• #1

Was sollte man sich beim Dating nicht gefallen lassen?

Welche Verhaltensweisen sollte man seiner neuen Bekanntschaft nicht durchgehen lassen? Ich habe oft das Problem, dass ich einen Mann ungezwungen kennenlernen will, aber nach einiger Zeit doch gerne wissen möchte woran ich bin. Manche Männer sagen dann sowas wie „Mal schauen was sich ergibt“. Wie lange sollte man in der Kennenlernphase solche Aussagen akzeptieren? Es gibt Menschen, die sich beim Kennenlernen viel Zeit lassen wollen. Wann kann man denn davon sprechen, dass man sich eine Person „warm hält“?
Wie sieht es aus, wenn man länger braucht um sich zu verlieben. Es gibt bestimmt Männer, die nicht sofort Feuer und Flamme von einer Frau sind (Liebe auf den zweiten Blick). Sollte man einen Mann abschießen, wenn dieser noch nichts für eine Frau empfindet oder ihm mehr Zeit geben? Wann lohnt es sich um eine Person zu kämpfen, wann sollte man die Reißleine ziehen? Was für ein Meldeverhalten sollte man tolerieren? Ist es okay, sich 1 Woche nicht zu melden? Oder sich rundum die Uhr zu melden, sodass man schon klettig wirkt?
Was darf man von einer Frau/einem Mann in der Kennenlernphase erwarten und was nicht? Sollte man es akzeptieren, wenn parallel gedatet wird? Wie sieht es aus, wenn Dates abgesagt werden. Oder wenn ein Mann sich zwar regelmäßig meldet, aber keine Treffen initiiert. Wann sollte man die Hoffnung aufgeben? Lohnt es sich zu versuchen einen Mann/eine Frau zu erobern?
Ich weiß oft nicht, ob ich einem Mann noch eine Chance geben oder ihn vergessen soll. Oder wie ich gewisse Verhaltensweisen interpretieren soll (Ist jemand nur schüchtern/vorsichtig/abwartend oder desinteressiert?) Wie viel Engagement sollte man zeigen? Muss der Mann zwangsläufig die Frau umgarnen? Ist es okay einen Menschen, der unbedingt eine Beziehung sucht kennenzulernen, wenn man selbst auch offen für andere Dinge (Affäre etc.) wäre?
 
  • #2
Hilfe! Wenn du dir so viel Gedanken machst, erschlägt das ja alles an Lockerheit!
Meine Faustregel aus meinen Erfahrungen: Ich halte nichts von den "ich möchte mir viel Zeit beim Kennenlernen lassen"-Sagern. Entweder es läuft einfach gut, der andere meldet sich regelmäßig, sagt nur im Ausnahmefall Treffen ab, hat Interesse an mir und sagt nicht "ich möchte es langsam angehen lassen" oder "ich bin bindungsängstlich" oder sonstwas. Beide machen Treffen aus, schlagen Dinge vor, melden sich, es ist also so eine Art Tanz, an dem beide gleichermaßen teilnehmen (NICHT, dass der Mann die Frau umgarnen muss und die ziert sich, finde ich total überholt). Keine Spielchen oder Taktik. DANN ist das für mich ein gutes Kennenlernen. Bei mir ist das dann jedes Mal (3x) schnell in eine Beziehung gegangen (eigentlich schon recht klar nach dem dritten Date, dass wir mehr oder weniger zusammen sind, ohne, dass wir das thematisieren mussten) und hat dann immer Jahre gehalten. Sex war oft sehr schnell, hat daran aber nichts geändert, weder hilfreich noch hemmend, denke ich mal.
Dass man sich viel Zeit lässt mit dem Kennenlernen, muss nicht generell was schlechtes sein, wenn sich das eben bei beiden so ergibt, nur in 90% der Fälle sagt das einer zum anderen, weil er das als Warnung meint (eigene Probleme, Unsicherheit, generell Probleme mit Beziehungen und alten Verletzungen) oder ihm der andere zu schnell ist, und dann ist schon eine ungute Dynamik drin, wenn sowas verbalisiert werden muss.
Alles, was irgendwie komisch losging, d.h. seltsame Aussagen, Unsicherheit, tagelange Sendepause, Treffen absagen, frisch getrennt mit Noch-Liebeskummer, seltsames Verhalten…., hat dann im Endeffekt nur Energie und Zeit gekostet und draus geworden ist nix. Ganz häufig hat der jeweilige Mann dann kurz danach eine andere Frau kennengelernt, bei der es flutschte, war schnell zusammen, verheiratet, Kind. Passte also mit mir nicht. Das hab ich mir in den 30ern dann zur Regel gemacht und bin recht gut damit gefahren. Auch, Männern recht schnell zu sagen, wenn es von meiner Seite aus nichts wird, statt das ewig laufen zu lassen.
Mein Verlobter ist eher schüchtern und hat es trotzdem hinbekommen, mich nach Dates zu fragen, sich zu melden und mich irgendwann zu küssen. Also, wenn der Mann nicht extrem schüchtern ist oder auf dem Spektrum, dann ist das für mich kein Grund.
Ohne die konkrete Situation bei dir kann man jetzt aber nur allgemein antworten. Gibt natürlich auch immer Ausnahmefälle.
w, 37
 
  • #3
Hallo Zappelfisch,

das sind ja eine große Menge an offenen Fragen.
Ein "Protokoll" für Datings wird und kann es nicht geben. Jeder Mensch ist doch ein Individuum und wird dementsprechend handeln. Auch handelt doch jeder Mensch in gleichartigen Situationen anders, also je nach Gefühl und Empfinden.
Wie handelst Du denn? Auch immer gleich und nach Muster?
Willst Du Dir evtl. ein bestimmtes Muster aneignen und dann auch durchziehen, auch wenn Du anders fühlst?
Es werden hier etwa 1000 verschiedene Antworten kommen, und keine wird geeignet sein Deine Fragen abschließend zu beantworten.
Bleib Du selbst, handle nach deinem Gefühl und zerlege oder analysiere nicht jede Aussage und jedes Handeln Deines Gegenüber.

