• #1

Weihnachten getrennt vom Partner verbringen

Ich (29) bin mit meinem Partner (32) seit knapp 2 Jahren zusammen. Wie im letzten Jahr auch, gibt es dieses Jahr wieder Streitigkeiten aufgrund der Feiertage. Im letzten Jahr war es bereits so, dass wir Weihnachten getrennt bei unseren Familien verbrachten, was mich sehr traurig machte. Er legte dabei einfach fest, dass er zu seiner Familie fährt und traf keinerlei Absprachen mit mir. Den einzigen (halbherzigen) Kompromiss, den er mir anbot war, dass ich am 2. Weihnachtsfeiertag mit der Bahn (eine Stunde Fahrt) zu ihm und seiner Familie kommen könnte und dann am nächsten Tag wieder allein mit der Bahn zurückfahre, da ich nachmittags wieder arbeiten musste. Er wollte noch ein paar Stunden länger bei seiner Familie bleiben und dann mit dem Auto nachkommen.
Ich war maßlos enttäuscht und lehnte seinen Vorschlag ab. Ich teilte ihm auch mit, dass ich über den Verlauf nicht glücklich war, mich ausgeschlossen fühlte und an der Ernsthaftigkeit unserer Beziehung zweifelte. Wir einigten uns darauf, in diesem Jahr mehr darüber zu kommunizieren und einen Kompromiss zu finden.
Nun waren wir vor 2 Monaten aus verschiedenen Gründen für 3 Wochen getrennt, jedoch kamen wir nach längeren Gesprächen wieder zusammen.
Jetzt stellte er mich wieder vor vollendete Tatsachen und erwähnte beiläufig, dass er Weihnachten zu seiner Familie fährt und fragte, was ich denn Weihnachten mache. Ich war wieder fassungslos und teilte ihm mit, dass ich Weihnachten MIT meinem Partner verbringen möchte. Er meinte, dass aufgrund der Beziehungspause nun alles viel zu kurzfristig sei und kein Kompromiss mehr drin wäre, da seine Familie erwartet, dass er die Feiertage bei ihnen verbringt. Er sagte, dass er im nächsten Jahr mit seinen Eltern reden könne, dass wir die Feiertage zusammen unsere Familien besuchen. Dieses Mal bot er mir an, ich könne am "3. Weihnachtsfeiertag" zu seiner Familie kommen. Mich macht das alles wahnsinnig traurig und ich habe auch meine Zweifel, ob er überhaupt irgendetwas mit mir abgesprochen hätte, wären wir nicht vor 2 Monaten kurzzeitig getrennt gewesen...
Ich wäre dankbar für eure Meinungen!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

Gast
  • #2
Ja, so ist das mit Weihnachten. Eigentlich sollte es das Fest der Liebe sein, aber man hört es von überall, dass selten so oft gestritten wird wie an Weihnachten.
Für mich hört es sich nicht gerade so an, als würde er zu dir stehen.
Auch wenn ihr kurzzeitig getrennt wart, seit ihr doch jetzt zusammen.
Was spricht dagegen, dass du die ganzen Feiertage mitkommst?
Wenn ich eine Partnerin hätte, wollte ich die Feiertage doch mit ihr zusammen verbringen.
Oder möchte seine Familie nicht, dass er dich mitbringt?
Um die Situation richtig einzuschätzen, fehlen natürlich noch ein paar mehr Informationen. Wie verhält er sich denn sonst? Nimmt er dich bei anderen Events denn auch nicht mit? Zum Beispiel bei Geburtstagsfeiern.
Ich würde wahrscheinlich die Beziehung infrage stellen.
 
  • #3
Hallo Franziska,

das klingt für mich als würdet ihr andere Vorstellungen von einer Beziehung haben und auch andere Vorstellungen über eure Zukunft. Habt ihr schon mal darüber gesprochen, wo eure Beziehung hingehen soll?

Ich habe mich selber schon zwei mal nach so einem Gespräch getrennt und es war eine gute Entscheidung, manchmal erhofft man sich vom Leben einfach zu unterschiedliche Dinge und ich würde damit meine Zeit nicht verschwenden.

Liebe Grüße
 
  • #4
Weihnachten, das Fest der sogenannten Liebe und immer gibt´s da Streit.

