• #31
Hallo 29

also ich glaube ja eher dass DEIN Post zeigt wieso so viele Damen alleine bleiben- es sind nämlich genau diese die Männer kollektiv in eine Schublade stecken. Es könnte ja sein dass da einer dabei ist der etwas mehr als nur ein bisschen Zuneigung will und auf den müssten man sich ja einlassen....so richtig mit Haut und Haar, nix mehr von wegen "bitte nur die schönen Seiten".

Also von einer Person zur zweiten verändert sich allein beim Wäsche waschen folgendes: DOPPELTE Menge an Wäsche ist zu sortieren,
DOPPELTE Menge an Wäsche ist in die Maschine zu packen, auszuräumen,
Also mal abgesehen davon dass es dem Pril ziemlich egal ist ob da 2 oder 4 Teller im Spülbecken sind sind ja auch zwei Menschen statt einem die zusammen die doppelte Menge Wäsche (das ist richtig) aber eben nur eine Wohnung zu bewältigen haben, kochen ist ebenfalls fast gleich ob eine oder zwei Portionen und ebenfalls beim einkaufen ist es derselbe Zeitaufwand ob für eine oder zwei Personen eingekauft wird. Vom eingesparten Geld für die zweite Wohnung kannst Du Dir sogar jemanden leisten der Dir einen grossen Teil der Hausarbeit abnimmt.

Nicht jeder Kerl, nicht einmal die meisten Kerle, packen zuhause nicht an. Zu Singlezeiten macht mans ja auch selbst. Wenn Ihr Euch immer genau diese Machos raussucht können "die Männer" an sich nix dafür.

Oder lachst Du Dir etwa immer nur solche Typen an um eine Ausrede fürs Singledasein zu haben? Klingt fast so.
 
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  • #32
Klar, der Mann möchte Kochen, weil es seine Leidenschaft ist und Frau darf dann die Küche putzen, weil Mann ja gekocht hat. Frau wird nicht gefragt, ob sie lieber kocht oder lieber putzt.

Warum kann denn nicht die Frau kochen und der Mann danach den Saustall aufräumen?
Ist doch einfach nur noch Lächerlich was Frau hier so von sich gibt. Sie will nicht kochen, sie will nicht Putzen, nun Kocht der Mann und schon beschwert Frau sich das sie nicht gefragt wurde.

Irgendwie bekommt man den Eindruck das Frau die immer wieder unterstellte Faulheit des Mannes noch übertrumpfen will. Seht her ich bin der bessere Mann!

Warum kann der Mann nicht die Socken der Frau waschen und ihre Blusen bügeln?
Darum geht es doch gar nicht, sondern darum das es kein größerer aufwand ist ob man die Wäsche einer oder zweier Personen wäscht. Aber auch das ist wohl typisch Frau. Dem Mann jedes Wort im Munde zu verdrehen so das es so paßt wie sie es gerne hätte.
Übrigens bedienen auch Männer Waschmaschinen. Aber das will Frau ja nicht sehen. Da dies ja nicht in ihr Weltbild (Vorurteil) paßt.

Mit Frauen lebt es sich leichter und harmonischer. Was glaubst du, warum Männer keine Männer-WG möchten, sondern lieber mit Frauen wohnen möchten?
Wenn selbst ihr Männer keinen Mann in der Wohnung haben wollt.....
Schön wenn man solche Vorurteile hat. Ich habe auch schon Wohnungen von Frauen gesehen, da wollte ich mich nicht mal hinsetzen. Auch Frauen sind nicht immer so reinlich wie sie hier tun. Manche Wohnungen sehen schlimmer aus als Studenten WG`s. Als bleibt mal auf dem Teppich.

Ich habe eine gute Bekannte die Klo Frau ist. Sie selber erzählt das Frauen die viel größeren Schweine sind. Die Herren WC`s werden lange nicht so verdreckt hinterlassen wie die Damen WC`s.


Aber vielleicht sind wir ja die große Ausnahme. Bei uns Kocht derjenige der eher zu hause ist. Und wir streiten uns auch nicht wenn jemand mal zwei Tage hintereinander kocht. Zum Einkaufen fahren wir einmal pro Woche gemeinsam. Aber meine Partnerin ist ja auch nicht so verbittert und trägt ihren Männerhaß vor sich her.

