• #1

Was ist hier los? Warum integriert er mich nicht?

Hallo liebes Forum

Seit über zwei Jahren bin ich mit meinem Freund zusammen. Wir sind beide geschieden und haben beide Kinder.
Ich würde sagen, dass er ganz gut in mein Leben integriert ist. Er kommt sehr gut mit meinen Kindern aus und sieht sie auch regelmäßig einmal die Woche, wenn er zu uns kommt.
Wenn seine Kinder bei ihm sind, sehen wir uns meistens nicht, haben viel weniger Kontakt, meist nur kurze Nachrichten. Das scheitert leider dann an ihm.

Seine Eltern kommen ihn rund alle zwei Monate besuchen. In zwei Jahren gab es bisher ein Treffen mit seinen Eltern und allen Kindern. Ich hatte die Eltern auch schon zwei Mal eingeladen, wurde dankend abglehnt. Dann wollten die Eltern mich nicht treffen wegen Corona. Jetzt sind sie geimpft. In zwei Jahren habe ich die Eltern rund 5 Mal gesehen, war immer nett zu ihnen, hab Weihnachtsgeschenke gemacht etc.

Insgesamt fühle ich mich da zurückgewiesen. Wenn seine Kinder und Eltern da sind, bleibe ich eigentlich immer aussen vor. Ich oder wir werden weder eingeladen und meine Vorschläge, wie man sich trotz Corona treffen kann, werden abgewiesen.

Ich habe selbst genug zu tun, habe Job, Kinder, Hobbies, Freunde. Mit all diesen Umständen sehen wir uns zweimal die Woche. Ich sehe auch ein, dass mehr unrealistisch ist. Aber ich möchte nicht immer ausgeschlossen werden, wenn seine Kinder und Eltern da sind und dass wir uns dann insgesamt noch weniger sehen.

Ich habe dies schon mehrfach angesprochen. Er gibt als Grund Corona an, dass er einfach die Zeit alleine mit der Familie verbringen will. Es kam auch schon vor, dass er auf mein Nachfragen, warum wir uns nicht treffen mit Funkstille reagiert hat, bis Eltern und Kinder wieder weg waren.
Es ist insgesamt unausgeglichen. Würde ich ihn nicht integrieren, würden wir uns kaum sehen. Aber er integriert mich nicht und ich muss es aushalten?

Ich frage mich ernsthaft, ob er mir hier etwas verschweigt. Die Eltern mögen mich angeblich.



Was ist hier los? Wie schätzt ihr das ein?
 
  • #2
Du hast nicht geschrieben, wie lange er schon geschieden ist. Aber eigentlich auch egal. Ich sehe das so, dass eure Beziehung nicht "das Richtige" ist (nicht im Sinne von "nicht passend", sondern im Sinne von "es kann nur eine Person geben, die das sein kann), Das "Richtige" war und ist die Ehefrau und die Ehe, sie waren eine Familie. Er hat sich noch nicht aus der Vorstellung verabschiedet, dass Ehen zu Ende gehen können. Er hat noch nicht begriffen, dass man danach auch noch eine "richtige Beziehung" haben kann.

Bei den Eltern weiß man nicht, ob das nicht mehr von ihm ausgeht, aber ich denke, die ticken genauso. Seine Frau ist seine Exfrau, Du bist irgendeine Freundin, die nicht zur Familie gehört. Die man zwar wahrnimmt in ihrer Existenz und nichts Persönliches gegen sie hat, aber die Stelle der Exfrau kann sie nicht besetzen.

Würde ich ihn nicht integrieren, würden wir uns kaum sehen.
Das sollte Dir ein Zeichen sein, statt dass Du hier Abhilfe schaffst.

Aber er integriert mich nicht und ich muss es aushalten?
Nein, ich würde gehen. Ich denke nicht, dass das besser wird. Und Du kannst Leute nicht zwingen, Dich als "richtige Partnerin" zu sehen. Weder ihn noch die Eltern. Je schneller Du erkennst, als was und wieviel Dich einer in seinem Leben haben will, umso eher kannst Du entscheiden, ob Du bleiben willst. Aber nicht, wie Du ihn dazu kriegst, die Dinge so zu sehen wie Du.