Mit 32 ist man nicht mehr so klein, als dass man bei Mama sein muss.
Ich finde sein Verhalten nicht in Ordnung. Absolut nicht und du bist auch nicht umsonst enttäuscht. So langfristig muss man auch vor Weihnachten nicht planen; einer mehr wird immer satt.

Irgendwas stimmt bei euch von Grund auf nicht und das zeigt sich offenbar am extremsten an Weihnachten. Oder er ist komplett von seiner Familie abhängig (das wird sich aber auch nicht ändern, erfahrungsgemäss). Da muss man sich auch nicht ab Sommer schon den Kopf zerbrechen, wie das an Weihnachten aussehen soll. Was gibt´s denn für Möglichkeiten?:

Bei deiner Familie. Alleine / zu zweit.
Bei seiner Familie. Alleine / zu zweit.
Ihr feiert alleine für euch.
Ihr verreist.

Das hat man doch in 30 Minuten durch, das Thema. Und dann kommuniziert man es mit der Familie. Fertig. Du musst ihm das so sagen! Nicht still rum leiden!
 
  • #5
Hallo Franziska,
du wirst hier sicherlich einige unterschiedliche Meinungsrückmeldungen bekommen, was ja auch dein Wunsch ist.
Dennoch, entscheidend finde ich eigentlich, was DU möchtest und wie es sich für dich anfühlt!
Du...bist enttäuscht und das Ganze hat ja auch eine Vorgeschichte.
Das Verhaltensmuster deines Freundes kennst du nun und kannst entscheiden, wie du darauf reagieren möchtest?! An Abmachungen scheint er sich nicht zu halten und aus welchen Gründen auch immer, er scheint oder er will dich nicht verstehen!
Ich persönlich würde das gnädige Angebot seine Eltern am 3. Weihnachtstag zu besuchen verzichten und mir eher überlegen, ob er der richtige Partner ist.
w
 
  • #6
Hier noch mal die Threadstarterin,

in der Tat ist es so, dass er zu mir sagte, er müsste dann im nächsten Jahr seiner Familie schon etwa 4 Monate vor Weihnachten mitteilen, dass er nicht die gesamten Feiertage dort verbringen würde...
Für seine Eltern stellt Weihnachten das Highlight im Jahr dar und er möchte sie nicht enttäuschen - dafür enttäuscht er mich.
Ich habe auch mehrfach geäußert, dass ich in den letzten Jahren nicht mehr viel Freude an Weihnachten hatte, da meine Familie zum Teil zerrüttet oder über den Globus verteilt ist.
Dieses Jahr werde ich, wie das letzte auch, zu dritt mit meiner Mutter und ihrem Partner verbringen und am 1. Weihnachtsfeiertag wieder nach Hause fahren. Sicherlich messe ich Weihnachten keinen enormen Wert bei, aber dennoch ist es mir wichtig, meinen Partner dabei zu haben.
Ich habe das Thema auch noch einmal angesprochen, aber er reagiert aggressiv und kann anscheinend kein Verständnis für mich aufbringen. Er will davon nichts hören.
Ich fühle mich allein gelassen und unwichtig.
So extrem ist es tatsächlich nur an Weihnachten. An Geburtstagen oder Grillabenden wurde ich häufiger eingeladen.
Für ihn ist es vermutlich normal, Weihnachten ohne Freundin zu verbringen, so wurde das auch mit Exfreundinnen gehandhabt
 
  • #7
Das Verhalten seiner Eltern ist auch unterirdisch. Hab ich das richtig verstanden: zu Grillfeiern und Geburtstagen wirst Du eingeladen, aber zu Weihnachten NICHT? Und Dein Partner redet da gar nicht drüber, sondern stellt Dich vor vollendete Tatsachen... Das sieht nicht gut aus. Seine Eltern betrachten Dich nicht als ernstzunehmende Partnerin (meinetwegen potentielle Schwiegertochter) und Deinem Freund ist es im Grunde egal. Hauptsache, er hat's gemütlich.

Mein Mann und ich kamen Ende Oktober zusammen und er lud mich zwei Monate später zum Weihnachtsfest zu seinen Eltern ein! (Mir ging das ein bißchen zu schnell, aber das, was er damit zum Ausdruck brachte, hat mich natürlich sehr glücklich gemacht!).

