• #1

Was haltet Ihr von dünnen Männern?

Seit einem guten Monat bin ich in EP angemeldet und hatte in dieser Zeit sieben Treffen mit Männern. Sechs davon waren wahnsinnig dünn, also richtig mager, gefühlt waren ihre Oberschenkel so dick wie meine Oberarme (und ich bin normal schlank).

Dünne Männer sind für mich nicht anziehend, ich finde Knochen extrem unsexy. Und innerlich verbinde ich Magerkeit mit Lust- und Genussfeindlichkeit, Überkontrolliertheit und Geiz (magere Seelen).

Ich habe nun begonnen, mich in meinem privaten und beruflichen Umfeld auf die Figuren von Männern zu achten und stelle in der Tat fest, dass sehr viele Männer in meinem Alter so schrecklich dünn sind, gerade gebildete und kultivierte Männer.

Warum bloss? Ist das gute alte Wohlstandsbäuchlein vollständig out? Gefallen Euch Frauen dünne Männer? Und meine Frage an die Männer: Sind dünne Männer so dünn, weil sie das schön finden, oder was sind die Gründe?

Frau 50
 
  • #2
w, ü50:

O jaaa - ich finde dünne Männer durchaus anziehend, besonders wenn sie trainiert sind. Gerade Ausdauersportler sind meist Heringe.
Ich mache eher (Männerberuf, akademisch) die umgekehrte Erfahrung, ich lerne eigentlich nur zu dicke Männer kennen. Ich finde dicke Männer unästhetisch und den beschriebenen Wohlstandsbauch gruselig. Gerade dieser 7-Monatsbauch auf spirreligen dünnen Beinen ... wers mag...
Oder die echt Dicken a la Calmund - da hätte ich Angst, dass mich so jemand zerquetscht, völlig unerotisch.
Daher für mich - lieber der Dünne als der Dicke, aber das dürfte einfach Geschmackssache sein!
 
  • #3
Ich verbinde eher Krankheit damit, z.B. HIV/Geschlechtskrankheiten und nicht selten trifft es das auch zu. Gerade bei schwulen Männern oder Männern, die viel Sex haben. Die Männer sind nicht genussfeindlich, können eher essen was sie wollen und nehmen nicht zu, was davon zeugt, dass man krank ist, bzw. der Darm kaputt ist und alles (insbesondere Fett und Kohlenhydrate) einfach durchflutscht, was bei einem gesunden Menschen mit starkem Körper einfach nicht passiert.

Ich sehe aber selten so dünne Leute in Deutschland. Die meisten Männer wie Frauen sind für meinen Geschmack eher proper.

Ich bevorzuge das Normalgewicht, sieht man aber kaum. Zu proper Männer haben zu viel Östrogene, zu wenig Testosteron, spiegelt sich nicht nur an der niedrigen Libido wieder sondern sieht man auch, dass einige Männer schon dicke Hüften, Beine, teilweise Ansetze von Brustgewebe und Cellulitis bekommen. Ist aber leider die Industrie schuld und der Fraß den die Leute daraus konsumieren.
 
  • #4
Männer unter 70 kg würde ich ehrlich gesagt auch nicht daten. Wäre mir zu dürr, egal wie trainiert. Lieber etwas mehr als zu wenig...

w, 41, 62 kg
 
  • #5
Naja, es kommt auch auf einen selbst an, was man im Leben schätzt und wie man selbst lebt.

Ich kann die deinerseits beschriebenen Eigenschaften bei dünnen Männern nicht bestätigen.

Ich stehe eigentlich auch auf große kräftige Männer, lieber auch mit einem Wohlstandsbäuchlein, als zu dünn.

Dann habe ich mich aber in einen sehr schlanken Mann verliebt. Als dünn würde ich ihn nicht bezeichnen. Aber sehr schlank, drahtig.

Er ist Leistungssportler und Marathonläufer. Ich mach zwar auch Sport, aber mir fehlt die Disziplin, um solche Leistungen zu erbringen. Dafür bewundere ich ihn absolut.

