G

Gast

  • #1

Warum stehen Frauen auf Arschlochtypen?

Ist es wirklich so, stehen die meisten Frauen auf flache Anmachen, auf direkte, aufdringliche und unverschämte Sprüche, auf Typen, die keine Gelegenheit auslassen um sich zu profilieren und die der Frau übertriebene Komplimente machen, auch wenn beide genau wissen dass sie nicht wahr sind?
Einer meiner Freunde wurde letztens hinter seinem Rücken als arrogantes ... bezeichnet. Als er das erfahren hat zuckte er nur gelassen mit den Schultern: Stimmt, bin ich auch. Die Mädels wollens doch so. Und der Erfolg gibt ihm Recht, die Frauen die er regelmäßig abschleppt bedeuten ihm zwar nichts, aber er bekommt sie.
Ein Gespräch mit einer weiblichen Onlinebekanntschaft zeigte ähnliches: Frauen stehen auf Arschlochtypen, sagte sie mir. Natürlich halten diese Beziehungen nie lange, entweder rennt er hinter einem noch schöneren Hintern her, oder sie wird seinen Mangel an Empathie und Kritikfähigkeit leid. Trotzdem ist der nächste Typ den sie sich aussucht stereotypisch ein genauer Ersatz des Ex.
Frauen wollen ihren Freund erziehen, erklärt er mir. Sie wollen jagen, heißt es in Artikeln und Zeitschriften. Ein netter und liebevoller Mann ist langweilig, er ist die sichere Partie, er ist keine Herausforderung, kein Hauch von Gefahr, kein Erfolg.

Ein Arschlochtyp lügt, aber sie mag es wenn er ihr schöne Komplimente macht. Es macht Spaß mit ihm, er ist gut im Bett und alles ist so unverbindlich. Einfach und unkompliziert, er wirbt um sie, kauft ihr kleine Aufmerksamkeiten, auch wenn sie sich nicht lange kennen. Er wirkt unnahbar und zieht sie doch gerade dadurch an. Sie muss sich keine Gedanken machen was sie sagt, die Beziehung hält trotzdem (solange sie ihn ran lässt) und vielleicht wird mit ihr ja alles anders und er bleibt ja doch bei ihr...


Trotzdem gibt es Männer die nicht so sind, Männer die dennoch nett sind, verantwortungsvoll und ehrlich. Die wirkliches Verständnis haben, für die Kritik nicht im Widerspruch zu einer Beziehung steht und für die Sex zwar sehr schön, aber nicht das Wichtigste ist.
Nur warum gibt es diese Männer (noch)? Es erscheint so dumm. Hinterfragen die meisten Frauen doch anscheinend nicht, wenn ein Typ sie umwirbt und ihr Komplimente macht, auch wenn er sie gar nicht kennt. Mögen sie es doch augenscheinlich, wenn er sein Ego durchsetzt.

Ich kann nur für mich sprechen, bei mir ist es der treuherzige Glaube eine Tages eine Frau zu finden, die genau das zu würdigen weiß was man bietet. Der schwere und bisher sehr einsame Weg, der sich aber am Ende in Form einer tiefen, ehrlichen und lebenslangen schönen Beziehung auszahlt.
Bin ich im Irrtum, muss Mann ein Arschlochtyp sein, wenn als Alternative noch viele einsame Wochenenden dagegen stehen?

Wie ist Eure Meinung / Erfahrung?
 
G

Gast

  • #2
Tja hübsche Frauen stehen auf hübsche Männer und umgekehrt. Hübsche Männer kennen ihren Marktwert und können sich dementsprechend aussuchen, welche sie nehmen. Nun ist es aber so, dass die "hässlichen" Männer auch die hübschen Frauen wollen und sich so ärgern, dass denen der Charakter scheinbar unwichtig ist. Selbst würden sie aber eine ihnen gleichhässliche Frau nicht als Partnerin haben wollen auch wenn sie noch so lieb ist. Genauso will aber die "hässliche" Frau auch lieber einen hübschen Mann, da sie mit nem tollen Charakter allein nichts anfangen kann.
Merkst du wo die Crux liegt??
Am Ende bleiben die Hässlichen allein oder schließen einen unbefriedigenden Kompromiss...
 
G

Gast

  • #3
Das ist doch eine Mär, die von enttäuschten Männern in die Welt gesetzt wurde.
Ich kenne keine Frau, die schlecht behandelt werden will. Wer sich einmal auf so einen Typen eingelassen hat und verletzt wurde, wird danach ganz sicher genauer hinsehen.
Evtl. hat es mir auch mal Spass gemacht, mir so einen Schönling zu angeln, aber mit zweifelhaftem Ergebnis. Eine Spielerei, ein Austesten in Teens und Twens. Das war gestern.

