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  • #31
In welchem Jahrhundert lebst du? Du bist Ärztin, scheinst aber keine Ahnung von der Materie zu haben, verurteilst die aber hier hart.

Achso, ja... alles ganz harmlos? Laut einer großen Metaanalyse sind Tatoo-Träger DREI Mal so häufig mit Hepatitis C infiziert, wie nicht Tätowierte. Und diese Studie stammt aus 2010.

Auch habe ich in der Blut- und Plasmaspende gearbeitet und musste Betroffenen dann ihre positiven Testergebnisse offenlegen. Eine Hepatitis C -in Deutschland gibt es eine halbe Million Infizierte! -wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht. Mir selbst natürlich auch nicht, daher mache ich privat um Tatoo-Träger einen großen Bogen (und bin beruflich bei Tätowierten ganz besonders vorsichtig beim Blutabnehmen). Mit Intoleranz oder Vorurteilen hat das nichts zu tun.

w 52
 
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  • #32
Ich, W 45J., finde auch das dies die Partnersuche erschwert (wenn Dein Gegenüber kein Verfechter dieser "Verschönerung" ist). Denn die Partnersuche läuft als erstes eben über die Optik, Sympathie, Ausstrahlung.

Das gleiche gilt doch für Piercing im Gesicht oder gar diese neuen Ringe in den Ohrläppchen (gruselig) usw.

Jetzt könnte ich noch auf das Rauchen umschwenken, auch das wäre für mich (als Nichtraucher) bei der Partnerwahl ein absolutes No-go. Ich könnte niemals einen Raucher küssen.

Aber zum Glück sind die Geschmäcker eben unterschiedlich und für jeden Topf gibt es einen Deckel, wie "schwer" dieser zu finden ist, ist meiner Meinung nach auch Schicksal.
 
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  • #33
Ich selber habe keine Tattoos und bin auch kein Freund davon, aber es käme immer auf den Einzelfall an.

Kleine, an dezenten Stellen und für mich ästhetische Stiche wären kein Ausschlusskriterium,
wobei natürlich alles seine Grenzen hätte.

Ein NoGo wären Namen von Verflossenen.

M/56
 
  • #34
Grins, lasst Euch alle stechen.

Die wahren Revoluzzer sind Heute die die dem Zeitgeist nicht nachrennen und Ihre Haut (immerhin ein ORGAN mit Lebenswichtigen Funktionen) nicht einfärben lassen.

I´m a wild one....
 
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  • #35
Für mich ein absolutes NOGO! Es zeugt für Defizite in der Persönlichkeit und Punkt. m/35

So, Sie unterstellen also Menschen, die ein Tattoo tragen Persönlichkeitsdefizite? Sind Sie Psychater, Intolerant oder nur ein Langweiler?

Diese Antwort, wie auch viele andere hier, zeugen tatsächlich von Persönlichkeitsdefiziten. Vor allem zeugen die Antworten von mangelnder Toleranz.

Tattooträger sind weder unterbelichtet, eine Randgruppe oder Kriminelle. Tattoos sind ästhetische Kunstwerke an Menschen, die nicht zu der Gruppe der Spießer gehören oder gehören wollen.

Ich finde gut gestochene Tattoos eine Bereicherung und Ausdruck einer Persönlichkeit.

Da ich auch zwei Tattoos trage (gestochen bei einem der renommiertesten Tätowierer Deutschlands mit einer Wartezeit von 3 Jahren) bin doch jetzt glattweg auf der Suche nach meinem Persönlichkeitsdefizig. Oder doch meine Knastvergangenheit?

w, 52 (prom.)
 
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  • #36
Ich würde gerne eine Frage stellen an diejenigen, die hier betonen, dass ein Schriftzug mit dem Namen eines "Verflossenen" total schlimmes "No Go" wäre ;) würde mich freuen, wenn die Mods den Beitrag freischalten würden, da mich als Trägerin eines eben solchen Schriftzuges, die Antworten interessieren würden...

