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Gast

  • #1

Welche Erfahrungen/ Schwierigkeiten macht ihr mit euren pubertierenden Kindern durch?

 
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Gast

  • #2
Also meine 14jährige Tochter bringt mich schon manchmal an den Rand des Wahnsinns. Sie tratscht unheimlich gern, auch im Unterricht, Schminken und Freundinnen sind ihr am wichtigsten. Sie raucht zwar nicht, trinkt nicht, nimmt keine Drogen, doch sie träumt!!! Freitag bin ich wieder in der Schule vorgeladen... kann ja lustig werden... Hilfe!!! Aber es ist wunderbar, dass es meine kleine Chaotin gibt... ;)
 
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sanne

  • #3
Liebe Unbekannt, ich wäre froh, ich hätte "nur" solche Probleme.
Sie raucht nicht, trinkt nicht, keine Drogen??? Das ist doch super! Sie träumt... Warum nicht!!
Mein Sohn raucht, trinkt, ist schwul und war vor kurzem 2 Wochen weg. 3 Tage wusste ich nicht mal ob er noch lebt. Ob er Drogen nimmt?? Ich hoffe nicht, weiß es aber nicht. Er ist 15. Er und sein Vater ignorieren sich vollständig. Ich stehe immer mittendrin. Das sind echte Probleme.
Sorry, aber habe Verständnis mit deiner Tochter. Freue dich daran, dass sie so ein liebes Mädel ist. Ich wünsche dir, dass es "nur" bei den Problemen bleibt, die du beschrieben hast.
LG
 
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Marianne

  • #4
Hallo Sanne!
Tut mir leid für Dich, muss schrecklich sein. Ist mir eh klar, dass es immer auch Schlimmeres gibt. Doch es ist nicht cool, wenn der Lehrer anruft und Dich vorlädt. Es gibt eben nicht nur Schlimmeres, sondern auch Braveres.... ;))
Bei uns geht bei der Schule auch ums Aufsteigen, Weiterkommen, Zukunft etc. Wenn jemand nur träumt und anscheinend keinen Realitätssinn hat, ist das schon schwierig.
 
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Gast

  • #5
Meine Tochter wollte in der Pubertät immer das letzte Wort haben. Sie ist recht wortgewandt (ich auch, aber sie ist mein Meister *gg*). Eines Tages drehte sie vor dem Einschlafen noch die Heizung rauf und sagte "So, jetzt habe ich den letzten Dreh gehabt". Ich wußte nicht, ob ich lachen oder weinen sollte.

Geklaut hat sie nicht. Später lebte sie 2 Jahre bei ihrem Vater. Da ist sie wohl mal betrunken nach Hause gekommen, hat dann aber für sich beschlossen, dass sie nicht so weit kommen will wie ihr Vater.

Heute ist sie Erzieherin und sagt "Mama, weißt du, welche Kinder am anstrengensten sind? Die ind er Pubertät." Ich "Ach, wirklich?" :)))
 
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susann

  • #6
Pubertierende Kinder sind im Ausnahmezustand. Sie stehen emotional ja ständig zwischen Himmel und Hölle und sie sind ihren Stimmungsschwankungen ausgesetzt. Sie entfernen sich von uns und fühlen dadurch verlassener. Es könnte so schön sein, wenn es nicht so anstrengend wär
;-(. Ich hatte vielleicht andere Probleme mit meiner Tochter aber trotzdem hab ich sie als schlimm erlebt. Mir haben zwei Bücher geholfen " Plötzlich sind sie 13. Von der Kunst einen Kaktus zu umarmen" und "Die fünf Srachen der Liebe für Kinder". Diese Bücher machen uns klarer wie es unseren Kindern geht und man kann sich dadurch besser in sie hineinversetzen. Das kann auch hilfreich für die eigene Abgrenzung sein. In dieser Zeit ist es manchmal "gut genug" sie einfach auszuhalten und ihnen zu zeigen, dass wir sie lieb haben auch wenn wir das was sie tun total dämlich finden. Alles Liebe.