Ich halte mich heute für genau das weibliche Pendant dessen, wie du dich beschreibst. Für mich kommt nur ein Mann in Frage, der ehrlich, zuverlässig und rücksichtsvoll ist. Mit ihm muss ich über alles offen reden können, er muss Disharmonien aushalten und Lösungen mit mir suchen wollen.
Darunter geht NICHTS!

Mit ihm hätte ich die Gefahr durchlaufen, mich fehlerhaft zu zeigen und dennoch liebevoll aufgefangen zu werden. Ich hätte den Erfolg, Krisen und Meinungsverschiedenheiten unbeschadet durchstanden zu haben und die Liebe wäre dadurch stärker werden.
DAS ist die Herausforderung, die ein Mann für mich darstellen muss!

Was ist nun schwieriger: Aufreißen oder Ausdiskutieren? Was macht langfristiger glücklich?
Die Frage ist nur, was frau/man wirklich will. Das findet man schließlich auch. Da bin ich sicher.
 
G

Gast

  • #4
Es geht am Anfang nicht darum, ob man ein Arschloch oder ein netter Kerl ist. Die Vermittlung des Vorhabens, des Handelns, des Denkens und der Gefühle sind wichtig. Das können die (hinterher erwiesenen) Arschlöcher besser und zügiger machen als manche nette und, langfristig gesehen, liebevolle Männer.
 
G

Gast

  • #5
Als ich und meine nunmehrige Ex-Freundin zusammenkamen, hatte sie sich gerade von ihrem Freund getrennt. Der hat sie nicht nur betrogen sondern bedroht, gestalkt und teilweise misshandelt. Kein Problemfall, eigentlich waren beide aus gutem Haus (zumindest sie, über ihn hat sie das aber auch erzählt).
Als wir ein Paar wurden dachte ich, sie sei über ihn hinweg, hab nicht einmal einen Gedanke daran verschwendet, sie könnte je wieder zu diesem Typen zurücklaufen.

Irgendwann hat sie mir aber eröffnet, sie ist nicht glücklich, sie braucht das animalische und sie hätte ja so viele Erinnerungen an ihren Ex-Freund, darüber müsse sie immer nachdenken. Dazu muss man sagen, dass ich echt kein Spießer-Typ bin, ich gehe in Clubs, auf Konzerte aber kann genauso gut auch mal einen Abend zuhause verbringen. Beim Sex hat sie mir auch versichert, dass dieser grandios wäre (kann natürlich gelogen sein, aber dann müsste sie schon eine sehr gute Schauspielerin gewesen sein…) und von daher kann ich "Langweiler" als Grund eigentlich eher ausschließen.

Ich weiß bis heute nicht, woran es eigentlich lag, einen wirklichen Grund konnte sie auch nicht nennen… sie war ziemlich feminin und bildhübsch. Ich denke, solche Frauen brauchen einfach einen Rambo-Typ, der gleich mit Fäusten die Sachen klar macht. Das strahlt Männlichkeit aus und das dürfte solchen Frauen imponieren.

Trotzdem gibt es genügend Frauen, die nicht so sind, von daher kann man „Alle Frauen stehen auf Arschloch-Typen“ sicher nicht so unterschreiben.
 
G

Gast

  • #6
Ich stehe überhaupt nicht auf A....typen. Bringt nur Leid und Kummer. Liebevolle, verantwortungsbewußte und ehrliche Männer usw., halt die "Guten" sind diejenigen, mit denen frau reden und eine gute Beziehung führen kann. Hab keine Sorge: die A...typen sind irgendwann mal alleine, weil niemand sie mehr mag. Oder sie müssen sich ändern.
Jedenfalls ist das meine Erfahrung.
w/ü 50
 
L

LilaLaunebär

  • #7
Für mich muss ein Mann KEIN Arschlochtyp sein.
Die Männer, von denen Du sprichst, sind meist selbstbewusst, großzügig, attraktiv und erfolgreich und deshalb fällt es ihnen so leicht, Frauen aufzureißen. Aber vielleicht sollte man auch mal über die entsprechenden Frauen reden. Ein Aufreißer nimmt sich natürlich nicht jede x-beliebige Frau vor, sondern die attraktivsten und begehrenswertesten Modelle. Solche Frauen können sich natürlich aussuchen, mit wem sie sich einlassen, da sie die volle Auswahl haben.

Aus Deinem Text lese ich heraus, dass Du keinen Erfolg bei deiner Frauenzielgruppe hast, weil diese auf die Aufreißer (von Dir Arschlochtypen genannten) Männer stehen. Vielleicht solltest Du Deine Zielgruppe ändern und Dir eine vernünftige, bodenständige Frau suchen, auch wenn sie optisch nicht perfekt ist. Es gibt viele solcher Frauen, die sich einen netten und anständigen Partner wünschen und die so etwas zu würdigen weiß.

