• #31
Sie hat Dir fast sofort alles offengelegt und Dir damit die Chance gegeben zu entscheiden, ob Du diese Beziehung noch willst.
Wenn Du sowas hier schreibst, dann lies vorher nach, ob das auch so ist.
Nach mehreren Wochen und öfteren Treffen (2-3x) mit ihm hat sie es mir gebeichtet und mir eine offene Beziehung vorgeschlagen, da sie auf den Sex mit ihm nicht verzichten wolle obwohl sie ihn angeblich nicht liebt.
Die ganz normale Heimlichtuerei der Fremdgeher.
Wahrlich nichts, worauf sie stolz sein könnte.
Und gebiechte hat sie auch erst, als sdie Partnerschaft mit dem FS schon nicht mehr zu retten war.
Sie kann nicht im Ernst geglaubt haben, er würde sich jetzt mal eben auch eine Geliebte anlachen und schon wäre alles gut. So dumm ist keiner.

Eigentlich hat sie direkt schlussgemacht, in dem sie unrealistische Lockangebote vorschob. Wer will schon "Heile-Welt"-spielen.

Das war gar nichts ehrlich und eine "Chance" hat sie dem FS erst recht nicht gegeben.
 
  • #32
Der Mensch ist nicht monogam. Beziehungen, die auf dieser Basis eingegangen werden, sind eine Lüge...
Andreas, es ist ermüdend.
DU bist nicht monogam. Und es gibt genug Menschen, die nicht monogam leben wollen.
Es gibt aber genug andere Menschen, denen es wichtig ist.
Warum ist Dir die Verallgemeinerung so wichtig? Leb doch Dein Ding, Du findest doch entsprechende Partnerinnen, oder?

Als Mensch ist man nicht hilflos seinen Trieben ausgeliefert - beim Menschen geht es um individuelle Bedürfnisse.
Der/die eine hat solche Bedürfnisse, der /die andere hat andere.
Und man wägt ab, was ist einem wichtig, wie fühlt man sich wohler.

Und dann gibt es eben genug Menschen, die sagen es und fühlen so, dass ihnen auch sexuelle Treue wichtig ist, und die gar nicht das Bedürfnis haben, sich woanders umzusehen.

Wer polygam leben möchte, soll es ehrlich sagen, und sich den entsprechenden Partner suchen - ist doch kein Problem?
Und wenn sich die Bedürfnisse wandeln, dann spricht man es an, man muss halt mit der Konsequenz leben.
Der andere muss nicht ja sagen.

W, 50
 
  • #33
Als ihr zusammen gekommen seid war sie jung, ein im Leben stehender 37jähriger, da konnte sie aufschauen und von der Lebenserfahrung profitieren, vermutlich auch finanziell.
Jetzt mit 37 sieht das völlig anders aus, jetzt empfindet sie diesen Altersunterschied als negativ, denn sind wir mal ehrlich, du befindest dich in einer anderen Lebensphase als sie. Sie will es nochmal wissen, du steuerst auf die Rente zu, körperlich geht alles nicht mehr so wie mit 37. Ich merke das ja selbst, bin selber 50. Zudem wird man den Altersunterschied heute auch mehr sehen als früher bei euch.
Mit 18 hatte ich einen 14 Jahre älteren Freund, war cool.
Heute würde dieser Mann mit 64 schon in Rente gehen, den würde ich nicht wollen, ich muss noch 17 Jahre arbeiten!
Kümmere dich ums Kind und rede ihm gegenüber nicht schlecht von seiner Mutter, mehr kannst du nicht machen.
Alles Gute dir, wird nicht einfach, aber lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Du kriegst das hin, Kopf hoch. Handle nach deinen Werten.
 
  • #34
Hier der FS - vielen Dank für eure Antworten, es ist echt toll von euch mir eure Meinung dazu zu geben - ich sehe jetzt schon um einiges klarer.

Hier noch ein paar Antworten auf eure Fragen: Wegen dem Kind haben wir uns auf das Wechselmodell 50/50 geeinigt der Kleine verbringt nun die halbe Zeit bei mir. Ich überweise ihr monatlich Euro 250,- da sie nur teilzeit arbeitet und sich sonst keine Wohnung leisten könnte. Habe mich immer fürsorglich um das Kind gekümmert.

Altersunterschied: Ist mit 15 Jahren nicht wenig, jedoch war das nie ein Problem, da ich wesentlich jünger wirke - manchmal auf Ende 30 geschätzt werde - sportlich bin und eher der agilere, unternehmungslustigere Part in der Beziehung war. Sind uns eigentlich diesbezüglich immer auf Augenhöhe begegnet.

Finanziell: In der Tat war ich immer finanziell gut gestellt - die Wohnkosten habe immer ich übernommen, auch den Hauptanteil der Urlaube und die gesamten Ausgaben fürs Haus gedeckt (Kauf + Renovierung) und seit das Kind da war, habe ich auch noch monatlich etwas für die Sonderausgaben wie Einkauf etc. überwiesen was aber logisch ist.

Sex: Den gab es, und er war Ihrer Meinung auch gut jedoch objektiv betrachtet nicht mehr in der Quantität und Leidenschaft wie am Anfang der Beziehung - wie es wahrscheinlich bei den meisten über zehnjährigen Beziehungen der Fall ist. Von mir aus hätte es gerne öfter sein können, jedoch wollte ich sie nicht bedrängen oder unter Druck setzen - geredet haben wir darüber und sie sagte sie bräuchte es nicht so oft - hat sich anscheinend geändert. Das Neue, Unbekannte, Geheimnisvolle ist ws immer prickelnder als das gewohnte...

Familie: Es war ein Wunschkind von uns beiden, sie hat nach zehn Jahren wirklich toller Beziehung gesagt, sie hätte gerne eines und ich war einverstanden. Die ersten zwei Jahre waren ok - dann kam der Kleine in die Trotzphase und sie wurde als Mutter immer überforderter und unzufriedener obwohl er halbtags in der Kita war. Bin dann oft stundenweise mit ihm weggefahren damit sie sich erholen kann.

