• #31
Bei Umfragen geben ca. 20% an, ihren Partner im Internet kennengelernt zu haben..
Im Internet kennenlernen heißt aber nicht zwangläufig, sich über Onlinedating/eine Partnerschaftsbörse kennenzulernen. Das muss man differenzieren. Meine Aussagen bezogen sich rein auf das Onlinedating.

Ich kenne einige Paarungen, die sich über das Internet z.B. Instagramm, YouTube, berufliche Plattformen oder Facebookgruppen kennengelernt haben, weil sie einem Akteur folgten, an einem Forum teilnahmen und die persönlichen Kommentare dem Gegenüber auffielen. Der Kontakt war schnell hergestellt und ins RL überführt, dann ergab sich aus dem zuerst freundschaftlichen Kontakt mehr - so wie im RL meistens Beziehungen zustande kommen.

Mir wären hier interessante Diskussionsbeiträge auch eher Anlass jemanden zu kontakten, als dass zu Zeiten meines Onlinedatings stromlinienförmige Profile mein Interesse wecken konnte.
 
  • #32
So dachte man vor 20 oder 40 Jahren von den Akademikern, aber heutzutage ist dies ein wenig anders. Manchmal arbeiten Akademikerinnen als Sekretarinnen oder als Assistentin.
Das ist richtig. Aber Betroffene werden versuchen, Ihre Qualifikationen weiter zu erhöhen. Und das benötigt nebenberuflich noch mehr Zeit.
Ärzte sind wahrscheinlich froh, wenn sie nur 60 Stunden pro Woche arbeiten, ein Instrumentalist muss täglich viele Stunden üben, ein Doktoratsstudium unter 55h pro Woche ist mir auch noch nicht untergekommen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Elitepartner schlichtweg nicht viel Zeit haben, sich umzusehen. Und Solange sie Single sind, werden sie eher die Karriere vorantreiben. Warum denn auch nicht! Und der Teufelskreis schließt sich. 😅
 
  • #33
Aussterben wir das OD nie,, aber es ändert sich nur 2020 macht man etwas, wo man 2000 oder 201o nicht gedacht hat und 2030 mäht man andere Dinge, wo man heute nicht daran denkt.
Bis 2030 kann die Wiese ja auch noch wachsen.

Ja und hast du deine Kinder auch schon auf das Online Datong trainiert, damit die nächste Generation bereit dazu ist.
Die nächste Generation beschäftigt sich nach meiner Beobachtung noch mehr mit Onlinemedien. Und natürlich entwickelt sich die Technik weiter und in 10 Jahren werden vielleicht ganz andere Arten von "Börsen" verfügbar.
Vielleicht achten die dann auch gar nicht mehr auf Bildung und verlassen sich einfach auf die Rechtschreibkorrektur.
Ob die dann aber nach China umziehen oder virtuell in Datong leben, kann heute niemand sagen. Mir wäre die Stadt schlicht zu groß...
 
  • #34
Hier loben ja viele das Online Dating, aber wenn dies so ein gutes Geschäft wäre, warum hat Amazon nicht vor 20 Jahren seine eigene Datingzone gemacht. Alle anderen Dinge hat ja Amazon schon gemacht außer Dating,
Was sollen denn diese albernen Beiträge in allen möglichen Threads.
Natürlich lobe ich das Online-Dating - ich wollte einen Partner finden und habe das sehr schnell geschafft. Warum sollte mich da interessieren, ob Online-Dating für irgendjemanden ein "gutes Geschäft" ist? Zumal ich noch nicht einmal irgendwelche Beiträge bezahlt habe ...
 
  • #35
Was sollen denn diese albernen Beiträge in allen möglichen Threads.
Natürlich lobe ich das Online-Dating - ich wollte einen Partner finden und habe das sehr schnell geschafft.
Finde ich auch, es ist eine weitere Möglichkeit (Plattform) jemanden kennenlernen, dem man im RL so nie begegnet wäre. Ich kenne auch Paare, die sich über OD erst getroffen haben, auch wenn sie aus der selben Stadt kommen. Ich kenne auch nicht jeden Single in meiner Stadt oder unmittelbaren Umgebung und habe nicht die Gelegenheit jeden interessanten Mann, den ich sehe anzusprechen.
 
  • #36
Im Normalfall können diese sich vor Angeboten auch in der Realität nicht retten. Also mir(47) erscheint dies alles sehr zweifelhaft.
So wie ich es verstehe, zweifelst du an, dass junge attraktive und intelligente Menschen sich online auf Partnersuche begeben?
Weshalb sollten sie das denn nicht tun?