Also nach 2 Jahren Beziehung und sonst gutem Kontakt zu seinem Eltern, sollte ein (!) gemeinsamer Weihnachtsfeiertag eine Selbstverständlichkeit sein. So grob unhöflich zu sein, nimmt man nur in Kauf, wenn man von der Freundin des Sohnes, wirklich nicht viel hält. Da nutzt auch diese fadenscheinige Einladung zum 3. Weihnachtsfeiertag nichts: denn gibt es nämlich gar nicht. Das ist unbewusst ein geschickter Weg dem anderen zu sagen: an Weihnachten bist Du gar nicht eingeladen! Sorry, meine unbedeutende Meinung!
 
C

Carolin

Gast
  • #8
Hallo liebe FS,
wäre ebenso enttäuscht wie du! Wenn er zu seiner Familie fahren mag, wieso darfst dann du nicht mit zur selben Zeit? Wieso sollst immer nachkommen? Ich glaube ihr habt arge Kommunikationsprobleme. Oder mögen dich seine Eltern und Geschwister nicht? Er ist mit wenig Empathie ausgestattet. Ich würde in dem Fall, Nägel mit Köpfen machen. Dreh den Spieß doch um, fahre zu deinen Eltern und freue dich sie zu sehen. Ich glaube, ihr habt noch andere Probleme, vl. sucht er so ein paar Tage Abstand von dir und du vermisst ihn! Solange du nicht gescheit mit ihm darüber reden kannst, warum das so ablaufen muss, würde ich zukünftig meine eigenen Wege gehen.

LG C.
 
  • #9
Für seine Eltern stellt Weihnachten das Highlight im Jahr dar...

...da meine Familie zum Teil zerrüttet oder über den Globus verteilt ist.

Aha ...ich glaube, hier liegt das Kernproblem; ihr kommt beide vermutlich aus einem sehr unterschiedlichen Stall.

Als ich die Überschrift las, dachte ich nämlich zuerst "Knapp 2 Jahre war doch genau die Zeit, als meine Familie und die meiner späteren Frau das erste mal gemeinsam Weihnachten feierten. Da wir aus Norddeutschland kommen und die Familie meiner späteren Frau aus Süddeutschland, sind meine Eltern irgendwann im Oktober, unter dem Vorwand dort unten in der Nähe einen Kurzurlaub zum Opernbesuch zu machen, runtergeflogen und haben sich in einem Hotel eingemietet.

Bei dieser "zufälligen günstigen Gelegenheit" traf man sich in der nächstgelegenen größeren Stadt zum Kaffe und das war so nett, dass man auch zu Abend aß (übrigens alles ohne uns!). Tja, und irgendwie kam man überein, dass man dieses Jahr Weihnachten mit beiden Familien das erste mal zusammen feiern wolle. So kam es dann, dass die Lufthansa Weihnachten 1991 zwei komplette Sitzreihen verkaufen konnte und ein Hotel bei uns einen halben Flur ;)

Die Wahrheit ist aber: Im Kontext dessen, was die FS von ihrer Familie beschreibt, hätte mein Vater nicht die Initiative ergriffen...

Ich glaube, wenn die familie meiner Frau solch unklare Familienverhältnisse aufgewiesen hätte, dann hätte mein Vater erwartet, dass der Vater, bzw. das Familienoberhaupt der Gegenseite den ersten Schritt macht und seine Familie darstellt und auch das "Modell", wie man in den kommendenJahren (und Jahrzehnten) gedenkt, solche und andere Festivitäten (irgendwann Hochzeit, Geburten, etc.) gemeinsam und nett zu verbringen.

Liebe FS, wäre das nicht DIE GELEGENHEIT; dass Deine Eltern (vor allem auch Dein Vater) einen Modus finden, wie GEMEINSAM mit der Schwiegerfamilie in spe umgegangen werden kann?

Euer Paarproblem wäre damit ja auch gelöst!

