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  • #1

Warum werden die Umfelder - bei Paaren wie Singles - tendenziell eher immer kleiner?

In einem Nachbarthread wurde nach der tatsächlichen Situation des Freundeskreises gefragt. Offensichtlich ist dieser - auch bei Paaren - häufig kleiner als zunächst zugegeben und gewünscht. Erosion (durch Karrierestreben und Familiengründungen) schon, "Neuzugänge" aber eher selten. Woran liegt ist? Seid ihr damit zufrieden?
 
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  • #2
ich denke das liegt daran, weil die Möglichkeiten neue Leute kennen zu lernen zunehmens schwieriger wird. Außerhalb von Arbeitund Familie bleibt nicht viel Platz für andere Aktivitäten bei denen man neue Leute kennenlernt. Man hat weniger<Zeit und seinen Freundeskreis, mit dem man zufrieden ist.
Wenn man das Bedürfnis nach was neuem hat, dann muss man gezielt danach ausschau halten, wie wir alle hier bei der Partnersuche!
Susanne
 
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  • #3
Weil die Menschen oft einen harten Job haben, der sie mehr und mehr in Anspruch nimmt, mit Karrierestreben muss das nichts zu tun haben. Für Privates bleibt dann weniger Zeit oder Muße. Ist übrigens auch ein Grund, weshalb Partnersuche über das Internet praktiziert wird. Ein anderer Aspekt ist, dass mit zunehmendem Alter das Leben immer individueller wird und es damit immer weniger Gleichgesinnte mit ähnlichem Werdegang und gleichen Erfahrungen gibt.

Es gilt als unschick, keinen oder nur einen kleinen Freundeskreis zu haben, man vermutet asoziale Verhältnisse dahinter, daher wird gelogen. Es kommt allerdings auch darauf an, was man als Freund definiert, lockere Bekanntschaften oder nahestehende Menschen, die in jeder Situation zu einem stehen. Letztere sind naturgemäß sehr selten.
 
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  • #4
Ich denke eher, dass es nicht am Kennenlernen liegt sondern am Erhalten von Freundschaften.

Wenn ich daran denke, dass ich Freundinnen habe, die kenne ich aus der Schulzeit. Wir wohnen 300 km entfernt und telefonieren vielleicht alle 2 Monate mal. Wenn wir uns 2-3 x im Jahr sehen, ist das wie früher, man hat sich viel zu sagen und man versteht sich einfach.
Diese Freundschaften halten, sie wurden in früher Jugend zementiert und sie kann auch ein Jahr Kontaktpause nicht erschüttern.
Meine beste Freundin hat sich nicht mit meinem Mann verstanden, ich hatte sie vor der Scheidung mindestens 5 Jahre nicht gesehen. Nach der Scheidung sind wir wieder ein eingeschworenes Team - wie früher.
Neue Freunde kosten Zeit und Kraft. Man muss sich treffen, telefonieren, die Partner und Kinder müssen sich verstehen bzw. bei Singles muss der Partner mit einer Singlefreundin/freund einverstanden sein. Freundschaften brauchen Pflege und dazu sind viele Menschen nicht bereit oder haben zu wenig Zeit.

Ich habe allerdings auch Erfahrung gemacht, dass man sehr wohl in fortgeschrittenem Alter noch Freundschaften aufbauen kann. Mein Bekanntenkreis ist heute größer als in jungen Jahren. Aber ich investiere auch viel in meine Freunde. Und viele dieser neuen Freundschaften sind schon älter als 10 Jahre, kommen also langsam in die "gesicherte" Phase.

w - 56
 
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  • #5
Das Interesse, neue Leute kennen zu lernen, ist im Vergleich zu anderen Aktivitäten eindeutig niedriger priorisiert. Beispielsweise widmet man (zeitlich gesehen) mehr Energie dem Fernsehen als für Aktivitäten, bei denen man neue Leute kennen lernen könnte.

