Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  • #61
Ich fand Männer mit dicken Autos immer eher suspekt, dass einem sowas so wichtig sein kann; genau wie teure Uhren oder andere Statussymbole. Aber kann schon sein, dass viele Frauen auf sowas achten oder auf das Geld, was der Mann besitzt. Mir ist da eher wichtiger, dass ich selbst nen guten Job hab und mich selbst versorgen kann.
Zum kleine-große Frauen-Problem: Ich kenne schon mehr Männer, die kleine süße zierliche Frauen mögen, als sehr große, oder zumindest größere als sie selbst. Sicher hat das auch instinktive Gründe. Ich selbst wollte gern früher immer kleiner und zierlicher sein, aber dafür wird meine eine Freundin aufgrund ihrer Größe leider oft nicht so ernst genommen, leider. Alles hat eben Vor- und Nachteile :)
Ich bin da auch nicht so materiell eingestellt. Zwar habe ich nichts gegen teure Autos etc. aber bin selbst eher minimalistisch unterwegs. Natürlich gönne ich mir auch alles was ich brauche oder will aber eben nicht in diesem "unnötigen" Rahmen a la "ich muss jetzt noch die 10te teure Luxusuhr haben". Also ohne das bewerten zu wollen. Ich finde da sollte jeder machen was er will. Für mich sind das aber keine Dinge, die mich beeindrucken. Auch ein Mann kommt bei mir nicht weit, wenn er denkt, dass er mir nur sein Auto zeigen muss und schon falle ich ihm um den Hals. Nein, sowas lässt mich eher kalt. Da sehe ich es genauso, dass er mir wichtiger ist, das ich mich selbst versorgen kann.

Zum Frauen Thema: Ja, das habe ich auch schon oft von kleineren Frauen gehört, dass sie nie richtig ernst genommen werden. Allerdings glaube ich das betrifft eher Frauen allgemein, da ich auch große Frauen kenne (mich inbegriffen) die nicht ernst genommen werden. Auf jeden Fall mag ich meine Größe. :)
 
  • #62
... aber bin selbst eher minimalistisch unterwegs. Natürlich gönne ich mir auch alles was ich brauche oder will aber eben nicht in diesem "unnötigen" Rahmen a la "ich muss jetzt noch die 10te teure Luxusuhr haben".
Vielleicht ist auch das Teil Deines Männerproblems.

Der gelebte Minimalismus ist in unserer Gesellschaft wohl der größte Luxus, den wir uns gönnen. Und selbst da ist "minimalistisch" oft eine Beschreibung dafür, dass alles, wirklich alles, da ist, was man haben möchte und braucht. Selbst diejenigen, die 9 Luxusuhren haben, kokettieren dann noch damit, dass sie keine 10 brauchen. Eigentlich Spott über diejenigen, die wirklich zu wenig haben.

Was ist Deine Erwartung an einen Partner? Dass ihr gemeinsam eure Kinder in einer 65 qm-Wohnung großzieht, natürlich ohne Auto, Urlaub braucht man eigentlich nicht, Kleidung kann man 2nd-hand kaufen und Bio-Lebensmittel aus dem einschlägigen Supermarkt müssen auch nicht sein?

Ich hatte eine Partnerin, die zu der Zeit 1000 DM verdient hat, ich damals gut das dreifache. Sie war auch relativ minimalistisch eingestellt und meinte dann allen Ernstes: "Wenn wir mal Kinder haben, bleibst Du zu Hause und ich gehe arbeiten".
Neben dem Problem, dass die Leistung, die ich dafür erbringe, dass ich gut verdiene, nicht gewertschätzt wird (weil ja nicht nötig) bleibt die Frage offen: "Will ich so leben". Meine Antwort für mich war ein klares "Nein", denn ich habe mich natürlich nicht angestrengt, um dann auf Sozialhilfeniveau zu leben. Sondern, um das sichere Gefühl zu haben, dass ich mir einen angenehmen Lebensstil leisten kann.

Ich hatte dieses Thema dann auch in meiner Ehe später nochmal. Sie hat sich in die Hausfrauenrolle gestürzt, weil das die Rolle war, die übrig blieb. Mein Eindruck ist, dass manchen Menschen Geld nicht wichtig ist, solange sie selbst hart dafür arbeiten müssten.