Ich vermute mal, es ist Dir nie in den Sinn gekommen, dass einer auch so ticken kann, deswegen kämpfst Du immer noch. Aber ich denke, es gibt nicht wenige solche Leute, die die EINE "richtige" Beziehung hatten. Dort floss alles rein, was an Energie für Beziehung und an Hoffnung und Erwartung diesbezüglich da war, und das wurde enttäuscht. Das gesamte Beziehungskonzept ist geplatzt. Alles, was danach kommt, ist nur in der Peripherie, es gibt weder Zusammenziehen noch gemeinsame verbindliche Geldausgaben, schon gar nicht Gedanken daran, es noch mal so haben zu wollen mit Heirat und Familienverband.

Vielleicht ist es für ihn auch einfach noch zu früh. Wenn die Scheidung erst ein Jahr her war, als ihr euch kennenlerntet, wäre das schon deswegen möglich, dass er noch was verarbeitet. Auf jeden Fall denke ich, dass Du nur "die Freundin" bist und auch so gesehen wirst. Du bist nicht "die Frau, die Partnerin". Wie auch, ihr habt ja kaum gemeinsamen Alltag, aber das ist auch nicht zu ändern, weil er das sicher nicht wollen würde, und an Deiner Stelle würde ich es auch nicht wollen. Denn ich denke, er ist überhaupt nicht offen für was "richtiges" Neues.
 
  • #3
In zwei Jahren gab es bisher ein Treffen mit seinen Eltern und allen Kindern.

In zwei Jahren habe ich die Eltern rund 5 Mal gesehen,
Also gemeinsame Treffen, Eltern, deine Freund und Du, ohne deine Kinder sind möglich? Oder hast Du Aufwand deine Kinder fremd zu betreuen? Willst Du dies überhaupt? Und wie alt sind deine und seine Kinder? Wie ist die Geschlechtsverteilung (Junge(n), Mädchen)? Ist hier evtl. der Altersunterschied enorm, dass die älteren Kinder, die jüngeren ablehnen könnten, weil sie nichts mit ihnen anzufangen wissen? Oder Junge mag nicht mit Mädchen spielen?

Ich habe selbst genug zu tun, habe Job, Kinder, Hobbies, Freunde. Mit all diesen Umständen sehen wir uns zweimal die Woche. Ich sehe auch ein, dass mehr unrealistisch ist.
Auch hier? Wenn ein MEHR unrealistisch ist und nicht machbar, warum arbeitest Du dich daran ab, wenn du doch keine Möglichkeit hast, bei Treffen dabei zu sein oder diese organisiert zu bekommen? Oder wenn Du danach einfach nur erschöpft bist oder andere Verpflichtungen dadurch liegen bleiben?

Ich frage mich ernsthaft, ob er mir hier etwas verschweigt. Die Eltern mögen mich angeblich.
Wie sieht eure Entfernung zueinander aus? Wie gern wollen deine Kinder zu ihm und seine Familie, wie gern fremde Kinder bei Euch zu Besuch?
Bei den Eltern gehe ich davon aus, dass diese Anfang 60zig sind. Die Eltern können dich gern haben und auch Kinder mögen, aber nicht unbedingt stress-/lärmresistent sein, wenn Du mit deinen Kindern und er mit seinen Kindern (von wieviel Kindern sprechen wir, 4-5(?), in unterschiedlichen Altersstufen) um die Eltern rumwuselt und er seine Aufmerksamkeit mit Deinen Bedürfnissen, den Bedürfnissen deiner Kinder, seiner Kinder teilen muss, und gar keine Zeit findet, sich mit seinen Eltern zu unterhalten. Sprich es aber mal an, wie der Ablauf mit seinen Eltern geplant ist und ob Du nachträglich mal dazustossen kannst, gerade dann und auch, wenn seine Eltern mit ihren Enkeln sich beschäftigen.
 