In seinem Job ist es auch recht stressig, er ist viel auf den Beinen und in seiner Freizeit auch ein sehr aktiver Mensch, der ständig auf Achse ist.

Alles Sachen, die ich ich gut an ihm finde. Er ist kein Asket, um sich selbst zu quälen, er verbrennt nur mehr Kalorien, als er bei normalen Essen aufnimmt.

Und so kenne ich es auch von anderen sehr schlanken Männern. Sie haben meist viel Stress, sie müssen sich gar nicht bemühen, so schlank zu sein, es ist der berufliche Stress.

Das Wohlstandsbäuchlein auf spindeldürren untrainierten Beinen wird mit zunehmenden Alter auch immer unerotischer.

Auch ein 30jähriger, der etwas Übergewicht hat, mag noch knuffig aussehen... mit 50 sind dann meist auch noch 20 kg mehr auf den Rippen und er ist einfach nur noch dick - mit dem dazugehörigen Gesundheitsrisiko von Herz-Kreislauferkrankungen.

Ich finde etwas Übergewicht zwar nicht schlimm, aber es hat auch Grenzen, wo ich es unerotisch finde. Hingegen ist mir noch kein Mann begegnet, dass ich ihn nicht anfassen würde, weil er zu dünn ist.

Aber ich denke, letztlich ist es sowieso egal, entweder man verliebt sich in jemanden oder eben nicht.

Es kommt aber eben auch darauf an, wie man selbst gern lebt. Lieber zu Hause auf der Couch bei guten Essen oder sportlich aktiv unterwegs. Entsprechend ist dann auch der Körper.

w, 43
 
  • #6
Nein, mir gefallen dünne Männer nicht, finde ich unerotisch.
Es gibt auch mehr Falten, wenn Mann (oder auch Frau) älter wird und so dünn ist.
Ich teile allerdings Deine Beobachtung nicht, dass es auffällig viele dünne Männer gibt. Was ich eher beobachte sind Männer, die auf ihr Gewicht achten, dann spindeldürre Beine haben, aber der Bauchansatz trotzdem da ist. Na und? Ist bei Frauen ab einem gewissen Alter auch zu beobachten.
Letztendlich gucke ich online schon automatisch danach, was ein Mann bei "Figur" angegeben hat. Steht da "athletisch", treffe ich ihn gar nicht erst, weil ich davon ausgehe, dass es sich um einen ausgemergelten Typ Mann handelt.
Für mich ist normal und etwas mehr als normal eher das "Beuteschema", weil ich das ab einem gewissen Alter für normaler halt. Und auch für attraktiver:)
W
 
  • #7
Hm also ich bin selber relativ dünn, zwischen Größe 34 und 36, aber mein letzter Freund war auch mir viel zu schlank. Beim Sex habe ich immer seine Beckenknochen gegen meine gespürt und das war irgendwie nicht so ganz mein Fall. Im Nachhinein würde ich mich nicht mehr in so einen sehr dünnen Mann verlieben, finde es anziehender, wenn sie ein bisschen kräftiger sind. Aber klar, man kann nur bedingt etwas für das eigene Gewicht (leider haben meine Koch- und Mästversuche nie angeschlagen) und manches ist halt einfach so, da können die Männer ja nichts für. Aber wenn ich mir den Traummann backen könnte, würde er eher etwas stämmiger (nicht fett) sein. Sixpack muss gar nicht sein, auch wenn die Männer davon immer überzeugt sind.
 
  • #8
w, 25:

Ich finde so dünne Männer auch nicht attraktiv und leider ist das sehr dünn sein jetzt bei den jüngeren Männern total IN. Und dann noch zu den unattraktiven dünnen Beinen eine enge Jeans... ein NO GO. Auch bei älteren Männern mag ich lieber ein paar Kilo mehr als ein paar Kilo zu wenig. Bin auch mal gespannt auf die Sichtweisen.
 
