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Gast

  • #1

Was haltet Ihr von Männern, die mit 34 J. noch bei Mama wohnen?

 
G

Gast

  • #2
Ist die Mutter pflegebedürftig ? dann ja
großes Haus und zwei von einander abgeschlossene Wohnungen, okay
...aber sonst für mich ein no go
er müßte schon ein gutes Argument vorbringen
( kochen, putzen, etc zählt natürlich nicht)

mal gespannt was Frederika dazusagt
 
  • #3
Meines Erachtens kann diese Frage wirklich nur individuell beantwortet werden. Es kommt eben darauf an, wie selbständig und haushaltserfahren der Mann ist, weswegen er zuhause wohnt und wie abhängig er von seiner Mutter ist. Im übrigen finde ich es fies, immer von "Mutter" zu sprechen -- wahrscheinlich wohnen die meisten Betroffenen bei ihren Eltern und somit auch bei ihrem Vater.

Persönlich ist mein Verständnis ziemlich begrenzt für Männer, die mit 34 noch mit ihren Eltern in einer Wohnung wohnen und nur ein Zimmer zur Verfügung haben. Wie kann man so wohnen wollen? Ich würde sicherlich keinen Spaß haben, bei ihm zu übernachten... geht gar nicht mit den Eltern im Haus. Pubertät ist ja schließlich vorbei...

Etwas anders sehe ich das bei Männern, deren Eltern ein großes Haus haben, die für sich alleine mehrere Zimmer zur Verfügung haben. Ich habe einen 38-jährigen Kollegen, der nach einem 4-jährigen US-Aufenthalt vor einem Jahr zurück nach Deutschland kam und jetzt wieder bei seinen Eltern in einem wirklich großem Haus wohnt. Ich muss zugeben, das ist eine ganz andere Lage, als wäre er noch nie ausgezogen gewesen, und ich kann es irgendwo nachvollziehen, denn er wohnt dort wohl viel besser als in jeder Wohnung. Auch habe ich bei ihm überhaupt nicht den Eindruck, er wäre abhängig oder gar kontrolliert von seiner Mutter. Dagegen wäre also nichts zusagen, vor allem nicht, wenn ein potentieller Partner mir klar signalisieren würde, dass er bereit ist, später mit mir in eine neue Wohnung zusammenzuziehen.

Mit den Schwiegereltern in einem Haus wäre für mich auf jeden Fall ein No-Go. Soviel ist sicher.
 
J

JoeRe

  • #4
Ich war bis letzte Woche in dieser Situation.

Meine Wohnung ist in Frankfurt, meine Eltern wohnen in München, ich wurde für mehrere Monate nach München zur Arbeit geschickt. Da ich keinen Bock hatte, die Abende in einem unpersönlichen Hotel zu verbringen und kurzfristig eine 2. möbilierte Wohnung in München zu bekommen schwierig (und doof) ist, habe ich die Annehmlichkeit genutzt, um mich bei meinen Eltern einzuquartieren. Für beide Seiten ein gutes Arrangement, so konnte ich meinen Eltern wieder etwas näher kommen.
Und ich hatte die Möglichkeit, hübsche Mädels sowohl in München als auch in Frankfurt zu treffen. Mehr als "Treffen" war in München aber nicht drin -- was mich zumindest letzte Woche etwas gefuchst hat.

Die Leute, denen ich das erzählt habe, haben volles Verständnis gezeigt.
Your mileage may vary.
 
G

Gast

  • #5
@ Fragestellerin

Erfahrungsbericht:

ich hatte vor langer Zeit (war um die 30 mit eigener Wohnung) einen Freund (er war ein Jahr jünger), der wohnte, obwohl gut verdienend und Studium mind. 3 Jahre vorbei noch zu Hause.

Hauptgrund: Sparsamkeit (rückblickend sehe ich das Argument). Er war kein Muttersöhnchen, wie im Wortsinn häufig gemeint, er hatte den Haushalt voll im Griff, und sehr "zupackend", auch in meiner Wohnung, wo er ja nun wirklich nicht zuständig war.

