• #1

Was muss alles passen?

Braucht eine Akademikerin einen Akademiker, damit es passt? Sollte die soziale Herkunft bzw. die bisher gelebte soziale Stellung ähnlich sein? Wie sieht es mit dem Einkommen und den Interessen aus? Sollten Geschiedene beide Kinder haben oder beide kinderlos sein? Passt eine Geschiedene und ein Witwer zusammen? Was sind eure Erfahrungen?
 
  • #2
Das Bildungsniveau sollte schon ähnlich sein. Sie muss nicht unbedingt Akademikerin sein, aber Abi sollte es schon sein. Ich habe die Erfahrung gemacht dass das bereits beim Schreiben anfängt zu nerven wenn keine Satzzeichen verwendet werden oder andere Defizit da sind. Man fängt dann an diese Themen zu meiden um den anderen nicht in Verlegenheit zu bringen. Das würde sich dann auch durch eine Beziehung ziehen und nerven. Es passt dann einfach nicht.

Beim Einkommen bin ich Gentleman. Meine Partnerin muss und sollte nicht soviel verdienen wie ich, hat bisher auch noch keine meiner Partnerinnen. Wenn ich aber merke dass aus dem "das ist nett dass er mich einlädt" ein "kann er doch, er hat's doch" wird, finde ich das extrem unattraktiv und ein No-Go. Ich hatte hier vor kurzem eine Dame kennengelernt die sich zum ersten Treffen einen Aufenthalt im nahegelegenen Wellnesshotel gewünscht hat. Hat sie nicht offen angesprochen, aber alle anderen Vorschläge meinerseits auf Eis gelegt. Das geht gar nicht.

Ich selbst habe ein Kind. Für eine zukünftige Partnerin gibt es zwei Kriterien: Entweder hat sie auch Kinder. Dann kann ich Verständnis und eine gewisse Reife voraussetzen was das Kennenlernen um einiges einfacher und entspannter macht. Oder ich lese gewisse Eigenschaften wie Familienmensch, wünsche mir Familie oder einen pädagogischen Beruf aus dem Profil. Alles andere passt nicht.
 
  • #3
Was passt und was nicht ist individuell verschieden.
Ich bin Akademiker, mein Mädel nicht. Dennoch hat sie in den Bereichen Kunst und Literatur Vorteile, wir sind beide an historischen Dingen interessiert. Sie hat ihre Vorteile, ich meine ... Passt.
Wir waren beide nie verheiratet, sie hat eine Tochter, ich kein mir bekanntes Kind .... egal. Passt.

Wichtig ist, dass beide Persönlichkeiten zusammen passen. Geld ausreichend vorhanden ist. Lebenseinstellungen passen. Überzeugungen ähnlich sind.
Ein an der Wand hängendes Diplom oder ein Adelstitel ... nice to have, aber kein must have.
 
  • #4
Liebe Melone,
in erster Linie muss mal der MENSCH passen, der Charakter und die Werte - und beide müssen Toleranz mitbringen für das Anderssein des anderen, das ist meine Erfahrung. Ich hatte schon Beziehungen mit Männern, die auch Kinder hatten. Da passte es in der Hinsicht schon mal, da war Verständnis dafür da, wenn ich einen "Kindertermin" wahrnehmen wollte. Ich fand es angenehm, dass diejenigen auch eine relativ gut bezahlte Arbeit hatten, denn mit der vielen Freizeit eines (dauerhaft) Arbeitslosen könnte ich z.B. nicht so gut umgehen.

Ich denke aber, dass es Passungen bei allen möglichen Paarungen geben kann, ähnliche Lebensumstände machen lediglich vieles leichter.

Ich persönlich fände als nächsten Partner einen Geschiedenen genauso nett und passend wie einen Witwer, Männer ohne Kinder hingegen passen mir nicht so gut, weil mir meine Familie (inzwischen inkl. Enkel) wichtig ist und Raum in meinem Leben einnimmt, darauf kann/will sich ein etwa gleichaltriger Mann jetzt tendenziell nicht mehr einstellen. Hier im Forum war auch schon öfter zu lesen, dass Männer ohne Kinder Frauen ohne Kinder bevorzugen. Aber letztlich, weißt du, wenn man sich im echten Leben bei einer Gelegenheit kennenlernen würde, die zeigt, dass man schon mal mindestens ein gemeinsames Hobby hat, dann wären all diese Online-Klassifizierungen ja unsichtbar und bei entsprechender Sympathie würde man einfach weitersehen.

