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  • #31
Lieber FS

aber diese Frau ist schon ein Extrempunkt. Sie ist Hardliner-Feministin.
Und offenbar tritt sie denn auch so auf. Für zarte Bande zum Mann sicher nicht klug.

In Frankreich gilt man schon als Abteilungsleiterin als Karrierefrau. Ich mag den Begriff nicht. Berufliches Fortkommen ist uns allen wichtig, oder nicht ? Ist Jil Sander eine Karrierefrau ? Ich sehe nicht ein wieso Frauen sagen sollen: oh, Liebling, meine Karriere ist mir schnuppe seit ich weiss dass es dich gibt, oh du mein Augenstern !
Keine vernünftige Frau würde das auch nur denken sofern sie den Kopf nicht bloss zum Frisieren hat.
Ich finde den Einwand lustig und weltfremd, eine zielstrebige Frau mit Erfolgsserien im Beruf sei per se eine schlechte Partnerin. Wer hat diese Binsenweisheit in Umlauf gesetzt ? Das Gegenteil ist wahr. Wer ständig das Wichtige um Unwichtigen unterscheidet wird dies auch in privaten Dingen nicht zum Anlass nehmen den Partner mit der Wichtigkeit der eigenen Person (Status, Gehalt, Aussichten und internationale Geltung) zu erdrücken und mit Abwesenheit zu glänzen. Das tun eigentlich nur Leute die sich dauernd mickrig fühlen.
 
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  • #32
Die Frage ist, gibt es "Karrierefrauen", die den Feminismus ablehnen? Oder geht das eine mit dem anderen einher? Das maximalste Ausschlusskriterium bei einer Frau ist natürllich, wenn sie Feministin ist. Das ist ja das Feindbild schlechthin für Männer. Eine Frau, die zwar Karriere gemacht hat bzw. macht, aber trotzdem den Feminismus konsequent ablehnt, dürfte ansich keine Probleme haben bei der Partnersuche. Die Frage ist nur, gibt es solche Frauen?
 
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  • #33
Zu einer waschechten Karrierefrau passt doch viel eher ein Partner vom Typ Hausmann, der ihr den Rücken freihält, sich um Haus und Hof kümmert und für's Ego vielleicht noch ein kleines Gewerbe nebenher im "Home-Office" betreibt. Ein solcher Mann kümmert sich dann auch sicher gerne um etwaigen Nachwuchs.

Aber wenn Frau Domscheit-Berg nicht unter Augenhöhe daten will (sie traf sich u.a. mit Ärzten und Unternehmern), muss sie sich nicht wundern, auf Desinteresse zu stoßen. Die entsprechenden Männer suchen keine Karrierefrau, zumindest nicht, wenn sie eine (ggf. zweite) Famile gründen bzw. sich diese Option offenhalten wollen.

Ein anderes Problem der Karrierefrauen ist, dass sie bereits ihr halbes Leben für ihre Karriere geopfert haben, bis sie realisieren, dass eine Partnerschaft vielleicht doch ganz nett wäre. So ist Frau Domscheit-Berg bereits Mitte 40. Wenn sie sich nun z.B. für einen gleichaltrigen Arzt interessiert, konkurriert sie zwangsläufig mit unzähligen körperlich attraktiveren, bis zu 20 Jahre jüngeren und bodenständigeren Frauen (die meisten Frauen haben nun mal nicht studiert), die analog zu obigem Lebensmodell dann auch einfach viel besser zu dem Mann passen.

Letztendlich ein altbekannter Hut...

m
 
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  • #34
...ich werde ebenfalls nach Geld und Karriere abgeklopft...

Einige Männer sollten sich wirklich schämen.

W/40 Sachbearbeiterin!!

Ich fasse mal eben kurz zusammen:

Wenn der Mann eine Frau möchte, die gleich oder mehr verdient, ist er ein Weichei und Schmarotzer.
Wenn der Mann eine Frau möchte, die weniger verdient, ist er ein ängstliches Weichei und hat Minderwertigkeitskomplexe.

In beiden Fällen soll er sich schämen und der einzige Ausweg sind natürlich - Achtung große Überraschung - Männer die so viel Geld verdienen, dass es ihnen das ganze Thema egal ist.

Ich persönlich denke, dass all das grober Unfug und völlig unsinnig ist.
Es ist keine Frage des Geschlechts sondern des Charakters und der Vorlieben bzw der eigenen Prioritäten ob man einen KarriereMENSCHEN an seiner Seite möchte, oder eben nicht.

Allerdings ist das hier dann also ein weiteres Thema, welches mal wieder wunderbar die Verbindung von Frauen und Geld aufzeigt.
Nach fehlender "Augenhöhe" ist "die Männer kommen mit meiner Karriere nicht klar" aber die zweit lächerlichste Ausrede dafür, um nicht zugeben zu müssen, dass man einfach tierisch auf Geld steht und dies über alles andere stellt.

Ich habe noch nie von einem Mann selbst gehört oder gelesen (ja nicht ein mal hier in einem anonymen Forum) "Mist, die verdient mir zu viel" - Frauen die sagen "der verdient mir zu wenig" dürften hingegen jedem bestens bekannt sein (selbstverständlich auch außerhalb dieses anonymen Forums).

Dies alles führt uns zu der ursprünglichen Frage , ob Karrierefrauen ausgesiebt werden:

Nein, sie sieben sich selbst aus.
Die meisten Frauen (nicht alle) stehen so richtig auf Kohle.

