• #1

Wer ist schon mal fremdgegangen? Wer war immer treu?

Wer kann von sich sagen, dass er in jeder seiner bisherigen festen Partnerschaften absolut treu war? Wer ist schon mal fremdgegangen? Warum und unter welchen Bedingungen? Hat der Partner es letztlich irgendwann erfahren?
 
  • #2
Damit gar nicht erst danach gefragt werden muss, hier meine eigene Antwort zu der Frage: Ich war in jeder meiner festen Partnerschaften immer uneingeschränkt treu. Ich bin nicht einmal in Versuchung geraten oder habe an Fremdgehen gedacht. Partnerschaft ist für mich Partnerschaft, ohne Wenn und Aber.
 
G

Gast

  • #3
Ich hatte vier längere Beziehungen und war ausnahmslos immer treu.

w44
 
G

Gast

  • #4
Da müsste man vielleicht mal klären wo Untreue anfängt. Die fängt ja meistens schon in Gedanken an. Meint die FS jetzt die sexuelle Untreue, also bei jemand anderem im Bett gelandet zu sein? Da kann ich von mir behaupten immer treu gewesen zu sein.

In Gedanken war ich sicherlich auch schon mal untreu, habe an jemand anderen gedacht mit anderen Männern geflirtet.Ganz dogmatische Menschen würden dies auch schon als untreu bezeichnen.

Wenn es mir passieren sollte, dass ich untreu würde, also ein sogenannter Seitensprung, würde ich sehr genau abwägen, ob das Verschweigen auf längere Sicht nicht die bessere Lösung wäre, zumal wenn es sich nur um einen einmaligen Ausrutscher (jetzt fällt die treue Meute gleich über mich her) handelt.

Mit dem Wort "Nie" ist es ja immer so eine Sache.

w (45)
 
G

Gast

  • #5
Treue ist, wenn die Partnerschaft hält. "In jeder meiner festen Partnerschaften immer uneingeschränkt treu" klingt ziemlich paradox.
m47
 
G

Gast

  • #6
<MOD: Keine hilfreiche Antwort.>
 
G

Gast

  • #7
Hatte bisher zwei längere (mehrjährige) Beziehungen.
War in beiden immer absolut treu. Noch nicht mal fremdgeküsst o.ä.
Sollte auch überhaupt nicht so schwer fallen, wenn man sich wirklich liebt.
Kann mir das eigentlich nur vorstellen, wenn irgendwas in der Beziehung schon nicht mehr stimmt oder vielleicht wenn man absolut hemmungslos betrunken ist.

m35
 
G

Gast

  • #8
Ich war 20 Jahre verheiratet und IMMER treu. So treu, dass ich gerade Männer, die mich sehr reizten, von vorneherein abblitzen lies, damit ich gar nicht erst in Versuchung komme. Ein Leben ohne meinen Mann war für mich unvorstellbar. Mein Ex-Mann dachte da leider anders.
Heute, im Nachhinein, sage ich, schade, dass ich diese antiquierte Einstellung habe, denn es gab durchaus Männer dabei, mit denen großes hätte entstehen können.... es ist verdammt schwer, heute noch einen neuen Partner in meinem Alter (48) zu finden, für den Treue den gleichen Stellenwert hat.
 
  • #9
Unter Treue verstehe ich vielleicht auch etwas anderes als die FS.

Jemand, der seinem jeweiligen "Lebensabschnittspartner" sexuell treu ist /was bei kurzen Beziehungen ja schon eher leicht fällt), ist für mich gleich zu setzen mit jemandem, der verheiratet ist und, wenn es nicht so hinhaut oder ein neuer Partner auftaucht, sich halt scheiden lässt und die neue Liebe heiratet.
Diesen Treuebegriff wäre für mich viel zu oberflächlich, ja fast technokratisch.

Treue heißt wirklich sehr viel mehr als sexuelle Treue. Wenn die dazu kommt, umso besser.
Treue bedeutet auch, zu jemandem stehen, wenn es mal ganz schlecht läuft und nicht nach einem neuen, besseren Partner Ausschau zu halten.

Loki Schmidt war ihrem Mann treu und er ihr wohl auch, sehr lange, aber fremd gegangen ist er trotzdem, und das wohl nicht all zu selten.
 