Fazit: nein, der Mann muss kein Arschlochtyp sein, er sollte nur die richtigen Prioritäten setzen!
 
G

Gast

  • #8
Naja, du greifst mit deiner These sehr tief in die Klischeekiste und das Thema ist hier im Forum auch schon mehrfach diskutiert worden. "Müssen Männer Arschlöcher sein, damit sie eine Chance bei Frauen haben?", "Müssen Frauen Zicken sein, damit sie eine Chance bei Männern haben?"
Ich glaub alle diese Fragesteller erliegen zunächst einem Trugschluss. Sie glauben, dass das arschige Verhalten allein anziehend wirkt. Aber es ist doch in der Realität vermutlich eher so, dass diese Menschen sich so ein Verhalten eigentlich nur wegen anderer Qualitäten leisten können und sie trotzdem gemocht werden. Meistens ist da ein gutes Aussehen das Hauptargument.
Die meisten Männer wie Frauen sind eben oberflächlich und sind lieber mit einem attraktiven als mit einem netten Partner zusammen. Attraktiv + nett in Kombination wäre natürlich das Ultimatum, aber das ist ja eher selten anzutreffen und wenn man sich entscheiden muss dann halt für eine tolle Optik. Diese Bevorzugung ändert sich ein wenig, wenn die Leute nicht nur etwas fürs Bett sondern für eine langfristige Beziehung suchen, da nehmen viele Männer dann doch das graue aber liebe Mäuschen und Frauen dann eher den familientauglichen Beta-Typ. Aber wenn es nur um Diskobekanntschaften, Affairen etc geht...? Da kann ich wirklich niemandem verübeln, wenn er/sie sich oberflächlicher entscheidet.
Und dann, ja, spielt tatsächlich auch mit hinein, dass viele Menschen gerne um etwas kämpfen. Sie wollen niemanden, der ihnen ständig alles hinterher trägt und ihnen nach dem Mund redet. Lieber Herausforderungen als Langeweile. Man ist halt so gepolt, dass man misstrauisch wird, wenn einem einfach etwas geschenkt wird. Man überlegt die ganze Zeit "und wo ist daran jetzt der Haken?" Bei dem lügenden Arschloch sind die schlechten Seiten eben sofort offensichtlich und es gibt keine bösen Überraschungen später(?)
 
  • #9
[Mod]

Ein Klischee welches von Männern stammt, die keinen Schlag bei Frauen haben, leider stelle ich das immer wieder fest. Männer, die entweder total unattraktiv, unscheinbar und verklemmt sind und somit auf die bösen Frauen schimpfen die angeblich nur fiese Männer begehren.

Diese sogenannten fiesen Männer sind aber nicht fies, sondern nur in den Augen und Köpfen der ewigen "Korbempfänger". Warum sie immer Körbe einheimsen reflektieren sie aber nicht und lassen ihren Frust somit an Männern aus, eben eben besser ankommen als sie selbst.
Und das ist nicht Mister Fies, sondern ganz normale Männer, Männer die gepflegter sind, die auf Figur und ihre Optik achten, die sportlich sind, redegewandt, intelligent und gebildet.

Eine dümmliche Frau wird auch immer wieder auf Mister Fies hereinfallen.
Eine intelligente, weitblickende Frau nicht, sie ahnt schon auf 100 Meter wer ihr da entgegenkommt und noch was MACHO ist längst out, wer darauf noch steht für den ist auch die Zeit stehen geblieben.
 
G

Gast

  • #10
Lies den Post drei Dates.... In der Rubrik Single. Dann siehst Du, es scheint so zu sein. Ich werde aber trotzdem nicht anfangen, die Frau mit der ich interagiere zu verachten. :)
 
G

Gast

  • #11
Manche Menschen fühlen sich zu Personen hingezogen, die sie schlecht behandeln. Das ist weder die Norm, noch ist es geschlechtsspezifisch. Ich bin eine eher kühle Persönlichkeit, die es gewohnt ist, ihren Willen zu bekommen und normalerweise wenig Rücksicht auf das Befinden anderer Menschen nimmt. Dennoch konnte ich mich nie über mangelndes männliches Interesse beklagen, und mehr als ein Mann verliebte sich in mich, weil er von mir eine schlechte Behandlung erfuhr. Es wäre mir ein leichtes, anhand meiner persönlichen Erfahrungen zu sagen: Nun, Männer stehen eben darauf, wenn man sie mies behandelt. Das würde aber vollkommen außer acht lassen, dass ich solche Persönlichkeiten natürlich verstärkt anziehe. Wenn ich mich in meinem Umfeld umsehe, kann ich sagen: Die meisten Menschen sind keine "Arschlöcher" und auch keine Helden, sondern etwas dazwischen, und sie haben zumeist Partner, die ebenfalls ganz normale Menschen sind.

