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  • #152
Praktisch kein Hunde - oder Katzenhalter, den ich kenne, tut das.
Ist aber sicher so: da gibt es eine scharfe Trennlinie zwischen solchen und solchen.
Dieselbe Linie, die Hundehalter, die ihre Hunde erziehen, von solchen trennt, die das nicht für nötig halten.
Als ich eine Katze hatte, hätte sie im Winter bei mir im Bett schlafen dürfen, aber ich war ihr zu unruhig, der Sessel neben dem lauwarmen Heizkörper war ihr lieber.
Was die Hunde betrifft, hatte ich gerade erst gestern ein Erlebnis. Der Hundebesitzer meinte, Hundeschule geht er nicht mit ihm, das ist ihm zu viel Drill. Er erzieht ihn selber. Was er tatsächlich war, hat super auf "Sitz!" gehorcht. Beim zweiten Mal "Sitz!" wollte er aber nicht mehr so recht, einmal reicht doch...
ErwinM, 53
 
  • #153
Und das weißt du woher so genau? Aber stimmt, du neigst ja zum Pauschalisieren nach deiner Lesart, was frage ich auch nach "Quellen" - du bist einfach selbst eine!
Mmh 🤔

Ich wusste lange wenig über Hunde außer, dass ich es nicht mag wenn irgendwelche Riesenfiecher auf mich zu rasen und irgendwer ruft "keine Sorge er will nur spielen"

Später habe ich dann erfahren, dass sie sich gerne in Losungen wälzen, so etwas auch mal fressen und zu Hause auf den Teppichboden kotzen und, dass einige Halter ihre Lieben auch in der Jungtierzeit unangeleint umher rasen lassen. Jäger nennen das wildern.

Frei umher streunende Hauskatzen sind in der Brutzeit übrigens ein ähnliches Problem. Aber was solls.

Sehr innig fand ich mal die Beziehung zwischen einem Dackel der von seiner Halterin zur einer Geburtstagsfeier von dieser mitgebracht wurde.

Diese kleinen Racker vergreifen sich ja mal ganz gern an Schuhen oder Unterschenkeln in ihrer Reichweite.

In dem Fall legte die Halterin ihren Arm auf die Sofalehne und ein Handtuch darüber. Darauf kam dann dieser Rüde der sofort loslegte. Alles glotzte irritiert und die Halterin meinte "er hat halt auch Bedürfnisse"

Also das habe ich mir nicht ausgedacht. Solche Sachen prägen halt mein Bild vom Zusammenleben mit Hunden.
 
  • #154
Ich wusste lange wenig über Hunde außer, dass ich es nicht mag wenn irgendwelche Riesenfiecher auf mich zu rasen und irgendwer ruft "keine Sorge er will nur spielen"

Später habe ich dann erfahren, dass sie sich gerne in Losungen wälzen, so etwas auch mal fressen und zu Hause auf den Teppichboden kotzen und, dass einige Halter ihre Lieben auch in der Jungtierzeit unangeleint umher rasen lassen. Jäger nennen das wildern.

Frei umher streunende Hauskatzen sind in der Brutzeit übrigens ein ähnliches Problem. Aber was solls.

Sehr innig fand ich mal die Beziehung zwischen einem Dackel der von seiner Halterin zur einer Geburtstagsfeier von dieser mitgebracht wurde.

Diese kleinen Racker vergreifen sich ja mal ganz gern an Schuhen oder Unterschenkeln in ihrer Reichweite.

In dem Fall legte die Halterin ihren Arm auf die Sofalehne und ein Handtuch darüber. Darauf kam dann dieser Rüde der sofort loslegte. Alles glotzte irritiert und die Halterin meinte "er hat halt auch Bedürfnisse"

Also das habe ich mir nicht ausgedacht. Solche Sachen prägen halt mein Bild vom Zusammenleben mit Hunden.
Hatte ich das nicht an @Verwirrt1111 geschrieben 🤔?
Egal, und alles, was du sagst ist richtig. Das gibts und ich mag weder unerzogene Hunde bzw. eher deren Besitzer nicht, denen es auch wurscht ist, was die ihnen Anvertrauten so treiben.

Aber, wie immer, es gibt auch die anderen - die sich Gedanken gemacht haben, bevor sie sich ein Tier anschaffen, ob sie dem überhaupt gerecht werden können, die sich ihrer Verantwortung dem Viech und damit auch ihren Mitmenschen gegenüber bewusst sind und danach handeln. Und das kann man nicht pauschal daran festmachen, ob die nun im Bett sind oder nicht. Ich hatte bis vor acht Jahren selbst immer Hunde - ein wenig kann ich da schon mitreden.
 
  • #155
Also das habe ich mir nicht ausgedacht. Solche Sachen prägen halt mein Bild vom Zusammenleben mit Hunden
So mit 8 oder 9 Jahren spielten wir Bockspringen bei einer Freundin. Deren Hund ( unkastrierter Schäferhundrüde) schaute interessiert zu. Zunächst. Dann entschied er im rasanten Tempo selber mitzuspielen. Ich war auch noch der " Bock". Ne danke, ab dem Zeitpunkt beschloss ich vollkommen pauschal, wenn schon Hund, dann keinen Rüden, jedenfalls keinen unkastrierten.

