G

Gast

  • #1

Welche positiven Erfahrungen gibt es für Wochenendbeziehungen, so dass sie auch eine Chance hat?

Welche positiven Erfahrungen gibt es für Wochenendbeziehungen, so dass sie auch eine Chance hat?

Wenn eine Beziehung als Wochenendbeziehung startet und man vielleicht erst Jahre später zusammen zieht, ist das für alle Beteiligten nicht einfach. Ich würde über das Thema einmal grundsätzlich mehr Infos haben. (Wir sind mitte 40 und können uns vorstellen, irgendwann (schulbedingt erst in 6 Jahren??) in eine der beiden Städte, 200 km Entfernung, in ein gemeinsames Haus zu ziehen.
 
G

Gast

  • #2
Ne, ich habe mal sechs Monate eine WE-Beziehung probiert -- war grausig. Irgendwie versucht man auf Zwang jeden Tag wunderbar zu gestalten und zu nutzen. Das macht einen irgendwann wahnsinnig, wenn man einfach mal nur gerne Ruhe und Normalität hätte. Und dann noch mit einem Kind? Ne, da stellt sich ja nie Normalität ein und das Kind wird sich auch nie an den anderen Mann gewöhnen.

Ich fürchte ich kann dir da keinen Mut machen. Probiert das paar Monate und wenn's toll ist, dann zieht zusammen. So schlimm ist ein Schulwechsel nun auch nicht.
 
G

Gast

  • #3
Wochenendbeziehungen haben den Vorteil, dass ihr die gemeinsame Zeit sehr intensiv genießt und jeder von Euch sich auf diese Zeit freut. Ich halte eine Wochenendbeziehung auch über mehrere Jahre möglich, habe selbst 2 Jahre damit verbracht (900 km). Als Herausforderung sehe ich den Umstand, dass nach dem Umzug ein Partner seine Umgebung, Freunde usw. aufgibt, der "Bodenständige" hingegen sein weiteres Umfeld behält. Aber auch dies ist zu schaffen.
Ich sehe es sehr wichtig, dass man versucht, möglichst viele Dinge gemeinsam zu regeln, damit keiner der Partner das Gefühl bekommt, vernachlässigt zu werden.
Viel Erfolg!
 
G

Gast

  • #4
ganz einfach, ich fasse zusammen: 200km Mitte 40 und dann noch 6 Jahre warten?
Keine Sorge auch Wochenendbeziehungen sind nicht zum scheitern verurteilt. Richtig ist aber auch, dass man den Partner erst im wirklichen Alltag kennen lernt. Du scheinst ein vorsichtiger Mensch zu sein. Wenn ihr beide in Städten lebt, mit einer guten Bahnverbindung, ist das kein Problem. Bahncard 100 und pendeln, Arbeitsvorbereitung im Zug auf Notebook. Wenn nicht jeden Tag dann jeden 2. Tag. Denk drüber nach auch mit dem Auto sind 200km nicht unbedingt gerade das Ende der Welt.
Ist anstrengend, aber zum Mut machen, ich bin 1 Jahr lang zwischen Düsseldorf und Stuttgart jeden Tag gependelt, das sind 400km. (42 Jahre ;-)) ) und lebe noch. Ich wünsche Euch Beiden viel Glück für die Zukunft. Grüße Mat.
 
G

Gast

  • #5
Ja, so ähnlich wie # 3 stellen wir uns das vor.
1. Können wir beide berufsbedingt auch öfter mal freitags frei nehmen,
2. aber auch ein Wochentag ist drinn, ich (als Frau) kann auch um 10.00 im Büro mal anfangen.
3. Besteht die Möglichkeit gemeinsam 1-2 Jahre beruflich ins Ausland zu gehen. Das ist zwar auch ein Schulwechsel für die Kinder aber für die Große ginge danach zurück zu ihren Freunden. (ich bin deswegen ein wenig sensibel, weil wir erst vor 8 Monaten aus dem Ausland zurück gekommen sind und meine Tochter dann direkt in eine 6. Klasse gegangen ist, und hat somit schon den 3. Klassenverband in zwei Jahren.)
4. Können wir uns auch vorstellen ein gemeinsames Haus zu kaufen/mieten, auch wenn noch nicht beide Partner darin wohnen.
Zusammenfassend bin ich momentan eigentlich recht optimistisch.
 
G

Gast

  • #6
Ich denke schon das eine Fernbeziehung auch gut laufen kann. Mein Partner ist Österreicher, ich deutsche, er arbeitet und lebt in Oslo ich in Prag. Wir nehemen unseren Urlaub fast immer getrennt, so können wir uns für Wochen besuchen und den Anderen auch im "normalen" Leben kennenlernen. Jeder lernt die Sprache des anderen Landes, so können wir uns in beiden Ländern gut bewegen und mit den heutigen billigen Flugpreisen sind gegenseitige Besuche an den Wochenenden auch kein Problem. Wie heisst es: wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Bei uns geht das schon seit 4 Jahren gut. Allen Anderen auch viel Glück dabei Anja