M49
 
  • #33
@ Gast 31: Man muss aber schon auch zugeben, ich welchem Alter die Männer sind. Ich nehme mal an, dass es viel mehr Männer im Alter von 60+ gibt, welche es gewohnt sind, dass die Frau den Haushalt übernimmt, sobald es eine Frau im Haushalt gibt. In meinem Alter gehe ich davon aus, dass Männer logisch auch den Knopf der Waschmaschine bedienen können. Allerdings musst du zugegebenermaßen auch sagen, dass beim Waschen es nicht alleine auf den einen Knopf ankommt. Man sollte auch wissen, was man wie heiß und mit welchem Programm wäscht. Bei manchen Etiketten kann man dies ja nicht mehr lesen.

Ich habe eine gute Bekannte die Klo Frau ist. Sie selber erzählt das Frauen die viel größeren Schweine sind. Die Herren WC`s werden lange nicht so verdreckt hinterlassen wie die Damen WC`s.

Zu diesem Punkt muss ich mal in den Raum stellen: warum stinkts dann bei öffentlichen Klos bei den Männer mehr? :)

Aber damit man mal wieder auf die eigentliche Frage kommt:
Im Alter ist mir Gesundheit wichtig! Wenn ich wählen könnte, dann würde ich gerne wie mein Opa bei bester Gesundheit (für 88 Jahre) beim Mittagsschläfchen einschlafen und nicht mehr aufwachen. Ich wünsche mir, dass ich die schönen Ereignisse, welche ich mit meiner Familie erlebt habe nicht vergesse (wer das Buch oder den Film Notebook kennt, weiß wovon ich spreche) und ich möchte auch nicht ein Pflegefall werden und somit auch eine Last für die Familie.
Aber das Leben ist kein Wunschkonzert und deshalb hoffe ich einfach darauf, dass ich glücklich alt werde und das Beste daraus mache, wie viele Jahre ich auch noch zu leben habe... aber hoffentlich nicht alleine.
 
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  • #34
@ Gast 31: Man muss aber schon auch zugeben, ich welchem Alter die Männer sind. Ich nehme mal an, dass es viel mehr Männer im Alter von 60+ gibt, welche es gewohnt sind, dass die Frau den Haushalt übernimmt, sobald es eine Frau im Haushalt gibt.
Hm. Könnte man. Aber auch Männer mit 60+ suchen keine Putzfrau. Sondern eine Partnerin für den rest ihrer Tage. Mein Onkel+Tante beide über 80 leben das was wir alle suchen. Mein Onkel hat schon immer gekocht und meine Tante hat geputzt. Wo ist jetzt das Problem? Die beiden waren/sind glücklich mit ihrem leben.

Was mir besonders auffällt das nicht wenige Frauen hier mit Ü50 sich für besonders Emanzipiert halten. Sieht man ja an aussagen wie "ich habe keine Lust einen Muffknochen" (welch Diskriminierung! Glaubt Frau mit 55 noch der Heiße Feger zu sein? Dieses zerknitterte etwas ist auch nicht mehr so begehrenswert.)

Vielleicht bin ich ja die Ausnahme. Aber ich Pflege die Frau mit der ich glückliche Jahre erlebt habe.

Was mich erschreckt das sich Frauen hier hinstellen und den Mann mit ende 40 als Pflegefall hier hinstellen. Obwohl sie auch nicht mehr so frisch aussehen. Diese Arroganz ist es die Männer auf die Palme treibt. Ich bin mit ende 40 auch kein so junger Adonis. Aber ich bin ein Mann der auch Verantworten übernimmt. Ich werde meine Partnerin bestimmt nicht aussortieren weil sie kein Junges Mädchen mit perfekter Haut ist. Und sollte sie Krank werden tausche ich sie doch nicht aus. Sondern Pflege sie, wenn es sein muß bis in den Tod. Ich habe mit dieser Frau viele schöne Jahre erlebt. Nur weil sie Krank ist und nicht mehr meinem Ideal entspricht, sortiere ich sie doch nicht aus. Wie einige Damen hier.

Der immer wieder den Männern vorgeworfen Egoismus, ist bei nicht wenigen Frauen sehr verbreitet.

Vielleicht bin ich der letzte Arsch. Aber ich möchte den Rest des Lebens mit der Frau an meiner Seite verbringen, auch wenn sie sie nicht perfekt ist. Die Frau die sich auch nicht abwendet wenn der Mann an ihrer Seite nicht mehr 100% so funktioniert wie sie sich erhofft.

