• #31
Wenn der neue Partner lange verheiratet war und mit seiner Partnerin quasi schon das"volle Programm" erlebt hat, also Hochzeit, Hausbau, Kinder kriegen kann und diese Person die große Liebe war, meint ihr, dass es dann überhaupt möglich ist, dass diese Person seinen neuen Partner jemals so lieben kann wie er diese Person geliebt hat?
Das wird für zukünftige Partnerinnen tatsächlich schwer.

Meine beste Freundin war verheiratet, hat 2 Kinder mit ihrem Ex-Mann und sie sind heute noch befreundet. Sie ist heute noch seine Traumfrau und er vergöttert sie. Natürlich hatte er neue Partnerinnen nach ihr, war sogar nochmal verheiratet und wieder geschieden, ist jetzt schon längere Zeit wieder in einer neuen Beziehung, aber keine kommt an den Status ran, den sie als Ex-Ehefrau hat, weil er mit ihr alles erlebt hat und die beiden sich seit Jugendtagen kennen. Die neue Freundin nimmt das hin und möchte aber von ihm jetzt zBsp. "abgesichert" werden und von ihm ein Haus überschrieben bekommen. Tut er aber nicht, weil er ganz klar zur Ex-Ehefrau und den gemeinsamen Kindern steht.

Also, ja, ich würde sagen, dass man durchaus in einer neuen Partnerschaft als Frau glücklich sein kann mit einem Mann, der viel mit einer früheren Ehefrau erlebt hat. Wenn da aber noch Kontakt durch Kinder oder die Familie besteht, dann ist es für die neue Partnerin meist schwierig - hab ich im Bekanntenkreis immer wieder so erlebt.

Ich denke auch, dass es für jeden Mann immer eine ganz bestimmte Frau im Leben gab, die er immer am meisten geliebt hat, das kann dann natürlich auch die Ex-Ehefrau gewesen sein.
 
  • #33
Ich denke nicht, dass der Expartner in besonders vielen Fällen glorifiziert wird. Im besten Fall hat man immer noch ein gutes Verhältnis, vor allem wenn Kinder im Spiel sind, und das ist vom neuen Partner auch zu akzeptieren.

Sicher kann man mal wehmütig denken, ich werde nie die erste große Liebe sein oder Mutter/Vater der gemeinsamen Kinder, aber dich da reinsteigern bringt nichts. Die letzte große Liebe zu sein ist doch ebenso schön.

Wobei ich mit dem Gerede von der großen Liebe generell wenig anfangen kann.

Ich hatte nun Hochzeit und Kind auch mit einem Menschen, aber rückblickend habe ich eher im Kopf, was zur Trennung geführt hat.

Ich habe ihn eben in dem Alter kennengelernt, in dem Familie gründen das Thema war und ihn auch geliebt, aber diese Zeit ist rum und die Liebe auch.

Wenn nun jemand zu einer anderen Zeit in mein Leben kommt wäre es traurig, wenn ich ihn nicht ebenso lieben könnte. Und zwar für das, was er ist, nicht für das, was ich mit ihm mache.
 
  • #34
Ich würde das Leben überhaupt nicht in große Momente einteilen . Für viele waren Ehe, Kinder und Hausbau ja doch nicht das große Glück . Was viel wichtiger ist ist die Art der Beziehung , die du möchtest . Wenn du Kinder und Haus möchtest ist er der Falsche. Fertig.
Mich wollten als ich online dating betrieb öfter Männer mit Kinderwunsch treffen, meist wenige Jahre jünger als ich ( Anfang 40). Ich war aber bereits 47 und hätte auch wenn ich 40 wäre keinerlei Bedürfnis mehr nach Kindern . Die Männer wollten mich trotzdem treffen , ich sähe ja viel jünger aus . Machte für mich keinen Sinn. Ich habe auch keine Kraft mehr für kleine Kinder .
schau auf dich und höre in dich . Dinge im Außen sind völlig egal .
 
  • #35
meint ihr, dass es dann überhaupt möglich ist, dass diese Person seinen neuen Partner jemals so lieben kann wie er diese Person geliebt hat?