Minimalistisch eingestellt Frauen, die das ernst meinen, sollten dann vielleicht einfach Männer daten, deren Einkommen zu diesem Lebensstil passt. Funktionieren wird eine Beziehung nur, wenn beide da eine ähnliche Sicht haben.
Für mich ist genau das bei einer Partnerschaft heute ein wichtiger Aspekt: gleiche Lebensvorstellungen auch was das Niveau anbelangt. Die Einstellung "Er hat mehr, dann ist doch selbstverständlich, dass er mir abgibt" ist für mich nicht mehr akzeptabel. Ich möchte auch das Gefühl haben, dass eine Partnerin meinen Beitrag wertschätzen kann, mindestens nicht als überflüssig geringschätzt.

Wie sehen das Deine Datepartner? Ist Dein "minimalistischer Lebensstil" Thema oder klar erkennbar? Es könnte durchaus sein, dass Du die Männer, die Du datest, damit abstößt.
 
  • #63
Zitat von Ejscheff:
@Zebra05 hatte damit gekontert, dass sie ihre Männer nicht nach einem bestimmten Muster aussucht sondern immer sehr unterschiedliche Typen kennenlernt.

Um hier noch etwas Klarheit zu schaffen: Also die Männer, die ich gedatet habe waren wirklich unterschiedlich.
...
;) Optisch wäre mein Typ Herren die in Richtung Hugh Jackman gehen, aber im Endeffekt ist mir das Charakterliche wichtiger, da kann der Herr dann auch von mir aus blond oder rothaarig sein...
Das beantwortet natürlich immer noch nicht deine Ausgangsfrage "Warum springt der Funke nie über"

Da wir hier entweder dir schmeicheln können oder über Defizite spekulieren können liegt die tatsächliche Antwort auf diese Frage in dir selbst.

Ich spekuliert aber trotzdem nochmals:

Den "Hugh Jackmanns" bist du ggf. selbst zu stark um einen Funkenflug auszulösen. Denn sie fühlen sich neben deiner Stärke ggf. zu schwach für einen Hugh Jackmann. Dies bedeutet aber nicht, dass Du Dich schwächer nach außen verkaufen sollst als Du bist.

Die Kompromisskandidaten merken dagegen eventuell, dass sie ein Kompromiss sind. Das verhindert die Zündung als Voraussetzung für Funken.

Zurück zu Hugh Jackmann alias Wolverin. Er verkörpert ja nicht nur einen visuell bestimmten Typen sondern auch den verletztlichen tragischen einsamen Wolf der auch deswegen attraktiv ist weil er sich vermeintlich für eine "Heilung durch Liebe" anbietet. So eine Projektion kann auch den Funkenflug behindern.

Zitat von Zebra05:
... aber bin selbst eher minimalistisch unterwegs. Natürlich gönne ich mir auch alles was ich brauche oder will aber eben nicht in diesem "unnötigen" Rahmen a la "ich muss jetzt noch die 10te teure Luxusuhr haben".

Vielleicht ist auch das Teil Deines Männerproblems.

Der gelebte Minimalismus ist in unserer Gesellschaft wohl der größte Luxus, den wir uns gönnen. ....

Wie sehen das Deine Datepartner? Ist Dein "minimalistischer Lebensstil" Thema oder klar erkennbar? Es könnte durchaus sein, dass Du die Männer, die Du datest, damit abstößt.
Minimalismus ist zur Zeit besonders bei Menschen die unter Reizüberflutung leiden ein starker Trend.

Persönlich stört mich dies bei einer Partnerin zunächst nicht. Es macht mir allerdings ein Zusammenleben in einem gemeinsamen Haushalt mit dieser unmöglich.

Bei nicht minimalistischen Männern die eine gemeinsamen Haushalts- oder Familiengründung anstreben, erstickt ein minimalistisches Lebenskonzept Funkenflug möglicherweise im Keim.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #64
Persönlich stört mich dies bei einer Partnerin zunächst nicht. Es macht mir allerdings ein Zusammenleben in einem gemeinsamen Haushalt mit dieser unmöglich.
Damit macht es eine Beziehung aber mittelfristig kaputt. Für mich ist das eines der zentralen Themen zum Lebensstil, die kompatibel sein müssen. Was nützt Dich eine Partnerin, bei der klar ist, dass die gemeinsame Perspektive nicht passt.
Minimalismus bezieht sich ja nicht nur auf Wohnen, sondern auf die gesamte Lebensführung. Ich kenne Frauen, die haben nur einen Halbtagsjob, weil ihnen das reicht und leben dann zufrieden fast auf H4-Niveau.
 