Das beginnt aber großenteils schon sehr jung - schon im Studienalter. Gelegenheiten, bei denen man mit anderen Leuten ins Gespräch kommen könnte, die sogar schon "fertig vororganisiert" vorhanden sind, werden ignoriert. Im Uni-Chor der Uni Münster treffen sich zum Beispiel rund 100 Studenten, die jede Woche von 19 bis 21 Uhr zur Probe. Anschließend gibt es ein offiziell bekannt gemachtes, geselliges Treffen in einer nahe gelegenen Studentenkneipe - dahin kommen im Schnitt nur ZWÖLF Leute - immer dieselben 12 Leute.

Wenn diejenigen Leute, die abends Kurse, Workshops o.Ä. besuchen, daran interessiert wären, hierdurch neue Leute kennen zu lernen, dann würden sie sich entsprechend verhalten. Sie kämen zum Beispiel etwas früher, um sich mit anderen Leuten zu unterhalten, die auch etwas früher kommen. Oder sie würden nach Schluss der Kurse etwas trödeln und ein Gespräch zu anderen aufbauen, die auch trödeln. Denn _während_ der Kurse läuft ja Programm, das ein effektives Kennenlernen unmöglich macht.

So verhalten sich die Leute aber _nicht_. Sie kommen "1 Minute nach Beginn" in den Kurs gestürzt und verlassen ihn fluchtartig "1 Minute vor Schluss".

Ich folgere daraus, dass die meisten Leute überhaupt keine Lust haben, privat andere Leute kennen zu lernen, und dass das mindestens im 2. Lebensjahrzehnt schon anfängt. Vielleicht schon früher.

Teilweise _glaubt_ man Leute gut zu kennen, ohne dass man in Wirklichkeit viel über sie weiß. Beispielsweise habe ich letztlich von einem "guten Bekannten" nur durch Zufall plötzlich erfahren, dass er einen erwachsenen Sohn hat. Die Bekanntenkreise sind offenbar objektiv kleiner, als es einem subjektiv erscheint.

Und schließlich gibt es ein ähnliches Phänomen wie bei der Partnersuche bzw. Partnerwahl auf dem Internet: Es gibt Leute, die im Brustton der Überzeugung sagen, dass NIEMAND sie anschreibt. In Wirklichkeit erhalten sie große Mengen Anschreiben, es sind aber keine von solchen Leuten dabei, die sie sich wünschen.

Entsprechend gibt es Leute, die glauben, dass sie keinen nennenswerten Bekanntenkreis haben. In Wirklichkeit sind viele Leute um sie herumgruppiert, aber nicht von der Sorte, wie sie gerne kennen lernen würden.
 
  • #6
Die Einstellungen der heutigen Gesellschaft und recht vieler Einzelnen motivieren nicht wirklich zum Aufbau einer neuen Freundschaft*leider*
 
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  • #7
diese frage ist ja mal interessant, insofern, als dass sie mich dazu angeregt hat, wirklich mal zu kategorisieren und durchzuzählen.
wer die engsten freunde sind, kann man ja meist aus dem stegreif dahersagen.
in welche kategorien fallen aber die anderen?
und wieviele sind es tatsächlich, mit denen man regelmässig - in abständen - kontakt hat?
hab mal - für mich - bewusst definiert, eingeteilt und nachgezählt:

engster freundeskreis (auf den ich mich verlassen kann und der mir manchmal kraft gibt, wenn ich es brauche und umgekehrt ebenso):
2 allerbeste freundinnen "aus der sandkiste", leider weit weg.
9 sehr gute, verlässliche freunde (m+w) hier vor ort. die kommen und helfen, wenn's "brennt". wir kennen uns aber auch schon seit jahren.
5 freunde (lustig, mir fällt gerade der buchtitel auf ;-) ), die ich auch schon seit jahren kenne und die zwar ansprechbar sind, aber nicht immer hundertprozentig zuverlässig.