Ich pflege die Frau mit der ich mein leben Teile. Und renne nicht weg. Wenn es nicht perfekt ist.
Ich habe die Frau gefunden mit der ich alt werden will.

M49
 
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  • #35
Ich selber habe geäußert, dass ich gern in einer Frauen-WG leben möchte, natürlich nicht mit igrendwelchen Frauen, sondern mit welchen, mit denen ich mich gut verstehe: die ich gern schon am Frühstückstisch sehen mag, mit denen ich beim Klön auch eine Tasse Kaffee mehr trinke, die genauso wie ich auf's regelmäßige Mittagessen verzichten können und auch abends mit einem Snack gern auch unterwegs zufrieden sind, die lange Gespräche führen möchten bei einem Glas Wein, die ins Kino gehen, einfach nur raus. Mit den alten Ladies will ich Sport treiben oder auch chillen oder reisen oder ..... Wir teilen uns die Kosten und eine Putzfrau ist dann auch noch drin - wir sind doch alles Gutverdienerinnen.

Mir geht es nicht um ein paar Socken mehr waschen oder mehr einzukaufen, sondern um einen entspannten, bedurfnisorientierten Lebensstil im Alter - bitte nicht mehr die alltägliche Tretmühle. Während ich viele Frauen kenne, die nach langjähriger Ehe genau das auch wollen und in ihrem Singledasein praktizieren, kenne ich keinen einzigen Mann, der das so sieht oder lebt - ich müsste ihnen ja in den Cafes beim frühstücken begegnen, wenn es sie gäbe. Da sind sie nicht, denn sie haben andere Bedürfnisse (Motorrad fahren oder Porsche oder ...) und das gönne ich ihnen, aber liebe Männer lasst mir auch meinen Lebensstil. Das passt nun mal nicht zusammen.

Ich war mein ganzes Leben Vollzeit berufstätig, habe mich weitergebildet, zu 80% die Hausarbeit erledigt und das gleiche rundherum bei anderen Frauen gesehen. Wo immer die Frauen 2. und 3. Beziehungen eingegangen sind - nirgendwo lief es anders.
Es entspricht nicht der Lebenserfahrung von Frauen, dass Männer/deren Ersatzexemplare mit denen wir 20 Jahre und länger zusammen waren, sich über Nacht geändert haben sollen. Nur wenige von uns haben Lust, es tatsächlich noch mal auszuprobieren. Mich wundert auch meine pessimistische Lebenshaltung in diesem Punkt, wo ich sonst eher innovativ bin. Aber ich hatte noch nie eine entspannte längerfristig schöne Beziehung zu einem Mann, immer Stress, Machtrangeleien, Abwertung meiner Wünsche .... deswegen will ich im Alter ohne Mann leben, selbst in einer WG keinen Mann haben. Ich will einfach keinen Stress mehr, wenn das Berufsleben vorbei ist.
 
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  • #36
nach einer längjährigen "entspannten Beziehung" lasse ich einfach offen, ob ich noch einmal eine Beziehung eingehen werde bzw. kann, wenn ein passender Partner "vorbeikommen" würde.
Wichtig ist mir, dass ich im Alter nicht immer darüber nachdenke, was ich machen werde, wenn ich noch älter bin. Ich versuche so entspannt zu leben, wie ich es bisher getan habe. Nachholen muss ich nichts mehr.
w 50+
 
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  • #37
ad 34)

Ein überaus interessanter Beitrag zu dem Thema, der mich doch etwas erstaunt, da mir bisher eine hohe Zahl von Frauen immer erklärten, dass sie sich unter mehreren Frauen nicht so wohlfühlen, als mit Männern (Stichwort Zickenkrieg u.s.w.), aber vielleicht ist das auch nur vorwiegend im Berufsleben so. Die Eigenschaften, die Du als positiv aufzählst, lebe ich auch als Mann. Ich liebe es in einem Café zu frühstücken, brauche kein regelmäßiges oder großes "Mittagessen" (schon dieses Konzept fester Zeiten ist mir zuwider) und mag einfach die Abwechslung viel mehr als den Alltagstrott. Ich will mich damit nicht anpreisen, sondern nur zeigen, dass es halt solche Männer gibt.

m (Ü45)
 
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  • #38
Eine sehr interessante Frage, die zum Nachdenken anregt.

