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  • #31
Alleine diese Aussage sollte doch alle Alarmglocken bei Dir schrillen lassen. Lass mich raten, Du bist der besser Verdienende von Euch beiden und Sie hat auch kein größeres Vermögen als Du, stimmts? In diesem Fall würde ich mich nicht auf eine Heirat einlassen. Zudem hast Du ja offenbar auch jetzt schon Zweifel, ob die Beziehung dauerhaft hält.

Das ist schrecklicher und haarsträubender Unsinn.
Ich würde auch nur mehr eine langfristige Beziehung in Form einer Heirat eingehen.

Wer sich jemals als "nur" Lebensgefährtin mit gierigen Anverwandten um einen sterbenden Mann streiten musste, ist ein für alle mal geheilt von der Partnerschaftsform "Lebensgemeinschaft". Er wollte noch heiraten, aber es war zu spät.

Dass man heiratet um ein offizielles Zeichen zu setzen und es die schönste Form ist zum liebsten Menschen "JA" zu sagen.... auf das scheinen viele hier nicht zu kommen.
 
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  • #32
An FS:

Wenn Du Deine Freundin nicht heiraten willst heisst das, dass Du sie nicht genug liebst.

Wie kann man mit 40 nur so einen riesen Unsinn schreiben?!
Das hat damit überhaupt nichts zu tun.
Ich fasse es ja nicht.
Wenn man nicht heiraten möchte, weil man gegen heiraten ansich ist, dann hat das nichts mit dem oder der Partnerin zu tun.

Das wäre dasselbe, als wenn ich schreibe - wenn du nicht alles was du über 1400 Netto verdienst, bist du assozial.
Ich könnte mich bei solchen dümmlichen Aussagen wirklich sowas von aufregen.

@ FS und genau deswegen solltest du nicht heiraten, jede Frau die ihren Partner mit haarstreubenden Pseudoargumenten dazu zwingen möchte, zeigt doch ihr wares Gesicht schon vor der Hochzeit. Da kommst du im Falle einer Scheidung mit handfsten Argumenten dann nicht weit...
Dieselbe Kategorie Frau behauptet dann auch, dass du sie nicht liebst wenn du einen Ehevertrag möchtest und versteht überhaupt nicht, dass man sowieso einen Ehevertrag hat - in ersterem Fall auf die Eheleute zugeschnitten, im vermeindlich "romantischen" Fall ein Standardentwurf des Staates.
Die Ehe ist ein Vertrag und jede Frau, die das schön reden möchte, ist entweder nicht sehr helle oder hat es auf etwas anderes abgesehen.

Und seinen Partner den man liebt, zwingt man nicht zu Unterschriften auf Verträgen.
 
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  • #33
An FS:

Wenn Du Deine Freundin nicht heiraten willst heisst das, dass Du sie nicht genug liebst. Dann solltest Du ihr das sagen, dass Du zwar mit ihr zusammen bist, aber sie nicht genug liebst und nicht genug Zukunft siehst, um sie zu heiraten.


Das ist Blödsinn.
Manche Leute schalten beim Thema heiraten einfach nur ihren Kopf ein und haben eben nicht nur irgendwelche Disneyfilme bzw. den Wunsch der Frau alles rechtzumachen im Kopf.

Heiraten hat heutzutage nichts mit Liebe zu tun.. und früher, als unsere Großeltern geheiratet haben übrigens noch viel weniger.
Finde es aber immer wieder witzig, dass viele das Argument der glücklichen beständigen Ehe unserer Großeltern auf den Tisch packen. Komisch, dass es hier noch nicht vorgekommen ist.

Liebe w40, erklär mir dann doch mal bitte was Erpressung mit Liebe zu tun hat, wenn ein fehlender Heiratswille schon keine ist.
 
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  • #34
Lies das Buch: Die vaterlose Gesellschaft - von Matthias Matussek und du weißt, warum du NIE heiraten solltest. Dieses Gesäusel: Nur wenn du mich liebst... ist krankhaft und zeigt, wie berechnend gedacht wird. Echte Liebe ist es erst, wenn beide finanziell unabhängig leben und sich emotional unterstützen, ohne finanzielle Ansprüche oder Forderungen. Alles andere ist tolles Marketing von Frauen.

