• #151
Er wendet sich dagegen, sein eigenes authentisches Handeln an den Maßstäben einer externen Moral zu messen und als sündhaft (Gewissenbiss) zu verurteilen. Man soll nicht die Werturteile Dritter gegen sich selbst übernehmen, sondern zu sich selbst stehen und Deinen Weg durchfechten, auch wen er mit Niederlagen einhergeht.
Wusstest du eigentlich dass Nietzsche das Werk Ecce homo ein paar Monate vor seinem psychischen Zusammenbruch verfasste?
Ich glaube, dass moralische Maßstäbe uns in gewisser Weise Leitsysteme sind. Verlieren wir diese Leitsysteme in uns, verlieren wir gleichermaßen unsere Orientierung und jeglichen Halt. Ähnlich interpretiere ich das widersprüchliche Verhalten deiner ehemaligen Liebschaft.
 
  • #153
Der Film Shame, unglaublich eindrückliche schauspielerische Leistung und beinahe körperlich schmerzhaft anzusehen. Ich hoffe du Andreas spürt nicht eine solche Getriebenheit und Leid bzw verleugnest dies.
Den Film fand ich interessant aber nicht tiefgründig. Mir hätte interessiert, was er dabei dachte, warum er so handelte, warum er seine Familie gegenüber so gleichgültig war. Der Film hat mich teilweise gelangweilt und ich habe auch vieles vorgestülpt. Da dachte ich mir der große Meistro „Bernardo Bertolucci“ hat die innere Leere viel besser dargestellt.
Bei Wikipedia gibt es eine sehr schöne Kritik über den Film „Last Tango in Paris“. Das ist wirklich lesenswert.
 
  • #154
Irgendwann kommt jeder an den Punkt an dem es eben nicht mehr funktioniert zu flüchten. Ich fürchte dass du vor dir selbst davon läufst.

Im Gegenteil, ich habe die Wahrnehmung, zu mir zu finden, seit ich mich nicht unreflektiert auf feste Beziehung als Standard-Beziehungsform einlasse. Mir scheint vielmehr, viele hier wollen mir ihre Einstellung bzw. Begrenzungen als Norm anempfehlen.

Wusstest du eigentlich dass Nietzsche das Werk Ecce homo ein paar Monate vor seinem psychischen Zusammenbruch verfasste?

ja

Ich glaube, dass moralische Maßstäbe uns in gewisser Weise Leitsysteme sind. Verlieren wir diese Leitsysteme in uns, verlieren wir gleichermaßen unsere Orientierung und jeglichen Halt.

Der "Tod Gottes" ... Der Nietzsche-Schüler Oswald Spengler hat daraus eine Geschichtsphilosophie abgeleitet.

Irgendwann kommt jeder an den Punkt an dem es eben nicht mehr funktioniert zu flüchten. Ich fürchte dass du vor dir selbst davon läufst.

Oder ich bin auf dem Weg, zu mir zu finden. Das es nun einmal in einer Niederlage geendet hat, was bedeutet das schon?

When you are going through hell, keep going.
(Churchill)
 
  • #156
Meiner Meinung nach ist man auch nach einem Monat noch in der Anfangsphase.
Eine Anfangsphase einer Beziehung dauert 2, 3 Jahre. Ab da kann man erst wirklich den anderen in all seinen/ ihren Facetten kennen und von LIEBE sprechen.
KEIN Mensch kommt laut. Das laute Tönen beim Sex sind IMMER Fishing For Kompliments, d.h. sich selbst interessant (für sein komplettes Umfeld) machen wollen. Eine Frau stöhnt nicht aus eigener Exstase und Lust (laut), sondern für den Mann und/ oder das gesamte Umfeld drumherum. Ja, meinen Männern hat es IMMER gefallen, wenn ich deutlich in Tönen mitteilte, dass es mir gefallen hat und sie dadurch auch "leitete", was ich in dem Moment gut, was besser und was nicht so gut fand. So nach dem Motto: "Warm, wäremer, heiß, kälter, wieder wärmer, ganz heiß!"! Aber ich mache dies niemals so laut, dass es Nachbarn mitbekommen.

Und in meinem Leben habe ich mich bestimmt schon 4.000 Mal selbst befriedigt. Dabei muss ich schon auch mal etwas heftiger atmen im direkten O-Moment, aber lauthals stöhnen oder schreien mit Sicherheit nicht. Oder musst DU das?! Mensch, Andreas, ich dachte bisher echt, Du seist sexuell erfahren.
wenn sie sich bei sich in der Wohnung einen runterholt, hören es höchstwahrscheinlich die Nachbarn
Du lebst aber in einer Wunsch-Phantasie bei dieser Frau, mannomann, Andreas! Sie schreit in ihrer Wohnung doch nicht, weil sie sich selbst (so laut) befriedigt, sondern weil sie so lauten Sex mit allen (anderen) Männern hat. DAS wollte sie Dir damit auch sagen: Dass sie so lauten Sex mit vielen anderen Männern in ihrer Wohnung hat, und nicht, dass sie so laut sich selbst befriedigt.
 
