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Gast

  • #1

Wenn Kinder doch soooo anstrengend sind, warum wollen Frauen dann welche?

Im Parallelthread über die "klassische Rollenverteilung" vernahm ich (wieder) das Gejammer einiger Mütter über die Last von Haushalt und Mutterrolle. Mh: Spätestens nach dem ersten Kind sollten die Anforderungen doch klar sein? Und wenn die denn sooooo anstrengend sind, warum belassen es dann nicht viel mehr Frauen bei einem Nachkommen bzw. lassen es ganz? Oder sollten sie so selbstlos sein und vor allem an die Demografie denken? Meine Vermutung: Klappern gehört zum Handwerk, im Grunde ist Mutter sein immer noch freier und besser sowie lebenswerter als den ganzen Tag im Büro abhocken und/oder Umsatzzahlen hinterherjagen. Nur, wer mag das schon so offen zugeben?
 
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Gast

  • #2
Hast du selbst Kinder? Leg dir welche zu, lass dich vom Vater der Kinder finanzieren, dann weißt du es. Diese Mütter haben ein tolles, einfaches Leben, ja, da stimme ich dir zu, inkl. Kaffeekränzen, Einkaufen gehen und eben Haushalt machen. Der Alte bringt das Geld schon heim!

Mütter jedoch, die zusätzlich selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen, Vollzeit arbeiten gehen und Kind/Kinder versorgen, haben inkl. Haushalt eben extreme Doppelbelastungen und -verpflichtungen, der nicht jede Frau - insbesondere die Langzeit-Nur-Mütter - gewachsen ist.
 
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Gast

  • #3
Irgendwie hab ich diese klischeehaften Aussagen so satt. Wir wissen alle, dass jede Lebenssituation ihre eigenen Anforderungen hat und jeder sich darin finden muss. Und wir tun das mit unterschiedlichen Ansprüchen. Hier klingt es wieder so als würden Mütter nur auf ihrem Hintern sitzen und den Tag vergehen lassen, genauso kann man aber einen Tag mit Büroschlaf verbringen, also was soll das Gejammer? Neidisch?
Und vergessen wir nicht, dass Frauen immer noch weniger für die gleiche Tätigkeit verdienen wie Männer.
 
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Gast

  • #4
#1

Meines Wissens gibt es KEINE VERPFLICHTUNG ("Zwangsbefruchtung"), Mutter zu werden?

Und eben: Selbst die Aussicht auf die im zweiten Absatz bejammerte Doppelbelastung scheint kein wirklicher Grund zu sein, keinen Nachwuchs in die Welt zu setzen?


By the way: Ich finde Kinder sehr lebenswert!
(Nur die abwesende Ernährerrolle sowie die Abhängigkeit des Vaters vom Gusto der Kindesmutter eben nicht.)
 
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Gast

  • #5
Ich finde der Fragesteller hat eine berechtigte Frage gestellt. Ich kann das Gejammere mancher Mütter auch nicht mehr hören. Sie haben doch nie die Verantwortung und den Stress einer berufstätigen Frau. Ich verlasse montags um 05:00 Uhr das Haus um auf Geschäftsreise zu gehen. Freitags komme ich meist erst um 22:30 Uhr wieder zurück. Samstags kann ich noch meine Büroarbeit machen. Sonntags packe ich schon wieder die Koffer. Ich habe als Unternehmensberaterin allein schon durch meine Haftung einen großen Druck. Das bißchen Putzen macht meine Haushaltshilfe hingegen in 2 Stunden pro Woche.
Und die Wäsche wäscht die Waschmaschine, nicht ich oder die Haushaltshilfe.
 
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  • #6
Kinder bedeuten soziale Sicherheit in Deutschland. Deshalb bekommen die meisten Frauen Kinder.
 
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Gast

  • #7
Ich denke, das grundlegende Problem ist doch, daß auf wirtschaftliche Aspekte keine Rücksicht genommen wird.

Beispiel:

Mann M und Frau F1 heiraten, haben ein Kind K1 und lassen sich scheiden, als das Kind 2 Jahre alt ist. F1 ist nur Hausfrau und hat keinen Beruf erlernt. Grund: F1 schmeißt das Geld nur so zum Fenster raus, es kommt zum Krach, F1 findet einen neuen.

Mann M trifft Frau F2. F2 will Kinder. M und F2 heiraten und sind super glücklich. Aber das Problem ist, daß M nun F1 und F2, K1 sowie die beiden neuen Kinder K2 und K3 mit Frau F2 durchfüttern muß.

Frau F2 vermittelt den Kindern Werte, während es Frau F1 nur um Geld und Faulheit ging. Also ist K1 bei M & F2 besser aufgehoben.