alles andere läuft bei mir unter "bekannte", hier wird das durchzählen und zuordnen schon erheblich schwieriger:
gute bekannte mit unregelmässigem kontakt:
2 von früher, wir haben uns aufgrund entfernung und anders gelagerter lebenssituation auseinander entwickelt.
2 aus der verwandtschaft (komisch, ist aber so. ich sehe die beiden weniger als verwandte, sondern eher als bekannte)

"normale bekannte" mit ziemlich regelmässigen kontakt:
31 aus allen bereichen, erstaunlicherweise nicht nur über mein hobby - das fällt mir gerade selber auf. (würde ich alle die hinzuzählen, die ich nur über mein hobby kenne, wären es noch mehr.) hier wird gegenseitig eingeladen zu festivitäten oder locker im verbund mit den einen oder anderen mal ausgegangen.

"ferner liefen" und - noch - austauschbar:
die zähl ich nicht. darunter fallen für mich folgende:
- alle weiteren, die ich über mein hobby kenne
- man sieht sich nur alle jubeljahre zufällig
- man ruft sich nur an, wenn man etwas spezielles braucht, was im engsten kreis nicht zu bekommen ist
- kunden
- geschäftsinhaber aus dem ort, die man vom jahrelangen einkaufen kennt und - selten mal - auch zufällig trifft, wenn man gemeinsam wo eingeladen ist
- neue bekannte, die ich über meinen neuen freund kennengelernt habe
- alte bekannte, die ich noch von meinem ex-freund her kenne
- neue bekannte aus dem internet - die ich mir gesucht habe (bevor ich meinen jetzigen freund kennengelernt habe), weil das leben mit dem vorhandenen bekanntenkreis etwas eintönig wurde. (das klingt jetzt erstmal negativ, ist aber nicht so gemeint. ich weiss schon, was ich an meinem alten bekanntenkreis immer noch habe und pflege diesen auch.)

dass ich meinen engsten freundeskreis pflege, versteht sich von selbst, dazu kennen wir uns zu gut und wissen über die jahre, was wir aneinander haben.

wer aus den entfernteren bekanntenkreisen in die engeren kreise oder sogar die "freundesliga" aufsteigen wird, wird sich erst noch zeigen. das entwickelt sich, oder auch nicht.

eigentlich bin ich überrascht, wie viele es sind, mit denen ich oft/öfter kontakt habe - dabei ist es jetzt egal, ob freunde oder bekannte.

also, ich kann nicht bestätigen, dass das umfeld immer kleiner wird. es ändert sich in den "randbekanntschaften" vielleicht häufiger, aber die allgemeinen kontakte werden nicht weniger.

wenn der freundes-/bekanntenkreis tatsächlich kleiner wird, liegt das an der bequemlichkeit des einzelnen/des paares, denke ich. bei paaren liegt es vielleicht auch daran, dass der das paar sich selbst genug ist (zumindest für eine zeit).

wenn diese zeit des "sich selbst genügens" vorbei ist, ist natürlich das anknüpfen an alte kreise und das aufbauen neuer kreise erheblich schwieriger und anstrengender.

wenn man aktiv, aufgeschlossen, interessiert und kommunikativ ist, kommt es gar nicht zu der situation, dass die kreise kleiner werden - denke ich jedenfalls, weil ich es so lebe.
das ist schließlich "leben"!

diese frage war für mich wirklich interessant, da sie mir einen anstoß gegeben hat, mir bewusst zu werden über die verschiedenen konstellationen und auch mal wieder bilanz zu ziehen. wobei sich die bilanz nicht wesentlich verändert hat, was die freunde betrifft.

w, 42
 
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  • #8
@4

Schöner, ausführlicher Beitrag.

Ich kann viele Beobachtungen (das fluchtartige Verhalten von Studenten z.B.) bestätigen.

Die Frage ist:

Sind diese Menschen damit ZUFRIEDEN?

Ich beobachte das an einer ca. 20jährigen Nachbarin: Da kommt kaum jemand zu Besuch. Bei einem Nachbarn, Mitte 30, dito.

