• #31
Der Grundfehler ist, das Männer im beschriebenen Alter sich überhaupt darauf einlassen, eine reife Frau bei sich wohnen zu lassen. Bei einer jüngeren knackigen vielleicht noch ok.
 
  • #32
Ich denke jeder der beschreibt wie es bei ihm gelaufen ist, seine/ihre Möbel bei Umzug nicht mitgenommen hat....hat es für sich oder gemeinsam entschieden.

Ich habe die Frage der FS aber so verstanden, dass hier die Herren es grundsätzlich so "bestimmt" haben.

Das macht für mich den Unterschied und das wäre lt meiner Erfahrung Charakterlich schon vorher zu bemerken.
 
  • #33
»Was sind das für Männer, die keine Kompromisse bezüglich Möbel eingehen?«

Das sind Männer, die einen eigenen Geschmack und eigene Vorstellungen haben - so wie du, liebe FS, eventuell auch.
Falls sich diese Vorstellungen nicht decken bleibt nur eines:
In meiner LAT-Beziehung darf jede/r weiterhin all den »Krempel« um sich herum aufbauen, der ihm/bzw. mir wichtig ist.
Dennoch gefällt es mir bei meinem Freund zu Hause nicht weniger gut, als es ihm bei mir gefällt. Das ist wunderbar entspannte Toleranz!
 
  • #34
Die meisten Frauen machen keine Kompromisse, wenn es um Möbel geht. Hier zu lesen.
Bei Frau ist es ok, beim Mann egoistisch.

Will man zusammen ziehen, gibt es viel zu reden.
Wohnort, Wohnform, rechtliche Sachen, Arbeitsteilung, Finanzen.

Es geht nicht, dass einer bestimmt. Reden, Lösungen finden, oder bei LAT bleiben.

Partnerschaft bedeutet Partner, gleichberechtigt.
LAT war für uns keine Option, wir haben zusammen gebaut. Jeder hat Ideen eingebracht. Lieblingsmöbel. Neues gekauft.
Ganz einfach. Sonst hätten wir es gelassen.
Passt.

M, 54
 
  • #35
Das heißt, die meisten erwarten tatsächlich, dass die Partnerin ohne Möbel kommt
....und somit alles aufgibt, ihr komplettes Leben zurücklässt und im Falle einer Trennung mit gar nichts dasteht? Bin sehr erstaunt.
Wenn zusammengezogen werden soll, muss immer einer sein bisheriges Umfeld aufgeben und ggf. sogar seinen Job wechseln. Ist natürlich ein Wagnis. Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.

Wenn es jedoch keinen gemeinsamen Nenner gibt, bleibt nur LAT. Was auch Vorteile haben kann, z.B. wenn einer einen Saustall sein eigen nennt oder der andere es lieber sauber und ordentlich mag, jedoch nicht hinterherräumen will. Oder unterschiedliches Finanzgebahren, oder Morgenmuffel vs. Lerche usw.

Doch so etwas bekommt man/frau bereits in der Anbahnungsphase mit. Ebenso ist der (ungeliebte/unpassende) Wohnort des anderen bekannt und/oder eine etwaige starke emotionale/soziale/jobmäßige Bindung an den eigenen Wohnort. Ich frage mich schon, warum man/frau dann überhaupt eine (Fern-)Beziehung eingeht? Frei nach dem Motto "Joa, schaun 'mer mal... der/die andere wird schon nachgeben und zu mir ziehen?" ;)
 
  • #37
Der Grundfehler ist, das Männer im beschriebenen Alter sich überhaupt darauf einlassen, eine reife Frau bei sich wohnen zu lassen. Bei einer jüngeren knackigen vielleicht noch ok.
Dachte ich auch!
Welche erwachsene Frau zieht freiwillig zu einem 60-jährigen? Da ist 6x die Woche abends Glotze angesagt weil nicht mehr viel gehen wird!
Die Frau muss nicht ganz dicht sein, vermutlich bezahlt sie noch LM weil sie ja in SEINEM Haus putzen, kochen und ab und zu die Beine breit machen darf....
Leute gibt's....
 