Was bedeutet für euch Partnerschaft in der zweiten Lebenshälfte ?
Welche Erwartungen habt ihr ? Welche Hoffnungen ?
Nachdem ich nach der ersten Lebenshälfte tief enttäuscht wurde und auch gesundheitlich einen Tiefschlag hinnehmen musste, haben sich meine Erwartungen an die Zukunft sehr geändert. Ich hoffe gesund zu bleiben und überhaupt die 70 zu erreichen. Da ich mich wieder neu verliebt habe, hoffe ich auf eine harmonische zweite Lebenshälfte und möchte mit meiner neuen Liebe alt werden. Ich hoffe auf gesunde Enkelkinder. Den beruflichen und wirtschaftlichen Erfolg hatte ich. In Zukunft werde ich nur noch so viel arbeiten um meiner Liebe und mir ein entspanntes Leben zu leisten. Ich werde nie wieder wie in der Vergangenheit Lebenszeit opfern, um wie in meiner Ehe meiner Ex ihre exorbitant teuren Wünsche zu erfüllen. Dazu ist das Leben zu kurz.
m44 (AE Vater)
 
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  • #39
Ein überaus interessanter Beitrag zu dem Thema, der mich doch etwas erstaunt, da mir bisher eine hohe Zahl von Frauen immer erklärten, dass sie sich unter mehreren Frauen nicht so wohlfühlen, als mit Männern (Stichwort Zickenkrieg u.s.w.), aber vielleicht ist das auch nur vorwiegend im Berufsleben so.

Die Eigenschaften, die Du als positiv aufzählst, lebe ich auch als Mann....... Ich will mich damit nicht anpreisen, sondern nur zeigen, dass es halt solche Männer gibt.

Hier noch mal die 34:
Ja, Zickenkrieg kenne ich auch reichlich unter Frauen, passiert nur, wenn Männer im entferntesten dabei sind - hat nichts mit dem Job zu tun. Selbst in der Frauenumkleide im Fitnessstudio - männerfreie Zone, aber gekleidet und gestylt wird ja für draußen. Die Erfahrung machen alle Frauen und deswegen heißt es : WG ohne Männer, weil endlich stressfrei.

Die Freundinnen, von denen ich spreche, hatten alle genauso unbefriedigende Männerbeziehungen, sind alle der Meinung, sie finden keinen Mann mehr, mt dem es besser läuft und deswegen wollen wir keinen mehr. Die Männer mit denen es besser laufen könnte, sind gern mit ihren Frauen verheiratet, für die sie sich in jungen Jahren entschieden haben.
Wir sind keine Männerhasserinnen und wir waren alle langjährig verheiratet. Wir haben einfach akzeptiert, dass wir den ersten Partner falsch gewählt und zulange ausgeharrt haben.
Wer es von uns mit weiteren Partnerschaften versucht hat, hat trotz Einsicht in die eigenen Fehler niemanden gefunden, mit dem es längerfristig erfreulich war. Daher haben wir uns allesamt von der Idee einer Partnerschaft im fortgeschrittenen Lebensalter verabschiedet.
Ich denke, das macht, dass wir nicht zickig zueinander sind - konkurrenzfreie Zone sozusagen. Dabei sagen wir uns ganz ehrlich die Meinung, was manchmal weh tut, aber jeder vertraut darauf, dass der andere es nicht verletzend meint.

Ja, vielleicht ist es das "sich nicht anpreisen wollen" was macht, dass die jeweils "gut passenden" nicht zueinander finden.
Ich bin so tiefenentspannt unterwegs, ohne Erwartungshaltung und sogar ohne Interesse, dass ich außer meiner Zeitung oder dem was das Tablet anzeigt um mich herum nichts mehr aktiv zur Kenntnis nehme. Eine Kontaktaufnahme, selbst wenn da jemand wäre, entspricht nicht mehr meiner Bedürfnislage. Das hat nichts mit prinzessinnenhaft oder verbittert zu tun - es ist einfach nicht mehr da.
Wenn ich ältere glückliche Paare sehe, ein Hauch von Traurigkeit und Sehnsucht kommt, dann wird das schnell wieder von den Negativerinnerungen weggefegt.
 
