• #31
Gerade diejenigen Menschen, welche die möglichliche Vielfalt des Lebens kennen und Kennenlernen durfte, werden immer versuchen, sich möglichst viele Optionen offen zu halten, um erst möglichst in der letzten Sekunde eine Entscheidung zu treffen, solange dieses dann nicht ineffizient ist.
Optionen sind Rechte - man kann diese ausüben, muss es aber nicht.
Von daher - ja, ich mag Optionen und Hintertürchen in meiner Hand.
Entscheidungen in letzter Sekunde zu treffen ist selten meines. Weil ich ungern unter Druck stehe. Entscheidungen treffe ich gerne vom "Feldherrenhügel" - mit Übersicht.
Möchte mich jemand unter Druck setzen, eine bestimmte Entscheidung in seinem oder ihrem Sinne zu treffen, muss mein Vorteil immens sein, damit ich mich darauf einlasse. Ansonsten ziehe ich eine meiner Optionen und hinterlasse einen "Abschiedsbrief" - Leider verloren.
So halte ich es beruflich - und privat. Und habe mich daher niemals auf eine der "Statusklärerinnen" wirklich eingelassen - zu meinem Glück.
 
  • #32
Optionen sind Rechte - man kann diese ausüben, muss es aber nicht.
Von daher - ja, ich mag Optionen und Hintertürchen in meiner Hand.
Entscheidungen in letzter Sekunde zu treffen ist selten meines. Weil ich ungern unter Druck stehe. Entscheidungen treffe ich gerne vom "Feldherrenhügel" - mit Übersicht.
Und damit widersprichst Du Dir, oder?

Du weißt, beruflich wie privat, was Du möchtest. Du weißt, was Du nicht willst, was Du nicht willst, wird nie zur Option werden.

Wenn Du Entscheidungen fällst, wirst Du Dich im Entscheidungsprozess umschauen, prüfen - vielleicht einen anderen Weg als gedacht wählen, oder eine leichte Zielkorrektur.

Im Privaten war es für Dich klar.
Du bist auf Deine Art verbindlich - viel verbindlicher (s. notarielle Verfügungen, Raum für Sie bei Dir schaffen) als manch andere.
Aber es wird LAT bleiben, es wird wohl nicht geheiratet und es gibt die definierten Freiräume. Das hat Du kommuniziert, die passende Partnerin gefunden.

Ich will eine andere Art Partnerschaft mit Zusammenziehen, mit sexueller Exklusivität - das will ich, das habe ich kommuniziert und ich habe das.

Vikky, Frei, Lebens_Lust und noch einige waren da auch immer klar, und haben das, was sie wollten.
Einige Menschen sind durchaus klar in ihren Wünschen, sie begehen nur den Irrtum, dass sie meinen durch Manipulation (Überreden) an ihr Ziel kommen - Threads zum Thema Kinderwunsch, Verliebt in die Affäre zeigen es gut.

Tom, man kann nichts erreichen, wenn man keine Ziele hat. Und man muss sich auch entscheiden.
Immer Optionen offen halten, geht es ins Leere.
Beruflich und privat.
Irgendwann entscheide ich mich für eine Ausbildung, für einen Ort, eine Lebensweise... Es gibt die eierlegende Wollmilchsau nicht.

Wobei ich mir für alles immer die Option lasse, etwas zu beenden. Ob beruflich, bei Engagements, Ehrenämtern oder Partnerschaften. Wenn mir was nicht gut tut, ich nichts ändern kann, dann wird es beendet. Ich muss nichts, ich will oder nicht.
Ich habe keine Angst vor Neuanfãngen.

W, 51
 
  • #33
Wieso denn @Lionne69 ?
Ich sehe als Optionen alle Möglichkeiten bzw Rechte an - auch die, die ich nicht mag und nicht ausüben will.
Eine gewisse Flexibilität ist unabdingbar - ich versuche allerdings, grundsätzliche Entscheidungen in Ruhe zu treffen.
Meine Lebenserfahrung - so funktioniere ich am besten.
Ja, du hast es genau erkannt - meine Ausrichtung ist entschieden. Die Ausgestaltung bleibt flexibel.
 
  • #34
Ich sehe als Optionen alle Möglichkeiten bzw Rechte an - auch die, die ich nicht mag und nicht ausüben will.
OK, dann ist sehr weit gefasst und für mich missverständlich.
Etwas, was ich nicht will, sehe ich nicht als Option an.
Beispiele -
Vor 30 Jahren wäre ein Mann ohne Familienwunsch keine Option gewesen, in den letzten Jahren musste es jemand sein,, der Familie mag und bereit, meine Kinder zu akzeptieren. Andere Männer gab/gibt es, aber keine Option, da schlicht unpassend.

Weiteres - eine Affäre.
Möglich, war und ist für mich aber keine Option.
Wenn ich verliebt bin, ist auch eine F+ keine Option, der Leidensfaktor zu hoch. Etc.

Ich sollte letzthin einen Auftrag annehmen, ich hatte Bauchweh und habe abgelehnt.
Dann wurde ich gebeten, zumindest beratend zu begleiten, klingt nach einem Kompromiss/Option?
Ich weiß aber, wie sowas endet... Also keine Option, es gab nur die Wahl für mich ganz oder gar nicht. Also gar nicht.

Dass man immer wieder flexibel sein muss, Gegebenheiten neu prüfen, bewerten, abwägen, Zielkorrekturen vornehmen - oder Denkanstöße annehmen, neue Ideen, neue Ziele entwickeln..
Halte ich für selbstverständlich. Das gehört zur Entwicklung, und da bin ich selbst neugierig, wohin sich mein persönlicher Weg noch entwickelt.
Es gibt Eckpfeiler, die ich ausschließe, und der Rest? Findet sich.
Das ist das Schöne jetzt, es gibt das Müssen nicht mehr, so dass ich Dinge, die ich nicht mag, tatsächlich auch keine Option sein müssen 😁

Tja, und manche Träume, Ziele haben sich irgendwann auch überlebt. Ich kaufe mir heute kein Moped mehr, Cabrio ist mir inzwischen deutlich lieber, bequemer. 😉

W, 51