M/51
 
  • #4
Entspricht in etwa der Aussage "Lass uns sehen wo es hinführt".
Das kannst du dann abhaken, denn es führt gar nirgends hin.
Der Punkt ist doch der, wenn du verunsichert bist und sich nicht so richtig was ergibt, sei das bezogen auf Treffen oder "Meldeverhalten" (ich hasse dieses Wort), dann ist das nicht die richtige Person. Da ist kein Flow.
Glaub es mir, du merkst es, wenn jemand wirklich Interesse an dir hat.
Da bist du dir sicher und musst nicht über Spielchen rätseln.
Wann lohnt es sich um eine Person zu kämpfen
Kampf lohnt sich überhaupt nicht und tut auch nicht gut.
Ich denke nicht, dass es etwas zu gewinnen gibt, wenn man "kämpfen" muss.
Lohnt es sich zu versuchen einen Mann/eine Frau zu erobern?
Das dagegen lohnt sich womöglich. "Eroberung" ist zwar auch ein Begriff aus der Kampf-Rethorik, aber es klingt nicht so verfeindet wie "Kampf".
Natürlich kann man jemanden erobern, also von sich überzeugen, die Gefühle gewinnen. Nur auch dabei muss es einem selbst Spaß machen, anstatt Kummer. Auch da sollte ein gewisser Flow sein.
Es bringt nichts einem Schwarm hinterherzurennen, der eher versucht dir aus dem Weg zu gehen.
Ich weiß oft nicht, ob ich einem Mann noch eine Chance geben oder ihn vergessen soll. Oder wie ich gewisse Verhaltensweisen interpretieren soll
Es passt eben einfach nicht, wenn dich die Verhaltensweisen irritieren.
Das passt nicht zu deinem Konzept. Und es soll aber doch zu deinem Konzept passen, damit du dich gut fühlst, oder?
"Noch eine Chance geben" ist viel zu anstrengend, viel zu wenig Erfolg-versprechend. Da ist zu wenig Passung.
Next.

LG
 
  • #5
Meine Güte...Du liest dich sehr kompliziert. Entschuldige bitte, aber meiner Meinung nach bist Du zu fokussiert auf dieses Thema. Als ich nach meiner Trennung wieder 'gedatet' habe, war ich entspannt und habe alles auf mich zukommen lassen. Da gab es Arschbacken dabei, die sich nur gemeldet haben, wann sie es für nötig hielten, Lügner und Typen, die sich eine Frau nach der anderen suchten und wiederum Kerle, die zwar viel erzählten, aber das war es auch schon. Mein Bauchgefühl sagte mir immer, wenn da was nicht in Ordnung war oder ich mir das Verhalten einfach nicht gefallen lassen wollte. Wenn ein Mann meinte, sich bei mir nicht melden zu müssen, hatte er eben Pech. Dann sollte es nicht sein...
Behalte deinen Stolz und fokussiere dich nicht zu doll. Lebe dein Leben und gib dem Thema nicht zu viel Raum. Respekt muss immer vorhanden sein. Auch musst Du doch nicht um einen Mann 'kämpfen'. Das hört sich fürchterlich an! Entweder da kommt einer, der dich kennenlernen will, Interesse zeigt und auch Taten folgen lässt, oder eben nicht. Er sollte bemüht sein, dich zu erobern und dir zu zeigen, das er es Wert ist.

Meinen Freund habe ich vor 2 Jahren kennengelernt. Am Anfang fand ich ihn nett, war aber nicht Feuer und Flamme. Ich fand ihn sogar sehr langweilig. Das änderte sich, als ich ihn näher kennenlernte. Da wurde mir klar, das er einen großartigen Humor besitzt und ähnlich wie ich nicht auf den Mund gefallen ist. Es passt heute einfach.
Manchmal braucht es Zeit...dafür ist die Kennenlernphase da.
 
  • #6
Ich mag die Zeitgenossinnen, die zügig aus dem Quark kommen. Ich muss von Anfang an deutliches Interesse und Anziehung spüren - beidseitig, sonst kann ich mich selbst nicht mehr motivieren. Online-Kontakte lösche ich, wenn drei Tage lang auf meine Nachricht keine Rückmeldung kommt. Beim realen Daten hat sich ebenfalls eine 3er-Regel bewährt: spätestens beim dritten Date muss es Sex geben, sonst ist die Sache verquast und zu beenden.

Zeit lassen ist nicht mein Ding. Ich habe auch nur ganz wenige und schlechte Erfahrungen damit. Das sind die, die nicht wissen, wass sie wollen. Oder diejenigen, die in der Beziehung, die sie anstreben, genauso langweilig wären. Ich bin da raus.

Klar date ich parallel. Das machen so gut wie alle. Nachfragen in diese Richtung bringen schon Minuspunkte, da das einfach übergriffig ist. Manche erheben schon Ausschließlichkeitsansprüche, kaum dass sie einen Kontakt aufgebaut haben. Mit dieser Denkhaltung geht es schlecht weiter und schon mal gar nicht in die Ausschließlichkeit.