Vorleben: Sie war zwar erst 22 Jahre alt, hatte jedoch schon genügend Erfahrungen sammeln können - 3 feste Beziehungen hinter sich und die eine oder andere sexuelle Begegnung zusätzlich erleben dürfen. Also "Unerfahrenheit", was versäumt und sich "nicht ausgelebt" haben war bei ihr nicht der Fall.

Ich hoffe der Einblick hat eure Fragezeichen ein wenig kleiner werden lassen. Vielen Dank für eure weiteren Meinungen ihr helft mir sehr - sommerregen*
 
  • #35
Sie war zwar erst 22 Jahre alt, hatte jedoch schon genügend Erfahrungen sammeln können - 3 feste Beziehungen hinter sich
Was für Beziehungserfahrung soll eine Frau mit 22 gesammelt haben. Nun ich sage es Dir: exakt garkeine.
Wenn sie bis 22 "3 Beziehungen" gehabt hat, hatte sie exakt keine einzige ernstzunehmende Beziehung. Jede vermeintliche Beziehung ist nämlich in der fortgeschrittenen Kennelernphase gescheitert, genau an dem Punkt wo man lernt, sich bei Konflikten nicht zu trennen, sondern diese zu lösen und zusammenzubleiben.

Genau darum kommt sie Dir auch mit der Lösung: Du bleibst der Familienfinanzier, ihr bildet eine WG und sie sucht sich außerhalb einen Lover - immer hübsch bequem für sie.

die eine oder andere sexuelle Begegnung zusätzlich erleben dürfen. Also "Unerfahrenheit", was versäumt und sich "nicht ausgelebt" haben war bei ihr nicht der Fall.
Das bewertest Du so, sie scheint das nicht nur anders zu sehen, sie macht es auch.

Wenn man Deinen Text liest bekommt man einen Eindruck von eurer Ehe, der funktioniert hat als sie 22 war: Du weißt wo es lang geht, machst die Ansagen und es läuft für beide komfortabel.
Nun ist sie aber keine 22 mehr sondern 37 und die Dinge ändern sich, sie schafft sich Freiräume, macht was sie will und das passt zwischen euch nicht mehr.

Die Lösung mit 50/50-Betreuung ist doch gut, der Rest ist Geschichte. Um besser zu verstehen was in ihrem Kopf vor sich geht, solltest Du Dich mal ganz weit zurückerinnern, welche Entwicklung Du im Zeitraum 22-37 genommen hast und warum Du mit 37 nicht mehr in der Beziehung warst, die Du mit 22 hattest.

Ist mit 15 Jahren nicht wenig, jedoch war das nie ein Problem, da ich wesentlich jünger wirke - manchmal auf Ende 30 geschätzt werde
Warum sind nur hier die ganzen biologischen Wunder und nicht draußen auf der Straße?
Nahezu alle, die zu dieser Selbsteinschätzung kommen, vergleichen sich nicht mit ihrer Alterskohorte in der Jetztzeit sondern kommen zu diesem Ergebnis, weil sie sich damit vergleichen, wie ihre Elterngeneration mit 50+ aussah.
 
  • #36
Als ihr zusammen gekommen seid war sie jung, ein im Leben stehender 37jähriger, da konnte sie aufschauen und von der Lebenserfahrung profitieren, vermutlich auch finanziell.
Als ich meine Partnerin kennenlernte, war sie 25 und hatte kaum Falten. Jetzt fängt es langsam an und sie wird zunehmend älter. Also werfe ich sie raus und suche mir eine neue.
Was ist das für eine Einstellung zu Beziehungen? Dann halte ich das doch ehrlicherweise von vornerherein offen und unverbindlich und setze nicht nach 10 Jahren noch ein Kind in die Welt. Es ist ja legitim, wenn man einen großen Altersunterschied ablehnt. Aber den erst gerne in Kauf nehmen, weil es (#34) finanzielle Vorteile bringt und dann zügig verschwinden, wenn jemand anders auftaucht, ist ziemlich daneben. Vorher denken? Ja, ich weiß, die weiblichen Hormone...
 
  • #37
Vorleben: Sie war zwar erst 22 Jahre alt, hatte jedoch schon genügend Erfahrungen sammeln können - 3 feste Beziehungen hinter sich und die eine oder andere sexuelle Begegnung zusätzlich erleben dürfen. Also "Unerfahrenheit", was versäumt und sich "ni
Studien zufolge ist die Gehirnentwicklung erst mit Ende 20 vollständig abgeschlossen. Somit ist sie während eurer Beziehung erst so richtig erwachsen geworden. Beziehungen, die sie vorher hatte, kann man also nicht als richtige Beziehung zählen.

Altersunterschied: Ist mit 15 Jahren nicht wenig, jedoch war das nie ein Problem, da ich wesentlich jünger wirke - manchmal auf Ende 30 geschätzt werde - sportlich bin und
Nimm es mir nicht übel, aber ich denke, dass eure Beziehung vor allem ein Tauschgeschäft war. Schönheit/ Jugendlichkeit gegen Sicherheit/Reife. Ich möchte damit nicht sagen, dass sie dich nicht geliebt hat, aber vorrangig ging es ihr um letzteres. Nun jetzt ist die Frau 37 und hat sich weiterentwickelt und die Reife, die ihr damals zugesagt hat, stört jetzt.
 
  • #38
Ich spar mir mal viel Geschreibsel und verweise auf den Kommentar von @Vikky . So sehe ich das (als Mann) hier mal auch.

Sie hat eben keinerlei Problembewältigungsstategrie, sondern nur egomane (und auch ein wenig hinterhältige) "Lösungsansätze", welche für Dich einfach veräppeln. Sie kann nur mies mit Dir meinen.