  • #9
Dünne Männer sind für mich nicht anziehend, ich finde Knochen extrem unsexy. Und innerlich verbinde ich Magerkeit mit Lust- und Genussfeindlichkeit, Überkontrolliertheit und Geiz (magere Seelen).
Also ich kann verstehen, dass jeder optische/körperliche Präferenzen hat und die seien dir gegönnt, liebe FS. Man muss mit niemandem ins Bett, der einem nicht gefällt. Aber ich finde es den Männern gegenüber unfair, gleich auf Charakterdefizite und sogar "magere Seelen" zu schliessen, bloss weil sie dünn sind. Denn ich glaube bei manchen Menschen ist es einfach genetisch bedingt. Gerade grosse Männer sind oftmals halt leptosom gebaut, haben also eher lange, schmale Glieder.
 
  • #10
Wenn sie sehr groß sind, ab 189 etwa, eine aufrechte, selbstbewusste Haltung haben, finde ich sehr dünne Männer extrem sexy.
Ich liebe etwas hervorstehende Beckenknochen.
Die welche ich kennenlernte waren einfach so gebaut, trieben meist etwas, nicht viel, Ausdauersport und aßen durchaus gern. Meist fanden die sich selbst zu schlank.... ich so gar nicht ;-)

Bei meinem Mann führt selbst Ausdauersport leider zu Muskelpaketen.
 
  • #11
Steht da "athletisch", treffe ich ihn gar nicht erst, weil ich davon ausgehe, dass es sich um einen ausgemergelten Typ Mann handelt.
... ist ja interessant. Ich verstehe unter "athletisch" einen eher kräftigen Körperbau, der aber eher muskulös, als fett, wirkt.

Aber zur eigentlichen Frage: Wenn das tatsächlich so ist, dass du überwiegend sehr dünne Männer ü50 siehst, und das nicht nur deine subjektive Wahrnehmung ist, bewegst du dich in Kreisen, die nicht dem Durchschnitt entsprechen. Denn laut Statistik sind über die Hälfte der Männer dieser Altersklasse übergewichtig!
Ich kann deine Beobachtung auch nicht teilen, denn mir fällt auf, dass Männer, wie Frauen, ab 40 tendenziell dicker werden, selbst viele, die früher immer sehr schlank oder dünn waren. Die Schwierigkeit, sein (normales) Gewicht zu halten, ist unter Leuten ab 40 auch ein ziemlich verbreitetes Gesprächsthema. Natürlich gibt es aber auch schlanke Menschen, die ihr Gewicht im Alter behalten.
Sehr dünne Männer, genau wie Frauen, in dieser Altersklasse, sind nicht selten deshalb so dünn, weil sie bewusst abgenommen haben.
Ich stimme dir zu, dass das meistens eher ausgemergelt und nicht schön aussieht.
Ich habe während meiner Onlinedating-Zeit auch einen Mann getroffen, der ü50 war und sehr ausgemergelt aussah. Der war allerdings schon immer so, wie er mir sagte, und war starker Raucher und trank regelmäßig viel Alkohol. Mit zunehmendem Alter schlägt sich das mit Sicherheit auch negativ auf das Aussehen nieder.

Aber insgesamt sind diese sehr dünnen Menschen im fortgeschrittenen Alter eher eine Minderheit.

w51
 
  • #12
Ich als Mann kann dir nicht sagen, warum Männer dünn oder dick sind. Nicht nur die Genetik spielt eine Rolle, auch die richtige Ernährung. Und es gibt auch Männer, die wiegen mehr, haben aber kein Bauch. Ich selbst wiege bei 183cm 100kg und habe einen komplett flachen Bauch.
 
  • #13
Liebe FS,

kann deinen Eindruck, auch was die etwas jüngeren Männer angeht, nur bestätigen. Leider.
Auch was die Assoziationen angeht bin ich im Wesentlichen bei dir.
Dünne Männer sind für mich nicht anziehend, ich finde Knochen extrem unsexy. Und innerlich verbinde ich Magerkeit mit Lust- und Genussfeindlichkeit, Überkontrolliertheit...
Persönlich finde ich dünne Männer körperlich absolut nicht anziehend. Wesentlich lieber sind mir da ein paar Pfund oder Muskeln mehr.