Das parallele Daten ist schon deshalb unbedingt anzuraten, weil es zuviele "Derwerschte" (Hessisch) gibt. Unser Herrgott hat einen großen Tiergarten. Da sollte man sich nicht zu früh auf Einzelfälle konzentrieren. Es springen immer wieder welche ab.

Ich betrachte alle, die weitergehen erst einmal nur als F+ unabhängig davon, was die Erwartungshaltung ist. Über eine Beziehung denke ich, wenn es gut läuft, allerfrühestens nach einem halben Jahr nach. Bis dahin haben sich die allermeisten Fälle schon aus den verschiedensten Gründen erledigt, auch wenn sie sich als Gott weiß was betrachtet haben.

Also, nicht so ernst nehmen das Volk und immer rechts und links gucken. Es kommt ohnehin erstens anders als man zweitens denkt. Die muss man verbrauchen wie sie sind.
 
  • #7
Klar date ich parallel. Das machen so gut wie alle.
Ich denke nicht, dass das so gut wie alle machen.
Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass Damen glücklich sind, wenn du mit allen diesen parallelen Dates spätestens nach dem dritten Date Sex haben willst. Das klingt unsauber.
Manche erheben schon Ausschließlichkeitsansprüche, kaum dass sie einen Kontakt aufgebaut haben.
Ich dachte du magst es, wenn sie schnell aus dem Quark kommen.
Ist wahrscheinlich eh alles Projektion und eher Wunschvorstellung, was du da präsentierst.
Genau.
 
  • #8
Ich lasse mir beim Dating gar nichts mehr gefallen.
Männer, die Zeit/Abstand/ Freiraum usw. brauchen, treffe ich gar nicht weiter.
Denn entweder wollen sie eine Beziehung oder nicht.
Mich gibt es nur ganz oder gar nicht, und das heißt für mich: gemeinsame Wochenenden, täglich einmal schreiben oder telefonieren u. ä.
Ein Mann, der sich z. B.tagelang nicht meldet, ist für mich sofort weg vom Fenster.
 
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  • #9
Da hat wohl jeder einen anderen Katalog .......
Mokuyobi sieht das ganz gut - daten ist eine freiwillige Sache. Beide sollen sich darauf freuen, dann kann sich etwas entwickeln. Entspannt angehen, einfach einen schönen Abend haben wollen ... ganz ohne Zielvorgabe. Dann kann man schon merken, inwieweit man gehen möchte.
Es gibt einige No Go s - für jeden.
Ohne sexuelle Anziehung kommt Frau maximal in die Freundschaftsebene - als Kumpel.
Statusfragerinnen empfinde ich als nervig - und tschüss.
Prüde - maximal Kumpel.
Anstrengend, nervig, hygienisch unrein, jammernd, moralisierend, extrem religiös oder ideologisch, humorlos und total besoffen ..... geht für mich gar nicht.
Im Endeffekt merkt man schon, ob und wie sich was entwickeln kann. Für mich wäre ständiges Melden - Müssen zu anstrengend, eine Woche Trekkingurlaub ohne Internet wäre kein Problem. Unentspannt Pläne und Checklisten abhaken wäre mir wie übertrieben romantische Vorstellungen zu anstrengend.
Jeder lässt sich individuell Unterschiedliches gefallen. Je nach Einstellung und Vorlieben. Passt es für beide - dann kann man schauen, was sich entwickelt.
 
  • #10
Sollte man einen Mann abschießen, wenn dieser noch nichts für eine Frau empfindet oder ihm mehr Zeit geben? Wann lohnt es sich um eine Person zu kämpfen, wann sollte man die Reißleine ziehen? Was für ein Meldeverhalten sollte man tolerieren? Ist es okay, sich 1 Woche nicht zu melden? Oder sich rundum die Uhr zu melden, sodass man schon klettig wirkt?
Was darf man von einer Frau/einem Mann in der Kennenlernphase erwarten und was nicht? Sollte man es akzeptieren, wenn parallel gedatet wird? Wie sieht es aus, wenn Dates abgesagt werden. Oder wenn ein Mann sich zwar regelmäßig meldet, aber keine Treffen initiiert. Wann sollte man die Hoffnung aufgeben? Lohnt es sich zu versuchen einen Mann/eine Frau zu erobern?
Hemschi würde sagen setze Deine Standards. ;)
Druck Dir Deine Liste aus und dann beantworte die Fragen für Dich selbst und schau wie es sich für Dich anfühlt.
Jeden Tag 22 Nachrichten oder 2 Nachrichten pro Woche.
Was fühlt sich für Dich gut an?

Manche Männer sagen dann sowas wie „Mal schauen was sich ergibt“. Wie lange sollte man in der Kennenlernphase solche Aussagen akzeptieren? Es gibt Menschen, die sich beim Kennenlernen viel Zeit lassen wollen. Wann kann man denn davon sprechen, dass man sich eine Person „warm hält“?
"Mal schauen was sich ergibt" heißt bei mir (und ich meine bei mir und NUR bei mir) Du bist die Frau von Reihe 2. Du haust mich nicht um, ich bin nicht kopflos verknallt in Dich, aber es könnte etwas gehen. Das hat durchaus auch Vorteile, daraus kann durchaus auch eine sehr gute, langlebige Beziehung entstehen, da dieses problematische "Völligverknalltsein und die Kontrolleverlieren" wegfällt. Und nach 12 Monaten kehrt eh' die Ernüchterung ein und dann fällt man nicht so tief.
 
