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Gast

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  • #1

Was geschieht mit Kindern einer eingetr. Lebenspartnerschaft, wenn einem Partner was geschieht?

bleiben die Kinder automatisch bei der anderen, oder müssen wir uns da zusätzlich absichern? und wenn, wie?...
 
  • #2
Soviel ich weiß, geht da automatisch gar nichts. Wenn ich das richtig verstehe, ist das eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft?

Da kommt es sicher auch darauf an, wer die leibliche Mutter ist, ob die andere Frau die Kinder adoptiert hat und... und... und...

Ich verstehe ehrlich nicht, warum du diese Fragen in einem Laien-Forum stellst?

Das sind doch absolut essentielle und für die Zukunft der Kinder extrem wichtige Fragen! Die klärt man doch an der/den entsprechenden Stellen!

Das sind doch eindeutig Rechtsfragen. Da gibt es Anwälte, die sich auf diese Fragen spezialisiert haben! - Außerdem auch diverse amtliche Stellen, die da Auskünfte geben müssen.

Meine Empfehlung:
Beachte bitte bei allen Antworten, die du bekommst, dass es keine Sicherheit für die Richtigkeit der Antworten gibt.

Übrigens finde ich, dass solche Fragen geklärt werden sollten, bevor Kinder da sind! Natürlich kann ich nicht wissen, ob ihr schon Kinder habt.

Viel Glück
 
  • #3
Bei einer solchen Frage erkundige ich mich bei Fritz und nicht bei Fritzchen. Soll heissen: Frage eine Rechtsberatung, beim VamV, beim Jugendamt oder einer anderen Stelle, die sich mit solchen Fragen ständig beschäftigt.
 
  • #4
Mit den Kindern eines Partners einer eingetragenen Lebenspartnerschaft passiert nach dem Tod dieses Partners das gleiche, wie wenn ein Ehepartner stirbt, der (alleine) ein Kind hat. Grundsätzlich gar nichts. Wenn ein Vater oder eine Mutter heiratet oder eine nichteheliche Lebenspartnerschaft eingeht, begründet dies keine Rechtsbeziehung zwischen dem Kind und dem neuen Ehe-/Lebenspartner.

Allerdings besteht die Möglichkeit daß der Ehe-/Lebenspartner das Kind adoptiert. Dann tritt er als weiteres Elternteil neben den Vater oder die Mutter und nimmt die gleiche Rechtsstellung wie ein leibliches Elternteil ein (das Kind erlangt die rechtliche Stellung eines gemeinschaftlichen Kindes der Ehe-/Lebenspartner). Diese Verwandtschaftsbeziehung bleibt über den Tod des leiblichen Elternteils hinaus bestehen. Dabei ist allerdings zu bedenken, daß dieser Schritt unwiderruflich ist, auch wenn sich die Partner trennen.

Außerdem bedarf die Adoption der Zustimmung beider (!) leiblichen Elternteile, unabhängig von der Frage, wer das Sorgerecht hat. Immerhin erlöschen durch die Adoption die Verwandtschaftsverhältnisse zwischen dem Kind und dem anderen (zweiten) Elternteil, genauso wie zu Oma, Opa und den restlichen Verwandten dieses Zweiges.
 
  • #5
die warsscheinlichkeit, dass die Kinder zum Lebenspartner kommen sind eher gering. Der erste Ansprechpartner ist der Vater und die Großeltern. Wenn man das vorher regelt über eine Vollmacht, dann ist das fürs Jugendamt nicht bindent sondern nur richtungsweisend. Informiert euch bei einem Fachanwalt für Familienrecht
 
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