• #151
Mir wird von einigen mehr oder weniger direkt ein Mangel an Gelegenheiten oder Attraktivität und daraus resultierendem Neid unterstellt. Früher war ich etwas schüchtern und hatte das Spiel mit dem Kennenlernen nicht drauf, das hat sich aber vor in vielen Jahren gebessert. Ich habe eben meinen Fokus anders gesetzt und zudem meine Zeit in festen Beziehungen verbracht, nicht mit Bettgeschichten und Affären, daher mein Unverständnis/Unmut
Dass du neidisch bist, hast Du selber geschrieben. Du hattest eben einen anderen Weg als sie gehabt. Ist doch ok. Du hast selber damit ein Problem.
Was deine Freundin betrifft, habe ich eine Frage an dich: Wäre sie eine Frau mit wenig Erfahrung und Ähnlichem Leben wie du selber, würdest Du eine Beziehung mit ihr beginnen wollen? Ich meine, dass sie eben freizügiger ist als du, wüsstest du ja vom Anfang an und doch hast Du nicht nein gesagt. Jetzt nach 6 Monaten fällt dir plötzlich auf, dass sie eine promiskuitive Vergangenheit hatte. Das hat irgendwie für mich einen Beigeschmack und das empfinde ich, obwohl ich keine wilde Vergangenheit hatte. Ich denke unbewusst wolltest Du von Anfang an nur Spaß aber du kannst nur die Rolle des perfekten Schwiegersohns gut spielen und willst nicht zugeben, dass du der Bad Boy in diesem Szenario bist.
 
  • #152
...ich habe ein nichtmal genau definierbares Grundrauschen, dass sie die besten Jahre drauflosgelebt hat und jetzt wo die allerbeste Zeit langsam vorbei ist, was festes sucht. Ist ja auch verständlich und in Ordnung, aber für mich fühlt sich das an, als hätte man als Kind nachdem alle damit gespielt haben, das abgegriffene Spielzeug bekommen, das jetzt nicht mehr ganz so glänzt.
Ich denke nicht so, aber wenn das Deine Sicht ist, dann beende die Beziehung mit dem abgegriffenen Spielzeug. Sie wird sicher jemanden finden, der sie anders beurteilt und ihr werdet miteinander kaum glücklich.
 
  • #153
Mit solchen Ausdrücken wie oben hört es sich aber ganz gewaltig so an, als hättest du damit durchaus ein Problem.
Ja, er hat ein Problem aber die Freundin ist nicht daran "schuld"

Was ist bei eigentlich falsch verdrahtet, dass ihr hier immer einen Schuldigen finden wollt ?

Kann man sich nicht einfach mit der Siatuation des FS konstruktiv beschäftigen, anstatt ihn immer darauf hinzuweisen, dass seine Freundin ja nicht schuld sei ?
Außerdem: Wenn man den Lebenswandel nicht gutheißt, dann denkt man doch nicht gleichzeitig, dass man was verpasst hat und ist neidisch?
Naja, wenn man das in Richtung der jeweiligen Perspektive aufdröselt (also einmal rückwärts geschaut und einmal vorwärts), ist das jetzt nicht so weit hergeholt.
Was gibt es da an EINIGUNG zu erwarten.?
Wie soll das aussehen? Das ist eine ernst gemeinte Frage.
Warum abfinden? Womit?
ER fragt UNS um Rat und Du fragst jetzt genau das ihn ?

Irgendwie komme ich mir hier vor, wie im falschen Film.

Wenn Euch nichts einfällt, um ihm zu helfen, dann muss der Rat halt lauten:
"Trenne Dich von der Frau"

Ich bin der Meinung, er sollte mit ihr reden und sie können sich zusammen überlegen, was sie in den nächsten Jahren zusammen unternehmen können, so dass sie ein Team werden. Und dann kann ja geheiratet werden, wenn sie und er das dann immer noch wollen .... etc.

Meine Erfahrung sagt mir, dass eine verständnisvolle Freundin hier viel mehr helfen kann, als alle verständnislosen Foristen zusammen.
Bei meiner Expartenrin hatte ich auch festgestellt, dass ihre angeblich "so große Erfahrung" (und auch etlichen Sexpartnern, wollte nie wissen, wie viele) im praktischen Leben und auch beim Sex ziemlich enttäuschend waren.

Sie war die Protagonistin, welche meine heutige Meinung über weibliche Sexualität (für die ich hier sehr kritisert werde)
mit am Meisten geprägt hat.

Ich brauchte einige Zeit um zu kapieren, dass sie mir in Wirklichkeit nichts voraus hatte. Ihr ganzes Partygedöns die vielen Reisen hatte ihr Leben nicht bereichert, erst war ich wie der FS neidisch, am Ende der Beziehung habe ich auf ihre arrogante Art herabgesehen.

Das wird beim FS auch so sein, denke ich mir. Das neidische Gefühl was er bei ihren Erzählungen derzeit hat, ist nicht von Dauer. Er wird irgendwann begreifen, dass er nie mit ihr tauschen wollte.
Deshalb meine Sorge, nachdem die "bad boys" durch sind, nun als sicherer Hafen/Versorger dran zu sein. Ich unterstelle ihr keine Berechnung, aber fürchte eine gewisse Sehnsucht jetzt anzukommen, die nicht mir als Person direkt gilt... dass ich als "Erfüllungsgehilfe" ihres Wunsches Anzukommen diene.
Ja. Sehe ich auch so.
Gerade deswegen er muss sehr aufpassen, dass sie ihm kein Kind unterschiebt. Kondome alleine reichen nicht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #155
Würde die Frau das wirklich so sehen oder sieht der FS das so?
Ich habe es so verstanden, aber ja, kann sein, sie hat es umschrieben und er diesen Schluss gezogen.
so dass ich den Eindruck habe (hat sie so auch mal gesagt), der Sex war für sie eher ein Service, um bei den Männern gut anzukommen
Bestätigung wollte sie. Was will sie jetzt und hat sich ihre Einstellung (ich gebe Sex und Aufmerksamkeit und kriege dafür xy) geändert?
Schreibst ja dann selbst, dass ihre Eile beim Verbindlichwerden Dir auch suspekt ist.
So nach und nach wird von der Frau ein immer schlechteres Bild gezeichnet für uns hier.
Ja, so sieht das aus, aber vielleicht ist das auch ein Reflektierprozess während des Schreibens hier. Also es fällt ihm immer mehr auf hinter ihrer Fassade. Zweifel - vorher diffus waren, kriegen jetzt Hand und Fuß. Die rosa Verliebtheitswolke lichtet sich ein bisschen.
Finde ich normal.
Ganz genau das treibt mich um...
Welche Chancen und Erlebnisse kann ich noch nutzen, was ist endgültig vorbei, können wir uns da zu zweit irgendwo einigen bzw. abfinden ?
Echt jetzt? Ich dachte, Du stellst Dir die Frage, ob das die richtige Frau zum Heiraten und Kinderkriegen ist. Du suchst also eigentlich eine Partnerin, die offen genug ist, Dich Dich ausleben zu lassen.
Aber Du klingst wirklich ambivalent in Deinen Beiträgen, als ginge es um IHRE Vergangenheit und was sie nun von Dir wirklich will und für Dich wirklich empfindet.

