• #1

Welchen Typ von Mann bevorzugt ihr? – Einen Alpha-Mann oder Beta-Mann?

In einigen Threads werden desöfteren mir bislang unbekannte Spezies, nämlich Alpha- und Beta-Männer, erwähnt, und ich muss sagen, ich bin perplex.

Ich selbst bin ganz gewiss kein Herzchen, das den lieben langen Tag von den allseligmachenden inneren Werten säuselt, aber ich wäre noch nie auf die Idee gekommen, einen coolen, witzigen und selbstbewussten Mann, der nicht auf den Kopf gefallen und ein angenehmer Zeitgenosse ist, als Beta zu katalogisieren, nur, weil er beispielsweise durchschnittlich aussieht (kein Verlust für die Modelwelt), seine berufliche Laufbahn bisher normal verlaufen ist (keine Karriere auf der Überholspur), er einmal pro Woche Fußball spielt (kein spannender Trendsport) usw usw.

Was hingegen einen Mann in meinen Augen sofort wahnsinnig unattraktiv (quasi zum Omega!) machen würde, wäre, wenn ich merke, er hält sich selbst für einen Beta, schielt voller Missgunst, Neid und Abneigung auf die, die er als Alphas identifiziert hat, stellt verschwurbelte Theorien darüber an, dass ich bestimmt nur einen Zahlmeister für mein Kind suche und ihn bestimmt nicht beachten würde, wenn ich noch 20 wäre und die Auswahl hätte, etc pp.

Deshalb: Liebe Männer, denken tatsächlich viele von euch in diesen Kategorien und wonach sortiert Ihr? Und liebe Frauen, wie seht Ihr das?
 
  • #2
Ja, ich denke so, auch wenn ich hier wahrscheinlich Gegenwind bekommen werde.
Die Begriffe stammen aus der Tierwelt und beschreiben den Leithengst, Leitwolf, Leitbullen etc. und auf der Gegenseite diejenigen, die es nicht an die oberste Spitze der Hierarchie geschafft haben, natürlich in unterschiedlichen Abstufungen.
Das Leittier bringt ganz bestimmte Fähigkeiten und Voraussetzungen mit. Es ist besonders stark, erfahren, souverän und trägt große Verantwortung für die Gruppe. Seine Entscheidungen sind von großer Tragweite. Die Gruppe vertraut ihm sein (Über-)Leben an. Ist er erfolgreich, bleibt er Gruppenoberhaupt. Versagt er, wird er verdrängt. Keine Gruppe würde auf die Idee kommen, ihr Überleben einem schwachen, unerfahrenen Tier anzuvertrauen.
Leittiere sind aufgrund ihrer Eigenschaften überaus attraktiv. Die weiblichen Individuen streben nach Paarung mit ihnen, um für den Erhalt der Spezies die besten Gene zu finden und die Sicherheit des Nachwuchses zu gewährleisten. Männliche Individuen respektieren den Alpha und unterwerfen sich ihm. Das ist ein natürliches, speziesübergreifendes Gesetz und findet sich in jeder sozialen Gruppe, auch bei den Menschen, wobei es viele Spezies gibt, bei denen sich nur die Alpha-Tiere paaren dürfen (also Alpha-Männchen und Weibchen) und die anderen von der Verbreitung ihrer Gene abgehalten werden.

Nun leben wir nicht in starren Gruppen, und bei den Menschen kommen auch Betas und Omegas zur Paarung, wenn sie entsprechende Partner finden. Durch irgendwelche Umstände kommen auch unfähige Personen in Machtpositionen.
Grundsätzlich strebt aber wahrscheinlich jede Frau nach einem Mann mit besonders vielen Alpha-Anteilen, je nach ihrem eigenen Status natürlich. Weil diese einfach erfolgversprechender sind, als Beta-Anteile, und mehr Vertrauen erwecken. Ich kenne keine Frau, die sich einen missgünstigen, faulen, bierbäuchigen Vollversager wünscht.
 
  • #3
Uff, bisschen ermüdend, diese Diskussion um die Alphas und Omegas etc.
Ich denke, das ist ein von Männern selbst geschaffenes Kreuz, das sie nun mit sich herumschleppen und eine willkommene Erklärung, weshalb es halt mit den Frauen nicht klappt.
Kategorisieren und Schubladendenken haben einen gewaltigen Vorteil: sie erleichtern es, Menschen einzuordnen und nicht selten trifft es auch wirklich zu.

Ich denke also wohl auch in Alphas und Betas, allerdings in anderen Kategorien als die Männer. Ob Alpha oder Beta, macht bei mir nicht die Gehaltsklasse oder sportliche Dominanz etc. aus, sondern die Art und Weise, wie sich der Mann verhält.

Es ist ähnlich wie bei dir, liebe FS, dieses ewige jammern, dass die bösen Frauen nur Alphas wollen und Blabla disqualifiziert sie ganz schnell. Es entlarvt nämlich eine wahnsinnig unmännliche Eigenschaft, und zwar die des Nölens wie ein altes Waschweib!

Demzufolge also: ja, es gibt definitiv Alphas und Betas und es ist eine innere Haltung und Grundphysis, die man/Mann sich wohl nicht durch Pickup-Literatur antrainieren oder anlesen kann, sondern kommt von innen heraus. Deshalb riechen Frauen dieses aufgesetzte Beta-will-Alpha-sein ja auch zehn Meter gegen den Wind.
 
