• #1

Weltfrauentag - Stand der Gleichberechtigung von Frauen heute?

Am Freitag, den 8.3.13, ist Weltfrauentag. Dieser Tag ist im ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht der Frauen entstanden. Wie ist der Stand der Gleichberechtigung heute: Sind Frauen nahezu gleichberechtigt? Wo hat sich in den letzten Jahren noch etwas getan? In welchen Bereichen ist noch Nachholbedarf? Welche Erfahrungen haben sie gesammelt?
 
G

Gast

  • #2
Gleiche Gehälter für gleiche Arbeit wäre ganz nett. Laut der jährlichen Auswertungen/Statistiken verdienen Frauen ./. 23 % weniger als Männer in vergleichbaren Positionen.
 
G

Gast

  • #3
Gleiche Rechte mit gleichen Pflichten, aber ohne Gleichbehandlung sollte es nicht geben. Gleiche Rechte mit unterschiedlichen Pflichten führen aber zu unterschiedlicher Behandlung.

Frauen haben gleiche Rechte, aber unterschiedliche Pflichten, deshalb wird nach wie vor in allen Lebenslagen ein Unterschied gemacht ob jemand eine Frau oder ein Mann ist. Frauen sind weit davon entfernt mit Männern gleichbehandelt zu sein. Frauen werden vielfach übervorteilt, auf Frauen wird Rücksicht genommen, Frauen werden gefördert, Frauen werden geschont, Frauen haben Sonderrechte - und es ist ok so.

Für mich ist es auch ok, dass Frauen und Männer unterschiedlich sind, Gender-Mainstreaming sollte meiner Ansicht nach nicht als Bürger-Pflicht verstanden werden. Jeder Frau steht die Männerwelt offen, aber keine Frau muss ihren Mann stehen - und umgekehrt.

m
 
  • #4
Löhne und Gehälter. Immer noch in vielen Bereichen m.E. weniger Lohn als die Männer.
In der Emanzipation scheinen mir tlw. Rückschritte = noch viel aufzuholen.

Die Frauen werden m.E. immer selbstbewußter und selbständiger. Machen Vieles selber, und brauchen keine Männer (mehr) dazu. Ich finde das gut und wichtig - auch als Mann.

Gesellschaftlich scheint mir eine gewisse Abspaltung der Frauen - weit mehr als früher.
Viel mehr wollen Frauen unter sich sein und machen = wollen keine Männer dabei.
Der Mann wird nur auf bestimmten Bedarf reduziert. Alles Andere geht ihn nichts an.

In anderen Ländern ist es immer noch extrem schlecht für Frauen.
z.B. das die Beschneidung von Frauen noch nicht weltweit verboten ist.
In Ägypten ist sie inzwischen verboten, aber wird trotzdem weiter praktiziert (lt. TV n-tv)
Oder die extreme Ausbeutung in Jobs.
Die verschiedenen Mißhandlungen der Frauen in Indien.
usw.

Die Welt könnte längst besser sein, wenn man die Frauen als gleichberechtigte Menschen respektieren und behandeln würde. Aber Viele wollen das trotzdem nicht, meistens betreffende Männer.

Ich wünsche mir Weltfrauentage, ohne Problemthemen.
Alle Frauen befreit und glücklich. So das es ein reiner Freudentag wird.
Es ist wunderschön, wirklich glückliche Frauen zu erleben. Es scheint, wie ein Blick ins Paradies.

(m,51)
 
G

Gast

  • #5
Jeder Frau steht die Männerwelt offen, aber keine Frau muss ihren Mann stehen - und umgekehrt.
Diese Aussage würde ich nicht unterschreiben. Oder wann bist du als Mann das letzte Mal in einem Sommerkleid zur Arbeit gegangen? Hier steht Männern z.B. die Frauenwelt nicht offen, umgekehrt (Frauen in Männerkleidung) funktioniert es dagegen schon. Man könnte nun sagen, dies sei ein harmloses Beispiel, aber es gibt durchaus auch handfestere Bereiche, z.B. wenn Frauen in Männerberufen (z.B. Metallhandwerk) immer noch als Exoten gelten und männliche Kompetenz in der Kindererziehung angezweifelt wird (stattdessen sieht man ihre einzige Aufgabe in der Erziehung oft darin, Fussball zu spielen oder handfestere Spiele). Oder wenn manche Tätigkeiten für Frauen als Schwerarbeit gelten und für Männer nicht, ohne überhaupt Rücksicht auf das Individuum zu nehmen.