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  • #157

Ich Fisch, sie Zwilling
(Dass so viele Frauen an Sternzeichen glauben! 🙄 )

Und in meinem Leben habe ich mich bestimmt schon 4.000 Mal selbst befriedigt. Dabei muss ich schon auch mal etwas heftiger atmen im direkten O-Moment, aber lauthals stöhnen oder schreien mit Sicherheit nicht. Oder musst DU das?! Mensch, Andreas, ich dachte bisher echt, Du seist sexuell erfahren.

Du bist eben keine Nymphomanin.

Ich muss das nicht und habe kein derartiges Geschrei bisher bei Frauen erlebt. Ich kenne das in aller Regel auch so, wie Du das beschreibst. Die eine oder andere Frau war aber schon mal etwas tonal unterwegs, zB meine Ex-Frau. Aber keine in dem exzessiven Maß wie die Dänin.

Wenn sie es sich bei sich zu Hause selbst macht und dennoch Angst hat, die Nachbarn hören sie im Treppenhaus, dann kann doch das nicht gespielt sein.

DAS wollte sie Dir damit auch sagen: Dass sie so lauten Sex mit vielen anderen Männern in ihrer Wohnung hat, und nicht, dass sie so laut sich selbst befriedigt.

Im Gesamtkontext dessen, was in dem Zusammenhang geredet war, schien es mir eher so, dass sie sich Sex auf Parties holt (mutmaßlich BDSM) und Männer bei denen besucht oder auf privat organisierte Sex-Parties geht. Sie hat Benzin im Blut und hatte Sylvester eigentlich vorgehabt, bis nach Rhein-Main zu fahren zu einer "Party".

Mod.-Anm:
Bitte keine detaillierten Beschreibungen von Sexpraktiken.
 
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  • #158
Ich Fisch, sie Zwilling
(Dass so viele Frauen an Sternzeichen glauben! 🙄 )



Du bist eben keine Nymphomanin.

Ich muss das nicht und habe kein derartiges Geschrei bisher bei Frauen erlebt. Ich kenne das in aller Regel auch so, wie Du das beschreibst. Die eine oder andere Frau war aber schon mal etwas tonal unterwegs, zB meine Ex-Frau. Aber keine in dem exzessiven Maß wie die Dänin.

Wenn sie es sich bei sich zu Hause selbst macht und dennoch Angst hat, die Nachbarn hören sie im Treppenhaus, dann kann doch das nicht gespielt sein.



Im Gesamtkontext dessen, was in dem Zusammenhang geredet war, schien es mir eher so, dass sie sich Sex auf Parties holt (mutmaßlich BDSM) und Männer bei denen besucht oder auf privat organisierte Sex-Parties geht. Sie hat Benzin im Blut und hatte Sylvester eigentlich vorgehabt, bis nach Rhein-Main zu fahren zu einer "Party".
Mir kommt es vor als wären in Flensburg zwei Persönlichkeiten mit starken narzisstischen Anteilen und unterschiedlich stark ausgeprägten Tendenzen zur Selbstverletzung aufeinander gekracht.

Pornosex (daher mit viel z.T. brillant gespielten Theater) ist bei solchen Persönlichkeiten angeblich Standard.

Aber letztlich hat man es eigentlich nur mit einer mehr oder weniger leeren Hülse zu tun die zunächst einmal perfekt Erwartungshaltungen spiegelt und dann irgendwann das Gegenüber abwerten muss.

Bei dir ist letztes (Abwertung) immerhin nicht deutlich ausgeprägt. Ich würde mich an deiner Stelle trotzdem mit einem von dir professionell distanzierten Psychotherapeuten (also keine Gespielin die zufällig Therapeutin ist) darüber unterhalten. Wobei Therapie zu bekommen im Moment ja schwierig ist.
 