  • #10
Ich bin auch immer treu gewesen. Treu in dem Sinne, wie es in diesem Thread diskutiert wird:

http://www.elitepartner.de/forum/wo-faengt-bei-euch-fremdgehen-an.html

@#3: Der Thread ist vielleicht eine Antwort auf deine Frage, wann die meisten von uns von Untreue sprechen.

@alle: Ich möchte eine Ergänzungsfrage an die anderen Treuen stellen, die schon einmal Opfer eines fremdgehenden Partners geworden sind: Bereut ihr eure Entscheidung, immer treu gewesen zu sein? Also genauer gefragt: Wärt ihr auch dann noch immer treu geblieben, wenn ihr früher gewusst hättet, dass einer eurer Partner irgendwann einmal fremdgeht?

#7 hat diese Frage schon beantwortet.
 
  • #11
@#8: Ja, silberdistel, genau so denke ich auch! Ich konnte es vielleicht nicht so gut auf den Punkt bringen, wie du gerade.

Wer jahrzehnte lang mit einem Partner durch alle Schwierigkeiten des Lebens gemeinsam geht, wer Krisen gemeinsam aus dem Weg räumt und nicht sofort aufgibt, der ist wirklich treu.
Auf eine solche Verlässlichkeit bauen zu können, ist das Beste, was einem Paar passieren kann.

Ich hätte es mit meinem Ex- Mann beinahe geschafft! Leider nur beinahe.
 
  • #12
Im Laufe dieses Themas fange ich an zu differenzieren und komme ins Grübeln:

Ist es überhaupt eine große Leistung, bei mehreren kurzen Beziehungen "jedes Mal" sexuell treu zu sein? (Bei "kurz" rede ich auch von 5- 10 Jahren!)
 
  • #13
KLARSTELLUNG: Bei dieser Frage geht es um sexuelle Treue während einer festen Beziehung. Um nichts anderes.

@#10: Sicherlich ist sexuelle Treue nicht alles -- es gibt andere, ebensowichtige Facetten der Partnerschaft, z.B. Liebe, Vertrauen, Zusammenhalt. Sexuelle Treue ist aber sicherlich eine extrem wichtige Komponente, die eben auch die anderen Facetten stark beeinflusst. Wer den Treuebegriff über die sexuelle Treue hinaus erweitert, verzichtet ja nicht auf sexuelle Treue, sondern fügt weitere Komponenten hinzu.

@#11: Was heißt denn "Leistung"? Treue sollte keine Leistung sein, sondern Lebenswirklichkeit einer Partnerschaft. Die Frage ist doch: Könnte man selbst mit einem fremdgehenden Partner leben? Könnte man dan noch Vertrauen und Geborgenheit empfinden? Ich gewiß nicht, die meisten anderen Menschen auch nicht.

Auf Deine Frage, Angela, antworte ich aber ganz klar: 5-10-jährige Beziehungen sind für mich auf jeden Fall LANG und nicht etwa kurz und selbstverständlich ist sexuelle Treue in solchen Beziehungen wünschenswert und notwendig. Ich könnte mir keine Partnerschaft ohne gegenseitige sexuelle Treue vorstellen. Ganz ehrlich, Angela: Kannst Du Dir das wirklich vorstellen? Fremdgehen und dennoch Vertrauen? Ich nicht.
 
  • #14
@#4: Was soll daran paradox sein? Partnerschaften enden nun mal. Liebe kann verloren gehen. Partner können auch sterben. Treue bezieht sich immer auf eine aktuelle Beziehung.
 
G

Gast

  • #15
Ist die FS schon öfters betrogen worden oder ... <>

<MOD: Lesen Sie die Verhaltensrichtlinien. Antworten müssen hilfreich und respektvoll sein. Wenn Sie andere Fragen diskutieren wollen, so eröffnen sie einen eigenen Thread dazu. Im übrigen ist die Diskussion der Moderation nicht gestattet.>
 
G

Gast

  • #16
zu @9 wenn ich nur aufgrund der Tatsache dass mein Partner fremdgeht, das gleiche auch tue sozusagen aus Rache, würde ich doch meine Einstellung zur Treue damit ad absurdum führen.
Ich würde doch wider meiner Natur handeln.

Vielleicht ist es so dass man mal denkt, wenn ich ihn nur auch betrogen hätte, aber vom Gedanken bis zur Umsetzung in die Tat, ist es ja ein weiter Weg.