An letzterem Punkt krankt auch m.E. die gesamte Emanzipationsbewegung - an der Begründung durch das Geschlecht, nicht durch das Individuum. Die Begründung für die Gleichberechtigung lautet schließlich, es sei moralisch nicht richtig ein Geschlecht anders zu behandeln als das andere (auch wenn dieser Grundsatz von dessen Vertretern selbst nie eingehalten wurde). Sinnvoller wäre es, zu sagen, dass es moralisch nicht richtig ist, einen Menschen nicht entsprechend seiner individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse als solchen zur Kenntnis zu nehmen und gerecht zu behandeln. So würde man auch z.B. sehr weiblichen Männern und sehr männlichen Frauen in der Berufswelt gerecht werden können, ohne deshalb alles gleichmachen zu müssen.

Überhaupt geht mir diese unglaubliche Fixierung auf das Geschlecht, von der unsere Gesellschaft seit einigen Jahrzehnten heimgesucht wird, gehörig auf die Nerven.
 
  • #6
Och nee, nicht schon wieder alte Vorurteile rauskramen...

Mädels, wenn Ihr mal ehrlich seid, mittlerweile ist es sogar von Vorteil Frau zu sein. Folgt doch einfach der OberEMMAnze Alice Schwarzer und schafft diesen tag in Deutschland ab- oder setzt Euch dafür ein dass endlich die Paralellwelt unter dem Deckmantel der Kulturellen Vielfalt aufhört und die Deutschen Gesetze auch bei Einwanderern anderen Glaubens im vollem Umfang umgesetzt wird.

Gleiche Gehälter für gleiche Arbeit wäre ganz nett. Laut der jährlichen Auswertungen/Statistiken verdienen Frauen ./. 23 % weniger als Männer in vergleichbaren Positionen.
Diese Statistik berücksichtigt zwei Dinge nicht: Vermehrte Teilzeitarbeit der Frauen und Erwerbspausen und die damit verbundene Erfahrungsdefizite.
Nimmt man dann noch dazu dass Frauen im Schnitt weniger Reisebereit sind (selbst erfahren) nivelliert sich das auch nahezu gleiche Gehälter. Sorry, ein Verkäufer der im Umkreis von einer halben tagesreise unterwegs ist bekommt nunmal weniger als einer der regelmässig 10h im Flieger sitzt, auch wenn beide nominell denselben Job machen. Einer mit 20 Jahren Berufserfahrung mehr als einer mit 15.
Wenn ich dann auch noch lese dass die Ingenieurslastige Firma Mercedes Benz bei einer Fraunquote von 15% der belegschaft eine 20%-quote in der Führungsebene anstrebt kann ich mir leicht ausrechnen welche Chancen ein Männlicher Kaufmann oder Jurist dort auf eine Karriere hat.

Dieser Tag ist ein nützlicher Dino, nicht mehr
 
G

Gast

  • #7
Weg mit dem Weltfrauentag! Das bringt die Frauenbewegung kein Stück weiter! Sich einen Tag des Jahres zu reservieren ist genau die Art von Abgrenzung, die der Gleichstellung im Weg steht. Generell finde ich es beklagenswert, dass 50% der Menschen nicht mit einbezogen werden bzw. keine Lust haben sich an dem Thema die Finger zu verbrennen. Außer Lippenbekenntnissen gibts von Männerseite keine Beteiligung. Das ist schwach! Gleichstellung kann nicht nur Frauensache sein.
 