Was für ein Problem habt Ihr damit? Ist es Eifersucht darauf, dass Eure neue Partnerin ggfs. schon mal einen Menschen VOR Euch geliebt hat? Offenbar sogar sehr, denn sonst hätte sie wohl kaum den Namen tätowieren lassen... Ist es die Angst vergegenwärtigt zu bekommen, dass Ihr vielleicht weniger geliebt werdet als es der vorherige Partner wurde? Ist es ein Konkurrenzdenken, obwohl Ihr doch die jenigen seid, die nun ggfs. im Leben der Dame die wichtigste Rolle spielen? Wo hakt es hier? Ich kann das persönlich nicht nachvollziehen und hätte absolut KEIN Problem damit, wenn mein Partner den Namen eines Menschen eintätowiert hätte, der ihm (obendrein vor meiner Zeit, als wir uns noch gar nicht kannten, und ich wahrscheinlich SELBST noch in einer Liebesbeziehung war!) sehr, sehr viel bedeutet hat... ich würde mich für ihn freuen, dass er solche Gefühle, eine solche Lieben ERLEBEN durfte und wäre niemals eifersüchtig auf seine Vergangenheit, ich habe ja selbst auch eine...

Fakt ist doch, dass einen Menschen alle ernsthaften Beziehungen im Leben sehr prägen und letztendlich auch zu dem Menschen machen, der man nun ist... man kann doch diese "Vorgänger" auch nicht aus seinem Leben, seinen Erfahrungen, streichen, als seien sie nie dagewesen... diese Menschen waren einem doch wichtig und sind Teil des eigenen Lebens, selbst wenn sie vielleicht physisch als Menschen nicht mehr präsent sind (ausser vielleicht es gibt gemeinsame Kinder).

Und ein kleines Tattoo mit einem Namen ist NUR ein kleines Tattoo mit einem Namen, es ist kein Kind, das die Partnerin von einem anderen hat...

Ich trage seit mehreren Jahrzehnten den Namen meines (verstorbenen) Mannes eintätowiert, dieses Bekenntnis zu diesem Menschen ist mehr wert als jeder Ehering, den man ins Klo schmeissen und runterspülen kann oder als eine Eheschliessung, die man ja wie selbstverständlich wieder auflösen kann...solch eine Tätowierung (im Idealfall sieht sie noch schön aus und ist ein Körperschmuck) ist Ausdruck von der Fähigkeit Vebindlichkeit leben zu WOLLEN, tief lieben und einen anderen Menschen annehmen zu können, sich zu bekennen und zeugt von Werten in einer ziemlich flachen Wegwerfgesellschaft (wo sich das wegwerfen auch gerne mal auf Menschen und den eigenen Partner bezieht)...

Wo habt Ihr das Problem mit einem Namensschriftzug? Oder auch anders gefragt, wie wäre es, wenn Eure Partnerin sich EUREN Namen tätowieren lassen würde... ? (u.a. als Symbol dafür, dass sie ist keine von der Weg- und Verschleiss-Gesellschaft ist, sondern an einer lebenslangen Partnerschaft mit Euch interessiert)

w, ü40
 
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  • #37
Für mich wäre ein Tattoo sicher kein No Go. Früher wollte ich mir immer eins stechen lassen, habe es dann aber doch sein lassen und bin heute wirklich froh darüber.
In meinem Fitness-Studio gehöre ich zu der Minderheit, die kein Tattoo haben.
Ein wenig Off-Topic: Was ich wirklich hässlich finde, sind diese Tunnel in den Ohren. Ein Mann mit zwei Wagenrädern als Ohrläppchen: Das ist mein No Go.
w, 40
 
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  • #38
Oh Mann ist das hier spießig! Ich bin selbst nicht tätowiert, habe aber zB bei EP einen hochintelligenten Mediziner (mit Topjob und Geld ohne Ende) gedatet, der ein Riesentatto hatte. Auf die Frage was es ihm bedeute, oder ausdrücken solle kam ein Schuterzucken und: "gefällt mir halt".
Soviel zum Thema Knasti oder Unterschicht. Trendiges Mittelmass war der Typ auch nicht.
Mein Ex war ein echt Verwegener und hatte einige Tattos - bei ihm kam das auch sehr echt und originell rüber. Was lernen wir daraus? Nicht der Buchdeckel sondern der Inhalt zählt!
 
  • #39
Ein wenig Off-Topic: Was ich wirklich hässlich finde, sind diese Tunnel in den Ohren. Ein Mann mit zwei Wagenrädern als Ohrläppchen: Das ist mein No Go.
w, 40

Oh diese Dinger werden dafür gebraucht, dass man sich die Ohrstöpsl da dranhängen kann, falls man mal gerade keine Musik hört. :) *Ironie aus* Find ich auch schrecklich.