Alles gute dir!
w56
 
  • #5
Braucht eine Akademikerin einen Akademiker, damit es passt? Sollte die soziale Herkunft bzw. die bisher gelebte soziale Stellung ähnlich sein? Wie sieht es mit dem Einkommen und den Interessen aus? Sollten Geschiedene beide Kinder haben oder beide kinderlos sein? Passt eine Geschiedene und ein Witwer zusammen? Was sind eure Erfahrungen?
Du machst ja ein Faß nach dem anderen auf...
Ja, natürlich funktionieren Beziehungen nur, wenn man gleich alt ist, beide Akademiker sind, soziale Herkunft und Stellung gleich sind, der Familienstand ebenso. Es gibt keine anderen Paare.

Was sollen Deine Fragen? Letztlich bestimmst Du doch, ob Du als voll berufstätige promovierte Akademikerin in leitender Position mit einem verwitweten Bauarbeiter mit 4 Kindern, der noch dazu 15 Jahre jünger ist als Du, glücklich sein kannst. Was nützt es, wenn Dir hier jemand schreibt, dass für Akademiker nur Akademikerinnen interessant sind? Gehst Du dann noch studieren?

Wenn die Möglichkeiten des Online-Kataloges sich auf die Denkweise übertragen, dann wird es schwierig. Ich habe immer einen Menschen gesucht, der zu mir passt, keine Person, die in eine Kriterien-Schublade passt. Geh doch einfach mal unter Menschen und versuche zu erspüren, ob jemand Emotionen bei Dir auslöst.
 
  • #6
in erster Linie muss mal der MENSCH passen, der Charakter und die Werte
Genauso ist es.

Mir war es immer egal, ob die Frau Akademikerin ist oder nicht. Wenn ich die Wahl hätte, dann wäre mir Silva von Schweden lieber als eine Akademikerin. Silvia spricht ja 7 Fremdsprachen und ich nur 4. Bei Silvia könnte ich vielleicht Schwedisch lernen und von welcher Akademikerin könnte ich dies. Ich könnte mich dann zum Abendessen mich auf Schwedisch unterhalten.

Bei den Akademikern fallen mir so alten Sprüche aus den 80ern ein. Ein Akademiker wird nie arbeitslos und zurzeit sind ca.3 % der Akademiker arbeitslos.

Der Beruf war mir bei der Partnerwahl nie wichtig. Ich(56) hatte in ca. 40 Jahren von der Bedienung bis zur Ärztin und am Ende muss ich nur glücklich werden und wenn es die Bedienung ist, dann ist es auch ok. Eines habe ich aber auch festgestellt. Der Sex mit den Akademikerinnen war nicht so gut, wie mit den Nichtakademikerinnen. Vielleicht liegt sie auch daran, dass man keinen Bachelor im Sex an der Uni belegen kann. Warum sollte die Frau Akademikerin sein? Ist es für mich unwürdig, wenn ich als Akademiker verpaart bin, wenn die Frau keine Akademikerin sein
 
  • #7
Von den von Dir genannten Punkten sehe ich allein den Baustein "Interessen" als wichtig an.

Klingt für mich so als wenn Du Deine Suchfunktionen genauer justieren willst.

Kimis Erfahrung im RealLive heißt: Gleiche Werte, ähnliche Einstellung, es muss einfach passen. Und es waren immer die kleinen Dinge, bei denen es sich gezeigt hat.
Wir stehen bei Ikea vor irgendeinem Möbel herum, ich sage: "Das sieht doch gut aus." Drehe mich um, sehe ihren verliebten Blick. Später sagte sie, dass sie in diesem Moment gespürt hat: "Er ist es." Solche kleinen Momente habe ich mir ihr und anderen Frauen öfter erlebt. Letztlich zeigen sich diese großen Kleinigkeiten im persönlichen Kontakt sehr schnell.

Da ich selbst Akademiker bin (wenn auch nie in meinem Beruf gearbeitet) habe ich in den Jahren 20-30 fast nur Studentinnen um mich gehabt und "ausprobiert" :rolleyes:; heute noch ist der Anteil der Akademiker im Bekanntenkreis hoch.