  • #4
Insgesamt fühle ich mich da zurückgewiesen. Wenn seine Kinder und Eltern da sind, bleibe ich eigentlich immer aussen vor. Ich oder wir werden weder eingeladen und meine Vorschläge, wie man sich trotz Corona treffen kann, werden abgewiesen.
Du bist seine Schattenfrau, das 5. Rad am Wagen, du lässt es mit dir halt einfach machen, deshalb klappt das so gut für ihn!
Ich habe selbst genug zu tun, habe Job, Kinder, Hobbies, Freunde. Mit all diesen Umständen sehen wir uns zweimal die Woche. Ich sehe auch ein, dass mehr unrealistisch ist. Aber ich möchte nicht immer ausgeschlossen werden, wenn seine Kinder und Eltern da sind und dass wir uns dann insgesamt noch weniger sehen.
Denke mal darüber nach, mit dir kann er es machen. Ich würde so ein pubertäres Spiel niemals mitmachen, meine "S" Werte, meine Aufrichtigkeit, und meine Authentizität mir selbst gegenüber, würden das niemals zulassen!
Ich habe dies schon mehrfach angesprochen. Er gibt als Grund Corona an, dass er einfach die Zeit alleine mit der Familie verbringen will. Es kam auch schon vor, dass er auf mein Nachfragen, warum wir uns nicht treffen mit Funkstille reagiert hat, bis Eltern und Kinder wieder weg waren.
Es ist insgesamt unausgeglichen. Würde ich ihn nicht integrieren, würden wir uns kaum sehen. Aber er integriert mich nicht und ich muss es aushalten?
Corona ist nur eine zeitangepasste Ausrede und Vorwand, die Wahrheit, die sich dahinter verbirgt, ist eine ganz andere! Leide nicht und trenne dich, das wird niemals anders und niemals besser!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #5
Du suchst Ausreden, dass du ja auch so viel zu tun hättest. Du verleugnest deine Bedürfnisse. Ich finde es schon normal, dass man sich in einer guten Beziehung mit Kindern TÄGLICH sieht. Wie will man sonst einen Alltag haben?
Ich würde das, was ihr habt als Affäre bezeichnen.

Auch das Verhalten von den Eltern ist merkwürdig. Ein Mann, der dich liebt, würde Klartext mit den Eltern reden, damit diese eine Chance haben, sich mit dir anzufreunden. Mit den Eltern hat das nichts zu tun. Dein Freund bezieht keine Position. Von seiner vorherigen Ehe ist er ein verwöhnter Mann, der es heute zu locker nimmt.
In einer guten Beziehung kommen die Eltern gerne, aber da ist viel Arbeit von ihm notwendig, um dieses gute Verhältnis zu schaffen.

Nein, du musst gar nichts aushalten. Ich finde es nicht ideal, wenn du integrieren musst. Er liebt dich nicht so, wie es sein sollte. Punkt.
Liegt eben auch daran, dass er schonmal verheiratet war und ausgelutscht ist und diese Dinge nicht mehr so ernst nimmt, wie wenn man ein frisches, unbefangenes Paar ist.
 
  • #6
Hallo @Rita84 , ich habe das Gefühl, dass dein Partner nicht zu dir steht, dass irgendwas an dir oder an deinen Kindern ihm peinlich ist, er euch als unpassend empfindet, sich schämt und daher aktiv versucht, euch von seiner Familie fern zu halten. Kann das sein? Fühlt sich ungut an.

W36
 
  • #7
Wie ist sein Verhältnis zu seiner Exfrau? Wie sehen die Eltern die Trennung? Wie lange und unter welchen Umständen ist die Trennung erfolgt? Wie sehr sind die Kinder involviert?

Es gibt in dem Punkt einen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Frauen haben in der Regel die Kinder, die sie auch als Druckmittel einsetzen können.
 
  • #8
Er integriert dich nicht, weil er keine Zukunft mit dir plant. Du bist eine sogenannte Übergangsfrau/Affäre. Durch dich kommt er über seine langjährige Ehe hinweg bzw. fürs Bett bist du gut genug. Ab und zu wirft er dir was hin, damit du nicht abspringst/Stress machst. Rechne damit, dass er sich bereits anderweitig umschaut oder zur Ehefrau zurückgeht. Sorry, aber du bist es nicht für ihn.
 
  • #9
@Sommergold: hab ich schon mal angesprochen, er hat es verneint. Aber ich habe auch so ein Gefühl, dass er da nicht zu mir steht.
 
  • #10
Er ist nunmehr 6 Jahre getrennt, seit 4 geschieden.
Verhältnis zur Ex ist solala. Sie können sich über die Kinder gut unterhalten. Sonst findet er, dass sie sich zuviel in sein Leben mit den Kindern einmischt.
 
  • #11
Jeder hat einen Jungen und ein Mädchen, also insgesamt 4 Kinder zwischen 5 und 11 Jahren. Meine Kinder sind gerne mit ihnen zusammen, seine Kinder, so wie ich es wahrnehme, auch gerne. Manchmal gibt es aber Beschwerden von seinen.
 