Eine Posterin schrieb hier, wenn beide sich einig sind, funktioniert eine einvernehmliche kostengünstige Scheidung. Stimmt, habe ich auch hinter mir - aber in allen anderen Fällen um mich herum, haben die faulen Mütter und Exfrauen die Männer ausgezogen und abgezockt.
 
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  • #35
Sorglos heiraten kann nur ein Hartz4ler oder jemand, der kein Vermögen hat, egal ob Mann oder Frau, denn eine Ehe ist rechtlich eine Wirtschaftsgemeinschaft. Kommt der Partner ins Pflegeheim (reicht schon ein Unfall mit anschließendem Koma) wird dir dein Vermögen weggepfändet bis auf den Selbstbehalt. Wer also mehrere Immobilien oder sonstiges Vermögen hat, ist bescheuert zu heiraten. Eheverträge sind auch nicht sicher, da schon viele angefochten werden konnten. Vor Gericht und auf See ist man in Gottes Hand, da weiß man nie wie das ausgeht.

Heiraten hat nichts mit Liebe zu tun, es sei denn es soll ein Liebesbeweis sein, seine wirtschaftliche Vernichtung wissentlich in Kauf zu nehmen, um dem Partner seine Liebe zu beweisen.
 
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  • #36
Ich finde den Ansatz eigentlich gar nicht so schlecht. Warum sollte MANN sich vor dem Neuwagenkauf nicht informieren, was dessen Verschrottung letztendlich kosten würde. Ich verstehe da die Frauen nicht. Springt ihr auch blind vor Liebe von einer Klippe ohne nachzusehen, wie hoch ihr steht und ob da unten nicht wenigstens Wasser ist ? Meiner Meinung nach ist das sogar das einzig Richtige und Clevere, was MANN machen kann. Die Anworten der Männer hier bestätigen das mehr als deutlich.

Meine Meinung: Lieber eine verlorene Liebe als ein leergeräumtes Konto.

PS:
Sollte es sich nicht um einen Fake handeln: Sei vorsichtig ! Sei auf der Hut ! Einige haben es schon geschrieben: Lass sie ziehen und sich einen anderen Dummen suchen.
 
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  • #37
Ich finde den Ansatz eigentlich gar nicht so schlecht. Warum sollte MANN sich vor dem Neuwagenkauf nicht informieren, was dessen Verschrottung letztendlich kosten würde.

Schon ok. Sicher darf mann und frau sich das fragen. Sich rechtlich über alles zu informieren gehört zu so einem Ehe-Vertrag durchaus dazu.

Wenn die Angst abgezockt zu werden aber so stark hervorklingt und der Gedanke, dass sich die Frau trennen könnte um sich zu bereichern - dann glaube ich sollte man das Thema doch lieber ad acta legen.
 
  • #38
Ich würde nur noch mit Ehevertrag heiraten, mein fauler Exmann hat damals versucht mich auszunehmen, das passiert mir nicht noch mal.
Echte Liebe ist es erst, wenn beide finanziell unabhängig leben und sich emotional unterstützen, ohne finanzielle Ansprüche oder Forderungen. Alles andere ist tolles Marketing von Männern.
In allen anderen Fällen um mich herum, haben die faulen Väter und Exmänner die Frauen ausgezogen und abgezockt. w52
 
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  • #39
Bei einer Frau mit gleichem beruflichen Niveau, die keine Allergie gegen Arbeit entwickelt, was zwar auch bei Akademikerinnen vorkommen kann, bei ihnen aber seltener der Fall ist, ist eine Ehe ziemlich risikoarm und, wenn der Mann auch Akademiker ist, statistisch auch deutlich haltbarer. Bei einer Ehe mit einer Frau mit niedrigerem beruflichen Niveau ist ein Ehevertrag absolut unverzichtbar. Mich hätte meine Scheidung von meiner ersten Frau fast die Existenz gekostet, da sie zwar den Anteil an meiner Firma wollte, aber bis heute nicht bereit ist, nennenswert zu arbeiten. Eine Scheidung von meiner Traumfrau, die es hoffentlich nie geben wird, wäre kostenarm, da wir ungefähr gleich gut verdienen.
 