Wenn Frau normal verdient, also keine Karriere macht, langt ein sehr gutes Einkommen und das Bedürfnis nach "richtig Kohle" ist bei der Frau gestillt.
Sehr gutes Einkommen haben viele, also gibt es viel Auswahl.

Wenn Frau schon ein sehr gutes Einkommen hat, braucht es einen Topverdiener (jaja ich weiß, Luft nach oben is da immer...) um das Bedürfnis nach "richtig Kohle" zu stillen.
Topverdiener gibt es schon deutlich weniger, also gibt es weniger Auswahl.
Da eine Karriere nicht über Nacht kommt, kommt natürlich dann noch das Alter der Karrierefrauen dazu, in dem Sie dann endlich Zeit für eine Beziehung in ihrem Terminkalender einplanen kann.
Da viele Topverdiener so Ihre eigenen Ansichten vom Alter der Partnerin haben, wird die Auswahl also noch einmal weniger.

Aber das alles ist doch eigentlich egal - eine Karriere ist doch auch was schönes und Geld ist doch so schön befriedigend...
 
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  • #35
Zunächst einmal bleibt festzuhalten, dass es gar nicht so viele Karrierefrauen gibt. Viele Frauen arbeiten im öffentlichen Dienst - und bei den dort gezahlten lächerlichen Gehältern kann man selbst bei "höheren" Beamten (Behördenchefs etc.) nicht einmal ansatzweise von "Karriere" sprechen.
Außerdem sind weibliche Führungskräfte im öffentlichen Dienst fast immer Quotenfrauen.
Dort wo richtig Geld verdient wird - Investmentbanking, Maschinenbau - gibt es praktisch keine Frauen, denn es tut der Schönheit einer Frau nicht gut, wenn man sich in diesen Hammerdisziplinen verschleißt. Männer können die Belastungen jedoch ganz gut meistern. Bei typischen Frauenfächern wie Germanistik, Jura, Lehramt etc. muss ich schon schmunzeln, wenn da ein Bezug zu Karriere hergestellt werden.
 
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  • #36
Was für eine komische Diskussion.

Was ist denn überhaupt eine "Karrierefrau"? Definiert sich das über Einkommen, Wochenstunden, Führungsspanne, Öffentlichkeitswirksamkeit?

Dann mal kurz aus dem (eigenen) Nähkästchen.

Ich bin 40, Unternehmer, ledig/ungeschieden/keine Kinder, gebildet, vielseitig interessiert (Kultur, Sport, Essen etc.); halte mich für durchschnittlich aussehend (also gem. EP "äußerst attraktiv"), habe schon viel gesehen, kein Milliardär, muss aber auch nicht jeden Euro zweimal rumdrehen.

Was suche ich denn jetzt:

Die 45jährige Sachbearbeiterin, mit gescheiteter Ehe, 2 Kindern, die finanziell den Po an die Wand kriegen möchte? Wohl kaum!

Die 40jährige "Karrierefrau", die ich unter der Woche nur beim Zähneputzen sehe und mich dann am Samstag Abend mit den anderen Upper-Middle-Class-Affen beim überteuerten Szene-Gastronom langweilen kann mit anschließendem Schampus-geschwängertem Standard-Sex? Wie spannend?

Nein: Was ich - und viele andere in meiner Situation - suchen hat in etwa folgendes Profil:

30-35 Jahre
Keine Rückläufer (d.h. nicht beziehungsgeschädigt)
Ordentliche Ausbildung (deswegen ja EP) und Job
Inspiration durch vielseitige Interessen
Ein normales soziales Umfeld
Die Vorstellung, perspektivisch ein normale Partnerschaft einzugehen (inkl. Kinderwunsch)

Zuviel verlangt?

Die Frage nach dem Verdienst einer Frau ist für mich absolut zweitrangig. Ich finde es aber im neuen Jahrtausend absolut angebracht, dass Frau (im Rahmen Ihrer Möglichkeiten) an (künftigen) gemeinsamen Fixkosten partizipiert. Die Papa-zahlt-alles-Nummer führt nach meiner Einschätzung selten zu einer besonders hohen Wertschätzung ggü. einer Partnerin.

P.S.: Maschinenbau und "richtig Geld verdienen" - süß ;-)
 
  • #37
Was ist denn überhaupt eine "Karrierefrau"? Definiert sich das über Einkommen, Wochenstunden, Führungsspanne, Öffentlichkeitswirksamkeit?

Das ist eine berechtigte Frage. Ich würde nie auf die Idee kommen, mich als "Karrierefrau" zu bezeichnen. Mein Job macht mir Spaß, ich trage Verantwortung, bin gelegentlich auf Dienstreisen und arbeite auch gelegentlich etwas länger. Von regelmäßigen 60-Stunden-Wochen, Vorstandsambitionen o.ä. bin ich jedoch meilenweit entfernt, so etwas will ich auch gar nicht.

Dennoch wurde ich in meiner Dating-Zeit von einigen Männern als "Karrierefrau" betitelt. Das waren allesamt Herren mit einfacherem Job, geringerem (formalen) Bildungsstand oder Angehörige des in Berlin weit verbreiteten Akademiker-Prekariats. Für mich waren diese Status-Dinge nie ein Thema, da mir ein Mann, der für sich sorgen kann und mit seinem Leben zufrieden ist, vollkommen ausgereicht hätte. Aber für die Männer war es offenbar ein echtes Problem. Sie rätselten herum, warum ich mich überhaupt mit ihnen treffe und wollten nicht glauben, dass mir ihr "Status" ziemlich egal ist.

Nun ja, wie bereits geschrieben, es gibt glücklicherweise auch die anderen, die sich nicht über ihren Status definieren müssen. Es findet sich für (fast) jeden Topf der passende Deckel.
 
