mit den Erfolgen mit.
Diese tollen Männer scheinen sich nicht unbedingt für dein Wesen zu interessieren, sondern es ist ein gegenseitiges Bestätigen der Erfolge, also eher oberflächlich.
Ich verstehe den Reiz eines attraktiven, erfolgreichen Mannes, aber außer Chemie muss noch nehr Passung bestehen.
Also nicht einfach, boah ein toller Mann interessiert sich für mich und blind ins Haifischbecken springen, sondern mal länger am Beckenrand stehen und beobachten.
 
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  • #119
Zu ergänzen ist noch:
Du lebst dich dann über diese Männer, die Status, Erfolg und vor allen Dingen Selbstbewusstsein repräsentieren.
Du holst dir dann das Selbstbewusstsein über die, das was dir (vermeintlich) fehlt. Sie geben dir den Wert.
Zum einen stehst du auf diese Bad Boys, vielleicht auch aufgrund ihres speziellen Charismas und ihrer Dominanz.
Gleichzeitig erhoffst du dir von Ihnen Ehrlichkeit, Treue, Verbindlichkeit, Fairness, Loyalität, Menschlichkeit, Liebe, Empathie, echte Gefühle und echtes Interesse. Das ist in dieser Konstellation nicht möglich. Überleg mal, ob du dich hier möglicherweise an einer Person aus deiner Vergangenheit abarbeitest, die doch noch passend gemacht werden soll.
Wenn aber jeder den anderen als Mittel zum Zweck benutzt, um eigene Lücken zu stopfen, wirst du das dort nicht finden.
Zumal das Selbstbewusstsein dieser Männer nicht ganz echt ist, da sie Teile ihres Selbst und ihrer Umwelt ausblenden um leichter agieren zu können.
Es gibt auch charismatische, selbstbewusste, erfolgreiche und integre Männer. Die sind aber nicht so häufig. Und die sind eher an einer "gemitteten" Frau interessiert, und nicht an einer die jedem "Bad Boy" hinterherrennt.
Du kannst dich auch natürlich den Bad Boys anpassen, ihre Werte übernehmen, wenn es dir wichtig ist, in einer bestimmten "Liga" mitzuspielen.
Letztendlich bist du frei. Es ist deine Entscheidung, auf wen du dich einlässt. Wir leben in einem freien Land, du kannst fünf Affären parallel laufen lassen, wenn dir danach ist oder was auch immer dir vorschwebt.
 
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  • #120
Wie soll sie diese Ziele deiner Meinung nach erreichen @Tom26 ?
Da ich Apfelmus nicht persönlich kenne, kann ich keine Erfolgsstrategie anbieten.
Wie sie Partner wird ? Nun, die meisten Unternehmen haben diesbezüglich einen Weg, den man beschreiten muss. Aber welcher das ist ?
Wie sie ihre privaten Ziele erreicht ?
Meines Erachtens sind es Kleinigkeiten, die sie verändern kann. Und wie beim Reparieren von Maschinen aller Art ist es oft so, dass die Kleinigkeiten am schwierigsten zu finden sind. Da hilft nur das Ausschlussverfahren - zu deutsch: Ausprobieren.
Warum werde ich so wahrgenommen, wie ich eben wahrgenommen werde ? Diese Frage kann dir ein guter Freund beantworten. Warum ist der mit dir befreundet ? Was schätzt er an dir ? Und warum verdreht er ab und zu die Augen ?
Mit anderen Menschen ausgehen, an andere Orte, am Auftreten oder der Optik etwas verändern ... oder einige dieser kleinen Dinge zusammen .....
Aber die Frage stellt sich auch - Würde das eine oder andere ihre Persönlichkeit angreifen ? Menschen, die gerne lachen, sind eben so .... und fühlen sich nicht wohl, wenn sie nicht lachen dürfen ......
 
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