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  • #11
Konkrete Antworten auf deine Fragen wirst du nicht bekommen können. Und wenn dann nur aus Sicht von jemand anderen. Du musst alle diese Fragen für dich beantworten. Was du willst was für dich richtig ist. Du musst dir selbst vertrauen und wissen was richtig ist. Wann lohnt sich etwas und wann nicht.
Es hört sich für mich nach ziemlicher Unsicherheit mit dir selbst an und Angst, dass du was falsch machst oder verpasst mit deinem Verhalten. Wir alle haben Fehlen und haben Chancen verpasst, über die wir oft gar nichts wissen.

Lass es locker angehen. Willst du nach 3 Daten Sex: bitte schön. Willst du parallel Daten: mach es. Du kannst dir doch nicht vorschreiben lassen, wie du was machen sollst.

LG W 36
 
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  • #12
Hallo liebe FS, ich bin hier zu 100% bei @mokuyobi, sowohl in echt als auch online.

Die Erfahrungen, die ich machen durfte, sind oft gleich, gutes Gefühl=guter Start!

Du kannst mEn nichts falsch machen, wenn es passt, dann ist alles fein und wenn es nicht passt, dann kannst Du Dich komplett abarbeiten und es wird trotzdem nix😩Ist mir leider im letzten Jahr passiert, trotz meines biblischen Alters und mehr als genug Erfahrung ... ich dachte tatsächlich, dass äußere Parameter reichen, die Skills waren toll, aber das war es dann auch😉
Ich habe aber daraus viel mitgenommen, nämlich noch mehr auf mein Gefühl zu achten, das kann Dir niemand abnehmen! Und ich kann nur nochmal sagen, bitte befasse Dich nicht mit diesen unsäglichen Ratgebern, Push and Pull usw., das mag eine kurzfristige Wirkung haben, aber auf längere Zeit gesehen?
Wenn Du an einer tiefen Verbindung interessiert bist, investiere Zeit und suche Dir einen Menschen, der dazu auch bereit ist❤
Viel Erfolg!
 
  • #13
Oder wenn ein Mann sich zwar regelmäßig meldet, aber keine Treffen initiiert. Wann sollte man die Hoffnung aufgeben? Lohnt es sich zu versuchen einen Mann/eine Frau zu erobern?
Wie viel Engagement sollte man zeigen? Muss der Mann zwangsläufig die Frau umgarnen?
Wieso tauchen diese Probleme überhaupt bei Dir auf ?
Wenn Du z.B. gerne ein Date hättest, ja dann schlag halt eines vor.
Und Dein Engagement?
Und natürlich will der Mann auch etwas Interesse an seiner Person spüren.
Das ist doch keine Einbahnstraße. der Mann zeigt ja auch Interesse indem er die Frau einlädt und nachfragt.
Da reicht "sich nett unterhalten und gut aussehen" nicht aus.
Der Mann will auch mal sehen, dass die Frau etwas für das Kennenlernen tut und z.B. Treffen initiiert.
Und, man umgarnt sich im optimalen Fall schon auch gegenseitig.

Was für ein Meldeverhalten sollte man tolerieren? Ist es okay, sich 1 Woche nicht zu melden? Oder sich rundum die Uhr zu melden, sodass man schon klettig wirkt?
Ja gut, das sieht jeder anders.
Ich finde, wenn ich eine Nachricht erhalte, sollte ich diese auch noch an diesem Tag beantworten.
Und ja, man sollte nach dem ersten Date anstreben, sich einmal am Tag gegenseitig zu melden.
Vor dem ersten Date reicht es auch aus, sich alle paar Tage mal melden. Denn exklusiv ist da noch gar nichts.


Ich lasse mir beim Dating gar nichts mehr gefallen.
Männer, die Zeit/Abstand/ Freiraum usw. brauchen, treffe ich gar nicht weiter.
Auch gut.
Auf die Weise hast Du dem Mann auch eine Prinzessin erspart, die er definitiv nicht braucht.
 
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  • #14
sowas wie „Mal schauen was sich ergibt“. Wie lange sollte man in der Kennenlernphase solche Aussagen akzeptieren?
Es gibt keine feste Regel, halt so lange bis Du es mit ihm klären möchtest.

Wann kann man denn davon sprechen, dass man sich eine Person „warm hält“?
Das Meldeverhalten ist gering und der Inhalt banal.

Warmhalten ist auch:
... wenn parallel gedatet wird? Wie sieht es aus, wenn Dates abgesagt werden. Oder wenn ein Mann sich zwar regelmäßig meldet, aber keine Treffen initiiert.
Neue Fragen:
Wie sieht es aus, wenn man länger braucht um sich zu verlieben. Sollte man einen Mann abschießen, ... oder ihm mehr Zeit geben? Wann lohnt es sich um eine Person zu kämpfen, wann sollte man die Reißleine ziehen? Was für ein Meldeverhalten sollte man tolerieren? Wann sollte man die Hoffnung aufgeben? Lohnt es sich zu versuchen einen Mann/eine Frau zu erobern?
Wie viel Engagement sollte man zeigen?
Dein Gefühl, Intuition und Interesse werden Dich leiten, und auch in diesen Fällen wird das Gegenüber schon etwas zurückmelden, entweder, wenn Gefühle nicht reichen oder ob als Aussicht von, doch wünscht, dass jemand um einen kämpft; wann wirklich kein Kontakt mehr gewünscht wird; ob das Engagement - Meldeverhalten und gezeigte Initiative für jemanden zu viel oder zu wenig ist. Eine Kennenlernphase gestaltet sich aus 2 Personen in Wechselwirkung, deshalb kann man nicht alles starr beurteilen und schwierig bei max. 3.000 Zeichen pro Antwort.