Soweit denken aber die Familiengerichte nicht. Wenn man überlegt, daß Mann die gleichen Rechte haben solllte, zu verlangen, daß das Kind bei ihm wie bei der Frau ist, spricht die wirtschaftliche Lösung dafür, daß die Familie M & F2 & K2 & K3 das Kind K 1 aufnimmt und daß Frau F1 sich nicht mehr darauf berufen kann, wegen der Erziehung von K1 nicht arbeiten zu können.

Aber die Familengerichte sagen einfach: F1 & K1 = singlehaushalt, F1 braucht nicht arbeiten, K1 fristet mit F1 vor sich hin, während es bei F2 besser aufgehoben wäre, und die Familie M & F2, K2 & K3 muß wirtschaftlich drunter leiden.

Dafür, daß eine Person nicht arbeiten braucht, leiden somit M, F2, K1 (wegen der schlechteren Situation bei F1 statt bei F2), K2 und K3.

also: Einer braucht nicht arbeiten und 5 Personen leiden.

Gerechtigkeit in D anno 2009; über die vielen, die sagen, daß sie keine KKK Ehe haben wollen, braucht man sich nicht wundern, weil F1 erst so ab dem Alter von ich glaub 12 Jahre arbeiten gehen muß.

7E2176FE - m, 39
 
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  • #8
siri
#4
super, du hast Freitag um 22.00 Uhr Schluß. Ich hatte zwei Kinder die Neurodermitis hatten und habe 14 Jahre lang keine einzige Nacht durchgeschlafen. Wie dumm von mir, daß ich nie verstanden habe, daß das beneidenswert ist, für mich war es manchmal einfach nur sehr anstrengend.

Das Bedürfnis, Kinder zu haben, wird meiner Meinung durch Hormone ausgelöst. Und dann gibt es noch einen sehr ausgeprägten Nachahmungstrieb. Wenn irgendwo eine schwanger wird, werden 3 weitere auch schwanger. Auch die Bindung an das Neugeborene erfolgt, wenn es nach der Geburt angelegt wird,hormingesteuert.

Tatsächlich gibt es wenig rationale Punkte die dafür und viele, die dagegen sprechen. So +/- 30 ist bei vielen Frauen der Knackpunkt.

Bei mir wirkt das Kindchenschema bis heute 100%ig - ich kann Kindern und jungen Tieren nicht widerstehen :)
 
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Gast

  • #9
Wenn Kinder so anstrengend sind, warum wollen dann Frauen welche? - Zu mir sagte mal eine kluge Frau: "Ein Kind ist die größte Last und der größte Segen." Und so isses.

Man mag die Aussagen von Müttern als "Gejammer" empfinden. Es könnte aber auch sein, dass diese Frauen aktive Aufklärungsarbeit betreiben wollen, weil die Meinung vorherrscht, dass sie "nie die Verantwortung und den Stress einer berufstätigen Frau haben."

#2 hat alles gesagt.
 
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Gast

  • #10
Natürlich sind Kinder anstrengend, aber sie sind auch so süß. Sie sind unglaubliche Nervensägen und haben viel Quatsch im Kopf, doch dann sagen sie was Kluges oder Nettes oder hauchen einem einen Kuß am Telefon hin und schon ist man hin und weg.

Das mit dem Kinderwunsch regeln eh die Hormone. :eek:)
Mein Beispiel: bis ich 30 war fand ich Kinder schrecklich. Laut und nervig. Nur was für Leute, die sonst nichts zu tun haben. Als ich die 30 überschritten hatte bemerkte ich auf einmal, daß ich anfing, fremden Dreijährigen hinterherzuschauen. Ich legte mir ein Patenkind bei World Vision zu. Mit meinem jetzt Fünfjährigen war es manchmal auch nicht einfach. Sehr stur, bockig und renitent. Aber manchmal ein sonniges Engelchen. Seit drei Jahren denke ich sehnsüchtig an ein Mädchen... obwohl ich weiß, daß dann noch weniger Zeit bleibt...

Wer einmal mit Kindern angefangen hat und den Anfangsschock überwunden, wünscht sich meist noch mehr davon... :eek:))

Na klar jammere ich auch ab und an.
Constanze
 
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Gast

  • #11
Ach so, eines habe ich vergessen: ich finde das neue Scheidungsgesetz in Ordnung.

