G

Gast

  • #1

Welche Lebensziele werden von Männern 50+ verfolgt?

Ich denke an die Single-Männer, die geschieden, von den Ex-Frauen ausgenommen und abgebrannt sind und sich wahrscheinlich eher vor einer neuen Partnerschaft fürchten als sich noch einmal ganz unvoreingenommen in selbige zu begeben? Können sich diese Männer noch einmal aufraffen und noch einmal ganz von vorn beginnen und ggf. neue Familien gründen?
 
  • #2
Die Frage ist interessant und ich bin gespannt auf die Antworten der älteren Männer. Einzig die Wendung mit "Familie gründen" habe ich in diesem Kontext nicht verstanden. Das wäre dann wohl doch etwas übertrieben, oder?
 
G

Gast

  • #3
Neue Familie gründen - NEIN, wohl eher nicht in diesem Alter. Wer jedoch eigenständig und selbstbewusst genug ist, wird sich aufraffen. Und ja, es ist möglich, mit allen leider noch vorhandenen Verpflichtungen und auch den leidvollen Erfahrungen trotzdem mit einer neuen, toleranten wie lebenslustigen Partnerin ein anderes, ebenso oder noch besser erfülltes Leben zu führen. Möglicherweise wohnt man dann nicht zusammen, sondern genießt die Zeit, die man zusammen verbringt. Man fährt gemeinsam mehr in Urlaub, genießt gemeinsam oder auch getrennt mehr seine Hobbys und ist dankbar für die neuen Freiheiten. Man lebt diese Partnerschaft, wenn man sie denn zulässt, sicherlich bewusster und tiefer, jedoch ohne nochmals alle (insbesondere finanzielle) Verpflichtungen eingehen zu müssen und zu wollen. Denn diese Opfer bringt man in diesem Fall Richtung Exfrau und Kindern noch Monat für Monat, dieses Lehrgeld muss man nicht noch einmal zahlen.
Man wird sich noch mehr bewusst, gerade wenn die Ex einem die Kinder weggenommen hat (durch ihre Trennung und neuen Partner oder vorherigen Affärenpartner) wie wertvoll die eigenen Kinder sind und lässt sich gegenseitig am Leben teilhaben.
Die Prioritäten verschieben sich und man genießt die Schönheiten des Lebens und der Liebe gemeinsam mit einer neuen Partnerin, die in diesem Alter meist ebensolche Erfahrungen gemacht hat.
 
G

Gast

  • #4
"von den Ex-Frauen ausgenommen" und "abgebrannt" und "sich noch einmal ganz unvoreingenommen in selbige zu begeben" sowie "ggf. neue Familie gründen"...

LOL ! :-O

Wie bitteschön soll ein Menschn von 50+ "noch einmal ganz von vorne beginnen" können?

Er/sie ist 50+ und kann sicher LEBEN.

Aber "von vorne"?

Mein Gott....
 
G

Gast

  • #5
Meine persönliche Erfahrung als Frau mit der besagten Männergruppe: Sie wollen es irgendwie, aber sie schaffen es nicht.
Ich hatte jetzt zweimal eine Beziehung mit einem geschiedenen Mann. Beide hatte zwei und drei Kinder (fast erwachsen), die zum Teil noch bei noch bei ihnen lebten und nicht bei der Mutter. Und beide waren von ihrer Exfrau verlassen worden.
Die Männer konnten sich nicht richtig einlassen, obwohl es eigentlich jeweils recht gut mit uns passte. Mir schien, sie hatten wohl auch die lange und gescheiterte Ehe nie nicht richtig verarbeitet.
Der eine ist heute "überzeugter" Single und der andere flattert von einer Kandidatin zur nächsten und stellt nach ein paar Wochen oder Monaten immer wieder fest, dass sie nicht die Richtige sei.
Aber ich bin auch gespannt, was denn nun betroffene Männer zu diesem Thema äußern.
 
G

Gast

  • #6
Mich hat hier ein Herrn angeschrieben, der mit 50 Jahren eine Familie gründen möchte und keine Frau möchte, die keine Kinder (mehr) haben will.

Das ist durchaus nicht übertrieben Frederika, sowas gibt es wirklich. Und genauso, wie sich ne Single-Frau ohne Mann als alleinerziehende Mama wünscht - warum soll es sowas nicht geben?

Im Übrigen sind ja auch nicht alle 50+ Männer nach der Scheidung ausgenommen und abgebrannt.
 