  • #12
Ich will ausserdem noch erzählen, dass er die Neigung hat, schwierige Dinge nicht zu sagen oder erst viel später. Er hat mir nach und nach von kleinen Konflikten in seinem Umfeld erzählt, denen er mit Totschweigen aus dem Weg geht.
Zum Beispiel hat er mir erst nach 9 Monaten erzählt, dass er Epilepsie hat. Er ist gut medikamentös eingestellt ist. Das war für mich befremdlich, weil er da über Monate versteckt hat, dass er Medikamente nimmt. Auch wissen seine Kinder nicht mal davon.
 
  • #13
Zum Beispiel hat er mir erst nach 9 Monaten erzählt, dass er Epilepsie hat.
Wer nicht aufrichtig und nicht authentisch sich gibt und zeigt, der wird es niemals schaffen Vertrauen aufzubauen, denn ohne Vertrauen ist eine Liebesbeziehung nicht möglich und ich glaube auch, dass er dich nicht liebt, du ihn schon etwas mehr! Ich sehe keine Chance für dich, selbst bei allen Anstrengungen von dir, er steht nicht zu dir, die Frage lautet, was willst du mit so einem Mann, dich lediglich hinhalten und warmhalten lassen?
 
  • #14
...oder steht er nicht zu ihr, weil er allen um ihn herum recht machen möchte, wenn diese leicht ihren Unmut kundtun, so könnten die Eltern sie wirklich mögen, aber mal was gesagt haben, ein Kind war mal zu anstrengend, zu frech, zu laut und er hat es als Beschwerde aufgefasst.
Auch schreibt die FSin, sie hätte seine Eltern gesehen, also wirklich nur gesehen und kurz „Hallo“ gesagt oder auch mal unterhalten und einen Tag zusammen verbracht? Und wenn Du ihm signalisiert 2 Tage die Woche sind okay und für Dich gerade noch zu bewältigen, dann kann man plötzlich aufdrehen und meinen, täglich geht immer und Wochenende. Spreche nochmals mit ihm und bitte ihn ehrlich zu sein, warum er dich scheinbar mit einer Ausrede auf Abstand hält, denn er kann auch mit seinen Eltern telefonieren, es findet sich auch bei einem gemeinsamen Treffen mit dir Zeit für ein paar Gespräche mit seinen Eltern, und Corona und Impfen, das Risiko solltet ihr beide gemeinsam abwägen, denn aus der Welt verschwinden, wird es nicht.
 
  • #15
Aber ich möchte nicht immer ausgeschlossen werden, wenn seine Kinder und Eltern da sind und dass wir uns dann insgesamt noch weniger sehen.
Also du willst dabei sein weil du dann mit deinen Freund zusammen bist. Das will er nicht.
Ist doch auch klar, wenn er seine Kinder oder Eltern trifft, dann möchte er mit denen etwas unternehmen oder einfach nur reden und nicht etwas mit dir unternehmen.
Du kommst da recht dominant rüber. Möchtest du bei diesen gemeinsamen Treffen auch den Ton angeben oder kannst du dich auch mal zurückhalten? Z.B. wenn er mit seinen Kindern über gemeinsam Erlebtes mit der Mutter der Kinder spricht.
Ansonsten bist du der x-te Fall, wie schaffe ich es das der Mann sich so verhält wie ich es wünsche.
 
  • #16
@Andere Frau:
Ach was, ein Mann mit A in der Hose, der seine Partnerin liebt, verhält sich total anders!
Wo ein Wille ist, ist immer ein Weg da, wo der Wille fehlt, sind jede Menge Ausreden da!
Sprechen nützt doch gar nichts, wenn es nicht passt, wie in diesem Fall, nicht Worte zählen, nur Taten zählen!
 
  • #17
Er gibt als Grund Corona an, dass er einfach die Zeit alleine mit der Familie verbringen will. Es kam auch schon vor, dass er auf mein Nachfragen, warum wir uns nicht treffen mit Funkstille reagiert hat, bis Eltern und Kinder wieder weg waren.
Sein Verhalten geht überhaupt nicht. Sehr lieblos, da wäre ich sofort weg, sowohl diese Begründung, als auch die Funkstille sind NoGos. Seltsam, dass du dir das gefallen lässt.

Als mögliche Erklärungen (die aber NICHTS am unmöglichen Verhalten seinerseits ändern) sehe ich:
Er liebt dich nicht wirklich
Du bist ihm vor der Familie peinlich
Seine Familie lehnt dich sehr stark ab, warum auch immer
Er führt ein Doppelleben und betrügt dich.
 
