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Gast

  • #31
Wo bleiben hier die positiven Meinungen?

<MOD: ... dort, wo Ihre vielen FAKES hingehören! Entscheiden Sie sich, ob sie Mann oder Frau, deutsch oder südländisch sind, aber zerstören Sie bitte nicht die aufrichtige Diskussionskultur dieses Forums. Aufgrund Ihrer Fakes behalten wir uns vor, keine weiteren Ihrer Beiträge mehr zu veröffentlichen.>
 
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Gast

  • #32
zum Beitrag von 27:
Als Südländerin ist man also nicht "Mainstream". :) Das Gefühl habe ich leider auch.
Schade, dass ich eben eine unkomplizierte Beziehung suche, ich glaube daraus wird in diesem Leben nichts.
Meine Erfahrung im RL stimmen mit dem was Du schreibst vollkommen überein.

Übrigens zu 20:
Ich bin katholisch, und obwohl ich nicht besonders religiös bin, habe ich trotzdem Schwierigkeiten mit den Protestanten. Ich empfinde sie oft (auch die Frauen) als sehr kalt und kopflastig ;-)

w/30
 
  • #33
@#38: Wer mit solchen grotesken Vorurteilen wie in Deinem zweiten Absatz einsteigt, muss sich doch über entgegengesetzte Klischees gar nicht aufregen. Warum solltest nur Du das Recht auf abstruse Pauschalierungen haben? Jetzt sind also alle Protestanten kalt. Gratulation zu einem neuem Klischee.

Ganz ehrlich, wenn so eine Person dann auch noch fordert, dass andere keine Vorurteile haben sollen, kann man nur noch schmunzeln.
 
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Gast

  • #34
@ Frederika:
Meiner Meinung nach geht es eben nicht um die Person selbst. Die meisten Teilnehmer hier tragen ein Bild über sog. "Moslems" in sich, welches von der Boulevard-Presse vermittelt wird. Wie viele Forenteilnehmer kennen denn hier moderne Türken, die hier studiert haben und deren Töchter (die ebenfalls studiert haben) und mittlerweile mit deutschen (und zwar "richtigen") Akademikern verheiratet sind? Wohl keiner, ich aber schon. Vermutlich beziehen sich die meisten, die hier behaupten, Türken und Moslem zu kennen, auf den Gemüsehändler um die Ecke. Tja, nur der Gemüsehändler um die Ecke, ist wohl kaum hier, weil er zur Elite seines Heimatlandes gehört, sondern deswegen, weil er in seinem Heimatland schon Probleme hatte und aus finanziellen Gründen hier ist. Und der gebildete Akademiker ist hier, weil er eigentlich zum Studium hergekommen ist und wenn man dann hier gleich eine Arbeit findet und seinen Freundeskreis hier hat, warum soll man dann wieder zurückgehen.

Die meisten hier vergleichen doch Äpfel mit Birnen. Und daher passt das Beispiel "Münchner Arzt und H4-Empfänger aus Bottrop" doch gut. Denn ihr alle geht davon aus, dass alle Türken so sind wie die Gemüsehändler, Müllmännern und die anderen armen Gestalten, die es zu nichts besseres gebracht haben. Wer von euch würde sich denn mit einer "echten" Deutschen treffen, die grade so den Hauptschulabschluss geschafft hat? Wohl keiner. Findet ihr, ihr seid auf dem gleichen Niveau wie ein deutscher Schulabbrecher, der den Rest seines Lebens auf Staatskosten leben wird und dessen Eltern aus einer bildungsfernen Schicht kommen? Wohl kaum. Warum könnt ihr dann nicht zwischen "modernen Migranten" und den extrem konservativen differenzieren?
 
  • #35
@#40: Du wirst erstaunt sein, aber während meines Studium war ich sogar recht gut mit einer türkischen Kommilitonin befreundet, die aus gehobenen Istanbuler Kreisen stammt und eine sehr gute und moderne Familie hatte. Ich kenne die Kreise, wurde unglaublich warmherzig in den Freundeskreis aufgenommen und ich kann gerade deswegen sagen, dass die kulturellen Unterschiede, die familiären und gesellschaftlichen Strukturen, letztlich auch die nach außen sichtbare Religion (und sei sie noch so wenig gefühlt) unwahrscheinlich anders ist als das, was ich als Norddeutsche lebe.