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  • #159
und sie dadurch auch "leitete", was ich in dem Moment gut, was besser und was nicht so gut fand. So nach dem Motto: "Warm, wäremer, heiß, kälter, wieder wärmer, ganz heiß!"!
Genauso ist es. Es gibt Umfragen (wahrscheinlich nicht repräsentativ) zu dem Thema "Wieso stöhnen Frauen beim Sex". Heraus kam: NICHT aus einem inneren Bedürfnis. Eher gezielt, bewusst und manipulativ (nicht im negativen Sinn) eingesetzt um den Mann anzutörnen und zu leiten. Und ihn anzuspornen "damit er schneller fertig ist". Bei der Selbstbefriedigung so laut zu stöhnen, wozu, da ist ja Niemend, den man antörnen oder leiten muss, es sei denn, man hat es auf den Nachbarn abgesehen 😄
Das Stöhnen ist also eher eine Art Kommunikation mit dem Mann und wird als Unterstützung für den Mann eingesetzt. Besonders laut und übertrieben bei solchen, die nur schwer einen Orgasmus kriegen, weil zb abgestumpft durch Pornos, und das laute Stöhnen als Unterstützung gewohnt sind und brauchen.
 
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  • #160
"Wieso stöhnen Frauen beim Sex". Heraus kam: NICHT aus einem inneren Bedürfnis. Eher gezielt, bewusst und manipulativ (nicht im negativen Sinn) eingesetzt um den Mann anzutörnen und zu leiten. Und ihn anzuspornen "damit er schneller fertig ist". ....
Das Stöhnen ist also eher eine Art Kommunikation mit dem Mann und wird als Unterstützung für den Mann eingesetzt.
Ich stimme, was mich betrifft, vollumfänglich zu.
Hm...ich hab's hier schon das ein oder andere mal erzählt und will niemanden langweilen, aber vielleicht hast du es, Andreas, noch nicht gelesen, daher hier noch mal ganz kurz.
Ich hatte Sex mit mehreren Partnern und auch zwei unfreiwillige ONS zwischen 16 und ca. 30.
Meinen ersten Orgasmus hatte ich mit 25.
Ich hatte nie einen O mit einem Mann, bis heute.
Und ich wollte niemals Sex, habe das aber als Preis bezahlt, denn ohne dies hätte kein Mann mit mir eine Beziehung haben wollen.
( Jetzt habe ich erstmals einen. )
In diesen Jahren habe ich es gelernt, sexuelles Begehren bis hin zum O zu faken.
Ich darf mich wohl einer gewissen Meisterschaft rühmen.
Alle Männer, mit denen ich geschlafen habe, würden Stein und Bein schwören, dass ich es mit ihnen schön fand und sie mir den O verschafft haben.
Übrigens: ich allein habe keine Probleme.

Weißt du, was das einzige ist, was eine Frau nicht faken kann ?
Darf ich hier nicht sagen, das wurde schon mal rausgekürzt, keine Ahnung warum. Es ist nur ein Wort und ich hatte es nicht näher erläutert.
Wenn du das erlebt hast, kannst du sicher sein, sonst nicht.
Seit ich ca. 40 bin, erlebe ich das jedes mal beim O mit mir selbst. Ohne dies = kein O.

w 54
 
  • #161
Genauso ist es. Es gibt Umfragen (wahrscheinlich nicht repräsentativ) zu dem Thema "Wieso stöhnen Frauen beim Sex". Heraus kam: NICHT aus einem inneren Bedürfnis. Eher gezielt, bewusst und manipulativ (nicht im negativen Sinn) eingesetzt um den Mann anzutörnen und zu leiten. Und ihn anzuspornen "damit er schneller fertig ist".

Das trifft schon auf meine Ex-Frau nicht zu. Wir als eingespieltes Team hatten seinerzeit keine Leitung mehr nötig. Schneller fertig werden etc. pp. schieden als Motive aus.

Die Dänin hatte ein Antörnen des Partners durch was auch immer nicht nötig.

Ich glaube nach wie vor, es ist ihre innere nymphomane sexuelle Hochspannung, die da zum Ausbruch kam. Kurz vor dem Orgasmus wurde ihre Bauchmuskulatur betonhart und bildete ein Wellenmuster aus. Ich hatte den Eindruck, sie zerspringt gleich in tausend Splitter.

Wie viele Nymphomaninen gibt es denn? Vielleicht 1 bis 3 % der Frauen. Die gehen in Umfragen unter. Die Ergebnisse spiegeln das weibliche Normal wieder, nicht diese Ausnahmen.

Die Dänin stand generell latent unter sexueller Spannung. Sie spielt mir auf ihrem Notebook beispielsweise ein Video von sich vor. Es zeigt ihre Verabschiedung auf der alten Arbeit. Der Vorgesetzte hält eine Abschiedsrede. Sie steht daneben. Bedankt sich mit einer kleinen Erwiderungsrede und erhält ein Geschenk übergeben. Dazu fragt sie mich, was ich für einen Eindruck von der Szene habe. Ich: "ganz normaler Vorgang; sehe nichts Außergewöhnliches". Sie: "Ich dachte schon, man sieht es mir an. War sexuell irre angespannt", dabei den gekrümmten Zeitfinger mit so einer schamhaften Geste vor dem Mund.
 