V.m44
 
  • #10
Entschuldige bitte, aber ich empfinde das als ziemlich mies! Wenn man ein Paar ist, definiert man gemeinsam so etwas wie eine Familientradition an Feiertagen wie zum Beispiel Weihnachten. Das könnte dann so aussehen, dass ihr zu Hause zu zweit einen der Tage verbringt, einen anderen Tag hier und den dritten Tag dort. Oder ihr verreist, oder was auch immer.
Eine solche Zurückweisung würde ich als Partnerin nicht akzeptieren, egal, wer dahinter steckt, er oder seine Eltern.
Da diese Geschichte nun schon zum 2. Mal passiert, käme er zurück und würde seine Koffer vor der Tür finden. Basta!
Ich frage mich gerade was das für Leute sind, die sich so gar nichts draus machen, andere Menschen zu verletzen, sowohl dein Freund als auch seine Eltern. Brauchst du solche gefühlskalten Egoisten?
 
  • #11
Hm, wenn das Problem darin liegt, dass er Weihnachten nicht ohne seine Familie verbringen kann, da er sie nicht enttäuschen möchte, könntest du doch Heilig Abend mit ihm dorthin fahren. Hast du das so mal angesprochen?
Zu deiner Mutter und ihrem Partner könntest du anschließend, am 1. oder 2. Weihnachtstag fahren und er könnte mit, müsste es aber nicht. Vielleicht ist das ein Kompromiss, um wenigstens etwas Zeit zusammen zu verbringen, wenn es dir so wichtig ist?

Ich kenne wohl eher die umgekehrte Situation, auch wenn ich mich damit hier "unbeliebt" mache. Weihnachten wurde bisher bei uns nur im engsten Familienkreis gefeiert. Weder meine Geschwister, noch ich, haben bisher jemanden zu dem Fest mitgebracht.
Nun habe ich einen Partner, der es als selbstverständlich angesehen hat, dass wir Weihnachten zusammen verbringen. Ich wollte ihn nicht enttäuschen und habe ihm angeboten, dass er Heilig Abend bei uns feiern könne. Allerdings habe ich mich damit unwohl gefühlt und das ist ihm nicht verborgen geblieben. Nun haben wir uns geeinigt dieses Jahr Heilig Abend jeweils bei unseren Familien zu feiern und uns im Anschluss zu treffen (sind nur 2 Autostunden entfernt). Am 1. Weihnachtstag feiern wir mit meiner kompletten Verwandtschaft, am 2. Weihnachtstag besuchen wir nochmal seine Eltern. So kann man sich vielleicht langsamer annähern und nächstes Jahr schauen wir nochmal neu.

Wenn du nicht prinzipiell an eurer Partnerschaft zweifelst, möchte ich dich ermutigen nochmal in Ruhe darüber zu reden und eventuell auch von deinem Standpunkt etwas abzuweichen, damit ihr euch entgegen kommen könnt.

Viel Glück dir und trotzdem eine schöne Weihnachtszeit.
 
G

Gast

Gast
  • #12
Ich finde, du stellst dich an! Ich kann als Frau sehr gut alleine bleiben. Vergess nicht ein kleines Detail zu erwähnen: Er geht zwar zu seinen Eltern, aber ganz bestimmt hast du abgelehnt, mitzukommen. Wenn du dich anständig benommen hättest, und höflich gefragt hättest, dass du mitfeiern möchtest (nicht verlangt!), hätte er sicher nicht nein gesagt. Der Ton macht aber die Musik. Jetzt eine Stänkerin am Weihnachtstisch sitzen zu haben, wird schwierig und da gibt es auch keine Verzeihung mehr.

Nein, mit 32 muss man nicht mehr am Weihnachttisch bei Mama sitzen, sondern wieder. In der Regel haben da Männer schon Mütter, die an die 80 sind und allmählich pflegebedürftig werden oder alleine sind. Es wird zwangsläufig so sein, dass die Zeit ab dem Alter nun wieder verstärkt mit der Familie verbracht wird, je älter dein Freund wird. Also mit 40 und 50 wird das noch schlimmer!

Und hör bloß nicht immer auf die (Single-)frauen hier im Forum. Da ist dir nicht geholfen.
 
G

Gast

Gast
  • #13
Ich stimme # 11 absolut zu!