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  • #40
Ich habe in meiner Ehe den Großteil des finanziellem erwirtschaftet, hab eingekauft, den Haushalt geworfen, war für alle nur denkbaren Instandsetzungen(vom Haushaltsgerät, Fahrrad, Auto bis zum Hausbau der verpflichtete Macher) und so haben wir ein gutes finanzielles Polster erwirtschaft. Sie war lange Zeit arbeitslos, hat sich dann durch Umschulungen weiterqualifiziert und als sie beruflich als auch gehaltsmäßig fest im "Sattel" saß, wollte sie auch an der Wirtschaftsgemeinschaft EHE nicht mehr weiter festhalten. Die Folge Scheidung mit Zugewinnausgleich, Rentenausgleich, und mehrer 1000 an Scheidungskosten, sowie PKW Schaden durch ihren verschuldeten Unfall mit meinem Auto und Hochstufung der Fzg Versicherungen. Nicht nur das mich die Hochstufung der Fzg Schadenfreiheitklassen über Jahre nach ihr begleitet haben, auch mußte ich die vorwiegend von mir am Haus geleistete Arbeit und damit finanziele Einsparung im Zuge der Zugewinngemeinschaft ihr noch Auszahlen. Sie ist in dieser Zeit fremdgegangen, mein Gehalt für ihre Weiterbildung und Lebenshaltungskosten mit auf den "Kopf" gehauen, ich habe am Haus gearbeitet und Handwerkerkosten gespart, als Dank dafür mußte ich meine Leistung ihr noch bezahlen. Na toll so eine Ehe, dummes blindes Vertrauen, genau das wollen dir die Beführworter (meist Frauen) hier einreden. Mit mir nie wieder, man kann in Menschen nicht hineinschauen, also vor dem Schaden klug sein mit allem was jeder dazu erforderlich findet.
Ich heirate nie wieder, daß steht fest und wer meint Steuern durch eine Ehe zu sparen, zahlt sie bei einer etwaigen Scheidung doppelt drauf.
FS ich würde mir nicht die "Pistole" auf dei Brust setzen lassen, aber ich kann dir auch keinen sicheren Weg diesbezüglich zeigen.
Jeder muß ihn selbst finden und am Ende wird es Erfahrung!

50m
 
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  • #42
Das erste was mir durch den Kopf ging, als ich dein EP gelesen habe, war:

Sie hat also die Einstellung "Wenn die Beziehung nicht nach meinen Spielregeln geführt wird, dann trenn ich mich eben." Heißt das etwa, sie kann die Liebe zu dir dann eben auf Knopfdruck wieder abschalten? Da würde ich mich zunächst mal Frage, wie stark diese Liebe wohl sein mag.
Ihrer Liebe solltest du dir schon sehr sicher sein, wenn du mit ihr einen Vertrag darüber abschließen willst.

Denn nichts anderes ist heiraten - ein Vertrag!
Frag sie doch mal, ob sie im Falle einer Heirat einverstanden wäre mit einem Ehevertrag, der so gestaltet ist, dass jeder nach einer Scheidung genauso dastehen würde, als wenn ihr euch getrennt hättet ohne verheiratet gewesen zu sein.
Will sie das nicht hast du den Beweis, dass es ihr nicht um einen "romantischen Liebesbeweis geht, sondern darum, dass sie im Falle einer Trennung zumindest noch ordentlich bei dir absahnen kann.

Seit ihr erstmal verheirate bekommt ihre Einstellung "Wenn die Beziehung nicht nach meinen Spielregeln geführt wird, dann trenne ich mich eben" übrigens ein ganz anderes Gewicht.