Es kommt hier sicherlich auf das "wie" und "was" gestochen wird. Es ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber ein Tattoo gleich als NoGo? ... naja. Nehmen wir mal an, die Partnerin hat ein klitzekleines Herzchen auf dem Po tattoowiert. Das seht ihr aber erst wenn ihr im Bett seit, macht ihr dann sofort Schluss, obwohl alles Andere passt?
 
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  • #40
Diese Verstümmelungen finde ich mittlerweile (wieder) gut, so erkennt sich das Prekariat gleich untereinander und bleibt vor allem (größtenteils) unter sich. m-ohne

Wikipedia:

Prekariat ist ein soziologischer Begriff für eine inhomogene soziale Gruppierung, die durch Unsicherheiten der Erwerbstätigkeiten gekennzeichnet ist. Dadurch können Lebensverhältnisse schwierig sein, bedroht werden oder zum sozialen Abstieg führen

Und was hat das jetzt mit einem Tattoo zu tun?!

Sie tun mir einfach nur leid- Sie müssen ja einen risigen Hass auf das Leben haben...
 
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  • #41
So, Sie unterstellen also Menschen, die ein Tattoo tragen Persönlichkeitsdefizite? Sind Sie Psychater, Intolerant oder nur ein Langweiler?

Diese Antwort, wie auch viele andere hier, zeugen tatsächlich von Persönlichkeitsdefiziten. Vor allem zeugen die Antworten von mangelnder Toleranz.

Tattooträger sind weder unterbelichtet, eine Randgruppe oder Kriminelle. Tattoos sind ästhetische Kunstwerke an Menschen, die nicht zu der Gruppe der Spießer gehören oder gehören wollen.

Ich finde gut gestochene Tattoos eine Bereicherung und Ausdruck einer Persönlichkeit.

Da ich auch zwei Tattoos trage (gestochen bei einem der renommiertesten Tätowierer Deutschlands mit einer Wartezeit von 3 Jahren) bin doch jetzt glattweg auf der Suche nach meinem Persönlichkeitsdefizig. Oder doch meine Knastvergangenheit?

w, 52 (prom.)

Achja? DAS ein Tattoo heutzutage aber Mainstream ist, ist Ihnen wohl entgangen? Ich lade Sie gerne mal auf einen Sommerpaziergang am Rheinufer in Basel ein. Da tummeln sich bei gutem Wetter tausende Menschen - gefühlte 50% sind tättowiert.

Sie dürfen sich gerne mal mit ein paar Exemplaren verbal austauschen.

Insbesondere die soziale und geistige Unterschicht ist in der Regel tätowiert (Oder sind das in Ihren Augen keine Menschen)?. Mit Pistolen, Gangsterquatsch, gothischen Schriftzügen und ach so coolen Sprüchen die die Welt nicht braucht.

In meinem Freundeskreis sind auch mindestens 90% tätowiert - ganz normale Menschen - intelligent, locker etc. Aber die gibt es eben noch die Masse, und die kann sehr wohl Persönlichkeitsdefizite aufweisen.

Ich rate Ihnen besser zu recherchieren.

m,37
 
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  • #43
Achja? DAS ein Tattoo heutzutage aber Mainstream ist, ist Ihnen wohl entgangen? Ich lade Sie gerne mal auf einen Sommerpaziergang am Rheinufer in Basel ein. Da tummeln sich bei gutem Wetter tausende Menschen - gefühlte 50% sind tättowiert.

Sie dürfen sich gerne mal mit ein paar Exemplaren verbal austauschen.

Insbesondere die soziale und geistige Unterschicht ist in der Regel tätowiert (Oder sind das in Ihren Augen keine Menschen)?. Mit Pistolen, Gangsterquatsch, gothischen Schriftzügen und ach so coolen Sprüchen die die Welt nicht braucht.

In meinem Freundeskreis sind auch mindestens 90% tätowiert - ganz normale Menschen - intelligent, locker etc. Aber die gibt es eben noch die Masse, und die kann sehr wohl Persönlichkeitsdefizite aufweisen.

Ich rate Ihnen besser zu recherchieren.

m,37

Danke nein, mit einem Spießer und einem der meinen Beitrag nicht richtig lesen kann macht ein Spaziergang am Rheinufer einfach keinen Spaß.
 