Geht man nach dem was hier im Forum so kommuniziert wird, ist so was wie ein wohlstandsbäuchlein nicht existent. Diese Extrakilos stehen heute viel mehr für eine ungesunde, unattraktive Lebensweise und implizieren einen achtlosen Umgang mit dem künftigen Partner.
Allerdings ging es in diesen Threads um das Gewicht von Frauen. Bin gespannt in welche Richtung es hier gehen wird...
 
  • #14
Ich finde das am attraktivsten, was man am seltensten sieht: eine harmonische, normale Figur, ohne Extreme, mit eindeutig männlicher Silhouette. Dazu passend sollten auch die Bewegungsabläufe harmonisch fließend sein, nicht etwa eckig oder verkrampft/ steif. Mit all dem assoziiere ich eine Person, die mit sich srlbst ganz im Reinen ist, maßvoll lebt (Essen/ Trinken/ Bewegung), einen guten Kontakt zu den eigenen Gefühlen hat und ein gesundes Körpergefühl. Sieht man selten . Ist bei mir selbst alles vorhanden als Ergebnis jahrzehntelanger Selbstreflektion, Arbeit an mir selbst. Daher wäre das auch mein Traummann. Zu dürr zeigt genauso wie zu fett, dass da etwas innerlich ins Gleichgewicht gebracht werden sollte.
 
  • #15
Beim typischen dürren Marathonläufer stellt sich bei mir kein Verlangen ein. Die nehme ich nicht als potentielle Partner wahr. Allerdings hat sich das Problem auch bisher seltenst gestellt, ich würde so einen Mann (böse...) wirklich schon anhand des Fotos ausschließen. Oft hab ich auch beobachtet, dass gerade die besonders dürren Männer sich zu etwas weicheren Frauen hingezogen fühlen, das mag ein zweiter Grund sein, warum sie nicht bei mir sind :)
 
  • #16
Was Du über die Eigenschaften geschrieben hast, würde ich nicht pauschalisieren, auch wenn der dünne Mann, den ich mal sehr anziehend fand, ebenfalls geizig und engherzig war, wie ich später feststellte und was ich überhaupt nicht haben kann. Wenn man das verallgemeinert, wäre das genauso, als würde man hier dickeren Menschen unterstellen, sie seien faul, unkontrolliert und würden durch Essen was kompensieren.

dass sehr viele Männer in meinem Alter so schrecklich dünn sind, gerade gebildete und kultivierte Männer.
Hm. Vielleicht gilt: Dünn ist schön auch bei denen.Aber schlaff wird die Haut ja trotzdem, ob nun überm Knochen hängende-Falten-werfend oder über einem massiven Körper dickere Falten bildend. Das ist das Altern, was alle trifft, und was man da bei sich selbst bevorzugt, bleibt einem selbst überlassen. Ich seh als ein bisschen Gegenwirkung nur die Möglichkeit, Muskeln aufzubauen, weil dann der Körper straff ist unter der Haut.

Alles, was in "unisex"-Form verschwindet oder sogar in Gegengeschlechtliche umschlägt, nimmt sich vermutlich Attraktivität, zumindest, wenn es um den allgemeinen Geschmack geht.

Aber ich finde es eigentlich auch nicht wichtig, welche Figur der Mann hat, wenn es keine Extremen sind. Ich würde bestimmt keinen charmanten, liebenswerten und charakterlich feinen Mann, der wahnsinnig gut riecht und den ich schön finde, nicht wollen wegen Dünnheit.
 
  • #17
Witzig, mir ist neulich auch irgendwie aufgefallen, dass viele Männer ziemlich dünn sind. Und klein...

Meine persönlichen optischen Präferenzen: unter 1,80 m kommt mir nicht ins Haus, weil ich gern Absätze trage. Am liebsten Gardemaß von ca. 1,90 m und breite Schultern.