G

Gast

  • #7
Meine persönliche Erfahrung: Wer grundsätzlich aktiv und positiv dem Leben gegenüber eingestellt, ist, zudem weiß, dass das Leben nunmal aus Höhen und Tiefen besteht, diese annimmt und in vielen Bereichen, auch im beruflichen, ein Kämpfer ist - der wird auch aus dieser Krise gestärkt hervorgehen, wenn er die richtige Partnerin an seiner Seite hat, die es aus seiner Sicht wert ist, gemeinsam ein schönes Leben zu führen. Dies erfordert von beiden Seiten, aber auch insbesondere von der Partnerin Fingerspitzengefühl, Geduld und Liebe - aber es kann sich auf jeden Fall lohnen. Der Gewinn ist ein lebenswertes Miteinander, bei dem sich keiner mehr beweisen muss, bei dem beide sich auch mal fallen lassen können und auch mal schwach sein dürfen. Denn beide wissen, jeder kann auch stark sein und kämpfen. Doch leider sind dazu die wenigsten Menschen - Männer wie Frauen - bereit. Und ich denke, genau deshalb funktionieren so viele neue Beziehungen in dieser Altersklasse nicht bzw nicht lange. Es wird sehr schnell aufgegeben, weil angeblich die Anforderungen (gegenseitig) nicht erfüllt werden. Allen, die es versuchen möchten wünsche ich viel Glück! Es ist es wert!
 
G

Gast

  • #8
Wenn ich meinen Bekanntenkreis anschaue, verlassen in der Regel die Frauen um die 50 ihre Männer. Vor "Ausnehmen" kann da kaum eine Rede sein, aber Männer sehen es häufig so. Sie verstehen nicht, warum sie nach 25 Jahren Ehe die Hälfte des Vermögens an die Frau zahlen sollen, die sie verlassen hat. Sie fühlen sich ausgenommen und haben Angst davor, so etwas noch einmal zu erleben. Die Folge: Serielle Monogamie - von Einer zur Anderen, wenn die Verliebtheit vorbei ist, sucht man die Nächste. Nur nicht an sich arbeiten und Selbstkritik üben. Man(n) müsste dann ja einsehen, dass man selbst auch nicht immer perfekt ist.
Männer, die wirklich noch einmal an einer neuen Partnerschaft arbeiten wollen (oder können), sind eher selten - leider :-(
 
G

Gast

  • #9
Nochmal #4 @6
Das zu schnell aufgegeben wird, ist auch meine Meinung. In meinem Fall war es auf Seiten der Männer.
 
G

Gast

  • #10
Ich kann # 6 nur zustimmen. Das hat meines Erachtens nichts mit dem Alter zu tun, sondern wie ein Mensch dem Leben gegenüber aufgeschlossen und positiv eingestellt ist.
Ich persönlich habe durch die Scheidung (ich bin gegangen), letztendlich meine Firma verloren. Na und? Heute, ein Jahr nach der Insolvenz besitze ich wieder eine Neue!
An eine neue Beziehung gehe ich genauso unvoreingenommen ran. Jeder hat schon mal Tiefen erlebt und hinfallen ist erlaubt, wenn man wieder aufsteht! Und man wird stärker und besser!
Familie gründen (Kinder) möchte ich nicht mehr, dieser Lebensabschnitt ist durch und zwar auch bei den möglichen Partnerinnen. Gehe jetzt davon aus, das i c h jedenfalls keine Partnerin möchte, die wesentlich jünger ist. Meine Prioritäten und Ziele liegen jetzt in anderen Bereichen, was aber nicht heisst, das ich mich nicht um die Kinder kümmere. Meine jüngste Tochter ist regelmäßig bei mir. Wie bereits erwähnt: meiner Meinung nach keine Altersfrage sondern Einstellungssache.
m,48
 
G

Gast

  • #11
Man soll bei der Beantwortung dieser Frage berücksichtigen, daß wir heute teilweise eine abartige Lebenserwartung haben und die Zahl der Menschen, die ein dreistelliges Lebensalter erreichen, inzwischen beträchtlich ist. Man darf nicht den Fehler machen, von "Männern" oder "Frauen" in der Mehrzahl zu reden. Wie der Rheinländer sagt: Jede' Jäck is angersch! Schau dir den Mann an, dann wird dir dein Gefühl hoffentlich zuverlässig sagen, ob er es noch packt mit dem Neuanfang.

m 56
 
G

Gast

  • #12
Wenn all deine o.a. Punkte auf einen Mann treffen, der wirklich keine Perspektiven mehr sieht, dann packt er flugs seine Koffer, verkloppt das letzte im verbliebene Eigentum, macht es zu Geld und haut ab ins Ausland und beginnt dort - ohne Altlasten und finanzieller Belastungen - ein neues Leben mit einer Thai (o.ä.) und lässt seine dt. Vergangenheit mit samter geldgeiler Ex, deutschem "Rechts"-Staat und "Rechts"-Sprechung usw. liebend gerne zurück! - bevor er in D unter der Brücke schlafen muss, weil ihn die Ex völlig ausgezogen hat und ihm nicht mehr genug zum Leben bleibt!
 