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  • #45
Ich würde gerne eine Frage stellen an diejenigen, die hier betonen, dass ein Schriftzug mit dem Namen eines "Verflossenen" total schlimmes "No Go" wäre

Vielleicht eine Mischung aus den in diesem Post angegebenen Mutmaßungen. Oder man kann auch gerne mangelndes Selbstbewusstsein unterstelle, das ist mir egal: Ich mag es nicht, ich will es nicht und lasse mir nicht einreden es zu mögen!

Wer sich durch diverse Beiträge "Bilder vom Ex / der Ex" etc. liest wird feststellen, daß es nicht wenige gibt, die Probleme damit haben wenn Bilder desr/der Vogänger/in in der Wohnung herumstehen.
Und ein eintätowierter Name auf der Haut hat noch ein wesentlich höhers intimes Level als ein Bild an der Wand.

Es ist mir bewußt, daß eine potentielle Partnerin ein Liebesleben vor mir hatte. Aber warum sollte ich mich damit befassen, ich war schliesslich nicht dabei.

Ich möchte das mit der Analogie erklären, ich wäre ein Regisseur eines Bühnenstück "Neue Beziehung". Dann hätte ich gerne eine freie Bühne und möchte nicht, daß mir Requsitien von der letzten Aufführung im Weg herumstehen.

Mann, der eventuell mit kleineren Tattoos aber nicht mit Namen der Vorgänger leben könnte. Wenn andere damit kein Problem haben sollte, gönne ich es ihnen gerne.
 
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  • #46
Wow! Wie aggressiv hier wieder einige reagieren. Niemand muss alles mögen und schön finden. Ich selbst habe keine Tattoos. Aber ich habe sehr nette, tolerante, intelligente und stilvolle Menschen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, die weder primitiv, noch "unterschichtig" noch sonst irgendetwas von dem sind, was hier einige anderen einfach mal wieder so unterstellen, weil sie an ihren eigenen Vorurteilen sonst ersticken würden. Schon gar nicht lassen sich Persönlichkeitsdefizite an Vorlieben für den einen oder anderen Körperschmuck festmachen. Persönlichkeitsdefizite kann jeder haben. Ich dachte wirklich, wir sind im Jahr 2013 angekommen. War vielleicht naiv von mir. Was die Frage angeht, die hier ja eigentlich Thema sein sollte, glaube ich, schon die bisherigen Antworten zeigen deutlich, dass Tattoos durchaus Auswirkungen auf die Partnersuche haben können. Es kommt auf den Einzelnen an, wie bei allen anderen Vorlieben und Äußerlichkeiten auch, die einem gefallen können oder eben nicht. Aber, nur weil man Tattoos nicht schön findet, und sich den Tattoo-Träger (wobei es natürlich ganz unterschiedliche Ausprägungen gibt) nicht als Partner vorstellen kann, muss man ihn ja nicht gleich in irgendeine selbst erdachte Schublade stecken.
 
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  • #47
Ein kleines Tatoo auf einem männlichen kraftvollen Arm finde ich sehr reizvoll, für Weiteres kann ich mich nicht erwärmen.

W50
 
  • #48
Es sollte sich Jede/r gründlich überlegen, bevor seinem ersten Tattoo.
Und damit rechnen, daß manche Leute generell Tätowierte ablehnen = Vorurteile.

Denn viele Menschen mögen trotzdem keine Tätowierungen = Tattoos (oder auch bei Piercings). Weder an sich, noch an Anderen.
Das grenzt aus, wenn man Tattoos hat. Aber kann auch von Vorteil sein. Denn Tätowierte mögen keine Spießer, die keine Tattoos mögen.

Häufiges Argument:"Meine Tattoos sind Teil meiner Persönlichkeit. Wer meine Tattoos nicht mag, der mag mich nicht"

Das Interesse an Tattoos scheint sogar zu steigen. Ich sehe immer mehr Tattoo-Zeitschriften im Handel.

Ich (m,52) habe keine Tattoos, und könnte mich nicht dazu entschließen.
Ganz für mich persönlich - warum ? wozu ?
Ich brauche keine Tattoos für meine Persönlichkeit.