Den gab es, und er war Ihrer Meinung auch gut jedoch objektiv betrachtet nicht mehr in der Quantität und Leidenschaft wie am Anfang der Beziehung - wie es wahrscheinlich bei den meisten über zehnjährigen Beziehungen der Fall ist. Von mir aus hätte es gerne öfter sein können, jedoch wollte ich sie nicht bedrängen oder unter Druck setzen - geredet haben wir darüber und sie sagte sie bräuchte es nicht so oft - hat sich anscheinend geändert.
Hier ist sie nun richtig fies zu Dir.
Erst lässt sie den Sex mit Dir langsam einschlafen, tut auch längere Zeit so, als ob das so OK wäre, macht auch nichts dafür, den Sex so zu gestalten, wie sie ihn gerne hätte, ....sondern lässt Dich langsam versauern.
Um sich dann aber betrügerisch einen Liebhaber zu suchen, der es besser bringt, und Dir auch noch einen mitzugeben, dass der Sex vorher nocht so toll war.
Das ist für mich fast der übleste Betrug, den ich mir denken kann.
Ich wäre an Deiner Stelle gerade hierüber extrem sauer und hätte sie mal richtig verbal "in die Stiefel gestellt".

Se hätte sich ja rechtzeitig melden können und iht hättet z.B. überlegen können, Tantra-Sex, Sexberatung , Swingerclub , oder sexuelle Spiel auszuprobieren..... etc, um die Bedürfnisse auszugleichen.
Ich finde ein Ehepartner schuldet das dem Anderen, zumindest den ernsthaften Versuch.

Wenn das alles nichst gebracht hätte, kann man ja überlegen, ob es noch Sinn macht, aber so....Hier wiegt ihr Betrug einfach doppelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #39
Kümmere dich ums Kind und rede ihm gegenüber nicht schlecht von seiner Mutter, mehr kannst du nicht machen.
Alles Gute dir, wird nicht einfach, aber lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Für mich ist das einfach unbefriedigend (andersherum übrigens ganz genauso).
Die Mutter (also die Noch-Ehefrau des FS) verhält sich moralisch unterirdisch und kommt einfach damit ohne jegliche Nachteile sondern ganz zu ihrem Vorteil durch.
Der FS ist verarscht worden und er steht mit Schaden (Immobilie, Finanzen, Belastungen , ohne Frau, und einem jetzt schon auffällig gewordenen Kind daher.

Kannst Du @Its me mir mal erklären, was genau an eine Ehe verbindlich sein soll?

Ich komme nicht darüber hinweg, dass die ganze Sache für die Frau hier so gut ausgeht. Dürfen Männer, wie der FS (obwohl m.E. in seinem Leben sonst scheinbar so viel richtig gemacht hat) einfach nicht heiraten ?
Wo ist die moralisch gerechte Strafe für die Frau ?
 
  • #40
Die Mutter (also die Noch-Ehefrau des FS) verhält sich moralisch unterirdisch und kommt einfach damit ohne jegliche Nachteile sondern ganz zu ihrem Vorteil durch.
Wieso geht die Frau ohne Schaden aus der Dache? Tut sie doch garnicht und genau darum wollte sie zum Fs zurück in eine WG, um weiterhin in der Komfortzone zu leben. Der Fs hat "nein danke" zu dem Vorhaben gesagt und sie steckt nun bis zum Hals in der Tinte, könnte von ihrem Teilzeitjob noch nichtmal eine Wohnung bezahlen, wenn der Fs sie nicht monatlich mit 250 € sponsern würde. Das müsste er nicht, sondern tut er vermutlich im Interesse des gemeinsamen Kindes.
Bist Du so lebensfremd, dass Du Dir nicht vorstellen kannst, wie bescheiden ihr Leben ist, wenn sie in wenigen Wochen feststellen muss, wie unbequem ihr Leben nun ist ohne den Versorger, dass sie mehr arbeiten muss und trotzdem nicht komfortabel leben kann. Sie ist seit sie 22 ist an viel Bequemlichkeit gewöhnt. Der Verlust wird ihr richtig wehtun, denn dass sie mit 37 und Kind nochmal so einen Sponsor findet ist wohl ausgeschlossen.

Der FS ist verarscht worden und er steht mit Schaden (Immobilie, Finanzen, Belastungen , ohne Frau, und einem jetzt schon auffällig gewordenen Kind daher.
Der FS wurde nicht verarscht. Er wurde betrogen, sie hat es ihm gesagt. Sie wollte ihn veralbern, aber er hat ihr die Grenze gesetzt.
Er hat überhaupt keinen Schaden. Das Haus gehört ihm, er wohnt darin. Er war nicht verheiratet, also muss er keinen Zugewinn abgeben, keinen Trennungsunterhalt zahlen. Er zahlt auch nicht für das Kind, sondern sie machen 50/50.
Ja, er hat keine Frau mehr - so what? Frauen sind nicht das Eigentum des Mannes, sie können genau wie Männer gehen, wenn die Beziehung nicht mehr stimmt. Es wird schon einen Grund haben, warum sie mit einem anderen Mann was angefangen hat und damit hat auch der Fs was zu tun.

Wo ist die moralisch gerechte Strafe für die Frau ?
Was ist denn eine moralisch gerechte Strafe? Gibt es nicht. Entweder gerechte Strafe (wofür?) oder moralische Strafe, die nie gerecht ist und wo man dann gucken muss, nach welcher Moral gestraft werden soll.

Hier liegt kein Straftatbestand vor und darum muss und kann keiner bestraft werden. Die Beziehung ist nach 15 Jahren gescheitert und liegt somit voll im Durchschnitt von Ehedauer bei Scheidungen. Sie unterlag aufgrund des hohen Altersunterschieds ohnehin von vornherein einem statistisch höheren Risiko zu scheitern.
Glaub mir, die Strafe für eine antriebsarme Frau wie der Fs sie beschreibt, ist hoch genug, dass für sie Schluss ist mit dem Leben in der Komfortzone. Das geht ihr flott auf, wenn sie ihr Sexdefizit gefüllt hat und der neue Lover sie nicht sponsert.
 