Die Behauptung, Frauen würden auf Arschlöcher stehen, hat etwa so viel Wahrheitsgehalt, wie dass Blondinen von minderer Intelligenz wären. Es ist ein Klischee, das immer wieder wiederholt wird und sich auf Einzelfälle beruft, statt die Sachlage nüchtern zu betrachten. Dazu kommt, dass sich die Arschlochdefinition der selbsternannten zu netten Kerle deutlich von der Definitin der Frauenwelt zu unterscheiden scheint. Mein ehemaliger Partner, der nun wirklich einen ausgezeichneten Charakter hatte und zu den freundlichsten und hilfsbereitesten Menschen gehört, die ich kannte und kenne, kam bei den Frauen stets gut an. In seinem Bekanntenkreis gab es einen Mann, von dem ich hingegen nicht viel hielt. Selbstmitleidig, unempathisch, sexistisch, gehässig, sozial unfähig, eben einfach kein besonders netter Mensch. Naturgemäß war er bei der Frauenwelt nicht gerade gefragt. Und eines Tages merkte besagter Unsympath an, er würde sein Verhalten nun ändern, da Frauen ja offenbar alle auf Arschlöcher stehen und er bisher zu nett war - er würde jetzt wie mein Ex-Freund werden. Ich wusste einen Moment lang nicht, ob ich mich empört fühlen oder in Lachen ausbrechen sollte.

Mit dieser Einstellung ist er meiner Erfahrung nach kein Einzelfall. Ich habe noch nie einen selbsternannten nice guy getroffen, denn ich nicht für einen unangenehmen Menschen hielt. Aber es ist natürlich einfacher, sich zu sagen, dass der mangelnde Erfolg daran liegt, das man "zu nett" ist, statt sich mit den eigenen Schwächen zu beschäftigen. Das ist bei Frauen, die sich für zu stark und zu intelligent für die Männerwelt erklären, nicht viel anders.

Fazit: Ich würde nie auf die Idee kommen, zu behaupten, ich würde auf Arschlöcher stehen. Doch wenn ich darunter Männer wie meinen Ex verstehen darf - gutaussehend, beliebt, empathisch, gebildet, charmant, freundlich, selbstbewusst, integer, gut im Bett und gewillt, die Partnerin auf Händen zu tragen - dann nur her damit, und man bleibe mir fern mit den sogenannten "zu netten Kerlen".

26, w
 
G

Gast

  • #12
Ist es wirklich so, stehen die meisten Frauen auf flache Anmachen, auf direkte, aufdringliche und unverschämte Sprüche, auf Typen, die keine Gelegenheit auslassen um sich zu profilieren und die der Frau übertriebene Komplimente machen, auch wenn beide genau wissen dass sie nicht wahr sind?
Ich bin zwar ein Mann, aber die meisten Frauen, die ich kenne, fahren auf den von Dir beschriebenen Typen nicht ab. Im Gegenteil.

Einer meiner Freunde wurde letztens hinter seinem Rücken als arrogantes ... bezeichnet. Als er das erfahren hat zuckte er nur gelassen mit den Schultern: Stimmt, bin ich auch. Die Mädels wollens doch so. Und der Erfolg gibt ihm Recht
Na ja, das ist dann eben ein bestimmter Typus von Frau. DU musst eben entscheiden, was DU möchtest und selbst reflektieren, was für ein Typ DU bist.

Zitat von Gast;668573 Frauen wollen ihren Freund erziehen:
Das ist doch nun diese holzschnittartige Darstellung von "Arschlöchern" und den "Nice Guys", die gerne in der so geannten PickUp-Szene verwendet werden.

Frauen möchten durchaus einen Mann, der auch einer ist - und keinen Softie. Die negativen Darstellungen von Männern, die mitunter in Deinen Darstellungen durchscheinen, sind natürlich eher abtörnend bis peinlich. Gegen einen Typen mit einem klaren männlichen Profil mit Eigenschaften, wie Durchsetzungsvermögen, körperliche Stärke, Vitalität, Geradlinigkeit und Beschützerqualitäten dürfte keine Frau was haben. Nett, verantwortungsvoll und ehrlich sind mit Sicherheit auch keine Eigenschaften, die nach hinten losgehen.

Ergo: Arschloch nein, aber Männer sind willkommen!