Dein Freund kann überhaupt nichts dafür und das ist weder eine Zurückweisung noch eine Kränkung. Was kann dein Partner und dessen Eltern dafür, dass Weihnachten dir nichts bedeutet und deine Famlie zerstreut ist?
Dabei hast du doch deine Mutter und ihren Freund, wo du am Heiligabend hingehen kannst.
Wenn du deinen Freund derartig erpresst, kann er froh sein, wenn er dich los ist, denn du bist total egoistisch und hast überhaupt kein Verständnis für ihn. - Soll er sich deinetwegen mit seinen Eltern überwerfen? Die meisten Eltern wollen Weihnachten nicht mit dem Anhang ihrer Kinder feiern, weil sie dann nichts von ihnen haben und Weihnachten die einzige Zeit im Jahr ist, wo sie ihre Kinder sehen und vertrauter mit ihnen reden und Zeit mit ihnen verbringen können, wie früher bevor sie weggezogen sind.
Weihnachten ist für viele ein intimes Famlienfest wo Außenstehende nichts zu suchen haben.

Ich finde es absolut bewundernswert und es zeugt von Charakter, dass dein Freund nicht wie viele schw...gesteuerte junge Männer absolut alles macht was seine Feundin will und auf die Wünsche seiner Herkunftsfamilie Rücksicht nimmt.

Wenn die FS diese Trotznummer durchzieht, muß sie sich nicht wundern, wenn sie eine heiße Kandidatin für eine "böse Schwiegermutter" ist, die ihr das lebenslang übel nimmt!

Wenn ein junger Mann seine Freundin mit zu seinen Eltern nimmt, wird das immer als Zeichen der Ernsthaftigkeit von Frauen interpretiert. Das ist total naiv.! Wirkliche Casanovas nehmen eine Freundin zu Weihnachten mit nach Hause, eine über den Jahreswechsel, eine über Ostern und eine vierte über Pfingsten, dann denkt jede, sie ist die eine welche und glaubt ihm jede Ausrede, warum er ansonsten keine Zeit hat, denn er hat sie ja bereits zu den Feiertagen mit zu seinen Eltern genommen.
 
G

Gast

Gast
  • #14
Ich verstehe gerade die Antwort 11 nicht. Wo hat FS denn abgelehnt, mitzukommen? Sie feiert mit Mutter und deren Partner mangels Alternativen. FS sagt, sie wäre gerne dabei bei der Familie des Freundes und das einzige, das ihr angeboten wird ist, am 2. Tag mit der Bahn hin und auch alleine am gleichen Tag mit der Bahn zurück zu fahren weil er noch ein paar Stunden bleibt und fährt mit dem Auto dann zurück. Wieso darf sie nicht so lange bleiben, damit sie mit dem Auto mitfahren kann? Das Angebot soll darauf zielen, dass sie von alleine keine Lust hat, den Aufwand zu betreiben. Ich käme mir auch total bescheuert vor, wie eine Bettlerin ein paar Gnadestunden gewährt zu bekommen in der offenbar geschlossen Gesellschaft. Lächerlich! Er muss 4 Monate vorher Bescheid geben???? Und jetzt ist es schon der 3. Weihnachtstag (den es ja gar nicht gibt...)? Liebe FS, das ist gar nichts. Null! Du gehörst nicht dazu, fertig. Tut mir sehr leid. Grillen darfst du ja mit, das ist egal. Aber bei einem Familienfest musst du leider draußen bleiben. Eine Horror-Familie. Sehr im Geiste von Weihnachten ist deren Verhalten nicht, wo ihnen Weihnachten angeblich so wichtig ist. Heuchler.
 
G

Gast

Gast
  • #15
Nachtrag, sorry, habe jetzt gesehen, dass du am Nachmittag arbeiten musst deshalb kannst du nicht länger bleiben. Nun, er könnte trotzdem mit dir zurück fahren, damit du nur eine Strecke die lange Bahnfahrt machen musst. Die stundenlange Fahrerei im Winter würde ich mir sicher nicht antun, nur um da 2 Stündchen zu sitzen und geduldet zu werden. Wo Du Heiligabend und 1. Weihnachtstag nicht willkommen bist.
 
G

Gast

Gast
  • #16
Bei uns ist es ähnlich....

Ebenfalls zwei Jahre ein Paar und mein Partner feiert Heiligabend bei seiner Familie, weil es dort ebenfalls das Highlight des Jahres ist.

Okay, ich kann gut damit leben. Wenn nicht jeden Sonntag ein Highlight der Familie sein soll....bitte.