Für mich grenzwertig: Tattoos im Gesicht. Als Dauer-Make-up ok.
Aber ein Großteil, oder das ganze Gesicht tätowiert - nanu ?

Trotzdem würde ich keine Frau/Partnerin ablehnen, wegen ihrer Tattoos. Wäre also kein Hindernis für mich. Ich würde sie sogar ggf. in die Tattoo-Szene begleiten. Keinerlei Berührungsängste für mich.
Und sie deswegen auch nicht als "Unterschicht" abqualifizieren.

Ich habe grundsätzlich großen Respekt vor jedem Menschen, der tätowiert ist. Weil er das sein Leben lang tragen wird. Egal ob Mann oder Frau.

Selbst das viel gescholtene "Arschgeweih" an Frauen, gefällt mir. Es ist m.E. ein sehr schöner und ästhetischer Körperschmuck. Dagegen der Begriff "Arschgeweih" ist sehr verletzend. Besonders für die Trägerinnen solcher Tattoos.

Selbst das Bild von männermordenden Amazonen als Rücken-Tattoo auf einer Frau gesehen - würde mich nicht abschrecken. Im Gegenteil, ich würde mich gerne mit dieser Frau unterhalten, wie es zu diesem Tattoo kam ?

Zur Hygiene in Tattoo-Studios. Die meisten Studios sind m.E. gut. Ich sah sogar ein Studio, neu gebaut, auf dem Niveau einer Arzt-Praxis.
Schmuddel-Studios erkennt man sofort. Wer sich trotzdem dort tätowieren lässt - selber schuld.

Bei Manchen scheint mir, daß sie ihre Tätowierungen tlw. nicht gründlich genug überlegt und entschieden haben. Sondern eher in einem Moment eigener Schwäche entstanden sind. Und sie durch ihre Tätowierungen neue Stärke und Selbstbewußtsein erhoffen ? Also ein Placebo-Effekt.

Ich habe sogar eine Ausbildung zum entfernen von Tattoos. Ein erprobtes Gerät und Verfahren, abgeleitet aus der Medizintechnik, daß einfacher und risikoärmer ist, als z.B. via Laser. Jedoch brauchen die Kunden Geduld dafür - das haben sie aber i.d.R. nicht.

Tattoos sind m.E. bei manchen Tätowierten sogar zur Leidenschaft geworden. Und steigern sich ggf. hinein, vgl. wie Andere z.B. in Religiosität. Nun, Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit.

Mein Motto: Jedem das Seine - mir das Meine.
 
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  • #49
Wie bei anderen Fragen auch, z. B. über die Zahl der Sexpartner, gilt auch hier: Jeder darf seine Einstellung dazu haben. Wesentlich ist, dass sich die richtigen Partner finden, deren Auffassung sich ähnelt.
Wenn man keinen Partner mit Tattoos möchte, heißt es ja nicht, dass man Tattooträger im Allgemeinen ablehnt.
Insofern verstehe ich die Aufregung über diese Frage nicht.

Wir leben in einer Zeit, in der es viele Möglichkeiten gibt, seine Bedürfnisse, seine Vorstellungen zu verwirklichen.
Vielfältigkeit ist meiner Meinung nach gut.
 
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  • #50
Ein wirkliches Tattoo KANN KEIN Mainstream sein - ich rate ihnen zu recherhcieren warum dem so ist, dann denken Sie in Zukunft vielleicht nach bevor sie etwas sagen oder schreiben.

M32

Ich möchte nicht zufest ausschweifen, aber bitte erklären Sie mir dann, wie man das Gestochene all dieser Personen nennt welches kein "wirkliches Tatto" ist?

Gibt es für Sie somit "richtige" und "falsche" Tattoos, resp. Mainstream und Nicht-Mainstream Tattoos?