Dennoch würde ich nie eine Frau ablehnen, weil sie kein Abitur hat. Abitur und HSA sind nicht immer ein Pfand für soziale Kompetenz, gar emotionale Intelligenz. Sehe ich im Bekanntenkreis.

Entschieden habe ich mich später u.a. für eine Nichtakademikerin und habe den Schritt nicht bereut. Sie ist ein großartiger Mensch, Abitur hin oder her.

Sehr schöner Tipp und treffend formuliert: 😌
Geh doch einfach mal unter Menschen und versuche zu erspüren, ob jemand Emotionen bei Dir auslöst.
 
  • #8
Das kommt ganz darauf an was du gerne hättest. Was für Regel möchtest du denn? Ich denke, da gibt es keine Regel. Da kann nur jeder sagen, was ihm am liebsten ist. Mir z.b. kommt ein ungebildeter Mann nicht ins Haus, ist auch nicht ins Haus gekommen mein Mann ist gebildet. Aber weniger verdient als ich ist mir egal, reicht für alle. Ansonsten muss man sich einfach verstehen und sich mit dem Hintergrund des Partners wohlfühlen.
 
  • #9
Das kann man pauschal nicht beantworten!
Jeder Mensch hat eigene Vorstellungen vom Partner.
Der eine legt viel Wert auf gewisse Charaktereigenschaften, wozu ich gehöre, dem anderen reicht gutes Aussehen.
Die Vorstellungen sollten halt kompatibel sein!
Wenn ich von mir ausgehe: Gewisse Charaktereigenschaften wie Ehrlichkeit, Treue, Respekt, starker Zusammenhalt.
Auf Augenhöhe sein und gute Kommunikation plus gemeinsamer Humor.
Von der Optik her habe ich keine genauen Vorstellungen.
Vom Bildungsniveau her gleichwertig oder zumindest so, dass es auf der Kommunikationsebene passt, muss kein Akademiker sein.
Wichtig ist, dass man schaut, was man sich selbst wünscht und nicht danach geht, was andere vielleicht wichtig finden!
Die Meinung anderer sollte dir egal sein, mit wem du zusammen sein möchtest entscheidest immernoch du selbst!
 
  • #10
Mir z.b. kommt ein ungebildeter Mann nicht ins Haus, ist auch nicht ins Haus gekommen mein Mann ist gebildet.
Was ist gebildet? - Abitur auf jedenfalls nicht.

2018 gab es auf ZDF einem Bericht, wo 1/3 der neuen Studenten nicht das 3. Semester gepackt haben.

2019 brauchte man für die Lehre zur Friseurin schon Abitur und ALDI ein Abiturprogramm für Lehrlinge. Als so Lehren, wo man vor 30 oder 40 Jahren nur Hauptschulabschluss brauchte. 1980 hätte ich ohne Probleme Bankkaufmann, Speditionskaufmann usw. lernen können und ich wäre nur nach der 10. Klasse vom Gymnasium abgegangen. Ist jetzt ein Speditionskaufmann, der 2010 dies gelernt hat clever wie einer der 1970 oder 1980 dies gelernt hat.
 
  • #11
Beim Einkommen bin ich Gentleman. Meine Partnerin muss und sollte nicht soviel verdienen wie ich
Was hat das mit "Gentleman" zu tun, wenn Du Dir eine Frau wünschst, die weniger Geld hat als Du? Willst du so Deine Machtstellung in der Beziehung stabilisieren?

Manchmal muss ich schmunzeln. Jeder kleine Ausrutscher wird hier gnadenlos moderiert, aber bei so einem eindeutig frauenverachtenden und sexistischen Spruch regt sich niemand.

Im Übrigen finde ich es auch immer wieder amüsant, wenn sich Männer selbst als "Gentleman" bezeichnen. Ich bin weiss Gott kein Gentleman, aber trotzdem kann ich so weit denken, dass in einer solchen Selbstbezeichnung eine gehörige Portion Hybris liegt. Ob die mit der Eigenschaft als Gentleman vereinbar ist... Da bin ich lieber The Hound, der sagte:I am no Ser!
 
  • #12
Im Internet würde ich mich an einen Akademiker halten, da man nur Bilder und etwas Text als Entscheidungshilfe hat.
Im realen Leben würde ich davon mehr als abraten, nur nach dem Bildungsgrad zu gehen.
Ich würde da nicht unterscheiden.