G

Gast

  • #8
Hat nichts gebracht!
Hamburg fängt jetzt mit Initiativen an, um Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen zu schaffen. Dabei hat der HH Senat noch keine konkrete Vorstellung wie das gehen soll.
Und das nach knapp 100 Jahren! Wahrscheinlich dauert die Umsetzung nochmal 100 Jahre. Bis dahin hat der demographische Wandel die Deutschen ausgerottet!
Politiker und die deutsche Gesellschaft bewegen sich mit der atemberaubenden Geschwindigkeit eines Kontinentaldrifts!
 
G

Gast

  • #9
Die grundsätzliche Gleichberechtigung ist hierzulande schon lange erreicht - wo sie nicht die "Religionsfreiheit" streift. Was jetzt in Mache ist ist "Gleichheit" bei allen Vorzüge bei Beibehaltung alter eigener Pfründe udn Vorteile und Vermeidung aller mit den Boni verbundenen Belastungen und Nachteile -> Gesellschaftliche Durchsetzung des eigenen Rosinenpickens.
 
  • #10
Wenn die Gleichberechtigungsbewegung einsieht das Männer und Frauen nicht gleich sondern gleichwertig sind könnte es langsam weitergehen.. mit der Wertschätzung der Eigenarten der Frau UND der Wertschätzung der Eigenarten des Mannes.. Dazu gehört der selbstverständliche fürsorgliche Umgang mit der Emotionswelt des jeweils Anderen dazu.. Der sanftere Umgang mit Frauen ebenso dazu wie das begreifen das ein Mann mit Aggressivität handelt und das in seine Eigenen Handlungen mit einkalkulieren und nicht von der Seitenlinie aus fordern das der Mann alle Regungen "abstellen" soll..
 
G

Gast

  • #11
Gleichberechtigung von Mann und Frau besteht in Deutschland meiner Meinung nach immer noch ausschließlich auf dem Papier:

1.) Sexuelle Freiheit gibt es für die Frau nicht. Lebt sie sexuell losgelöst, so ist sie z.B. ein Flittchen. Sie hat gefälligst früh zu heiraten und Kinder zu bekommen. Spaß in der Jugend - Fehlanzeige. Wenn sie "ihre besten Jahre" verpasst, ist sie halt "verbraucht", "alt" und was man hier noch lesen musste. Wie wir alle wissen besteht das Lebensglück, das Lebensziel,... nein der einzige Lebensinhalt und Sinn des Lebens einer Frau, darin, zu heiraten und Kinder zu bekommen und für Mann und Kinder zu sorgen.

3.) Frau hat es immer noch viel schwerer eine ihrer Qualifikation angemessene Anstellung zu bekommen bzw. Karriere zu machen. Ihr werden nach wie vor die weichen Attribute zugeschrieben, d.h. Emotionalität und mangelndes Durchsetzungsvermögen.

4.) Frau, welche dieselbe Behandlung wie Mann anstrebt (bsp. Bundeswehr) wird nie wie einer behandelt werden. Die Schonbehandlung geschieht dabei jedoch ausschließlich von seiten der Männer. Meist ist der Grund einfach nur mangelnder Respekt.

5.) Die Emanzipation der Frau wird von den Männern in der Regel nicht unterstützt. D. h. möchte Frau Karriere machen, soll sie nebenbei bitte noch den Haushalt managen und die Kinder erziehen.

6.) Frau wird nach wie vor vorwiegend nach ihrem Aussehen beurteilt. Dafür gibt es dann auch allerlei negative Begriffe was entweder den Kleidungsstil angeht (bsp. Mauerblümchen oder Schl...) was ihren Lebensstil angeht (bsp. Karrierefrau und Rabenmutter; oder etwa doch NUR Hausfrau?) oder ihre Sexualität betrifft (bsp. frigide, nymphoman, ... um weitere 10.000 Begriffe und Schimpfwörter erweiterbar).

Für oben genannte Begriffe ist mir jetzt kein männliches Synonym bekannt. Die deutsche Sprache geizt nicht mit wertenden Begriffen für Frauen, soviel steht fest. Frau kann es den Herren der Schöpfung in jedem Fall nicht Recht machen.