  • #18
Er ist nunmehr 6 Jahre getrennt, seit 4 geschieden.
Verhältnis zur Ex ist solala. Sie können sich über die Kinder gut unterhalten. Sonst findet er, dass sie sich zuviel in sein Leben mit den Kindern einmischt.
Dann finde ich, sollten auch seine Eltern eine Trennung (und Dich als neue Partnerin) akzeptieren.
Wenn er seine Eltern einlädt, wäre aus meiner Sicht nach 2 Jahren völlig "normal", dass Du dabei bist. (Wenn die Eltern ihn und Dich nicht einladen, ist das ihre Sache.) Es ist seine Sache, da die Initiative zu ergreifen.

"Corona" ist mittlerweile die Lieblingsausrede für alles mögliche. Würde ich nicht mehr akzeptieren. Wer trotz Impfung noch ein Problem hat, sollte seine Sozialkontakte dann einfach komplett einstellen.
 
  • #19
Ich würde sagen, dass er ganz gut in mein Leben integriert ist. Er kommt sehr gut mit meinen Kindern aus und sieht sie auch regelmäßig einmal die Woche, wenn er zu uns kommt.
Wenn seine Kinder bei ihm sind, sehen wir uns meistens nicht, haben viel weniger Kontakt, meist nur kurze Nachrichten. Das scheitert leider dann an ihm.
In beiden Fällen ist die Mutter die Hauptkümmerin, aber erkenne den Unterschied: Deine Kinder sind immer bei Dir, selten bei ihrem Vater. Daher kannst Du Dich auch einmal die Woche nebenbei um einen Mann kümmern, ohne dasss ihnen was fehlt.
Seine Kinder sehen ihn offensichtlich seltener und wenn sie da sind, dann will er sich um sie kümmern, damit sie sich ihm nicht restlos entfremden.

Verhältnis zur Ex ist solala. ...findet er, dass sie sich zuviel in sein Leben mit den Kindern einmischt.
Ist kein Wunder bei diesem Modell was ja ausdrückt, was vorher war: er kennt die Kinder so wenig, dass sie immer noch was zum Gelingen beizutragen hat.
Damit musst Du leben, wenn Du einen Mann mit diesem Modell auswählst, dass er die Kinderzeit mit ihnen ungeteilt nutzen will, um sie nicht ganz zu verlieren.

Dann wollten die Eltern mich nicht treffen wegen Corona.
Die Eltern sind in der Risikogruppe. Da sind sie gut beraten, so zu handeln, solange sie nicht geimpft sind - habe ich auch gemacht.
Und jetzt wo sie geimpft sind und das ist ja kein 100%-Schutz, da denkt man auch darüber nach, mit wem man sich trifft und mit wem nicht.

Ich denke, ihr habt einfach ein komplett unterschiedliches Verantwortungsbewusstsein. Deines ist eher gering, Deine Bedürfnisse nach Geselligkeit sind Dir wichtiger als Vorsorge und man kann davon ausgehen, dass Deine Kinder das ähnlich sehen - daher ist in Deinem Haushalt stets eine große Virendichte anzunehmen.
Es ist eine Einstellungssache, aber auch ich bleibe zu solchen Leuten auf Distanz, die mit großem Engagement neuen Varianten den Zuchtboden bieten. Ihr Verhalten zeigt, dass sie das ähnlich sehen.
Da kannst Du nichts machen - musst Du hinnehmen oder auch auf Distanz gehen, d.h. sie von Deiner Wunschliste streichen.

Ich oder wir werden weder eingeladen und meine Vorschläge, wie man sich trotz Corona treffen kann, werden abgewiesen.
Sie meinen, dass Du die die Problemlage im Grundsatz nicht verstanden hast und Dein Vorschlag nichts taugt.
Oder sie sehen die Enkel und den Sohn so selten, dass sie die Zeit mit Dir nicht teilen wollen, vielleicht auch, weil Du recht dominant ihnen gegenüber bist, wie so viele mit starken sozialen Bedürfnissen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #20
Dann finde ich, sollten auch seine Eltern eine Trennung (und Dich als neue Partnerin) akzeptieren.
Die Eltern dürfen selber entscheiden, ob die die knappe Zeit (alle 2 Monate) mit Sohn und Enkeln noch mit einer anderen Frau und deren Kinder teilen wollen oder nicht.
Mal im Ernst: wer will das, insbesondere wenn der Mann garnicht klarmacht, dass sie die neue Frau in seinem Leben ist. Hierin liegt doch das wahre Problem oder wie sonst erklärst Du Dir nur einmal Treffen in der Woche obwohl die Kinder nicht bei ihm leben?

