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Gast

  • #1

Werden Mütter tatsächlich irgendwie geschlechtslos?

Nachvollziehbar wäre es ja: Schließlich hat die Natur den Sexualtrieb nicht zur lustvolleren Gestaltung der Freizeit eingrichtet. Nach (wiederholter) Niederkunft ist die eigentliche Aufgabe erfüllt. Tatsächlich erlebe ich viele Mütter irgendwie als "trutschig". Kaum wiederzuerkennen, kein Vergleich mit deren Singletagen. Und beim Osterbrunch vernahm ich von verheirateten Männern ein mehr oder weniger offenes Klagen, ihre Frauen (Mütter...) wären weit weniger zu Sex bereit als ihnen lieb ist. Mir kam es beinahe vor, sie müssten regelrecht darum betteln. Dabei hatte ich mir als Single ausgemalt, die Ehe böte geradezu Vollverpflegung in diesem Punkt. Aufwendiges Rumbaggern unnötig. Fehlanzeige? Das würde wiederum Seitensprünge sehr gut erklären.
 
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Gast

  • #2
Unterstützt uns mehr bei Hausarbeit und Kinderpflege, dann haben wir mehr Energie für Sex.
Du glaubst das nicht?
Lass mal Deine Frau eine Woche in die Ferein fahren, Du nimmst Dir ebenfalls Urlaub ubnd häslt den Hausstand nicht nur aufrecht, sondern genau auf dem Level, auf dem sie das getan hat.

Wenn ich so was lesen, dann wundere ich mich nicht mehr, dass immer weniger Frauen (und Männer) Kinder haben wollen.

Ich habe auch nur eins und danke, das mußte ich trotz Ehe allein groß kriegen und all den Ansprüchen gerecht werden.
Single oder nur Paar ist wesentlich angenehmer.
 
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Gast

  • #3
Lieber FS, Frauen, die Mütter sind, sind deshalb nicht weniger erfreut am Sex. ABER, Kinder erfordern je nach Anzahl und Alter sehr viel Aufmerksamkeit. D.h., dass Mütter bereits den ganzen Tag sehr viel Aufmerksamkeit verschenken, immer präsent sind und sich abends dann nur noch leer fühlen, ausgesaugt. Kommt dann der Mann und hat "auch noch Ansprüche", dann vergeht fast jeder Frau die Lust. Es sei denn, der Mann bringt sich ein mit Kinder gemeinsam ins Bett bringen und den abendlichen Haushalt schnell zusammen in Ordnung bringen. Mutter sein bedeutet ganz einfach: nonstop Präsenz, viel Nein zu sich selbst sagen, geben, geben, geben.. Irgendwann ist der Speicher "Aufmerksamkeit/Geben" einfach leer und muss wieder aufgefüllt werden - aber bestimmt nicht damit, dass der Mann Sex einfordert. Ich gebe #1 absolut Recht: Ihr Männer müsst Eure Frauen mehr unterstützen, ist Euch daran gelegen, ein erfülltes Sexleben zu haben. w/45
 
  • #4
Das ging mir im ersten Jahr nach der Geburt ganz genau so!

So wunderschön die Zeit mit dem Baby auch war, sie nahm mich körperlich und seelisch zunächst total in Anspruch. Mein Mann war damals sehr verständnisvoll, entlastete mich dann, wann immer es ging und brachte mir sogar das Frühstück ins Bett, damit ich noch etwas ausruhen konnte.
Mit Erfolg! Ich fühlte mich nach und nach besser und hatte abends noch genug Kraft für erotische Highlights. (Vielleicht ist das ein Tipp für den Fragesteller!)
 
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Gast

  • #5
Ja, die ersten Jahre mit Baby - da ist frau dann "das Mutti".
Mir war schon klar, dass mein Mann darunter leiden musste, aber ich habe auch gelitten. Mein Sohn war extrem anstrengend, hat fast nie geschlafen, stündlich aufgewacht.
Glaubst du allen ernstes, dass ich dann noch eine dieser wenigen Schlafstunden mit Sex verplempert hätte. Und wenn, dann konnte man nie so ganz bei der Sache sein, denn mitten im schönsten Liebesspiel kräht dann nebenan so ein kleiner Schreihals.
Mein Mann hat sich extrem wenig um das Kind gekümmert, es blieb alles an mir hängen. Wo soll da noch Energie für Sex herkommen.
Liebe Männer, kriegt ihr erstmal selbst ein Kind und zieht es groß - dann reden wir weiter.

Ach ja übrigens: Die geschlechtslose Zeit geht vorbei. Spätestens wenn das Kind mal im Kindergarten ist, wird es wieder besser - wenn der Mann es versteht, die Frau wieder zu erwecken.
Und seit mein Kind aus dem Haus ist, bin ich mehr Frau als jemals zuvor.
 