Ach ja, und da ich jetzt Kritik an der Gleichberechtigung von Mann und Frau geübt habe, bin ich in jedem Fall eine Emanze, Feministin, .... etc. ...
 
  • #12
[...]
Ach ja, und da ich jetzt Kritik an der Gleichberechtigung von Mann und Frau geübt habe, bin ich in jedem Fall eine Emanze, Feministin, .... etc. ...
au contraire Mademoiselle.. ich wäre hoch erfreut wenn die Damenwelt an Stelle von hormontreibender Optik, hirntreibende Inhalte favorisieren würde.(bei sich und anderen ) nebenbei würden sich Sexismusdebatten und #aufschreie von Selbst erledigen und Man wäre die unterschwellige Geltungs- und Beweissucht los, die ihm sein lymbisches System ständig abfordert sobald paarungsgeeignete Frauen in Aussicht steht.. Ich versteh sowieso nicht warum Frauen gern "sexy" rumlaufen sollen, Männer aber nur in Ausnahmefällen adäquat drauf reagieren dürfen..
Ist das erstmal geklärt, wird auch kein StUffz mehr die Gefreite Müller weniger anschreien als den Gefreiten Schulz. Und die Maurerin Kowaschek schleppt ihre 40Kg Zementsäcke auch endllich alleine die Leiter hoch wie Maurer Kowalski schon seit Jahren.. .. läuft.
 
G

Gast

  • #13
Ich habe nicht gleich nach der Schule studiert, sondern 1-2 Jahre dazwischen Auslandserfahrung gesammelt. Deshalb war ich dann erst Mitte 20 mit dem Studium fertig, hatte aber dafür reichlich an Erfahrungen mehr, welche andere Komolitonen nicht hatten. (auch männliche Komolitonen) Erfahrungen, welche für das Arbeitsleben in dem Sinne hilfreich sind, weil sie einen reifer machen. Egal... ich habe mit mit Mitte 20 beworben; Personalvermittler bescheinigten mir einen sehr guten Lebenslauf zu haben (ich hatte ja Arbeitserfahrungen gesammelt)

Dann kamen folgende Aufforderungen oder Fragen bei dem Personalgespräch:
- Aber nicht, dass Sie meinen Sie können in den nächsten 2-3 Jahren schwanger werden!
- Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? (keine besondere Frage, habe in beruflicher Hinsicht geantwortet, dann kam...) Ja aber wo sehen Sie sich privat in 5 Jahren?
- Wie wollen Sie Familienleben und Arbeitsleben vereinbaren?

Bei einem Vorstellungsgespräch habe ich dann glatt platt geantwortet, dass ich nicht studiert hätte um eine Geburtsmaschine zu werden. Der wurde ganz rot im Gesicht!

Ich bin mir sicher, dass meine männlichen Komolitonen sich nicht mit solchen Vorurteilen abkämpfen mussten/müssen um einen Job zu ergattern. Ich war Single, hatte keine Ringe am Finger. Ich hatte auch kein "Bäuchlein", welches mißverstanden werden hätte können. Und bei diesen Gesprächen war ich immer sehr bedacht, von berfulicher Hinsicht zu antworten; also ich gab keine Hinweise, dass ich am liebsten 100Kinder hätte und Haus und Mann usw.

Kurzum: im Berufsleben werden Frauen immer noch benachteiligt. Ich glaube der einzige Beruf, wo Männer mehr Schwierigkeiten haben als Frauen gut zu verdienen sind Models.

Zusätzlich kann ich auch dem Punkt 1 von Gast (um 14:40) zustimmen. Das sieht man hier im Forum auch: sobald ich einmal geschrieben habe, dass es sich um eine "Sexbeziehung" handelte, hagelte es von Vorwürfen, à la "ja wenn du mit jedem im Bett steigst..."
 