Wenn ich sage, dass Ansichten und Wertvorstellungen zusammenpassen müssen, wie ich es tatsächlich in sehr vielen Threads tue (ja, #34), dann meine ich das auch so. Das betrifft sogar Norddeutsche untereinander, die völlig konträre Einstellungen zu Politik und Gesellschaft, zu Kindeserziehung und Sitten, zu Religion, Aberglaube und Moral, zu Ideologie und Esoterik und so weiter haben können. Und genau diese Ansichten und Wertvorstellungen sind für eine Partnerschaft von höchster Bedeutung.

Sicherlich, wenn die Liebe sehr groß ist und viele andere Gemeinsamkeiten existieren, wenn Glauben und Tradition wirklich keine wichtige Rolle mehr spielen, dann kann man sicherlich auch über gewisse kulturelle Unterschiede hinwegsehen, aber in der Mehrheit der Fälle wird es einfach nicht wirklich passen. Spätestens bei der Kindeserziehung, bei Beschneidung, bei Kontakten mit dem Herkunftsland werden sich die Konflikte offenbaren.
 
  • #36
@35
grins, ich meinte Moslems. Jemand der nicht in die Moschee geht und auch ansonsten nicht nach der religion lebt ist keiner. Mit einer solchen Partnerin könnte ich es mir gut vorstellen. Und ja, die Türkischen Mädels find ich ziemlich attraktiv.

Und nebenbei, meine muslimischen Freunde und Geschäftspartner mögen mich sogar. Mein bester freund aus Jugendtage ist muslimischer Libanese. Wir haben sehr viel Spass zusammen und unsere Geschäftsbeziehungen (Partner, nicht Kunden) sind immer auch mit privaten Kontakten verbunden. Du solltest doch selbst am besten Wissen wie Gastfreundlich man dort ist. Nur eben als Mann Ihrer weiblichen Angehörigen hätte ich keine Chance weil eben nicht gläubiger Moslem.

Ich gehe mal wieder mit Frederika konform. Deshalb, Südländische Wurzel, jederzeit. Aber als Partnerin sollte Sie schon ähnlich ticken wie ich.
 
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Gast

  • #37
@ Frederika:
Das was du ansprichst sind aber "inter-menschliche" Differenzen, die aber nicht zwingend mit dem Herkunftsland der Eltern etwas zu tun haben müssen. Selbst 2 Nachbarn in einem Dorf können unterschiedlich wie Tag und Nacht sein, obwohl beide aus der gleichen Region kommen.
Ich kann und werde es einfach nicht verstehen, warum Menschen komplett voreingenommen behaupten "ich habe Person x aus dem "Kulturkreis" gekannt, also sind alle so" anstatt einfach diese Person nur auf normaler Ebene kennenzulernen und sich dann ein Urteil zu bilden. Man weiß nicht, was in dem Kopf eines anderen Menschen vorgeht, wenn man nicht mit dieser Person spricht. Insofern kann man auch nicht herausfinden, ob große Unterschiede da sind oder nicht. Oder fändest du es toll, wenn du nach Süddeutschland kommen würdest, dein neuer Nachbar mal früher Streit mit einem aus Norddeutschland hatte (z.B. weil derjenige überhaupt keine Manieren hatte) und jetzt dich mit der Person in den gleichen Topf wirft ohne dich überhaupt zu kennen?
 
  • #38
@#43: Genau das habe ich doch geschrieben: Selbst unter Norddeutschen muss man auf kompatible Ansichten und Wertvorstellungen achten. Mein Reden! Warum klingt Deine Zustimmung wie Widerspruch?!

Niemand hat hier von EINER Person auf ALLE extrapoliert. Das wäre ja auch dumm.

Ganz im Gegenteil habe hier offensichtlich viele Erfahrung z.B. mit moslemischer oder türkischer Kultur und Umgang und schließen aus mannigfacher Erfahrung!

Dass religiöse und kulturelle Differenzen eine Partnerschaft destabilisieren ist doch wohl unstrittig, oder?

Dass Moslems und Norddeutsche deutlich unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergrund haben, ist doch wohl auch unstrittig?

Beides zusammen führt zu der naheliegenden Schlussfolgerung!
 
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Gast

  • #39
<- mod Diese Frage ist nicht mehr aktuell und nun hinreichend beantwortet. Falls Sie darüber hinaus Diskussionbedarf zu dieser Fragestellung haben, bitten wir sie der übersichthalber eine neue Frage zu eröffnen. Danke! >
 
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