Zu den Kosten - gerade im Freundeskreis miterlebt:
Trennung nach 4 Jahren Ehe (keine Kinder), sie hat 2 Wochen später einen Neuen (Vermutung liegt nahe, dass sie ihn vorher schon kannst, aber nicht zu beweisen, ist auch irrelevant), sie 2 Monate nach der Trennung vom Neuen schwanger, zieht kurz darauf in sein Haus ein.
Ihr Noch-Ehemann stellt kurz darauf Trennungsunterhalt ein (sie hatte ein paar Monate vor der Trennung ihren Job gekündigt, weil er ihr nicht mehr gefiel, findet natürlich keinen Job).
Etwas über ein Jahr nach der Trennung wird die Scheidung ausgesprochen, sie hat inzwischen das Kind und lebt mit dessen Vater bereits seit über einem halben Jahr zusammen, inzwischen längst als Familie.
Sie hat für die letzten Monate bis zur Scheidung Nachzahlung des Trennungsunterhaltes eingeklagt - und ihn bekommen! Den zahlt man(n) nämlich IMMER, weil man bis zur Scheidung eben eine Wirtschaftsgemeinschaft ist.

Dazu kamen noch Gerichtskosten und seine Anwaltskosten in 4-stelligen Bereich.

w, 44
 
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  • #44
Jeden Menschen, der einen zu Dingen zwingt, die man nicht möchte und dies mit "wenn du mich liebst dann machst du das" scheinbegründet, sollte man ziehen lassen.
Solche Menschen haben eine verschobene Wahrnehmung der Realität.

Und dabei spielt es keine Rolle, ob das Analsex im Latexoutfit umgeben von Swingern ist, oder eben eine Heirat.

Da gibt es doch auch garnichts zu diskutieren.

Es gibt Menschen, die brauchen eine Heirat zum Leben und Leute die keine Heirat möchten - beides völlig legitim und in Ordnung.
Nicht in Ordnung ist es, Menschen den eigenen Willen aufzuzwingen und das dann auch noch schönreden zu wollen.

Der FS sagt, ich möchte das nicht, respektiere aber, dass du das möchtest, also lass ich dich ziehen.
Erwachsener und Respektvoller geht es doch garnicht.
Wer ihm daraus einen Vorwurf machen möchte, hat ein ernsthaftes Problem.
 
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  • #45
Erpressung ist ohnehin keine Basis für eine Beziehung. Jetzt schon wissen zu wollen was die Scheidung kostet, bevor du auch nur im Ansatz heiraten willst ist wirklich ei deutliches Zeichen.
Lass es einfach. Sag nein und nimm in Kauf wenn sie geht. Das kann sonst nur schiefgehen. Ich würde mir so was auch als Frau im Leben nicht bieten lassen. Wo fängt das denn an und wie viele Erpressungen kommen da nach? w46
 
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  • #46
ich lese in letzter Zeit ab und zu in diesem Forum.

Derzeitig würde ich das Risiko nicht eingehen wollen.
Ich würde sie ziehen lassen...
Liege ich falsch ???

Viele Grüße
m32

Vielleicht hat der FS die Entscheidung zur Trennung längst getroffen und braucht von uns nur noch den letzten Ruck ?!
Diesen Eindruck habe ich zumindest....
w41
 
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  • #47
Ich hatte eine Arbeitskollegin, die kurz nach der Scheidung schwer erkrankte und dauerhaft Arbeitsunfähig wurde (mit Ende 40). Nach der Scheidung bekam sie zunächst keinen Unterhalt, da sie selber arbeitete, die gemeinsamen Kinder waren bereits erwachsen.
Während ihrer langen Krankheit, und als absehbar war, dass sie nicht wieder in ihren Beruf zurück kam, hat sie dann Unterhalt von ihrem Ex-Mann eingeklagt und bekommen!
Und das, obwohl die Scheidung schon eine Weile zurück lag.

Bevor der Staat für jemanden aufkommt schaut er immer erstmal, ob nicht jemand anders für den Lebensunterhalt verantwortlich gemacht werden kann.

Sie will die Heirat per Erpressung erzwingen "Wenn du mich nicht heiratest, dann verlierst du mich".
Ein Mann wäre total verrückt eine Frau zu heiraten, die es normal findet ihre Wünsche per Erpressung durchzusetzen. Durch die Ehe wirst du nämlich erst richtig erpressbar.