G

Gast

  • #14
Zuerst einmal müßten die Damen erst einmal in entsprechender Breite selbst komplett in der Moderne ankommen und sich sowohl mit den Pflichten zu ihren Rechten und der daraus erwachsenden (Selbst)Verantwortung arrangieren als nur die garantierte Erfüllung aller Chancen die sich aus der rechtlichen Gleichstellung ergeben einzufordern.

Das beginht bei der Berufswahl udn geht dann passend zu dem Forum hier auf die Partnerwahl über. Solange die Augenhöhe typischerweise mit dem Kopf hart in Genick gemessen wird und bei der Partnerwahl nach oben orientiert wird, wird sich das für die Teilzeit-Karrieristinnen/ Teilzeitprinzessinen, aber auch alle diejenigen, denen von diesen der Ruf ruiniert wird, nicht ändern.
Personaler wie potentielle Ehemänner werden erst dann Vertrauen zu modernen weiblichen Lebensentwürfen haben, wenn diese auch mehrheitlich und erkennbar gelebt werden.
 
  • #15
@12
Betriebswirtschaftlich gesehen sind Frauen, die potenziell noch Kinder haben können und im typischen Alter dafür sind nunmal ein Risiko. Gerade kleine und mittlere Betriebe müssen da eben 3mal rechnen.
Wir sind nunmal nicht gleich.,Wir haben nicht die gleichen Vorraussetzungen von der Natur bekommen.

@10
Sorry, aber ein Mann der nur rumvögelt wird auch von keinem mehr ernst genommen, lediglich von Schwachköpfen beneidet.

Frauen die ganz genau wie Männer behandelt werden und nicht der Gruppe, gefangen im falschen Körper angehören, halten doch seltenst durch. Oder möchte man behaupten ein Boxer und eine Boxerin wären gleich? Den Kampf will ich sehen.
Und wird die Frau härter angefasst, heisst es gleich Diskriminierung und gläserne Decke.

Die Welt steht den westlichen Frauen offener denn je, aber dann bewegt Eure Ärsche und jammert nicht.
Übrigens sind mehr Männer als Frauen arbeitslos, aber die sind ja selbst Schuld gelle!?
 
G

Gast

  • #16
ich wäre hoch erfreut wenn die Damenwelt an Stelle von hormontreibender Optik, hirntreibende Inhalte favorisieren würde.
Das tun wir doch. Wir schauen bei einem Mann auch auf innere Werte, wie Charakter, Intelligenz, Witz. Wir sehen den Mann als Mensch. Für viele Männer hingegen muss eine Frau nur hübsch sein und seine Kinder bekommen. Finde das wenig respektvoll. Ich möchte keinen Mann der so denkt. Da bleib ich lieber ewig alleine. Und das Frau "nur nach oben datet" ist doch Unsinn. Die meisten Frauen bleiben in ihrer Generation (Studentin und Student)

Ich versteh sowieso nicht warum Frauen gern "sexy" rumlaufen sollen, Männer aber nur in Ausnahmefällen adäquat drauf reagieren dürfen.
Wer macht denn die Mode? Genau, die Männer. Und da haben Frauen sich sexy anzuziehen. Ist denen ja egal, ob die Sachen zu eng, wenig warm oder unbequem sind. Und wenn alle Frauen sich sozialisationsbedingt dem Diktat unterwerfen, so fallen die Frauen unangenehm auf, die es nicht tun.
Wurde hier auf dem Forum doch auch schon ausgiebig von Männerseite erörtert. Wenn Frau sich nicht mal weiblich (= sexy) kleiden kann, muss sie sich ja nicht wundern wenn sie keinen abbekommt.

Und die Maurerin Kowaschek schleppt ihre 40Kg Zementsäcke auch endllich alleine die Leiter hoch wie Maurer Kowalski schon seit Jahren.
Der Vergleich hinkt. Frau ist nunmal schwächer und kann 40 Kg Säcke nicht so einfach tragen, wie Mann es kann. Das als einzige Ungerechtigkeit heran zu ziehen ist schon ein bisschen schwach. Dann können die Männer ja auch die Kinder gebären.