  • #65
Minimalismus bezieht sich ja nicht nur auf Wohnen, sondern auf die gesamte Lebensführung. Ich kenne Frauen, die haben nur einen Halbtagsjob, weil ihnen das reicht und leben dann zufrieden fast auf H4-Niveau.
Ich würde eher annehmen, dass es eher der häufiger gelebte Minimalismus ist - halt nicht so viel anzuhäufen, zu überlegen, was man kauft und ob man es braucht. Aber nicht, in kargen, leeren Räumen mit einem Topf und HartzIV auszukommen. Jedenfalls kenne ich sehr viele Leute, die sich für Minimalismus interessieren, aber eben nur im Sinne von Capsule Wardrobe und "ich geh nicht mehr einfach so shoppen", die wohnen alle in normalen stylischen Wohnungen und verzichten weder auf Urlaube und schrauben ihre Arbeit, weil sie gut verdienen, vielleicht auf 4 Tage die Woche runter und haben da immernoch mehr als genug. Das ist auch grad eher "hip" in meiner Generation und wird von fast allen positiv oder zumindest neutral gewertet; jedenfalls von den Frauen, die die minimalisch lebenden Männer mögen. Ich kenne keine Frau, die das negativ findet, wenn der Mann nicht die hier genannte zehnte Luxusuhr braucht. Das heißt ja nicht, dass er nicht EINE tolle Luxusuhr hat, weil er sie liebt, ein tolles Hotelzimmer genießen kann oder ein gutes Abendessen ab und zu? Ich glaube die Vorstellungen zu Minimalismus gehen hier weit auseinander, aber meine ist eher so wie die von @Zebra05
Ich lebe in der Hinsicht auch minimalistisch (würde ich nicht so nennen, weil ich das irgendwie albern finde), dass ich einfach nix mehr kaufe, was ich nicht dringend brauche oder ersetzen muss; ich vermeide Verpackungen, wo es geht usw. unnötig viel Kleidung; bringe kaputte Sachen zur Reparatur, statt neues zu kaufen. Zeug zum Hinstellen mochte ich noch nie besonders. Dafür liebe ich unsere zufällig günstige Altbauwohnung und sie schön einzurichten - eben nicht zu voll, habe viele Pflanzen, mag Urlaube und Essen gehen. Minimalistisch und kein Geld ausgeben oder haben ist nicht unbedingt deckungsgleich; kann sein, muss aber nicht. Man kann wenig Sachen kaufen, dafür sehr teure, die man aber wirklich mag und benötigt. Das ist ja eher was gegen die Konsummentalität, sehr viel zu kaufen. Häufig werden Aktivitäten ausgeklammert aus dem Minimalismus, weil die eben kein "Zeug" anhäufen. Man kann sich streiten, ob das nun wirklich die Bezeichnung Minimalismus verdient, ich denke, das ist eher ein hippes Label momentan, aber besser für die Umwelt ists auf jeden Fall, also was solls.
Leute wie mein Ex, die mit HartzIV über die Runden kommen wollen, daher auch nie Geld haben, um überhaupt was zu konsumieren und sich mit Pizza so durchlavieren, die würden sich selbst auch eher nicht als Minimalist bezeichnen, und die sind faul, oder positiv ausgedrückt, genügsam. Das ist in meinen Augen nochmal was ganz anderes.
 
  • #66
Auch das H4 Niveau ist doch in Deutschland sehr gut oder?

Bei uns in Österreich bekommt man nur 800 € und davon muss man noch seine Miete, Strom, usw. bezahlen. Wenn jemand 500€ Miete zahlt, dann bleiben nur noch 300€ übrig und eine Wohnung unter 500€ in Salzburg zu finden ist fast unmöglich. Da lebt man mit den H4 Satz in Deutschland besser.