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  • #38
Ich bin gerade in Trennung. Meine Ex-Frau ist erfolglos selbstständig, aber wirklich gut im Geldausgeben (=mein Geld). Die letzten Jahre hat sie sich immer so durchgewurschtelt, ohne Abschluss studiert, nichts richtig zu Ende gebracht. Unter anderem daran ist unsere Beziehung gescheitert (die Dame bei der Verbraucherzentrale meinte: "Warum wollen Sie vorsorgen, ihr Mann bekommt doch eine gute Pension" und das ist genau ihre Einstellung). Im 21 Jahrhundert erwarte ich von einer Frau, dass sie auf eigenen Füßen steht oder zumindest daran arbeitet. Die Folgen bei Scheidung sind hier ja auch schon genannt worden. Dass das in Phasen mit Kindern anders ist, ist selbstverständlich, ich würde da auch kürzertreten.

Auf der anderen Seite möchte ich eine wirkliche Beziehung haben. Ich selbst bin auch ab und an mal ein paar Tage unterwegs, das ist ok. Wenn "Karriere" aber bedeutet, dass man sich jedes zweite Wochenende und Abends ab 22 Uhr sieht, dann möchte ich das nicht. Von daher sind mir der Verdienst oder die Karrierestufe völlig egal, die verfügbare Zeit aber nicht.

m, 46
 
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  • #39
Das Problem ist doch nicht die Karrierefrau an sich, sondern die Einstellung dahinter, die solche Frauen oberflächlich betratet, verfolgen - sagen wir mal ab dem Alter Mitte 30. Karrierefrauen sind meistens viel selbstbewusster, stehen mit beiden Beinen äußerst fest und dominant im Leben, haben hohe Ansprüche, wissen was sie wollen im Leben, besonders welche Männer sie wollen und das das kein halber Lappen sind. Sie sind materialistischer eingestellt, lieben schöne Dinge (Schuhe, Kleider, überteuerte Kosmetik), weil sie es geldlich können.
Männer haben Angst vor selbstbewussten Frauen, die sagen, was sie im Leben wollen und das wollen sie meist auch ohne Kompromisse. Ich kenne nicht wenige Männer im Bekannten- und Freundeskreis, die da den Lümmel einziehen, weil sie selber sagen, sie fühlen sich so einer Frau nicht gewachsen. Wenn so eine Frau sagt, ich will in 3 Jahren Kinder, in einem Jahre heiraten und in 5 Jahren ein Haus bauen, dann ist das deren gutes Recht, aber ein Tempo, mit dem ein Großteil der unreifen Männer nicht klar kommt.

w
 
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  • #40
Ich hätte nichts gegen eine Karrierefrau ab 50 +, die sich aufgrund ihrer Karriere bereits früher als andere mehr Zeit für das Privatleben als für den Beruf gönnen kann. Der Hauptvorteil wäre wohl, dass bei solchen Frauen keine Altlasten (Exmann u. Kinder) vorhanden sind und man gemeinsam tolle Reisen etc. machen kann, wobei die Frau nicht dem Mann auf der Tasche liegt.

M (ü. 60)
 
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  • #41
Männer haben Angst vor selbstbewussten Frauen, die sagen, was sie im Leben wollen und das wollen sie meist auch ohne Kompromisse. Ich kenne nicht wenige Männer im Bekannten- und Freundeskreis, die da den Lümmel einziehen, weil sie selber sagen, sie fühlen sich so einer Frau nicht gewachsen. Wenn so eine Frau sagt, ich will in 3 Jahren Kinder, in einem Jahre heiraten und in 5 Jahren ein Haus bauen, dann ist das deren gutes Recht, aber ein Tempo, mit dem ein Großteil der unreifen Männer nicht klar kommt.

w

Dazu fällt mir das Pippi-Langstrumpf-Lied ein, ersetze hier Welt durch Wahrheit.

Es ist natürlich dein gutes Recht, die Dinge so zu betrachten, allerdings bezweifel ich, dass dir da viele Männer so zustimmen werden.

Es gibt zwar Männer, die sich vor solchen Frauen "fürchten", aber der Anteil ist verschwindend gering. Ich denke eher, dass die meisten Männer mit solchen Aussagen nur eines assoziieren:
Diese Beziehung artet in Macht- und Meinungsk(r)ämpfe aus.

Deswegen lassen MÄNNER die Finger von Frauen mit so einer Sicht der Dinge.

Mit dieser Aussage lässt die Posterin (so denn nicht gefaked) einen erschreckenden Mangel an Empathie erkennen.
 
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  • #42
Wenn so eine Frau sagt, ich will in 3 Jahren Kinder, in einem Jahre heiraten und in 5 Jahren ein Haus bauen, dann ist das deren gutes Recht, aber ein Tempo, mit dem ein Großteil der unreifen Männer nicht klar kommt.