Naja, dann hast Du es jetzt wenigstens klar rausgefunden. Dann ist sie aber auch nicht die richtige Partnerin, denn SIE will ja jetzt ein solides Leben mit Treue usw..
 
  • #156
Ich bin der Meinung, er sollte mit ihr reden und sie können sich zusammen überlegen, was sie in den nächsten Jahren zusammen unternehmen können, so dass sie ein Team werden. Und dann kann ja geheiratet werden, wenn sie und er das dann immer noch wollen .... etc.
Bringt nichts. Wer so über seine Freundin hier schreibt, wird ihr immer wieder ihre Vergangenheit unter die Nase reiben. Bei jeder Gelegenheit, in der er sich ihr unterlegen fühlen wird. Läuft die Beziehung schlecht? Will sie plötzlich keinen Sex? Ah ja, es liegt bestimmt an ihrer Vergangenheit, hat sie wieder einen badboy kennengelernt und mir etwas verspielt? Sie will ein Kind? Ah ja aber mit anderen hatte sie Spass gehabt und mir macht sie Druck. Geht sie womöglich fremd oder ähnliches? Ja sie war doch von Anfang an nur eine sch......

Anmaßend
Und warum soll er eine Frau heiraten, die so eine Vergangenheit hatte. So eine Frau zum Altar führen? Suspekt. Wer macht sowas. Anscheinend nur Versager, die sie früher gedatet Hat.

Ich könnte mir vorstellen, dass der FS sich gar nicht trennt. Manche brauchen halt andere, denen sie überlegen sein können. Einerseits verachten sie sie, andererseits sind sie froh, mit ihnen zusammen sein zu können. Und wenn der Partner noch hübsch ist-noch besser. Der FS akzeptiert die Frau nicht, wie sie ist und wird sie nie akzeptieren. So eine Einstellung kann man nicht nach ein paar Gesprächen ändern.
Und das ist nicht mal mehr konservativ. Das ist verachtend. Verbrauchtes Spielzeug, unerfahrenes Lämmchen wäre besser. Es ist eine Grundeinstellung die einen das Leben lang prägt. Keine Gespräche werden die Einstellung ändern können. Der FS erwähnte, diese Frage auch in anderen Foren gestellt zu haben, wenn ich mich nicht irre, trotzdem sucht er weiter Bestätigung für seine Bedenken.
Die Frau hat ihm nichts getan, sie hat ihn weder betrogen, sonst noch was böses gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #157
@Schnuppe78, @Hanna_17, @Monikka ...etc.

alleine hat sie Spass gehabt, nun will sie ihn fürs Heiraten, als den sicheren Hafen

Sie will dieses Leben nicht mehr und sucht sich einen Mann, der es vermeintlich gut mit ihr meint. Aber was ist? Wieder ist es der Falsche. Nicht weil er so ist, wie die früheren, aber weil er sie für ihre Vergangenheit verachtet.

Die Frauen wären eh zu billig für dich usw.
Könnt ihr vielleicht irgendwann auch mal aufhören auf dem FS herumzuhacken ?

Mir scheint, ihr habt größere Probleme als dieser FS hier.

Eines geht mir hier immer wieder auf den Sack:
Immer wird darauf herumgehackt, wie ein Fragensteller seine Partenr beschreibt.
Das ist mir auch bei der Frau aufgefallen, welche Probleme mit dem Kind ihres Freundes hatte. Immer wird frauentypisch zwischen den Zeilen gelesen,ob wohl das sehr oft gar nicht stimmen kann (vor allem, wenn, wie hier der FS es explizit anders schreibt)

Viele FS versuchen es sehr sachlich, manche emotional. Sie müssen mit dem Fragetext zügig zum Punkt kommen. Da ist es eine sinnlose Aktion noch von seinen ganzen Gefühlen für sie herumzuschwafeln.
Dieser Fragensteller hier beschreibt einfach seine Gefühlslage und ihr habt nichts Besseres zu bieten als ihn dafür rund zu machen, wie er seine Freundin beschreibt (und vor allem, was nicht) und was für eine gemeiner Kerl er doch wäre.
Ich finde das alles total unangemessen und charakterlich unterirdisch.

Und ich finde auch sein Problem lösbar, womöglich sogar mit der Freundin zusammen. Geilt Euch nicht datran auf, wie er seine Freundin sieht sondern überlegt, was sie zusammen tun können, damit der Faktor Neid aus der Beziehung heraus kommt.
Der FS hat sein Problem so sachlich wie möglich vorgetragen und er hat alles andere, als schlecht von seiner Freundin geschrieben. Er akzeptiert ja sogar ihr Vorleben, braucht aber Hilfe damit für sich selbst sinnvoll umzugehen.
Er will ja mit ihr zusammenbleiben. Das sollten wir respektieren, jedenfalls in diesem Falle (wie ich finde).

Zwar finde ich das Bild mit dem "nicht nagelneuen Spielzeug" nun auch nicht gerade nett, zeigt aber doch überhaupt nicht, dass er sie verachtet, oder sowas, sondern nur dass er nach einem verständlichen Bild gesucht hat, was sein Gefühl beschreibt. Er schreibt doch klar, dass er anders darüber denkt, als er fühlt. Kriegt man das als Frau denn nicht auseinander gehalten ?

Was seid Ihr bloss für hilfllose Hobbypsychologen. Dem FS kann man wirklich besser helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #158
Man muss nicht aus allem ein Problem machen. Ich bin immer gerne weiter weg gefahren, in meinem Freundeskreis damals niemand. Meine Lösung waren Gruppenreisen. Warum sollte sie alleine fahren? Ich finde solche Lösungen dafür toll. Und ob dann was läuft, ist doch letztlich egal.
Aber Du bist nicht JEDES MAL bei Deinen vielen Urlauben mit einer x-beliebigen Frau gefahren, die noch überhaupt gar nicht auch nicht mal etwas kanntest!
Und Du hast auch nicht JEDES MAL ein Einzelzimmer mit diesen Unbekannten gebucht.
Und nicht JEDES MAL (!!!!!) mit jeder von ihnen geschlafen und anderweitig Sex gehabt.