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Gast

  • #6
@1-4

Oh Gott, da hat man ja als Mann herzlich wenig davon?

Den ganzen Tag arbeiten und das Geld ranschaffen, damit die Frau ihr Bedürfnis nach einem Kind befriedigen kann, dann noch im Haushalt mitarbeiten und jahrelang auf ein halbwegs befriedigendes Sexualleben warten?

Moralisch finde ich es nicht gut, wenn Männer ihre Mutter gewordenen Frauen betrügen. Aber besser verstehen kann ich es jetzt schon.
 
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Gast

  • #7
Ich hatte nach allen drei Geburten ab dem siebten Tag danach wieder Sex, und zwar genauso oft und heiß wie vor den Geburten.

Konnte nie verstehen, wieso manche Frauen nach Geburten die Lust auf Sex angeblich verlieren. Ich glaub, das ist eine verschwindende Minderheit. Es sind vielleicht die, die sowieso sexuell nie so sehr interessiert waren.

Karola,53
 
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Gast

  • #8
Ich schließe mich den Posterinnen 1-4 an. Diese Frauen sind einfach endlos müde, ausgelaugt, genervt vom ewigen Babygeschrei. Nächstens müssen sie 2-3 mal aufstehen und das Kind versorgen - das geht nach Monaten an die Substanz. Wenn frau dann mal kurz ein Bett oder Sofa berührt, denkt sie nicht an Sex, sondern fällt sofort in einen tiefen Erschöpfungsschlaf. Auch scheint der Tag plötzlich viel weniger Stunden als früher zu haben.
Es gibt Frauen in diesem Stadium, die freuen sich schon, wenn sie es schaffen, mal zu duschen und was zu essen.

@5: Haushalt, Geld ranschaffen und Kind versorgen sind die Aufgaben von Mann und Frau gleichermaßen. Was hast Du denn für seltsame Ansichten! Es ist dein Kind, die Mutter reibt sich auf und Du denkst nur daran, wie Du Deinen Schwanz bürsten kannst.
Werde mal erwachsen! Man glaubt ja gar nicht, wie viele unreife Männer gibt.

C.
 
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Gast

  • #9
Tut mir ja leid um die Mütter, aber in der Zeit, wo ihr keine Lust mehr auf eure Männer habt, gehen sie fremd. Kann mindestens (!) zehn (!) Geschichten von Freundinnen und mir erzählen, wo die Mama zu Hause das Kind gehütet hat und der Mann in Sachen Fremd gehen unterwegs war. Ich möchte diese Männer nicht als Ehemann haben...
 
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Gast

  • #10
Quatsch, die Kinder müssen erst älter werden, bis sie wieder mehr Luft hat, dann kannst Du sie neu begeistern. Allerdings neu d. h. .......Sofern die das Kinderbekommen abgeschlossen ist.
 
G

Gast

  • #11
@7
Das Hauptproblem/die Hauptkränkung der Männer in diesem Zusammenhang, mal unterstellt, sie helfen mit, wie man das so in einer modernen Partnerschaft macht, ist nicht, das es fakltisch seltener passiert, es ist, dass der "Mensch Mann" mit seinen Bedürfnissen nicht mehr gesehen wird, weil die vermeitlich nötige Daueraufmerksamkeit auf den Kindern liegt. Ich habe selbst zwei und kann nur sagen: Frauen entlastet Euch emotional von dem Druck ständig optimal verfügbar für Eure Kinder sein zu müssen. Das ist nicht der Fall. Es wäre auch schon schön, wenn Frau und Mann sich bei den schreienden Blagen in die AUgen gucken und sagen: wie schön wäre jetzt ein wenig Sex, aber nun gehen wir beide ran und machen die Kinder bettfertig. Got the message?
 
G

Gast

  • #12
Was willst du nun hören? Die Natur hat es so eingerichtet, das die Frau nach der Geburt für ihr Kind da ist und der Mann höchstens der Verpfleger ist. Mittels Hormone wird das so gesteuert. Es gilt den wichtigen Nachwuchs großzuziehen. Generell hat die Natur die Frau auch nur dazu gemacht, EIN Kind großzuziehen, nicht mehrere. Das wissen viele immer noch nicht.

Heutzutage ist Sex immer wichtiger, allerdings werden mehr Kinder geboren, komischweise ist es ja mittlerweile verpöhnt, Einzelkind zu sein.

Also muss man sich heutzute neu arrangieren. Kinder oder Sex. Alles kann man nunmal nicht haben im Leben.
 
G

Gast

  • #13
Hängt völlig von der Frau ab. Hier zwei gegensätzliche Beobachtungen:

Meine Sandkastenfreundin meinte nach der Geburt ihrer Tochter, daß Sex jetzt irgendwie überhaupt nicht mehr so wichtig sei; naja, sie hatte sich ja auch in ihrer Jugend hemmungslos ausgelebt.