Beide wirken irgendwie entrückt. Beide haben eine völlig entrückte Art zu kommunizieren. Die Jüngere kann kaum "Guten Morgen" sagen. Er spricht ausschließlich vom Wetter. Beide verfügen über verwaiste Terrassen und hocken das ganze Wochenende alleine in ihren Butzen.

Auf der Straße, beim Job, beim Einkaufen, bei einer Momentaufnahne also, würde man das nicht vermuten.


@1 und 2:

(Der Stellenwert von) Arbeit essen Leben auf?

Dann bleibt allerdings die Frage, warum Menschen das zulassen?
 
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  • #9
FS:

Die schwache Resonanz legt nahe, dass andere Themen (Arbeit und Sex z.B.) einfach wichtiger sind? Bzw. wichtiger scheinen. ;-)

Wobei ich im RL vernehme, dass sich Jobs und Beziehungen oder einfach nur Ideen und Denkanstöße, häufig über das Umfeld ergeben. Es sich insofern also lohnen würde, an einem munteren Umfeld interessiert zu sein.

Andererseits liegt es natürlich nahe, dass die Bereitschaft zur Investition in Freundschaften gering sein muss, lässt diese doch schon in Beziehungen und Familien zu wünschen übrig. ;-)


Mir persönlich reicht das nicht und mich stellt das nicht zufrieden. Aber was kann ich tun?

(Immer weiter) Perlen vor Investitionsunlustige werfen?


@5 möchte ich fragen:

Aber schon zum Eingehen einer Beziehung?!
 
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  • #10
Es liegt doch an einem selber. Ich bin Anfang 30 und es ist mir nie schwer gefallen, neue Freunde zu finden. Es geht immer mal ein(n) Freund(in) aus meinem Leben aufgrund von unterschiedlichsten Gründen - aber es kommt auch immer jemand neues dazu.
Genauso wie Freunde weg ziehen, ziehen doch oft auch neue Menschen in die Umgebung hinzu?

ABER: ich muss halt auch etwas dafür tun. Auf Menschen zu gehen. Offen sein.

Und man darf nicht so schrecklich negativ sein - und eines sollte klar sein.
Wenn man "erwachsen" ist, wird man nur noch selten eine Busenfreundschaft wie in der Pubertät finden. ;)
Es ist nicht schlimm, wenn man nicht ALLES von guten Freunden oder guten Bekannten weiss. Das ist doch eher sehr spannend, dass man auch mit der Zeit noch neue Facetten kennenlernt?

Leben ist Bewegung. Wer es zulässt und keine Angst vor "Veränderungen" hat, der hat ein spannendes Leben.

w/32
 
  • #11
Zurück zur Titelfrage: Warum werden Umfeld kleiner?

1. Berufliche Mobilität und Flexibilität zerstören heutzutage das soziale Umfeld nachhaltig.

2. Berufliche Auslastung verhindern Neubilden eines sozialen Umfelds.

3. Vereine und enge soziale Gefüge sind auf dem Rückzug; das Freizeitverhalten ist vielfältiger und individueller geworden.

Beispiele:

zu 1: Ich habe noch Kontakt zu einigen Schulfreundinnen , aber keine einzige meiner ehemals engen Freundinnen wohnt mehr im Großraum meines Wohnortes. Leider telefoniert man höchstens oder sieht sich alle paar Jahre mal. -- Fast alle eng befreundeten Kommilitonen arbeiten in entfernten Städten. Das ist in vielen akademischen Laufbahnen zwangsläufig der Fall. Zum Glück sind noch zwei im Großraum wohnhaft und die sehe ich auch regelmäßig. -- Viele nette ehemalige Arbeitskollegen, die zu Freunden geworden sind, besuche ich auf Urlaubsreisen auf Hin- oder Rückfahrt, aber auch von denen wohnt keiner mehr im Großraum. -- Es ist einfach so, dass berufliche Mobilität und akademische Lebensläufe ein stabiles, konstantes soziales Umfeld unglaublich effektiv verhindern.