Frau, 39
 
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Persona grata

  • #12
@4: Mutig, mutig, Dein Statement. Ich warte jetzt mal ab, wer und wie viele Dich morgen in der Luft zerreissen!!! Und das wird kommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Du hast Dich dazu bekannt, dass Du gerne -und offenbar erfolgreich- arbeitest und genau das ist vielen hier Schreibenden ein Dorn im Auge. Hier herrscht die Meinung vor, das jede Frau Kinder zu haben hat und zwar gerne! Andersdenkende werden erbarmungsos angegriffen und nieder gemacht!
 
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Gast

  • #13
siri
#11
nein, berugstätige Frauen werden nicht niedergemacht, Hausfrauen auch nicht, ebensowenig wie Männer, die sich jüngere, dünne, dicke, große, kleine Frauen suchen, nicht einmal Frauen, die +50 sind. Jeder verteidigt nur seine Position - wir sind eben ein Hühnerhaufen...
 
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Gast

  • #14
Liebe # 4

du hast die Wahl - entweder Beraterin oder einen anderen Job suchen. Viele Berater machen diesen Job nur zwei Jahre, um sich dann von einem Kunden abwerben zu lassen.
Als Beraterin verdienst Du etwa 100 000 brutto im Jahr.
Wenn Du bereit bist, für weniger Geld zu arbeiten, musst Du nicht von Montag bis Freitag reisen.

Eine Mutter hat Deine Möglichkeit der Wahl nicht.
Einmal schwanger geworden und keine Abtreibung in Erwägung gezogen, muss die Frau das Kind 20 Jahre lang durch dick und dünn erziehen und begleiten.
Mit oder ohne Mann. Mit oder ohne Job. Mit oder ohne Putzfee.
Dass die Frau auch mal über ihre Situation jammert oder überlastet ist, ist klar.

Du hast von Freitag bis Montag Wochenende und auch ein paar Wochen Urlaub, in denen Du Dir Luxus leisten kannst, da Du keine finanziellen Sorgen hast.

Eine Mutter nicht. 20 Jahre lang, 24 Stunden pro Tag. Zusätzlich zu allem anderen des täglichen Lebens. Es ist eine grosse Verantwortung.

Frag mal Deine Mutter, wie es war, als sie Dich aufgezogen hat.
Und spendiere ihr eine Woche all-inklusive in einem hochwertigen Resort!

eine alleinerziehende, berufstätige Mutter
 
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Gast

  • #15
@13: Stimme dir in Teilen zu, jedoch keine Mutter ist 20 Jahre lang, 24 Std. am Tag für ihr Kind da. Gehst du mit deinem Kind in die Schule, auf Toilette, im Teeniealter mit zu Freunden, ins Schwimmbad und zum ersten Freund?

Vollzeitmütter haben schon viel Zeit, die sie mit Kaffeeklatsch und Fernsehgucken verbringen. Erzähl mir keiner etwas! Ich habe ein Kind UND bin Vollzeit berufstätig, inkl. Geschäftsreisen, mal auch Auslandsaufenthalten, Büro daheim usw. Kein Kind will die Mama 24 Std. (außer in den ersten Jahren) um sich herum haben. Kinder brauchen auch Freiraum und diesen kann die Mutter dann genau so genießen. Sicherlich fehlt das Geld, wie bei #4 selbstverständlich.

Aber ich möchte wirklich mal eine Vollzeitmutter in dieser Rolle im Tausch sehen: Die ganze Woche auf Geschäftsreise, ständig hoch konzentriert (muss Mutter am Bügelbrett mit Soap-Berieselung durchs TV nicht sein) in Gesprächen, im Flieger, im Auto, bis nachts, dann Hotel, dann noch Laptop, emails, heute Hamburg, morgen München, übermorgen Chicago - und am WE mal schnell Wäsche waschen, Post durchschauen, die eine Woche nachbereiten, die nächste Woche vorbereiten und dann ab Montag früh oder Sonntag abend wieder los... Die meisten Vollzeitmütter würden sich nach diesem Marathon sehnsüchtig an Herd, Kinderbett, Kaffeeautomat und Terrasse zurück wünschen, weil sie es einfach nicht schaffen würden!

Ich gönne jedem sein Leben, auch, weil er es sich selbst so eingerichtet hat. Doch diese Jammerei der Mütter kann ich auch nicht leiden. Das zieht sich nämlich dann weiter, wenn diese verheirateten Mütter sich aus Langeweile einen Lover suchen und dann den Ehemann vor vollendete Tatsachen stellen. Du zahlst und ziehst aus, ich behalte Haus und Kinder... Doch das führt hier dann zuweit...
 