G

Gast

  • #13
Hallo?

Ich fasse zusammen, wie ich die bisherigen Antworten verstanden habe:

1. Es scheint unvermeidlich, dass Mnschen um die 50 geschieden sind? Es bleiben im Rückblick vor allem finanzielle Verpflichtungen.


2. Solchermaßen gebeutelt wollen sie "einfach von vorne anfangen" und "ein besseres Leben beginnen" - können das (oh Wunder :-O) aber nicht recht?



Da frage ich mich doch:

Wieso nicht diese schöne Phase nicht einfach mit dem bisherigen Partner und Elternteil der eigenen Kinder leben?! = Viele gemeinsame Erfahrungen + 1/2 Vermögen nicht verheizt.
 
G

Gast

  • #14
@7 bestätigt meine Befürchtung:

Ehen sind - eingeläutet vielleicht in einem romantischen, verliebten Moment - vor allem Versorgegemeinschaften für die Aufzucht gemeinsamer Nachkommen.

Dabei geht die Liebe meist baden - und ruckzuck steht Mann mit 50 abgearbeitet da. Lebensaufgabe erfüllt. Ehe wird aufgelöst, Plünnen werden aufgelöst. 2/3 des Lebens rum.

Da hab´ ich wohl nicht viel verpasst, sondern mir einiges erspart?

M, 47, ledig ;-)
 
G

Gast

  • #15
Na ja, man sollte dabei aber nicht vergessen, dass es auch genügend Frauen gibt, die von Ihren Männern betrogen wurden und aus komplizierten, schwierigen oder sogar traumatischen Beziehungen geflohen sind. meine Erfahrung ist, dass Frauen eindeutig eher bereit sind, nochmal Vertrauen zu schenken und sich auf eine neue Beziehung einzulassen. Die Männer die ich kennengelernt habe, wollen im Grunde eine Partnerin, aber am liebsten ohne Verpflichtung, es gibt sie aber eben nur wenn "ER" gerade Lust hat. Die meisten Männer um die 50zig, flattern von Blume zu Blume, immer auf der Suche nach der perfekten Frau,nach dem besonderem Kick, allerdings vergessen sie dabei, dass das Alter schneller kommt als man denkt, und ehrlich gesagt, wenn es dann so weit ist, dass er eher eine Pflegerin als eine Partnerin braucht, habe ich für meinen teil keine Lust mir so einen Pflegefall an den Hals zu hängen. (was nicht heisst, dass ich meinen Partner im Krankheitsfalle nicht pflegen und umsorgen würde )
 
G

Gast

  • #16
Männer 50 + sind die Altersgruppe, nach denen ich Ausschau halte. Ein Mann dürfte wissen, dass er eine sehr selbstbewusste Gefährtin erhält, hinter der Jahrzehnte der Berufstätigkeit "im Blick der Öffentlichkeit" liegen, die sich auf allen Ebenen zu benehmen weiß und die finanziell auf sicheren Füßen steht. Es gibt keine Altlasten. Ein Mann an meiner Seite dürfte sich zurücklehnen und mit mir die angenehmen Seiten des Lebens genießen. Ich bin offen für seine Kinder und hätte es gern, wenn Enkel auf meinem Schoß sitzen - nur mir war es leider nicht vergönnt, Kinder zu bekommen. Mit Jahresende 2009 habe ich einen dicken Strich gezogen und darunter geschrieben: "Nur mit Liebe bin ich schön". 7E1FB12A
 
G

Gast

  • #17
Ich bin zwar noch keine 50, aber was werde ich schon machen mit 50?

Mich freuen, nie geheiratet zu haben und ergo auch nicht ausgenommen worden zu sein und mich nicht mit irgendwelchen Exxen herumschlagen zu müssen (siehe #11) ?

Stattdessen dank Freizeitorientierung und recht gesunder Lebensführung vglw. fit und attraktiv sein?

