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  • #31
Nein, da muss ich Dir leider wiedersprechen. Nich "jede" Frau wünscht sich das - auch wenn ein passender Partner da ist. Vielleicht wünscht sich das sie Mehrheit der Frauen aber sicherlich nicht jede einzelne.
w, 36 (deren Mutter - obwohl eine sehr gute - nicht ihr Vorbild ist).
Mit 36 ist es damit ja auch bald vorbei. Bald bleibt Dir ja ohnehin nur noch, zu behaupten, es ohnehin nie anders gewollt zu haben. Das Problem ist nur, dass dies einer Frau, bei der es mit Kindern garnicht mehr klappen könnte, keiner glaubt.
 
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  • #32
Liebe W,

Margot Käßmann ist sehr sympathisch, sehr ehrlich, sehr lebensklug, auch im Gespräch. Es ist ein Jammer dass eine rote Ampel zuviel alles ruiniert hat. Wir brauchen mehr von solchen Frauen im öffentlichen Leben.
Politikerinnen: das ist ein zweischneidiges Schwert. Ich denke von schwarz bis dunkelrot sind das alles gewiefte Parteizinnsoldatinnen/Kaderfrauen. Vorbildtauglichkeit: sofern man selbst nicht Abgeordnete werden mag (wegen der tollen Pensionen) nicht zu empfehlen.
Mit den Professorinnen ist auch so eine Sache: Die älteren mussten mit harten Bandagen kämpfen um überhaupt Professorin werden zu können. Die Mehrzahl blieb kinderlos. Viele unfreiwillig. Oder Kind aber kein Mann im Haus. Heute ist es umgekehrt so dass Professorin und Mutter sein ein politisch gewolltes Ziel ist. Die Alten gelten als Kampfemanzen, die neuen als überzeugte Nichtemanzen mit Anspruch auf 3 Jahre Elternzeit. So wendet sich jedes Blatt.
Als erwachsene Frau sollte man nie einem bestimmten Menschen nacheifern oder ihn/sie imitieren. Auch zuviel Nähe zum Coach wird leicht gefährlich. Das eigene Urteilsvermögen ist viel wichtiger und das trainierst du nur durch Selberdenken.
 
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  • #33
Liebe W,

Margot Käßmann ist sehr sympathisch, sehr ehrlich, sehr lebensklug, auch im Gespräch. Es ist ein Jammer dass eine rote Ampel zuviel alles ruiniert hat. Wir brauchen mehr von solchen Frauen im öffentlichen Leben.
Oh Graus. Wenn ich eine Frau des öffentlichen Lebens nennen sollte, die ich absolut furchbar finde, dann ist es diese Frau. Die ist ja noch schlimmer als die Frau von der Leyen. Und das soll wirklich etwas heißen.
 
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  • #34
Ich will keinem meine Einstellung aufs Augen drücken, aber manche beneiden mich dafür.
Es gibt nur keine Frau zu, die in ihrer Ehe mit ihren Kids unzufrieden ist.
Es lebe die Rationalisierung bzw. das Vorurteil!

Es gibt weder eine Garantie für Glück noch eine für Unglück im Leben.
Aber beeinflussen kann man das schon - wenngleich eher nicht durch Alleinsein.
Da gibt es doch ein paar allzu spürbare Defizite. Sonst gäbe es zum Beispiel dieses Forum erst gar nicht...
 
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  • #35
Mit 36 ist es damit ja auch bald vorbei. Bald bleibt Dir ja ohnehin nur noch, zu behaupten, es ohnehin nie anders gewollt zu haben. Das Problem ist nur, dass dies einer Frau, bei der es mit Kindern garnicht mehr klappen könnte, keiner glaubt.
Vielleicht hat sie einen Partner und sie beide wollen keine Kinder? Na gut, dann glaubt es eben keiner, wen soll das interessieren? Etwas komisch, seinen Mitmenschen nichts zu glauben... Also ich würde es glauben, insofern ist es schon mal einer.

Mir würde es auch jeder glauben. Obwohl ich mal Kinder will. Ich habe aber noch nie erlebt, dass andere das als Selbstverständlichkeit sehen, wenn ich sage, dass ich mal Kinder will. Wenn ich sagen würde, ich will keine, würden sie genauso reagieren.


Als kinderloses Vorbild fällt mir z. B. Sahra Wagenknecht ein. Ich wähle ihre Partei zwar nicht, finde sie aber gut.
 