Ich kann nur für mich sprechen, bei mir ist es der treuherzige Glaube eine Tages eine Frau zu finden, die genau das zu würdigen weiß was man bietet.
Klingt so ein bisschen nach Selbstmitleid. Im Übrigen ist natürlich richtig, dass wir alle nach einem Partner suchen (oder gefunden haben), der würdigt, was wir bieten. Sei einfach ein bisschen stolz, auf das, was zu bieten hast - und verfalle nicht in Selbstmitleid.

Sei aktiv, mach' Sport, lerne Menschen kennen - und alles wird schön, ohne dass Du ein Arschloch wirst.
 
  • #13
Weil solche Typen für diese Frauen spannender und aufregender sind.
Das wirkt auf Frauen wie ein "Rebell." - Und damit "männlich"

Schon mehrmals erlebt: Sie hängen an ihrem "versoffenen Stück Dreck von Mann" - wie süchtig.

Der FS erscheint als "Softie" den man eher als Freund+Helfer annimmt, anstatt als Mann.
d.h. er vernachlässigt sein Ego und glaubt, damit den Frauen beeindrucken zu können.

Tja, romantische Vorstellungen - die aber nur wenig Gegenliebe und Anerkennung finden.
Da muß man lange suchen, bis man eine Frau findet, die so einen Mann wie den FS will.
Also: Fleißiger suchen.
 
G

Gast

  • #14
Ich weiß mit der Beschreibung des Arschlochtypen in deiner FS nicht so viel anzufangen.

Aber wenn ich mir ein grobes Bild des Typen mache, lässt sich sagen: Es ist schön, von einem Mann herausgefordert zu werden. Langweilig hingegen ist Selbstmitleid. Darüber könntest Du nachdenken.
 
G

Gast

  • #15
Typisch Vorurteil. Da fühlt sich ein Mann mal wieder ungerecht behandelt, weil ihn die Frauen nicht nachlaufen und schon stehen alle Frauen auf A....
Drehen wir das doch einmal um. Ich könnte auch fragen, warum Männer nur auf Tussies stehen- Sowas kennt man auch, aber es ist nicht der Regalfall.
Wenn keine Frau auf dich steht, dann wird das schon einen Grund haben.
Ich kenne auf jeden Fall nur Frauen, die auf interessante und liebenswerte Männer stehen. Deswegen müssen diese ja nicht langweilig sein.
 
G

Gast

  • #16
... Der hat sie nicht nur betrogen sondern bedroht, gestalkt und teilweise misshandelt. Kein Problemfall, eigentlich waren beide aus gutem Haus (zumindest sie, über ihn hat sie das aber auch erzählt). ... Irgendwann hat sie mir aber eröffnet, sie ist nicht glücklich, sie braucht das animalische und sie hätte ja so viele Erinnerungen an ihren Ex-Freund, darüber müsse sie immer nachdenken.
Kurze Vermutung: vielleicht ist es ja eine milde Form von "STOCKHOLM SYNDROM'? - siehe wikipedia

Und allgemein: (Viele) Frauen stehen nicht auf "A****typen", sondern auf Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Leider haben manche A***typen oft mehr davon, als die zurückhaltenden schüchternen Softies. Daher kommen die Tragödien.
 
G

Gast

  • #17
Ich mag diese Fragen nicht, weil sie so klingen, als ob alle Männer riesengroße Ärsche sind und nur der Themeneinsteller hat ehrenvolle und gute Absichten. Nein, ganz so tickt die Welt nicht und "die Frauen" schon gar nicht. Es klingt so vorwurfsvoll und wehleidig. Meinst du denn tatsächlich, dass du auch nur einen Deut attraktiver wirst, wenn du jammerst und die "Dummheit" der Frauen im Allgemeinen beklagst?

Man muss einfach zugestehen, dass es durchaus sehr "männliche" Männer mit Ausstrahlung gibt und wenn diese sich mittelfristig nicht als falsche Wahl herausstellen, um mal deinen Begriff mit dem A nicht über Gebühr zu strapazieren, kann das durchaus langfristig funktionieren. Und da die Menschen sehr unterschiedlich sind, sind die Gewichtungen, die Frauen bei Männern an vordere Stelle einordnen auch sehr unterschiedlich. Und vielleicht gibt es auch die eine oder andere, die das Ganze dann mit dir bei einer Tasse Tee länger hinterfragen mag. Mein Ding wäre das nicht, aber ich bin ja auch nur ein Mann.
 
G

Gast

  • #18
Der einzige Blendertyp, der mich wirklich bewusst und merklich (!) "aufgerissen" hat, und den ich in den kargen Single-Zeiten sogar wollte - "besser als nichts" -, war leider ein katastrophal unsensibler Liebhaber.
Er sah wirklich gut aus, hatte einen sicheren Job, ging regelmäßig in die Muckibude und war sehr unterhaltsam. Warum sollte ich mir das entgehen lassen?