Ich hätte deinem Beitrag fast zugestimmt, wenn du am Ende nicht wieder dieses unsägliche Klischee von den unreifen Männern, die angeblich mit starken Frauen nicht klarkommen, ausgepackt hättest.
Ja, ich habe ein Problem mit einer Karrierefrau. Das liegt daran, dass ich selbst kein Karrieremann bin. Der Beruf hat für mich einen gewissen Stellenwert, aber ich definiere mich nicht ausschließlich über ihn. Familie ist mir z.B. sehr wichtig. Ich wäre auch bereit, beruflich deutlich kürzer zu treten, insofern wäre eine gut verdienende Frau gar nicht so schlecht und es stimmt: Es ist mir wichtig, dass meine Partnerin beruflich erfolgreich ist. Aber ich will keine Frau, von der ich jedes bisschen Partner-/Familienzeit erbetteln muss, weil Karriere an erster Stelle steht. Man muss doch schließlich zwischen Beruf und Karriere unterscheiden. Ich habe das bei meinem Vater erlebt, selbst an Heiligabend hat er eigentlich den ganzen Tag (freiberuflich) gearbeitet (mit kurzer Unterbrechung für eine Stunde unter dem Christbaum), während unsere Mutter so etwas ähnliches wie Normalität herzustellen versucht hat. Er hätte es auch in weniger Zeit geschafft, es war kein Problem der Zeiteinteilung. Die Karriere war ihm einfach nur sehr wichtig, so dass er in jeder freien Minute daran gebastelt hat. Ich möchte das nicht. Weder für mich, noch für meine Frau.
Was aber bei dem obigen Zitat hoffentlich deutlich wird, ist der Denkfehler, Es ist schön, wenn eine Karrierefrau sagt, sie möchte in einem Jahr dieses, in 5 Jahren dieses. Aber das ist eben nur eine Seite der Medaille. Auch der Mann hat gewisse Vorstellungen. Da muss man eben Kompromisse finden. Wenn aber eine Karrierefrau (das gilt für Karrieremänner genauso) nicht kompromissbereit ist, und so hört sich dein Statement an, dann braucht sie sich doch nicht zu wundern, wenn ihre Beziehungen scheitern und Männer anfangen, einen Bogen um solche Frauen zu machen. Die sind ja schließlich auch nicht blöd. Aber warum man diesen Männern dann mangelnde Reife unterstellen muss, leuchtet mir nicht ein. Das Gegenteil ist m.E. der Fall.
 
  • #43
Ich frage mich langsam, warum nicht auf die Argumente der hiesigen Männer eingegangen wird? Stattdessen wird mantraartig immer dieselbe Leier runtergebet.

Männer, zumindest die ab einem bestimmten Niveau, haben keine Angst vor solchen Frauen. Ach so, Die Männer dürfen dann natürlich Kompromisse machen, oder wie soll ich Beitrag #38 verstehen?

Vielmehr ist es so, daß die meisten Männer keine Karrierefrauen wollen, weil sie andere Vorstellungen von einer Beziehung haben. Das hat doch alles nichts mit Angst zu tun. Mit einer Frau über 30 will ich z. B. keine Kinder haben, sofern sie nicht bis 27 ein Kind geboren hatte. Ich brauche auch keine Frau, die praktisch nie zu Hause ist und ihre Karriere über das Familienglück stellt.
 
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  • #44
...Sie sind materialistischer eingestellt, lieben schöne Dinge (Schuhe, Kleider, überteuerte Kosmetik), weil sie es geldlich können. Männer haben Angst vor selbstbewussten Frauen...
w

Wenn Männer also nicht materialistisch eingestellt sind und mit solchen Menschen auch nichts anfangen können, dann haben diese Männer also Angst vor selbstbewussten Frauen...
Na die Logik hätte ich jetzt schon gerne genauer erklärt bekommen...^^

Ich könnte geldlich so einiges,aber erstens kaufe ich mir wenn dann preiswerte Sachen (Dinge die Ihren Preis wert sind- das können auch sehr teure Dinge sein) und bestimmt keine überteuerten Dinge (Dinge die ihren Preis nicht wert sind = man haut sich selbst übers Ohr) und zweitens bin ich trotzdem nicht materialistisch eingestellt.

Ebenfalls gibt es per Definition auch einen Unterschied, zwischen "sich etwas nicht gewachsen fühlen" und "auf etwas einfach keine Lust haben" - letzteres dürfte bei Männer von denen Sie ausgesiebt werden (und das ist ja die eigentliche Frage in diesem Thread) wohl eher der Fall sein.
Ich erwähne das nur, weil ich bei Ihrem Post das Gefühl habe, dass Ihre Schlussfolgerungen und Wortdefinitionen etwas verdreht sind.
 
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  • #45
Glauben Sie Männer zahlen viel Geld bei Elite um eine hübsche Hausmaus kennenzulernen? Dafür gäbe es bessere Foren für weniger Geld. Natürlich wollen die meisten hier eine Partnerin die karrierremäßig und intellektuell (mindestens) auf Augenhöhe ist.

Ich habe den FAZ Beitrag nicht gelesen, aber ein Problem kann natürlich sein daß sehr erfolgreiche Karrieremenschen (Männer und Frauen) oft nicht bereit sind privat kleinere Kompromisse einzugehen. Da Sie bereits mit einer langen "must have" Liste anfangen macht es daß schwierig. Warum? Wer im Beruf sehr erfolgreich ist, hat in seinem Leben wenige Niederlagen einstecken müssen und glaubt daher gerne er/sie kann Regen machen (lassen). Da reichen dann kleine Verfehlungen beim Gegenüber um die Romantik zu killen...
 
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  • #46
Auch ich kann diese Aussagen nur allzu deutlich unterstützten.

Als Diplommathematikerin mit weiterem Studiengang und Hochleistungssporterfolg bin ich unvermittelbar.

Meinen Lebenstraum Familie mit drei Kindern hätte ich nur realisieren können, wenn ich auf einer Afrikareise das Angebot eines Massai-Häuptling für mich 50 Kühe ( ein Superpreis dort, eine Standardfrau kostet nur 5 Kühe, aber da weiße Hautfarbe) an meine Eltern angenommen hätte.