Ist es okay einen Menschen, der unbedingt eine Beziehung sucht kennenzulernen, wenn man selbst auch offen für andere Dinge (Affäre etc.) wäre?
Wenn Du eine Affäre, F+ oder eine lockere, stimmungswechselhafte und unzuverlässige Geschichte willst, sollte man einen Beziehungssuchenden meiden. Passt nicht. Was Du im umgekehrten Fall tust, ist deine Sache, hängt von deiner Toleranz und Phantasie (sich die unschönen Dinge, schön zu reden) ab, aber wenn es nicht passet, nicht nachher jammern, wenn die Traumblasen platzen.
 
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  • #15
Was soll ich mir nicht gefallen lassen?

Was für eine Frage. Alles, was ich nicht will, womit ich mich nicht gut fühle, passt nicht. Ganz einfach.
Und die Formulierung - sich gefallen lassen - impliziert von vornherein, dass ich nicht gut behandel werde, dass ich passiv bin.
Ich lasse mich nur gut behandeln, vor allem bin ich aktiv, nicht passiv.

Deine Liste zeigt es, alles viel zu verkopft.
@mokuyobi hat es perfekt beschrieben, wie ich es auch sehe.

Gut gelaufen ist es, wenn es so war - Treffen, Anziehung, sich kennen lernen, es entwickelt sich, und irgendwann ist es eine Partnerschaft.

Verbindlich - nicht im Sinne von Partnerschaft, sondern im Sinne von ernsthaft interessiert - war es bei mir allerdings relativ schnell, d.h. ich entschied mich NACH dem 3. Date, ob es mehr werden könnte, und dann war es für mich auch nicht mehr parallel, sondern exklusiv/monogam.
Meine persönliche 3. Date Regelung resultiert aus der Erfahrung, dass sich die Anfangseuphorie dann schon gelegt hatte, und es spätestens da offensichtlich war, es wird nichts.

Als F+ hätte ich es nie benannt, das ist für mich etwas ganz anderes, da ist eine evtl. spätere Partnerschaft eher ausgeschlossen.
Es stand auch nie zur Debatte, es war klar, dass das Ziel eine Partnerschaft ist, für beide.

Es ist eine Kennenlernphase, die, wenn es gut läuft, immer mehr Bindung mit sich bringt, von sich Kennen lernen zu Freundschaft, und später Partnerschaft. "Mein Freund" impliziert für mich weniger Bindung als "mein Partner/LG/Mann"
Aber feste Zeitpunkte?
Das sagt das Gefühl.

Bleib locker, offen, entspannt - und vertraue Deinem Gefühl.
Was gut werden soll, fängt nicht mit Kampf/Krampf an.

W, 51
 
  • #16
Erfahrungsgemäß weiss ein Mann relativ schnell, ob er sich mehr mit der Frau vorstellt. Bedeutet nicht, dass er beim ersten Daten den Heiratsantrag macht oder schnell von Liebe und zusammen ziehen redet. Aber er merkt einfach, dass er diese spezielle Frau näher kennenlernen will und zwar zügig. Zügig ist in diesem Fall sehr individuell, je nach Persönlichkeit, aber ja, der wird alle Wörter vermeiden, die auf Zögern seinerseits deuten, wie "mal sehen, vielleicht, langsam, Zeit lassen, irgendwann" usw. Wenn er sagt, er meldet sich in zwei Tagen, dann meldet er sich in zwei Tagen, er macht nächstes Date aus, statt zu sagen "wir können mal" und wieder eine undefinierbare Zeitangabe. Du wirst bei ihm nie oder selten das Gefühl haben, nicht zu wissen, was er denn nun von dir will usw. Bei allen Zögerer kommt nie was gescheites raus, weil sie von Anfang an nicht besonders überzeugt sind.
 
  • #17
Ich finde deine Haltung irgendwie verkehrt und das führt zur falschen "Energie".

Du bist die Frau, der Mann sollte hinter dir her sein, sich um dich bemühen, aber bei dir ist das genau anders herum, du überlegst, was du dir gefallen lassen musst .

Du gibst ihm Macht, die du haben könntest.

Dazu müsstest du etwas schlagfertiger sein . Dafür dein Mindset erstmal ändern.
Gib ihm immer das Gefühl, dass er was will.

Wenn er sowas sagt wie: er will es langsam angehen lassen, würde ich sowas antworten wie: 'fein, ich auch. oder denkst du, ich würde dich ungeprüft heiraten?'😉

Einfach immer klar machen, dass ich nicht unbedingt und auf jeden Fall eine feste Beziehung will, sondern nur, wenn er sich dafür für tauglich bewiesen hat.

Das setzt natürlich alles voraus, dass man seine eigenen Standards und Ansprüche kennt. Und dass man lieber den Mann aufgibt, als diese herunter zu schrauben.
 
  • #18
Hallo Zappelfisch!

Interessante Frage! Die, die "mal schauen" sind die Männer, die nie etwas umsetzen und bis ins hohe Alter Single bleiben. ;-) Würde sowas keine Chance geben und die Ohren spitzen.

Leider gibt es aber die perfideren Männern, die ganz genau wissen, dass Frauen bei sowas abhauen und ihnen schlimme Versprechungen von wegen Haus, Kinder, Ehe machen. Sei da vorsichtig!