Ja!

Vor allem wenn er dann auch von Anfang an klarstellt, dass all diese Dinge wie Hochzeit, Kinder etc für ihn nicht nochmals in Betracht kommen.

Nein!

Hierbei sehe ich Hochzeit und Hausbau übrigens sehr unkritisch! Die Hochzeit ist ja quasi durch die Scheidung aufgehoben und daher nicht gleichwertig zu einer Hochzeit im Bestand! Auch das mal gebaute Haus ist doch meistens verkauft, oder es wohnen zumindest andere Leute drin. Beide Punkte sind wirklich abhakbar und einfach nur noch Vergangenheit!

Kritisch sehe ich das Kinderding, denn Kinder sind ja niemals der Vergangenheit zuzuordnen, sondern bleiben immer lebendige Gegenwart! Irgendwann sind sie es mit Schwiegerkindern und meist dann auch mit Enkelkindern. Der Lebensmodus ist und bleibt forever "Familie mit Kindern"!

Daher kommen Frauen mit Kindern für mich nur in Frage, wenn sie bereit sind, auch mit mir nochmal eine Familie mit gemeinsamen Kindern zu gründen. Falls eine Frau nicht zufällig sehr jung ist, müsste sie auch eine Menge medizinische Register ziehen wollen!

Mir ist natürlich klar, dass das mit gar nicht so geringer Wahrscheinlichkeit, trotz aller "Nachhilfe" (auch im Ausland, den D ist hierbei Steinzeit), vielleicht nicht klappt. Ob die Beziehung das aushält ist wohl davon abhängig wie gut, oder schlecht ich das Gefühl habe, dass sie das wirklich wollte! Habe ich den Eindruck, dass sie eher froh ist, mit 45 oder 50 nicht nochmal kleine Kinder im Haus zu haben, dann sind das eher schlechte Zeichen. Sogar wie die Kinder aus der Vorbeziehung dazu stehen, hat dabei einen Einfluss. Vermitteln sie, dass sie sich auf kleine (Halb)Geschwisterchen gefreut hätten, ist das positiv! Bringen sie zum Ausdruck, dass sie weitere Kinder mit 45 oder 50 für eine bescheuerte Idee gehalten haben (und froh sind, dass es nicht geklappt hat) und werden von meiner Partnerin (ihrer Mutter) nicht mit einer eindeutigen Meinung dazu zurechtgewiesen, dann wirkt sich dass sicherlich auf die Beziehung aus!

Im Alter der Fragestellerin @vanillagrace wäre meine Meinung noch eindeutiger und ich würde mich nicht mit Männern abgeben, die Kinder haben, aber keine mehr wollen!

V.m52
 
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  • #36
Ich würde mit meinem Wissen z.B. niemals eine Frau nehmen, die das alles hinter sich hat, ich z.B. weder verheiratet war und angenomnen auch keine Kinder hätte, umgekehrt sehe ich das genauso, das geht seltenst gut, das sind zwei extrem verschiedene Welten, die kaum zusammen finden, bestimmte Voraussetzungen sind für eine glückliche Beziehung primär und notwendig!
 
  • #38
Den Satz begreife ich nicht.
Ich dachte Du wärst verheiratet gewesen und hast Kinder aus der Ehe.
Und würdest keine Partnerin nehmen, die das selbe hatte?
Du verstehst das nicht, ich habe gesagt, wenn ich niemals verheiratet gewesen wäre, wenn ich niemals Kinder gehabt hätte, dann würde ich keine Frau nehmen, die das alles hinter sich hat, trifft für mich ja nicht zu!
 