  • #162
Das trifft schon auf meine Ex-Frau nicht zu. Wir als eingespieltes Team hatten seinerzeit keine Leitung mehr nötig. Schneller fertig werden etc. pp. schieden als Motive aus.

Die Dänin hatte ein Antörnen des Partners durch was auch immer nicht nötig.

Ich glaube nach wie vor, es ist ihre innere nymphomane sexuelle Hochspannung, die da zum Ausbruch kam. Kurz vor dem Orgasmus wurde ihre Bauchmuskulatur betonhart und bildete ein Wellenmuster aus. Ich hatte den Eindruck, sie zerspringt gleich in tausend Splitter.

Wie viele Nymphomaninen gibt es denn? Vielleicht 1 bis 3 % der Frauen. Die gehen in Umfragen unter. Die Ergebnisse spiegeln das weibliche Normal wieder, nicht diese Ausnahmen.

Die Dänin stand generell latent unter sexueller Spannung. Sie spielt mir auf ihrem Notebook beispielsweise ein Video von sich vor. Es zeigt ihre Verabschiedung auf der alten Arbeit. Der Vorgesetzte hält eine Abschiedsrede. Sie steht daneben. Bedankt sich mit einer kleinen Erwiderungsrede und erhält ein Geschenk übergeben. Dazu fragt sie mich, was ich für einen Eindruck von der Szene habe. Ich: "ganz normaler Vorgang; sehe nichts Außergewöhnliches". Sie: "Ich dachte schon, man sieht es mir an. War sexuell irre angespannt", dabei den gekrümmten Zeitfinger mit so einer schamhaften Geste vor dem Mund.
Schreien kann auch die Folge von Schmerzen sein oder weil du unrasiert stachelig warst oder weil es sie (nicht sexuell) gekitzelt hat.

Alles ist möglich 🤷‍♂️

Was sagst du @Andreas1965 als Sexperte oder auch die anderen dazu wenn eine Frau beim Sex weint?
 
  • #163
Die Dänin stand generell latent unter sexueller Spannung.
Alles, was du über sie geschrieben hast, klingt nach einem Indikator für eine Persönlichkeitsstörung. Es gibt Leute, die haben gern häufig Sex. Aber wenn man sozusagen schon darunter leidet, dass man ständig eine (kaum abbaubare) sexuelle Spannung fühlt, dann hat das meist tiefere psychologische Gründe und die Menschen fühlen sich häufig getrieben und nicht glücklich, auch nicht wirklich beim Sex, weil der das Problem eben nicht löst. Das ist dann eigentlich nichts, was positiv ist, auch wenn die Männerwelt das dann gern so sehen will, sondern etwas zwanghaftes, was innere Probleme verdeckt.
 
  • #164
Schreien kann auch die Folge von Schmerzen sein oder weil du unrasiert stachelig warst oder weil es sie (nicht sexuell) gekitzelt hat.

@Ejscheff , Deine Beiträge hier sind nach denen von @Mon Chi Chi die gehaltlosesten. Du projezierst Deine Küchenpsychologie weitgehend ohne Bezug zu den geschilderten Beobachtungen. Obiges Zitat ist ein abermaliger Versuch der Abwertung, nachdem Du diese in #158 per Pathologisierung versucht hast.

Du hast außerdem einen die Diskussion zersetzenden Stil, indem Du auf die Aussage, da stehe ein Eimer, antwortest, er sei aber nicht schwarz und es befände sich auch kein Wasser darin.

das Gegenüber abwerten muss.

Bei dir ist letztes (Abwertung) immerhin nicht deutlich ausgeprägt.

"Was ich denk' und tu', das trau ich anderen zu."
 
  • #165
Zu mir hat mal ein befreundeter Coach gesagt: "Der Sex mit psychisch kranken (traumatisierten) Frauen ist für viele Männer das Größte, weil diese Frauen keine Tabus haben und ihre eigenen Grenzen nicht kennen."
(Ich hab für mich damals entschieden, dass ich dann lieber langweilig im Bett bin.)

w, 41
 
  • #166
@Ejscheff , Deine Beiträge hier sind nach denen von @Mon Chi Chi die gehaltlosesten. Du projezierst Deine Küchenpsychologie weitgehend ohne Bezug zu den geschilderten Beobachtungen. Obiges Zitat ist ein abermaliger Versuch der Abwertung, nachdem Du diese in #158 per Pathologisierung versucht hast.