zu 2: Ganz viele Akademiker erzählen immer wieder die gleiche Story: Neuer Job, lange Arbeitszeiten, späte Rückkehr in die Wohnung. Dann ist man erschöpft, man muss den Haushalt erledigen, bestenfalls noch mal zum Sport, am liebsten zuhause ausruhen, lesen, ein Computerspiel, fernsehen... Zeit und Muße, um neue Leute kennenzulernen, kommt da gerade auch in einer neuen Stadt mit neuem Arbeitsplatz kaum auf. Soziale Kontakte beschränken sich oft auf Liebelingskollegen. Wenn man dann den Job wieder wechselt, sind das natürlich dann auch wieder Fernkontakte, wenn überhaupt.

zu 3: Früher gab es Schützenverein, Fußballverein und Kegelclub. Punkt. Etwas übertriebem, OK, aber so änlich. Heutzutage sind die Freizeitmöglichkeiten doch wesentlich vielfältiger und die Schnittmenge mit anderen daher viel kleiner. Statt Sportverein anonymer Fitnessclub. Statt Fußball eben der eine Yoga, der andere Klettern, der nächste Kiten und so weiter.

@#4: Ich fand Deinen Beitrag sehr gut. Du hast das richtig beobachtet. Viele scheinen es regelrecht verlernt zu haben, wie man soziale Kontakte schließt. Diese späte Kommen und fluchtartige Verlassen von Veranstaltungen ist schon eigenartig. Egal ob Fitness oder Tanzen, man kommt und man geht. Sehr funktionell, sehr ergebnisorientiert, aber wenig sozial und freundschaftlich. Seltsam. Da habe ich auch keine Erklärung für.
 
  • #12
@ 8
Ja, zum Aufbau einer Beziehung bin ich motivierter... aus dem einfachen Grund, da dies für mich einen höheren Stellenwert hat. Einen großen Freundeskreis pflegen zu können liegt zudem nicht in meinem Interesse.
 
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  • #13
Ich habe immer Wert auf ein verlässliches, verbindliches Umfeld gelegt.

Die von #4 gemachten Beobachtungen kann ich bestätigen. Sie schmerzen mich regelrecht und nehmen mir auch die Freude an derlei Veranstaltungen , möchte ich mich dort doch auch "angenommen" und und gewisser Weise "aufgehoben" fühlen, mich "einbringen" und nicht nur an der Seite von "Statisten" ein Programm herunterspulen.

Nachdem ich zudem über Jahrzehnte ungezählte Freunde und Kumpels habe geradezu in Beziehungen abtauchen oder für die nächste Gehaltsgruppe alles andere vernachlässigen sehen, bin auch ich nicht mehr bereit, sonderlich in und für andere zu investieren.

In Partnerschaften im Grunde ähnlich.

Und auch im weiteren Kreis: Der Staat sind wie alle, nur möchte möglichst niemand "einzahlen".

Natürlich können Gemeinschaften so nicht wirklich funktionieren. Tun sie bei genauerer Betrachtung ja auch nicht und wir "vereinzeln" zusehends.

Das geht schon (ich staune!) - aber das scheint Folge des von #4 beschriebenen "fluchtartigen Verhaltens" zu sein?) meinen sehr jungen Nachbarn (ab 20) so. Da kommt allenfalls mal alle paar Monate jemand vorbei, um gemeinsam loszuziehen. Glücklich wirken die nicht! Und sie können einem kaum in die Augen blicken und einen "Guten Morgen" wünschen. Komisch!

Ich kann es nicht ändern. Ich kann es mir nicht einmal erklären. Ich kann nur besser auf mich aufpassen und inmitten dieser "emotionalen Vergletscherung" mit meiner Wärme haushalten lernen. ;-)

Kann es sein, dass einen das Leben einen (notgedrungen!) egoistischer werde lässt?

Insofern haben mir die 20jährigen ja schon einiges voraus!

M 48
 
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