G

Gast

Gast
  • #31
Frederika

also so pauschal lässt sich das eigentlich nicht beantworten. Für mich persönlich kann ich sagen, dass ich ganz gerne Bescheid wissen möchte, wieso eine Beziehung (vorallem eine die länger als ein paar Monate dauerte) zu Ende sein soll.

Es gibt sicherlich hin und wieder Sachen in einer Beziehung, die nicht "stimmen", die den einten oder den anderen stören. Darüber, finde ich kann und sollte man in einer gesunden Beziehung halt reden. Und ich, als erwachsene Frau, nehme an, das mein Partner, ein erwachsener Mann, schon sagen wird/kann, wenn es irgendetwas gibt, dass für ihn wirklich nicht geht. Ist es nicht fehlende Liebe, dann ist es eingentlich nie ein Grund, die Beziehung zu beenden. Nichts und niemand ist perfekt, und zu hoffen, die perfekte Beziehung einfach so zu finden... na ja.. ohne das zutun beider Beteiligten...sehr sehr schwierig.

Ich habe gerade so eine Trennung hinter mir (er hat sich getrennt). Ich habe nichts vorauskommen sehen. Es gab Punkte, die irgendwann mal, einige Monate vor der Trennung, an- und ausgesprochen worden waren. Es kam damals wie ein Vorwurf rüber. Wir haben danach nie mehr darüber geredet, ob und wie wir das ändern könnten.

Als Grund der Trennung wurde angegeben, wir wären zu verschieden! Was auch immer das heissen mag.. ! Für mich einfach eine Aussage, wenn man eigentlich nicht genau weiss was sagen.
Dannach kam dann irgendwann noch dazu, dass er mir ja schon Monate zuvor irgendwas an den Kopf geworfen hatte und sich aber in seinen Augen nichts geändert hatte.
Was sich hätte ändern sollen, war aber etwas, dass wir beide hätten anpacken müssen.

Ich glaube, wenn beide die Beziehung wollen, sind sie auch bereit, etwas dafür zu tun und Kompromisse zu finden, wenn einer denkt, es würde sich besseres finden, dann geht die Beziehung an relativ wenig zu Grunde!
 
  • #32
hast Du zum Glück selber gewonnen. Entschuldige für den vorherigen provokanten Beitrag. Ziel erreicht ;-)
Ziel verfehlt. Weil Du es einfach nicht begreifst und fremde Meinungen einfach nicht verstehen willst oder kannst.

Dass Menschen sich permanent ändern und weiterentwickeln predige ich in diesem Forum schon lange. Da darfst Du Dir keine Nadel für an den Hut stecken -- selten dämlich, mit Verlaub, ausgerechnet Du mit Deinem mageren Diskussionsvermögen.

Vermutlich auch eine der Hauptquellen der partnerschaftlichen Konflikte, des ausbleibenden Kompromisses, die unterschiedlichen Ziele, welche sich aus der ganz individuellen Entwicklung der Person ergeben.
Das glaube ich wiederum nicht -- allerhöchstens für Konflikte von sehr langjährigen Paaren. Sehr viele Trennungen finden ja schon früher statt und oft scheitert es daran, dass Paare einfach entgegen Kompatibilität aus Verliebtheit oder Liebe meinen zusammenzupassen, obwohl Liebe alleine eben nicht genügt. Es muss eben auch passen und das tut es bei ganz vielen schon von vornherein nicht, nur dass anfangs solche Inkompatiblitäten besser kompensiert werden können, z.B. durch Verliebtheit, Sex, den Reiz des Neuen.

unsere merkwürdigen Beziehungen ziehen, da Du nicht mal fähig bist deine Beziehungen zu analysieren? Dementsprechend sind deine Beziehungen nicht minder merkwürdig. Genauso wie unsere, die du aber nicht kennst, sondern nur deine eigene.
Wer sich mit seinem Partner nicht kontinulierlich austauscht, nicht über alles spricht, keine echte Zweisamkeit lebt, der muss sich eben auch nicht wundern, wenn er dann hinterher nicht weiß, ob konkrete Gründe vorlagen oder es eher die allgemeine Gefühlslage war.
 
  • #33
weil die kompatiblen Partner ihnen mit der Zeit nu grosse Vertrautheit, Gewöhnung, Bequemlichkeit bieten. Eine Garantie für eine lahme Beziehung auf Sparflamme.
Aus meiner Sicht grundfalsch. Gerade wenn man viel zusammen erlebt und gestaltet, hat man stets gemeinsame Themen, fiebert für das gleiche, freut sich auf das gleiche, kämpft Seit an Seit und hat gemeinsame Erfolge und Rückschläge. Das ist gemeinsames Leben in seiner besten Form. Unterschiedlich genug ist man immer noch.

Darum gibt es Menschen, die gerade eine konträre Person als ihren Partner sich wünschen und wählen: so bleiben sie immer spannend und ein wenig fremd füreinander,
Daran erkenne ich Null Vorteile. Ich kenne ausschließlich gescheiterte Beziehungen nach diesem Modell. Zweisamkeit setzt Gemeinsamkeiten voraus. Man sucht einen Partner, der zu einem passt. Das bedeutet ja nicht, dass man unterschiedlichen Film- oder Buchgeschmack haben kann oder neben vielen gemeinsamen Hobbys auch ein paar getrennte haben kann.
 
  • #34
Aus meiner Sicht grundfalsch. Gerade wenn man viel zusammen erlebt und gestaltet, hat man stets gemeinsame Themen, fiebert für das gleiche, freut sich auf das gleiche, kämpft Seit an Seit und hat gemeinsame Erfolge und Rückschläge. Das ist gemeinsames Leben in seiner besten Form. Unterschiedlich genug ist man immer noch.
Du bist Du und nicht ich und nicht jemand anders. Kennst Du nicht den Spruch: Jeder soll nach seiner Façon glücklich werden. Unterschiedliche Interessen zu haben, schliesst das füreinander da sein, Seite an Seite kämpfen nicht aus.

Ich frage mich dann, warum deine Beziehungen scheitern, da Du sie doch gerade nach dem Prinzip viele Gemeinsamkeiten und grosse Kompatibilitäten wählst? Siehst Du, nicht mal diese Wahlkriterien sind dir eine Garantie für eine langanhaltende, stabile Beziehung - Liebe hin oder her. Schon gar nicht eine Garantie für eine lebenslange Partnerschaft oder Ehe - das wonach alle Menschen Sehnsucht haben. Weil Du sehr wenige Partner hattest und sie, wie Du oft und nachdrücklich hervorhebst, sehr sorgfältig auswählst. Was läuft falsch sich nach deiner Vorstellung einen Partner auszusuchen, frage ich mich? Hast Du dich das selber nie gefragt?
Weil Du es einfach nicht begreifst und fremde Meinungen einfach nicht verstehen willst oder kannst.
Das Gleiche gilt auch für dich. Du erhebst die vielen Gemeinsamkeiten und Kompatibilitäten zur allgemein gültigen Beziehungsform, nach dem Motto: "so wie ich mir meinen Partner vorstelle, so wie ich meine Beziehung lebe und gestalte, so muss sie für alle Menschen als Musterbeispiel einer perfekten, vorbildlichen Beziehung gelten. Oder suchst Du etwas, was es gar nicht gibt?
Dabei machst Du den grössten Fehler, weil Du nicht erkennen und sehen kannst, dass nicht alle Menschen gleich sind und nie sein werden. Dieser Eindruck entsteht bereits beim Lesen der Beitrage zu diesem Thema.
 
Top