Logisch waren wir meistens bei mir.

Seine Mutter hatte spürbar Angst, das Söhnchen zu verlieren und tat nichts Gutes.

Die Beziehung hielt ein Jahr und war traumhaft schön, solange Mami nicht im Blickfeld war.
Letztlich trennten wir uns und ich würde rückblickend sagen, dass Hauptursache das Zuhause wohnen/Sohn-Mutter Beziehung/Einmischung war.

Denn: anschließend lernte er wieder eine ca. 30-Jährige mit eigener Wohnung kennen, zog nach einigen Monaten nun aber aus Eigeninitiative von zu Hause aus in eine erste eigene Wohnung und die beiden zogen später zusammen und heirateten auch.

Er gab zu, als ich ihn Jahre später wieder traf, dass ich der Wegbereiter war, damit er in eine "haltbare" Beziehung starten konnte. Unsere Trennung hatte ihn bewogen, es das nächste Mal nicht mehr darauf ankommen zu lassen. Seine Frau und seine Mutter, das sei, na ja, wie es halt so ist, wenn Schwiegertöchter niemals gut genug für den einzigen Sohn sind. Aber das sei alles steuerbar, er lebe ja nun mit seiner Frau zusammen und nicht mehr mit den Eltern.

Na bitte. Könnte ich die Zeit zurück drehen, dann wäre ich gerne als Zweite dran gekommen *zwinker* .
Mir hat diese Erfahrung jede Menge gebracht, ich möchte sie nicht missen.

Und lass dich nicht aus dem Konzept bringen, ich schildere hier nur (m)einen Einzelfall, deiner kann ganz anders laufen!


Viel Glück
Mary, w/47
 
G

Gast

  • #6
Arme, unselbstständige Wesen. Können nicht selbst eine Waschmaschine bedienen, bügeln und lassen sich das Essen kochen. Es gibt auch noch die Sorte von Söhnchen, bei denen die Mutter noch vorschreibt, wann sie nach Hause kommen müssen. Ich kannte einen Typen, bei dem rief die Mutter an, wenn er zu lange in der Disco gewesen ist ... Der war damals schon jenseits der 30!!!

Großes Haus, finde ich, ist auch kein Argument. Man(n) wird auch darin nicht flügge, selbstständig.

Obige Ausnahmen wie pflegebedürftige Eltern oder Rückkehr nach einem Auslandsaufenthalt oder vorübergehender Arbeitsplatzwechsel sind allerdings was anderes.

Die gehören befreit, aber welche Frau tut sich das an? Ich kann verstehen, wenn da nix draus wird.

m
 
  • #7
@#3: Also mit JoeRes Situation hätte ich absolut keine Probleme gehabt, wenn ich in während seiner Münchner Zeit kennengelernt hätte. Wie gesagt, pauschale Urteile in dem Alter sind nicht möglich, denn da gibt es zwischen unterentwickeltem Muttersöhnchen und lebenserfahrenem Kerl wirklich alles.
 
  • #8
naja also ich bin mit 16 ausgezogen, somit nicht nötig zu sagen, dass mir dafür jedes verständnis fehlt.
 
B

Berliner30

  • #9
Vielleicht sollte man auch Fragen was haltet ihr von solchen Eltern, schließlich wird der Sohn ja geduldet.
Wäre ich ein Elternteil, würde ich meine Kinder mit 18 den Auszug schmackhaft machen bzw. sie zum freiwilligen Auszug bewegen, auf die eine oder andere Art (ohne für alles zu bezahlen).
Ich kannte nur einen damaligen Kumpel auf den das zu traf (hatte nie eine Frau oder Sex und hat sich nur für PC spielen Interessiert). Bei Frauen hab ich das noch nie erlebt. Scheint ein Männerproblem zu sein.

Naja ich bin mit 18 oder so ähnlich ausgezogen.
 
G

Gast

  • #10
Es klingt nicht gut wenn eine Frau eine solche Frage stellt. Mama ist wohl bislang die einzigste Frau der vertrauen kann.
 
