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proudwoman

  • #31
Wenn ich mir das alles so durchlese (und mich an die pubertären Zeiten meiner Tochter erinnere) scheint mir ein dieser Aspekt bedenkenswert:
Das liebe, aber offensichtlich heftig pubertierende Töchterlein akzeptiert die 'Nebenbuhlerin' Beabella schlicht und ergreifend nicht. Bei ihrem Vater scheint es sich um eine der männlichen Genres zu handeln, die alles, aber auch wirklich alles für das Töchterlein tun. Nur zwei ganz wichtige Dinge für deren Leben nicht:
a) Als Vater der Pubertierenden unmissverständlich klar machen, dass es sein und nicht ihr Leben ist, das sie beeinflusst (von versuchen kann man da glaube ich nicht mehr sprechen).
b) Der Pubertierenden als VATER ins Leben zu helfen (man kennt dieses Verhalten auch als feige Arbeitsverweigerung :).
Ich weiß, wovon ich spreche. Hab mir mein ganzes Leben lang eine Tochter gewünscht. Und die kam dann Gott sei Dank auch. Als sie dann pubertierte, stand ich auf einem Prüfstand, der nicht mehr menschenwürdig war. Ich konnte tun und lassen, was ich wollte - alles wurde (manchmal sogar sarkastisch / hämisch / ja auch verletzend) kommentiert. Ich bin damals ganz aktiv darauf eingegangen - und heute sind wir beide ein Herz und eine Seele.

Gut, Beabella, das hilft Dir in Deinem Schmerz jetzt auch nicht direkt weiter. Was ich Dir aber vermitteln will: Pfeif auf diese Sorte von Mann. Im Krisenfall sind die keine Stütze, eher Belastung. Siehst Du ja an seinen Aussprüchen. Ich kenne Dich nicht, aber jemand, der den Götz auf mich bezogen laut zitiert, ist keine 5 Minuten nachher mehr in meiner Umgebung.

Schau in den Spiegel - Du musst Dir solche Unflätigkeiten von niemandem auf der Welt gefallen lassen. Kein Mensch muss das. Und von so einem Erziehungsversager schon gleich gar nicht.

Vielleicht denkst Du in einigen Monaten auch das, was ich nach meiner (ungewollten) Trennung jetzt denke:

Was besseres hätte mir eigentlich gar nicht passieren können.

Kopf hoch, es wird wieder!
Das kann ich voll unterschreiben. Auch ich habe einen Sohn. Aber eins tut er nicht und lasse ich auch nicht zu und bin trotzdem ein Elternteil, der nicht deswegen in der Erziehung versagt: Habe ich einen Partner, steht der nicht an letzter Stelle. Wir alle begegnen uns auf Augenhöhe. Ein Kind tanzt mir nicht auf der Nase herum und sagt mir, wie ich mein Privatleben gestalte. Das hat es zu lernen. Ich möchte, das alle sich wohl fühlen.
 
  • #32
die ganze Diskussion mit Tochter-Vater etc. ist komplett überflüssig. Es ist auch völlig egal weshalb gestritten wurde. 1. geht das "leck mich am A*" schon mal gar nicht und 2. viele Paare streiten im Urlaub aber einen Partner zurückzulassen und die Heimreise nicht gemeinsam antreten geht gar nicht!! Nicht mal wenn man sich im Urlaub entschließt die Beziehung zu beenden. Das ist menschlich unter aller S*
 
  • #33
2. viele Paare streiten im Urlaub aber einen Partner zurückzulassen und die Heimreise nicht gemeinsam antreten geht gar nicht!! Nicht mal wenn man sich im Urlaub entschließt die Beziehung zu beenden. Das ist menschlich unter aller S*
ja, ich habe ja oben so locker, flockig geschrieben, dass man als Erwachsene einen vollkommen unzufrieden stellenden Urlaub halt abbrechen kann.

Aber Dank elfLisa ist mir das bewusst geworden. Ich kann mich an keine einzige Reise, keinen Ausflug, keinen Urlaub erinnern, bei der man im Streit den Heimweg getrennt angetreten hat.

Natürlich streitet man sich als Paar im Urlaub, auch bei Reisen in Gruppen kommt es mal zu streit oder es herrscht schlechte Stimmung. Das ist okay.
Wenn sich jeder zumindest an die allgemeinen Höflichkeitsfloskeln hält und ggf. ein wenig zurück nimmt, wird das trotzdem noch ein schöner Urlaub.