Merkst Du die Unterschiede?
 
  • #159
Ich denke du und Makkiavelli/EzioAuditore seid Brüder im Geiste. Das gleiche Thema, nur das EzioAuditore dies theoretisch diskutierte. Was hältst du von ihm?
 
  • #160
Dieser Fragensteller hier beschreibt einfach seine Gefühlslage und ihr habt nichts Besseres zu bieten als ihn dafür rund zu machen, wie er seine Freundin beschreibt (und vor allem, was nicht) und was für eine gemeiner Kerl er doch wäre.
Ich finde das alles total unangemessen und charakterlich unterirdisch.

Sorry, aber ich finde es unterirdisch, wie er seine Freundin beschreibt. Das kann doch nicht dein Ernst sein, dass er seine Freundin mit "verbrauchtes Spielzeug" und anderen Schimpfwörtern beleidigt und wir ihn dafür loben sollen. Nein, da fehlt mir jegliches Verständnis.
Sollte mich mein Mann jemals so betiteln, war es das erste und das letzte Mal, denn dann wäre ich weg. Dafür habe ich zu viel Würde, Selbstwert und was der IM sonst noch für Worte dafür gebraucht.
 
  • #161
für mich fühlt sich das an, als hätte man als Kind nachdem alle damit gespielt haben, das abgegriffene Spielzeug bekommen, das jetzt nicht mehr ganz so glänzt.
Frauen sind keine Sache, und ja, auch wenn Du es hier bildlich darstellst, ist das Denken ja dasselbe wie beim Spielzeug. Andere durften es schon benutzen und nun ist es abgenutzt, sieht sich kurz vor Entsorgung = ohne Mann alt werden zu müssen und klammert sich daher an den nächst besten Naiven, der sie noch nimmt und einen soliden Eindruck macht. Der willst Du nicht sein, und das finde ich richtig. Aber nicht wegen ihres Vorlebens, sondern weil niemand der "Nächstbeste" sein sollte.

Es geht Dir doch eigentlich gar nicht darum, dass sie schnell schwanger werden will, wo man jedem Mann hier abraten würde. Es geht auch nicht darum, dass sie unsicher ist, was sich in emotionaler Erpressung äußert und in Kontrolle, wo man auch jedem abraten würde. Es geht darum, dass Dir auf einmal auffällt, dass Du verbindlich werden sollst und der Meinung bist, Du hättest was verpasst. Deswegen muss sie jetzt eine schlechte Partie sein, und ja, ich finde sie mit ihren Eigenschaften auch wirklich nicht beziehungsgeeignet.
Ich finde aber auch Deine Einstellung zu Frauen genauso wenig beziehungsgeeignet.

Ich würde sagen: Hole es nach, was Du denkst, nachholen zu müssen. In der Beziehung mit ihr wirst Du doch keine Ruhe finden.

Du hast kalte Füße, das ist nicht verwerflich. Aber dazu musst Du sie nicht vor Dir selbst (wirklich allein vor Dir selbst) schlechtmachen und bei ihr alles suchen, was Dich dazu bringt, sie nicht für "die Richtige" zu halten. Da gibt es ja mehrere Gründe, die sie nicht abwerten müssen.

Du musst Dich nicht rechtfertigen, wenn Du sie enttäuschst damit, dass Du Schluss machst.
die Verteidigung der Vergangenheit meiner Freundin vornehmlich von Leuten mit selbigem Lebenswandel kommt -
Er ist nun mal da. Ich glaube nicht mal, dass er besonders schön für sie war und sie mit ihren "hundert" Männern super Orgasmen hatte. So, wie Du ihre sexuellen Kenntnisse beschreibst, klingt es eher danach, dass sie keinen einzigen hatte. (und nee, mein Lebenswandel ist nicht so)

Ich weiß nun immer noch nicht, worum Du sie jetzt genau beneidest, wenn Du wie in dem letzten Zitat über "solche Leute" denkst. Du willst diesen Lebenswandel doch selbst, oder habe ich das schon wieder falsch verstanden? Die Frage ist ernst gemeint, ich kann nicht rausfinden, was Du selbst nun überhaupt willst.

- Sie und gleichzeitig ihren früheren Lebenswandel für Dich selbst, so dass Du nach Deinem Ausleben auch als ein "abgenutztes Spielzeug" gesehen werden kannst (oder gilt das nur für Frauen?)

- Generell nicht verbindlich werden in Beziehungen?

- Eine Frau zum Heiraten, weil Du gern verbindlich werden willst, aber nicht "so eine"?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #162
Ich versteh dich, lieber FS. Dieses Gefühl, in der Jugend zu kurz gekommen zu sein, ist mir nur zu vertraut. Und auch ich verspüre Widerwillen bei der Vorstellung, im fortgeschrittenen Erwachsenenalter für eine "solide, bodenständige Partnerschaft" gewählt zu werden, während heißer Sex und romantische Liebe mit anderen zelebriert wurden.

Dennoch finde ich, du stellst in Bezug auf diese konkrete Frau die falschen Fragen. Angesichts dessen, was du über sie geschrieben hast, geht die Problematik doch weit hinaus über das übliche Klischee vom heißen Partymäuschen, das feiert, bis der Lack ab ist, und sich dann an einen soliden Langweiler hängt.

Wie kann eine junge Frau so einsam sein, dass sie wildfremde Männer mit der Aussicht auf Sex ködern muss, um eine Urlaubsbegleitung zu finden? Und wie kann ihre Bedürftigkeit so viel größer sein als ihr Bewusstsein für die mit solchen Aktionen verbundenen Gefahren?

Ich bin die letzte, die sofort eine "Störung" unterstellt, wenn jemand wenige oder auch gar keine Freunde hat. Aber für den Typ Mensch, der hier beschrieben wird - eine sehr extrovertierte, kontaktfreudige, attraktive junge Frau in den Zwanzigern - ist es derart ungewöhnlich, dass ich dir nahelegen würde, da mal genauer hinzuschauen, statt dich an dem Sexthema abzuarbeiten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Verhaltensweisen, die ihr beim Aufbau bzw. Aufrechterhalten von Freundschaften im Wege stehen, sich auch auf ihre Paarbeziehungen auswirken.

Was weißt du über ihre Vergangenheit - abgesehen von den Männern, mit denen sie im Bett war? Wenn sie so locker und unternehmungslustig ist, wie du sie hier darstellst, wird sie zumindest immer mal kurz mit irgendwelchen Cliquen unterwegs gewesen sein. Was sagt sie selbst darüber; welche Hinweise finden sich ggf. in den sozialen Netzwerken (ja ja, ich rieche schon den Shitstorm...)?