Auch diese Menschen sind gerne mal neugierig.
Auch diese Menschen finden nicht sofort einen passenden Partner in ihrem Umfeld.
Auch diese Menschen verführen evtl gerne das andere Geschlecht online.
Auch diese Menschen haben evtl keine Zeit abends in den Club zu gehen.
Auch diese Menschen suchen in überfüllten Städten dem Einen, oder der Einen.
Auch diese Menschen leben auf dem Land und kommen nicht so leicht in Kontakt.
Auch diese Menschen können schüchtern sein.
usw. usf...
Es ist ja nicht so, dass sich auf Partnerbörsen nur Menschen finden, die grundsätzlich Probleme bei der Partnersuche haben. Oder nur Menschen die unattraktiv gar hässlich wären.

"Nur das Beste". Es ist wohl recht individuell, was jemand als "das Beste" betrachtet. Wer auf wen attraktiv wirkt. Es hat eben jeder einen anderen Geschmack, sowohl was das Aussehen angeht, als auch was den Charakter angeht. Jeder Topf muss halt seinen Deckel finden.
 
  • #37
Meine Erfahrung mit verschiedenen Online-Singelbörsen:
Es ist ein Querschnitt der Bevölkerung zu finden.

Dick, dünn, groß, klein, hübsch, weniger hübsch.
Vom attraktiven W2-Professor bis zum ungepflegten Arbeitssuchenden habe ich über online Dating schon die unterschiedlichsten Männer gesehen.

In meinem Bekanntenkreis (weiblich 30 Jahre) gibt es einige Paare, welche sich online gefunden haben und seit Jahren zusammen sind. Sogar über Tinder.

Wenn man als Frau in einem technischen Großkonzern arbeitet und jeden Abend einen andren Crossfit Verein hat geht man wahrscheinlich weniger online als wenn man Erzieherin in einer kleinen Kita ist und nur wenige Hobbys hat. Nicht jeder hat (bedingt durch Beruf/Wohnort/Umfeld) die Möglichkeit, Mr. Right im Alltag zu treffen. Ich arbeite z.B. in einem typischen Frauenberuf. Da bin ich froh, online z.B. einen Eektroingenieur zu treffen. Den hätte ich im RL nur sehr unwahrscheinlich kennengelernt!
 
  • #38
Hier loben ja viele das Online Dating, aber wenn dies so ein gutes Geschäft wäre, warum hat Amazon nicht vor 20 Jahren seine eigene Datingzone gemacht. Alle anderen Dinge hat ja Amazon schon gemacht außer Dating,
Eine schräge Sichtweise. Hier lobt ja niemand Onlinedating, weil es ein gutes Geschäft ist. Es ist eine Gelegenheit, neue Menschen kennenzulernen, die man sonst nicht kennenlernen würde, in der Vielzahl schon gar nicht. Bequem vor dem Rechner sitzend aus dem Katalog auswählen zu können, ob es denn passen könnte oder nicht.

Ob man sich darauf einlassen möchte, kann doch jede(r) frei entscheiden. Wenn ich heute wieder Single wäre, würde ich wohl zweigleisig fahren. Einerseits den Katalog online nutzen, andererseits mehr unternehmen und das auch in Umgebungen, in denen ich mich sonst nicht bewege. Oder mich eben im Fitnessstudio anders umsehen als ich das heute tue. Breite Auswahl schaffen ist der Schlüssel dafür, selbst auswählen zu können. Das leisten SB und dafür zahlt man dann eben ein paar Euro oder auch nicht.

Wenn ich das Gefühl hätte, im Fitnessstudio bewegen sich nur Dumpfbacken oder aber lauter gutaussehende, intelligente Leute, die wohl irgendein "dunkles Geheimnis" haben müssen, weil sie dort sind, dann würde ich dort nicht weiter suchen. Warum die da suchen, ist mir dann völlig egal, denn ich will ja keine soziologischen Studien erarbeiten oder psychologische Forschung betreiben.

Die FS zweifelt, dass sich im Onlinedating intelligente und gutaussehende Menschen finden lassen, weil die sich ja in der Realität vor Angeboten kaum retten können. Wenn sie selbst intelligent und gutaussehend ist, kann sie sich nach ihrer These vor Angeboten kaum retten und braucht SB nicht. Wenn nicht, wird sie die Menschen, die sie als Partner interessant findet, online nicht treffen und schmachtet sie besser im RL an.
Ihre Frage ist also aus meiner Sicht überhaupt nicht hilfreich und bringt sie auch dann nicht weiter, wenn es hier eine schlüssige Antwort darauf geben könnte. Die gibt es pauschal sowieso nicht.