Wir feiern dann am 2. Feiertag zusammen mit meinem Sohn und seiner Freundin. Ich werde Heiligabend alleine feiern und ehrlich....für mich ist das überhaupt kein Problem. Ich würde mich auch nicht halbherzig zu einer anderen Einladung schlagen, wenn ich mich dort nicht so wohl fühle.

Auch wenn ich TE verstehen kann, aber die Welt geht davon nicht unter. In manchen Familien wird es halt wirklich sehr eng gesehen und da hat man als erwachsenes Kind nicht immer einfach.

Wenn ich drauf bestehen würde, dass mein Sohn Heiligabend mit mir verbringen soll....er würde es mir zuliebe auch tun.
Nur.... ich würde es ihm nicht antun.
 
  • #17
[mod]

Ich glaube, wenn die familie meiner Frau solch unklare Familienverhältnisse aufgewiesen hätte, dann hätte mein Vater erwartet, dass der Vater, bzw. das Familienoberhaupt der Gegenseite den ersten Schritt macht..

[mod]
Natürlich verbringen wir Weihnachten (aber nur den Heiligabend, da wir am Folgetag in den Urlaub aufbrechen) zu Hälfte bei ihnen und bei meinen Eltern, das ist für alle Beteiligten selbstverständlich und ehrlichgesagt tun mir hier alle leid die sich mit so einer Problematik rumärgern müssen.
Im Übrigen hätte es seine Familie anstandslos akzeptiert wenn ich bzw. wir nicht teilnehmen würden, da wir beide erwachsen sind und selbst entscheiden können wie wir Weihnachten verbringen möchten. Da hat es keiner nötig Klammeraffe zu spielen oder emotionale Erpressungen zu starten.

Der FS kann ich nur raten dieses systematische ausschließen nicht zu akzeptieren. Damit zeigt er dass er nicht loyal ist und du im Zweifelsfall IMMER in der Prioritätenliste hinter der Familie anstehst. Ob sich das ändert wenn ihr verheiratet seid und Kinder habt bezweifle ich.
Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

w26
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

Gast
  • #18
Also ich kann das auch gar nicht verstehen. Wenn man ein Paar ist, sollte man doch versuchen, die Feiertage miteinander zu verbringen?! Der Alltag ist sowieso meist mit Arbeit und anderen Vorhaben vollgedrückt, an Feiertagen haben die meisten die Möglichkeit, sich Urlaub zu nehmen. Ich kenne es so, dass man versucht, zur gleichen Zeit Urlaub zu erhalten, damit man eben die Zeit gemeinsam verbringen kann.

Dass du nicht mit ihm bei seiner Familie die Weihnachtsfeiertage verbringen darfst, finde ich nicht in Ordnung. Der "3.Weihnachtsfeiertag" ist m. E. n. eine Vertröstung. Da würde ich mich ausgeschlossen fühlen, das tut schon weh.

Ich würde mal nach dem Grund fragen, warum nur am sog. 3. Tag deine Anwesenheit akzeptiert wird.
 
G

Gast

Gast
  • #19
Liebe Franziska, so einen Typen nennst du einen Partner?

Er behandelt dich m.E. nicht respektvoll, sondern er verhält sich egozentrisch und irgendwie lese ich in deiner Beschreibung zwischen den Zeilen, dass er sich vielleicht langsam aus der Beziehung rausschleicht. Seine Argumente sind lächerlich. Lass dir sowas nicht gefallen. Rede nicht mehr, frage nicht mehr nach, du wirst nie von ihm klärende und respektvolle Antworten bekommen.

Ich sehe es ebenso, dass sich dieser Typ nicht loyal verhält und ich würde mich als Mutter schämen, wenn meine Tochter ihren Freund ausladen müsste bzw. so rum eiern müsste, weil ich den Freund angeblich nicht mag. Da muss ich drüber stehen.

Also, biete dich nicht an, wahre Stolz, fahre zu deiner Familie oder helfe notfalls irgendwie ehrenamtlich, das ist viel besser, als bedürftig beim Freund nachzufragen, dass man doch eingeladen wird.

Für mich wäre die Sache eh gegessen und Silvester würde ich ohne den Mann feiern. Er kann gerne zu seinen Eltern fahren.