Außerdem würde mich ihr familiärer Hintergrund interessieren. Kennst du ihre Eltern? Hast du eine Vorstellung davon, in welchen Verhältnissen sie aufgewachsen ist und welche Prägung sie mitbekommen hat?

Ich denke, sie hatte sich irgendwann auf diese Playbunny-Schiene eingependelt, um damit bei Männern punkten zu wollen.
Dir ist sie damit zu souverän im Bett.

Was genau soll daran souverän sein? Du sagst es selbst: das ist eine Rolle, die frau spielt, um Männern zu gefallen. Es ist gut möglich, dass die Frau selbst kaum Spaß hatte bei diesen Affären/Sexurlauben. Allerdings scheint der FS das leider nur vom Kopf her zu begreifen. Gefühlsmäßig hält er weiter an seinem kindlichen Neid auf ihre "tollen" Sexabenteuer fest.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #163
Zwar finde ich das Bild mit dem "nicht nagelneuen Spielzeug" nun auch nicht gerade nett, zeigt aber doch überhaupt nicht, dass er sie verachtet, oder sowas, sondern nur dass er nach einem verständlichen Bild gesucht hat, was sein Gefühl beschreibt. Er schreibt doch klar, dass er anders darüber denkt, als er fühlt.
Naja, das ist doch aber eine Diskrepanz. Ich würde sagen: So fühlt man nicht, wenn man liebt, und so denkt man nicht, wenn man nicht dieses Frauenbild hat. So ein Gleichnis würde einem nicht einfallen, wenn es nicht Thema für einen wäre. (Er hätte genug Gründe, sie abzulehnen, die nicht dieses Frauenbild offenbaren.)

Und DASS es Thema ist, zieht sich doch durch viele seiner Beiträge. Schon im Eingangspost.

Was diese Männer "einfach so" bekommen haben, bekomme ich jetzt nur im Paket mit Verpflichtungen (auch wenn ich gegen diese nichts habe).

In Bezug auf eine mögliche spätere Ehe kommt mir das Ganze etwas suspekt vor, ich habe ein Problem mit der Vorstellung, eine Frau zu heiraten, die ein bewegtes Vorleben hat. Eine Ehe und gemeinsame Kinder sind für mich eher etwas für eine Frau, die eher weniger abenteuerorientiert gelebt hat.

[...]

Da ihr mich nicht kennt, möchte ich anmerken, dass ich an ihrem Vorleben nichts moralisch verwerflich finde, [...] Auch will ich erwähnen, dass ich für Männer und Frauen gleiche Rechte und Pflichten sehe,
Und später kommt das Bild mit dem abgenutzten Spielzeug, dann kommt, dass er selbst gern eins wäre (aber sich vermutlich so nicht sehen würde. Naja, kommt drauf an, ob er sie dann auch anders bewerten würde, oder ob er immer noch eine Frau mit wenig Sexvergangenheit haben wollte, weil sich das so gehört für eine Frau zum Heiraten.).

Das alles klingt für mich wie Rumgeeier zwischen "Saubermann vom Kopf her" und "eigentlich will ich genauso sein wie sie" vom Gefühl her.

Das widerspricht sich alles dauernd.

Er müsste sie offen bewundern und sie sich als Vorbild nehmen (ob sie wirklich so viel Spaß hatte, sei mal dahingestellt). Das wäre ehrlich und brächte ihn weiter, also zu einer Entscheidung, wie er nun mit der Beziehung umgehen sollte in seinem eigenen Interesse.
Und er müsste, selbst wenn er sich nicht ausleben wollte und gern eine Frau zum Heiraten finden wollte, zu ihr sagen "nein danke, keine feste Beziehung bitte", weil sie für JEDEN Mann dafür die Falsche wäre mit ihren Ansichten über "Kind vor 30" und "schnell heiraten, denn du bist der Richtige"
 
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  • #164
@Schnuppe78, @Hanna_17, @Monikka ...etc.






Könnt ihr vielleicht irgendwann auch mal aufhören auf dem FS herumzuhacken ?

Mir scheint, ihr habt größere Probleme als dieser FS hier.

Eines geht mir hier immer wieder auf den Sack:
Immer wird darauf herumgehackt, wie ein Fragensteller seine Partenr beschreibt.
Das ist mir auch bei der Frau aufgefallen, welche Probleme mit dem Kind ihres Freundes hatte. Immer wird frauentypisch zwischen den Zeilen gelesen,ob wohl das sehr oft gar nicht stimmen kann (vor allem, wenn, wie hier der FS es explizit anders schreibt)

Viele FS versuchen es sehr sachlich, manche emotional. Sie müssen mit dem Fragetext zügig zum Punkt kommen. Da ist es eine sinnlose Aktion noch von seinen ganzen Gefühlen für sie herumzuschwafeln.
Dieser Fragensteller hier beschreibt einfach seine Gefühlslage und ihr habt nichts Besseres zu bieten als ihn dafür rund zu machen, wie er seine Freundin beschreibt (und vor allem, was nicht) und was für eine gemeiner Kerl er doch wäre.
Ich finde das alles total unangemessen und charakterlich unterirdisch.

Und ich finde auch sein Problem lösbar, womöglich sogar mit der Freundin zusammen. Geilt Euch nicht datran auf, wie er seine Freundin sieht sondern überlegt, was sie zusammen tun können, damit der Faktor Neid aus der Beziehung heraus kommt.
Der FS hat sein Problem so sachlich wie möglich vorgetragen und er hat alles andere, als schlecht von seiner Freundin geschrieben. Er akzeptiert ja sogar ihr Vorleben, braucht aber Hilfe damit für sich selbst sinnvoll umzugehen.
Er will ja mit ihr zusammenbleiben. Das sollten wir respektieren, jedenfalls in diesem Falle (wie ich finde).

Zwar finde ich das Bild mit dem "nicht nagelneuen Spielzeug" nun auch nicht gerade nett, zeigt aber doch überhaupt nicht, dass er sie verachtet, oder sowas, sondern nur dass er nach einem verständlichen Bild gesucht hat, was sein Gefühl beschreibt. Er schreibt doch klar, dass er anders darüber denkt, als er fühlt. Kriegt man das als Frau denn nicht auseinander gehalten ?

Was seid Ihr bloss für hilfllose Hobbypsychologen. Dem FS kann man wirklich besser helfen.
Ich fürchte, du identifizierst dich ein wenig zu stark mit dem FS. Er hat ein entwürdigendes Bild von seiner Freundin, ist neidisch und eifersüchtig und hat eine unangenehme Wortwahl. Ich kenne derlei Kandidaten und rate der Freundin so schnell wie möglich das Weite zu suchen, bessere Männer gibt es haufenweise.
 