  • #4
Da hast du was falsch verstanden.
Ein Alpha-Typ ist vor allem eins: unabhängig von den Meinungen anderer. Deshalb passt er sich nicht ständig an, ordnet sich wenig unter, ist selbstsicher und macht, was ihm liegt. Aufgrund dieser Eigenschaften wird er oft zum Leader einer Gruppe (Alpha) - und nicht, weil er gut aussieht, Trendsport betreibt oder viel Geld verdient.
Wobei die Chance, dass ein Alpha beruflich erfolgreich ist und interessante Hobbies hat, nicht grad gering ist. Aber die Interpunktion ist wichtig: Er ist nicht Alpha, weil er erfolgreich ist, sondern er ist erfolgreich, weil er ein Alpha ist.

Insofern sind die von dir genannten Sachen nur Indizien.
Es gibt auch jede Menge Leute mit Geld und gutem Aussehen, die ihre Fahne nach dem Wind hängen und kein bissl unabhängig sind...
 
  • #5
Deshalb: Liebe Männer, denken tatsächlich viele von euch in diesen Kategorien und wonach sortiert Ihr?
Überhaupt nicht. Ich lese das auch vorwiegend hier und da vorwiegend von Frauen.
Ich sortiere bei Frauen für mich persönlich natürlich auch in Kategorien wie affärentauglich, beziehungstauglich und gar nicht tauglich. Aber eben für mich persönlich und nach meinem persönlichen Geschmack und nicht pauschalisiert und öffentlich. Das hier so zu schreiben finde ich überflüssig.
 
  • #6
Nun, wenn man es denn so katalogisieren will, hat Alpha für mich nichts mit Aussehen zu tun, jedoch mit Auftreten.

Der deinerseits zuerst skizzierte wäre für mich ein Alpha. Für mich ist Alpha in erster Linie jemand, der weiß, was er will, führen kann, sein Leben im Griff hat. Natürliche Autorität, natürliches Selbstbewusstsein.

Jemand, der es nicht nötig hat, das künstlich zu demonstrieren.

Einen Mann, der sich mir unterwirft, um meine Gunst zu erlangen, fände ich nicht anziehend. Ebensowenig wie jemanden, der sich künstlich aufspielt um mit Dominanzgebaren stark zu wirken, es aber letztlich nicht ist.

Wahre Stärke kommt von innen und das ist für mich Alpha und anziehend.
 
  • #7
Es ist wie tabbi und Joggerin schrieb...

Alpha ist ein Mann, welcher sagt wo es lang geht und dominant ist. Ihn interessieren nicht die Meinungen anderer, er handelt wie er es für richtig hält. Es ist nicht automatisch gleichzusetzen mit mit Erfolg im Leben, gutem Aussehen, Sportlichkeit, etc.

Beta ist ein Mann, welcher von der Frau dominiert wird, keine eigene Meinung hat, entscheidungsunwillig, unschlüssig, angepasst, gefällig.

Alpha-Beta...Bla-Bla kommt aus der Pick-up-Szene und bedeutet, dass der Mann, der Frau sagt, wo es langt geht, die Beziehung dominiert und die Frau sich seinen Entscheidungen/Willen unterordnen soll(muss).

Sollte die Frau ihn dominieren und eigene Entscheidungen für sich, für ihn oder die Beziehung treffen, wurde er "betaisiert" von der Frau. Also zum Schwächling, der vor seiner Frau kuscht.

Ein Alpha wird daher zumeist als ein Führer der Gruppe angesehen. Muss aber nicht für die Gruppe gut und erfolgreich sein...siehe "Herr der Fliegen".
 
  • #8
Wie man es letztendlich nennt ist doch eigentlich egal, oder?
Tatsache ist dass überselbstbewußte Männer, die meistens, aber nicht immer, sowohl privtat als auch beruflich rücksichtslos und ohne Kompromisse vorgehen vom Großteil der Frauen sehr anziehend gefunden werden, obwohl von vornherien klar ist, wie das spätestens in ein paar Jahren für die betroffenen Frau (tot unglücklich wegen der viele Affären des Mannes nebenbei, sitzengelassen werden wenn die Zeit des Spaßes und des jugendlichen Schmelzes vorbei ist) enden wird. Trotz all dieser Nachteile bekommen Männer, die dezenter, weniger aufdringlich, freundlicher, erhlicher und interessierter (und damit meine ich nicht den blassen faden Stubenhocker) sind und sich auch zum richtigen Zeitpunkt zurückzunehmen wissen wesentlich schwerer eine Partnerin. Dieses Verhalten wird von sehr vielen Frauen sofort als Schwäche, mangelndes Selbstbewußtsein etc. (siehe vorherige Beiträge) ausgelegt und ist für sehr viele Frauen absolut unattraktiv.
Wie sonst könnte es sein, das Männer die eine lange Liste an ausgenutzten Verflossenen prahlend präsentieren und weiterhin als der perfekte Partner von (fast) allen Frauen angesehen wird. Vor allem jene die sich zuerst dauernd (wohl aus Neid) das maul über solch einen Mann zerissen haben, nutzen bei der ersten Chance diese sofort, um die nächste Nummer auf der langen, langen Liste und sind nachher sogar stolz darauf auch zu dieser Liste der Erwählten zu gehören!
Ich weiß jetzt kommt gleich wieder die Masche mit Alphaneider, mangelndes Selbstbewußtsein etc. erst wenn Frauen oft genug geschädigt wurden, haben sie die Schnauze voll und suchen sich jemand festeren und zuverlässigeren und das dann oft schon mit Kind - nur dass ihr dann auf einmal betfrau,..., Omega Frau und absolut uninteressant seid, weil ihr eure guten Karten einfach falsch verspielt habt.
 