  • #38
Wenn ich mich trenne, stehe ich nicht mit leeren Händen da sondern gehe zur Bank, hole Geld und gehe shoppen. Frauen mit 50+ sollten Ruecklagen haben und garnicht in die von Dir beschriebene Situation kommen.
Aber ganz genau so und nicht anders! Man im Ernst wenn du (egal ob als Frau oder als Mann) dich sagen wir mal nach 10 Jahren trennst - würde man dann gerne seine eingelagerten Möbel wo auch immer abholen und sich sein altes Leben wieder im wörtlichen Sinne aufbauen ? Ich wollte das ohnehin nicht. Möbel kosten ja nun auch nicht die Welt und wenn ein wirklich sehr teures und gutes Stück dabei ist dann kann man dafür um zu Hause des Mannes sicherlich einen Platz finden oder schaffen. Ein bisschen beweglich auch im Geist muss man schon sein. Ich habe beim zusammen legen von zwei Haushalten immer gern auch Sachen gespendet - das bereut man auch dann nicht wenn es einmal wieder auseinander gehen sollte.
 
  • #39
Möbel kosten ja nun auch nicht die Welt und wenn ein wirklich sehr teures und gutes Stück dabei ist dann kann man dafür um zu Hause des Mannes sicherlich einen Platz finden oder schaffen.
Das ist schon richtig. Wenn ich so überlege, dann könnte ich aus meinen Rücklagen meine komplette Einrichtung wieder finanzieren. Und trotzdem reden wir hier über Summen, die in der Größenordnung von leicht 50.000 Euro liegen und bei denen auch ich darüber nachdenke, ob ich das dann komplett als Risiko auf mich nehme, wenn ich zusammenziehe und das ja am Anfang immer unsicher ist.

Es gibt sicher genügend Beziehungen, die nach dem Zusammenziehen scheitern, letztlich ist das für mich die letzte Phase des Kennenlernprozesses. Ich finde auch normal, dass man nicht einzieht und sein Vorleben komplett wegwirft. Was spricht dagegen, die wichtigsten Möbel für 2 Jahre einzulagern, sozusagen als Versicherung? Und sich beim Hausrat darauf zu einigen, dass jeder etwas einbringt? "Haus" bedeutet doch auch, dass es etwas Platz dafür geben sollte oder sonst die Gelegenheit zum Ausmisten günstig ist?
 
  • #40
Grundsätzlich muss man einmal sagen, dass viele Männer heutzutage bei der Einrichtung sehr wohl einen eigenen Geschmack haben und dafür keine Frauen brauchen.

Als Mann hängt für mich viel davon ab ob mir die Möbel der Frau gefallen, ich würde meine Einrichtung keinen ach so tollen Möbelhausstücken opfern, besonders wenn diese noch nicht einmal Vollholz seien sollten.
Ich habe aber auch schon weibliche Einrichtungsstile erlebt die zwar sehr anders als der meinige sind aber mir trotzdem gefallen, es muss nicht immer nicht passen.

Davon unabhängig muss man sich beim Zusammenziehen natürlich schon auch einigen können, hier stellt sich für mich die Frage ob es ein Zusammenziehen im engeren Sinn oder in zu mir ziehen wäre, je nach dem hätte ich eine andere Kompromissbereitschaft. Ich würde aber nie Druck daraufhin machen, dass der andere Teil seine Wohnung aufgibt.
 
  • #41
Dachte ich auch!
Welche erwachsene Frau zieht freiwillig zu einem 60-jährigen? Da ist 6x die Woche abends Glotze angesagt weil nicht mehr viel gehen wird!
Die Frau muss nicht ganz dicht sein, vermutlich bezahlt sie noch LM weil sie ja in SEINEM Haus putzen, kochen und ab und zu die Beine breit machen darf....
Leute gibt's....
Verbalinjurien zu verteilen, zeigt die wahre geistige Größe. In dem Lebensabschnitt ab 60 haben Menschen meist vielfältige Interessen, die dann der Schwerpunkt sind. Vielleicht solltest Du dein Alltagsverhalten nicht auf andere projezieren.