Du hast außerdem einen die Diskussion zersetzenden Stil, indem Du auf die Aussage, da stehe ein Eimer, antwortest, er sei aber nicht schwarz und es befände sich auch kein Wasser darin.



"Was ich denk' und tu', das trau ich anderen zu."
Wenn du kritische Anmerkungen zu deinem Erlebnis als störend empfindest solltest du dir überlegen warum du dieses Thema hier überhaupt zur Diskussion gestellt hast.

Dass du hier kein "weiter so, alles gut" erntest sollte dir eigentlich schon vorher klar gewesen sein.

Du beziehst dich gern auf Sachtexte. Lese dich einfach mal ins Thema Sexualität von und mit Cluster B Persönlichkeiten ein wenn du dies nicht sowieso schon gemacht hast.
 
  • #167
Du scheinst nach wie vor zu denken, dass Nymphomanie was ganz tolles ist.

“Frauen, auf welche die Definition der Nymphomanie zutrifft, sind ständig auf der Suche nach sexueller Befriedigung. Gleichzeitig sind sie aber meist nicht in der Lage, einen Höhepunkt zu erleben. Sie können häufig keine innere Bindung zu dem jeweiligen Partner aufbauen. Sie stehen unter dem Zwang, immer neue Männer suchen zu müssen, getrieben von der Hoffnung nach sexueller Erfüllung.” netdoktor

Du willst nicht verstehen, dass jede Sucht Leidensdruck verursacht. Du nimmst nur das für dich Positive mit, hier den tollen, tabulosen Sex.

Wie es der Frau wirklich geht, interessiert dich nicht, das redest du dir schön.

Den "letzten Tango" hast du auch nicht verstanden.
 
  • #168
Das ist dann eigentlich nichts, was positiv ist, auch wenn die Männerwelt das dann gern so sehen will, sondern etwas zwanghaftes, was innere Probleme verdeckt.

Und das wäre dann die Kindheit unter emotionaler Vernachlässigung im goldenen Käfig? Erst von einer Gouvernante aufgezogen, dann Nonnenschule, abwesender Managervater mit fünf weiteren (unehelichen) Kindern, Mutter Alkoholikerin ...
 
  • #170
Und das wäre dann die Kindheit unter emotionaler Vernachlässigung im goldenen Käfig? Erst von einer Gouvernante aufgezogen, dann Nonnenschule, abwesender Managervater mit fünf weiteren (unehelichen) Kindern, Mutter Alkoholikerin ...
Ich verstehe die Antwort ehrlich gesagt nicht. Findest du jetzt, dass Nymphomanie die positive Reaktion auf die Kindheit ist und irgendwas verbessert? Es ist eine Sucht mit psychischen Problemen (meinetwegen durch die Kindheit) als Ursprung und lässt sich durch Sex eben nicht heilen.
Du scheinst nach wie vor zu denken, dass Nymphomanie was ganz tolles ist.
Du willst nicht verstehen, dass jede Sucht Leidensdruck verursacht. Du nimmst nur das für dich Positive mit, hier den tollen, tabulosen Sex.

Wie es der Frau wirklich geht, interessiert dich nicht, das redest du dir schön.
Eben.
Wie gesagt, es gibt auch einfach unterschiedlich ausgeprägte Libido, aber bei der Dänin hört es sich in Kombination mit ihren Persönlichkeitsmerkmalen, Kindheit, sofort die krassesten Praktiken ausprobieren (sich spüren wollen? Selbstverletzung?) und Sex nach Wunsch des Mannes anbieten bei Streit nicht nach etwas positivem an. Nicht danach, als hätte sie da einfach Spaß dran und es würde ihr in ihrem Leben damit richtig gut gehen.
Das hatte ich auch bei meinem letzten Kommentar gemeint: Sex anbieten bei Streit und zwar nach Bedingungen des Mannes finde ich nicht normal. Versöhnungssex ist was anderes als "du bist sauer auf mich, daher biete ich dir als Entschädigung Sex an und du darfst alles bestimmen"; da liegt der Fokus ja null auf Spaß bei der Person, die das anbietet, sondern das ist unterwürfig, berechnend oder sonstwas, aber nicht positive Sexualität für mich.
 