Aber als ernstzunehmenden festen Partner habe ich ihn nie gesehen. Ich habe mir eine Weile Spass davon erhofft, mit Option auf mehr, was sich bewähren konnte, aber nicht musste. Letztlich war unser "Beziehungsspiel" einfach nur totaler Stress.

Er konnte nicht mal sagen, dass er nur Sex wollte. Dann wäre alles wesentlich entspannter abgelaufen.
 
G

Gast

  • #19
Hallo

weil man ihnen nicht sofort ansieht wie sie charakterlich sind.
Was du meintest sind Draufgänger ? Playboys gibt es ja nimmer seit Gunther Sachs tot ist.
 
G

Gast

  • #20
M40
Das Forum ist auch dazu da Fragen zu stellen, die man vielleicht niemandem aus seinem Umfeld stellen kann. Man kann nicht zwingend davon ausgehen, dass der FS wehleidig ist oder so. Nehmt es so hin, dass er diese Erfahrung in seinem Leben gemacht hat auch wenn es bei euch anders war.
Ich habe einige Frauen getroffen, die nach einem Partner gesucht haben, der sie besser behandelt, wie der Vorgänger. Nicht alle Frauen sind gleich, such dir Frauen, welche sich nicht nur von Gesten oder schönen Worten beeindrucken lassen. Was die eine Frau als langweilig empfindet, kann für eine andere Frau anziehend sein.
 
G

Gast

  • #21
Also ich w 29, stehe nicht auf die Aufreiser-Typen.
Das Problem ist nur, dass sich die netten Männer oft nicht trauen, Frauen anzusprechen.
Hätte ich nicht damals bei meinem "Jugend Freund" und bei meinem Mann nicht die Initiative ergriffen, wäre ich heute noch Single!
Denn auf alte Männer und Vollidioten stehe ich nun mal nicht, aber leider haben nur diese Herren den Mut mich anzusprechen.
 
G

Gast

  • #22
Frauen sind verschieden, und zwar in jedweder Art ihrer Präferenzen, und auch diese können sich ändern.

Diese Präferenzen sind zum Teil kulturbedingt (Erziehung, Medien, peer group, Erfahrungen etc.). Ein brutaler und oberflächlicher Typus wird propagiert, die meisten Frauen folgen diesen Vorgaben unreflektiert. Viele Frauen wiederholen zwanghaft eingeübte Muster in der Partnerwahl, die ihnen sehr schlecht bekommen, an denen sie leiden. Hier hilft nur noch eine Therapie.

Es sei angemerkt, daß die meisten Frauen aus anderen Kulturkreisen als der konsumistisch-westlichen besagte "Arschlochtypen" nicht sehr favorisieren.

M
 
G

Gast

  • #23
Frauen stehen nicht auf Arschlochtypen, sondern auf attraktive, selbstbewusste Männer.
Die Männer, die nicht bei den begehrten Frauen landen können, weil sie unattraktiv oder ungepflegt, langweilig und/oder zu alt sind, gestehen sich das natürlich nicht ein und suchen die Schuld bei den anderen Männern, die ja alle so böse sind und die Frauen gar nicht verdient haben. Dieses Dilemma ist aber hausgemacht. Wie wäre es denn, bei sich selbst anzufangen. Entweder man bringt sich auf Vordermann oder man sucht sich eben eine Frau, die vom Attraktivitätsgrad zu einem selbst passt. Immer nur die hübschesten, jüngsten, schlanksten Frauen wollen und sich dann im Forum auszuheulen, weil man nicht landen kann. Selbst schuld.
Ich will dem FS nicht zu nahe treten, aber er sollte mal überlegen, eine weniger attraktive Frau in Betracht zu ziehen. Da sind auch einige Nette dabei und das Gute an denen ist, dass sie keine potentielle Beute für die Supermänner (die der FS als Arschlochtypen bezeichnet) sind, weil sie eben keine Superfrauen sind. Dann klappt´s vielleicht auch für den FS: Man kann eben nicht alles haben.
 