  • #165
Das ist keine Entscheidung die man bewusst trifft.
Das ist etwas dass sich so ergibt, oder eben nicht.
na ja, vielleicht in sehr jungen Jahren. Aber mit etwas Lebenserfahrung fängt man doch an, sich selbst zu hinterfragen. Vor allem wenn man bemerkt, dass einem irgendwas zu fehlen scheint. Auch wenn man nicht weiß, was es ist ...das latente Gefühl beschleicht einen ja dennoch ...
Dieser Fragensteller hier beschreibt einfach seine Gefühlslage
ja, aber die Lösung liegt ja nicht in ihrer Hand. Neid ist doch ein sehr einfach gestricktes Gefühl, was einem sagt, das will ich auch haben. Viele neigen dann dazu, keine Verantwortung für das eigene Gefühl zu übernehmen und projizieren es auf den anderen und fangen an ihn/sie abzuwerten. Sozialneid ist da ein schönes Beispiel für ....

Und damit beginnt er auch: sie abzuwerten...

Da steckt ja das Wörtchen Wert drin. Nun scheinen seine Werte aber gar nicht seine zu sein, denn sonst gäbe es kein entsprechendes Bedürfnis danach. Ergo sind die adaptiert.. vielleicht aus dem Elternhaus ? Dem sozialen Milieu ?

und daher wird auch seine Ambivalenz rühren. irgendwie findet er das gut, aber irgendwas sagt ihm auch, dass das nicht in Ordnung ist. Würde ich mal in mich hineinhorchen, wer mir das sagt ..,

by the way: man kann sich sexuell auch in einer Partnerschaft austoben/ausleben. Der Vorteil, den man hat, wenn man mal eine „wilde Zeit“
hatte: man weiß wesentlich besser, was man möchte - auch langfristig. Es gibt da keine Illusionen oder Idealisierungen mehr. Man hat vieles ausprobiert und seine Vorstellungen auf Realität hin gecheckt.
 
  • #166
Könnt ihr vielleicht irgendwann auch mal aufhören auf dem FS herumzuhacken ?
Ich habe nicht auf dem FS herumgehackt.
Kann nun nicht auf jede Empfindlichkeit Rücksicht nehmen.
Der FS empfindet es eben selbst so, dass seine Freundin sich in der Vergangenheit wahllos verhalten hat.
Das ist doch nicht meine Schuld.

Mir geht es um Glaubenssätze, die der FS eventuell lange Zeit mit sich herumgetragen hat. Wenn er etwas über sich selbst lernen will, sollte er sich damit auseinandersetzen. Wodurch wurde er geprägt? Gab es da Glaubenssätze im Freundeskreis oder in der Familie? Ist seine Sichtweise auf diese Frau überhaupt realistisch.
Was macht seine Fantasie und was ist tatsächlich Erlebtes.
Schließlich wird er diese Personen gar nicht kennen, mit welchen sich seine Freundin angeblich vergnügt hat. Von daher wird er auch nicht feststellen können, ob das (wie nannte er es?) "Asoziale" waren.
Es kann zutreffen, oder eben auch nicht, dass er solche Glaubenssätze pflegt.

Wie immer ist es hier so, dass nur er seine innere Einstellung zu dieser Frau, oder Frauen allgemein ändern kann. Seine Freundin wird hier nicht beraten.

Ich finde es persönlich jedoch auch relativ sinnlos eine Beziehung mit jemandem führen zu wollen, von dem man derart "schlecht" denkt, bzw. bei dem man derart negative Gefühle hegt.

Eine Idee, was dem FS fehlen könnte, hätte ich noch. Nämlich die, dass er sich beim Sex unerfahren fühlt und daher im Hintertreffen. Das löst dann Komplexe aus und eben diesen Neid auf die Anderen.
Es sind Versagensängste, dass er ihr nicht gerecht werden kann.

Ich bin auch der Meinung, er muss mehr mit dieser Person reden.
Offen sein. Dass sie eifersüchtig reagiert in dieser Phase, ist ein gutes Zeichen, dass sie sehr verliebt in ihn ist.
Eigentlich sollte er das genießen. Vielleicht hilft es ihm, wenn er sich diese fehlende Erfahrung ("Ausleben") selbst verzeiht.
Sich annimmt, wie er ist. Nämlich womöglich unbedarfter beim Sex, als seine Freundin.

Offensichtlich ist für mich, dass beide noch nicht auf einem Level der Selbsterkenntnis sind, die sie für einen offenen Umgang in der Sexualität bräuchten. Es fehlt seine Akzeptanz, dass sie eben den Weg Try and Error gegangen ist, jetzt auch etwas beeinflusst von entsprechenden Kerlen der Vergangenheit und somit in gewissen Bereichen Rollen spielt.
Ebenfalls ein Zeichen, dass sie ihm lediglich gefallen will. Was er völlig missinterpretiert. Viele Andere würden sich über diese Offenheit und Pornosität evlt. freuen. Andere sind davon überfordert.
Er könnte ihr einen Sex zeigen, der eben nicht so extrem auf Kick ausgerichtet ist, der zärtlicher ist.

Wo bleibt denn die wohlwollende Zuneigung dieses Paares.
Solange diese fehlt, braucht man gar nicht ans Heiraten denken.
 
Zuletzt bearbeitet:
L

Lionne69

Gast
  • #167
Erst kommt das

Und dann das
dass eben die Verteidigung der Vergangenheit meiner Freundin vornehmlich von Leuten mit selbigem Lebenswandel kommt

OK, dann lasse ich es zumindest.
Denn Du willst eine Bestätigung Deiner Meinung, eine Verurteilung und nicht ein Abwägen.

Ich habe gelernt, dass jede*r seinen eigenen Weg hat, dass Wege mal gerade, mal mit Umwegen sind, v
dass Menschen sich verändern.

Und das Wichtigste, es ist mein Weg, dafür bin ich verantwortlich.
Es steht niemand anderem zu, einem Menschen für dessen Weg zu verurteilen - und wenn mir dieser Mensch nicht passt, gebe ich mich nicht mit ihr /ihm ab.
Neidisch auf andere schielen?

Mit jemandem auf Partnerschaft machen, intim sein - und dann so über einen Menschen denken, wie Du es tust, das finde ich schäbig.

Nun, Du schmückst Dich jetzt mit der deutlich jüngeren, attraktiven Frau, und dann,, wenn es um mehr geht, dann lässt Du sie fallen - wie das abgenutzte Spielzeug, als das Du sie bezeichnest.

Damit bin ich raus.