  • #9
Hm... ich persönlich kann mit diesem Alpha und Beta Begriffen so rein gar nichts anfangen. Aber wenn ich die Erklärungsversuche hier mal zur Info nutze. Dann bin ich beides. Quasi ein Zwitter. Ich kann führen, muss aber nicht zwingend, ich kann Verantwortung übernehmen. Bin aber nicht für alles Verantwortlich. Ich habe ein selbstbewusstes Auftreten, aber ich muss mich nicht ständig auf die Bühne des Lebens stellen. Ich bekomme gerne Anerkennung, brauche sie aber nicht für jeden Furz. Ich kenne einige Jungs die sich für Alpha halten, aber wenn es Wirklich brennt, mutieren sie zu Pussys. Wenn es den Begriff Alpha überhaupt geben sollte, dann sind es Männer die alles im Griff haben, Souverän, entspannt und sich absolut Sicher sind was sie tun.Ein Fels in der Brandung. Und das alles ohne Rumtata....
Beta gibt es für mich eigentlich nicht. Jeder hat seine Stärken und schwächen.
Ich beobachte es schon das die sogenannten Pseudo Alphas bei sehr vielen Frauen erst einmal gut ankommen. Stell zwei Männer auf eine Party. Der 1. Gutaussehend, Witzig, Charmant, und Laut und etwas Badboy Der 2. Gutaussehend, Witzig, Charmant und zurückhaltend (nicht versteckend) einfach ein etwas ruhiger Genosse und Respektvoll.
Wer hat die Lobby??? Welcher von beiden bekommt von den meisten Frauen die Aufmerksamkeit geschenkt. Der selbsternannte Alpha! Oder der Beta, der eigentlich mehr Alpha ist, nur viele Frauen nicht sehen wollen oder können. Ich habe einige Alphas die ich beschrieben habe kennen gelernt. Alles ruhige und gestandene Männer die meine Volle Anerkennung dafür gerne bekommen. Diese Inspirieren mich total. Die lauten Alphas haben sich früher oder später " alle" als Blender outen müssen.
Aber wie gesagt. Für mich alles nur Menschen. Jeder anders auf seine Weise.
m45
 
  • #10
Wirklich Alpha hat mit dem Aussehen etc überhaupt Nichts zu tun.

Alpha sind die Menschen, die immer wieder in einer Gruppe schnell und ohne groß nachzudenken zum Anführer gemacht werden. Dies geschieht, weil sie in einer Krisensituation schnell und überlegt handeln, Ruhe ausstrahlen und alle anderen ihnen instinktiv vertrauen.

Schaumschläger, die sich ständig in den Vordergrund spielen, Publikum brauchen, Affairen haben - die gehören garantiert nicht dazu. Wenn es eng würde, hätten die garantiert keinen A... in der Hose, würden nur an sich selbst denken und keine Verantwortung übernehmen. Wenn Frauen sich ihnen wegen ihres großspurigen Gehabens an den Hals werfen, haben sie schlicht keine Ahnung und müssen noch ein paar Lektionen in Sachen Menschenkenntnis absolvieren.

Die Pick-Up-Pseudo-Alphas hören sich genauso lächerlich an. Wer das trainieren muss, gehört nicht dazu. Pech.
 
  • #11
Jeder Mensch ist natürlich eine Mischung aus Alpha (aktiv, führend, selbstsicher, dominant, gutaussehend, fit) und Beta (passiv, folgend, selbstunsicher, submissiv, unscheinbar, schwach). Das verteilt sich bei jedem unterschiedlich. Auch kann man in einem Lebensbereich mehr Beta sein, im anderen mehr Alpha. Das ist auch alles nichts statisches. Außerdem sehe ich das völlig wertfrei. Jede/r muss für sich den/die Passende/n finden.
 
  • #12
Die menschlichen Beziehungen sind viel zu komplex, um so einfache Kategorien wie Alpha oder Beta zu nutzen.

Ob ein Mann ein "Alpha" im Sinne von Häuptling ist, ist niemals eine selbstgewählte oder -auszusuchende Kategorie, auch nicht die Klassifizierung durch eine Frau. Wenn überhaupt wird der Alpha von einer Gruppe demokratisch gewählt. In der Tierwelt oder Affenhorde wird es sich dabei um ein körperlich und geistig besonders fittes, dominantes Männchen mit hohem Testosteronspiegel handeln. Der Beta ist damit nicht automatisch "unterwürfig" schließlich ist er der zweitanerkannteste, sozusagen der Stellvertreter.