Warm halten interpretierst du selbst, wann es dich nervt. Bei mir ist das spätestens nach dem 2. Date, wenn ich merke, der Mann kommt nicht in die Puschen mit seinem Interesse und will aber weiter gewöhnlich chatten nach dem Date oder er chattet gar nicht, sondern meldet sich immer in 2-Wochen-Abständen für ein Treffen. Ehe man sich versieht, kommt man aus so einem Kreis nicht mehr raus. Wenn ich belanglos zugechattet werde, fühle ich mich genervt und "warmgehalten". Oder wenn ich auf Antworten warten muss, die länger als meine Geduld sind und die dann auch irgendwie unfertig im Raum stehen.

Sich die ersten 1-4 Woche des Kennenlernens nicht zu melden oder keinen regelmäßigen Kontakt zu haben, ist in meinen Augen völlig in Ordnung. Man kann ja nicht sofort den gesamten Lebenslauf ändern und dann nur noch für den anderen da sein und alle seine Fragen beantworten und auf jede Veranstaltung der Chatterei wegen verzichten. Immerhin hat man noch 100 andere Leute, denen man auch noch schreiben muss.

Erfahrungsmäßig ist ein interessierter Mann aber voll bei der Sache von Anfang an. Wenn er das nicht ist, hat er höchstwahrscheinlich noch andere Frauenalternativen.

Zum Paralleldaten. Erstmal kann mich ein Mann die ersten Wochen gar nicht so gut im Charakter kennen (und umgekehrt), um zu wissen, was ich sonst noch so treibe oder date. Das ist auch meine persönliche Angelegenheit. Man geht ja nicht zu einer fremden Person hin und fragt: "Bist du mir treu?"
Paralleldaten kann man ja ausschließen, wenn man sich zügig trifft und klar macht, was man voneinander will.
 
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  • #19
Ich bin im Moment ein großer Fan von Mari Kondo Methode beim Aufräumen. Was bei Klamotten und Krempel gilt, gilt auch für Menschen. Ich frage mich also, entfacht dieser Mensch in mir Freude? Fühle ich mich wohl oder ist es eine Belastung für mich oder gar fühle ich mich unwohl? Wenn der Mensch in mir keine Freude entfacht, wenn es mich runterzieht und in mir Unsicherheit hervorruft, dann sage ich danke und beende diesen Kontakt innerlich.
Das ist, was viele Bauchgefühl oder Intuition nennen. Das ist mein Kompas, worauf ich auch mittlerweile höre.
Fazit: Höre auf deine Intuition. Dann brauchst Du gar keine Antwort von den Anderen.
 
  • #20
Ich glaube nicht, dass es da pauschale Antworten gibt. Letztlich ein persönliches Gefühl und persönliche Grenzen.
Und, immer wichtig: wie sieht denn Deine klare Positionierung aus, wenn Du die fehlende des Mannes beklagst?

Für mich habe ich gemerkt, dass es im Regelfall nach 3 Dates eine Richtung gibt, in die sich das Kennenlernen entwickelt. Und dieses ewige "Ich brauche länger" ist aus meiner Sicht ein "Ich weiß nicht so recht". Bedeutet für mich: lieber bleiben lassen.
 
  • #21
Lieber Zappelfisch,

es kommt doch darauf an, was Du suchst! Abenteuer, große Dramen und Gefühle oder doch Freiheit und Freundschaft+? Willst Du Beziehung oder romantische Wellness-Wochenenden mit Affären?

Deine Frage lässt mich vermuten, dass Du allgemein schlecht Grenzen setzen kannst. Vielleicht kennst Du Deine eigenen Grenzen noch garnicht, oder Du meinst, dass Du keine Forderungen stellen darfst.

Zu Deiner Frage, ich gehe davon aus, dass Du Single bist und eine monogame verbindliche Beziehung suchst

Das hier alles:

Manche Männer sagen dann sowas wie „Mal schauen was sich ergibt“.
...
Sollte man einen Mann abschießen, wenn dieser noch nichts für eine Frau empfindet oder ihm mehr Zeit geben?
...
,wenn parallel gedatet wird?
...
wenn der Mann sich eine Woche nicht meldet
...
Wie sieht es aus, wenn Dates abgesagt werden. Oder wenn ein Mann sich zwar regelmäßig meldet, aber keine Treffen initiiert.
zeigt Dir, dass keine monogame verbindliche Beziehung besteht.
Du bist Single, also verhalte Dich wie ein Single auf der Suche! Du bist Single und datest andere, bis ihr vereinbart, dass es exklusiv zwischen Euch beiden ist.

Triff Dich weiter mit geeigneteren Kandidaten. Du weisst und lebst, dass der unentschlossene Kandidat nicht zu Deinen Wünschen passt. Du vertrödelst mit denen Unpassenden keine Zeit.

Du kannst auch klar kommunizieren, dass Du eine Beziehung suchst, und auch nur einen Mann auf Prio 1 setzen wirst, der eine verbindliche Beziehung mit Dir will.

Da werden die notorischen Junggesellen aufheulen. Das ist super, dann investierst Du nicht aus Versehen in den Falschen Deine kostbare Zeit.

Selbstverständlich kann niemand nach kurzer Zeit sagen, ob es eine Beziehung wird.
Du kannst aber früh abklären, ob ihr Euch noch mit anderen trefft.

Ansonsten ist die Beziehungsanbahnung ein Tanz, immer abwechselnd ein Schritt aufeinander zu gehen.
 
  • #22
Ich habe oft das Problem, dass ich einen Mann ungezwungen kennenlernen will, aber nach einiger Zeit doch gerne wissen möchte woran ich bin. Manche Männer sagen dann sowas wie „Mal schauen was sich ergibt“.
Eigentlich geht es doch darum, dass du die Hoheit über den Zeitpunkt haben möchtest, wann das Kennenlernen von "ungezwungen" auf "wissen woran ich bin" umgeschaltet wird!