Nach ein paar Jahren frustrierender Erfahrungen mit korrekten, wenn auch leicht abwertenden Angaben zu meinen Leistungen stellte ich mich Männern mal als Alternativkostladeninhaberin, mal als gescheiterte BWL'lerin vor oder gab an, komplett unsportlich zu sein. Oder suchte Situationen, wo Männer schon angetrunken waren, und wenn man gut im Bett ist, dann fragen sie erst einmal nicht gleich nach dem Job.

So kamen dann auch endlich Beziehungen zustande.

Leider hat sich dann in meinem Freundeskreis irgendwer nach 2-3 Monaten verquatscht, oder ich verhielt mich in einer schwierigen Situation einfach intelligenter als er, sodass er misstrauisch wurde: Hast du wirklich nicht studiert???

Von 24 Beziehungsversuchen trennte er sich in gerundet 70% der Fälle mit: Du bist wirklich sehr nett, und auch gut im Bett, aber ich will mich als Mann als Mann fühlen. Du brauchst aber keinen Mann, du kannst doch alles selbst.
Als ich davon sprach, dass ich mich einfach gerne ankuschele, dass er meinem Leben erst das Lebenswerte gibt, dass er ein Traum für mich ist, ich seine Ansichten und Bewegungen genieße, ich so viel von ihm bekomme, ... kam dann, das mag stimmen, ich glaube auch, dass du mich sehr, sehr gerne hast, aber ich merke, ich selbst werde immer unsicherer, ich weiß nicht woran es liegt, aber ich verliere durch dich meine Männlichkeit. Können wir nicht einfach Freunde bleiben, und gelegentlich miteinander ins Bett gehen?
Ich selbst trennte mich 5 Mal, weil er trotz professioneller Unterstützung impotent blieb und ich ja Kinder wollte. Und leider hatte ich einen total dummen Frauenarzt, der mir von Alternativen zu diesem Thema nichts erzählte.

Die längste Beziehung hatte ich mit einem Autisten, gleich zu mir beruflich qualifiziert, aber im Job erfolgreicher, der nicht einmal zu einer Geburtstagsblume fähig war. Er sagte stets, also du bringst mir Spaß, aber ansonsten bist du mir nicht sonderlich wichtig. Wenn ich Probleme hatte, dann ist er mit Kumpels weg, es war ihm einfach egal und helfen, das war einfach zu viel Anstrengung. Irgendwann bin ich bei dieser Lieblosigkeit durchgedreht. (Und ohne die vielen anderen Erfahrungen zuvor, hätte ich so eine Beziehung auch nicht solange durchgehalten...)
 
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  • #47
Über diesen meinen intensiven Wunsch zu Beziehung und Familie bin ich dann beruflich gescheitert.
Ich würde nie wieder studieren. Ich wußte als Teenager bereits, dass mir Familie wichtiger ist als Karriere, dachte nur, wenn man Familie hat, dann braucht man viel Geld und da ist es gut, wenn wir beide erst gemeinsam gut Geld verdienen. Auf den Hochleistungssport würde ich nicht verzichten wollen. Hohe Qualifikation und Sportlichkeit zusammen ist aber zu viel für Männer. Zur Strafe für meine Fehleinschätzung, beides ginge, bin ich kinderlos geblieben....

Es gibt sicherlich Ausnahmen unter den Männern. Auch über einige Geldausgaben, Vermittler, Webportale etc. fand ich sie leider nicht.

Bitte liebe Männer, werdet hier doch einfach einmal lockerer. Schaut Euch mal indische Partnerschaftsanzeigen an. Hier wird weiße Hautfarbe und Bildung von Männern gesucht, einfach, weil sie durch eine gute Heirat ihren Status mit Kastenaufwertung verbessern können. Es ist nur europäische Prägung, es ist nicht urmännlich, Angst vor begabten Frauen zu haben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #48
Das Problem ist doch nicht die Karrierefrau an sich, sondern die Einstellung dahinter, die solche Frauen oberflächlich betratet, verfolgen - sagen wir mal ab dem Alter Mitte 30. Karrierefrauen sind meistens viel selbstbewusster, stehen mit beiden Beinen äußerst fest und dominant im Leben, haben hohe Ansprüche, wissen was sie wollen im Leben, besonders welche Männer sie wollen und das das kein halber Lappen sind. Sie sind materialistischer eingestellt, lieben schöne Dinge (Schuhe, Kleider, überteuerte Kosmetik), weil sie es geldlich können.


Jup gut zusmamengefasst , genau deswegen wollen die meisten Männer keine dieser Damen..

Männer haben Angst vor selbstbewussten Frauen, die sagen, was sie im Leben wollen und das wollen sie meist auch ohne Kompromisse.

nochmal, das Verb das hier gesucht wird, heisst "W-O-L-L-E-N.. das hat mit "Angst" nicht zu tun.. das ins ungefähr als würde ich behaupten ich habe "Angst" vor Rosenkohl, nur weil ich den nicht essen will..

Ich kenne nicht wenige Männer im Bekannten- und Freundeskreis, die da den Lümmel einziehen, weil sie selber sagen, sie fühlen sich so einer Frau nicht gewachsen.

sicher gibt's irgendwo auch solche, aber bitte mal in den Thread schauen, der Grossteil ist das nicht..