Wir sind aber nur zu einem kleinen Teil im Tierreich verhaftet.
Natürlich haben die "anerkannten" Männer bei vielen Frauen ihrer Gruppe gute Karten, es kommen jedoch noch viel mehr Kriterien dazu. Witz und Charme, Kompromissfähigkeit, Empathie, Zuverlässigkeit haben nicht unbedingt mit alpha-maskulinem Verhalten zu tun, sind teils gegensätzlich und für eine langfristige, glückliche Liebesbeziehung heute viel entscheidender.

In einer Zweierbeziehung zwischen Mann und Frau gibt es ohnehin kein Alpha und Beta, weil ich Mann und Frau gar nicht auf dieser Ebene vergleichen kann.
 
  • #13
Ja, ich denke so, auch wenn ich hier wahrscheinlich Gegenwind bekommen werde.
Die Begriffe stammen aus der Tierwelt und beschreiben den Leithengst, Leitwolf, Leitbullen etc. und auf der Gegenseite diejenigen, die es nicht an die oberste Spitze der Hierarchie geschafft haben, natürlich in unterschiedlichen Abstufungen.
...Grundsätzlich strebt aber wahrscheinlich jede Frau nach einem Mann mit besonders vielen Alpha-Anteilen, je nach ihrem eigenen Status natürlich. Weil diese einfach erfolgversprechender sind, als Beta-Anteile, und mehr Vertrauen erwecken. Ich kenne keine Frau, die sich einen missgünstigen, faulen, bierbäuchigen Vollversager wünscht.
Wenn Frau den Alpha, also natürlichen Leithengst sucht, soll sie sich dann auch nicht beklagen, wenn er sich so verhält. Dazu passt es dann aber nicht, dass hier bei jeder Gelegenheit geheult wird: Er wollte nur Sex, dann ist er weitergezogen,...in allen möglichen Variationen immer das gleiche Thema. Er hat ja anscheinend diese Natur, gegen die er nicht ankämpfen kann, wie praktisch. Im traditionellen Sinne Verantwortung tragen, ist für Männer heute auch schwierig, wenn die Frau wirklich 100prozentige Gleichberechtigung will (was ich natürlich nicht verurteile) und sich aber gleichzeitig noch nicht mit ihrer Weiblichkeit im Spannungsfeld mit der Emanzipation auseinandergesetzt hat. Und sie ist nach den obigen Ausführungen ja auch so gepolt, dass sie den unscheinbaren,weichen Typen mit Missachtung straft.
Die Wissenschaft sagt aber inzwischen, dass Frauen je nach Bedürfnis, Lebens- oder sogar Zyklusphase unterschiedliche Männer attraktiv finden. Der mit überwiegend Beta-Anteilen ist dann für die Brutpflege und zum Ausheulen gut genug, oder wie soll ich das verstehen?
Die MGTOW-Bewegung ist für junge Männer eigentlich eine mögliche logische Konsequenz aus dem Dilemma, auch wenn mir deren Tonlage oft gar nicht gefällt.
Leithengste können übrigens immer nur wenige sein. Sind die "normalen" Männer dann minderwertig?
 
  • #14
Ich kenne keine Frau, die sich einen missgünstigen, faulen, bierbäuchigen Vollversager wünscht.
Das natürlich nicht. Aber wenn du "missgünstig" (eine Eigenschaft, die ich hasse) streichst, muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich auch nicht das andere Extrem (einen superaktiven, supertrainierten, superleistungsorientierten) Mann will.
Warum? - Nun, ich ordne mich selbst in diesen Kategorien auch als "weder noch" ein: Ich bin gern aktiv, kann aber auch stundenlang vor dem Fernseher gammeln und mäßig intelligente Formate bestaunen. Ich treibe mehrmals pro Woche Freizeitsport und achte sehr auf mein Aussehen, esse aber auch wahnsinnig gern und zwar nicht nur Salat und Low Carb und bummle auch gern durch die Kneipen und trinke da nicht nur Wasser. Ich mache meinen Job sehr gern und auch gut, aber würde ihn gegen keinen Karrieresprung auf der Welt zu einer 60-Wochenstunden-Beschäftigung ausbauen wollen, weil mir meine Zeit für mein Kind, für meine Freunde und Familie und meine Hobbies sehr wichtig ist.
Und die Männer, die mich instinktiv anziehen, sind diejenigen, mit denen ich aufgrund ihres Auftretens und Aussehens meinen eigenen Lebensstil assoziiere. Also: Jemanden, der sich und sein Leben im Griff hat, aber gleichzeitig einen Genussmenschen. Und das ist keine rationale Überlegung à la "Der supertolle Alpha will mich ja bestimmt eh nicht, da halt ich mich lieber gleich an den gemütlichen Beta", sondern wirklich spontane Präferenz.
 
  • #15
Es ist nunmal so, dass auf Blender erstmal mehr reagiert wird. Bis man Erfahrungen gemacht hat. Manche stehen auch auf Blender nicht oder auf schöne Menschen, denen sie unterstellen, dass die ja einen schlechten Charakter haben müssten.
Lustigerweise stehen ja auch die meisten Männer bis zu einem gewissen Alter oder sogar darüber hinaus auf Frauen, die auffällig hübsch sind, eine gute Figur (wie auch immer die definiert ist) haben und auf deren Charakter wird nicht geguckt. Da kommt dann mitunter auch das Dilemma, wenn man sich trennt und die Frau die Hälfte bekommt, der Mann noch zahlen muss für sie oder Kinder. Und es gibt Frauen, die auch von "Mann mit Altlasten" reden, den sie nicht wollen. Zwar kann ich jetzt nicht sagen, ob da genauso neidisch klingende Begründungen kommen mit "wenn er erst die Schöne heiraten wollte, hat er Pech, mich kriegt er dann nicht mehr". Aber ich denke, bei beiden Geschlechtern gibt es die, die sich "beta" fühlen und damit meinen, dass sie sich beim anderen Geschlecht nicht durchsetzen konnten.