G

Gast

  • #24
Ehrlich gesagt macht mich so ein Post, wie der von dir nur ärgerlich.
So ein vorurteilbehaftetes Gerede!
Mir sind jetzt wirklich genug Singlefrauen bekannt, ich war selbst lange eine, aber keine steht auf Arschl..ch.-Typen!
Nein! Es entpuppen sich viele Männer als Ar... in einer Beziehung. Ich war auch mit einem zusammen, über ein Jahr.
Aber nicht weil er ein egoistischer Ar.. war, sondern, weil er charmant war, sportlich, das Leben zu genießen wusste ( Essen, Natur, Bewegung..) Freunde hatte mit denen er auch lachte, seinen Job liebte...künstlerisch ambitioniert war, super albern sein konnte..kochen konnte.. gerne reiste..
Mein jetziger Partner hat eben alle diese Punkte auch, nur war er viel schüchterner und ich lange nicht sicher, ob er mich überhaupt mehr als freundschaftlich mag. Der Ex, der war ein Draufgänger.
Ich hab schon auch liebe und schüchterne Männer abgelehnt, aber nicht weil sie lieb und nett waren.. aus diesen Gründen habe ich sie überhaupt getroffen.. sondern weil sie mir einfach nicht anziehend genug waren. Vielleicht erkennst du dich da auch:
- fühlen sich nicht wohl im eigenem Körper
- keine Selbstironie möglich, da Selbstwertgefühl nicht vorhanden ist
- alle und alles ist schuld, dass das Leben nicht besser läuft ( ja, ja auch die fiktiven Arschl..chtypen, die einem angeblich jede Frau wegnehmen..)
- keine Freude oder Begeisterungsfähigkeit für irgendwas
- keine/ wenig Interessen ( an Sport, Kunst Leben...)
- keinen Schimmer wie man(n) verführt, gepaart mit einer totalen Beratungsresistenz ( hab 3en fast schon eine Anleitung gegeben, wie sie mich bekommen... nicht das sie das dann auch gewagt hätten-- ( auf die Frage: was kann ich tuen, dass du dich in mich verliebst, hab ich geantwortet:
zeig mir wer du bist, was dir gefällt, was dich ausmacht, deine Lieblingsorte, Bücher... es kam nur verlegenes Lächeln..)

Also nicht das Arschloch bekommt die Damen, sondern der, der sein Leben geniesst ;)
 
G

Gast

  • #25
Wenn ich ehrlich bin, kann ich bei deiner Frage nur gähnen. Das wird so häufig vorgebracht und trotzdem wird's nicht richtiger. Natürlich gibt es einige Frauen, die auf solche Männer stehen, aber verallgemeinern kann man es nicht. Mir kommts so vor, dass gerade Männer, die nicht mal etwas Aktivität an den Tag legen, sich darüber beschweren, dass andere zum Zug kommen. Als Mann ist mir immer wieder aufgefallen, wenn man eine Frau gut unterhalten und amüsieren kann, dass durchaus Chancen da sind. Das erreicht man aber, wenn man charmant ist und durchaus zeigt, das man Interesse an der Dame hat. Das, was Du mit deiner Frage repräsentierst, ist nur Rumjammerei für mich.
 
G

Gast

  • #26
Nein, Frauen stehen auf gutaussehende Männer. Die dürfen sich dann auch etwas mehr herausnehmen. Den hässlichen Kerlen würde es nichts bringen, zusätzlich noch das Arschloch zu geben.

Umgekehrt ist es aber genauso. Hübsche Frauen können gern auch etwas rumzicken und haben trotzdem reihenweise Verehrer. Die hässlichen Entlein werden durch Gezicke aber nicht attraktiver.

Fazit: der Mensch ist oberflächlich und schaut zuallererst auf die nette Verpackung. Männlein und Weiblein nehmen sich da nix.
 
G

Gast

  • #27
Hallo FS,

ich konnte noch nie was mit diesen Schönlingen anfangen, die ständig wechselnde Bettgeschichten haben. Stattdessen verliebte ich mich in Männer wie dich, welche sich auch immer wieder dieselbe Frage gestellt haben wie du im Eingangsposting.

Was meinst du, was da gelaufen ist? Die ach so lieben, netten Kerle mutierten zum exakten Gegenteil als sie merkten, dass ich es wirklich ernst mit ihnen meinte und sie keine Respektlosigkeiten meinerseits zu befürchten hatten. Dann war ich diejenige, die nicht richtig wertgeschätzt wurde. Ob es daran liegt, dass ich nicht unbedingt aussehe wie ein Model… ich weiß es nicht. Auf jeden Fall ist an der Aussage von Gast #7 etwas dran: Es gibt Menschen, die sich nur in Personen verlieben können, von denen sie mies behandelt werden.

w38
 
G

Gast

  • #28
Das erzählen ja nur die erfolglosen Männer, um sich gegenseitig auf die Schulter zu klopfen, dass sie lieber charakterlich einwandfrei bleiben und Single, als zum Arschloch zu mutieren.
Männer und Frauen, die es sich leisten können, sind eben auch mal zickig oder Arschloch.
Aber es ist auch so, dass es einem schönen oder solventen Mann leichter gemacht wird, eine Frau abzubekommen. Er hat nahezu die Auswahl, greift dann auch zu und wenn er dann merkt: Die ist es doch nicht, ich fühle nichts oder ich verliebe mich einfach nicht, dann schreien gleich alle "Arschloch!"