Lieber ein bisschen zu viel auf den Rippen als zu wenig. Waschbrettbauch, definierte Muskulatur... für mich alles nebensächlich, solange er nicht nur Pudding in den Armen hat.

Männer, denen die Hose um den dürren Pops schlabbert, finde ich unerotisch. Auch diese Tango-Typen mit den sehr schmalen Taillen und Hüften sind nicht mein Fall. Obwohl ich finde, dass diese sehr schlanken (nicht ausgemergelten) Männer häufig sehr schöne, feine Gesichter haben.

Ein Beziehungsversuch war 1,85 m groß und sehr dünn. Ich spürte bei der ersten Umarmung jeden Knochen und befand das als sehr unangenehm. Wurde auch aus anderen Gründen nichts draus - aber ich mochte ihn nicht anfassen.

Mein Partner ist 1,90 m groß und schlank mit ein paar wonnigen Polsteransätzen an Hüfte und Bäuchlein. Und einem Knackpops vor dem Herrn. Zudem hat er eine ziemlich hohe Körperspannung und eine aufrechte Haltung. Absolut wie für mich gemacht - man hat richtig viel Mann zum Anfassen und Aufschauen und Drankuscheln.

Für zierliche kleine Frauen finde ich kleine zierliche Männer optisch absolut in Ordnung, und häufig geben sie sehr hübsche Paare ab. Da ich weder zierlich noch klein bin, empfinde ich eine körperliche Disharmonie, wenn ich mit einem solchen Mann intim werde, und fühle mich dabei irgendwie unwohl.
 
  • #18
Diese Wahrnehmung habe ich, wenn ich richtig reflektiere, nicht, mir begegnet die ganze Bandbreite bei beiden Geschlechtern. Das hängt eher von den Örtlichkeiten ab.

Überschlank / dürr, sehr schlank, schlank, normal, etwas mehr, Adipositas in Stufen.
In Kombination mit sehr unterschiedlichen Pflegegraden.
Dieser letztere Punkt macht es für mich aus. Mir begegnen mehr als genug Leute (m/w), die sich mit zunehmendem Alter deutlich gehen lassen. Das unterbindet jegliche Attraktivität.

Extreme in beide Richtungen finde ich unattraktiv, bisschen Waschbär gerne, Wohlstandskissen ist zuviel. Die Kombi deutlicher Bauch, dünne Beine ganz grausam.

Mein großer Sohn, 21, ist mit 1.96 und 75 kg so ein Überschlanker, er kann sich ernähren wie er will, da verändert sich nichts. Auch nicht durch Sport. Er findet sich übrigens unattraktiv und zu dürr, ich sehe die klassische V - Figur...

Ich stehe eher auf etwas knuffig, und etwas größer, da werden Instinkte wie Sicherheit, Anlehnen, Geborgenheit getriggert.
Neben einem sehr schlanken Mann, am Ende noch kleiner, gleich groß komme ich mir unbeholfen vor (und total bizarr, zu dick... )

Und ein Faktor, den Frau kaum zugibt.
Wenn ein Mann ein paar Pfunde mehr hat, habe ich weniger die Befürchtung, wenn ich eines Tages doch zulege, was mit zunehmendem Alter passieren kann, und dann selbst zuviel zu haben.

Zuviel geht aber auch nicht, irgendwann ist mir der Unterschied zu groß, da bekomme ich rein pragmatisch Bedenken.

Als Fazit trotzdem und wieder,
Attraktivität besteht aus vielen Komponenten des Äußeren, Pflege, Gewicht, Haut...
Und eben Haltung, Ausstrahlung, die Art zu lächeln, die Mimik, Gestik, wie bewegt sich jemand.
Es wird sich nicht an Kilos entscheiden.
 