Letztendlich sollte man sich schon damit auseinandersetzen warum der Partner mich betrogen hat, die meisten tun es nicht einer Laune heraus, oft geschieht es weil die Beziehung an irgendeinem Punkt Schieflage bekommen hat.
Wenn beide das als solches sehen können und gewillt sind wieder an der Beziehung zu arbeiten wäre ein Seitensprung für mich kein Grund zur sofortigen Trennung. Eine langjährige Beziehung verdient es auf alle Fälle dass man nicht sofort aufgibt.

w (45)
 
  • #17
@#14: Nein, ich bin noch nie betrogen worden -- zumindest weiß ich nichts davon und habe auch nicht im Ansatz Gründe, dies anzunehmen.

Nichtsdestotrotz ist Treue ein sehr wichtiges Thema, insbesondere angesichts der teilweise doch recht lockeren Moralvorstellungen in der heutigen Zeit.

@#9: Ich bereue es überhaupt nicht, immer treu gewesen zu sein. Das ist einfach meine Natur und mein Ich. Ich könnte gar nicht fremdgehen und fühlte mich auch nicht versucht dazu.

Eine Partnerschaft, die auf Liebe, Vertrauen, Geborgenheit basiert, erlaubt gar kein Fremdgehen. Wer fremdgeht, zerstört unwiderruflich Vertrauen.
 
G

Gast

  • #18
Ich bin immer treu gewesen und werde es auch weiterhin sein. Würde ich einen anderen Mann begehren, dann würde ich mich von meinem Partner trennen. War aber bisher noch niemals der Fall bei mir und ich kann es mir noch nicht einmal im entferntesten vorstellen.

w/48
 
G

Gast

  • #19
Ich bin mir nicht sicher, ob sich die Moralvorstellungen wirklich so verändert haben im Laufe der Zeit. Ich denke kein Mensch wünscht sich belogen oder betrogen zu werden.

Allerdings sehe ich die Gründe im Fremdgehen auch nicht immer nur in der Abwechslung im sogenannten erotischen Kick, wobei auch hier oft die Präferenzen unterschiedlich sind. Der eine wünscht sich ausgefallenen Sex den der andere nicht geben kann oder auch nicht will.

Die meisten gehen doch fremd, weil sie sich an irgendeinem Punkt in ihrer Beziehung auseinandergelebt haben, da sind keine Berührungspunkte mehr da. Die Sprachlosigkeit hat sich breit gemacht. Nach dem gemeinsamen Ziel wie Kinder und Hausbau entsteht oft eine unsägliche Leere, die komischerweise die meisten nicht mehr mit Leben füllen können oder wollen.

Manche schaffen es aus dieser Abwärtsspirale wieder rauszukommen, andere wenden sich einem neuen Partner zu und sind versucht immer wieder die gleichen Fehler zu machen.

Ein Seitensprung muss nicht unweigerlich das Ende einer Beziehung sein, für manche ist es ein neuer Anfang mit dem gleichen Partner. Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiss wie immer im Leben.

W (45)
 
  • #20
@#18: Ja, Du hast gewiss recht, dass sich die Moralvorstellungen entgegen allen Pharisäergeschwätzes nicht wirklich geändert haben. Fast jeder wünscht sich einen treuen Partner, fast niemand wird gerne belogen oder betrogen. Das ist einfach so.

Allerdings glaube ich nicht, dass Fremdgehen nur dann auftritt, wenn in der Beziehung schon "keine Berührungspunkte mehr sind". Sicherlich kommt dieser Fall öfter vor, aber ganz oft wird auch fremdgegangen, weil es einfach möglich ist: Außendienstmitarbeiter im Hotel, Ärzte auf Schicht, Techtelmechtel am Arbeitsplatz, Prostituiertenbesuche weil eingeladen (siehe VW-Betriebsrat). Manche haben einfach zu wenig Anstand, nicht zu wenig Berührungspunkte. Dieser Tatsache muss, so glaube ich, leider ins Auge schauen.

Fremdgegangen wird aus Mangel an Anstand und aus Gelegenheit. Das sind die beiden Fundamentalgrößen. Alles andere sind Details.

Wer Fremdgehen verzeiht, der verschachert seine eigene Würde und seine eigene Moral. Das sollte niemals geschehen. Fremdgehen muss immer das sofortige Aus sein.
 