Das ist ziemlich übergriffig!

Die abweichenden Zeitpunkte, sich zu entschieden (oder auch nicht), deines Dateing-gegenüber sind genauso richitg, oder falsch, wie deiner!

V.m50
 
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  • #23
Eigentlich geht es doch darum, dass du die Hoheit über den Zeitpunkt haben möchtest, wann das Kennenlernen von "ungezwungen" auf "wissen woran ich bin" umgeschaltet wird!
eine solche Forderung ist dem Text des Fragestellers nicht zu entnehmen und Dein Vorwurf sagt mehr über Dich als über andere.
Letztlich willst Du den Zeitpunkt bestimmen, wirfst der Frau aber vor, dass sie es will und ignorierst dabei noch, dass keiner von beiden den Zeitpunkt alleine bestimmen kann.

Den Status zu klären, ist traditionell die Aufgabe der Frau.

Jemand mit sicherem Bindungsverhalten auf der Suche nach einer verbindlichen Beziehung wird von Fragen wie "treffen wir uns noch mit anderen?" oder "was wird das mit uns?" nach ein paar Dates sicher nicht in die Flucht geschlagen.

Die Zögerlichen, denen schon so eine Entscheidung zu schwierig ist, werden sich auch später mit einem Committement schwer tun.
Vielleicht haben sie einfach Angst, dass die Frau weg ist, wenn sie auf die Frage ehrlich beantworten
 
  • #24
"treffen wir uns noch mit anderen?" oder "was wird das mit uns?"
Noch nie musste ich so eine Frage stellen. Ich gehe davon aus, wenn ich so verunsichert bin, dass ich eine solche Frage stellen MÜSSTE, dann hat das Ganze insgesamt keinen Taug. Ein Mann der nicht willens oder fähig ist, sein verbindliches Interesse zu zeigen, der wird nicht mein Partner.
Deshalb sehe ich auch nicht, dass das eine "traditionelle Aufgabe der Frau" wäre, den Status zu kären.
Wenn eine Frau sinngemäß nach einigen Dates mit entsprechendem Körperkontakt usw. fragt: "bin ich jetzt deine Freundin?", dann würde ich genau eine Antwort akzeptieren. Nämlich ein "JA" mit freudigem Lächeln.
Kein "Lass uns sehen, wo es hinführt", kein "das geht mir jetzt zu schnell", kein "ich muss erstmal verarbeiten" usw. usf.
Das heißt übersetzt "Nein, nur Sex".
Over and out.

Ich kann den Damen hier immer nur raten, sich nicht veräppeln zu lassen. Entweder man fühlt sich voll und ganz gut bei einer Sache, oder man fühlt sich verarscht. Dann ist es nicht das Richtige. Es passt einfach nicht. Kommt aus der Opferhaltung heraus. Ihr sucht aus und müsst nicht jeden Mist hinnehmen und bangen und hoffen. Seid konsequenter.
Andere Mütter haben auch schöne Söhne.
 
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  • #25
Den Status zu klären, ist traditionell die Aufgabe der Frau.
Vielleicht war das traditionell mal so (soweit ich weiß, haben eigentlich immer Männer um die Hand der Dame angehalten, bevor es Beziehungen vor der Ehe überhaupt gab, also... traditionell?), aber bei mir auch nie der Fall. Diese Frage musste ich nie stellen, es war einfach total klar. Mein jetziger Freund hat am Telefon von seiner "Freundin" geredet, da hab ich danach dann lachend gesagt "aha, interessant", das war nach fünf Dates oder so. Bei den anderen beiden Partnern weiß ich es nicht mehr so genau. Der erste wollte erst keine Fernbeziehung nach dem gemeinsamen Sommer, aber kaum hatte er das ausgesprochen und ich war gegangen, hat er mir hinterhertelefoniert, um das wieder zurückzunehmen, weil er "ohne mich nicht kann" und beim zweiten - wir haben uns gegenseitig zu den Eltern mitgenommen, da war das auch nicht nötig. Ich stelle also fest: Wenn ich so eine Frage ernsthaft stellen musste, wusste ich innerlich schon, dass mir die Antwort nicht gefallen wird, aber ich es wissen muss, um mich dann davon lösen zu können. Dann kam meist "ich brauche noch Zeit/muss über die Ex hinwegkommen/lass es uns langsam angehen" und hab ich mich dann darauf eingelassen, war halt später irgendwann klar - das wird nix. Da bin ich ganz bei @Schnuppe78 .
 
  • #26
Nun ja, wie immer will jeder das Beste für sich, also auch die meisten Frauen den für sie jeweils (nach weiblichen Kriterien, also als Gesamtpaket) attraktivsten Mann.
Das ist ganz sicher auch bei der FS der Fall (und daher kommt glaube ich auch der Frust, der da zwischen den Zeilen steht).

Wenn derjenige Mann das (meist schon längst vorher) gemerkt hat, ist Deine "Macht" ja schon pulverisiert.
Für diese Männer lassen sich Frauen eben doch einiges gefallen.
Geht auch nicht anders.

Nicht wenige Themen von weiblichen Fragstellern (aber auch viele männliche ) haben in dieser Situation ihren Hintergrund, bzw. lassen dies erahnen.

Außerdem hätte ich mir damals auch bei der attraktivsten Frau nicht gefallen lassen, z.B. "Meldeverhalten" nach Gusto der Frau zu entwickeln.
Soviel "Macht" hatte noch nie eine (das könnte meine Partnerin leidlich bestätigen, die sich darüber auch ab und zu beklagt(e)).