Ein Nachbar von mir würde der Nacheheunterhalt von seiner deutschen Ehefrau wegegepfändet und so blieben ihn nur 800 € von den 2400€ übrig und dann würde er Österreicher und hat sich in AT scheiden lassen. Das deutsche Familiengericht hat seiner Ehefrau ohne Kinder ca. 900 € Unterhalt zugesprochen und dies in Abwesenheit des Mannes. Lt. Familiengericht ist die Post zuverlässig, aber der Gerichtstermin nicht per Einschreiben versendet.

Jetzt bekommt sie keinen Cent. Die Frau muss nicht mit 800€ leben, wie ihr Exmann.
 
  • #67
Damit macht es eine Beziehung aber mittelfristig kaputt. Für mich ist das eines der zentralen Themen zum Lebensstil, die kompatibel sein müssen. Was nützt Dich eine Partnerin, bei der klar ist, dass die gemeinsame Perspektive nicht passt.
Minimalismus bezieht sich ja nicht nur auf Wohnen, sondern auf die gesamte Lebensführung. Ich kenne Frauen, die haben nur einen Halbtagsjob, weil ihnen das reicht und leben dann zufrieden fast auf H4-Niveau.
Minimalismus gibt es wie fast alles in unterschiedlichen Varianten und unterschiedlicher Tiefe. Außerdem wird auch Minimalismus oft nicht so heiß gegessen wie gekocht und z.T. recht unterschiedlich verstanden.

Für den einen oder anderen wird schon minimalistisch sein, dass ich keinen PKW besitze. Dahinter steckt bei mir aber keine Ideologie sondern rein praktische und monetäre Erwägungen.

Wenn man tatsächlich eine Familie gründen möchte (mit 55 bzw. 50 sind z.B. meine Freundin und ich darüber hinaus) sind zu dem die Ansprüche an Übereinstimmung in der Lebensführung wesentlich höher als ohne dieses Ziel.

Je nach Zielen muss man auch unterschiedliche Kompromisse eingehen. Z.B. schränken Kinder ja in unterschiedlichen Dimensionen ein.

Viele lassen sich bei diesen Vorhaben aber auch eher irrational gehen als, dass sie rational handeln. Ein mir bekanntes Paar (40 und 30) zieht jetzt von einer 70 qm Wohnung in ein 25 qm Tiny Haus. Gleichzeitig planen die Beiden in nächster Zeit Kinder. Wie soll das funktionieren?

Für mich funktionieren zwei stärker unterschiedliche Lebensstile in einer LAT Beziehung wenn es gemeinsame Interessen bezüglich eines Großteils der Freizeitgestaltung gibt und eben gemeinsame Kinderplanung nicht (mehr) in Betracht kommt.
 
  • #68
Was ist Deine Erwartung an einen Partner? Dass ihr gemeinsam eure Kinder in einer 65 qm-Wohnung großzieht, natürlich ohne Auto, Urlaub braucht man eigentlich nicht, Kleidung kann man 2nd-hand kaufen und Bio-Lebensmittel aus dem einschlägigen Supermarkt müssen auch nicht sein?
Oh nein, ich glaube das kam falsch rüber von mir. Ich besitze alles, was ich für mein Leben brauche und für nötig ansehe.
Um das eventuell zu verdeutlichen was ich meine mit "minimalistischer sein" z.B. habe ich im Bad nur 3 Haarprodukte stehen (Haarseife, Trockenshampoo und etwas für Volumen) während viele andere Frauen 10 Produkte haben, allein für die Haare. Ich meine das jetzt nicht wertend. Nur habe ich einfach in vielen Bereichen für mich persönlich heruasgefunden, was ich brauche (und will). Ich persönlich brauche nur 3 Haarprodukte und habe nicht das Gefühl auf irgendwas zu verzichten dadurch. Ich meinte das mit dem minimalistischeren eher in die Richtung, das ich kaum Gegenstände zu Hause habe, die ich nicht auch benutze und die nur da sind um da zu sein, zum angeben und verstauben. Ich habe auch genug Kleidung und gönne mir auch hier neue Sachen, wenn ich etwas brauche oder toll finde. Ich habe auch das ein oder andere teure Teil im Schrank. Aber auch hier habe ich einen ganz normalen 1,20 m breiten Kleiderschrank, in dem alles (Socken, Unterwäsche, Oberteile, Unterteile, Jacken, Schlas, Sportkleidung) reinpasst und ich keine Schrankwand oder Ankleidezimmer brauche. Und ich auch alles davon abwechselnd trage und kein Teil über Jahre ungetragen nur dahängt. Auch das meine ich wieder nicht wertend. Ich finde jeder sollte so leben wie er oder sie es will. Wie gesagt habe ich da einfach nur für mich persönlich meine Bedürfnisse herausgefunden. Und ich würde auch keinem Mann vorschreiben, dass er seinen ganzen Besitz und Träume etc. aufgeben muss, für mich. Mit einer "normal" eingerichteten Wohnung, die nicht zu vollgestellt ist bin ich voll fein.