W, 51
 
  • #168
Und ich finde auch sein Problem lösbar, womöglich sogar mit der Freundin zusammen. Geilt Euch nicht datran auf, wie er seine Freundin sieht sondern überlegt, was sie zusammen tun können, damit der Faktor Neid aus der Beziehung heraus kommt.

Ich finde du schönst die Situation.
Hier gibt es keine Lösung, außer die Trennung. Sie will ein Kind, er will noch was erleben. Sie hat einen vollkommen anderen Fokus als der FS. Dabei geht's doch nicht nur um die Sexualität, sondern um die grundsätzliche Einstellung. Der FS ist im Zwiespalt. Wenn man nach einem halben Jahr schon so dermaßen hadert, dann ist das nichts. So einfach ist das.

Warum soll er sich mit ihr abstrampeln, wenn er so empfindet, wie er es tut? Ich kann es nicht verstehen, dass der FS an dieser Stelle noch ermutigt wird in einer Partnerschaft mit einer Frau zu verharren, über die er sich so äußert?

Warum soll man da etwas erzwingen?
 
  • #169
Und ich finde auch sein Problem lösbar, womöglich sogar mit der Freundin zusammen
Sein Problem ist nicht lösbar, denn sie kann ihre Vergangenheit nicht ändern. Er seine ja auch nicht.
Er hat nicht die gleichen Sexabenteuer mit wechselnden Partnerinnen in jungen Jahren, wenn er wie Du es vorschlägst nun pseudounverbindlich mit ihr noch ein paar Jahre durch die Gegend zigeunert. Es ist ist dann immer nur die gleiche Frau und er ist immer noch gleich alt und hat seine Jugend verpasst. Man kann seine Jugend nicht nachholen.

Wobei mir nicht ansatzweise klar ist, was er glaubt verpasst zu haben, weil er meint: trotz mehr Männern, kann sie im Bett doch nur das Standardprogramm. Da hat er Bett mehr drauf mit weniger Partnerinnen, aber in langen vertrauten Beziehungen. Für seine konservative Einstellung hat er genau das richtige getan und sexuell mehr erlebt, als ein Mädel, was für diverse Urlaubsbegleitungen, das Standardprogramm runterspult.

Eher hat sie ganz gravierend was verpasst, zwar rumgemacht mit diversen Männern, aber sexuell unterentwickelt gebleiben (Dienstleisterin halt).
Sie ist, wie er meint, beruflich unter ihren Möglichkeiten, weil sie mehr mit Männern und Spaßhaben befasst war. Das fällt ihr nun auf die Füße. Sie will ganz fix (warum eigentlich?) eine Familie gründen und braucht dafür einen Mann wie den FS (gutsituierter Langeweiler), der auf sie heruntersieht, sie als von anderen Männern abgegriffenes Spielzeug bezeichnet - weniger als 2.Wahl.
Damit bleibt sie unter der Möglichkeit, mit einem Mann glücklich zu werden, denn auf so ein einem Acker von Abwertung kann nichts Gutes wachsen.

Er hingegen profitiert sehr von ihr, denn sie bringt Spass in sein Leben, den er sich allein garnicht schaffen kann. Daher ist es eine Frechheit, sie so abzuwerten.

Ich habe es schon weiter vorn geschrieben: bei der Frau ist psychisch irgendwas nicht ganz intakt und daher kann ich dem FS nur sagen: pass auf, dass sie nicht plötzlich schwanger ist und Du ihr lebenslang Unterhalt zahlen musst, weil sie schon vorher eine Psychodiagnose hatte, mit der schwanger in die Erwerbsunföähigkeit gleitet.
 
  • #170
Gerade deswegen er muss sehr aufpassen, dass sie ihm kein Kind unterschiebt. Kondome alleine reichen nicht.
Schon allein das würde mich als Mann belasten. Seiner Partnerin bei der Verhütung nicht trauen zu können, weil sie einen übertriebenen Ehe- und Kinderwunsch hat, stelle ich mir echt ätzend vor.

Lieber FS, ich würde mich zwar dem Tenor anschließen, dass wer seine Freundin insgeheim verachtet und für eine billige Schlampe hält, die ihn jetzt nur ausbeuten will, sich besser trennen sollte, kann aber auch nachvollziehen, dass du hier im Forum auf die negativen Aspekte fokussierst, die dich umtreiben, und auf die ansonsten schönen Seiten eurer Beziehung nicht so eingehst, weswegen hier vermutlich ein einseitiges Bild entsteht.

Wenn einen kleine Punkte stören, würde ich theoretisch sagen: Lass es doch noch entspannt und zwanglos ein paar Monate weiterlaufen und schau mal, wie ihr zurechtkommt und wie es sich entwickelt. Aber hier ist es ja wirklich eine Sache, die keiner von euch ändern kann. Oder hast du konkrete Ideen, was geschehen müsste, damit dein Problem verfliegt? Würde es dir helfen, selbst noch was Neues zu probieren? Würde es dir helfen, wenn ihr euer Sexleben spannender gestaltet und insgesamt mehr Abenteuer zusammen erlebt? Würde es dir helfen, wenn ihr aus eurer Beziehung mit ihrem Heiratswunsch eine lockere Affäre macht? Mal ernsthaft gefragt: Was würde dir denn helfen, was müsste geschehen, was könnte sie tun? Oder denkst du, deine Sichtweise könnte sich im Laufe der Zeit ändern?
w26
 
  • #171
Hallo Wanderwolf,

es gab sehr viele Antworten zu deinem Thema, ich habe nicht alle gelesen, daher wiederhole ich vielleicht etwas von meinen Vorschreibern.
Aber: Im Gegensatz zu den Vorschreibern die ich gelesen habe, kann ich die Ambivalenz zwischen "ich verurteile ihren Lebensstil nicht moralisch" und "ich würde mir dennoch einen anderen Lebensstil bei meinem Partner wünschen" durchaus verstehen.
Das eine ist ein moralisches Konstrukt. Solange etwas unter Erwachsenen sich einvernehmlich abspielt ist alles für mich ok. Dennoch möchte ich keinen Partner mit einem zu "flexiblem" Vorleben.
Ich hätte mit einem solchen Vorleben wie bei deiner Partnerin nicht umgehen gewollt. ABER: sie war ehrlich. Sie artikuliert auch ihr Wünsche (Kinder Heirat). Von daher könnt ihr drüber reden und ich kann nur sagen TUT ES AUCH....Wenn sie zu viele Wünsche hat die du nicht erfüllen möchtest "wo ist das problem?" du kannst jederzeit gehen...
wenn sie etwas anderes in dir sieht genauso "wo ist das problem?" sie scheint viele Möglichkeiten zu haben.
Ich wünsche euch nur das Beste.
 