  • #40
Grins,

liebe #34 das sind wir doch gar nicht soweit entfernt
Ich selber habe geäußert, dass ich gern in einer Frauen-WG leben möchte, natürlich nicht mit igrendwelchen Frauen, sondern mit welchen, mit denen ich mich gut verstehe: die ich gern schon am Frühstückstisch sehen mag, mit denen ich beim Klön auch eine Tasse Kaffee mehr trinke, die genauso wie ich auf's regelmäßige Mittagessen verzichten können und auch abends mit einem Snack gern auch unterwegs zufrieden sind, die lange Gespräche führen möchten bei einem Glas Wein, die ins Kino gehen, einfach nur raus. Mit den alten Ladies will ich Sport treiben oder auch chillen oder reisen oder ..... Wir teilen uns die Kosten und eine Putzfrau ist dann auch noch drin - wir sind doch alles Gutverdienerinnen.
kurz gesagt Du suchst Dir eine oder mehrere Gefährtinnen die Deine Einstellung zum Leben und Deine Interessen teilen. Und mit denen zusammen in der WG alt werden. Tja, und das hab ich auch gesucht. ich weiss nur nicht so recht wieso das nur gleichgeschlechtlich funktionieren soll? Und schon gar nicht wieso Du zum geniessen erst die Zeit nach der Verrentung ins Auge fasst. Hey, wir leben JETZT. Ich gebe gerne zu dass ich dieses Leben lieber mit einer Frau geniesse die ich liebe als mit Kumpels. Mit meinen mittlerweile 50 Lenzen hab ich nicht vor mein Sexaualleben in den Ruhestand zu schicken. Auch nicht die nächsten 15-20 Jahre wenn wir gesund bleiben.

Es entspricht nicht der Lebenserfahrung von Frauen, dass Männer/deren Ersatzexemplare mit denen wir 20 Jahre und länger zusammen waren, sich über Nacht geändert haben sollen.
Natürlich ändern die sich nicht- aber die Frage muss schon erlaubt sein: Wieso habt Ihr Euch diese Prachtexemplare überhaupt ans Bein gebunden? Sorry, soviel älter als ich bist Du auch nicht dass Du noch die Kriegsgeneration aushalten musstest ( und auch da gabs Männer die Ihre Frauen geliebt UND respektiert haben). Für Deine falsche Partnerwahl können "die Männer" nix.

ich müsste ihnen ja in den Cafes beim frühstücken begegnen, wenn es sie gäbe
Also uns begegnest Du da machmal- und ich sehe da nicht nur Frauen. Aber davon würde auch eine WG-Partnerin nicht abhängig machen Sooo viele Damen die genau das lieben gibt's nämlich auch wieder nicht. Gut, wir gehen eher brunchen weil wir das gemeinsame Frühstück im Bett vorziehen. Fürs Wurst aufn Teller legen muss ich wirklich keinen Bezahlen, da geh ich lieber mit der Liebsten Abends Essen.
 
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  • #41
Wenn die Sexualität entgültig mit einem Mann gegangen ist, dann bleibt nur noch Freundschaft und dafür braucht man keinen Mann. Rein körperlich könnte ich ohne weiteres Sex haben und für mich kann ich es auch sehr geniessen. Meine zwei Männer haben mich über die Jahre immer wieder wegen irgendwelcher Frauen betrogen. Nun tue ich mir es nicht mehr an, schon seit 55 nicht mehr. Keinen Mann mehr der sabbernd einer 20 jährigen hinterherschaut. Zum Glück habe ich noch viele Jahre vor mir und bin gespannt was das Leben, auch ohne Mann, mir so zaubert. Ich bin nicht verbittert oder dergleichen. Aber sollen die Herren doch weiterhin den jungen Dingern hinterhergaffen, mich intressiert es nicht mehr.
W61
 
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  • #42
Ich werde nächste Woche ins Kino gehen, den Trailer habe ich schon gesehen und musste dabei schmunzeln.
sucht doch mal unter: die mit dem bauch tanzen
Es geht um Frauen in den Wechseljahren, die ihr Leben nochmal umkrempeln und etwas für sich tun. Herrlich, vor allem der letzte Kommentar des Exmannes.

So stellen sich Frauen ihr Alter vor und Männer schütteln nur den Kopf. Aber worum geht es denn? Das zu machen, was den Männern genehm ist oder das, was uns glücklicher macht?