  • #171
Dann bin ich eben nicht "normal", weil Stöhnen für mich dazu gehört. Ich spiele nichts, ich habe das Bedürfnis danach. Und manchmal stöhne ich eben laut. Keine Ahnung, was manche für eine Vorstellung von der Sexualität haben, ich habe das Gefühl, dass viele noch nie such richtig fallen gelassen haben und eben aus dem Gefühl raus agieren..
Meine Ehe zurückhaltendde Freundin hat beim Sex geschrien, wir haben uns darunter unterhalten, sie meinte, es kam einfach aus ihr raus, weil die Empfindungen eben so intensiv waren.
Show für einen Mann?? Bin ich verrückt? Dann habe ich lieber kein Sex, ich muss im Leben genug Leistung bringen.
 
  • #172
Wenn man davon ausgeht, dass hinter jeder Sucht eine Sehnsucht steht, kann man davon ausgehen, dass sie durch Sex ihre Sehnsucht nach Nähe und (Geborgenheit ?) ausdrucken möchte?

Meine Denkweise ist aber eher naturwissenschaftlich geprägt und so kann ich es mir auch vorstellen, dass ihr Verhalten ganz einfach eine Nebenwirkung von Drogenkonsum ist. Ich möchte aber hier keine Diagnose abgeben, weil ich keine Ärztin bin aber es wäre eine ganz einfache und plausible Erklärung.
 
  • #173
Du willst nicht verstehen, dass jede Sucht Leidensdruck verursacht.

Dass es für die Betroffenen toll ist, wollte ich nicht behauptet haben. Der Leidensdruck war bei der Dänin zeitweise durchaus zu beobachten. Zweitweise war sie aber wie eine Dreijährige im Schokoladenladen (@realwoman: "sie hatte ihren Schuß"). Bei der Hobby-Hure habe ich in ca. zwei Jahren Austausch noch keine Spur von Betrübnis auch nur anklingen gehört.

Die von Dir zitierte Definition der Nymphomanie behauptet, diese Frauen können meist keinen Höhepunkt erleben. Die Dänin kommt am laufenden Meter. Und die Hobby-Hure antwortet mir auf die Frage, wie oft sie beim Gruppensex neulich gekommen sei, mit der Gegenfrage, ob sie mitzählen solle. Wenn Nymphomanie nicht erforscht ist, was ist dann eine Definition dazu wert?

Genau. Fehlende elterliche Liebe und Wertschätzung dazu das Erleben der Eltern mit ihren Störungen (Alkoholikerin).

Und das kann eine derart heftige, offenbar lebenslange körperliche Disposition begründen?
Ich dachte schon an Missbrauch in der Nonnenschule, sei es durch eine lesbische Nonne, oder einem Priester, der da Zugang hatte.

Ich verstehe die Antwort ehrlich gesagt nicht. Findest du jetzt, dass Nymphomanie die positive Reaktion auf die Kindheit ist und irgendwas verbessert?

Ich dachte, Nymphomanie ist die Folgestörung aus Belastungen in der Kindheit, nicht deren Verbesserung. Siehe auch meine Antwort an @Ejscheff gleich hier oben.

Versöhnungssex ist was anderes als "du bist sauer auf mich, daher biete ich dir als Entschädigung Sex an und du darfst alles bestimmen"; da liegt der Fokus ja null auf Spaß bei der Person, die das anbietet, sondern das ist unterwürfig, berechnend oder sonstwas, aber nicht positive Sexualität für mich.

Sie hatte mich ja zuvor mit der Handtuch-Ansage beleidigt. Es war als Kompensation gedacht, nach dem Motto "ich gönne Dir jetzt etwas Besonderes zum Ausgleich für die Verletzung". Das ist doch keine grundsätzliche Schieflage. Sie hat übrigens im Bett nicht alles mitgemacht.

Dann bin ich eben nicht "normal", weil Stöhnen für mich dazu gehört.

Und schon ist eine Frauenaussage da, die die obigen Aussagen anderer (Frauen) wiederlegt. Hier sprechen auch so viele aus dem Maßstab ihrer selbst. Es gibt das eben doch, das Geschrei der Frau, wenn sie kommt.
Mir fällt gerade ein, eine F+ von mir hat berichtet, sie schreie bei der Masturbation immer glockenhell.

Ich habe den Eindruck, wir haben hier alles ausgetauscht, was zum Ausgangsfall den Leuten einfällt. Es kommen jetzt zunehmend nur noch Deutungen und Meinungen zu Deutungen anderer hinzu. Ich schließe mich da mit ein.
 
  • #174
Kurz vor dem Orgasmus wurde ihre Bauchmuskulatur betonhart und bildete ein Wellenmuster aus.
Hm, naja, Wellenmuster habe ich nicht versucht, aber das mit dem Anspannen ist leicht.
Die Fake-Meisterin kann das.
Was sagst du @Andreas1965 als Sexperte oder auch die anderen dazu wenn eine Frau beim Sex weint?
Also, falls du meinst, ihr kommen beim O. ein paar Tränen und sie lächelt dann selig, joa, kommt gut, kann ich auch.
Falls sie eher richtig heult und schluchzt, empfehle ich dir, sofort aufzuhören, sie in den Arm zu nehmen und dann offen für ein Gespräch zu sein, ohne sie zu bedrängen.