Eigentlich seh ich die Definition so, wie @Andere Frau in #6 geschrieben hat: Der Mann ordnet sich überall der Frau unter, damit die Beziehung erhalten bleibt. Das ist beta und unattraktiv. Genauso unattraktiv ist alpha, ein Manipulateur, der immer die Macht behalten muss.
Im Beruf sind diese Männer manchmal sehr dominant im sehr negativen Sinne, weil sie das ausgleichen müssen, was sie zu Hause an Macht nicht haben. Die wirken wie Alphas und stehen drauf, wenn sie angehimmelt werden von Frauen, mit denen sie beruflich zu tun haben. Aber zu Hause wird gekuscht.
 
  • #16
@Serafina , @tabbi , @Joggerin : Stimme euch zu!

Ich weiß jetzt kommt gleich wieder die Masche mit Alphaneider, mangelndes Selbstbewußtsein etc. erst wenn Frauen oft genug geschädigt wurden, haben sie die Schnauze voll und suchen sich jemand festeren und zuverlässigeren und das dann oft schon mit Kind - nur dass ihr dann auf einmal betfrau,..., Omega Frau und absolut uninteressant seid, weil ihr eure guten Karten einfach falsch verspielt habt.
Ich bin Kummer gewohnt, da werde ich mein Dasein als Beta- bis- Omega-Frau auch noch verkraften ;) .

Aber jetzt mal ganz im Ernst: Immer wieder wird hier (in Nachbarthreads wesentlich deutlicher als von dir jetzt, aber bei dir lese ich es auch heraus) Frauen vorgeworfen, dass sie im Laufe ihres Lebens ihr Beuteschema ändern ("Mit 20 wollten sie alle den herzensbrecherischen Stadtteil-Casanova, da kann doch was nicht stimmen, wenn sie sich mit 30 oder 40 für den sympathischen, zuverlässigen Typen interessieren!").

Was genau ist denn daran das Problem?!

Um ein extremes Beispiel zu nennen: Als ich mit 13 auf die Idee kam, dass Jungs ja doch gar nicht alle doof sind, da musste ein Junge exakt eine Eigenschaft haben, damit ich mit unsterblich (also, für drei Wochen oder so) in ihn verliebt habe: Er musste "süß" sein (was zu 80% aus "Aussehen wie die Jungs aus der BRAVO-Foto-Lovestory" und zu 20% aus "nett sein", dh., mich freundlich grüßen und weder beleidigen noch anpöbeln, bestand). Ob er was im Kopf hatte, ob wir gemeinsame Interessen hatten, ob er denselben Humor hatte, ob wir ähnliche Ziele im Leben (soweit man die als Teenie halt hat) hatten, usw. usw. - das war mir völlig egal, weil die "Beziehung" eh nur darin bestand, nach der Schule in einem Pulk aus anderen "Pärchen" Hand in Hand durch das Einkaufszentrum zu laufen.

So - ist es jetzt irgendwie verwunderlich, verdächtig, was auch immer, dass sich meine Prioritäten bereits in den Jahren zwischen 14 und 20 zum ersten Mal "leicht" verschoben haben?

Zugegeben, die Teeniezeit ist jetzt natürlich etwas übertriebenes Beispiel, aber nichtsdestotrotz...es will mir einfach nicht in den Kopf, dass manche Männer offensichtlich etwas Negatives darin sehen, wenn eine Frau im Lauf der Jahre mit zunehmender charakterlicher Reife auch ein etwas reiferes, weniger "junges dummes Huhn sucht halbstarken Gockel"-mäßiges Beuteschema entwickelt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #17
Welcher von beiden bekommt von den meisten Frauen die Aufmerksamkeit geschenkt. Der selbsternannte Alpha
Auf ner Party machen es solche Leute anderen einfach. Viele wüssten doch nicht, wie sie Stimmung reinkriegen sollten, wenn der Typ nicht da wäre. Und es gibt viele uncharmante Männer, da ist so ein Charmbolzen natürlich mal was lockeres Angenehmes für Frauen. Der Mensch, der aussieht, als wolle er Probleme wälzen oder der nur langweilig statt anekdotenhaft von seinem Beruf erzählt, findet auf einer Veranstaltung, wo man sich amüsieren will, kaum Anklang.
Wenn Du mit Alpha nur den Blender meinst - die sind nur anstrengend und Frauen, die auf solche Typen stehen, sind eben naiv, weil sie sich von Getöse beeindrucken lassen. Aber das sind vielleicht die jungen Hübschen, die zu einem Mann "aufschauen wollen", mit denen sich der "Betamann" so gern anfreunden würde...