Dabei habe ich festgestellt, dass Intelligenz und Bildungsgrad nicht immer Hand in Hand geht.
Stimmt. Nicht alle Intelligenten streben formale Bildung an oder haben Gelegenheit dazu. Aber die mit formaler Bildung sind tendenziell schon auch intelligenter. Letztlich ist in einer Partnerschaft auch in dem Punkt Kompatibilität wichtig. Ich hatte mal eine Partnerin, bei der schon sehr genervt hat, dass sie deutlich langsamer im Denken war.
Aber auch Bildung oder Intelligenz sind eben nur ein Teilaspekte.
 
  • #13
Hallo Melone,
ich denke, was passt, hat auch mit der Lebensphase und dem Lebensalter zu tun, natürlich auch mit persönlichen Überzeugungen. Es kann sich also sehr wohl ständig auch ändern, je nach Entwicklungsgrad und Lebensphase und ist somit teilweise sehr flexibel.
Was hat das mit "Gentleman" zu tun, wenn Du Dir eine Frau wünschst, die weniger Geld hat als Du? Willst du so Deine Machtstellung in der Beziehung stabilisieren? Manchmal muss ich schmunzeln. Jeder kleine Ausrutscher wird hier gnadenlos moderiert, aber bei so einem eindeutig frauenverachtenden und sexistischen Spruch regt sich niemand.
In diesem Fall finde ich es korrekt, dass nicht zensiert wurde. Es ist eine Meinung. Nicht meine, nicht Deine. Aber eine Möglichkeit, die zur Diskussion anregt. Ev. kann der TN hier auch noch mal ausführen, was genau er damit meint, wie er es gedacht hat. Möglicherweise kommen seine Gedanken aus einer ganz anderen Richtung, als der vermeintlichen.
Hier wurde gerade in einem anderen Strang nach einem Zensor gerufen, obwohl niemand persönlich beleidigt wurde, aber die Meinung nicht konform ging.
Eine zu harsche Zensur, auch eine Meinungszensur, finde ich allerdings, wie auch Du, würde letztlich dieses Forum sehr eindimensional machen. Es lebt ja auch von der Kontroverse der Mitglieder, von unterschiedlichen Sichtweisen.
Eine im Übermaß lenkende Zensur würde es verflachen, blutleer laufen lassen und somit würde das Forum dann wohl nach und nach absterben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #14
Liebe FS, google doch Anna Karenina Prinzip:
Das Anna-Karenina-Prinzip beschreibt ein allgemeines Prinzip, nach dem mehrere Faktoren oder Bedingungen zum Gelingen einer Sache erfüllt sein müssen und das Fehlen eines einzelnen Faktors zum Scheitern oder Ausschluss führt.
Grundlage des Anna-Karenina-Prinzips ist der erste Satz aus dem 1877/78 veröffentlichten Roman Anna Karenina von Leo Tolstoi: „Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich.“

Während für eine glückliche Familie viele Faktoren (sexuelle Anziehung, Geldfragen, Kindererziehung, Religion, Schwiegereltern) stimmen müssen, braucht bei einer unglücklichen Familie nur einer dieser Faktoren nicht zu stimmen
.
Fazit:
Erfolg in der Partnerschaft hat viele Faktoren, die alle stimmen müssen. Bei Dir müssen m. E. folgende Faktoren stimmen: (sexuelle Anziehung, Geldfragen, Beziehung zu den Kindern des Partners, Religion/politische Weltanschauung, Schwiegereltern/Freundeskreis des Partners).
Nur wenn alle diese Faktoren gegenseitig stimmen, wird daraus eine echte und langfristige Bindung. Mit anderen Worten es wird schwierig. Ich denke, dass für dich eher ein LAT-Lebensmodel funktionieren könnte. Dann hast du dein eigenes Leben und hast einen Freund, der auch sein eigenes Leben hat. Ihr trefft euch ab und zu und verbringt Zeit zusammen und dann geht jeder wieder zurück zu sich.
 
  • #15
Nichts davon ist starr, aber es gibt viele Wechselwirkungen, die sich gegenseitig beeinflussen!