  • #39
Du verstehst das nicht, ich habe gesagt, wenn ich niemals verheiratet gewesen wäre, wenn ich niemals Kinder gehabt hätte, dann würde ich keine Frau nehmen, die das alles hinter sich hat, trifft für mich ja nicht zu!
Den Sinneswandel verstehe ich nicht.
Aber du warst doch verheiratet und hast mindestens ein Kinder.
Und nun hast du eine neue Frau an deiner Seite.
Hätte es dann nicht der Abstand und deine zitierte Einstellung geboten, die neue Frau vor dir selbst zu schützen, da du andersherum eine solche Frau nie in dein Leben gelassen hättest.
Als was denn nun?
Kannst du mich aufklären, ich bin unstudiert und nicht elitär, hm…. ich kenne solitär, aber das zählt vermutlich nicht.
Bin gespannt! 😘
M51
 
  • #40
Daher kommen Frauen mit Kindern für mich nur in Frage, wenn sie bereit sind, auch mit mir nochmal eine Familie mit gemeinsamen Kindern zu gründen. Falls eine Frau nicht zufällig sehr jung ist, müsste sie auch eine Menge medizinische Register ziehen wollen!

Mir ist natürlich klar, dass das mit gar nicht so geringer Wahrscheinlichkeit, trotz aller "Nachhilfe" (auch im Ausland, den D ist hierbei Steinzeit), vielleicht nicht klappt.
@Valmont Ich will dir keinen Druck machen, aber ist es nicht langsam an der Zeit, deine Strategie zu ändern und ein paar Kompromisse einzugehen? Ich lese immer wieder, dass du wirklich gerne noch Kinder willst, aber je älter du wirst, ohne dass du eine Partnerin findest, desto unwahrscheinlicher wird es ja, dass du dir diesen Wunsch erfüllen kannst, und das zu beobachten, hat irgendwie was Tragisches. Ich glaube, mit jetzt 52 könntest du es wirklich noch schaffen, aber wahrscheinlich nur, wenn du langsam konkreter wirst und vorankommst, du musst ja auch noch eine gewisse Kennenlernzeit einplanen. Wenn du nun demnächst eine ca. zehn Jahre jüngere Frau fändest und ihr euch zwei, drei Jahre kennenlernt, könnte das mit den Kindern noch funktionieren natürlich oder mit der beschriebenen Hilfe. Aber du hast ja recht strenge Auswahlkriterien (sie muss super schlank sein etc.), die deine Suche behindern. Du könntest natürlich auch eine deutlich jüngere Frau in Erwägung ziehen, aber gute Gespräche sind dir ja auch wichtig. Also ich würde definieren, was dir am wichtigsten ist. Käme eine füllige Frau mit Kinderwunsch in Frage? Oder eine Frau mit Top-Figur, aber eben ohne Kinderwunsch? Eine liebevolle, gebildete, gute Partnerin, aber zu alt für Kinder? Was ist dir bei einer Partnerin am wichtigsten: der Charakter, die Figur oder die Gebärfähigkeit bzw. der Kinderwunsch? Würdest du auf einen dieser Aspekte verzichten zugunsten eines anderen? Ich verfolge deine Geschichte hier schon länger und fürchte, dass du bei deinen aktuellen Kriterien womöglich für immer allein bleibst. Irgendwann schließen sich ja auch bestimmte Zeitfenster, also ich würde an deiner Stelle jetzt, wo es zumindest noch eine gewisse Möglichkeit gibt, eine Frau, die zumindest halbwegs in deinem Alter ist, kennenzulernen und mit ihr Kinder zu bekommen, überlegen, ob ich nicht in Bezug auf die anderen Kriterien etwas flexibler werde, also wenn dir der Kinderwunsch wirklich sehr, sehr wichtig ist.
w27
 
  • #41
Hmmm, diese Beiträge passen eigentlich nur noch in diesen Thread, weil es natürlich immer auch ganz generell um Kompromisse geht! Ich bin da, in dem Sinne, voll bei der Fragestellerin, denn ich mache, genau wie sie, an dem fest, was vorher mit einer anderen Person erlebt wurde, was ich auch einfordern möchte!

Würdest du auf einen dieser Aspekte verzichten zugunsten eines anderen?