  • #41
Erst lässt sie den Sex mit Dir langsam einschlafen.... lässt Dich langsam versauern.
Um sich dann aber betrügerisch einen Liebhaber zu suchen, der es besser bringt.. Das ist für mich fast der übleste Betrug, den ich mir denken kann.
Warum die Aufregung? Hier ist doch nur passiert, wie es oft läuft und das auf Gegenseitigkeit: ein Mann in den mittleren Jahren wählt eine extrem junge, lebensunerfahrene Frau zur Partnerin, weil er darin eine Menge Vorteile für sich sieht, unter anderen erwartet er Sex mit einem knackigen Körper. Sie wählt ihn, weil er ein Leben in der Komfortzone bietet und sie eh etwas bequem und von allem überfordert ist. Sie steht halt sexuell nicht so auf ihn, wie er auf sie, dafür aber auf sein Geld.
Das hatte der Fs sich doch auch denken können - wollte er nicht und darum hat er jetzt die Folgen des Nicht-Nachdenkens.

Nun kommt ein gleichaltriger Ex-Lover daher und auf den steht sie. Da hat sie wieder Lust. Die Beziehung mit dem Fs scheitert daran. Wo soll nun das Problem liegen, dass Du so aufdrehst?

Se hätte sich ja rechtzeitig melden können und iht hättet z.B. überlegen können, Tantra-Sex, Sexberatung , Swingerclub , oder sexuelle Spiel auszuprobieren..... etc, um die Bedürfnisse auszugleichen.... Ich finde ein Ehepartner schuldet das dem Anderen, zumindest den ernsthaften Versuch.
Man schuldet dem Partner nicht, sich zum Sex mit ihm überwinden zu müssen. Was hast Du denn geraucht? So eine Einstellung finde ich zum 🤮

Die beiden waren nicht verheiratet und auch in einer Ehe muss die Frau sich nicht zur N**** machen und den Mann sexuell bedienen, wenn sie keinen Sex mit ihm will. Sie muss sich dafür auch kein Profiprogramm aneignen, um ihre inneren Widerstände gegen Sex mit dem Fs zu überwinden. Sie hatte keinen Leidensdruck, sie fand den Fs (warum auch immer) sexuell nie besonders attraktiv und darum hatten sie selten lahmen Sex.
Warum hat er sich denn nicht sexuell für sie attraktiv gemacht? Ist er dazu nicht genauso verpflichtet? Er hatte doch den Leidensdruck und nichts dagegen getan. Vermutlich hat er schon geahnt, dass sie hm weglaeuft, wenn er sie bedrängt. Also hat er nichts getan und gehofft, dass sie dann bei ihm bleibt.
Pech gehabt, es ist anders gelaufen.

Das Verhalten der Frau ist unter aller Kanone, keine Frage. Der Fs sollte sich aber mal fragen, wie die letzten 15 Jahre zwischen ihnen waren und dann weiß er, warum es so gelaufen ist und nicht anders. Er war der deutlich lebenserfahrene, er hat die Beziehung gestaltet, nicht die junge Frau. Also hat er den Tanker auf die Klippen gefahren, weil er Gefahren nicht erkannt hat: junge Frau? Da hat er das sagen.
Nee, denn die Frau wird erwachsen und emanzipiert sich von ihm.
 
  • #42
OK, zur Info.
Mich hatte vor allem der Sohn mit "Auffälligkeiten" sehr geärgert, weil da jemand einen Schaden bekommt, der nichts dafür kann und auch diese miese Art der Frau, vorher den FS verhungern zu lassen um ihn dann im genau demselben Spielfeld wiederum auszutauschen. Ich finde das sehr verwerflich.

Ich hielt die Frau für die Ehefrau, aber gut "Lebensgefährtin" würde ja eher nicht für die Ehe sprechen, sehe ich so ein.
Wenn DAS wirklich so ist, würde der FS vermutlich auch nicht eine solchen finanziellen Schaden haben, wenngleich er sicherlich die Frau wegen dem Kind wohl doch mehr unterstützen muss, als jetzt gerade.

Glück im Unglück. Gut, dass er sie nicht geheiratet hat.
 
  • #43
Wenn DAS wirklich so ist, würde der FS vermutlich auch nicht eine solchen finanziellen Schaden haben, wenngleich er sicherlich die Frau wegen dem Kind wohl doch mehr unterstützen muss, als jetzt gerade.

Glück im Unglück. Gut, dass er sie nicht geheiratet hat.
Kirovets, er wäre zu gar nichts verpflichtet, da nicht verheiratet.
Kindesunterhalt, aber bei Wechselmodell 50:50 auch nicht.

Und selbst bei Heirat, ab dem Alter von 3Jahren ist ein hauptsächlich betreuendes Elternteil - könnte auch der Mann sein - grundsätzlich verpflichtet, wieder für sich selbst aufzukommen. Es wird Sonderfälle geben.
Das Kind ist 5.

Du liegst vollkommen verkehrt.

W, 50
 
  • #44
Sex: Den gab es, und er war Ihrer Meinung auch gut jedoch objektiv betrachtet nicht mehr in der Quantität und Leidenschaft wie am Anfang der Beziehung - wie es wahrscheinlich bei den meisten über zehnjährigen Beziehungen der Fall ist.
Ja, das ist ganz normal. Das liegt auch nicht am Altersunterschied, der ist aber insofern ein Problem, weil sie noch zu jung war, aber das erst viele Jahre später realisiert hat. Jetzt ist sie 37 und möchte wieder jung sein. Wieso sonst lässt sie sich ausgerechnet mit ihrem Jugendschwarm ein?