  • #21
@#12, Frederika:

Für mich hat sich die Bewertung der sexuellen Treue im Laufe der Jahre verändert. Ich verstehe euch jüngere Menschen trotzdem, oder gerade deshalb sehr gut, wenn ihr in dieser Hinsicht konsequenter denkt und handelt. Schließlich sucht ihr Verlässlichkeit in allen Bereichen, und die sexuelle Treue sollte da selbstverständlich (und einfach!) sein.
In langjährigen Beziehungen, 20, 30 oder noch mehr Jahren, ist die Zuverlässigkeit der jeweiligen Partner zig- fach bereits bewiesen worden, und untreues Verhalten gefährdet dann nicht mehr die Existenz der Familie.
 
G

Gast

  • #22
Meine Ehe ist nach 38 Jahren geschieden worden, allerdings lebten wir ab dem 31. Jahr getrennt. Ich war absolut treu (auch in Gedanken). Etwas anderes wäre für mich niemals infrage gekommen. Mein jetziger Ex-Mann ist in unserem 29. Ehejahr femdgegangen. Damit war unsere Ehe beendet, die allerdings, das muss ich fairerweise sagen, in den letzten 2 Jahren nur noch "so dahin dümpelte". Wir hatten uns einfach auseinander gelebt. Von daher war unsere Trennung und Scheidung durchaus zu unserem Besten. Auch, wenn ich gewusst hätte, dass mein damaliger Mann eine Affäire hatte, hätte ich es nicht mit "gleicher Münze heimgezahlt". Dazu bin ich einfach nicht der Typ. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass wir uns dann 2 Jahre früher getrennt hätten. Das hätte ich fairer gefunden und habe das auch so meinem Ex-Mann gesagt.

Jetzt lebe ich wieder in einer festen Partnerschaft und bin selbstverständlich auch treu.

Ich gebe allerdings #11/Angela Recht: Bei so kurzen Partnerschaften, die vielleicht nur einige, wenige Jahre dauern (5 bis 10) ist es ja nun wirklich kein Kunststück, treu zu sein. Da ist man doch noch so stark auf den neuen Partner fixiert, dass da -selbst gedanklich- noch gar kein neuer Mann Platz hat....!
 
G

Gast

  • #23
Frederika, wer verzeihen kann , zeigt menschliche Größe, er ist bereit den anderen zuzuhören, auch wenn er etwas getan hat was man selber nie tun würde. Vorschnell zu verurteilen halte ich persönlich für moralisch verwerflich.

Vom endgültigen Aus kann ich reden wenn ich den anderen nicht mehr liebe, keine Gefühle mehr für ihn übrig habe. Wenn es sich lohnt um eine Beziehung zu kämpfen sollte man dies tun.

Ich könnte mit keinem Menschen zusammen sein, der so rigorios über mich urteilt ohne die Gründe zu kennen. Es geht hier nicht um das Rumv......aus Spaß an der Freude, das habe ich in meinem Posting ja auch ausführlich beschrieben. <>

w (45)
 
  • #24
@#20: Untreue gefährdet nicht mehr die Beziehung? Aber umso mehr tut sie das! Was wenn Dein 30-jähriger Gatte plötzlich ungewollt ein Kind zeugt mit einer Konkubine? Was wenn er eine unheilbare Geschlechtskrankheit einschleppt? Was wenn er sich plötzlich trennt und alle Perspektiven von Altersversorgung, Haus, gemeinsamen Altwerden dahingehen?

Nein, Angela, gerade langjährige Beziehungen haben doch viel mehr zu verlieren als kurze.
 
G

Gast

  • #25
#11 und #21 (letzte Feststellung):
Sehe ich genau so: sich der sexuellen Treue in einer einige Jahre dauernden Partnerschaft zu brüsten ist was anderes als über Jahrzehnte umfassende Treue zu leben mit allen Höhen und Tiefen, Fehlern und Vergebung, Krisen und Glückszeiten einer Partnerschaft/Ehe.
 
G

Gast

  • #26
ich war in meinen langjährig andauernden Partnerschaften immer treu.
ich kann aber auch nur sex mit jemandem haben, mit dem ich zusammen bin. insofern kenne ich die versuchung nicht. ich habe mich auch nie von jemandem getrennt, um mit jemand anderem zusammen zu sein.
man ist wie man ist, ich würde meinen partner nie betrügen.

andersherum bin ich bis auf einen von allen meinen partnern betrogen worden. untreue ist für mich ein unwiderruflicher trennungsmoment. ich habe es 2 beziehungen aber erst jahre nach ende der beziehung zufällig erfahren, dass da ja was war. na ja ...wenn frauen mir sagen, ihr partner habe sie in 10 - 30 jahren nie betrogen, dann bin ich aus persönlicher erfahrung sehr skeptisch. manchmal weiß man es einfach nur nicht.
mein vertrauen in die treuefähigkeit von männern geht gegen null.
 