  • #172
Und ich finde auch sein Problem lösbar, womöglich sogar mit der Freundin zusammen.
Ich wüsste nicht, wie seine Freundin zur Lösung des Problems beitragen soll? Was kann sie jetzt noch anders machen? Das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen. SIE kann nichts an SEINER Einstellung ändern, das kann nur er allein. Geschehen ist geschehen. Sie hat in der Vergangenheit die falsche Männerauswahl getroffen. Ebenfalls hat sie den Fehler gemacht, dem FS jegliche Einzelheiten zu erzählen, seien es Knastaufenthalte, Shisha-Bars und andere Details.
Wie kommt man eigentlich dazu, solche Einzelteilen über seine Verflossenen preiszugeben? Hat sie das alleine erzählt, hat er gefragt oder wie kam es dazu? Das erstaunt mich wirklich. Nie im Leben käme ich dazu, solche Details über meine Ex-Partner zu erzählen und genauso wenig interessieren mich die Details zu den Exen meines Mannes.

Ich sehe das Problem in Sachen Vergangenheit allein bei ihm. Er sieht seine Freundin als Schl, bedauert aber gleichzeitig, es nicht ebenfalls krachen gelassen zu haben.

Der FS lebt einen konservativen Lebensstil. Das ist ok. Man sollte sich deswegen aber nicht für etwas besseres halten und auf diejenigen herabschauen, die ihr Leben anders gelebt haben. Mich stört es, wie herablassend der FS über seine Freundin spricht.
Er will ja mit ihr zusammenbleiben. Das sollten wir respektieren
Kann ja sein, dass er das will, aber würde das die Freundin auch noch wollen, wenn sie diesen Thread hier lesen würde? Ich denke nicht.

Ok, nehmen wir mal an, ich würde dem FS raten, mit seiner Freundin zusammen zu bleiben: dann lass erstens die Vergangenheit ruhen. Blende aus, was passiert ist und starte mit deiner Freundin neu. Tue so, als hätte es die Gespräche über die Exen nie gegeben.
Was bleibt dann noch? Eine unsichere Frau, die sexuell darauf aus ist zu tun, was dem Mann gefällt. Das Problem kann man lösen, indem du ihr klar machst, dass auch ihre Wünsche und Vorstellungen zählen. Was gefällt ihr, worauf hat sie Lust? Ziehe deinen Erfahrungsschatz heran, denn auch wenn sie mehr Männer im Bett hatte, als du Frauen, fehlt ihr wohl die Erfahrung mit der eigenen Lust. Das hast du ihr voraus und kannst es ihr beibringen.
Heirat? Ja irgendwann einmal, wenn ihr länger zusammen seit und sich eure Beziehung bewährt hat. So lange verhütest du mit Kondom.
In diesem Sinne lebt ihr eure Beziehung weiter und werdet sehen, ob ihr als Paar funktioniert oder nicht.

Zufrieden @Kirovets? Ich bezweifle dennoch, dass es klappt. Wie oben geschrieben, habe ich einmal einen konservativen Mann dieser Sorte kennengelernt und hätte alles für ihn getan. Er aber konnte den Gedanken an meine "verruchte" Vergangenheit nicht loswerden und beendete die Beziehung. Ich glaube daher nicht an das rosarote Märchen, zu dem sich die Beziehung des FS noch entwickeln soll.
 
  • #173
Nein, bin nicht zufrieden.
Kann ja sein, dass er das will, aber würde das die Freundin auch noch wollen, wenn sie diesen Thread hier lesen würde? Ich denke nicht.
Das ist kein Kriterieum.
Weder bei diesem Thread, noch bei irgend einem anderen. In allen Fällen würde es zu Problemen kommen, wenn die Partner davon wüssten.

. Was gefällt ihr, worauf hat sie Lust? Ziehe deinen Erfahrungsschatz heran, denn auch wenn sie mehr Männer im Bett hatte, als du Frauen, fehlt ihr wohl die Erfahrung mit der eigenen Lust. Das hast du ihr voraus und kannst es ihr beibringen.
Sie haben keine Probleme mit der Sexualität .
Weder sie noch er.

Es geht um sein Gefühl ihr gegenüber und wie sie ihm helfen kann, ihre Vergangeheit gefühlsmäßig anzunehmen.

Dazu können die beiden viel unternehmen , viel zusammen unternehmen und sie kann ihm ohne Probleme 2-3 Jahre Zeit und Raum geben, und ein wenig aussschweifender zu leben.
Dinge, die sie gut kennt.


Das ist z.B. ein Vorschlag:
Würde es dir helfen, selbst noch was Neues zu probieren?

Der FS kann sich in Ruhe mit der Freundin zusammenfinden, ihre Vergangenheit auch im Gefühl akzeptieren lernen, den Neid verblassen lassen.

Das ist für beide nicht schlimm und nicht nicht schwer.
Teambuilding sozusagen.
 
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  • #174
[Könnt ihr vielleicht irgendwann auch mal aufhören auf dem FS herumzuhacken ?
Eigentlich hacken sie eher auf der Frau herum...
Aber Du bist nicht JEDES MAL ...
Und Du hast auch nicht JEDES MAL ein ...
Und nicht JEDES MAL (!!!!!) mit jeder von ihnen geschlafen und anderweitig Sex gehabt.

Merkst Du die Unterschiede?
Nein. Ich lese nämlich nicht, wie oft das tatsächlich war. Und ich finde interessant, wie hier die Frau gerade von Frauenseite als Schlampe abgestempelt wird.

Für mich bleiben die beiden einfach inkompatibel. Ohne dass sich einer falsch verhalten hätte.
 
  • #175
Ja gut, nach der Spielzeugmetapher ist das Ding natürlich endgültig gekippt.

Weil dies scheint einige KommentatorInnen noch mehr darin zu bestärken, die Dame als das willkommene Opfer in der Geschichte zu sehen. Was haben wir hier alles gelesen: "unsicher", "psychisch nicht ganz intakt", "naiv", "sie möchte ihm ja nur gefallen", "Dienstleisterin". Die Story mit den Sexurlauben schwankt in der allgemeinen Bewertung irgendwo zwischen "jede Frau hat das Recht ihre Sexualität auszuleben ohne dafür verurteilt...blabla." und "aber das ist nun schon etwas...igitt".

Leute, Fakt ist: Die Dame ist zwar 10 Jahre jünger als er, aber sie ist ERWACHSEN und damit voll verantwortlich für das was sie tut. Klar, ich frage mich auch, warum in aller Welt erzählt die das alles so freimütig (ich berichte meiner meiner neuen Flamme doch auch nicht von meinem ehemaligen Dauerabo im Bordell, weil ich ahnen kann dass das nicht gut ankommt). Möglicherweise ist sie ein Mensch, der das Herz auf der Zunge trägt, würde ja zu ihrer extrovertierten, unbedarften Art passen. Mit der selben Arglosigkeit macht sie den FS ja auch drauf aufmerksam, man könne es ja nun mal drauf "ankommen" lassen verhütungstechnisch, da alles ja so gut laufe.