Da hat er nun wirklich Zeit genug für mehr - nimmt sie sich aber nicht.
Die FS zimmert sich lieber die Eltern als Feindbild, statt auf die wahre Problemquelle zu gucken - ihn und seine Haltung ihr gegenüber. Sie steht nunmal in der Interessenhierarchie bei ihm weit unten. Das muss sie halt realisieren und ihn auch nicht zum Zentrum ihres lebens machen wollen. dafür ist er der falsche Mann, bzw. sie für ihn die falsche Frau.
Und dass er die Frau, die ihn so wenig interessiert nicht auch noch dabei haben will wenn er alle 2 Monate seine Eltern sieht (sie coronabedingt vermutlich in den letzten 1,5 Jahren viel seltener gesehen hat) finde ich nachvollziehbar. Das ist bei ihm reine Familyzeit - er, die Kinder, die Großeltern. Daraus folgt: er sieht sie nicht als neue Frau in seinem Leben und nur er weiß warum.

Wenn er seine Eltern einlädt, wäre aus meiner Sicht nach 2 Jahren völlig "normal", dass Du dabei bist.
Korrekt, aber:

Er hat mir nach und nach von kleinen Konflikten in seinem Umfeld erzählt, denen er mit Totschweigen aus dem Weg geht.
Und was ist nun Dein Problem damit? Er macht mit Dir wovon Du weißt, dass er es generell tut - ist seine Persönlichkeit und die ist Dir gegenüber die gleiche wie anderen gegenüber. Entweder magst Du das oder ab dafür - ändern wird er sich nicht mehr.

Wer trotz Impfung noch ein Problem hat, sollte seine Sozialkontakte dann einfach komplett einstellen.
Warum? Er kann sie auf die reduzieren, die ihm wirklich wichtig sind und dazu gehört die FS offensichtlich nicht. Das muss der "Betroffene" für sich realisieren und sein Bedrängen der anderen einstellen.

Mein Eindruck ist, dass sehr viele das gerade tun - soziales Umfeld bereinigen und diejenigen, die der Flurbereinigung zum Opfer fallen, nicht verstehen können und wollen warum das so ist.
An dem Thema wird sichtbar, was passt und womit sie sich wohlfühlen und mit welchen Leuten eher nicht. Akzeptieren statt bekämpfen ist da die erste Wahl.
 
  • #21
Ich verstehe nicht, warum du dir solche Gedanken wegen der Schwiegereltern machst. Meine Erfahrung ist, dass Eltern sich so verhalten, wie es sich das erwachsene Kind, in dem Fall dein Partner, wünscht. Wenn er dich überall dabei haben möchte, werden die nichts sagen, dich ebenfalls einladen. Wenn er sagt, sie sollen dich besser behandeln, dann werden sie es tun. Dein Problem ist dein Partner. Finde heraus, warum er sich dir gegenüber so verhält, wie er sich verhält.
 
  • #22
er sieht sie nicht als neue Frau in seinem Leben und nur er weiß warum.


Korrekt, aber:


Und was ist nun Dein Problem damit? Er macht mit Dir wovon Du weißt, dass er es generell tut - ist seine Persönlichkeit und die ist Dir gegenüber die gleiche wie anderen gegenüber. Entweder magst Du das oder ab dafür - ändern wird er sich nicht mehr.
Mein Problem damit ist, dass er mir verschweigt, warum ich bei den Treffen nicht dabei bin... Und warum ich auf seiner Prioritätenliste weit unten bin bzw. er verneint, dass es so sei. Ich sei ihm klar sehr wichtig, es sei nur wegen Corona. Alles wäre natürlich anders, wenn wir zusammen würden (will er unbedingt).
 
  • #23
@godot, da liegst du total falsch. Die FSin will sich weder vordrängen noch verlangt sie zu viel. Sie möchte verstandlicherweise einfach mehr in sein Leben einbezogen werden und das tut er nicht, weil sie ihm nicht wichtig ist.
Liebe Rita84, du hast mit deinem Freund keine Zukunft. Wenn du für ihn etwas bedeuten würdest, würde er dich immer bei sich haben wollen, und das gegen alle Widerstände, falls es solche gibt. Aber der Haupt-Widerständler ist er.
 
  • #24
Danke für alle Rückmeldungen bisher.