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  • #36
@ 11 Vorbildsucher

Du bewegst dich wahrscheinlich in biederen Kreisen in denen man dich oder deine Wünsche nach einem gleichberechtigten Leben frei von der Pflicht zur Erfüllung der natürlichen Bestimmung weder verstehen und akzeptieren möchte. Das Vorbild soll dir Mut einflössen ? Du musst dringend deines Freundeskreis neu sortieren. Eine gewisse vorgetäuschte Altersschwerhörigkeit kommt zu Hilfe wenn jemand sagen würde ich sei weniger wert (als Mensch, als Person, als Bürgerin) ohne Kind. So verquer muss erst Mal jemand denken. Es ist offene Diskriminierung und du kannst denjenigen ggf. anzeigen.
Im Übrigen gibt es massenhaft Frauen die in ihren Ehen mitsamt ihren Kids, wen man dies nüchtern und mit Beratungsstellen gemeinsam betrachtet, unglücklich sind. Ich würde raten Frauen nicht in zwei Klassen zu spalten. Die mit eigenen Kindern und die ohne eigene Kinder.
Ich verstehe deinen Kummer als Ringen mit dem Umfeld. Ändere das Umfeld und du wirst froher sein. Dann brauchst du auch keine kinderlosen Frauen als Vorbilder für das eigene Leben. Selbstverständlich kannst du heute frei und selbstbestimmt für dich in Anspruch nehmen genau so zu leben wie ein Mann es früher leichter konnte. Frei, unabhängig und keineswegs eingezwängt in ein Allerlei fremdbestimmter Notwendigkeiten und Sachzwänge. Mach was du willst !
 
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  • #37
[Mod.]

Zur Ausgangsfrage: Meiner Meinung nach sollte sich jede Frau ihr eigenes Vorbild sein und nicht nach fremden Vorbildern orientieren.
 
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  • #38
Wozu braucht eine Frau über 40 ohne Kinder Vorbilder? Einer solchen Frau muss doch klar sein, dass sie den eigentlichen Lebenssinn - nämlich die Gründung einer Familie - wohl verpasst hat. Da hilft es wenig, irgendwelche Karrierefrauen oder Prominenten mit dem gleichen Makel als vermeintliches Vorbild zu finden. Das größte Vorbild sind immer noch Frauen, die mehre Kinder gut aufgezogen haben und ihnen eine gute Mutter waren. Nur passt dies natürlich hier gerade nicht als Vorbild. Die kinderlose Ü40-Frau selbst ist jedenfalls kein Vorbild, so viel ist schon einmal klar.
 
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  • #39
Ich war nie der Typ der ein Vorbild gebraucht hat. Außerdem wechselt man Vorbilder ja auch. Je nach Lebenabschnitt und Reifegrad. Ich finde, dass man sich nicht nach anderen richten sondern seinen eigenen Weg gehen sollte. Da halte ich es wie eine Vorrednerin zu dieser Frage: Wer sich gefunden hat und seinen Platz in dieser Welt, braucht keine Vorbilder mehr.

Es gibt übrigens tatsächlich Frauen die sich bewußt gegen Kinder entscheiden - auch wenn sie in der Minderheit sind. Aber brauchen auch solche Frauen Vorbilder - Weshalb? damit sie sich in ihrer Entscheidung bestärkt sehen?
 
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  • #40
Margot Käßmann ist sehr sympathisch, sehr ehrlich, sehr lebensklug, auch im Gespräch. Es ist ein Jammer dass eine rote Ampel zuviel alles ruiniert hat. Wir brauchen mehr von solchen Frauen im öffentlichen Leben.
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Die Frau hat aber mehrere Töchter! Sie ist eben kein kinderloses Vorbild.

Ich finde Alice Schwarzer taugt als gutes Vorbild. Sie hat sehr viel erreicht.
 
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  • #41
Eindeutig Mutter Theresa, welche ihr ganzes Leben den Ärmsten der Armen in den Slums von Kalkutta gewidmet hat, diese Frau war für mich schon zu Lebzeiten eine Heilige.

Gerade wenn man keine Kinder hat, hat man viel mehr Freiheit anderen zu helfen durch die eigene Unabhängigkeit.
 
  • #42
Wozu braucht eine Frau über 40 ohne Kinder Vorbilder? Einer solchen Frau muss doch klar sein, dass sie den eigentlichen Lebenssinn - nämlich die Gründung einer Familie - wohl verpasst hat. Da hilft es wenig, irgendwelche Karrierefrauen oder Prominenten mit dem gleichen Makel als vermeintliches Vorbild zu finden. Das größte Vorbild sind immer noch Frauen, die mehre Kinder gut aufgezogen haben und ihnen eine gute Mutter waren. Nur passt dies natürlich hier gerade nicht als Vorbild. Die kinderlose Ü40-Frau selbst ist jedenfalls kein Vorbild, so viel ist schon einmal klar.
Hilfe, gibt es wirklich User/innen, die so denken? Selbstverständlich gibt es Frauen, die noch anderes mit ihrem Leben anzufangen wissen, als Kinder großzuziehen! Und sehr glücklich mit dieser Entscheidung sind. Und sehr wohl (in anderer Hinsicht) Vorbild sein können. Wer so schreibt, ist einfach nur intolerant und spießig und möchte anderen sein eigenes Weltbild aufdrücken...
 