Es wäre für mich interessant, wie die Streitkultur von den beiden ist. In einer Fernbeziehung kann man sich nicht so leicht streiten. Habt ihr früher schon mal gestritten?
 
  • #34
Niemand wird Dir sagen können was Du tun "sollst".

Vielleicht überlegst Du mal wo die Probleme bei Dir und für Dich liegen könnten.

Ihr führt eine Fernbeziehung. Das ist vielleicht das Problem an der Sache...habt ihr schon öfter mal wirklich viel Zeit beieinander verbracht? Und miteinander? Ich könnte mir vorstellen, dass das die typische Urlaubskrise vieler "wenig getesteter" Beziehungen war.

Ob das nun mit der Anwesenheit seiner Tochter zu tun hatte....Du hast Dich wie das dritte Rad gefühlt. Finde ich seltsam da es sich um seine Tochter handelt und deren Existenz und Anwesenheit setze ich mal als bekannt voraus. Aber mag sein dass da was war. Jedenfalls kommst Du evt nicht damit zurecht wenn Du nicht die Hauptperson bist. Partnerin und Kind sind zwei völlig verschiedene Rollen die nicht in Konkurrenz zueinander stehen. Sollte man sich immer klar machen.

Ich hätte ein Problem damit ohne ein Gespräch so den Urlaub abzubrechen wie Du das schilderst. Gab es kein Gespräch? Im Zuge der Entscheidung zum Bahnhof zu fahren bspw?
Aber das wäre für mich ein Indiz, dass diese Beziehung auf wackeligen Füßen steht. Es passt vielleicht einfach doch nicht so recht...

Das Herz-Schmerz-Gedöns mit den Marlene Dietrich Anleihen wäre mir nach dem Debakel zu blöd. Ich würde einen Anruf und ein Treffen erwarten um einen geordneten Plan zu besprechen (Ende oder 2. Versuch).

Warum Kinder immer solch ein Thema werden begreife ich nicht. Mein Lebensgefährte hat zwei Kinder die ich sehr gerne habe(liebe). Sie sind immer seine Kinder und in seinem Leben das Zentrale und das Wichtigste. Bei allem was wir entscheiden, besprechen wir auch die Kinder(bzgl die etwaigen Folgen für sie). Ich habe eine ganz andere Position und Stellung. Ich bin seine Frau, seine Partnerin, seinen Kindern eine weitere Ansprechpartnerin und jemand der ihnen immer helfen wird wenn irgend möglich (übrigens auch wenn wir uns trennen sollten...die Kinder sind eigenständige Menschen die mir auch unabhängig des Vaters wichtig sind!). Wir sind erwachsen und brauchen uns nicht für existentielles und stehen beide auf eigenen Füßen. Die Kinder brauchen Schutz und Unterstützung.
 
  • #35
3 Tage später schrieb ich zurück: Wollen wir darüber reden? Das ist nun 3 Tage her, keine Antwort von ihm erhalten.

Ich weiß nicht, was ich tun soll?

Bin verzweifelt und traurig, dass diese Beziehung so in die Brüche ging...
Wie kannst du verzweifelt und traurig darüber sein, wenn der Mann dich dich mit Vulgärausdrücken betitelt und dich möglichst schnell aus deinem Urlaub katapultiert, Schluss macht, dich zum Bahnhof fährt und die Kurve kratzt.
Du müsstest dich eher über das Ende dieser Sache freuen.

Bisher hattet ihr eine Fernbeziehung. Jetzt im Urlaub wart ihr rund um die Uhr zusammen. Dabei hat er festgestellt, dass er mit dir auf nächste Nähe nicht kann. Du schreibst, dass du genervt warst und das hat wiederum ihn genervt.

Ganz unsentimental formuliert:
Du wirst wohl akzeptieren müssen, dass eine weitere Beziehung mit dir für ihn nicht in Frage kommt.

BUT:

Einem Mann, der sich mir gegenüber so verhalten sollte, würde ich keine Träne nachweinen. Weshalb benimmst du dich so unterwürfig und willst noch ein Gespräch mit ihm. Glaub mir, dass du so angekrochen kommst, wird ihn eher anwidern. Besinne dich auf deinen Selbstwert und betrachte ihn als Geschichte.
 
  • #36
Vielen Dank für eure Antworten .... viele davon sind sehr hilfreich ... und dennoch bin ich noch immer ratlos und hin- und hergerissen von meinen Gefühlen meinem Freund gegenüber.