Manchmal ist es auch einfach so, dass einer immer die Bühne hat oder an sich reißt. Ich kenne eine Frau, die weder schön noch charmant ist. Sie redet halt nur viel, und wenn man mal was einwirft, reagiert sie durchaus nett drauf, redet dann aber sofort von ihren Sachen weiter. Das nervt, aber ich komme da echt nicht auch nur ein bisschen rein ins Gespräch, weil es eben den anderen Menschen leicht fällt, sich von ihr unterhalten zu lassen und es ihnen egal ist, WER gerade spricht.
Oder der Beta, der eigentlich mehr Alpha ist, nur viele Frauen nicht sehen wollen oder können.
Das ist so ähnlich wie die Frau, die sich nicht "hübsch macht". Die kann sich ja auch nicht hinstellen und über "aufgetakelte Tussis" schimpfen, die mehr Männer begeistern. Männer werden ihr sagen, sie solle halt abnehmen, kein Sackkleid anziehen, mal die Haare anders tragen. Ein Mann kann auch daran arbeiten, wie er rüberkommt und offener und charmanter werden. Ich denke, so ein Bühnenstar kann man nicht werden, wenn es einem nicht liegt, aber schon aktiver.

Wenn Frauen sich von einem Blender einwickeln lassen, sollte Mann sich dann nicht mal fragen, ob er mit so einer Frau überhaupt was anfangen kann? Und wenn er so auf die Frau steht und ihm egal ist, dass sie auf Blender reinfällt, ist er dann nicht genauso oberflächlich wie sie, weil er sich nur von ihrem Aussehen leiten lässt?
 
  • #18
Was hingegen einen Mann in meinen Augen sofort wahnsinnig unattraktiv (quasi zum Omega!) machen würde, wäre, wenn ich merke, er hält sich selbst für einen Beta, schielt voller Missgunst, Neid und Abneigung auf die, die er als Alphas identifiziert hat, stellt verschwurbelte Theorien darüber an, dass ich bestimmt nur einen Zahlmeister für mein Kind suche und ihn bestimmt nicht beachten würde, wenn ich noch 20 wäre und die Auswahl hätte, etc pp.
Ich konnte mich auch noch nie richtig mit diesen Alpha- und Beta -Einteilungen anfreunden. Das ist Schubladendenken.

Das ich in jungen Jahren (hauptsächlich Schulzeit) neidisch auf diejenigen Jungs war, die mit den Mädchen "gingen", auf die ich gerade stand, gebe ich aber gerne zu. Das hatte mich schon geprägt, hatte aber auch konkrete Gründe (die mir meine Eltern leider nicht nenen konnten). Einer war, dass mich immer schon immer gerne außerhalb von sozialen systemen stellte und meine eigen Kopf hatte, auch etwas arrogant war.

Später habe ich mich immer gefragt, warum ich nich so attraktiv erscheine, wie ich gerne wäre, bin dann aber einen Weg gegangen, wurde selbständig und war irgendwann mit mir selbst versöhnt.

Inwiefern sich daraus Einteilungen der Persönlichkeit ableiten lassen, weiß ich nicht.

Thema "Zahlmeister"
Wir haben hier gerade mehrere Threads in denen es mittelbar oder unmittelbar um befürchtete oder tatsächliche ungerechtfertigte oder gerechtfertigte Versorgung und Transfers von Partnern, insbesonder AE, geht.

Ich habe dort die Meinung vertreten, dass das durchaus in Ordnung ist oder sein kann, wenn die Gesamtbilanz aller Werte (also keineswegs nur finanzielle / materielle, sondern auch charakterliche) die man in Beziehungen einbringt für jemanden persönlich (also auch subjektiv) sich wieder ausgleichen;
also quasi das Gesamtpaket stimmig ist. Abhängigkeiten sind aber zu vermeiden, wo sie nicht grundsätzlich schon gegeben sind.
 
  • #19
Was für ein Neo-Darwinismus! Meine Lebenserfahrung sagt mir, dass hinter vermeintlichen 'Alphaqualitäten', Dominanz und Durchsetzungskraft häufig nur wenig echte innere Stärke steckt, sondern eher Aggressivität, Egoismus und Eitelkeit. Ach ja, und das heute viel gelobte Selbstbewusstsein: auch da gibt es ein Innen und Außen...
 
  • #20
@tabbi
Ich muss deiner Ausführung vehement Widersprechen.

…Dann wäre ja jeder "Außenseiter" der sein "eigenes Ding macht" automatisch ein Alpha. Dem Ist aber nicht so.

Wenn dem so wäre, warum fangen Alphas wohl selten eine Beziehung mit einer "Außenseiterin" an, der vom Freundeskreis nicht akzeptiert wird?
Ganz einfach, weil am Ende die Meinung des Rudels eben doch zählt.
 
W

wahlmünchner

  • #21
Großer Unfug und sonst nichts.
Kann man lesen, hören und vergessen.
Relevants entspricht dem von der Horoskopenlehre und von anderen Einteilungen wie zB:
- Temperamentenlehre
- Ennegramm
das ganze Zeug ist wie Religion.
Es funktioniert nur wenn genug Leute daran glauben und sich danach richten.
 