Für alle, die mir raten, mich zu trennen. Ja, es kreist mir diese Tage ständig im Kopf und auch schon früher. Grund war immer diese fehlende Integration und die Kommunikationsverweigerung darüber. Ich habe es bisher nicht gemacht
-wegen seinen Versprechungen, dass es sich ändern wird,
-weil ich ihn liebe und er mir sagt, dass er mich liebt
-weil meine Kinder ihn sehr gern mögen
-weil wir sonst eine gute Zeit miteinander haben
-weil ich selbst an mir zweifle, dass meine Erwartungen zu hoch wären.

Bin ich dominant?
Ich erkläre mal noch besser, wie oft die Kinder bei ihm sind. Die Kinder sind 3 Tage die Woche bei ihm. Im Grunde genommen, könnten wir uns in den restlichen 4 Tagen auch mehr als zweimal sehen. Dann müsste er jeweils zu mir kommen. An einem Abend hat er aber einen geselligen Sporttermin (Sport und und nachher was trinken) und am anderen Abend trifft er sich ab und an mit einem Nachbarn.

Seine Eltern kommen oft eine knappe Woche. Wenn seine Kinder und Eltern da sind, war ich bisher in zwei Jahren einmal dabei (inkl. meiner Kinder).
Jetzt zum Beispiel sind bei uns Ferien, meine Kinder sind bei ihrem Vater. Ich hätte einfach den Wunsch mal an einem Abend nach meiner Arbeit dabei zu sein, nach dem Frühstück mich auf dem Weg zur Arbeit zu machen. Ich finde da meinen Wunsch eigentlich nicht dominant. Ich mach auch gerne am Abend das mit, was halt dort in der Familie gemacht wird.

Einmal gab es ein Treffen im Restaurant mit meinem Papa, meinen Kindern, meinem Freund und seinen Eltern, wo wir (mein Papa und ich) sie eingeladen haben. Ich würde mir wünschen (Betonung auf wünschen, es ist keine ausgesprochene Forderung von mir), dass es da mal eine Einladung von der anderen Seite geben würde.
 
  • #25
Ich weiss insgesamt, dass es Mist ist. Daher suche ich hier Ratschläge. Es muss sich auf jeden Fall etwas ändern.
 
  • #26
Mein Problem damit ist, dass er mir verschweigt, warum ich bei den Treffen nicht dabei bin... Und warum ich auf seiner Prioritätenliste weit unten bin bzw. er verneint, dass es so sei. Ich sei ihm klar sehr wichtig, es sei nur wegen Corona. Alles wäre natürlich anders, wenn wir zusammen würden (will er unbedingt).
Hier hab ich einen kleinen Tippfehler gemacht: ZusammenZIEHEN würden
 
  • #27
Mein Problem damit ist, dass er mir verschweigt, warum ich bei den Treffen nicht dabei bin... Und warum ich auf seiner Prioritätenliste weit unten bin bzw. er verneint, dass es so sei. Ich sei ihm klar sehr wichtig, es sei nur wegen Corona. Alles wäre natürlich anders, wenn wir zusammen würden (will er unbedingt).
Du scheinst blauäugig zu sein und glaubst ausschließlich seinen Worten statt den Taten. Seine Worte entsprechen nicht seinen Taten. Höre auf dein leidendes Bauchgefühl und treffe entsprechend deine Entscheidung, er wird sich nicht ändern!
 