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Gast

  • #16
w,41, kinderlos mit dem Kinderthema abgeschlossen.

warum wollen Frauen Kinder? Weil es irgendwie zum Urinstinkt gehört, Leben weiterzugeben.
Das ist der Sinn der Evolution, der Schöpfung und wir sind Teil davon, ganz egal, wie sehr wir mittlerweile technisiert und auch intellektuell ausgebildet sind.
Dieser Wunsch, Leben weiterzugeben steckt unbewusst in jeder Frau und auch in jedem Mann.

Ich bin Tante von 3 Neffen und einer Nichte, alle im Alter von 2-6 Jahren. Früher dachte ich immer, dass wir, die Erwachsenen den Kindern so viel beibringen können, dass sie so viel von uns lernen können. Seit die Kinder da sind, weiß ich, dass es genau umgekehrt ist, dass die Kinder die Lehrmeister für die wichtigen Dinge des Lebens sind.
Sich auf Kinder einzulassen bringt einen an seine eigenen Grenzen und man lernt dadurch so viel über sich selbst.
 
  • #17
Habt ihr auch schon mal daran gedacht, dass diese Mütter ein Selbstwertproblem haben, weil sie niemand ernst nimmt???

Vielleicht kommt auch zu wenig Bestätigung durch den Partner, der nämlich seinen beruflichen Weg (und Erfolg) gehen kann?

Ich habe Respekt und ein wenig Bedauern übrig für diese Hausfrauen, es gibt nämlich auch heute noch solche, deren Männer dies so wollen.

Eine beruftstätige Mutter (52) mit 3 Kindern, die sich immer gefreut hat, diese zu haben!!!
 
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Gast

  • #18
@14: Ich bin gerade in Gedanken die Mütter in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis durchgegangen, und dort ist der Anteil der Vollzeitmütter (mit Kindern unter ca. 3 Jahren) verschwindend gering. Fast jede arbeitet noch, und wenn sie keiner bezahlten Arbeit nachgeht, dann tut sie so Dinge wie Haus renovieren (soll ja auch handwerklich begabte Frauen geben). Ich denke, solche Vollzeitmütter gibt es kaum.

Andererseits hat auch nicht jede kinderlose Frau einen Job, der so abläuft wie von Dir beschrieben. Ich denke, auch das ist eher die Ausnahme. Ich würde in Umkehrung Deiner Aussage behaupten, dass bei einem Tausch die "Geschäftsfrau" sich auch wieder zu Laptop und Flieger zurückwünschen würde, weil sie die Unterforderung im geistigen und die (tw.) Überforderung im körperlichen Bereich nicht aushalten würde, und darüber hinaus für ihre Arbeit nicht bezahlt wird.

Womit wir wieder bei der Aussage von #2 wären, dass jede Lebenssituation seine besonderen Herausforderungen hat und jeder sich darin finden muss.

Ich denke, der Mix ist wichtig für die eigene Zufriedenheit: ein bißchen Kind(er), ein bißchen Arbeit (muss ja keine große Karriere sein), ein bißchen Haushalt,ein bißchen Freizeit. Dann hätte man auch nicht das Gefühl, dass etwas fehlt im Leben, und man muss sich keine Affäre zulegen.
 
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Gast

  • #19
Ich will kein Kind und hab kein Kind. Genau aus den Gründen.

W42
 
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  • #20
@15
von meinem Urinstinkt Leben weiter zu geben, habe ich bisher noch nichts gemerkt.
w39
 
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  • #21
@17: die geistige Unterforderung der Karrierefrau - da stimme ich dir zu, die körperliche nicht. Denn körperlich ist o.a. Fulltime-Job mehr als anstrengend.

Ich persönlich handhabe es mit deinem erwähnten Mix - habe zwischenzeitlich die Balance für mich, meinen Job, meine Karriere, für mein Kind, meine Freizeit und für meinen Partner gefunden und bin sehr glücklich dabei. Doch dazu bedarf es auch mal langer Durststrecken und lebenslanges Lernen!

@16: einige Mütter wollen garnicht arbeiten und sind froh, den Job endlich gegen Kinder eintauschen zu können. Wenn, dann wird max. der 400 EURO Job angenommen - auch, damit Mann nicht jammert und/oder Frau weiterhin jammern kann. bzw. weil einfach das Geld gebraucht wird. Und einige Frauen, deren Männer gut Geld verdienen, sind sich zu schade, sich nochmal in ihrem alten Job ([mod] oder finanziell günstig geheiratet) die Finger krumm zu machen, geschweige denn, einen Job an der Supermarktkasse anzunehmen. (Unter ihrer Würde), dabei sind sie nicht mehr und nicht weniger wert als alle anderen. Denken das aber!
 