Mein Bruder und seine Frau hatten nach der Geburt ihres Sohnes ein sehr erfülltes Sexualleben.

Es hängt wohl von vielen Faktoren ab, wie sich das Sexualleben der Frau nach einer Niederkunft gestaltet.
 
M

Mooseba

  • #14
Ich hatte mal gelesen, dass nach der Geburt des Kindes auch bei Männern erstmal die sexuelle Lust nachlässt, weil ihre Testosteronproduktion abnimmt - um eben auch verantwortungsvoller und liebevoller für das Kind zu werden. Aber nach allem, was man so liest und hört, ist das zu bezweifeln.
 
G

Gast

  • #15
Erstens ist es wie schon gesagt wurde so, dass die Männer diese immense Arbeit durch Kinder und den ganzen Haushaltskram nicht mit-abdecken - eine tägliche (!!!) Putzfrau wäre dann als Ausgleich vonnöten! Zweitens ist es wirklich so, dass v.a. am Anfang die Babies/Kleinkinder mehr zählen als der Mann.
Beim Stillen und unter der Geburt wird Oxytoxin ausgeschüttet - das Bindungshormon, das auch beim Sex ausgeschüttet wird - die Frauen sind deshalb nicht scharf auf Sex.
Ich bin getrennt inzwischen, mein MAnn ist ständig fremgegangen, ganz egal, ob ich Lust auf Sex hatte oder nicht - er hatte keine Lust, wenigstens nicht mit mir und ich habe mich nicht gehen lassen, war aber natürlich mit gefühlten 2500h Schlafentzug oft sehr müde, er kam erfrischt und inspiriert von der Arbeit, ich hatte den ganzen Tag nur vollgekotzte Lätzchen, Mütter-Krabbelgruppen und viel Babygeschrei. Geistig unter - und körperlich völlig überfordert hätte ich meinen MAnn für mehr Unterstützung einfach nur geliebt!

Aber ich muss dem FS recht geben, dass viele Mütter auch bei größeren Kindern nur noch praktische Kleidung tragen, am besten Funktionskleidung, flache Treter, seltsame Frisuren und sich nur noch mit Bastelnachmittagen und Kinderturnen beschäftigen.
Seit ich getrennt bin, hab ich mich auch wieder mehr aufgepimpt, wobei ich nie "trutschig" war.
Lasst den Frauen einfach mehr Zeit für Sport, Ausgehen und Shoppen und ihr habt auch keine trutschen Frauen - und führt sie ab und an auf schicke Parties und nette restaurants aus, damit sie sich mal wieder als Frau fühlen können und nicht nur als Vollfunktions-Muttertier.
 
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Gast

  • #16
Solche threads zu lesen macht einem schon extreme Angst eine Familie gründen zu wollen.

Wenn ich die "Ansprüche", der Frauen hier lese ist doch ganz klar das es vielen um einen deal geht. Unterstützung, vor allem finanziel, für Sex, statt um ein miteinander und beiderseitiges Interesse an Sex und einer guten Partnerschaft.

Wie "endet" dann das ganze, die 2 sexuel frustrierten suchen sich Liebhaber, wobei es die Frauen da natürlich viel einfacher haben - eben weil sie Frauen sind ...

Ich will als Mann von einer frau genauso begehrt werden wie ich sie begehrem auch ich bin keine Maschine, auch ich bin gestresst von Arbeit + Überstunden + Unterstützung - und genau deshalb wärs schön wenn dann nicht das Interesse an Sex auch noch ausgenutzt wird.
 
G

Gast

  • #17
Ich (m) kann das ganze Wehklagen der Mütter mit einem (!) Baby nicht mehr hören.
Meine Uroma hatte 11 Kinder, keine Waschmaschine, Putzfrau, Kita o.ä.
Das Haus hatte ein Plumpsklo draussen, es gab keine Elektrizität und auch kein fliessendes Wasser (und schon gar kein warmes).
Den Einkauf machte sie täglich alleine zu Fuß mit einem Bollerwagen.
Es gab keine Pampers, sondern Stoffwindeln, die gewaschen werden mussten (Auf dem Waschbrett und mit Wasser von der Pumpe auf dem Kohleofen). Urlaub/Reisen gabs natürlich auch nicht.
Mein Uropa erwartete trotzdem nach der Arbeit ein Abendessen auf dem Tisch und für Sex war scheinbar auch immer Zeit (siehe Kinderzahl).

Ich verstehe nicht, warum sich Mütter von einem oder zwei Kindern hier so auslassen!
Und: Ja, bei der Hochzeit hat man sich Treue versprochen, aber auch darauf verständigt, daß die "ehelichen Pflichten" erfüllt werden.
Fremdgehen, wenn der Mann auf Nulldiät gesetzt wird kann ich schon nachvollziehen, wenn auch nicht unbedingt gutheissen.
 
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