In diesem Sinne würde ich bei einer kinderlosen Frau deutlich weniger die Familiengründung forcieren! Ich würde ganz sicher eine Frau nicht ausschließen, die wie ich ungewollt kinderlos ist, weil es medizinische Kontraindikationen gab und gibt! Man macht ja dann z.B. Weihnachten eh' nicht die Standardrunde zu Kindern und Enkeln, sondern fliegt z.B. zu einem Kultur- und Opernbesuch nach New York. Wenn ich aber zuhause bleibe, weil die Kinder oder Enkel zu Besuch kommen, möchte ich auch ein eigenes Kind dazwischen rumlaufen sehen :)

Auch andere Kompromisse sind denkbar! So würde ich, bei einer Frau mit der noch Kinder möglich sind, auch einen mittleren Bildungsabschluss akzeptieren, denn dann überwiegen eh' auf Jahre hinaus die "Familienthemen"!

Tatsächlich hat sich auch bei der Figur die Toleranzgrenze bei mir "altersgerecht" verschoben. Dicke Frauen kommen immer noch nicht in Frage, aber während ich vor 10 Jahren, bei einer beispielsweise angenommenen Frau von 168cm um die 50kg als passend angesehen hätte, finde ich heute auch 60kg oft ganz OK!

Nur das Äquivalent zu dem Mann, den die FS beschreibt, der ALLES schon hatte, aber NICHTS nochmal wiederholen möchte, möchte ich nicht. Also ALLES auf Kompromiss kann es nicht sein!

V.m52
 
  • #42
Hmmm, diese Beiträge passen eigentlich nur noch in diesen Thread, weil es natürlich immer auch ganz generell um Kompromisse geht! Ich bin da, in dem Sinne, voll bei der Fragestellerin, denn ich mache, genau wie sie, an dem fest, was vorher mit einer anderen Person erlebt wurde, was ich auch einfordern möchte!



In diesem Sinne würde ich bei einer kinderlosen Frau deutlich weniger die Familiengründung forcieren! Ich würde ganz sicher eine Frau nicht ausschließen, die wie ich ungewollt kinderlos ist, weil es medizinische Kontraindikationen gab und gibt! Man macht ja dann z.B. Weihnachten eh' nicht die Standardrunde zu Kindern und Enkeln, sondern fliegt z.B. zu einem Kultur- und Opernbesuch nach New York. Wenn ich aber zuhause bleibe, weil die Kinder oder Enkel zu Besuch kommen, möchte ich auch ein eigenes Kind dazwischen rumlaufen sehen :)

Auch andere Kompromisse sind denkbar! So würde ich, bei einer Frau mit der noch Kinder möglich sind, auch einen mittleren Bildungsabschluss akzeptieren, denn dann überwiegen eh' auf Jahre hinaus die "Familienthemen"!
Autsch, wie ist denn das gemeint? Sie muss zu Hause bleiben und sich um den Kinder- Haushalts- und Organisationskram kümmern? Auch mit mittlerem Bildungsabschluss kann man sich durchaus für andere als überwiegend Familienthemen interessieren. Ich würde mich an deiner Stelle da nicht so festlegen bzw. versuchen, den anderen festzulegen.
Tatsächlich hat sich auch bei der Figur die Toleranzgrenze bei mir "altersgerecht" verschoben. Dicke Frauen kommen immer noch nicht in Frage, aber während ich vor 10 Jahren, bei einer beispielsweise angenommenen Frau von 168cm um die 50kg als passend angesehen hätte, finde ich heute auch 60kg oft ganz OK!

Nur das Äquivalent zu dem Mann, den die FS beschreibt, der ALLES schon hatte, aber NICHTS nochmal wiederholen möchte, möchte ich nicht. Also ALLES auf Kompromiss kann es nicht sein!

V.m52
 
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  • #43
@Valmont ich weiß mittlerweile, was Dir da so alles am Herzen liegt und deshalb ist es nicht fies von mir gemeint aber...langsam solltest Du Deinen Kinderwunsch loslassen.