  • #28
Mein Problem damit ist, dass er mir verschweigt, warum ich bei den Treffen nicht dabei bin... Und warum ich auf seiner Prioritätenliste weit unten bin bzw. er verneint, dass es so sei. Ich sei ihm klar sehr wichtig, es sei nur wegen Corona. Alles wäre natürlich anders, wenn wir zusammen würden (will er unbedingt).
*wohnen (fehlt hier)
Das verstehe, ich nun gar nicht. Ihr seht euch 2 x jede Woche, davon 1 x mit deinen Kindern. Du siehst ihn, sobald seine Kinder bei ihm sind, kaum (meist gar nicht), wahrscheinlich jedes 2. Wochenende; und in Fortsetzung auch nicht, wenn seine Eltern ihn alle 2 Monate, wegen seiner Kinder für ein Wochenende besuchen.
Warum sind Dir nun gerade seine Eltern, wenn sie alle 8 Wochen einmal zu Besuch sind so wichtig, und nicht mal die Wochenenden ohne seine Eltern, wo er die Kinder auch nahezu ohne Dich hat, nämlich 3x und das 4. Mal mit Eltern. Auf die 3x davor wirkst Du nicht ein und wie begründet er da dein Fernbleiben? Bzw. anscheinend würdest Du auch ihn mit seinen Kindern da nicht unbedingt sehen wollen, jeder getrennt; da reicht dir nur 2x in der Woche sehen; sobald die Eltern anreisen für ihre Enkelzeit, da willst du unbedingt als Partnerin an seiner Seite gelten, die sich um ihn und seine Kinder kümmert. Das sollte man auch, wenn auch mal keiner zuschaut.
Und jetzt will er unbedingt mit Dir zusammen ziehen, dass bedeutet, er hat deine Kinder nicht mehr 1x die Woche und ihr noch einen kinderfreier Paartag jede Woche, sondern die deine Kinder sind ständig um ihn; und auch seine Kinder zusätzlich 2x im Monat bei Euch, ohne das seine Eltern Dir Beifall & Aufmerksamkeit spenden, diese kommen dann erst an 3. Stelle, nämlich, wegen ihrer Enkel alle 8 Wochen, und wenn es ihnen mit 4 Kindern bei Euch zu stressig ist, vlt. dann nur noch alle 3x im Jahr oder du würdest irgendwann auch keine Lust auf seine regelmäßigen Elternbesuche haben. Ich weiß nicht, wer bei euch beiden, sich die vermeintlichen Rosinen rauszupicken versucht, nur plötzlicher unbedingt gewollter Zusammenzug passt da für mich so gar nicht.
 
  • #29
Die Eltern dürfen selber entscheiden, ob die die knappe Zeit (alle 2 Monate) mit Sohn und Enkeln noch mit einer anderen Frau und deren Kinder teilen wollen oder nicht.
Dazu habe ich nichts geschrieben. Sie sollten aber die neue Partnerin akzeptieren. Dann liegt es natürlich am Partner, sie einzubeziehen. Und wenn Eltern keinen Kontakt mehr wünschen, wenn die "Neue" dabei ist, dann ist das natürlich als Entscheidung in Ordnung.
Hierin liegt doch das wahre Problem oder wie sonst erklärst Du Dir nur einmal Treffen in der Woche obwohl die Kinder nicht bei ihm leben?
Weiß ich nicht. Mit ihren Kindern? Wie beide die Beziehung leben, ist ja hier nicht die Frage.

Der Fehler liegt hier beim Partner. Der müsste das mit seinen Eltern grundsätzlich regeln.
Warum? Er kann sie auf die reduzieren, die ihm wirklich wichtig sind und dazu gehört die FS offensichtlich nicht. Das muss der "Betroffene" für sich realisieren und sein Bedrängen der anderen einstellen.
Ja, die freie Wahl haben die Eltern. Aber das hat dann eben Konsequenzen für die Beziehung, wenn die FS nicht akzeptieren möchte, bei diesen Gelegenheiten ausgeschlossen zu sein.
Ich hatte selbst mal eine Partnerin, bei der die Eltern keinen Wert auf Kontakt legten und eher zurückgezogen lebten. Für mich egal, aber hier muss die FS das eben entscheiden.
Ich hätte auch keine Lust auf Kontakte, die mit mir keinen Kontakt wünschen.
Mein Eindruck ist, dass sehr viele das gerade tun - soziales Umfeld bereinigen und diejenigen, die der Flurbereinigung zum Opfer fallen, nicht verstehen können und wollen warum das so ist.
Mein Eindruck ist eher, dass eine Reihe Mitmenschen einfach Angst haben und viele Freundschaften daran zerbrechen, dass man zu dem Thema einfach abweichende Sichten hat.
 
  • #30
Mein Problem damit ist, dass er mir verschweigt, warum ich bei den Treffen nicht dabei bin...
Du weißt doch, dass Du Dir einen konfliktunfähigen Mann ausgesucht hast. Die handeln nunmal so, dass Du Probleme damit hast. Entweder kannst du souverän damit umgehen, oder Du hast Probleme. Love it or leave it.

Ja, warum auch nicht. Die Frage ist wie wichtig und ob er unter wichtig das Gleiche versteht wie Du.

Hier hab ich einen kleinen Tippfehler gemacht: ZusammenZIEHEN würden
Dan mach den Lackmustest und streb kurzfristig das Zusammenziehen an - nicht reden, machen. An seiner Reaktion darauf wirst Du merken, ob es ernst gemeint ist oder nur hübsch formatierter, aber leider inhaltsleerer Text.

Ich vermute, Dir beliebt nichts anderes als den Ist-Zustand zu akzeptieren oder Dich zu trennen.
 
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