"Wenn du mich nicht heiratest gehe ich" - alles klar, wer liebt geht nicht so einfach. Eine Frau, die einen nicht liebt, heiratet ein vernünftiger Mann jedoch nicht.
Eine Frau die heiraten will, obwohl es mit der Liebe zum Mann nicht so weit her ist, die will aus anderen Gründen heiraten - sie will sich eine Möglichkeit schaffen ihn im Falle einer Trennung abzocken zu können. Sei bloß vorsichtig, gerade wenn eine Frau die Einstellung hat dich zu so etwas zwingen zu wollen. Hat sie erstmal die Macht des Trauscheins hast du dann gar nichts mehr zu melden.

Hatte sie vor einer Heirat schon keine Skrupel zu gehen, wenn es nicht nach ihrer Nase läuft, dann hat sie nach der Heirat noch weniger Skrupel, denn jetzt bekommt sie auch noch Geld dafür.
 
  • #48
Wie erging es euch ? Wie teuer kam euch eine Scheidung ?
Würdet ihr wieder heiraten oder käme das nie wieder in Frage ?
Zu meiner Scheidung kam es, da mich meine Ex jahrelan belogen und betrogen hat.
Meine Freundin hat mir jedoch deutlich gemacht, dass es
nur eine Zukunft mit Heirat geben kann.
Derzeitig würde ich das Risiko nicht eingehen wollen.
Ich würde sie ziehen lassen...
Aus meiner Erfahrung kann ich dies nur befürworten. Aus heutiger Sicht würde ich es ebenso machen.

Die Scheidung kostete ca. 4000,00 Euro.
 
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  • #49
Meine Freundin hat mir jedoch deutlich gemacht, dass es
nur eine Zukunft mit Heirat geben kann.
Derzeitig würde ich das Risiko nicht eingehen wollen.
Ich würde sie ziehen lassen...
Liege ich falsch ???

Um einen Experten zu zitieren:

Al [zu Jefferson, der gerade Marcy geheiratet hat]: Spass beiseite. Lauf weg! Lauf schnell, lauf jetzt,
lauf ruhig, lauf weit. Lauf wie mexikanisches Wasser durch einen Touristen, der zum ersten Mal dort ist, aber das Schlüsselwort heisst: LAUF!

Spaß beiseite. Zu deiner Frage, was eine Scheidung kostet lautet die Antwort: Es gibt in Deutschland im Grunde genommen gar keine Scheidung. Es ist unmöglich, wieder in den Stand "ledig" zu wechseln. Unterhalt für Frau und Kind können dich 20 Jahre und mehr verfolgen.
Es gibt viele Männer, die nach einer Scheidung finanziell nie wieder auf die Beine kommen werden.

m, 44
 
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  • #50
Du meine Güte, das ganze Leben ist ein Risiko und irgendwann wird es Zeit, den Arsch in der Hose zu haben und zu seinen Lebensentscheidungen zu stehen. Wenn du schon nicht heiraten willst - oder sie nicht?- was machst du denn mit Hausbau, Kindern,....DAS sind verbindliche Entscheidungen. Vorausgesetzt, du liebst die Frau, hoffe ich, du lässt sie nicht ziehen. ( Eine Heirat muss natürlich trotzdem nicht innerhalb weniger Wochn erfolgen)
 
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  • #51
Allein schon die Art der Fragestellung ruft alle geschiedenen Männer auf den Plan, die sich zu kurz gekommen und über den Tisch gezogen fühlen . Wenn du diesen Möchtegern- "Ratgebern" glauben willst, so schnell davon rennen zu müssen,wie es nur geht, ok, dann renn. Wundere dich aber nicht, wenn du keine Beziehung wirst erleben können, in der du ankommen kannst.

Ob Heirat der einzige Weg ist? Das sehe ich nach einer schwierigen Scheidung heute sicher anders. Aber gesellschaftlich ist Heirat heute noch usus und wenn es Kinder gibt, eine verbindliche Anerkennung der eigenen Pflichten als Eltern - und die ja wohl nicht mit der Trennung aufgehoben werden kann - so wie es viele Männer gerne hätten. Diese vergessen dann gerne Absprachen, unter denen man Kinder plante und Frau auf berufliches Fortkommen verzichtete. Sind das dann auch die Männer, die eine Herdprämie besser finden als Krippenplätze, damit Frauen auch eigenstäöndig bleiben können? Zahlenmäßig muss es da wohl eine große Schnittmenge geben ....