Ich war vor ein paar Monaten noch mal eine kurze Zeit in OD Portalen und wurde von einigen Herren angeschrieben: Ü55 und mindestens ein Kind U10, gezeugt mit einer jüngeren Frau.
Es mag natürlich Ausnahmen geben, die dann nicht im Netz unterwegs sind aber bei denen, die es waren, ist es immer die selbe Geschichte.
Beziehung hat aufgrund der Altersunterschiede nicht funktioniert, deshalb suchen sie eine Frau ähnlichen Alters.
Kind wird mit soviel Aufmerksamkeit betreut, dass einige in Altersteilzeit gegangen sind...
Wie schön ich Zeit mit Kindern finde, so erinnert es mich mehr an meinen Grossvater und seinen ganzen Unternehmungen.
Unabhängig davon, dass eine neue Frau immer dann zu ihm ziehen soll, weil es so ist...
Oder ich meine...bis auf den Kranken, durch habe und nicht nochmal vorne anfangen möchte.

Meine Nerven wollen keine Pubertät mehr erleben, da sind die nicht mehr für geschaffen.
Mein Vater, 20 Jahre älter als ich und mega ausgeglichen meinte schon vor ein paar Jahren.
Wenn die weg sind, muss ich mich erstmal hinlegen oder...bin ich froh, dass ich jetzt in mein ruhiges Zuhause fahren kann.
 
  • #44
@Valmont ich weiß mittlerweile, was Dir da so alles am Herzen liegt und deshalb ist es nicht fies von mir gemeint aber...langsam solltest Du Deinen Kinderwunsch loslassen.
Ich empfinde seine enge Vorstellung, wie die Frau auszusehen hat, gepaart mit der Glorifizierung seiner verstorben Frau, den viel größeren Hemmschuh. Aber wer weis, vielleicht meint es das Universum trotzdem gut?! Ich wünsche es ihm. Das Kinderthema ist das kleinere Problem. Ich kenne zwei "alte" Väter, die mit ihren Kindern einen weit aus besseren Job machen als so mancher junger. Für die beiden ist es die 2. Runde und sie haben aus ihren Fehlern augenscheinlich gelernt. Ein wahrer Segen für die Kinder.
 
  • #45
Diese Frage habe ich mir auch gestellt. Generell frage ich mich, was noch kommen soll auch unabhängig von einem „Partner“. Ich werde sicherlich keine Kinder mehr bekommen, ich habe auch überhaupt keine Lust auf Hausbau und Ähnlichen finanziellen Investitionen mit einem neuen Mann. Es liegt nicht am mangelnden Mut aber all das hatte ich schon mal erlebt und muss nicht noch einmal erleben. Neulich habe ich in mein altes Tagebuch (Teenager Jahre) reingeschaut und einmal haben meine Freundin und ich in mein Tagebuch reingeschrieben, dass wir uns immer treu bleiben werden und beide erfolgreich sein werden 😀. Naja, wir haben beide irgendwie schon ein wenig Erfolg erzielen können aber auf berufliche Ebene blieb vieles unerreichbar.
Als ich klein war, wollte ich immer Romane schreiben. Gestern Abend dachte ich morgen früh wache ich auf und fange damit an. Heute Morgen bin ich zwar früh aufgewacht aber bis gerade eben geputzt ☹️. Jetzt bin ich einfach nur müde und muss noch einkaufen und kochen und dann bügeln. Vielleicht morgen….
 
  • #47
Das ist traurig, was soll noch kommen?
Das Leben in seiner Vielfalt, schöne Erlebnisse, Momente, Freude, da kann noch so viel, nicht nur Krisen.
Wir haben noch einige Träume und Ziele, Stück für Stück wird realisiert.
Eben. Das Leben besteht doch nicht nur aus Hausbau und Kinder bekommen. Sonst ist irgendwann die Luft raus und es kommen Fragen wie die Ausgangsfrage.

Die man auch herumdrehen kann. Wer wirklich nur auf Männer trifft, die alles mögliche bereits mit anderen Frauen „erledigt“ haben, den könnte man ja auch fragen: und was hast Du so gemacht?
 