Einerseits will ich mich nochmal mit ihm Versöhnen ... andererseits fällt mir das - nachdem alles vor der Tochter geschehen ist - sehr schwer diesen Schritt zu tun.

Ich habe mir deshalb Zeit mit der Antwort auf seine Musiknachricht gelassen, da ich mir eine Entschuldigung erwartet habe und noch immer darauf warte ... doch es kommt nichts dergleichen.

Vermutlich deshalb, da er kein Interesse mehr daran hat unsere Beziehung weiter zu führen.

Ich finde das sehr schade, denn in einer Beziehung sollte auch dafür Platz sein, über seine Gefühle sprechen zu dürfen und bei Konflikten ein Gespräch zu führen ist in meinen Augen das Mindeste was man tun kann. Wer sich dafür keine Zeit nimmt, dem ist es auch nicht wert genug und damit habe ich mir wohl selbst schon die Antwort gegeben.

So leid, es mir tut ... diesen Mann gehen zu lassen ... werde ich wohl keinen Schritt mehr tun, um ihn umzustimmen, denn wenn es nicht aus ihm selbst heraus geschieht, macht das wohl keinen Sinn.

Dass das so zu Ende geht ... so ohne weiteres und ohne Worte ... finde ich nach fast zwei Jahren Beziehung ... befremdlich ... unwürdig ... unmenschlich .... irgendwie fehlt mir das richtige Wort dazu ein.
 
  • #37
Einerseits will ich mich nochmal mit ihm Versöhnen ... andererseits fällt mir das - nachdem alles vor der Tochter geschehen ist - sehr schwer diesen Schritt zu tun.
Er hat dich ja auch im Beisein der Tochter gedemütigt. Ich vermute mal, dass du dich auch vor ihr nun schämen würdest, denn sie hat ja mitbekommen, wie er dich - eine erwachsene Frau - quasi in den Zug Richtung Heimat gesetzt hat, und sie hat gesehen, in welch schlimmer Verfassung du warst. Schon aus Selbstschutzgründen solltest du nichts mehr in seine Richtung unternehmen. Und dieses "Ich werd es nie verstehen" war im Grunde auch ein unnützes Wiederaufwühlen deiner Gefühle, denn damit wollte er zum Ausdruck bringen, dass er nicht versteht, warum du dich - seiner Ansicht nach - zum Negativen verändert hast. Das hätte er sich schenken können, da er ja offenbar keinen Kontakt mehr zu dir wünscht.
 
  • #38
Warum Kinder immer solch ein Thema werden begreife ich nicht. Mein Lebensgefährte hat zwei Kinder die ich sehr gerne habe(liebe). Sie sind immer seine Kinder und in seinem Leben das Zentrale und das Wichtigste. Bei allem was wir entscheiden, besprechen wir auch die Kinder(bzgl die etwaigen Folgen für sie). Ich habe eine ganz andere Position und Stellung. Ich bin seine Frau, seine Partnerin, seinen Kindern eine weitere Ansprechpartnerin und jemand der ihnen immer helfen wird wenn irgend möglich (übrigens auch wenn wir uns trennen sollten...die Kinder sind eigenständige Menschen die mir auch unabhängig des Vaters wichtig sind!). Wir sind erwachsen und brauchen uns nicht für existentielles und stehen beide auf eigenen Füßen. Die Kinder brauchen Schutz und Unterstützung.
Danke liebe Klara. Das ist mit Abstand der beste Post den ich zu den "Kinder"-Themen bisher hier im Forum gelesen habe! Im Prinzip habe ich hierzu nichts mehr hinzuzufügen. Da ich aber befürchte, dass mein Post dann "als reiner Kommentar" nicht freigeschaltet wird, hierzu noch ein paar Worte.
Dieses ewige mit den Kindern konkurierende Verhalten eines Partners scheint ein echtes gesellschaftliches Problem zu sein. Mein Lebensgefährte und ich haben jeweils einen Sohn. Die Jungs werden selbstverständlich in unseren Entscheidungen bedacht und eingebunden. Egal um wessen Kind es sich hierbei handelt. Das schließt aber keinesfalls aus, dass mein Partner und ich nicht auch gleichzeitig unser "eigenes Ding" machen. Ich kann diese ständigen Querelen wegen der Kinder nicht nachvollziehen. Es hat auch keiner gesagt, dass es einfach ist, verschiedene Interessen und Gefühlslagen zusammenzubringen. Aber mit einem gewissen Maß an Kompromissbereitschaft lässt sich das ganze relativ einfach händeln. Ich glaube, Kinder spiegeln ganz einfach unser eigenes Verhalten wieder.
 