Ich finde es gut, dass du konsequent bist. Kein WG-Zusammenleben um heile Welt vorzutäuschen. Ist euer Sohn denn wirklich verhaltensauffällig oder ist das nur ein Manipulationsversuch deiner Ex?

Sie steht halt sexuell nicht so auf ihn, wie er auf sie, dafür aber auf sein Geld.
Jetzt vielleicht, aber sicher nicht von Anfang an. Das ist mir zu sehr Sugardaddy-Klischee. 15 Jahre sind eine lange Zeit, da hat sicher schon einiges gut gepasst.

Vikky, ich liebe deine beinharten, scharfsinnigen Beiträge, aber manchmal schießt du übers Ziel hinaus und die Beziehung des FS so abzuwerten hat nichts mit seinem Problem zu tun und ist einfach nur verletzend.

Ich finde, der FS verhält sich richtig gut, kümmert sich 50/50 um das Kind und unterstützt die anscheinend lebensuntüchtige Ex, warum auch immer das nötig ist.

@Kirovets, warum du hier grad geradezu ausrastest, erschliesst sich mir auch nicht ganz. Triggert dich das Thema so?
 
  • #45
Es liest sich teilweise, als wäre das Verhalten der Frau normal und der FS habe Schuld, weil er eine jüngere Frau genommen hat.

Sich zu Entlieben, in die Sinneskrise kommen etc ist eine Sache

Sie hätte gehen können oder vorher fragen können bezüglich Öffnung

Nein sie hat sich fürs betrügen entschieden und das am liebsten noch "bezahlt " zumindest ohne Konsequenzen für sie

Damit ist sie keinen Deut besser als die Herten, die Gleiches tun und hier immer geteert und gefedert werden.

Der FS ist betroffen, traurig aber konsequent und dazu gratuliere ich
 
  • #46
Altersunterschied: Ist mit 15 Jahren nicht wenig, jedoch war das nie ein Problem, da ich wesentlich jünger wirke - manchmal auf Ende 30 geschätzt werde - sportlich bin und eher der agilere, unternehmungslustigere Part in der Beziehung war. Sind uns eigentlich diesbezüglich immer auf Augenhöhe begegnet.
Mmh. Tut mir leid, aber 22 und 37 ist einfach nicht auf Augenhöhe. Und vorher drei Beziehungen?? Also das kann man doch in dem Alter nicht zählen, schon gar nicht drei Stück, die dann alle ein Jahr liefen oder so. Du redest dir das ein. Aber ich denke auch, dass es wohl sehr um Jugend/Schönheit und Erfahrung/Sicherheit ging.
Ach ja: Jeder hier wird ja immer für zehn Jahre jünger gehalten und ist gar nicht seinem Alter entsprechend :D ich natürlich auch, klaro..

Es gibt sehr häufig den Fall, dass sich der viel jüngere dann noch entwickelt und dann unabhängiger wird, nachdem die Beziehung lange eine Schieflage hatte, die dem dominanteren gar nicht auffiel. Das entschuldigt nicht den Betrug deiner Frau. Aber es wird wohl eventuell eine Rolle dabei spielen, dass sie sich umorientiert hat.
 
  • #47
Das klingt jetzt sehr hart, aber Dein Verhalten und nochmehr die Begründung ist für mich das Allerletzte.

Hast Du nicht eine Sekunde darüber nachgedacht, was IHM fehlt, damit Nähe entsteht, und was seine Wünsche sind, damit die gewünsche "Nähe" entsteht ?
Nein sie waren Dir egal, völlig egal, Du wustest nur, was DU wolltest: "Nicht verwelken", "Nähe" und Sexualität, wie DU sie gutfandest.

Er ist eben nicht fremdgegangen, hat sich an die Abmachungen für die Ehe gehalten, welche da lauten: Monogamie.
Sie lautet aber eben nicht "Du bekommst Nähe und Zärtlichkeit"

Allgemein
Wenn ihr sowas wollt, dann regelt das vorherein mit Dem Mann, welchen Ihr heiraten wollt (z.B. in einem Ehevertrag). Dann könnt ihr auch Eheöffnung oder sonstwas fodern, wenn sich einer nicht an die Vorgaben hält. Aber doch nicht so.

Ich bin sicher, Du @p-Orbital hast für Dein Verhalten auch die Zeche gezahlt, oder einfach die Kinder zahlen lassen. Macht ja nichts.


Ist doch falsch.
Doch ich habe darüber nachgedacht, aber Nähe und Zärtlichkeit oder auch inniges Küssen haben bei ihm keine Rolle gespielt, am Anfang der Beziehung etwas mehr aber auch nicht viel. Ich dachte das ist okay, dass wird schon oder es macht mir nicht so viel aus. Aber dem war es wohl nicht, es hat mir immer mehr gefehlt.

Er hat sich auch nichts daraus gemacht, wenn ich mir sexy Dessous gekauft und getragen habe, nackt vor ihm stand oder mich auf der Couch an ihn Kuscheln wollte. Das hat gestört, oder irgendwas von meinem Körper hat ihn gedrückt oder war zu warm oder da konnte man nicht an den PC. Bei

Kleidung, von denen ich bei anderen hörte das steht dir super, kam nie ein Kompliment von meinem Mann, nicht mal am Hochzeitstag selbst. Kinder gibt es übrigens keine.

Du glaubst nicht wie frustriertend das war. Du möchtest irgendwann dich nicht mehr an ihn kuscheln, wenn du immer das Gefühl bekommst zu stören und nicht berührt wirst und, überspitzt gesagt, sogar die Umarmung zur Begrüßung von Freunden gut tut.

Jetzt fragen sich viele warum ich überhaupt da geblieben bin. Weil wir abgesehen von dem Nähe Manko ein gut funktionierendes Paar mit den gleichen Interessen und Einstellungen waren und es sich leider in Richtung WG entwickelt hatte mit einem Mann, den ich immernoch geliebt habe.

Ihm hat es wenig ausgemacht, da er auch eher kalt ohne viel Umarmung etc aufgewachsen ist. Seinen Eltern waren ähnlich.
 