Ich bin verwirrt
 
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  • #51
Ich als nicht Tattooträger bin ja fast dazu geneigt ein Fake zu tragen, um Partner wie einige Leute hier ausschließen zu können.
Klar muss es nicht jedem gefallen, aber welche für Vorurteile hier in der Diskussion zum Tragen kommmen (Unterschicht, Knast etc) ist wirklich erschreckend.
Mit solchen Menschen möchte doch niemand, egal ob tätowiert oder nicht, Zeit verbringen geschweige denn eine Partnerschaft.
Ich bin wirklich schockiert und entsetzt, was es im Jahre 2013 noch so alles an altertümlichen Auswüchsen gibt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #52
Wenn der Mann sonst toll ist, wäre für mich ein kleines und nicht an Unterarmen/ Kopf/ Hals befindliches Tatoo kein absolutes NOGO, ich würde aber einen Test auf Hepatitis C und HIV fordern, bevor ich mich weiter einlasse.

w 52

Sorry, aber gerade du als Ärztin solltest wissen, dass man bei jedem neuen Partner einen HIV-Test fordern sollte! Der kann auch ein paar Jahre alt sein, wenn es kein Risiko dazwischen gab-aber weißt du sicher, dass seine Partnerin sich nirgendwo angesteckt hat?
 
  • #54
Es ist wie bei so vielen Dingen einfach Geschmackssache wie jemand seinen Körper schmückt.

Neben kulturellen oder religiösen Motiven dazu gibt es auch die Absicht seine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Lebenseinstellung oder Gruppierung aus zu drücken.

Wer eine Entscheidung für eine Tätowierung trifft, wird also seine Gründe haben.

Auf die Wahl meiner Partnerin hätte es prinzipiell keinen wesentlichen Einfluss. Ich akzeptiere die Individualität, bzw. ist es mir lieber als ein toter Fisch der mit dem Strom schwimmt...

Auf das Empfinden für die Schönheit meiner Partnerin hätten sehr "ausdrucksstarke" Tätowierungen aber einen negativen Einfluss.
 
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  • #55
Ein Ausschlusskriterium wäre es für mich nicht. Trotzdem finde ich es jedes Mal schade, wenn sich eine attraktive Frau auf die Art verunstaltet. Es gefällt mir einfach nicht. Probleme hätte ich wahrscheinlich, wenn sie sich in einer Beziehung ein neues Tattoo stechen lässt in dem Wissen, wie ich darüber denke.

Ich habe lange in Asien gelebt, wo Tätowierungen immer noch keine Modeerscheinung sind, sondern ausschließlich Zeichen für die Zugehörigkeit zur Mafia. Zu Besuchen dort würde ich dann wohl ohne eine tätowierte Partnerin reisen. Ich habe es in Japan selbst erlebt, dass Menschen mit offen sichtbaren Tätowierungen kein Hotelzimmer bekommen haben aus Angst vor der Yakuza im Haus. Ist es das wert?
 
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  • #56
Ich möchte nicht zufest ausschweifen, aber bitte erklären Sie mir dann, wie man das Gestochene all dieser Personen nennt welches kein "wirkliches Tatto" ist?

Gibt es für Sie somit "richtige" und "falsche" Tattoos, resp. Mainstream und Nicht-Mainstream Tattoos?

Ich bin verwirrt

Sie müssen nicht verwirrt sein und ich erkläre es ihnen gerne.
Von "falsch" und "richtig" im herkömlichen Sinne hat niemand etwas gesagt, so fängt es schon mal an.
Es geht um Tattoos die man trägt und nicht um die, die man einfach hat.
Ein Tatto das man wirklich trägt, hat eine Bedeutung und zwar eine ganz persönliche und kann somit nicht Mainstream sein- nichtmal ansatzweise.
Über andere Tattoos liese sich diskutieren, allerdings nicht mit mir, da ich finde jeder wie er möchte.
Jemanden auzusortieren, nur aufgrund eines Tattos, zeugt von größter Oberflächlichkeit - aber wer auf Oberflächlichkeit steht, darf das natürlich auch ausleben, ich bin da sehr tolerant.

Meine Toleranz hört bei Vorurteilen allerdings auf - und was hier manche Leute pauschalisierend und unwissen von sich geben ist ein Armutszeugnis für die Elite.
 
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  • #57
als ich die Beiträge hier gelesen habe, die zum großen Teil gegen Tattoos sind, war ich sehr überrascht:

1. dass Mediziner bei jedem Tätowierten ein potentielles Hepatitis C und HIV-Risiko sehen - nicht nachvollziehbar. Ich kenne kein Tattoo-Studio in Deutschland, das unsauber arbeitet. Die Geräte sind STERIL, man kann sich das alles im Vorfeld genau erklären lassen - und braucht keine Angst zu haben.