Ja, was werde ich dann machen?

Ich denke, wie bisher, LEBEN. = Möglichst mit allen Sinnen, ganz in Ruhe und mir des Wunders Leben bewusst. Also: Ein bißchen jobben, schön kochen, viel lesen, viel Sport, Haustiere. Und - wie bisher - gelegentlich mit leckeren, interessanten, jüngeren Damen in die Kiste steigen?

Die Angst vor Einsamkeit im Alter habt ihr mir hier nachhaltig genommen: Frauen ab 40 scheinen ja praktisch unvermittelbar? Potential genug also, sollte ich das eigenverantwortliche Singleleben tatsächlich einmal satt haben. :)

M, hart auf die 50 zugehend
 
G

Gast

  • #18
@14

Das mit den "Verpflichtungen aus dem Weg gehen" kann ich als Mann bestätigen, ja!

In meinem Fall allerdings nicht ohne Grund, habe ich doch selbst mehrfach erlebt, wie schnell Beziehungen in die Brüche gehen.

Wobei ich noch viel Glück hatte: Keine gemeinsamen Kinder, keine gemeinsame Immobilie. So kam ich mit Verletzungen davon. Schlimm genug.

Irgendwann mit Ende 20 war er dann dank der gemachten Erfahrungen dahin, der Glaube an eine heile Familie. Vielleicht gerade noch rechtzeitig, um mich davor zu bewahren, mich gänzlich "auszuliefern" und meine Kinder mit einem anderen Mann aufwachsen zu sehen und dafür auch noch zu zahlen bis zum Schwarzwerden?

Das ist vielleicht der Punkt: Der junge Mann in den 20ern denkt vor allem mit seinem Penis, der um 50 kennt mittlerweile die Folgen. ;-)
 
G

Gast

  • #19
@#16
Von Dir kann man ja hier seit einigen Tagen genug lesen. Mit Verlaub: Wer so laut "schreit", der hat auch Schmerzen. Nach "glücklich und zufrieden" hören sich Deine Texte sicher nicht an.
Dass Du Dich überhaupt fragst, wer Du bist und wo Du stehst, ist ja schon mal gut. Könntest Du Dich jetzt bitte auch mal fragen, wer Dir so weh getan hat und wie Du damit umgehen willst. Wenn Dir das zu mühsam ist, dann denke bitte daran, dass sich das "Geschrei" schnell abnützt und die "Zuhörer" irgendwann auf "Durchzug" schalten.
 
G

Gast

  • #20
@18: 16 wird mittendrin in der Krise sein, erkennt es nur noch nicht. Wer jedoch - ...Und - wie bisher - gelegentlich mit leckeren, interessanten, jüngeren Damen in die Kiste steigen? schreibt und das gut findet - naja, der ist wohl richtig in der Krise, färbt sich die Haare, macht auf jugendlich und präsentiert sich mehr und mehr zum Gespött der anderen, weil er das wahre Alter und Altern nicht wahrhaben will. Diese Männer finde ich schrecklich und ganz ehrlich, sie kämen mir w/40 als Partner sowieso nie in Frage. Denn vom Leben und Lieben haben sie nunmal überhaupt keine Ahnung!
 
G

Gast

  • #21
m/61

Bei der Scheidung nach 22 Ehejahren geht einiges vom Pensionsanspruch weg an die ehemalige Lebensgefährtin. Also entweder eine reiche alte Frau heiraten die finanziell für sich selber sorgen kann, oder eine junge Frau aus einem armen Land, für die man auch mit reduzierten Finanzen sorgen kann und der man später eine ordentliche Witwenrente hinterlässt.

Die Statistik zeigt, dass der zweite Weg der weitaus häufigere ist. Diese Männer finden sich aber in der Regel nicht bei Elite-Partner ein.

Bei mir ist es eine Ukrainerin. Sie muss jetzt Deutsch lernen um den A1 Test zu bestehen. Mittwoch fliege ich nach Charkov. Mit einem Schwung Bücher "Deutsch für Ausländer".
 
G

Gast

  • #22
@20: Danke, endlich mal ein ehrliches Statement!
 
G

Gast

  • #23
Meine Ruhe haben.

Und gelegentlich mit einer leckeren Maus in die Kiste.
 