  • #22
Ich nehme mal einen Alpha, wie er im Buche steht, Herrn E. aus einem anderen Land zb. Um gleich in Tierreich zu bleiben, seine Widersacher werden ausgeschaltet, er ist dominant, führungsstark und er wird vermutlich abends nicht dasitzen und Zweifel haben, ob das mit den Listen wohl alles so richtig ist. Sein Arm reicht so weit, dass ich hier lieber nur den Anfangsbuchstaben verwende.
Viele Menschen vertrauen ihm, weil er ja so stark ist, er zweifelt nicht, er handelt und entscheidet. Es gibt keine ewigen Diskussionen über das für und wieder...man weiss woran man ist.
Diesen Alpha in einer Partnerschaft? Ja, wenn man der submissive Typ ist, keine eigenen Vorstellungen hat und alles gesagt kriegen will...
 
  • #23
Wenn Frau den Alpha, also natürlichen Leithengst sucht, soll sie sich dann auch nicht beklagen, wenn er sich so verhält.
Das ist eben das Missverständnis. Ein Alpha ist kein Blender, er ist auch nicht der auffälligste, lauteste oder aggressivste in der Herde. Das sind die Betas, die sich mit ihrem Rang nicht abfinden können, aber nicht wirklich wissen, wie sie ihn verbessern können, weil ihnen die Kompetenzen fehlen. Noch nie eine Pferdeherde oder ein Wolfsrudel beobachtet ? Das ist faszinierend.
Leithengste können übrigens immer nur wenige sein. Sind die "normalen" Männer dann minderwertig?
"Minderwertig" beinhaltet ja eine Wertung. Das liegt mir fern. Der Mensch hat sich vor Jahrtausenden aus der natürlichen Evolution herausgenommen, daher ist das nicht vergleichbar mit dem Tierreich. Demokratie und "gleiche Rechte für alle" gibt es nur bei den Menschen, sonst bei keiner Spezies, die in sozialen Gefügen lebt. Wobei im Tierreich auch jeder Beta seine Aufgaben für die Gruppe hat - nur eben nicht die des Alpha. Die Omegas werden leider als erste gefressen, was auch im Sinne der Evolution ist, denn erfolglose Gene weiter zu verbreiten ist unklug im Kontext der Arterhaltung.

Blender und badboys, ebenso wie femmes fatales und dramaqueens, täuschen auf den ersten Blick Alpha-Qualitäten wie Durchsetzungskraft, Stärke, Eigenständigkeit, Konsequenz und Selbstbewußtsein vor. Bei näherem Hinsehen fehlen ihnen aber bedeutende Alpha-Anteile wie Verantwortungsbewußtsein, soziale Kompetenzen, echte Souveränität, Beständigkeit und Vertrauenswürdigkeit. Stattdessen warten sie mit Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Aggressivität, Unberechenbarkeit und anderen vertrauensstörenden Verhaltensweisen auf.
Sein Wohlergehen kann man einem solchen Menschen ebenso wenig anvertrauen wie dem typischen Omega-Jammerlappen (m oder w).

Würden wir noch in statischen Gruppen mit einer überschaubaren Maximalgröße leben, würde sich auch eine zeitweise stabile Hierarchie ausbilden. Der Gruppen-Rüpel oder die Herden-Zicke wären schnell entlarvt und allen bekannt. Da uns aber täglich neue Menschen begegnen, brauchen beide Geschlechter manchmal etwas mehr Zeit und Lebenserfahrung, um eine/n Beta, der/die eine/n Alpha vortäuscht, richtig einschätzen zu können. Der Preis der Zivilisation, wie wir sie kennen...
 
  • #24
Mein Problem damit, sofern man überhaupt von einem sprechen kann, da ich mich grundsätzlich von solchen Frauen fernhalte, ist die Glaubhaftigkeit.

Wäre es so einfach, das Beuteschema per Fingerschnipp zu ändern - und dann auch noch von einem Extrem zum anderen -, gäbe es wohl keine Probleme bei der Partnersuche mehr.

Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang überdies der Zeitpunkt des wundersamen Wandels. Ich habe noch keine Frau erlebt, die ihren Geschmack während der Blütezeit ihrer Möglichkeiten geändert hätte. Viele dagegen, die mit Ende zwanzig / Anfang dreißig ins Grübeln kamen. Befeuert dadurch, dass Freundinnen dank besonnener Partnerwahl längst an Heirat und Familiengründung bastelten. Dann, wenn die Hörner abgestoßen wurden, die Möglichkeiten schwinden und der Wunsch nach Kindern immer größer wird, ... tja ... dann wirkt der vernünftige Mann auf einmal nicht mehr langweilig.

Von echtem Interesse oder einem Wechsel des Geschmacks kann da im Grunde keine Rede sein. Eiskaltes Kalkül kommt schon eher hin.
 
  • #25
Alpha sind die Menschen, die immer wieder in einer Gruppe schnell und ohne groß nachzudenken zum Anführer gemacht werden. Dies geschieht, weil sie in einer Krisensituation schnell und überlegt handeln, Ruhe ausstrahlen und alle anderen ihnen instinktiv vertrauen.
Dem möchte ich widersprechen. Das wären positive Eigenschaften von Gruppenführern, aber zumindest bei den Gruppen, die ich kennengelernt habe, waren es andere Menschen. Mehr die sozialen Stars, die geschickt für sich das Interesse der anderen, die die Mitläufer waren, nutzen konnten, die manipulativen Menschen, mit denen jeder befreundet sein wollte, oder die, die am skrupellosesten über die anderen herzogen und vor denen die anderen Angst hatten.
Es kommt natürlich auf die Gruppe an, aber oft sind es auch die mit der großen Klappe, denen erstmal alle hinterherrennen. In Krisensituationen haben die schnell ihren Rücken an der Wand und lassen die anderen sich opfern.
 