Schaut euch den Trailer mal an - und ich melde mich ab Herbst bei der VHS an - ich will auch glücklich sein.
 
  • #43
Einige Male bin ich schon um diesen Thread gekreist und habe darüber nachgedacht, was der Unterschied zwischen meiner Partnersuche mit 50+ war, und der mit 20.

Naja, Familiengründung fällt weg, berufliche Ziele sind erreicht - aber sonst??

Für mich gab es da keinen Unterschied!
Ich wünschte mir einfach wieder den "Einen", um endlich wieder zu lieben und geliebt zu werden, um Sex zu haben, zum Reden, um Pläne zu schmieden für die Zukunft, gemeinsame Unternehmungen und Urlaube zu planen. Den Einen, den ich bekochen kann, und der mir den tropfenden Wasserhahn repariert. - Und er sollte mir auch optisch gefallen, die "inneren Werte" sowieso.

Das Alter meines potentielen Liebsten war mir in reiferen Jahren genau so wichtig, wie in jungen Jahren: Ungefähr gleichaltrig sollte er sein. Objektiv gesehen ist dieser Aspekt im Alter noch wichtiger als früher, um möglichst lange (wenigstens statistisch) einen gemeinsamen Blick in die Zukunft zu haben.

Jetzt bin ich 60 geworden, meinen Schatz habe ich längst gefunden, und zwar genau den "Einen", den ich gesucht habe.
 
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  • #44
ich weiss nur nicht so recht wieso das nur gleichgeschlechtlich funktionieren soll? Und schon gar nicht wieso Du zum geniessen erst die Zeit nach der Verrentung ins Auge fasst. Hey, wir leben JETZT.

Gleichgeschlechtlich, weil wir so negative Beziehungserfahrungen hatten und unsere Bedürfnisse jahrzehntelang overruled wurden. Mit Frauen passiert uns das nicht, bei Männern schätzen wir das Risiko sehr hoch ein. Wir gehen einfach auf Nummer sicher und haben im Zweifelsfall Vorurteile. Wir sind souverän genug, dazu zu stehen.. Ich bin eine alte Lady, ich muss nicht mehr in jedem Punkt politisch korrekt sein.
Warum nicht jetzt? Wir leben und arbeiten bundesweit verstreut. Erst das Rentenalter ermöglicht uns eine regionale Freiheit und wir haben schon ein paar Orte im Fokus, die wir spannend finden.

Ich gebe gerne zu dass ich dieses Leben lieber mit einer Frau geniesse die ich liebe als mit Kumpels.

Das haben wir bis vor 2-3 Jahren auch so gesehen und gewünscht, uns nach ergebnisloser Partnersuche der Realität gefügt, uns davon verabschiedet und eine schöne Altenative gesucht.

Wieso habt Ihr Euch diese Prachtexemplare überhaupt ans Bein gebunden?

Wir haben uns die Freiheit des Lebens herausgenommen, in jungen Jahren Fehler zu machen und dafür zu bezahlen. Aber wir haben auch daraus gelernt und eine lebenswerte Alternative entwickelt: gibt es keine Männer, die uns gefallen und mit denen wir zusammen leben wollen, dann leben wir sehr gut ohne sie.

Gut, wir gehen eher brunchen weil wir das gemeinsame Frühstück im Bett vorziehen. Fürs Wurst aufn Teller legen muss ich wirklich keinen Bezahlen, da geh ich lieber mit der Liebsten Abends Essen.

Und da scheiden sich die Geister: ich hasse brunchen und das Gerangel ums Essen, in der Schlange anstehen, den ganzen Stress. Ich bezahle gern dafür, dass man mir mein einfaches Frühstück an den Tisch serviert, wenn ich selber nicht eingekauft habe oder keine Lust habe, mir das Frühstück selber zu machen. Genau das "jemand bezahlen" ist überhaupt kein Aspekt für mich (permanenter Streitpunkt mit meinem Sparmodell von Ehemann) - ich will es nicht mehr legitimieren, sondern einfach machen, worauf ich Lust habe.
 