Mädel, lass mit dir nicht so umgehen!!! Lerne draus, es gibt gute Bücher zu diesem Thema. "Warum die zickigsten Frauen die nettesten Männer bekommen, kann es sein, dass Sie zu nett sind..."

w
 
  • #20
Hallo Franziska,

es tut mir leid für dich aber eins ist klar: Der Mann steht nicht zu dir und wie du dich fühlst, ist im egal. Hauptsache es läuft so, wie er sich das vorstellt.

Vermutlich wart ihr nicht umsonst getrennt. Leider habe ich auch sonst keine guten Botschaften: Das bleibt so. Wenn das Weihnachtsthema irgendwie erledigt ist, gibt es ein anderes und da läuft es wieder genau so. Er entscheidet, du schickst dich drein.

Wenn du das nicht willst, dann lauf, so schnell und weit dich die Beine tragen....

Nimm Weihnachten zum Anlass, deine Lebenssituation für dich zu klären, was du willst, was nicht. Schaue dir an, wo das noch genauso läuft und hole dir Unterstützung um deinen Weg zu finden. Und er kann durchaus ohne diesen Herrn sein - dann kann er noch viele Weihnachten zu Mami und Papi fahren und im Schoße der Familie glücklich sein..... Bei der "richtigen" Partnerin käme er noch nicht mal im Entferntesten auf die Idee, sich so zu verhalten. Du bist ein Lückenbüßer.

Sorry. Dir alles liebe, Kopf hoch, niemand muss sich so behandeln lassen.


w
 
  • #21
Hallo Franziska_,

für mich wäre das gar keine Frage: Der Heiligabend gehört meiner Partnerin und unserer Familie. Für mich gäbe es da keine Diskussion und wenn doch, dann bitte gleichberechtigt für beide.

Alle anderen 364 Tage im Jahr stehen selbstverständlich gerne zur Disposition.

Wieder einmal ein Punkt mit der Frage:
Was sind das für "Partnerschaften"?

m46
 
  • #22
Hallo FS
in deiner Posting kommen mehrere Punkte zusammen
  1. Muss man als Paar Weihnachten zusammen verbringen
  2. Was erwarte ich von einer Beziehung
  3. In wie fern steht der Partner zu Mir
Zu 1 - Ich persönlich finde alleine die Tatsache, dass man Weihnachten MAL ohne Partner verbringt, nicht schlimm. Es geht es nicht immer, alles unter einem Hut zu bringen. Meine Eltern z.B. wohnen im Ausland und können im hohen Alter nicht gut Reisen. Mein (alleinerziehende) Partner hat 2 Söhne die zu Weihnachten noch bei ihm zu Hause sein wollen. Dieses Jahr verbringen wir das 2. gemeinsame Weihnachten in unserer 5 jährigen Beziehung.
ABER - und so zu Punkt 2 - gehören für mich eine gemeinsame Planung der Freizeit und somit auch gemeinsame Absprachen zu einer Beziehung, weil man auch als Paar ein gemeinsames Leben teilt. Hier ist es egal, ob man sich gerade unsicher in der Beziehung fühlt, oder man sich in der Vergangenheit kurz getrennt hat. Man ist noch zusammen und somit soll man Rücksicht auf den anderen nehmen.
Ich finde, dein Partner hat hier komplett versagt. Dich einfach vor vollendeten Tatsachen zu stellen, und das wo es sich um die traditionelle "Fest der Liebe" handelt, geht überhaupt nicht.
Und so komme ich zu Punkt 3
Du sagtest:
Für ihn ist es vermutlich normal, Weihnachten ohne Freundin zu verbringen, so wurde das auch mit Exfreundinnen gehandhabt
Und somit ist es relativ klar was Beziehungen für dein Partner bedeuten. Siehe ich (persönlich) meine Beziehung als ernste Angelegenheit, (was immer der Fall war) möchte ich gerne, dass der Partner in meinen Leben integriert ist, soweit es ihm natürlich auch passt. Denkt dein Partner überhaupt langfristig? Steht er zu Dir?
Für mich hört sich das alles nicht so gut an.
Dir trotzdem alles Gute!
 
  • #23
Oh Franziska, das liest sich erstmal ganz "leicht" und ich fragte mich bis zum 3./4. Satz nach dem Problem.
Aber dem Typen schien es ernst gewesen zu sein.
Wie habt ihr Weihnachten verbracht und gibt es noch ein WIR?
 
Top