Ein Bild das prägte, bis heute.
W,57
 
  • #156
So mit 8 oder 9 Jahren spielten wir Bockspringen bei einer Freundin. Deren Hund ( unkastrierter Schäferhundrüde) schaute interessiert zu. Zunächst. Dann entschied er im rasanten Tempo selber mitzuspielen. Ich war auch noch der " Bock". Ne danke, ab dem Zeitpunkt beschloss ich vollkommen pauschal, wenn schon Hund, dann keinen Rüden, jedenfalls keinen unkastrierten.

Ein Bild das prägte, bis heute.
W,57
Tja. Manche Hunde haben mit den Freunden ihrer Halter richtig Spaß 😬 wie heißt es so schön "er will ja nur spielen".

Das Zusammenleben mit Hunden ist auch für Hundefreunde nicht einfach. Ein Kollege, der es sichtlich genossen hat, wenn man Angst vor seinem Rottweiler zeigte (er will ja nur spielen ☝️), musste mit diesen zur Hundepsychologin, weil dieser Eifersucht auf das dritte Kind, kam nach dem Hund in die Familie, zeigte. Der Kollege fand es nicht lustig als ich ihm was von "will ja nur spielen" sagte.

Tja Hunde sind auch nur Menschen 🤪 jedenfalls für den einen oder anderen Halter.
 
  • #157
Hatte ich das nicht an @Verwirrt1111 geschrieben 🤔?
Egal, und alles, was du sagst ist richtig. Das gibts und ich mag weder unerzogene Hunde bzw. eher deren Besitzer nicht, denen es auch wurscht ist, was die ihnen Anvertrauten so treiben.

Aber, wie immer, es gibt auch die anderen - die sich Gedanken gemacht haben, bevor sie sich ein Tier anschaffen, ob sie dem überhaupt gerecht werden können, die sich ihrer Verantwortung dem Viech und damit auch ihren Mitmenschen gegenüber bewusst sind und danach handeln. Und das kann man nicht pauschal daran festmachen, ob die nun im Bett sind oder nicht. Ich hatte bis vor acht Jahren selbst immer Hunde - ein wenig kann ich da schon mitreden.
Ich fühlte mich von eurem Gespräch angesprochen weil es im Grunde um selektive Wahrnehmung ging. Jeder betont die eigene Sicht.

Ich habe dementsprechend Beispiele aus meiner selektiven Wahrnehmung gebracht, die sicher die tollen Seiten des Zusammenlebens mit Tieren ignoriert.

Dafür wird das was ich beschrieben habe von begeisterten Haltern weniger thematisiert.

Es ist wie mit dem halbvollen vs halbleeren Glas.
 
  • #158
Ich fühlte mich von eurem Gespräch angesprochen
Alles gut- ich hatte wirklich erst gedacht, ich hätte mich geirrt 😊.
weil es im Grunde um selektive Wahrnehmung ging. Jeder betont die eigene Sicht.
Da ist auf jeden Fall was dran und ich bemühe mich, auch die andere Seite zu sehen - bei @Verwirrt1111 hatte ich mich nur über die Pauschalisierung geärgert, die er auch bei Beziehungssachen so gerne benutzt.
Ich habe dementsprechend Beispiele aus meiner selektiven Wahrnehmung gebracht, die sicher die tollen Seiten des Zusammenlebens mit Tieren ignoriert.
Alles hat zwei Seiten, es wird nur oft frustrierend, wenn man aufgrund totaler Begeisterung die unangenehmen einfach mal ausblendet, die gehören dazu, egal, worum es sich handelt, sollte man sich vorher gut überlegen.
Dafür wird das was ich beschrieben habe von begeisterten Haltern weniger thematisiert.
Ich mag Tiere und hatte auch schon mehrere im Laufe des Lebens, aber seitdem meine beiden Hunde mit 15 und 16 gestorben sind, will ich jetzt keine, gerade auch weil ich weiß, welche Verantwortung das mit sich bringt. Und letztere will ich mir momentan gerade mal ein bisschen aus dem Pelz schlagen 😎
Es ist wie mit dem halbvollen vs halbleeren Glas.
 

Laleila

Cilia
  • #159
Hm.
Praktisch kein Hunde - oder Katzenhalter, den ich kenne, tut das.
Ist aber sicher so: da gibt es eine scharfe Trennlinie zwischen solchen und solchen.
Dieselbe Linie, die Hundehalter, die ihre Hunde erziehen, von solchen trennt, die das nicht für nötig halten.
Wieder mal der übliche vorurteilsbeladene Unfug von Dir. Meine Hunde waren alle top erzogen, inklusive erfolgreich absolvierter Begleithundeprüfung, einer war Therapiehund, mit dem jetzigen gehe ich in Alten-und Pflegeheime, er ist komplett easy zu handhaben, hört aufs Wort und ist mega gelassen.

Und alle durften ins Bett :)

Anmerkung der Moderation:
Da die Antworten nichts mehr mit der Fragestellung zu tun haben, wird der thread geschlossen.
 
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