  • #48
Vikky..... die Beziehung des FS so abzuwerten hat nichts mit seinem Problem zu tun und ist einfach nur verletzend.
Ich werte seine Beziehung nicht ab, ich zeige nur auf, was in der Beziehung nach dem Honeymoon immer schon da war:
Sex: Den gab es.... Von mir aus hätte es gerne öfter sein können, jedoch wollte ich sie nicht bedrängen....... sie sagte sie bräuchte es nicht so oft - hat sich anscheinend geändert.
Sie will Sex, halt nur nicht mit ihm:
da sie auf den Sex mit ihm nicht verzichten wolle
Der FS hat es passsiv akzeptiert, sich in seinen Bedürfnissen zurückgenommen, weil ihm klar war, dass er mit Druck die Frau vertreibt. Der Mann ist in den 50ern, der weiß Bescheid wie es läuft im Leben.

Er hat es ihr bequem gemacht und wie Daddy versorgt, statt die zunehmend älter und auch erwachsen werdende Frau in die Verantwortung für ihr gemeinsames Leben zu nehmen:
die Wohnkosten habe immer ich übernommen, auch den Hauptanteil der Urlaube und die gesamten Ausgaben fürs Haus gedeckt (Kauf + Renovierung)
und darum reagiert sie auch genau so, es soll für sie komfortabel sein:
schlug mir dann eine Auszeit (mit eigener Wohnung) vor.... schlug sie mir vor wegen dem Kind wieder ins Haus einzuziehen ...ohne Liebesbeziehung unsererseits
Sie sieht sich für nichts in der Verantwortung, sondern wie üblich den FS.
sie MICH als Egoisten hingestellt weil ich...... aufgrund eines gekränkten Männerstolzes so reagiere. Auch gibt sie mir nun die Schuld dass der Kleine Auffälligkeiten zeigt..
Warum auch nicht - lief ja 15 Jahre so, dass der FS alles dirigierte. Warum soll sie nun für etwas verantwortlich sein? Da hat der FS in der Beziehungsgestaltung was falsch gemacht, sie 15 Jahre im launischen Kinderstatus gehalten, obwohl sie eine erwachsene Frau geworden ist - war ihm bequem.

Nun hat sie sich und was geändert und da passt das gleiche fordernde Verhalten ihm gegenüber nicht mehr - Forderungen ihrerseits sind komplett deplatziert.
Er hat die Beziehung beendet. Statt sich über sie zu beschweren, sollte er sich angucken, was er zum Verlauf/ihrem Verhalten beigetragen hat und das ist eigentlich alles aus der Ehe, was ihn jetzt stört.
Es geht dabei nicht darum, dass sie sich für eine Affäre entscheiden hat, sondern um ihren absolut respektlosen Umgang mit ihm. Respekt bekommt, wer sich respektabel verhält. Da hat der FS etwas versäumt.
 
  • #49
Hallo hier ist der FS nochmal - danke für eure Antworten ich weiß jede einzelne sehr zu schätzen.
Ich möchte auf so manche (@Matrix) reagieren weil ich Dinge nicht so stehen lassen kann, die nur auf Vermutungen basieren.
Vikky, ich liebe deine beinharten, scharfsinnigen Beiträge, aber manchmal schießt du übers Ziel hinaus und die Beziehung des FS so abzuwerten hat nichts mit seinem Problem zu tun und ist einfach nur verletzend.
Das finde ich bei manchen auch, deswegen möchte ich vorerst @Vikky antworten:
Das wiederum wundert mich garnicht, sondern es ist normal, dass ein mann in Deinem Alter Null Interesse an so einem jungen Kind hat
Habe mein Kind immer fürsorglich behandelt und daher auch das 50/50 Modell gewählt, was nicht selbstverständlich ist.
Was für Beziehungserfahrung soll eine Frau mit 22 gesammelt haben. Nun ich sage es Dir: exakt garkeine.
Ich finde eine 4-jährige Beziehung von 18 - 22 Jahre kann man schon als Beziehung werten.
sie fand den Fs (warum auch immer) sexuell nie besonders attraktiv und darum hatten sie selten lahmen Sex.
Die ersten 7 Jahre (Honeymoon?) hätte der Sex nicht besser sein können, von lahm keine Spur - danach wurde es weniger (ging von ihr aus). Der deutsche Evolutions-. psychologe Dietrich Klusmann hat den Zusammenhang von sexuellem Begehren der Frauen und Dauer der Partnerschaft untersucht. Ernüchterndes Ergebnis: Nach zwei, längstens drei Jahren flaut es ab, bei den Männern hingegen wird es kaum geringer.....
Ich habe eine Familie verloren, das ist Schaden genug...
Respekt bekommt, wer sich respektabel verhält. Da hat der FS etwas versäumt.
Ich habe meine Ex-Lebensgefährtin immer respektvoll behandelt und sie in allen Entscheidungen miteinbezogen - von einem "dirigieren" der Beziehung kann gewiss keine Rede sein.
Es geht dabei nicht darum, dass sie sich für eine Affäre entscheiden hat, sondern um ihren absolut respektlosen Umgang mit ihm.
Dabei gebe ich dir vollkommen recht - ich hätte ihr die Affäre sogar verziehen, sonst wäre ich nicht zur Paartherapie mitgegangen - den respektlosen Umgang mir gegenüber (habe gar nicht alles angeführt) konnte ich ihr jedoch nicht verzeihen.
 
  • #50
Habe mein Kind immer fürsorglich behandelt und daher auch das 50/50 Modell gewählt, was nicht selbstverständlich ist.
Das Modell ist selbstverständlich, denn beide Elternteile sind gleichermaßen für ein Kind zuständig -besonders, wenn Deine Ex-Partnerin etwas antriebsarm/überfordert ist, wie Du schreibst. Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass es nicht selbstverständlich ist, nur weil es männerseitig wenig praktiziert wird.
Du hast halt in Deinem ersten Post kümmern nicht erwähnt - liest sich sehr desinteressiert am Kind.