@Andreas: Ich will dich ja nicht nerven und es kann ja auch wirklich sein, dass die Dänin den Sex schön fand, vielleicht sogar Orgasmen hatte, aber vielleicht halt auch nicht.
Wie ist es denn nun mit dem einen, das eine Frau nicht faken kann ? Du weißt doch sicher, was ich meine, oder ?

w 54
 
  • #175
Wie ist es denn nun mit dem einen, das eine Frau nicht faken kann ? Du weißt doch sicher, was ich meine, oder ?

Squirting? Hat sie nie! War mir auch aufgefallen. Meinen besten Coach, die Hobby-Hure dazu befragt, ergab, manche Frauen squirten einfach nicht, unabhängig davon, wie heftig sie kommen.

-----
@Ejscheff : Zu Cluster B habe ich auf die Schnelle ergoogelt:

Cluster B ist charakterisiert durch dramatisches, emotionales oder sprunghaftes Verhalten. Es beinhaltet die folgenden Persönlichkeitsstörungen mit ihren Unterscheidungsmerkmalen:
  • Dissozial: soziale Verantwortungslosigkeit, Missachtung für andere, Arglist und Manipulation von anderen für den persönlichen Gewinn
  • Grenze: nicht alleine sein können und emotionale Fehlregulation
  • Theatralisch: Aufmerksamkeit suchen
  • Narzisstisch: Zugrundeliegendes gestörtes, fragiles Selbstwertgefühl und offene Grandiosität

Dissozial traue ich ihr zu. Ich konnte mir und anderen gegenüber mitunter ostentative Frechheiten beobachten. Ich habe sie auch im Verdacht, bei ihrer 3. Scheidung ihren Mann finanziell schwer betuppt zu haben.

Grenze: Konnte nichts in diese Richtung beobachten.

Theatralisch: Eher im Gegenteil. Sie fällt qua Aussehen schon so auf, dass sie lieber unterm Scheffel wäre.

Narzisstisch: Eher zutreffend. Sie hält sich zum einen Zeitpunkt für nicht liebenswürdig. Zum anderen Zeitpunkt feiert sie sich, unbegrenzt Möglichkeiten bei Männern zu haben. Das ist aber nur punktuell zu beobachten. Es tritt nur sehr vereinzelt hervor.

-----

Aus Wikipedia:

Merkmale der Cluster-B-Persönlichkeitsstörungen sind Launenhaftigkeit, Impulsivität, starke Wut und Unfähigkeit, diese zu kontrollieren. Das Verhalten in Beziehungen ist tendenziell geprägt von Idealisierung und Entwertung sowie Schwierigkeiten im Umgang mit Nähe und Distanz. Selbstschädigende und suizidale Verhaltensweisen treten bei bestimmten Ausprägungen dieser Persönlichkeitsstörungen häufiger auf, manchmal auch Fremdaggressivität. Gemeinsam liegt allen Persönlichkeitsstörungen dieses Clusters ein geringes Selbstwertgefühl zugrunde, so dass bei Kritik Gefühle wie Wut, Scham oder Demütigung aufkommen.

Starke Wut: Sie heult vor Wut und Aggression, nicht aus Frust oder Verletztheit.
Idealisierung/Entwertung in Beziehungen passt. Probleme mit Nähe und Distanz passt auch.
Selbstschädigung u. suizidales Verhalten passt überhaupt nicht.
Fremdaggressivität: Passt. Tritt Türen ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #176
Ich habe den Eindruck, wir haben hier alles ausgetauscht, was zum Ausgangsfall den Leuten einfällt. Es kommen jetzt zunehmend nur noch Deutungen und Meinungen zu Deutungen anderer hinzu. Ich schließe mich da mit ein.
Yes, gut gesagt. Aber berichte uns doch bitte wenn es etwas neues gibt, entweder meldet sie sich ja nochmal, oder Du bringst den Mut auf sie anzuschreiben, what ever, viel Glück dabei.
 