  • #39
So leid, es mir tut ... diesen Mann gehen zu lassen ... werde ich wohl keinen Schritt mehr tun, um ihn umzustimmen, denn wenn es nicht aus ihm selbst heraus geschieht, macht das wohl keinen Sinn.
Ich fänd es auch ... ich weiß nicht, wie ich es schreiben soll. Nach so einem Verhalten sollte wohl er versuchen, Dich umzustimmen, wenndann, egal, wie sehr Du genervt hast. Nach zwei Jahren Beziehung im Urlaub auf dem Bahnhof absetzen und tschüss, geht einfach nicht für mich. Allerdings frage ich mich auch, was davor passiert ist. Wo waren Deine Sachen, warum waren die gepackt? Wart ihr schon auf der Heimreise und er hat Dich, statt mit dem Auto mit zu sich zu fahren, die Heimreise ab Bahnhof allein antreten lassen?

Mein Eindruck ist, dass Du den Mann gar nicht richtig gekannt hast. Vielleicht war in Deiner Welt viel mehr Verbindlichkeit in dieser Beziehung als in seiner.
 
  • #40
Warum Kinder immer solch ein Thema werden begreife ich nicht. Mein Lebensgefährte hat zwei Kinder die ich sehr gerne habe(liebe). Sie sind immer seine Kinder und in seinem Leben das Zentrale und das Wichtigste. Bei allem was wir entscheiden, ...
Für mich ist das auch völlig unbegreifliches Theater. Die Kinder sind vorher da, man weiß es, wenn man eine Beziehung mit AE beginnt.
 
  • #41
Dieses ewige mit den Kindern konkurierende Verhalten eines Partners scheint ein echtes gesellschaftliches Problem zu sein.
Das Kind ist hier gar nicht so sehr das Problem, es läßt nur sichtbar werden, was in der Zweierkonstellation weniger auffällt. Nämlich, daß ein Partner vom anderen ständig Aufmerksamkeit einfordert und in zunehmende Übellaunigkeit verfällt, wenn er seinen Willen nicht bekommt:
Als ich eine Frage bezüglich mobiler Daten vom Handy stellte, schrie er mich an und sagte, er hätte mir das schon so oft erklärt ... er sagte, er wüsste nicht mehr weiter mit mir.
Konflikte wie dieser fallen doch nicht vom Himmel, niemand schreit den Partner unvermittelt an, wenn der eine normale Frage stellt. Folglich muß es eine Vorgeschichte geben. Entweder war die Frage nervig oder der Zeitpunkt oder wahrscheinlich sogar beides – manche Menschen scheinen es darauf anzulegen, einer momentanen Streßsituation immer noch eins drauf zu satteln. Man erkennt sie z.B. daran, daß sie während einer anstrengenden Autofahrt bei Nacht und Regen in einer Baustelle einen Streit über die Gebläsestufe oder den Tankinhalt anfangen. Oder zuhause alle 5 Minuten irgendein Problem haben („kannste mir hier ma helfen?”). Zum Beispiel mit einer Handyeinstellung oder einem zum gefühlt hundertsten Mal vergessenen Passwort.
 
  • #42
Nach so einem Verhalten sollte wohl er versuchen, Dich umzustimmen, wenndann, egal, wie sehr Du genervt hast.
Und der Mann sitzt seinerseits da und wartet auf eine Entschuldigung aufgrund ihres extremen Generves.

Warum sollte er sie umstimmen wollen, wo sie noch nicht einmal einsichtig ist?
Wer Vater und Tochter (und dem Paar) den Urlaub mit seinem Genörgel versaut, muss mit Konsequenzen rechnen. Hier wird doch sonst immer so auf konsequentes Verhalten hingewiesen.

Liebe FS, ich würde an deiner Stelle mal in mich gehen, wie ich mich im Urlaub (und ggf. davor) verhalten habe. Wenn du zu der Erkenntnis kommst, dass er Grund hatte, sauer zu sein, dann solltest du mit einer Entschuldigung in Vorleistung gehen.
Und dann schauen, ob auch er sich entschuldigt. Wenn ihr beide eure Fehler eingesehen habt, gibt's vielleicht noch eine Chance für euch. Einem von euch den alleinigen Schwarzen Peter zuzuschieben wird eure Beziehung jedenfalls nicht retten.
 