Wenn so eine Frau sagt, ich will in 3 Jahren Kinder, in einem Jahre heiraten und in 5 Jahren ein Haus bauen, dann ist das deren gutes Recht, aber ein Tempo, mit dem ein Großteil der unreifen Männer nicht klar kommt.

w

das hat nicht wirklich was mit dem Tempo sondern der Fahrtrichtung und Fahrweise zu tun.. ausserdem damit, das SIE das nicht alleine festlegen kann.. da gehören immer noch 2 Dazu.. (ich habe in einem leben noch nicht eine einzige Frau getroffen die mich an "Lebenstempo" überboten hätte.. ..)
 
  • #49
Ist schon interessant. Da gibt also jemand die Fahrtrichtung vor, und wer das nicht auf der Stelle abnickt, ist also unreif? Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Was ich möchte, und was ich dann bekomme, sind zwei Paar Schuhe.
 
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  • #50
Es ist mir nicht klar, wo diese Damen auf Ablehnung stoßen sollen. Es ist doch fraglich, ob der eher durchschnittlich erfolgreiche Mann überhaupt Chancen hätte. Wenn eine der Damen wirklich ernsthafte Probleme haben sollte, einen Partner zu finden, dann frage ich mich, warum sie nicht selbst aktiv wird. Ich bin noch nie im Leben von einer "Karrierefrau" aktiv angesprochen worden. Ich glaube nicht, dass ich irgendwelche grundsätzlichen Vorbehalte hätte. Aber einen wirklichen Leidensdruck scheint es doch bei den Damen nicht zu geben.

Man könnte ja mal den Versuch bei Elitepartner starten. Was denkt Ihr, was passiert, wenn ich - als eher mittelmäßig erfolgreicher Jurist von 38 Jahren - ganz gezielt Karrierefrauen, sagen wir mal zwischen 32 und 45, anschreiben würde. Dürfte ich da mit großen Erfolgschancen rechnen? Eigentlich müsste ich dann ja auf sehr großes Interesse stoßen, nach dem was die Damen hier äußern. Nur, der Glaube daran fehlt mir irgendwie.
 
  • #51
Diese Damen werden nicht wegen ihrer "Karriere" "ausgesiebt", sondern wegen ihrer Anspruchshaltung. Sie verschanzen sich lediglich hinter ihrer Opferrolle und suchen die Schuld bei anderen.

Es hat sich noch kein Karrieremann über eine Frau beschwert, die keine Karriere machte. Dann werden diese Frauen von den "Karrierefrauen" noch als "Dummchen" abgewertet und der Karrieremann dazu, weil er der Karrierefrau nunmal die rote Karte zeigte. Wer sich als gottesgleich sieht, weil er sich für die Karriere entschied, sollte sich nicht wundern, daß er somit nunmal nicht als Partner in Betracht kommt.
 
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  • #52
Mich würde das nicht stören, wenn die Frau eine Karriere gemacht hat. Hauptsache sie sieht gut aus, ist nett, man kann sich gut unterhalten, zusammen kochen, fühlt sich wohl und kann eine gemeinsame Zukunft planen.

Ich mache auch Karriere, aber ich habe den Anspruch zu arbeiten um zu leben und nicht umgekehrt. Wobei das im Moment bei mir auch nicht klappt wegen wichtigem Projekt.

m
 
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  • #53
Hi,


Karrierefrau ist weiterhin die grosse Unbekannte in der Gleichung.
Keiner kennt eine aber all wissen: sie ist schrecklich...
und offenbar verwandt mit Alice Schwarzer.
Also, Furchtlosigkeit sieht aber anders aus, liebe Männer.
Erwartet ihr im Ernst eine erfolgreiche Frau tritt zurück ins reine Privatleben
bloss weil sie wie jeder hier einen Lebenspartner haben möchte ?

Das extreme Gegenteil von Karrierefrau ist die Frau, die ihre Versorgung heiraten musste.
Sie ist abhängig. Sie kann nicht lieben wen sie lieben will. Die Karrierefrau
kann sich aussuchen wen sie liebt. Weil sie selbst genug verdient. Es geht
also um high-quality-love. Es geht um zwei Menschen die sich was zu geben haben. Es geht um Freiwilligkeit auf beiden Seiten.

Mit Konsumgeilheit hat Karrierefrau übrigens nichts im Sinn.
Das überlassen wir all jenen die ansonsten zu kurz kommen.
 
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  • #54
Karrierefrau ist weiterhin die grosse Unbekannte in der Gleichung.
Keiner kennt eine aber all wissen: sie ist schrecklich...
und offenbar verwandt mit Alice Schwarzer.
Also, Furchtlosigkeit sieht aber anders aus, liebe Männer.

Nun ja, in einem Punkt hast du recht: Der Typus Karrierefrau ist verwandt mit Alice Schwarzer. Ich betrachte beide (als Typen, nicht als Individuen) als total kompromissunfähig, weil sie beide mit sich selbst beschäftigt sind. Sie sind unfähig oder unwillens, die Lebenswelt ihres Gegenübers zu verstehen (für mich ist Feminismus der missglückte Versuch von Frauen, Männer und damit das Miteinander der Geschlechter zu verstehen). Beide sind weniger schrecklich, als vielmehr abschreckend. Ein kleiner aber feiner Unterschied, der droht in Sophismus abzudriften, aber eine Erklärung für den Streit liefert, ob Männer denn nun Angst vor Karrierefrauen haben, oder sie nur schlicht nicht als Partnerin wollen.

Ich wage zu behaupten, dass Männer keine Angst vor solchen Frauen im Allgemeinen haben. Sonst müssten sie ja die Straßenseite wechseln, wenn sie einer offensichtlichen Karrierefrau auf dem Gehweg begegnen. Das ist natürlich Quatsch. Sie fürchten die Vorstellung, eine Frau vom Typus Karrierefrau als "Partnerin" zu haben. Im Übrigen reden wir hier immer nur von Typen, nicht Individuen, wie oben bereits erwähnt. Du hast also recht: Furchtlosigkeit sieht anders aus. Aber Furcht und Angst sind zwei paar Stiefel.