Ich finde eine 4-jährige Beziehung von 18 - 22 Jahre kann man schon als Beziehung werten.
Du schriebst aber von 3 Beziehungen (wann sollen die anderen beiden gewesen sein? Das können doch nur Teenieromanzen gewesen sein) und diversen anderen sexuellen Erfahrungen.
Beziehungserfahren heißt mehr als eine Beziehung, resp. wenn man eine Beziehung mit so großem Altersunterschied/Unterschied in den Lebenserfahrungen eingeht.

Der deutsche Evolutions-. psychologe Dietrich Klusmann.... Ernüchterndes Ergebnis: Nach zwei, längstens drei Jahren flaut es ab, bei den Männern hingegen wird es kaum geringer
Es ist natürlich immer weiterführend, Männer-Erkenntnissen zu referenzieren, die nicht weh tun 😁.

Frag Frauen und die sagen Dir durch die Bank weg:
- die Sexualität wird weniger im Sinnne eines Sättigungseffektes, weil der Mann nie sexuell attraktiv war und frau permanent mit ihm zusammen ist
- der Mann verliert an sexueller Attraktivität, wenn frau ihn im Allltag richtig kennen- und sommit auch unerfreuliche Seiten sehen lernt.

Ich habe eine Familie verloren, das ist Schaden genug
Es war eine Antwort auf @Kirovets reflexartiges Gejammer, dass sie Deine Finanzen plündert. Tut sie ja garnicht.
Und ja, der wahre Schaden ist nicht das Geld, sondern die verlorene Familie. Das habe ich bei meiner für micht sehr teuren Scheidung ganz genauso erlebt.

Ich habe meine Ex-Lebensgefährtin immer respektvoll behandelt
Das glaubst Du. Die Frage ist, was sie dazu meint, denn Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung des gleichen Geschehens liege sehr oft ganz weit auseinander.
Außerdem sprach ich nicht davon, ob Du sie respektvoll behandelt hast, sondern ob Dein Verhalten respektabel war - das ist etwas ganz anderes.
Ich hoffe, Du erkennst, dass bei euch in den letzten 15 Jahren richtig was schiefgelaufen ist, wenn Deine Ex--Partnerin mit 37 Jahren nicht in der Lage ist, sich eine Wohnung selber zu finanzieren und besonders, wenn sie mit Dir so umgeht, wie sie umgeht.
 
  • #51
Ich habe meine Ex-Lebensgefährtin immer respektvoll behandelt und sie in allen Entscheidungen miteinbezogen - von einem "dirigieren" der Beziehung kann gewiss keine Rede sein.
Ich glaub dir, dass du es so empfunden hast, aber es ist trotzdem ein riesiges Ungleichgewicht.

Auch wenn sie zB die Wohnung mit aussuchen und einrichten "darf", war klar, dass du dafür bezahlst.

Ich finde eine 4-jährige Beziehung von 18 - 22 Jahre kann man schon als Beziehung werten.
Du warst ihr trotzdem in Bezug auf Lebenserfahrung weit voraus. Das hat mit „jünger aussehen“ nicht das Geringste zu tun.

Also "Unerfahrenheit", was versäumt und sich "nicht ausgelebt" haben war bei ihr nicht der Fall.
Das dachte sie damals vielleicht, heute aber wohl nicht mehr. Wenn ich mich in dem Alter in einen so viel älteren Mann verliebt hätte, hätte ich ihm das natürlich auch erzählt, um „reifer“ zu wirken. Im Alltag verliert sich die gefühlte „Überlegenheit“ aber schnell. Dass es bei euch 15 Jahre gehalten hat, spricht aber auf jeden Fall für Liebe.

Ich finde, du hast das Richtige getan. Du kümmerst dich gut um dein Kind und lässt auch die Ex nicht komplett ins Nichts fallen, weil sie nur Teilzeit arbeitet und sich nicht mal eine Wohnung leisten könnte.

Wobei ich mich jetzt frage, hat sie sich vor dem Kind beruflich was aufgebaut und könnte wieder Vollzeit arbeiten, oder hat sie es sich in der Beziehung mit dir wirklich so bequem gemacht und dir lag auch nichts daran, dass sie selbstständiger wird, weil es dir gefiel, dass sie von dir abhängig war?

den respektlosen Umgang mir gegenüber (habe gar nicht alles angeführt) konnte ich ihr jedoch nicht verzeihen.
Völlig verständlich, deshalb ist es auch egal, was in ihrem Kopf vorgeht, denn wenn sie dir eine WG zum angeblichen Wohl des Kindes anbietet, ist das ein alberner Manipulationsversuch, um für sich selbst alle Annehmlichkeiten zu sichern.

Gut, dass du das abgelehnt hast. Geht gar nicht.
 
  • #52
Hallo!
Ich bin neu hier im Forum und gleich auf diesen Beitrag gestoßen, da es mir derzeit ähnlich geht.

Zuallererst finde ich es schrecklich, wie hier auf der Mutter des Kindes herum gehackt wird. Ihre Fähigkeiten als Mutter in Frage zu stellen, finde ich echt heftig.
Sie hat sich diese Entscheidung und auch diesen Vorschlag mit der offenen Partnerschaft sicher nicht einfach gemacht.

Wie ist die Situation denn jetzt zwischen euch, 1 Monat nach deinem Posting?
 