  • #43
Warum sollte er sie umstimmen wollen, wo sie noch nicht einmal einsichtig ist?
Ich denke auch nicht, dass er sie umstimmen will. Ich denke nur, dass beide immer schuld sind an einer Sache in der Beziehung und dass sie diejenige war, mit der "was" gemacht wurde, also ER hat gehandelt, ihm sind ja die Nerven durchgegangen. Ergo müsste er denken "oh weh, was hab ich da gemacht", statt nun zu denken, sein Handeln sei komplett korrekt gewesen. Ich find es nach wie vor daneben, so mit seinem Partner umzugehen. Ich frag mich, wie man zwei Jahre ne schöne Beziehung haben kann, in der man sich nicht so verhält, und einige Tage Urlaub sind so schlimm, dass Schluss ist auf diese Weise. Der Mann war doch vorher schon mit der Beziehung unzufrieden, denke ich. Hat bloß nie was gesagt.

Man weiß nun nicht, wie die Situation war. Wenn beide geplant hätten, dass er sie mit zu sich nimmt und sie dann mit dem Zug nach Hause fährt, hätte sie vielleicht nochmal bei ihm übernachten müssen, und das hätte er sicher nicht gewollt, wenn er sie so schrecklich findet. In diesem Fall wäre es ja auch ne Zugfahrt geworden und vielleicht hat er sich gedacht, dann könnte sie gleich nach Hause fahren ohne Umwege.
Aber eigentlich ging es mir darum, dass sie noch auf die Idee gekommen ist, ihn noch mal umstimmen zu wollen. Nach der Leistung von ihm hätte ich das nicht für möglich gehalten.

Ich glaub nicht, dass er auf ne Entschuldigung ihrerseits wartet. Ich denke, er bleibt dabei, dass Schluss ist. Wer auf ne Entschuldigung wartet, sieht ja sicher noch Hoffnung.
Wer Vater und Tochter (und dem Paar) den Urlaub mit seinem Genörgel versaut, muss mit Konsequenzen rechnen
Naja, wir wissen nicht, was vorgefallen ist. Du weißt auch nicht, ob er vor der Tochter den Macker machen wollte, generell ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen hat und deswegen alles durchgehen lässt, sich aufgerieben gefühlt hat, weil er beide als "Töchter" gesehen hat oder ähnliches, was mit IHM zu tun hat. Es ist doch öfter schon mal geschrieben worden, dass die neue Frau sich wie ne Lückenfüllerin gefühlt hat und nur dazu da war, es dem Mann in der Zeit, die er nicht mit dem ausfüllt, was er wichtig findet, schön und angenehm zu machen und bloß nicht auch noch was zu wollen.
Auch könnte ich mir gut vorstellen, dass er nicht so reflektiert ist, was seine Gefühlswelt angeht. Soll heißen, wenn er sich fragt, wie er so handeln hat können, sollte schon auch von ihm eine Erklärung mit einem "tut mir leid" kommen und durchaus zuerst, weil, wie gesagt, er derjenige war, der gehandelt hat in der Situation. Dieses Liedchen als Erklärung ist mehr als dünne.

Mich würde interessieren, ob die Datenfrage einen emotionalen Hintergrund hatte (Eifersucht ihrerseits) oder ne allgemeine technische Frage war. Wegen des Nervgrundes. Hier fehlen einige Infos für ein rundes Bild.
 
  • #44
Zwei Tage später wiederholte sich dieses: "Leck mich am Arsch". Sagte, dass er genug von mir hat
Das hat er doch nicht einfach so gesagt, oder? Dieser Aussage muss doch irgendetwas vorangegangenen sein.

Er schickt Dir ein Bild von Dir und ein Lied mit einem Inhalt, der diverse Interpretationen zulässt. Kann sein, er will sagen 'wo bist Du, ich vermisse Dich.' Kann auch bedeuten, aus der Geschichte soll man lernen. Du sollst aus der Geschichte lernen. Ihr sollt daraus lernen. Er hat daraus gelernt und will Dich zurück.
Möglicherweise war es eine Entschuldigung? Vielleicht will er auch was ganz anderes damit sagen.
Weißt Du was er damit gemeint hat? Ich wüsste es nicht. Deshalb hätte ich nachgefragt. Das kannst Du immer noch nachholen.