2. dass nur die Unterschicht tätowiert ist, ist seit 20 Jahren vorbei. Gerade attraktive Menschen mit sehr gutem Job und hohem Bildungsniveau in ihren 30ern/40ern haben Tattoos. Selbst Unterarmtattoos (auch bei Frauen) sind dort populär. Meist sind das Leute aus dem künstlerischen Bereich/Werbebranche aber auch Ärzte.
Es kommt immer auf die Qualität der Tätowierung an

3. eine Tätowierung hat nichts mit Unterschicht zu tun, sondern eher wes Geistes Kind man ist. Konservative mögen es nicht, das ist klar.
 
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  • #58
als ich die Beiträge hier gelesen habe, die zum großen Teil gegen Tattoos sind, war ich sehr überrascht:

1. dass Mediziner bei jedem Tätowierten ein potentielles Hepatitis C und HIV-Risiko sehen - nicht nachvollziehbar. Ich kenne kein Tattoo-Studio in Deutschland, das unsauber arbeitet.

2. dass nur die Unterschicht tätowiert ist, ist seit 20 Jahren vorbei.

3. eine Tätowierung hat nichts mit Unterschicht zu tun, sondern eher wes Geistes Kind man ist. Konservative mögen es nicht, das ist klar.

1. Die Infektionsquelle muss nicht das Tattoo-Studio sein, sondern kann anderweitig im risikoaffineren Lebensstil zu finden sein. Siehe Post #26. Die Assoziation ist zwar weniger ausgeprägt als früher, besteht aber nach wie vor. Sie ist kein Vorurteil.
2. Stimmt (als Tendenzaussage).
3. Auch das stimmt wohl, wiederum als Tendenzaussage.

(PS. Konservativ als Schimpfwort? Nein, wir sind fortschrittlich, aufgeschlossen und haben natürlich keine Vorurteile...)
 
  • #59
@#56 ich hatte einen witzigen Beitrag dazu geschrieben bzgl tättowierte Kühe und Schweine (Kennzeichnungen im Ohr des Nutztieres) und warum man deren eigenschaften nicht mit dazunimmt wen es darum geht die Tättowierten zu charakterisieren. (wurde aber leider nicht freigeschaltet.)

Fakt ist sicher das sich unter den Tättowierten i.d.R. risikobereitere Menschen aufhalten ( was nicht unbedingt schlecht sein muss) wohl kann man aber die Rige der dabei unverantwortlich handelnden einschränken wenn man diese Tattoodiskussion ausschliesslich auf die potentiellen Partnergruppen für dieses Forum eingrenzt. das schliesst "unterschicht" und "kriminelles Rotlichtmillieu" nämlich aus.. ergo darf man sich hier eher um "stilvolle", "künstlerisch wertvolle" und "anspruchsvolle" tattoos bei Wphlsituierten unterhalten. und ob DIESE tragbar sind für eine Partnerschaft... Ob das verwaschene Hinterhoftattoo des Knastis um die Ecke nun tragbar ist oder nicht spielt hier in diesem Forum doch keine Rolle da der Knasti aus diversen gründen eh nicht zur Debatte steht.

d.h. die frage müsste eher lauten:

"ist das formvollendete und künstlerisch anspruchsvolle sowie technisch einwandfrei gestochene vollflächige Rückenmotiv des Arztes oder der Richterin ein Ausschlussgrund für eine Partnerschaft.."?
 
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  • #60
Ich habe es in Japan selbst erlebt, dass Menschen mit offen sichtbaren Tätowierungen kein Hotelzimmer bekommen haben aus Angst vor der Yakuza im Haus. Ist es das wert?

Sollte für einen japanischen Hotelbetreiber aber kein Problem darstellen, da die Yakuza bestimmte Motive aus der Edo-Zeit und der Götterwelt bevorzugt. Außerdem sind Yakuza-Tätowierungen immer sehr großflächig, s.g. Bodysuits.

In Japan gibt es weltweit bekannte Tätowierer, z.B. Horiyoshi III, die die Kunst des Tattoos wieder gesellschaftsfähig machen (aus der Anfangszeit ist bekannt, daß sich nur Kriminelle und Prostituierte tätowiert haben). Ich weiß ja nicht, wann sie das letzte mal in Japan waren, aber dadurch daß die Yakuza mittlerweile verboten ist, geht auch das typische Yakuza-Tattoo zurück und langsam löst sich Japan aus der Verbindung Kriminalität = Tattoo.
 
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