  • #19
Ich habe ein Faible für sehr große, breite Männer. Im Zweifel lieber zu viel Gewicht als zu wenig. Aber nur mit entsprechender Körpergröße gepaart. Wobei aber der gesamte Körper breit und sehr kräftig sein sollte, also dürr mit Bauch geht gar nicht. Auch zierliche/schlanke Hände bei einem Mann finde ich schlimm.
Ab 1,90m und über 100 kg definiert mein "Beuteschema".
Die deutliche Diskrepanz zwischen meiner Statur zu der eines Mannes hat für mich eine wesentliche sexuelle Komponente. Ist diese nicht da, also der Mann schmächtig/zierlich und oder zu dünn, nehme ich ihn kaum als Mann war. Für mich bedeutet Männlichkeit auch körperlicher Stärke.

Allerdings ist es ja so, dass man seinen eigenen Körper nur in bestimmten Ausmaß selbst formen kann. Deshalb denke ich nicht, dass alle Männer freiwillig so dünn sind wie Du es beschreibst. Es wird das ganze Spektrum geben: welche, die einfach so veranlagt ist, manche, bei denen es krankheitsbedingt ist und sicherlich auch welche, die es selbst so mögen und viel für einen so dünnen Körper tun.
Parallelen zu Charaktereigenschaften habe ich so beobachtet, dass die Männer, die ich bisher näher kannte, ganz frei von Komplexen und sich ihrer Wirkung auf Frauen ziemlich bewusst waren. Sie waren selbstbewusst und auch innerlich stark. Einfach sexy eben.
Während ich viele unzufriedene und unsichere Männer oft bei den schmächtigen Männern gesehen habe.
Dennoch würde ich das nicht verallgemeinern, vielleicht ist es auch nur (meine) selektive Wahrnehmung.
 
  • #20
...sehr viele Männer in meinem Alter so schrecklich dünn sind, gerade gebildete und kultivierte Männer.
Stelle ich so pauschal nicht fest. Es gibt reichlich Männer, die eher Übergewicht haben als zu wenig.

Sind dünne Männer so dünn, weil sie das schön finden, oder was sind die Gründe?
Größtenteils sicher Veranlagung. "Dünn" würde ich nie, aber ich achte aufs Gewicht, das hat ja letztlich auch gesundheitliche Auswirkungen.
 
  • #21
Neben einem sehr schlanken Mann, am Ende noch kleiner, gleich groß komme ich mir unbeholfen vor (und total bizarr, zu dick... )
Es kommt auch auf das eigene Selbstwertgefühl an. Der schlanke Mann, von dem ich oben schrieb, ist auch nur höchstens gleichgroß wie ich mit Absatzschuhen... Also so ca. 1,80m. Aber ich fühlte mich bei keinem Mann je weiblicher, schöner, begehrter...

Hingegen fühlte ich mich bei meinem Ex (1,95m, 100kg) fett und und hässlich und wog damals bestimmt 5 kg weniger als jetzt.

Zum einem lag es an meinem Selbstwertgefühl, zum anderen an der unterschiedlichen Art, wie mich beide Männer behandelt haben.

Ansonsten fällt mir auf der Straße auf, dass sehr schlanke Männer oft mit recht korpulent (gewordenen) Frauen zusammen sind. Da frag ich mich auch, wie das kommt. Kann man trotz Beziehung einen so unterschiedlichen Lebensstil führen?
 
  • #22
Ich selbst bin eher kräftig, daher sähe ein zierlicher oder auch langer, dünner Mann neben mit richtig blöd aus.
Wahrscheinlich stehe ich deswegen auf große, breite und auch gerne etwas übergewichtige Männer, denn neben denen sehe ICH zierlich aus.

Den Typ des ausgemergelten Langstreckenläufers finde ich nicht attraktiv. Die sind oft älter, so ab 40, denn gerade in diesem Alter wollen es sich einige Männer noch mal beweisen, dass sie noch mithalten können. Ich habe gerade mein Vorurteilsbild vor Augen: mittelgroß, sehr definiert, Venen treten vor allem auf dem Handrücken hervor und rollen herum. Der Mann sehr braun. Haut ledrig, typischer angestrengter Gesichtsausdruck, der auch bei Entspannung nicht weggeht... neee, nichts für mich.
Diese Männer dürften übrigens oftmals eher gebildet sein.