Ich fühlte mich wie das dritte Rad neben den beiden und war sehr unzufrieden.
Das wird im nächsten Urlaub anders nicht anders sein. Oder an den nächsten gemeinsamen Feiertagen. Bevor Du ein Gespräch mit ihm anstrebst solltest Du Dich fragen, wie die Zukunft mit ihm aussehen kann, ob euere Beziehung unter den gegebenen Umständen überhaupt eine Zukunft hat.
Hat die Tochter eigentlich einen Beitrag dazu geleistet - außer ihrer Anwesenheit - , dass Du Dich in der Konstellation nicht wohlgefühlt hast?
 
  • #45
Danke liebe Klara. Das ist mit Abstand der beste Post den ich zu den "Kinder"-Themen bisher hier im Forum gelesen habe! Im Prinzip habe ich hierzu nichts mehr hinzuzufügen. Da ich aber befürchte, dass mein Post dann "als reiner Kommentar" nicht freigeschaltet wird, hierzu noch ein paar Worte.
Dieses ewige mit den Kindern konkurierende Verhalten eines Partners scheint ein echtes gesellschaftliches Problem zu sein. Mein Lebensgefährte und ich haben jeweils einen Sohn. Die Jungs werden selbstverständlich in unseren Entscheidungen bedacht und eingebunden. Egal um wessen Kind es sich hierbei handelt. Das schließt aber keinesfalls aus, dass mein Partner und ich nicht auch gleichzeitig unser "eigenes Ding" machen. Ich kann diese ständigen Querelen wegen der Kinder nicht nachvollziehen. Es hat auch keiner gesagt, dass es einfach ist, verschiedene Interessen und Gefühlslagen zusammenzubringen. Aber mit einem gewissen Maß an Kompromissbereitschaft lässt sich das ganze relativ einfach händeln. Ich glaube, Kinder spiegeln ganz einfach unser eigenes Verhalten wieder.
Danke, Euch beiden.
Das geht mir auch regelmäßig so beim Lesen der ganzen Fragen und der Posts bei diesem Thema.

Da gehen Schuldzuweisungen an Kinder, Eifersüchteleien, die ganze Palette.

Ich habe mich dafür entschieden, Kinder zu haben, und Eltern bleibt man wohl in sich verändernden Form sein Leben lang.
Ich liebe sie doch, und sie werden auf meiner PrioListe immer Platz 1 haben.
Ein Partner kann nur gleich ziehen, auf einer anderen Ebene.
Wenn ich einen Mann / Vater kennen lerne, erwarte ich, dass er Vatersein ernst nimmt, ansonsten ist er für mich charakterlich indiskutabel.
Also müssen wir dann ggf. beide, und die Kinder, Wege finden, dass es funktioniert.
Es war nie ein Problem.
Alles eine Sache des Wollens und der Akzeptanz.

Hier klingt es, wie bei dem anderen Thread, nach einer ganz anderen Problematij.
Es gibt sowieso zu wenig Verbindlichkeit, Fernbeziehung, zu wenig Paarzeit.
Das liegt aber dann nicht am Kind, sondern am Paar.
Hier klingt es außerdem noch ziemlich eifersüchtig, damit wird es richtig schwierig.
Wer nicht damit leben kann, dass man nicht alleine auf Platz 1 beim anderen steht, sollte kein Elternteil als Partner wählen.
 
  • #46
Ich glaube, Kinder spiegeln ganz einfach unser eigenes Verhalten wieder.
Auf den Punkt gebracht. Es sind nie die Kinder. Wenn wir Erwachsene ihnen nicht vorleben können wie man sich in einer solchen ( neuen) Lebenssituation verhalten sollte und damit meine ich alle beteiligten Erwachsenen, hier in diesem Fall dann ebenfall die Kindesmutter. Ja wie sollen dann die Kinder ihre eigene Meinung bilden können? Unmöglich.
m46
 
  • #47
ich bin erstaunt das es nach so einem Desaster tatsächlich noch "klärungsbedarf" gibt.. du hast einen klassischen "griff ins Klo" getätigt mit diesem Rumpelstilzchen und solltest froh sein für jeden Kilometer den der von dir entfernt ist,... ergo: "next"..
 
  • #48
Er soll doch eine andere dumme finden die derlei Beschimpfungen über sich ergehen lassen will. Also diesem Trottel würde ich keine sekunde nachtrauern. Und wenn er sich trotzdem melden sollte, würde ich ihm die nummer des Psychiatrischen Dienstes angeben. Er soll zuerst mal seine Neurosen behandeln lassen. Dann erst kann man ihn wieder unter die Leute lassen.