  • #50
Also es geht um einen Mann der ein bisschen älter ist als ich , ich bin ab Anfang dreißig, er Mitte dreißig. Aber hat halt jung geheiratet damals, die Kinder sind aber noch klein.
Diese Männer fand ich persönlich immer eher abschreckend, aber nicht, weil sie "alles Große" schon erlebt hatten (so sah und sehe ich das nicht), sondern weil sie ziemlich belastet sind, was Zeit und Geld angeht, und mir auch eher kurzsichtig vorkamen.
Und ja, es wäre natürlich schön, wenn man die eine im Leben des Partners sein könnte, aber den Gedanken hab ich eh mittlerweile aufgegeben. Wenn man über dreißig ist und es sich noch nicht ergeben hat wie groß ist dann noch die Chance jemand passenden zu finden.
Also, ich habe meinen jetzigen Mann mit über 30 kennengelernt, ohne das "volle Programm" allerdings zu planen, aber es hat sich trotzdem ergeben (Heirat, Kind, aber kein Haus!).
Mir ging bzw. geht es allerdings in erster Linie um ein schönes und gutes Zusammensein. Daraus kam alles Übrige, aber das ist für mich das Wichtigste. Ich würde mich auch eher darauf konzentrieren, als meinen Status zu eruieren.
aber die wollen dann meistens auch nach ihren negativen Erfahrungen nicht mehr heiraten und sicg das nochmal "antun", habe ich selbst im Bekanntenkreis von drei Männern gehört.
Warum suchst du dir so anstrengende und negative Typen aus? Lieber jemandem, der das Leben und auch seine Vergangenheit freundlich und offen betrachtet.
Ich würde mich auch nicht so auf das Heiraten fokussieren. Das kann etwas bedeuten, muss es aber nicht zwangsläufig. Mein Mann wäre absolut richtig auch ohne Heirat (war seine Idee). Ich hätte das nicht gebraucht, fand es aber schön.
Und der Typ vorher, den ich intensiv gedatet habe, wäre immer der Falsche gewesen. Auch wenn er gleich zum Juwelier stürmen wollte.
 
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  • #51
Was soll noch kommen ? Das Leben in all seinen Facetten. Dass ich meinen Ballast loswerde und in der Gegenwart präsent bin . Dass ich mich berühren lasse von Begegnungen , der Natur, dem Frühling. Dass ich mich freue dass wenige Freunde immer an meiner Seite waren. Dass wir verstehen wie kurz und begrenzt unser Leben ist und wir es gut leben , mit Liebe und Neugier und Leidenschaft . Am Ende zählt nur die Liebe , davon bin ich überzeugt .
Das sage ich als Frau in mittleren Jahren. Der jüngeren Frau würde ich sagen , nimm einen Mann mit dem es wirklich passt innerlich und äußerlich. Zweifel beinhalten dass etwas hakt . Suche jemand anderen bei dem du von Anfang an eine innere Sicherheit verspürst , dass es gut passt zwischen euch .
 
  • #52
Ich finde, das ist eine sehr romantisierte und auch eifersüchtige Sichtweise. Mit 20 habe ich mir auch noch gewünscht, dass der Mann, den ich mal treffe, NUR MICH geliebt hat usw. Mit Mitte 30 finde ich das eigentlich traurig, so unsicher zu sein, dass man nicht akzeptieren kann, dass der andere auch ein erfülltes Leben im besten Falle hatte. Mein Mann war nun noch nicht verheiratet und hat Kinder, aber beides hat mich auch vorher nie abgeschreckt. Ich habe eher gedacht: Die sind fähig zur Bindung, das ist was gutes. Und wenn sie schon eine erste große Liebe hatten, na und? Die hatte ich doch auch. Das bedeutet für die Gegenwart doch nur, dass sie fähig zu Liebe sind und im besten Fall lieben sie mich anders, aber genauso stark. Ich würde natürlich keinen Partner akzeptieren, der der Ex immer nachhängt und sie glorifiziert. Ich möchte jemanden, der aus seinen Beziehungen was gelernt hat, abgeschlossen hat und in die Zukunft schaut.
w, 38
 
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