Auch einen sehr muskulösen Mann, einen Muskelprotz finde ich nicht schön, denn das assoziiere ich mit Bildungsferne. Sorry an alle gebildeten Muskelprotze, deren es sicher welche geben dürfte.

Ja, auch ich denke, dass die Leptosomen gerne gebildet sind, hier wäre zumindest meine Assoziation positiv, aber ästhetisch fände ich das nicht.
Kann aber sein, dass ich das anders bewerten würde, wenn ich selbst lang und dünn wäre.

Wenn man Profile liest, bei denen man die Figur / den Typus eintragen muß, ist es i.d.R. wohl so, dass man zwar verschiedene Übergewichtsklassen eintragen kann, aber nach 'schlank' gibt es nach unten keine Steigerungsform.
Und so können auch die mit 'ein paar Pfunden zuwenig', 'deutlich untergewichtig' oder 'zierlich' alle nur 'schlank' eintragen.
Was dann sicher zu Mißverständnissen führt.
Für mich ist ein erwachsener Mann schlank, wenn er bei gutem Trainingsstand soviel wiegt wie er groß ist minus 100.
Deutlich darunter ist dünn.
Schlanke Jugendliche wie @Lionne69 s Sohn sind sicher etwas leichter als erwachsene schlanke Männer

Allerdings sehe ich doch auf den Fotos, wie der Mann aussieht, daher wundert es mich, dass die FS sich mit 'wahnsinnig dünnen, richtig mageren' Männern getroffen hat, wenn ihr das nicht gefällt.

w 49
 
  • #23
Die Theorie kann ich auch bestätigen. Ich glaube es ist modern. Noch nie zuvor sprach man soviel über Ernährung und das Aktivitätslevel. Außerdem diese "oversize-Mode" weht ja auch daher.

Mir persönlich ist das egal - solange er gesund ist (aussieht) und im Kopf weitestgehend alles stimmt - kann er ruhig auch klein und schlank sein, Hauptsache nicht kleiner und schlanker als ich! W27, 1,56m und 54 kg :D
 
L

Lena_34

  • #24
Ich habe gerade mein Vorurteilsbild vor Augen: mittelgroß, sehr definiert, Venen treten vor allem auf dem Handrücken hervor und rollen herum. Der Mann sehr braun. Haut ledrig, typischer angestrengter Gesichtsausdruck, der auch bei Entspannung nicht weggeht... neee, nichts für mich.
Diese Männer dürften übrigens oftmals eher gebildet sein.
Lustig. Mir gefällt genau dein Vorurteilsbild, sofern sich da Muskeln definieren und nicht Knochen, die Schultern deutlich breiter sind als die Hüfte und der Mann es nun nicht vollends mit der Sonnenbank übertreibt.

Gerade definierte Unterarme und Hände finde ich schön. "Fluffige" Männerhände sind der totale Abturner.

Dazu kommt, dass ich (160, < 50 kg) keine großen Männer mag. 180 cm ist aus meiner Sicht ideal, bis 175 cm akzeptabel. Interessanterweise werde ich oft von wesentlich grösseren Männern angesprochen (> 190 cm). Habe noch nie einen davon attraktiv gefunden.
 
  • #25
Ich wäre gern dünner, und zwar weil ich mich dann männlicher fühlen würde.
 
  • #26
Wenn man Profile liest, bei denen man die Figur / den Typus eintragen muß, ist es i.d.R. wohl so, dass man zwar verschiedene Übergewichtsklassen eintragen kann, aber nach 'schlank' gibt es nach unten keine Steigerungsform.
Und so können auch die mit 'ein paar Pfunden zuwenig', 'deutlich untergewichtig' oder 'zierlich' alle nur 'schlank' eintragen.
Diese Möglichkeit, eine solche Figurangabe zu machen, würde einen Aufschrei ergeben und zwar nicht unter den Männern, sondern unter den Frauen.