Und ich verdiene definitiv auch mehr als die von dir beschriebene Dame mit ihren 1000 Euro. Nur gebe ich mein Geld einfach "gezielter" aus oder spare, damit ich dann eine längere Reise machen kann oder ähnliches. Ich bin auch Kompromissbereit und würde dem Mann niemals vorschreiben zu Hause zu bleiben für Kinderbetreuung oder derartiges. Ich finde sowas muss man sich dann in der Situation anschauen und die beste Lösung finden.
 
  • #69
Persönlich stört mich dies bei einer Partnerin zunächst nicht. Es macht mir allerdings ein Zusammenleben in einem gemeinsamen Haushalt mit dieser unmöglich.
Ok,...das mit dem Minimalismus, kam wohl ganz falsch rüber. Vielleicht hätte ich dieses Wort nicht nutzen sollen...naja...also ich habe es ja schon teilweise in meinem Post davor beschrieben, was ich meine aber mache hier mal weiter ;)

Also ich gönne mir auch viel. Auch teurere Kleidung oder Essen gehen, habe einen Tauchschein gemacht und einen Kletterkurs etc. Also ich LEBE mein leben auch. Ich habe Möbel, Kleidung und das alles, nur vielleicht nicht in dem Übermaß, wie es bei anderen normal ist. Und ich gebe einfach lieber Geld aus für Aktivitäten als für Gegensände. Wenn man mich z.B. vor die Wahl stellen würde ein Porsche oder eine Reise durch Australien würde ich mich für die Reise entscheiden. Das ist aber eben nur eine Frage MEINER Proiritäten und Bedrüfnisse. Wenn der Mann meines Herzens eine Rolex haben will, dann soll er sich eine holen, es ist mir egal, wenn es ihn glücklich macht. Ich will aber keine Rolex für mich selbst, weil ich das nicht brauche, ich bin nicht mal Uhrenträger und habe keine einzige Uhr (Nutze immer mein Handy, weil ich das immer dabei habe). Wenn der Mann meines Herzens sagt, er will in eine Penthouse Wohnung ziehen und wir können und das GEMIENSAM leisten, und mir gefällt die Wohnung auch, dann machen wir das. Solange der Mann nichts tut oder will, was mir komplett gegen den Strich geht oder gegen mein Wertesystem verstößt, darf der alles machen und kaufen. Klar würde es diskussionen geben, wenn er ein Sofa kaufen will, das mir nicht gefällt. Aber auch nur, weil es dann in UNSERER Wohnung stehen würde und ich finde da sollte man dann einen Kompromiss finden, das beide Menschen, die zusammen wohnen sich wohlfühlen und zufriden sind. Ich hoffe das macht jetzt klarer, was ich meine und das ich keine Person bin, die sich nur mit dem Nötigsten zufrieden gibt. Ich habe einfach meinen Fokus auf anderen Sachen und gebe mein Geld meinen Bedürfnissen entsprechend aus.
 
  • #70
Liebe FSin, es ist wie stochern im Nebel, weil wir Dich nicht in Aktion sehen.

Verlieben ein bisher nicht restlos wissenschaftlich aufgeklärter Prozess. Da wird heute noch von Wissenschaftlern viel rumgerätselt, wo es noch vor ein paar Jahren hieß, es reichen nur die richtigen Pheromone. Der Markt reagierte und das Produkt blieb für den Menschen dennoch wirkungslos. Beim Verlieben spielt auch nicht nur die Optik eine Rolle, sondern das Verhalten, der Geschmack, die Stimme, der 1. Eindruck, die Projektionsfläche im Anderen, seine pers. Prägung (z.B. auf Dramaqueens, auf graue Mäuse, usw. ) ... auch die Konkurrenz & Auswahl, die er noch parallel in seinem Umfeld hat. Liebe ist komplizierter.