Vor der Heirat schon über die Kosten einer Scheidung nachdenken??? Schluck, da wirds mir ganz anders, was geht in euren Köpfen vor. Dann lass es bleiben. Wer heiratet, geht erst mal davon aus, dass er zusammenbleibt, der hat doch wohl irgendwas wie Liebe im Sinn. Deien Bindungsängste scheinen zumindest größer als deine Liebe zu sein.

Eheverträge in Zeiten , wo man sich gut versteht, vielleicht nicht schlecht, je nach wirtschaftlichen Bedingungen, ....
Und nun fehlt nur noch, dass du schon jetzt nach der Adresse eines guten Scheidungsanwaltes fragst ;-)) Musst du dich da nicht selbst wundern und über dich lachen und erkennen, dass du auf dem flaschen Dampfer bist?
 
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  • #52
Ich kann beide Positionen verstehen - den Teil, der nicht heiraten will, weil er nicht die erforderliche Bindung an den Partner hat und auch nicht das Vertrauen in den Partner und den anderen, der gern heiraten möchte, die Verbindung richtig nach außen und zueinander erklären möchte.

Wenn ich meinem Partner nicht vertraue, dann möchte ich tatsächlich nicht mit ihm zusammen sein, sondern Platz für jemanden haben, der besser zu mir passt, den ich mehr lieben kann und gegen den ich weniger Vorbehalte habe. Klartext: ist die Situation so - Trennung, bloss keine Lebenszeit an so eine wackelige Partner schaft vershcwenden.

Wenn ein Teil heiraten will, um die Beziehung offiziell zu machen und auch gewisse Fürsorge füreinander herzustellen (gegenseitige Verpfllichtung) und der andere will das nicht, hat Angst, ausgenommen zu werden, dann würde ich sofort gehen, weil das nicht passt. Man verschwendet seine Lebenszeit mit dem falschen Partner, mit der Folge, dass irgendwann bestimmte Wege nicht mehr möglich sind. Ich mag grundsätzlich so depressiv-denkende lebensängstliche Menschen nicht, weil sie ihrem Partner die Lebensenergie wegfressen.

Fazit: Eine Frau die heiraten und Kinder haben will und Mann will das nicht, sollte den Mann prompt verlassen, sich bloss nicht um Jahre vertrösten lassen sondern einen Partner suchen, der gleiche Lebensziele hat. Die Zeit schnell für sie vorbei, in der das möglich ist.
Ein Mann, der nicht heiraten will, aber eine Partnerin hat, die das will, sollte sich prompt trennen, damit er nicht per Schwangerschaft zu einem Leben gezwungen wird, das er nicht führen will.

Sowas nennt man unterschiedliche Lebensstile und Lebensziele - beides hat seine Berechtigung, zueinander passen tut es nicht. Daher sollte man es direkt beenden, statt wichtige Jahre mit dem falschen Partner zu verdaddeln. Man bedauert es später unendlich - vor allen Dingen nach 20 Jahren unglücklicher Ehe und wenn man kurz nach der Scheidung einen neuen Mann findet, mit dem frau so unfassbar glücklich ist, tiefe Innigkeit leben kann und jeden Moment die Gemeinsamkeit spürt. da verflucht man jedes Jahr mit dem falschen Partner. Selbst das Alleinsein war besser.
 
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  • #53
Ich bin w, Mitte 40, war 15 Jahre verheiratet. Mein Ex hat mich von heute auf morgen wegen einer anderen Frau sitzen gelassen. Danach brach der Rosenkrieg zwischen uns aus. Seine Neue hetzte ihn gegen mich auf, Kommunikation war nur noch über Anwälte möglich. Meine Scheidung hat mich ungefähr den Wert eines Kleinwagens gekostet, meinen Ex aber auch (hihi), da er ja seine Anwältin ebenfalls bezahlen musste. Es kann also richtig teuer werden, wenn man nicht miteinander reden kann und die Anwälte alles regeln müssen. Ein Ehevertrag ist da sicher von Vorteil.
 