  • #177
Selbstschädigung u. suizidales Verhalten passt nicht..
@Andreas: wenn du die Frau schon über 10 Jahren kennen würdest, na gut.
Doch das waren paar Monate mit Pause.
Bin mir sehr sicher, da ist doch noch vieles was du gar nicht mitbekommen hast bei ihr los.
( Wie bei jedem anderen Menschen auch)
Ausschließen kann man diesen Part doch nicht, so schnell.
Und Selbstschädigend kann vieles sein. Es muss keine körperliche Verletzung ergeben.
Ich denke schon, deine allgemeinen Einschätzungen stimmen. Sie war sie selbst. Hat nicht gespielt. Nur hat sie sehr vermutlich eine Persönlichkeitsstörung.
Und das kann eine derart , offenbar lebenslange körperliche Disposition begründen?
Nein, denke ich nicht.
Nur wie Stress bewältigt wird oder innerer Druck ist unterschiedlich. Manchmal eben durch Sex.
Ich bin wirklich alles andere als eine Nymphomanin. Hab aber mit 8 angefangen zu onanieren, wenn ich mich beruhigen wollte.( Ich wusste natürlich nicht was ich da mache)
Und ja, auch ich hab in extremen Anspannungstagen in der Arbeit , mich auf die Toilette verzogen zum Onanieren.
Zwei !Töchter meiner Freundinnen rubbeln und reiten seit ihrem zweiten! Lebensjahr bis zur Entspannung. ( Was macht man da als Mutter?)
Denke nicht, das dies so exotisch ist.
Wenn nun eine Frau den Sex ebenso erleichternd empfindet wie die Selbstbefriedigung...kann ich mir diese Entwicklung gut vorstellen.
Was sagst du @Andreas1965 als Sexperte oder auch die anderen dazu wenn eine Frau beim Sex weint?
Also: was mir bekannt ist durch Selbsterfahrung:
-Erleichterung ( die Anspannung davor zu groß)
- Glücksgefühl (vor allem bei Verliebtheit)
- sich verletzt fühlen (nach einem Streit Sex gehabt ohne vorherige Aussprache, nun war die Nähe nach dem Sex unangenehm)
- Trauer (gewusst, es war das letzte Mal, danach kein Widersehen mehr)
Von anderen:
- Erinnerung an Missbrauch
@Ejscheff : Warum diese Frage in dem Kontext?

Hm, naja, Wellenmuster habe ich nicht versucht, aber das mit dem Anspannen ist leicht.
Die Fake-Meisterin kann das.
Warum, hast du so viel gefakt? Damit hast du dir doch selbst jede Chance genommen "gesehen" zu werden wie du bist.
Wie konntest du den Männern danach je glauben dich zu lieben ( oder auch nur zu kennen?)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #178
So langsam wird es langweilig @Andreas1965.
Es geht in deinem Leben anscheinend nur um Sex, Affären, Orgasmen, Polygamie, Hobbyhuren und deren Erfahrungen, F+ und wieder die nächste Affäre.

Wie langweilig muss dein Leben in Zeiten einer schlimmen Pandemie sein, dass dein einziges Problem die Analyse deines Sex-Affärchens mit laut schreiender Orgasmus-Super-Queen ist, die es sich laut schreiend jeden Tag mehrmals selber besorgen muss um nicht qualvoll zu sterben 😉.

Auf der ganzen Welt sterben jeden Tag tausende von Menschen an Corona oder verlieren ihre gesamte Existenz, und du hast nur deine Sexaffären im Kopf.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #179
Du beschreibst, dass sie ausrastet. Ein Indiz für emotionale Fehlregulierung. Das muss nicht zwingend mit nicht allein sein können kombiniert sein.
Mmh. Mal eben von Dänemark zur Party nach Frankfurt rasen oder aus Normalo Sicht riskantes Sexualverhalten können wenn man das regelmäßig macht in diese Richtung gehen.

Unabhängig müssen nicht alle Kriterien zusammen kommen und keine Cluster B Person gleicht 100 % den anderen.

Ist natürlich eine küchenpsychologische Einschätzung 🤷‍♂️ Für mehr brauch es mehr Infos als die die sich aus drei Dates ergeben.
 
  • #180
Zu mir hat mal ein befreundeter Coach gesagt: "Der Sex mit psychisch kranken (traumatisierten) Frauen ist für viele Männer das Größte, weil diese Frauen keine Tabus haben und ihre eigenen Grenzen nicht kennen."
Davon kann ich ein Liedchen singen. In meiner extrem labilen Phase Anfang 20 konnte ich sexuell kaum Grenzen ziehen. Habe da zum Teil auch Dinge mit mir machen lassen, die ich (aus heutiger Sicht) nicht wollte. Erst mit therapeutischer Unterstützung habe ich gelernt Grenzen zu setzen und eben nur soweit zu gehen wie ICH es möchte. Das war damals auch die Hoch-Phase in der ich wechselnde Affären hatte und mich teils auch ausnutzen ließ.
 
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