  • #45
@43
Gleichgeschlechtlich, weil wir so negative Beziehungserfahrungen hatten und unsere Bedürfnisse jahrzehntelang overruled wurden. Mit Frauen passiert uns das nicht, bei Männern schätzen wir das Risiko sehr hoch ein. Wir gehen einfach auf Nummer sicher und haben im Zweifelsfall Vorurteile. Wir sind souverän genug, dazu zu stehen.. Ich bin eine alte Lady, ich muss nicht mehr in jedem Punkt politisch korrekt sein.
Warum nicht jetzt? Wir leben und arbeiten bundesweit verstreut. Erst das Rentenalter ermöglicht uns eine regionale Freiheit und wir haben schon ein paar Orte im Fokus, die wir spannend finden.

Gut, das lass ich Euch. Wünsche Euch dass das dann auch wirklich so funktioniert wie Ihr Euch das vorstellt.

Ich gebe zu, das ist nicht das Leben was mir im Alter so vorschwebt und schon gar nicht habe ich Lust damit bis zur Verrentung zu warten.

Meine Vorstellung ist fast schon spiessig... Obwohl... Na ja ich hab da einen guten Freundeskreis in dem wir schon halbernst gesagt haben im Alter eine Barrierefreie WG zu bilden, am liebsten Mehrgenerationen haus. Jeder seine eigene Wohnung in der ich mit meiner Liebsten zusammen alt werden möchte. Aber hier am Ort, wir sind alle lokal engagiert und würden das in Rente gerne intensivieren, unsere Erfahrungen an die Jugend weitergeben. Unser soziales Biotop verlassen? niemals! Dazu ist das viel zu gut. Dazu noch schön Sport machen, Reisen, und das alles mit IHR.

Dees wird fei schee.....
 
  • #46
Guten Morgen Gast 33, klar, Frauen sind auch egoistisch, genauso wie Männer.

Ich würde auch keinen Partner aussortieren, nur weil er krank ist. Ich wünsche mir aber auch, dass er mich dann nicht einfach fallen lässt, wenn ich krank werden sollte.
Was ich damit meinte, dass manche Frauen so erzogen wurden, dass sie den Haushalt machen sollen, mit der Zeit mussten/sollten/konnten sie dann auch vollzeit arbeiten, der Haushalt blieb aber dann trotzdem vielfach bei den Frauen hängen (das bekannte Lied "Das bisschen Haushalt" sagt schon alles!). Dass Frauen nach einer solchen Ehe sagen, sie möchten keinen weiteren Mann, welchen sie pflegen müssen usw kann ich gut verstehen.

Ich würde auch gerne im Alter in einer WG wohnen, weil man dann vielleicht auch weniger alleine ist (stelle ich mir zumindest so vor). Obwohl der Graus schlechthin in einem Altersheim zu wohnen ist bei einer WG nur der selbe: man sieht die anderen evtl. wegsterben. Klingt brutal, ist es aber auch. Trotzdem möchte ich im Alter nicht alleine rumsitzen.
 
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  • #47
Alter meint bei mir (ich bin grad erst 40)
mir Gedanken zu machen wie es weiter gehen soll.

Pläne und Projekte für die Zeit 40-67:

1. Ich möchte schon bald umziehen. Mir gefällt die Stadt
in der ich wohne überhaupt nicht, aber der Beruf wollte es mal so.
Bei der nächsten Welle laufe ich aus.

2. Ich denke mit dem neuen Standort fällt vieles ins richtige Verhältnis.
Dort will ich einen festen Standort "für immer" begründen. Bislang bin ich alle paar
Jahre wegen der Karriere (angestellt) weggezogen. Jetzt würde ich mich gern mal länger festlegen, den langen Atem haben.

3. Freundeskreis pflegen und ggf. ausmisten was nicht mehr geht.
Ich bin ein großmütiger Mensch und helfe manchmal zu viel. In der
zweiten Lebenshälfte möchte ich einige wenige qualitätvolle Freundschaften erhalten.

4. Bislang lebe ich als Frau allein vor mich hin. Ich komme gut zurecht, es ist nicht schrecklich, nicht einsam, nicht monoton und ich habe auch keine störenden Defizite, die ein Partner mir ausgleichen sollte. Aber es wäre
schön einen passenden Mann zu finden. Mir wäre ein Gleichaltriger lieber als einer, der bereits an seine Reisen als Ruheständler denkt und der sich immer mehr auf Haus und Grund beschränkt statt Neues zu entdecken. Neugier und Begeisterung sind mir ganz wichtig.
 
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