G

Gast

  • #24
@20
Und was bleibt deiner ehemaligen Lebensgefährtin? Wenn so viel von dir abgezogen wird, dürfte sie ja nicht gearbeitet haben. Das dürfte aber nicht nur ihre Entscheidung gewesen sein.
Mein Ex musste mir auch Rentenbeiträge übertragen, aber schließlich habe ich unsere Kinder großgezogen und er hat darauf bestanden, dass ich danach nur Teilzeit arbeite, denn sonst hätte er ja etwas in Haushalt tun müssen und eine Putzfrau wäre wohl teurer gekommen. Soll ich jetzt mit 3,50 Rente da stehen? Männer sehen das angesparte Kapital immer nur als das ihre - nie als das unsere.
Warum die Wahl zwischen einer reichen Alten und einer armen Jungen? Ich arbeite z.B. nun voll, verdiene gutes Geld und kann mich selbst versorgen - bin deswegen aber noch nicht alt. Solche Frauen brauchen keinen Versorger mehr. Sondern einen Partner auf Augenhöhe. Davor haben aber viele Männer Angst. Zum Glück nicht alle, begegne immer wieder gleichaltrige Männer, die genau das suchen - Partnerschaft. Wie hat ein Freund mal gesagt: Ich will nicht mehr erziehen müssen, ich will auch nicht mehr Angst haben, ständig Angst von jungen Konkurrenten zu haben.
Für junge Importware muss Man(n) häufig mehr an Folgekosten zahlen als ihm lieb ist. Und zu wissen, dass die Frau nur aus ihren ärmlichen Verhältnissen raus möchte und dafür auch einen alten Knacker (nicht auf dich bezogen, kenn dich ja nicht) in Kauf nimmt. Ich möchte das nicht.
Ich weiß, Frauen kaufen sich auch junge, knackige Jungs aus der Karibik - furchtbar!!!
w54
 
G

Gast

  • #25
@23 Ich finde es auch furchtbar, wenn Männer wie #20 so ein geringes Selbstbewusstsein haben, dass sie nicht mal mit einer gleichaltrigen Frau etwas anfangen können, sondern sich junge Importware leisten. Was ist so faszinierend daran, eine junge Ausländerin, deren Sprache man nicht beherrscht und sich nur oberflächlich austauschen kann, zur Partnerin zu haben? Kann man sich da als toller Hecht fühlen, weil man dem Mädel vorgaukeln kann, im (relativen) Wohlstand zu leben und sie nur an sich binden, weil man sie ja eigentlich gekauft oder aus ärmlichen Verhältnissen herausgeholt hat? Ich stimme #23 zu, dass die Folgekosten sicher hoch sind, wenn sich Ljudmilla oder Natascha erstmal eingelebt haben...
 
G

Gast

  • #26
selbst M 58 zu der jungen Importware, habe hofentlich keine minderheiten Meinung zu dem Thema, was ich brauche ist ein alters adequaten Partner, ich möchte auf keinen fall die Erfahrungen mit meinen (20 Jahre) jüngeren Partner wiederholen die ich zwischen 30 und 40 gemacht habe, sonder da weiter machen( leben) wo ich heute bin. Es ist im übrigen nicht besonders erfreulich ( was ich in meinem Bekanntenkreis gut sehen kann) mit 65 und einer 15- 20 jährigen jüngeren Partnerin dauernd in gefühlter Konkurrenz zu jüngeren Männern zu stehen, da hilft auch keine "Altersweisheit"
 
G

Gast

  • #27
Ich frage mich oft, was junge Frauen bewegt, einen älteren Mann zu heiraten. Meine Eltern waren 10 Jahre auseinander, das geht gerade noch so.
Wenn ich mir heute (w50) vorstelle, ich hätte mich 25 einen 50jährigen geheiratet - der wäre dann heute 75 und in 10 Jahren, wenn ich in Rente gehe, wäre er 85 und vielleicht ein Pflegefall. Das klingt jetzt hart, aber wenn man Glück hat, stirbt er und hinterlässt eine gute Rente und ein Vermögen, aber wenn man Pech hat, ist man gebunden bis man selbst alt ist und das Vermögen geht für die Pflege drauf.
Ich denke mir das immer wenn ich Jopi Hesters sehe. Ob seine Simone ihn damals geheiratet hätte, wenn sie geahnt hätte, dass er so alt wird.....
Denken Männer eigentlich auch darüber nach? Dass ihre junge Frau in 20 Jahren ihre besten Jahre damit verbringt, sie zu pflegen.....und sich in der Zwischenzeit vielleicht einen jungen Liebhaber nimmt - oder gleich mit einem Jüngeren durchbrennt.