Männer sind sowieso gewohnt das primär von Frauen nachgefragte biobetrische Attribut, die Körpergröße, in Zentimetern anzugeben. Die würden auch die "Schlankstufen" angeben. Manchmal würde, wie bei der Körpergröße, geschummelt werden, aber im Großen und Ganzen würden sich Männer in diese Angabemöglichkeiten fügen. Schließlich hat er gelernt, dass er z.B. ohne eine Angabe bei der Größe keine (kaum) Kontakte hat.

Die Kurx ist aber, dass man kaum verargumentieren könnte, das Feld mit den nach unten erweiterten "Schlankstufen" für Männer anzubieten, aber für Frauen weiterhin alles auf normales "schlank" zu mappen.

...ich würde dann nämlich erfahrungsgemäß die Suchfilter nur noch auf "sehr schlank" und drunter setzen, da bei der normalen "schlank" Angabe auch die zu finden sind, die so mogeln, wie einige Männer bei der Größe...

V.m46
 
  • #27
Noch nie zuvor sprach man soviel über Ernährung und das Aktivitätslevel.
Ja und wer sprach von den Ernährung- und Aktivitätslevel?
Die dazugehörige Industrie, die damit ihre Produkte verkaufen möchte.
Im Frühjahr gab es einen Werbespott, wo man mit einen BMI über 20 schon als übergewichtig galt.
Heute sagt ja die Werbung, wie man leben sollte oder sogar muss. Die Werbung gaukelt uns etwas vor und am Ende entscheidet noch jeder selber, ob es dies möchte oder auch nicht.


Früher gab es in Bayern so schöne Sprüche.
1. Ein Mann ohne Bauch ist ein Krüppel oder einfach nur ein Preuße.
2. Ein Bayer mit Bauch ist stattlich und ein Preuße mit Bauch ist nur fett. :)
 
  • #28
Danke für Eure Antworten, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Ja, die Geschmäcker sind verschieden. Ich werde künftig mit der Lupe die manchmal nicht sehr aussagekräftigen Fotos beäugen :)
 
  • #29
Auch bei Männern auf den ersten Blick gilt: Lieber zu schlank als zu dick. Wer schlank ist, hat mehr Energie, ist fitter und aktiver und wirkt auf mich erstmal besser und sympathischer. Der Mann sieht gepflegt aus, hat eine feste Gesichtskontur, passt ordentlich in seine Kleidung. Wer schlank ist, wirkt automatisch jünger und jugendlicher. Das heißt nicht, dass ich mich nicht auch in Pummelige verlieben kann, aber wenn mich schon 90 % Idioten schräg von der Seite anquatschen, dann finde ich einen schlanken bis normalschlanken Mann, der gepflegt aussieht, erstmal angenehmer, als ein Mann, der ein großes Fass an Bauch vor sich herschiebt und dazu einen vorlauten Spruch reißt.

Auch lasse ich mich von einem trainierten Mann eher kritisieren/verbessern, als von einem Mann mit einer Wampe und Halbglatze, der meint, an mir schlanke Frau etwas kritisieren zu dürfen. Es sind meist die unperfekten Männer, die auf eine Frau losgehen.

Mich sprechen jedoch seltener Schlanke an, weil ich auch kaum welche im Umkreis sehe. Die meisten Männer sind alle etwa 1,66 groß und wenn ich nur leichten Absatz trage, bin ich einen halben Kopf größer als sie, und mit 15 kg zu viel auf den Rippen, sprich: sichtbares Doppelkinn, Pausbacken, Speckrolle über die Hose, etc. Das ist zu viel!
 
  • #30
Ich stehe sehr auf schlanke Männer. Mein Partner ist 52 und wiegt 67 kg bei 180 cm. Mehr sollte es auch nicht sein, finde ich. Ich selber bin auch schlank. Es ist halt mein Schönheitsideal.
Die meisten Ü50-Männer sind NICHT schlank. Ich bin froh, dass mein Ü50-er gut in Schuss und ästhetisch ist...