Auch auf mich wirkt sie in der Darstellung wie ein armes kleines Ding, aber das ist sie nicht! Sie ist eine erwachsene Frau, die in ihrer Lebensstrategie nun einen Kurswechsel vollziehen möchte und das dem FS offen mitteilt. Eine Frau darf so promiskuitiv sein wie sie möchte, das ist was wir (zu Recht) seit Jahrzehnten eingeimpft bekommen. Dennoch kann kein Mann gezwungen werden, das für sich gut zu finden.

Viele Grüße
Neo
 
  • #176
Leute, Fakt ist: Die Dame ist zwar 10 Jahre jünger als er, aber sie ist ERWACHSEN und damit voll verantwortlich für das was sie tut.
In den 20ern entwickelt man sich noch. Ja, sie hat mE Fehler gemacht, verantwortungslos gehandelt, aber jetzt führt sie eine monogame Beziehung. Ist ihrem Partner gegenüber ehrlich, möchte Verantwortung für eine Familie übernehmen. Sie hat dazu gelernt, ist erwachsen geworden.

Er hingegen übernimmt mit 40 J. keine Verantwortung. Vor 6 Monaten nicht und jetzt auch nicht. Er hat vor 6 Monaten bereits so schäbig über sie gedacht und ist die Beziehung eingegangen und jetzt trennt er sich nicht, obwohl ihn diese Gedanken quälen. Verhüten tut er bestimmt auch nicht. Wer handelt AKTUELL verantwortungsloser?
 
  • #177
Vermutlich würde die Frau sowieso den @wanderwolf ganz schnell verlassen, würde sie diese Beiträge lesen. Diese Frau ist bestimmt nicht so naiv wie sie hier dargestellt wird. Die hat bestimmt mehr Popo in der Hose als der FS.
 
  • #178
In den 20ern entwickelt man sich noch. Ja, sie hat mE Fehler gemacht, verantwortungslos gehandelt, aber jetzt führt sie eine monogame Beziehung. Ist ihrem Partner gegenüber ehrlich, möchte Verantwortung für eine Familie übernehmen. Sie hat dazu gelernt, ist erwachsen geworden.
Leni hi,
ach, so geht das also mit dem Erwachsenwerden? Ich darf meine 20er vergeuden wie ich will, aber sobald ich BESCHLIESSE ich möchte jetzt Familie und suche mir einen Horst der das mitmacht, dann bin ich erwachsen?

Viele Grüße
Neo
 
  • #179
Abschließend bekomme ich hier von allen Seiten erneut wieder einmal bestätigt und ich kann wieder einmal zu 100% erkennen und sagen, dass man ausschließlich nur mit sich selbst und nur für sich selbst Entscheidungen treffen kann, das ist mit Organen z.B. mit der Lunge zu vergleichen, dass man nur mit seiner eigenen Lunge den für sich lebensbedingten Sauerstoff bekommen kann und niemals mit der Lunge eines anderen, man muss seine persönlichen Erfahrungen machen und daraus für sich lernen und reflektiert begreifen, was für einen lebenswichtig, richtig und gut ist und was nicht, das ist schon alles, nicht mehr und nicht weniger, Punkt! Es ist unglaublich, welche unbewusst fremd konditionierten Selbstwerte und welche ebenso unbewusst konditionierten Unmenschlichkeiten als Spiegelbild in unserer Gesellschaft immer noch vorherrschen, was man in allen Geschichtsbücher genauso explizit nachlesen kann, diesbezüglich ändert sich nichts, auch Punkt! Die Ursache dafür sehe ich glasklar in den Persönlichkeits-Defiziten der "S" Werten und in der fehlenden Aufrichtigkeit und Authentizität sich selbst gegenüber, das war immer so, das ist so und das wird auch immer so bleiben, alles andere ist Blauäugigkeit und Illusion pur, sich selbst täuschen und sich selbst was vormachen, da sind Menschen Weltmeister, auch wieder Punkt!
 
L

Lionne69

Gast
  • #180
Nein. Ich lese nämlich nicht, wie oft das tatsächlich war. Und ich finde interessant, wie hier die Frau gerade von Frauenseite als Schlampe abgestempelt wird.

Leider ein sehr häufiges Verhalten... Siehe auch, wenn es um "zu frühen Sex" geht. Und dafür wird dann wiederum sehr oft Frauensolidarität eingefordert, wenn es gegen DIE Männer geht. Dies mal angemerkt

Wir kennen die Frau nicht, nur die Schilderung und die Bewertungen, Interpretationen des FS, und manches spricht sehr deutlich für sich.

Hier ist ein FS, ein Mann mittleren Alters, der sich eine attraktive, deutlich jüngere Frau geangelt hat. Sicherlich auch, weil sie sexuell attraktiv wirkt. Er der tolle Hecht mit der WOW - Frau.
Der dann feststellt, andere Männer fanden sie auch Wow!

Der Mann, der an sich traditionell und wertkonservativ ist, seine Schwerpunkte setzte. Ganz sicher bewusst.
Jetzt auf einmal stellt er fest, dass er einiges versäumt hat??? Neidisch ist -...
Nur, er hätte anders leben können, seine Schwerpunkte anders setzen, man hat die Wahl, immer. Er kann auch jetzt seine Schwerpunkte anders setzen.

Die Frau hatte andere Prioritäten, als sie jünger war, und jetzt fängt sie an, andere Schwerpunkte zu setzen.
Da hatte sie evtl. die Illusion, dass frau mit einem etwas älteren, gesetteltem Mann nun etwas Solides aufbauen kann, etwas Dauerhaftes.
Dass sie naiv ist, ist offensichtlich, auch dass es ihr an Menschenkenntnis fehlt. Denn dann hätte sie geschwiegen, und ihre Warnlampen wären angegangen, wenn jemand so auf die Vergangenheit Wert legt.

Jeder Thread hier, der sich mit Fragen zur Vergangenheit beschäftigte, war eine Verurteilung bis zur virtuellen Hinrichtung der bzw. des anderen.

Wenn man einen Menschen nicht akzeptieren, nicht wertschätzen und respektieren kann, wie sie /er ist, sollte man eine Partnerschaft lassen.
Statt noch eine Runde (be-)nutzen.

Noch eine Bemerkung - Niemand vergeudet sein Leben, man lebt es...
Zum Horst wird man auch nicht gemacht, man macht sich zum Horst.

W, 51
 
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