Wenn man eh' noch eine Familie, mit gemeinsamen Kindern, gründet, dann wären vorhandene Kinder kein Hindernis. Wenn das nicht mehr möglich ist, möchte ich aber nicht auf Abiturfeiern, Hochzeiten oder Taufen, von mitgebrachten Kindern, gehen! (und jüngere Kinder, im gemeinsamen Haushalt, dann schon gar nicht)

Ebenso weiß ich, dass Frauen mit mittleren Bildungsabschlüssen ganz hervorragende Kinder- und Familienmanagerinnen sein können und dieses Modell bei Ärzten, Ingenieuren, Rechtsanwälten, etc. sehr beliebt ist! Wenn aber Familienthemen/Kinderthemen in (m)einer Beziehung keine Rolle spielen, dann wünsche ich mir eine Frau auf akademischer Augenhöhe, mit einem Universitätsabschluß!

Wenn eine Frau keine Kinder hat, ist es egal, was sie verdient, oder wieviel Vermögen sie hat! Wenn sie aber schon Kinder hat, müsste sie monitär so gut aufgestellt sein, dass sie neben dem finanziellen Engaganemnt in eine gemeinsame Immobilie, immer auch so viel anderweitig zurücklegen kann (oder so viel Vermögen hat), dass im Erbfall die Kinder aus der Vorbeziehung niemals an der gemeinsamen Immobilie erben. (sondern das anderweitig zurückgelegte Vermögen bekommen)

V.m50
 
  • #16
Wenn eine Frau keine Kinder hat, ist es egal, was sie verdient, oder wieviel Vermögen sie hat! Wenn sie aber schon Kinder hat, müsste sie monitär so gut aufgestellt sein, dass sie neben dem finanziellen Engaganemnt in eine gemeinsame Immobilie, immer auch so viel anderweitig zurücklegen kann (oder so viel Vermögen hat), dass im Erbfall die Kinder aus der Vorbeziehung niemals an der gemeinsamen Immobilie erben. (sondern das anderweitig zurückgelegte Vermögen bekommen)

V.m50
Weil es leider viele Männer gibt, die so denken, bleibe ich lieber allein, als so einem Mann mein Vertrauen zu schenken. Die Frau bringt unter Schmerzen und Einsatz ihres Lebens die Kinder zur Welt. Wo bleibt denn die Leistung des Mannes?
 
  • #17
Die Frau bringt unter Schmerzen und Einsatz ihres Lebens die Kinder zur Welt. Wo bleibt denn die Leistung des Mannes?
Welchen "Mann" meinst du denn hier?

Den genetischen Vater der Kinder?

Ja, der muß eigentlich seine ehemalige Familie in die Lage versetzen, dass sich wirtschaftliche Fragen, bei neuen Beziehungen der Mutter seiner Kinder, nicht in dieser Form stellen! Durch eine neue Partnerin, oder die Gründung einer Zweitfamilie sieht die Realität natürlich anders aus.

Oder meinst du den neuen Partner der Mutter?

Der hat mir den Schmerzen der Frau, die sie für Nachkommen des Vorgängers erfahren/erbracht hat, erstmal nichts zu tun! Dafür gibt es keine Schuld und damit auch keine Leistung, die er erbringen muß! Der Mensch ist ja auch nicht mehr als ein hochentwickleten Tier auf dieser Erde. Die Regeln der Natur laufen eher so, wie bei Löwenrudeln mit neuem "Chef", bei denen die Weibchen noch Junge des Vorgängers haben...

V.m50
 
  • #18
Was soll die Leistung des Mannes sein?

Ich habe keine Kinder und dies haben meine Ex-Frau und ich im 20. Jahrhundert nach unserem 3. Date schon festgestellt, dass wir keine Kinder wollen. Auch solche Frauen gibt es noch und nicht nur die Frauen, die Kinder wollen.

Des Weiteren spreche ich außer Deutsch noch Ungarisch, Englisch, Französisch und Spanisch.
Gut, Silvia von Schweden kann 7 Fremdsprachen und damit ist sie schon viel besser als ich.
 
  • #19
Oder meinst du den neuen Partner der Mutter?

Der hat mir den Schmerzen der Frau, die sie für Nachkommen des Vorgängers erfahren/erbracht hat, erstmal nichts zu tun! Dafür gibt es keine Schuld und damit auch keine Leistung, die er erbringen muß!

V.m50
Die Leistung, die er erbringen muss, besteht darin, die Frau mit ihrer gesamten Lebensleistung, also auch ihren Kindern, anzunehmen, wenn er sie liebt, mit allen Konsequenzen. Ansonsten soll er geflissentlich die Finger von ihr lassen. Wo ein Geben fehlt, ist auch kein Nehmen angebracht.
 