Erwartet ihr im Ernst eine erfolgreiche Frau tritt zurück ins reine Privatleben
bloss weil sie wie jeder hier einen Lebenspartner haben möchte ?

Das extreme Gegenteil von Karrierefrau ist die Frau, die ihre Versorgung heiraten musste.
Sie ist abhängig. Sie kann nicht lieben wen sie lieben will. Die Karrierefrau
kann sich aussuchen wen sie liebt. Weil sie selbst genug verdient. Es geht
also um high-quality-love.

Deine Argumentation ist sehr schwarz-weiß. Zwischen Karrierefrau und Heimchen gibt es noch ganze Welten an verschiedenen Lebensentwürfen. Eine Frau muss keine Karrierefrau sein, um unabhängig zu sein (und auch unabhängig lieben zu können). Die Karrierefrau liebt doch in erster Linie ihre Karriere, das ist die Definition. Für mich ist das low-quality-love. Man kann auch einfach nur einen Beruf haben. Dann ist genug Zeit für Familie, Partnerschaft. Ich denke Männer wünschen sich hier nichts, was sie nicht selbst bieten: Kompromissfähigkeit zugunsten von Partnerschaft und Familie. Eine Karrierefrau muss diesen Kompromiss nicht eingehen, sie muss nicht zurück ins Privatleben. Sie soll Karriere machen. Nur ist das nicht meine Vorstellung von Partnerschaft.

Ich glaube übrigens immer mehr, dass beide Geschlechter große Probleme damit haben, die eigene Rolle beim anderen zu akzeptieren und umgekehrt. So wie Frauen nicht willens sind, einen Mann zu versorgen, so sind Männer nicht willens, einer Karrierefrau den Rücken freizuhalten.
 
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  • #55
Kann mich Gast # 53 klar anschließen. Soll es ein Privileg sein sich in der Gnade der Dame zu sehen ? :( . Soll mal schön allein bleiben und sich den Status in Gold ans CC Kleidchen heften.

Für Männer ist es doch optimal, so sie eine " wertvolle " Frau suchen. Die Karrieredame outet sich
schnell, setzt hoch an und kickt sich erneut raus, ruiniert sich durch test und fail immer mehr jedes Gefühl - Prinzip keiner ist gut genug.

Für die normalen und lockeren Männer kommt die Richtige - wer sich tummelt und frei raus geht.
Eine normale Frau will nicht ausgehalten werden, so meine Erfahrung und will keinen L-Jet.

Wozu auch ?

Passen muss es und kann sicher jeder halten wie ein DD - Sternzeichen verraten doch ne Menge.
So habe ich eine Schütze Frau kennengelernt und ob Zufall oder nicht - Ihr Zeichen passte wie....

Mein Fazit: wenn eine Frau einem Mann ihre Zeit, Ihre Stärke und Zuneigung auf den Tisch knall, dann braucht kein Rechenschieber her - sondern Liebe.

Ein Problemchild ob Mann ob Frau braucht logisch keiner - das Stubenhocker nicht mit Milemaker
klappt, versteht sich so sicher wie Centspalter nicht mit entspannt am Ball.
 
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  • #56
Hi,


Karrierefrau ist weiterhin die grosse Unbekannte in der Gleichung.
Keiner kennt eine aber all wissen: sie ist schrecklich...

Es langt ja schon, was man hier von diesen Damen für Statements liest - da möchte ich gar nicht mehr so viel kennen lernen...
Mit einer angeblich "großen Unbekannten" hat das allerdings nichts zu tun - ganz im Gegenteil.

und offenbar verwandt mit Alice Schwarzer.
Also, Furchtlosigkeit sieht aber anders aus, liebe Männer.

Es fürchtet sich doch niemand vor dieser Bildreporterin - es mag sie nur niemand, der ihr mal 5 Minuten am Stück zuhört...

Erwartet ihr im Ernst eine erfolgreiche Frau tritt zurück ins reine Privatleben
bloss weil sie wie jeder hier einen Lebenspartner haben möchte ?

Das kommt ganz darauf an, ob eine erfolgreiche Frau ernsthaft erwartet mit so einer 0 Kompromiss Einstellung einen Lebenspartner und ein Privatleben zu bekommen...

Das extreme Gegenteil von Karrierefrau ist die Frau, die ihre Versorgung heiraten musste.
Sie ist abhängig. Sie kann nicht lieben wen sie lieben will. Die Karrierefrau
kann sich aussuchen wen sie liebt. Weil sie selbst genug verdient. Es geht
also um high-quality-love.

Ich verstehe nicht, was das mit dem Thema zu tun hat.
Es gibt genügend Frauen, welche keine Karrierefrauen und trotzdem unabhängig sind und sich selbst versorgen können.
Diese können auch lieben wen sie wollen, weil sie selbst genug verdienen.
Des weiteren bringen diese Damen aber noch Zeit und Lust auf Privatleben mit - DAS ist dann high-quality-love.
Das was sie beschreiben hat mit high-quality-love nicht das gernigste zu tun - Liebe lässt sich mit Status und Geld halt nicht kaufen.

Mit Konsumgeilheit hat Karrierefrau übrigens nichts im Sinn.