  • #53
Ich lebe selbst von der Mutter meiner Kinder getrennt, versuche aber trotz allem Ärger immer ein gutes Verhältnis zu haben um es für die Jungs einfacher zu machen. Letztendlich musst du wissen, was die wichtig ist. Ich persönlich habe kein Problem mit einer offenen Beziehung, weil ich Sex und Liebe auch trennen kann. Ich könnte mir auch vorstellen, dass man noch zusätzlich lebt, mit gewissen Regeln, z. B. dass das Haus füR Liebhaber Tabu ist. Wenn dir dein Kind wichtig ist, dann versuchst du den Schmerz auszuhalten. Außer du merkst, dass es dich so sehr belastet, dass es auch nicht gut für das Kind ist oder ihr euch dauernd streitet. Ich kenne deine Frau nicht und auch nicht ihre Motive, warum sie wieder mit dir zusammen leben möchte. Aber so ein Altersunterschied birgt natürlich Risiken, besonders was das sexuelle angeht. Von daher sollte man vielleicht von dem Besitzdenken etwas abrücken. Wenn sie ihren Spaß hat, den du ihr offensichtlich nicht bieten willst, dann lass sie doch. Oder du gibst dir Mühe, damit sie auch mit dir Spaß hat. Aber Selbstmitleid und Trotz bringen dich nicht weiter.
 
  • #54
Wie ist die Situation denn jetzt zwischen euch, 1 Monat nach deinem Posting?
Hallo hier der FS - die Situation ist nach wie vor die selbe. Wir leben getrennt und haben die 50/50 Regelung. Den Kontakt mit meiner Ex habe ich auf ein Minimum reduziert. Der Kleine leidet nach wie vor sehr darunter, hat Schlafstörungen (hat seit dem Auszug der Mutter im Mai kein einziges Mal mehr in seinem Bett geschlafen), kratzt sich ständig an
den Beinen und nimmt keine Kuscheltiere mehr mit weil er "Angst hat es zu verlieren"....
Sie trifft sich noch nach wie vor mit dem Lover "nur zum Sex" was sie mir ungefragt erzählt hat, obwohl ich es gar nicht wissen will.
Ich persönlich habe kein Problem mit einer offenen Beziehung, weil ich Sex und Liebe auch trennen kann.
... das respektiere ich auch (@Andreas1965 ) Und natürlich stellt man sich die Frage, ob man dieses Opfer nach 15 Jahren Beziehung und gemeinsamen Kind, neben dem Verzeihen der Affaire auch noch bringen sollte. Jedoch kann ich mir wahrlich prickelndere Dinge vorstellen als jene, meine Partnerin hübsch zurecht gemacht aus dem Haus gehen zu sehen, um am nächsten Morgen mit Herpes labialis an ihren Lippen und mit Blasentee zu frühstücken, danach meinen Pyjama zu ihrer Unterwäsche in den Wäschekorb zu legen um mich dann in die Dusche zu stellen wo ich nicht weiss, welche Körperflüssigkeiten da vor kurzer Zeit die Duschtasse runtergelaufen sind....
Es gibt Menschen die stehen da drüber, denen macht es nichts aus wenn seine Partnerin mit jemanden anderen schläft. Manche möchten auch zusehen dabei und manche hätten dabei gerne wenn es mehrere sind - go for it. Meine Vorstellung von Partnerschaft/Familie ist jedoch eine andere. Und wie weit soll das Ganze dann noch gehen? Der Dachausbau für den Liebhaber? Die Hundehütte für mich? Nein, da behalte ich lieber meine Würde auch im Hinblick auf meinen Sohn - und das hat rein gar nichts mit Selbstmitleid oder Trotz zu tun...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #55
Ich könnte so auch nicht leben, Öffnen weil Sex nicht klappt aber sonst alles stimmig ist schon eher aber das gilt bei Euch ja auch nicht.
Wie sieht es denn aus, zb Alleinerziehend zu sein? Geht bei Männern ja auch

Von einer Sache solltest Du Dich jedoch verabschieden, jemals von ihr eine Anerkennung für Deine Entscheidung oder Dein Sein zu erhalten.
 
  • #56
Und wie weit soll das Ganze dann noch gehen? Der Dachausbau für den Liebhaber? Die Hundehütte für mich?
Zumindest hast Du Dir Deinen Humor bewahrt. Die Toleranz zur offenen Beziehung hat nicht jedermann. Ich hätte sie auch nicht. Ich hatte es hier schon einmal berichtet, auch mein Ex- Mann hatte direkt nach der Trennung die grandiose Idee, das Dach auszubauen und weiterhin unter einem Dach zu leben- natürlich nur zum Wohle der Kinder. Ich weiß gar nicht, ob ich eine oder sogar zwei Sekunden tatsächlich darüber nachgedacht habe. Er hätte schön mit der Nächsten geturtelt und ich wäre reif für die Klapse gewesen. Ne, ne ohne mich. Da hätte dann auch kein Kund mehr was von gehabt.
Von dem auch hier oft propagierten Wechselmodell, halte ich nach mittlerweile achtjähriger Erfahrung mit meiner Tochter immer weniger. Das Problem ist, wenn die Kiste einmal so eingefahren ist, lässt sie sich nur noch schwer ändern. Nochmal würde ich es nicht machen und zwar nicht wegen mir ( ich lebe gut damit), sondern wegen meiner mittlerweile 15 jährigen Tochter. Ich möchte fast wetten, dass sie es später bei ihren eventuellen Kindern nicht machen wird.
Wobei- die Männer mögen es mir verzeihen - ich kenne nur Kinder, die lieber ganz bei ihrer Mutter leben würden, nicht vice versa. Okay, kann nur Zufall sein, glaube ich aber nicht.
Dass ein Kind nach dem Auszug des einen Elternteils beim anderen Elternteil nachts im Bett liegt, ist glaube ich, eher die Regel als die Ausnahme. Zumindest solange im Bett nicht schon ein neuer Partner liegt. Dein Sohn ist doch erst 5 Jahre alt, natürlich hat er dadurch Verlustängste. Irgendwann wird er wieder im eigenen Bett schlafen. Kümmere Dich um ihn, spiele viel mit ihm und macht gemeinsame Unternehmungen, zieh die Trennung weiterhin durch und suche Dir nicht direkt die nächste Frau.
W,55