So wird das eben genannte Wort letztendlich fast zum Kompliment für Männer.
Genau wie das Wort Zicke für Frauen.
Allerdings wollen weder Männer eine Zicke noch Frauen einen solchen Mann.
Und ob die jetzt wirklich alle gut im Bett sind oder viele Komplimente oder geschenke machen, wage ich zu bezweifeln.
Allerdings sind Komplimente und GEschenke nie ein Fehler.
Außerdem lernen auch Frauen mit den Jahren.
Früher habe ich nur nach den Schönen und Erfolgreichen geschaut ohne festzustellen, dass diese Männer meistens Narzissten sind.
Ich muss gestehen, ich stehe immer noch auf Narzissten, weil die eben schön und erfolgreich sind.
Aber ich schau mir auch andere Männer an und ich höre ihnen mehr zu.
Mit den ersteren kann man sich ne nette Zeit machen, für eine Beziehung sind aber die letzteren durchaus besser zu gebrauchen.
Man wird eben auch als Frau schlauer.
ich würde trotzdem keinen unattraktiven Mann haben wollen, aber vielleicht einen, dem seine Außenwirkung nicht so wichtig ist, aber dafür ICH.
:) w,40
 
G

Gast

  • #29
Frauen stehen nicht auf "Arschlochtypen", sie schätzen führungststarke Männer. Vor allem beim Kennenlernen. Sei es bei der Gestaltung der Dates, bei der Wahl der Gesprächsthemen, bei der Initiation und Intensivierung körperlicher Nähe, bei der Entscheidung für den ersten Kuss oder ersten Sex. Frau erwartet, dass Mann sie "galant ins Bett führt". Sie ergreift nur selten die Initiative, weil sie keine Schlampe sein will oder Angst vor Ablehnung hat. Für sie ist es angenehm, wenn Mann die Führung und so auch Risiko und Verantwortung übernimmt. Das signalisiert ihr männliche Stärke. Unattraktiv sind Männer, die zögern, keine Entscheidungen treffen oder fragen, was Frau denn gerne hätte bzw. unternehmen will. Ein Mann fährt besser, das zu tun, was er selbst gerne macht und die Frau einlädt mitzumachen. Die Frau wird schon nein sagen, wenn ihr es nicht gefällt. Dann ist das evtl. ein falsches Vorhaben oder die falsche Frau. Gleichwohl gilt: Wer nicht führt, kann nicht verführen.

90% der Beziehungskommunikation erfolgt "nonverbal", Viele Männer achten zu sehr auf verbalen Inhalt anstatt auf Körpersprache, speziell Körperhaltung, Mimik und Gestik. Eine falsche Körperhaltung schadet meist mehr als Gesagtes. Eine selbstbewußt anziehende Körpersprache gehört zu den wirkungsvollsten Tools eines Verführers. Zudem muss Mann die Körpersprache der Frau lesen können und darauf reagieren. Eine Frau wird selten direkt sagen, dass Mann ihr gefällt und sie Sex will. Aber ihr Körper sagt es oft schon, bevor es ihr Kopf weiß. Das muss Mann erkennen und initiativ werden. Sonst bleibt er im günstigsten Fall für die Frau ein "Nice Guy."

"Sei immer nett und höflich zu Frauen." lehrten uns Eltern und Andere. Männer, die das praktizieren, haben den Satz "einer Frau den Hof machen" missverstanden. Statt zu führen, überschütten sie Frau mit Komplimenten, Geschenken, lassen sich jedes Verhalten von ihr gefallen oder tun für Frau Dinge, die sie eigentlich nicht tun wollen (Helfersyndrom). Während Mann denkt, so kommt er auch dem Sex mit der Angebeteten näher, wird er für sie immer unattraktiver, weil er unmännlich mit ihr umgeht. "Belohnugssex" ist unehrlich und beweist in Fraus "Kopf" des Mannes geringen Selbstwert. Wer mit Frauen Freundschaft pflegt, die er insgeheim begehrt und Frau das fühlt, ist deren emotionaler Mülleimer, lässt sich als sexuelles Neutrum behandeln und darf sich sogar anhören, wie gut der "Sex mit Arschlöchern" ist. Daraus resultiert das Jammern vieler Männer über die "Arschlochtypen, die immer und ewig Sex haben". (m/58)
 
G

Gast

  • #30
Das ALLEE Männer Arschlochtypen sind würde ich so nicht unterschreiben. Aber die von Dir beschriebenen sind doch eine Herausforderung für einige Frauen. Sind wir nicht fast alle Jaeger? Es gibt Männer, die sehen die unterkühlte Karrierefrau als Beute. Und wenn sie die hatten, dann lassen sie diese eben fallen
Einige Frauen suchen sich halt solche Typen aus. Jedem sein Beuteschema.

W