Natürlich nicht, man spendet selbstverständlich alles was man nicht braucht und beschränkt sich auf die einfach Dinge im Leben.
Das große Hamsterrad "leben um zu arbeiten" mit all seinem Verzicht auf Privatleben usw macht man natürlich nur zur Gaudi...Ich bitte Sie, das kauft ihnen doch neimand ab.

Ich weiß, dass das hier nahe an einen Chat grenzt, aber Ihre Gedankengänge sind doch ein Paradebeispiel dafür, warum Karriere Frauen ausgesiebt werden - wenn sie es denn überhaupt werden.
Es hat nichts mit der Karriere ansich zu tun, sondern mit der Einstellung dieser Frauen.
Es ist eine sehr verzehrte Wahrnehmung, gepaart mit Werten, die eben nicht viele Menschen teilen bzw nicht mit einer Partnerschaft in Verbindung bringen wollen.
 
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  • #57
Ja, Karrierefrauen werden ausgesiebt! Der Grund dafür ist einfach. Es wird mit den falschen Qualitäten geworben.
Vielleicht kann man das mit einem Gegenbeispiel am besten zeigen. Wenn sich ein Mann selbst als Nerd bezeichnet und angibt gern mit Freunden bis tief in die Nacht Dungeons&Dragons zu spielen, sind das Attribute, die von den wenigsten Frauen als attraktiv empfunden werden. Wie absurd und lächerlich würde es wirken, wenn er dann greint, dass alle Frauen vor ihm flüchten!
Der Referenzartikel zeigt auch wie schlecht die meisten "Karrierefrauen" damit umgehen können. Anstatt Werte hervorzuheben, die als femininer empfunden werden, wird platt drauf bestanden, dass ihr "toughes" Verhalten gefälligst zu akzeptieren sei. Wer sich nicht gut darstellen kann, hat es eben immer schwerer. Außerdem kommt Schuldverschiebung nie gut an. Einfach zu behaupten, Männer wären einfach zu schwach, zu ängstlich und könnten damit nicht umgehen, wirkt trotzig und frustriert.
m37
 
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Gast

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  • #58
Die studierte Führungskraft Frau Domscheit-Berg hat in der FAZ u.a. über ihre Erfahrungen mit ElitePartner berichtet. Dates hatte sie einige, aber wenn ihre Karriere ins Spiel kam, sprangen die Männer ab. „Ich sah spätestens dann das Gesicht meines Gegenübers in Panik verfallen, wenn ich auf seine Fragen nach meiner Beschäftigung etwas konkreter antwortete. Das war auch bei Zahnärzten oder Unternehmern so.“, schildert sie ihre Erfahrungen.

An die Männer: Würdet ihr abspringen, wenn ihr bemerkt, dass euer Date-Gegenüber eine erfolgreiche, gut verdienende Frau ist? Und wenn ja, warum?

Pauschale Frage nach Karrierefrauen und als Beispiel eine Frauenaktivistin.

Wenn eine Frau erfolgreich und gutverdienend ist, dann ist das an sich kein Problem. Ich würde mich auch mal so bezeichnen und ich arbeite dabei nicht rund um die Uhr. Ich schätze Eigenständigkeit bei Frauen, also sollte gutverdienend und erfolgreich selbstverständlich sein. Ich kenne aber viele Frauen, die in Bezug auf Ausbildung und Beruf die Voraussetzungen dafür nicht haben. Umso schöner, wenn sich doch eine findet. Die Balance zwischen Erfolg und Arbeitszeit zu finden ist ein Problem, das wir alle natürlich dann haben...

Wenn mir mein Date allerdings etwas konkreter erläutert, dass der Erfolg darin besteht, Frauenaktivistin zu sein und führend in der Politik (Piratenpartei) in dieser Richtung aktiv zu sein, dann würde ich auch ganz schnell flüchten. Ich habe beruflich mehrere solcher Frauen kennengelernt und kann auf diese Art "Frauenpower" zu Hause gerne verzichten.

m, 46
 
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  • #59
Aber wenn Frau Domscheit-Berg nicht unter Augenhöhe daten will (sie traf sich u.a. mit Ärzten und Unternehmern), muss sie sich nicht wundern, auf Desinteresse zu stoßen. Die entsprechenden Männer suchen keine Karrierefrau, zumindest nicht, wenn sie eine (ggf. zweite) Famile gründen bzw. sich diese Option offenhalten wollen. m

So ein Blödsinn. Ich kenne zum Beispiel einen sehr erfolgreichen Arzt, der mit einer ebenso sehr erfolgreichen, bekannten und scharfsinnigen Nachrichtensprecherin verheiratet ist. Und es gibt zahlreiche andere Beispiele für solche Konstellationen.

Bei diesem Posting ist wohl eher der Wunsch, Frauen wie kleine Mäuse zu halten, der Vater des Gedankens. Männer, die sich so sehr gegen eine erfolgreiche Frau wehren, haben schlicht ein mickriges Ego.
 
  • #60
Es geht doch nicht darum, ob eine Frau Karriere macht oder nicht. Die eine macht eine, die andere nicht.

Es geht darum, wie sich manche der Erstgenannten aufführen und das auch ausdrücklich betonen. Mit der Betonung auf Karriere wird deutlich, welchem Stellenwert sie dem beimißt. Es ist ein Unterschied, ob man sich Karrierefrau schimpft, oder als eine Frau, die Karriere macht, bezeichnet. Im Zusammenhang mit der Partnerwahl ist sowas nur von Belang, um damit zu zeigen, worüber man sich definiert. Waschechte Karrieristen haben es doch nicht nötig, das zu betonen, weil es einfach ein Nebeneffekt aus ihrem beruflichen Werdegang ist.
 
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