  • #54
@FS
Ziemlich übel, weil Frau sich auf einmal mir gegenüber als Mensch entpuppte, den ich so nicht kannte ... vollkommen fassungslos.
Auf dem Papier gar nicht so teuer, je nach dem wie man das über die Bühne bringt ca. 1500,- bis ..... Insges. bei mir ca. 20k, was aber an meiner mentalen Verfassung lag.
Würdet ihr wieder heiraten oder käme das nie wieder in Frage ?
??? Ich denke eher nicht, würde es aber grundsätzlich nicht ausschließen.
Persönlich ist mir das Heiraten überhaupt nicht wichtig.
Viele Grüße m32
Dann lass es, solange du nicht selber für die Frau so empfindest.
M43
 
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  • #55
Ich hab das Gefühl, ich sei im falschen Film gelandet, wenn ich die Beiträge hier lese...oder im falschen Land..Muss mich echt Gedanken darüber machen.
Als ich vor langer Zeit heiratete, war der Grund dafür einzig und alleine LIEBE!!! Ich wäre niemals auf die Idee gekommen, nachzudenken, wieviel mich womöglich die Scheidung kosten würde...
Jetzt bin ich geschieden, die Scheidung hat mich vor allem emotional und psychisch sehr belastet. Dass ich mit nichts aus der Ehe rausgekommen bin, dass ich mein ganzes Leben neu aufbauen musste, auch meine finanzielle Basis war/ist zweitrangig. Das ganze Leben ist ein Risiko..und letztendlich ungesund: es endet für alle gleich...:)
Heute bin ich wieder in meinem Leben angekommen, habe sehr guten Kontakt zu meinen Kindern, einen liebevollen Partner. Und JA, ich würde wieder heiraten, vom ganzen Herzen, weil es für mich emotional eine große Bedeutung hat. Finanziell bin ich viel schlechter gestellt, als mein Partner und ich würde ihm selbst vorschlagen, einen Ehevertrag und sonstwas abzuschließen, damit ich später nicht von seinem "Reichtum" profitieren kann. Ich will sein erarbeitetes Geld und Aktien, Rücklagen nicht. Ich will IHN! Aus Liebe und nicht aus Berechnung.
Eine Beziehung in Liebe ist für mich eine Gemeinschaft. Und wenn jemand Bedenken hat , was er verliert im Falle des Falles, kann sich ja absichern. Aber solche paranoide Angst vor der Ehe zu haben, ist schon krankhaft...Ich möchte nicht mit 70 den Mann, den ich liebe als meinen Freund vorstellen müssen, der noch dazu woanders wohnt. Das ist für mich keine Beziehung.
Ich arbeite für meine Lebenshaltungskosten und brauche kein fremdes Geld. Aber das Gefühl, ich bin DIE, mit der er leben und in Liebe alt werden möchte ..das möchte ich. Ich höre hier nur Verlust, Verlust, Verlust. Traurig, dass die Menschen nicht mehr fähig sind wirklich innig zu lieben..
w45.
 
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  • #56
@45 - leider haben viele geldgeile Exfrauen, Ehe-Fremdpopperinnen und PAS-Mütter, die den Vätern ihre Kinder vorenthalten, ihn aber als Zahlesel ausnutzen - gemeinsam mit der Un-Rechtssprechung in Deutschland, unterstützt von Jugendämtern, Richtern, Rechtsanwälten und Gutachtern, diese ursprüngliche Grundvertrauen in Ehe und Familie kaputt gemacht. Zurück bleiben Ängste, doch mal an die Falsche zu geraten - Beispiele gibt es zuhauf, bei denen Männer/Väter finanziell wie emotional auf der Strecke bleiben und den Rest ihres Lebens völlig ruiniert sind - Gewinnerinnen dabei sind bis zu 95 % die Frauen! Wie gesagt, unterstützt von o.a. Maschinerie! Daher kann ich es keinem Mann verübeln, wenn er sich diese Gedanken VORHER macht und entsprechend handelt. Denn selbst Faulheit der Ehefrau wird fürstlich belohnt. Der Preis, den ein Mann zahlen muss, ist einfach zu hoch! w/44
 
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  • #57
  • #58
Es gibt viele Männer, die nach einer Scheidung finanziell nie wieder auf die Beine kommen werden.
Schuldnerberatung: 33 % der Verschuldeten: Wegen Ehe und Scheidung.