  • #26
Es kommt auch sehr darauf an, wie man den Erfolg bei Frauen definiert. Ist ein Mann bei Frauen erfolgreich, wenn er gut flirten kann, als geeignet für einen ONS eingestuft wird, oder wenn die Frau in ihm einen passenden Partner für Hausbau und Familiengründung sieht.

Ich sortiere bei Frauen für mich persönlich natürlich auch in Kategorien wie affärentauglich, beziehungstauglich und gar nicht tauglich.
Ich muss da Lebens_Lust zustimmen. Auch für Männer gelten eher die Kategorien affärentauglich, beziehungstauglich und gar nicht tauglich, statt Alpha und Beta.

Die Vergleiche aus der Tierwelt berücksichtigen nicht die sozialen Gruppen, in denen wir leben. Es ist ja nicht so, als ob wir Menschen einmal im Jahr zusammen kommen, die Männer duellieren sich, der Sieger darf sich mit allen anwesenden Frauen fortpflanzen und danach gehen alle wieder auseinander.
Wir leben (hauptsächlich) in gemeinsam-wirtschaftenden Kleinfamilien in denen es für die Kinder Vorteile hat, wenn sie die Ressourcen nicht mit Halbgeschwistern in anderen Familien teilen müssen.
Es gibt übrigens auch monogame Tierarten.
 
  • #27
Queen_Cersei,

Stimme Deiner Ausführung absolut zu.

Nur dieses ganze Thema ist für mich die erschreckende / abschreckende Seite des Online Datens - gerade hier im Forum werden regelmäßig die Begriffe Alpha, Beta, Marktwert, downdaten, etc. benutzt.
So inflationär kenne ich es sonst nirgendwo - und eigentlich finde ich es erschütternd.
Für mich aber nach wie vor der schlimmste Begriff, den ich hier auch schon gelesen habe, war "Resterampe".
Es geht doch um Menschen. Ist das dann "Elite"? Übrigens ein Begriff, den ich auch abschreckend finde.

Jeder Mensch hat seinen persönlichen Wert.
Ob ich diesen Menschen sympathisch finde, kennen lernen möchte, ob ich eine Beziehung welcher Art auch immer möchte, das ist etwas völlig anderes. Das ist meine Präferenz, meine Entscheidung.

Und die Menschen, die ich am meisten liebe, das sind keine Alphas, sondern meine Lieblingsmenschen mit all ihren ganz individuellen Stärken, Schwächen, Qualitäten, Problemen - das sind meine Söhne.
Die passen in keine Schublade, und wollen da auch nicht hinein, genau wie ihre Mutter :).
 
R

RumTaTa

  • #28
Ich finde das auch immer sehr witzig, dieses Kategorisieren in Alpha- und Beta-Tiere. Kommt aus der PickUp-Szene.
Noch witziger finde ich, dass alle PU'ler Alpha sein wollen bzw. den Männern suggeriert wird, sie alle könnten ein Alphaltier werden und somit ihre Probleme mit Frauen lösen. Dabei können die Männer doch froh sein, dass wir nicht mehr in der Steinzeit leben, wo ein Alphamann 10 Frauen hatte und 90% der Männer leer ausgingen. Heute findet 'fast' jeder Mann irgendwann mal im Leben eine Partnerin.
 
  • #29
Ich bin ein Mann und weder ich noch irgendeiner meiner männlicher Freunde denkt in dieser Alpha-Beta-Kategorisierung.
Ich bin auch nicht sicher, ob das aus der Pick-Up-Szene kommt. Wenn ich hier davon lese, dann schreiben doch nur Frauen ernthaft über Alphas und Betas. Vermutlich die, die meinen, einen Alpha zu verdient zu haben, aber keinen abkriegen.
So wie normale Männer sich nicht in Alphas und Betas einteilen, teilen auch normale Frauen Männer nicht so ein. Sondern sie wollen einen, der sie liebt (das zeigen kann) und den sie lieben.
 
  • #30
Ich habe solche Katalogisierung wirklich vorher noch nie gehört.
Worüber ich sehr dankbar bin.
Gerade hier , in der Herde der Eliten, habe ich jedoch beim Lesen regelmäßig Grzimeks Sprache im Ohr : Es ist Paarungszeit bei den Menschen, die nah mit den Affen verwand sind. Ein Betamänchen nähert sich einer Gruppe Weibchen mit imitierendem und posendem Gebahren. Die Damen aber liegen gelangweilt in der Sonne und verscheuchen höchstens eine Fliege mit dem Schwanz. Doch da erscheint das Alphamännchen und es kommt Leben in die Gruppe der Weibchen. Sie umringen ihn und eine jede versucht ihn zu umschmeicheln und ihre Paarungsbeteitschaft zu zeigen.
Das Betamänchen näher sich dem Rudelführer in devoter Haltung und leckt ihm die Lefzen.....

Die Eigenschaften der Herren sind nicht in zwei Schubladen zu pressen , die meisten guten Männer sind ein Apothekenschrank.
Und ein Alphamann wäre für mich einfach nur meine Nummer eins = den den ich liebe.