G

Gast

  • #11
Angie
Habe neulich einen Mann kennengelernt (über ELITE), der ist 47 und lebt noch bei seinen Eltern. Ich konnte es kaum glauben, zumal er nicht einmal über eine separate Wohnung im Haus seiner Eltern verfügte. Der hatte noch nie richtig alleine gelebt oder den Wunsch verspürt, das elterliche Nest zu verlassen. Seine "Beziehungen" spielten sich immer logischerweise immer in den Wohnungen der Frauen ab, lange gehalten hatten sie nach eigenen Angaben sowieso nie.
Für soetwas habe ich kein Verständnis, und normal finde ich das auch nicht, egal, welche Argumente Männer auch vorbringen. Mein "Beziehungsalarmmeter" schnellte jedenfalls sofort in den roten Bereich.
Vorrübergehend mag das ja durchaus in Ordnung sein, wenn ich nur ein paar Monate beruflich in der Stadt, in der meine Eltern leben, zu tun habe, würde ich vermutlich genauso machen.
Aber auf ständige Diät..no, thanks!!!
 
G

Gast

  • #12
Ich war vor ElitePartner auf anderen Single Seiten , und muss sagen 90% von den männern mit denen ich Kontakt hatte, lebten noch bei Mutti.Die Männer waren aber schon über 40 .
Sowas käme für mich nicht in Frage.Wer mit 40 noch zuhause lebt, hat irgendwie ein Leben nicht selbst im Griff, das ist meine Meinung.
 
B

birgitta

  • #13
Das Problem ist: Der mag Pudding, und seine Mutti macht ihm welchen und zeigt ihm nicht, wie das geht. Dann komme ich und schenke im ein Kochbuch und sage ihm welcher Pudding mir schmeckt.
Und dann kommt er mit dem Pudding und erzählt mit voller Freude, daß seine Mutti mit dem Rezept keine Probleme gehabt hat. Und dann esse ich den Pudding und gebe ihm das Teil zum Spülen wieder mit und bedanke mich und das war es dann.
Und wenn ich ihn nach Wochen wiedersehe, könnt ihr sicher sein: Er kommt zu mir und sagt zu mir, daß das mit dem Pudding eine tolle Idee war und daß das auch seine Mutti gesagt hat.
Und dann sage ich ihm daß das mit dem Pudding nur ein Beispiel war. Und dann fragt er mich bestimmt auch noch wofür . . .
 
  • #14
Absolutes "No go"
Und da wird es auch wenige Ausnahmen geben. Diese Männer können sich nicht lösen und werden auch immer "an Mutti" kleben.
 
E

excuse-me

  • #15
@ 12 birgitta
Das Problem kenne ich auch bei einer Freundin.
Ihr Sohn isst so gern Hühnersuppe - hat sich aber immer beschwert, dass da nur ein Flügel in der Suppe ist.
Und dann hat sie ihm gesagt, er könnte ja ausziehen, wenn ihm das nicht passt.
Das wollte er dann aber auch nicht - weil Suppenhühner so aromatisch sind wenn man sie lange kocht und deshalb will er eigentlich doch nicht darauf verzichten.
Und nun hat sie ihm gesagt, es gibt nur Suppe mit einem Flügel und entweder isst er sie so oder nicht.
Und jetzt weiß er nicht, soll er ausziehen oder Suppe mit einem Flügel essen.
 
G

Gast

  • #16
Diese Männer wissen gar nicht, was sie verpassen :)

ich, m, 32, bin seit meinem Schulabschluss "abgenabelt" und mache alles selbst (Kochen, putzen, Wäsche, ...)
Habe ein gutes Verhältnis zu "Mutti", wir telefonieren 1x/Woche und sie kommt etwa 3x/Jahr zu Besuch.
Ich glaube, ich könnte das Leben nich mehr geniessen, wenn ich die "Vorgängergeneration" im Haus hätte. Zu verschiedene Wertvorstellungen, zu unterschiedliche Lebensweise. Da würde es nur "krachen" :)
 
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