  • #20
Ach, @Valmont , der Freund der Statistiken - und oft genug der falschen.
Der hängt seit Jahren in der Zeitschleife und tut nichts zur Sache.
Was bleibt sind deine wiederholten Fragen, wie "man es richtig macht". Vergiss das einfach, schau dich um, hänge nicht an seltsamen Vorgaben, auch nicht an deinen eigenen Vorurteilen, und du wirst die passenden Männer kennenlernen, dessen bin ich gewiss.
Sei einfach wach und neugierig, der Rest ergibt sich.

w, 53
 
  • #21
Du vergisst hier etwas sehr Wichtiges.

Die Frau hast Du auch eine fast immer sehr viel entsprechende Motivation, die Kinder auf genau diese Art zu bekommen und hinterher einen entsprechende Belohnungseffekt mit der Geburt. Im Falle einer Geburt mit Kaiserschnitt haben sehr viele Frauen hinterher psychische Probleme (ich weiß hier sehr sehr genau Bescheid, will aber aus bestimmten Gründen nicht näher darauf eingehen)
eben weil sie nicht das natürliche Geburtserlebnis hatten.

Dazu kommt noch, dass die Frau meist auch von vorneherein die höhere Motivation hatte, überhaupt ein Kind zu bekommen.

Also kannst Du es den Männern also meist nicht als Riesenleistung Dein erseits vorhalten, wenn man als Frau sowieso den größeren Willen zum Kind hatte.

Die meisten Männer verhalten sehr anständig und stehen auch zu ihrer Verantwortung, schließlich ergibt sich hieraus ja auch viel Freude.

Das kann die Frau aber eben nicht einseitig auf ihrer Habenseite verbuchen. Das wäre auch extrem unfair.
 
  • #22
Weil es leider viele Männer gibt, die so denken, bleibe ich lieber allein, als so einem Mann mein Vertrauen zu schenken. Die Frau bringt unter Schmerzen und Einsatz ihres Lebens die Kinder zur Welt. Wo bleibt denn die Leistung des Mannes?
Dann erübrigen sich doch Deine Fragen hier.

Genau genommen ist eine Geburt keine größere Leistung als das Ertragen von Zahnschmerzen. Kinder erfolgreich in ein eigenes Leben zu begleiten ist eine Leistung. Da wird aktiv etwas beigetragen und geleistet, aber da scheitern auch eine Reihe von Eltern.

Und das „viele Männer“ braucht man nicht mehr zu kommentieren. Es sind offenbar viele Männer in Deiner Umgebung. Die gestaltest Du mit.

Die Leistung, die er erbringen muss, besteht darin, die Frau mit ihrer gesamten Lebensleistung, also auch ihren Kindern, anzunehmen, wenn er sie liebt, mit allen Konsequenzen.
Liebe ist keine Leistung. Du überhöhst eine Leistung, so wie @Valmont seine verstorbene Frau auf einen Sockel stellt. So funktioniert keine Beziehung. Du verwechselst das mit vertraglichen Beziehungen zu Geschäftspartnern, bei denen Eigenschaften geprüft und Leistungen abgerechnet werden.
 
  • #23
Für mich stellen sich auch andere Werte:

Können wir reden miteinander? Finden wir Lösungen? Kann jeder sich anpassen und an sich arbeiten? Kann jeder sich selber sein? Gefühle zeigen leben... sind beide glücklich? Wertschätzung da? Find ich einen Partner dem klar ist, dass sich alles immer wandelt und ein Prozess ist? Dass es immer auf und ab geht?

Wenn solche Dinge stimmen und Gefühle und Bereitschaft da ist, lassen sich viele " äusserliche" Hürden meistern.

Was ich nicht mehr könnte: Die Spiritualität ist ein Teil von meinen Leben geworden und auch wenn ich nichts praktiziere prägt es mein Denken und meine Wahrnehmung. Meine Erfahrungen damit prägen meine Weltanschauung und Werthaltung. Ich hätte Mühe wenn der Partner da nicht gleich zieht oder ich nicht frei darüber sprechen könnte. Er müsste damit klar kommen, sonst müsste ich mich zu sehr anpassen.

Generell denke ich: Also Religion kann manchmal heikel sein...