G

Gast

  • #27
Komisch die Frauenfraktion sind nach den geschriebenen Beiträgen alles treue Seelen,irgendwie nicht vorstellbar.Statistisch gehen mehr Frauen fremd als Männer und jedes 10 Kind soll ein Kuckuckskind sein...es scheinen nur die treuen Frauen im Forum zu sein.Kaum zu glauben..
Meine ExFrau ist fremd(Affäre)gegangen und hat sich auch gleich vom "Acker" gemacht-Scheidung,obwohl ich treu war und zu der Zeit an der gemeinsamen Altersvorsorge Haus gerackert habe.
#23 Frederika..wo ist da die sogenannte Altersvorsorge für mich(m) geblieben oder ist Altersvorsorge nur für Frauen?
Habe meine Altersvorsorge nun für mich organisiert und da muß schon die Liebe zur neuen Partnerin überaus groß sein ,um wieder alles(Haus,Rente,LV) aufs Spiel zu setzen!
Ich möchte im Alter nicht unter der Brücke liegen,über die meine Exen mit ihrem Cabrio fahren.
In einer nächsten Beziehung bin ich fremd gegangen,nur Sex ohne Liebe....es ist ein Vertrauensmissbrauch gegenüber dem Partner,keine Frage...Partnerin ist geblieben und wir haben uns wieder zusammengerauft...Verlustangst minimiert sich ohne Ehe bei mir und noch!Was später ist kann ich nicht sagen..es ist der Reiz des Neuen gewesen.
Die früheren Träume sind geplatzt,meine Altersvorsorge selbst organisiert..ich liebe Sex,bekomme ich keinen von der Partnerin...zieht Mann weiter.Zum Sex braucht man keine Liebe(Verlangen,Sympatie,Chemie reicht),aber zur Liebe gehört auch Sex...zumindest in jüngeren und mittleren Jahren.

m48
 
G

Gast

  • #28
Ich hatte bisher 3 Beziehungen. Zwei kürzere, darunter eine Fernbeziehung und eine längere, die fast 20 Jahre andauerte. Treu, und zwar körperlich und geistig war ich immer.

Früher wäre auch eine einmalige sexuelle Untreue, meines Partners, ein Trennungsgrund für mich gewesen. Heute denke ich etwas differenzierter und könnte es evtl auch verzeihen und ad acta legen (hier spreche ich aus Erfahrung). Für mich persönlich kann ich Untreue, in welcher Form auch immer, ausschließen. Wenn ich einen Partner habe, dann stehe ich voll und ganz hinter, neben und wenn es sein muss, auch vor ihm, denn wenn ich gebe, dann gebe ich alles, aber nie mich selbst auf.

w39
 
G

Gast

  • #29
@# 22 Richtig, bin auch vollkommen Deiner Meinung!

@#23 Liebe Frederika, Ja, was ist wenn er sich plötzlich trennt und alle Perspektiven von
Altersversorgung, Haus und gemeinsamen Altwerden dahingehen? Das kann ein Mann jederzeit machen auch wenn er vorher nicht fremdgegangen ist. Das ist das Leben. Eigentlich ist das genau das was Du immer hier schreibst...nicht fremdgehen sondern sich gleich trennen.

Wie würdest Du reagieren wenn der Mann deines Lebens nach 25 Jahren einmal fremdgegangen wäre? Würdest Du ihn gleich vor die Türe setzen weil Du so etwas verwerflich findest? ..oder ihn anhören und an eurer Beziehung arbeiten ? Menschen die andere verurteilen sollten sich nicht wundern wenn das Leben ihnen genau so eine Situation bietet um daran zu reifen. Alles hinzuschmeissen ist keine reife, wohlüberlegte Entscheidung wenn positive Gefühle noch
da sind.
 
G

Gast

  • #30
nochmal die #27

Anhang: Wer sich selbst untreu wird, betrügt damit auch unweigerlich seinen Partner...

Diese Art Untreue wäre für mich, auch heute noch, ein Trennungsgrund.