.
 
  • #27
Soviel "Macht" hatte noch nie eine (das könnte meine Partnerin leidlich bestätigen, die sich darüber auch ab und zu beklagt(e)).
Und da sind wir wieder bei "Macht" spielchen, die für mich in Partnerschaften nichts zu suchen haben.
Entweder ist man sich einig oder man redet, und findet Lösungen, mit denen sich BEIDE gut fühlen. Und vor allem nicht das Gefühl hinterlassen, ich habe verloren /gewonnen.

Wir haben ein sehr ähnliches Nähe - Distanzbedürfnis, und das impliziert auch das Melde erhalten.
Es gab seit dem wir uns kennen, keinen Tag ohne Kontakt, und manches sind Rituale, die uns beiden wichtig sind. Da mussten wir nicht reden, das war so.


also auch die meisten Frauen den für sie jeweils (nach weiblichen Kriterien, also als Gesamtpaket) attraktivsten Mann.
Das ist doch selbstverständlich, natürlich will ich einen Partner, der für mich der attraktivste ist. Alles andere wäre doch nur Notlösung? Dass der Mann, den ich liebe, für noch DER attraktivste ist, ist für mich sso selbstverständlich, dass ich darüber nicht nachdenke.
Ändert sich das, muss ich über meine Partnerschaft nachdenken.

Und wie @mokyuobi und @Schnuppe78 schon schrieben, ich auch schon - ich habe noch nie einen Beziehungsstatus geklärt. Es entwickelte sich und war dann so. Alles andere ist Murks.

Ich sehe es auch nicht als Aufgabe des Mannes, das zu klären, wenn dann wäre es für beide die Aufgabe. Wer sich das fragt, muss fragen..
Allerdings ist es für mich das Zeichen, dass es eine Schieflage gibt, darüber sollte die - /derjenige nachdenken.
Und es hilft, klar zu sagen, was man möchte - Wer sich Konstruktionen einlässt in der Hoffnung, am Ende doch das zu bekommen, was man eigentlich wollte, sollte sich nicht wundern, wenn sie /er das nicht bekommt.

Die meisten Menschen wissen sehr genau was sie wollen, sie artikulieren es nur oft nicht. Wer nicht weiß, ob sie /er will, will nicht.

W, 51
 
  • #28
Die meisten Menschen wissen sehr genau was sie wollen, sie artikulieren es nur oft nicht.
Das glaube ich überhaupt nicht.
Weder im Allgemeinen, noch im Speziellen.

Gerade diejenigen Menschen, welche die möglichliche Vielfalt des Lebens kennen und Kennenlernen durfte, werden immer versuchen, sich möglichst viele Optionen offen zu halten, um erst möglichst in der letzten Sekunde eine Entscheidung zu treffen, solange dieses dann nicht ineffizient ist.

Und ja, schön ist das alles nicht.

Daraus ergibt sich, dass alle Entscheidungen Abwägungen sind.

Das gilt für alles, auch in Beziehungen.

Auch ich habe am Anfang bei EP überlegt, "was" es denn nun sein soll.
Ich wusste eben nicht "genau", was ich wollte, nur allgemein.

Erst deutlich später habe ich mich verliebt und selbst dahinter steckt im Grunde eine sehr tiefe, natürliche Rationalität.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #29
Das glaube ich überhaupt nicht.
Weder im Allgemeinen, noch im Speziellen.
Ich glaube, es kommt immer auf die jeweiligen Menschen an.
Ich(56) wusste genau, was ich wollte und was ich nicht wollte. Meine jüngste Partnerin war JG 1967 und eine Frau mit JG 1968 und jünger wollte ich nie.

Mittlerweile lebe ich schon über 50 % meines Lebens außerhalb von D und eine deutsche Frau wäre für mich schon kompliziert gewesen oder auch umgedreht. Es gibt nur 3 deutschen Frauen mit denen ich mich verstehe. – Meine Mutter, meine Schwester und meine Nichte. Da sind wir bei 100 % und bei den anderen fängst es vielleicht bei 80 % an und nach unten ist immer alles offen.

Nicht nur manche Frauen haben gewisse Vorstellungen. Das haben manche Männer an
 
  • #30
Den Status zu klären, ist traditionell die Aufgabe der Frau.

Jemand mit sicherem Bindungsverhalten auf der Suche nach einer verbindlichen Beziehung wird von Fragen wie "treffen wir uns noch mit anderen?" oder "was wird das mit uns?" nach ein paar Dates sicher nicht in die Flucht geschlagen.
Ich sehe das nicht als Aufgabe der Frau. Man klärt das gemeinsam, aber natürlich fragt der, dem eine Klärung wichtiger ist, eher. Ich habe diese Frage in einer Reihe von Beziehungen noch nie klären müssen. Irgendwann war das einfach beiden klar.

eine solche Forderung ist dem Text des Fragestellers nicht zu entnehmen ...
Ich lese:
Ich habe oft das Problem, dass ich einen Mann ungezwungen kennenlernen will, aber nach einiger Zeit doch gerne wissen möchte woran ich bin.
Für mich ist damit durchaus interpretierbar: die FS möchte keine klare Äußerung von sich geben, aber gerne frühzeitig wissen, dass der Mann ihr so lange hinterherläuft, bis sie sich im Klaren ist.

Aus meiner Sicht klärt sich ein Beziehungsstatus bei den meisten Menschen automatisch nach 3-5 Dates und die explizite Frage ist nur im Kindergarten und bis Klasse 6 notwendig.