Sorry, aber ein Mann der nur rumvögelt wird auch von keinem mehr ernst genommen, lediglich von Schwachköpfen beneidet.
Da bin ich aber anderer Meinung. Für Männer gelten immer noch ganz andere Regeln.

Frauen die ganz genau wie Männer behandelt werden und nicht der Gruppe, gefangen im falschen Körper angehören, halten doch seltenst durch. Oder möchte man behaupten ein Boxer und eine Boxerin wären gleich?
Das mit der Bundeswehr war ein profanes Beispiel. Dies bezog sich auf die Aussage von #2: "Frauen sind weit davon entfernt mit Männern gleichbehandelt zu sein. Frauen werden vielfach übervorteilt, auf Frauen wird Rücksicht genommen, Frauen werden gefördert, Frauen werden geschont, Frauen haben Sonderrechte - und es ist ok so."
Denn ich sage, es ist nicht ok und in vielen Bereichen auch nicht gewünscht. Frauen wollen als Mensch angesehen und respektiert werden. Aber diese Diskriminierung begegnet einem als Frau im Alltag oft. Auch ältere Männer, die man in erster Linie als Vorbild oder Mentor sieht, sehen in einem nur das Sexobjekt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

  • #17
[mod]

Ich bin Anwältin und habe sowohl in einer kleineren als auch in einer sehr großen Kanzlei gearbeitet. Ich hatte nie das Gefühl, dass meine Leistung anders gemessen wird als die meiner männlichen Kollegen. Ich fühle mich absolut gleichberechtigt. Allerdings kann ich auch über einen etwas derberen Witz lachen, ohne diesen gleich persönlich zu nehmen. Wenn es mir zu weit geht, sage ich auch das und es wird akzeptiert. Männer und Frauen werden nie gleich sein, es ist ein Vergleich von Äpfeln und Birnen. Gleichberechtigung herrscht aber auf alle Fälle. Natürlich muss an einigen Stellen und bei einigen Individuen noch nachgebessert werden. Aber insgesamt kann von durchgehender Diskriminierung keine Rede sein. w 40
 
  • #18
@#15: Männer schauen "auch" auf die inneren Werte ... nach dem Aussehen..=) und der 40 Kilo Zementsack vergleich hinkt nur bedingt.. ich bin erst heute an Pflasterlegerinnen vorbeigelaufen.. und die haben den 40 Kilo Sack selbstverständlich geschleppt, auch als "zartes Wesen", dann halt mit Sackkarre.. allerdings sehe ich die nur hier in Norwegen.. naja hier wird man auch als Mann selbstverständlich angesprochen beim Weggehen und keine der ansprechenden Frauen würde ich als "billig" oder "die hats nötig" abstempeln ...
 
G

Gast

  • #19
[mod]


Zu der Frage: Frauen sind für den Betrieb eine finanzielle Belastung wenn sie in Mutterschaft gehen. Klar, der Betrieb muss eine neue Person einstellen. Aber das ist schon alles! In Italien ist es zumindest so, dass sobald die Frau in Mutterschaft geht, der Betrieb für diese Person kein Cent mehr zahlen muss. Diese Gehälter werden von der INPS bezahlt. Klar die INPS wird von den Arbeitgebern mitfinanziert; ist jedoch gesetzlich geregelt; d.h. diese Abgaben müssen die Arbeitgeber zahlen, ob sie wollen oder nicht - auch für einen Mann!
 
  • #20
Also mal ehrlich, eine Frau, die heute noch rumschreit, sie würde diskrinminiert, übervorteilt und schlechter behandelt, ist doch ein Stück weit selbst dran schuld! Logisch, daß ich mit 40 kg Zementsäcken etwas überlasteter bin, als beispielsweise ein Mann, der mindestens einen Kopf größer ist als ich und in den Schultern doppelt so breit. Aber, wenn es sein muß lege ich mir den in eine Schubkarre und fertig!
Was ich damit sagen will ist, daß man vieles hinkriegt, wenn man Vorurteile und Stereotype einfach wegläßt. Auch und vor allem als Frau! Dann klappts oft ganz prima mit dem akzeptiert werden.
w47