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  • #43
Hilfe, gibt es wirklich User/innen, die so denken? Selbstverständlich gibt es Frauen, die noch anderes mit ihrem Leben anzufangen wissen, als Kinder großzuziehen! Und sehr glücklich mit dieser Entscheidung sind. Und sehr wohl (in anderer Hinsicht) Vorbild sein können. Wer so schreibt, ist einfach nur intolerant und spießig und möchte anderen sein eigenes Weltbild aufdrücken...
Da geb ich Dir vollkommen recht, vor allem wenn aus den Kindern nix geworden ist und sie mit 40, 50, oder gar 60 finanziell die alten Eltern noch abzocken, ich kenn solche Fälle oder Mutti hatte neun Kinder und hockt alleine im Altenheim, eine Mutter kann neun Kinder ernähren, aber neun Kinder nicht eine Mutter.

Ich kenne eine Frau mit zwei "ungeratenen" Söhnen, der eine schmeißt eine Ausbildung nach der andern und ist mittlerweile 30, der andere lebt im Untergrund und schloß sich einer gewalttätigen Gruppe an, diese Frau ist eine betuchte Witwe und sagte zu mir....sind sie froh, dass sie keine Kinder haben, ich beneide sie.

Dies nur zum obigen Statement eine Frau ist keine Frau, wenn sie keine Mutter ist.

Zu dem möchte ich noch anmerken, es gibt grauenvolle leibliche Mütter, wo die eigenen Kinder zu fremden Leuten gehen, weil sie dort mehr Familie und Geborgenheit erleben und das sind oft Frauen, die selbst keine Kinder haben - dies noch erwähnt !!
 
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  • #44
Mit 36 ist es damit ja auch bald vorbei. Bald bleibt Dir ja ohnehin nur noch, zu behaupten, es ohnehin nie anders gewollt zu haben. Das Problem ist nur, dass dies einer Frau, bei der es mit Kindern garnicht mehr klappen könnte, keiner glaubt.
Ich glaube das. Es gibt genug Frauen und Männer, die keine Kinder möchten.

Wieso werden derartig geschmacklose und gehässige Kommentare überhaupt freigeschalten?
 
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  • #45
Hallo, ich wollte noch ganz kurz etwas anmerken: Ich finde es schade, dass sich hier wieder die Fronten verhärten. Eine Frau ist doch vielmehr als Mutter und Ehefrau und man kann ihr doch nicht nur die Mutterrolle aufdrücken, wenn sie es nicht möchte. Meiner Meinung liegt der Sinn des Lebens auch nicht primär in der Vermehrung (Zeugung und gebären von Kindern). Daher würde ich auch niemals als Frau einem Mann oder eine Frau als unvollkommen ansehen, wenn er/sie keine Kinder hat. Schon alleine deshalb nicht, weil die Welt schon jetzt an Überbervölkerung leidet - wenn man es global betrachtet. Kinder sind etwas wundervolles aber dennoch sieht sich nicht jeder als Mutter oder Vater und das sollte respektiert werden. Zu den Vorbildern kann noch erwähnt werden, dass für eine kinderlose Frau sicherlich auch Frauen mit Kindern als Vorbild dienen können. Das eine schließt das andere nicht aus. Mir fallen jetzt keine Namen ein aber generell bewundere ich Frauen, die Mut haben für ihre Träume und Visionen einzustehen, die etwas bewirken, aufbauen oder helfen wollen (entweder in der Familie oder der Gesellschaft). Die sich nicht verbiegen lassen und ihren ganz eigenen Weg gehen.
 
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  • #46
[Mod.]

Zur Ausgangsfrage: Meiner Meinung nach sollte sich jede Frau ihr eigenes Vorbild sein und nicht nach fremden Vorbildern orientieren.

Ist schon richtig. Aber ich lese sehr viele Biographien und ich bin von einigen Lebenswegen und Personen schon ziemlich beeindruckt. Vorbilder habe ich nicht um deren Leben nachzuleben, sondern es sind die bahnbrechenden Erfindungen und Einstellungen von Menschen die mich nachdenklich machen und sich eben deutlich abheben. Die Kinderlosigkeit spiel für mich keine Rolle, es gibt auch starke Mütter.
w