Ein Mann nannte mir: 850,- Euro Unterhalt/Monat an seine ex-Ehefrau = die Hälfte seines Netto-Einkommens. Wären sie zusammen geblieben = billiger ?
Also weiter voll arbeiten, aber auf Hartz-4 Niveau leben. Welche andere Frau wolle so einen Mann ?

Aber auch Frauen zählen zu den (verschuldeten) Scheidungsopfern. z.B. wegen gemeinsamer Kredite, oder Kredit für den Ehemann aufgenommen.
Oder finanziell angespannt = knietief im Dispo-Kredit, und kein finanzieller Spielraum mehr, um den Dispo zurück zu zahlen.
z.B. wenn kein Unterhalt/Kindesunterhalt gezahlt wird.
Also nicht aus eigenem Fehlverhalten, sondern durch den ex-Ehemann oder äußere Umstände in die Schulden geraten.

Eine ex-Unternehmersgattin bekam bei ihrer Scheidung umger. 15.000 Euro/Monat Unterhalt zugesprochen. (Kinder erwachsen, Frau arbeitsfähig ?)
Sie protestierte, weil sie umger. 25.000 Euro verlangte. Zur Besitzstandswahrung ihrer gesellschaftlichen Position und bisherigen Lebensstiles. Darunter drei Reitpferde. Das Gericht hielt aber umger. 15.000 Euro dafür ausreichend.

Gesetzlich gilt: Jeder ist nach der Scheidung für seinen Lebensunterhalt selber verantwortlich.
Wozu dann Unterhalt zahlen, wenn der Andere keine Arbeit bekommt, oder nicht arbeiten kann ?
Das hat doch m.E. mit der gewesenen Ehe nichts zu tun. Da sollte die Arbeitslosenversicherung oder der Staat eintreten. Wie bei Nicht-Verheirateten.

So manche Männer sehen nicht ein, wofür sie nach der Scheidung noch Unterhalt zahlen sollen ?
Denn im Gegenzug bekommen sie keine Dienstleistungen mehr, wie kochen, waschen, putzen, etc.

Gemeinsame Kinder werden dann ggf. als Hobby der Frau betrachtet:"Die Frau wollte doch die Kinder haben"
Und sie denken sich dann: Warum soll ich für das "Hobby" meiner ex-Frau zahlen ?
 
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  • #59
Ich sehe es ähnlich wie Gast 54. Ganz schreckliche Beiträge sind hier zu lesen. Wenn Du, FS nicht heiraten willst, ist das vollkommen in Ordnung. Das muss jeder selbst wissen.
Ich bin nach 20 Jahren Ehe geschieden worden und unsere Scheidung war völlig problemlos und günstig. Allerdings hatten wir von Anfang an eine Ehevertrag. Und ganz ehrlich - ich persönlich kenne keinen Mann , der so unglaublich von seiner Frau ausgenommen wurde.
Übrigens bin ich seit einiger Zeit das 2. mal verheiratet. Mein Mann wollte das ebenso wie ich. Wieder mit Ehevertrag.
 
  • #60
Solange die Frau einen Job hat und verdient, kannst Du Dich mit einem Ehevertrag absichern. Wird die Frau jedoch zu einem Sozialfall, hat entweder kein oder zu wenig Einkommen bzw. steht auf der Straße, dann ist der Ehevertrag ungültig weil er gegen die guten Sitten verstößt.

Aber wenn ihr beiden schon über 6 Monate zusammen lebt, dann habt ihr schon eine eheähnliche Lebensgemeinschaft und die Frau hat die selben Rechte, wenn Du Glück hast, weiß sie es nur noch nicht.
 
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