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  • #22
#19: Nun, das dringende Bedürfnis, Leben weiter zu geben hatte ich auch nicht. Keiner in meinem Freundeskreis hätte das bei mir auch vermutet. Ich galt als diejenige, die am wenigsten dazu eine Neigung hat. Schwanger wurde ich durch einen kleinen Unfall und haderte mit mir selbst. Letztlich habe ich mich aber richtig entschieden, denn Leben in sich heranwachsen zu fühlen ist etwas Großartiges.
Kommentar meiner Frauenärztin: Es müßte viel mehr Unfälle geben!
 
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  • #23
@13
wieso MUSS eine mutter 20 Jahre lang sich um ein Kind kümmern, nur weil sie nicht abgetrieben hat?
Eine Frau kann auch dem Vater das Kind anhängen.
So würde ich es machen, da ich überfordert wäre allein das Kind zu ziehen.
 
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  • #24
siri

liebe Berufstätige

ich kenne keinen berufstätigen Menschen, der nicht ab und zu sehr laut und unüberhörbar über seinen Job flucht. Wenn ich sie oder ihn dann etwas herablassend fragen würde, warum er einen so lästigen Job überhaupt macht und sich nicht lieber in den Park setzt, wäre unsere Unterhaltung ganz schnell beendet....
 
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  • #25
@23
naja, eine seltsame Frage ehrlich gesagt.
Wir müssen hier klimaterisch betrachet Wärme und ein Dach über dem Kopf kaufen.
Auch Nahrung brauchen wir. Wir sind gezwungenermassen arbeitend. So versucht natürlich jeder, den Zwang bestmöglichst zu gestalten.
 
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  • #26
siri
#24

du hast es auf den Punkt gebracht.

Kein Job = kein Geld = kein Dach über dem Kopf etc.
Keine Mütter = keine Kinder = kein Leben

Ich wundre mich nur ein wenig über die Wertigkeiten, denn:
Es ist nicht der Sinn des Lebens, daß du ein Dach über dem Kopf hast (Millionen von Menschen haben ohne Dächer überlebt und tun das heute noch)
Der Sinn des Lebens ist die Erhaltung der Art.
Deshalb wundre ich mich, wie abfällig darüber gesprochen wird.

Das ist übrigens nicht als Aufruf zur Schwangerschaft gemeint und keine Abwertung von Frauen oder Männern, die keine Kinder wollen. Es ist einfach ein philosophischer Gedanke.
 
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  • #27
#22: Der Mensch wächst an seinen Aufgaben. Wenn man schon mal das Leben in sich heranwachsen gespürt hat, gibt man es nicht mehr so leichtfertig her. Werd mal erwachsen.
 
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  • #28
@25
in Zeiten des Klimawandels aufgrund der Überbevölkerung gibt es glaube ich wichtigeres, als den Klimawandel durch übertriebene Arterhaltung weiter zu fördern.
 
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  • #29
@#20 von #17: Körperliche Überforderung: kommt natürlich drauf an, wie man die ganze Sache handhabt. Ich denke immernoch mit Schrecken an die Zeit zurück, als mein Kleiner laufen wollte, aber sich nicht selbst aufrecht halten konnte, und ich ewige Zeiten in gebückter Haltung hinter ihm hermarschiert bin... natürlich hätte ich das auch bleiben lassen können, dann hätte ich mich nicht anstrengen brauchen.

Ich finde den Aspekt der fehlenden Anerkennung als Grund fürs Jammern von #16 auch ziemlich wichtig. Außerdem: wenn man voller Begeisterung erzählt, wie gut doch alles läuft, wie zufrieden man mit sich und seinem Leben ist, dann wird einem nicht geglaubt, oder andere werden neidisch und mißgünstig, und meistens (meiner Erfahrung nach) bekommt man weniger Aufmerksamkeit, wie wenn man von seinem Unglück erzählen würde. Wenn ich von einem tollen Erfolgserlebnis erzähle, kommt als Reaktion ein "Aha", wenn ich von einem schrecklichen Misserfolg erzähle, kommt ein "Oje, du ärmste...".
 
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  • #30
KInder sooo anstrengen... ja warum dann? Ist denn nicht alles mit Anstrengung verbunden, dass uns so sehr am Herzen liegt ? Und gerade wenn ich viel Energie investiere, zeigt sich doch die liebenswerte Seite, die mann nicht mehr hergibt. Ich bin davon überzeugt, dass Menschen, Frauen wie Männer, die hier die zwei Seiten einer, ich nenne es mal Schöpfung -wollte jetzt nicht im Speziellen das Wort Kind benutzen-, auseinander dividieren wollen, bisher auch nicht wirklich geliebt haben. w/40
 
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