Du bist eine attraktive gute Partie, lernst Männer kennen, nur diese Männer verlieben sich nicht ansatzweise oder dauerhaft. Wie oft kam das vor? 1-2 x und dann gleich dieser Thread oder bist du schon etwas länger Single und es zeichnet sich wirklich ein erkennbares Muster ab?

Wenn ich deinen anderen Thread mit betrachte, scheinst Du du bist eine kleine Powerfrau: Masterabschluss, und...

..., das ich mein eigenes Ding mache. Damals war ich noch Studentin und hatte das Ziel mein Studium sehr gut abzuschließen ...und habe dementsprechend auch viel für die Uni gemacht. Gleichzeitig habe ich aber auch Sport gemacht, mich mit dem Thema Selbstständigkeit auseinander gesetzt, Freunde getroffen und noch als Werkstudentin in einer Agentur gearbeitet. Habe aber auch nie die Beziehung vernachlässigt, sondern auch dafür viel getan (ich wollte ja das es hält). … Da wir eine Fernbeziehung hatten, und ich als Studentin flexibler war, bin ich einmal im Monat für eine Woche bei ihm gewesen und sonst haben wir viel telefoniert und geskyped (wie man das halt so macht bei Fernbeziehungen). Habe auch immer wieder Ideen geäußert, wo wir übers Wochenende mal hinfahren könnten etc.
Du schriebst auch wiederholt: "viel investiert und viel getan, damit es weitergeht." Aber wenn du heute Männer kennenlernst, verhältst Du Dich dann noch genauso?

Einerseits eine junge Frau mit Leidenschaft & Energie vieles parallel zu tun und am Laufen zu halten. Wenn Du einen weniger energiegeladenen Mann kennenlernst, kann das abschrecken, weil dir vieles Organisatorisch mühelos gelingt, wenn man ein gutes Zeitmanagement hat. Andere sind hier schnell erschöpft oder faulenzen lieber auch auf der Couch, während du nach einem Energiebündel klingst, was plant und rundum managt.

Es kann auch sein, dass du doch nicht die Balance zw. deiner Anpassung & Harmoniewunsch, auch dem Mann es angenehm, bequem zu gestalten und andererseits dein unabhängiges Leben und deine Ziele zu verfolgen, nicht so recht hinbekommst.

Am Besten wäre es, deine Datepartner zu fragen, die Dich zu Beginn faszinierend finden und dann aber sich doch nicht dauerhaft für dich begeistern können, was sie wohl ihrer Meinung der Grund wäre?
 
  • #71
Am Besten wäre es, deine Datepartner zu fragen, die Dich zu Beginn faszinierend finden und dann aber sich doch nicht dauerhaft für dich begeistern können, was sie wohl ihrer Meinung der Grund wäre?
Tja wenn der erstens ehrlich ist und zweites überhaupt in Worte fassen kann was fehlt oder stört.

Hinzu kommt, dass ein Feedback von dem der einen verschmäht einerseits weniger inhaltlich als emotional aufgenommen wird und andererseits zur Diskussion einlädt ob man nicht gemeinsam an den selbstverständlich beidseitigen Defiziten arbeiten will oder sogar in einen Konterschlag übergeht, dass der andere ja viel doofer ist.

Egal welche Ideen hier nieder geschrieben werden woran es liegen könnte, dass es nicht funkt, @Zebra05 erklärt dann, dass man sie falsch verstanden hat, etwas missversteht oder jedenfalls falsch liegt.

Ich glaube allerdings, dass einige der genannten Gründe durchaus zutreffen aber soweit Änderungspotential besteht und sie entsprechend handeln könnte, sie eigentlich nichts ändern will.

Vielleicht hängt ihr Problem mit diesem Beharren zusammen?
 
  • #72
Egal welche Ideen hier nieder geschrieben werden woran es liegen könnte, dass es nicht funkt, @Zebra05 erklärt dann, dass man sie falsch verstanden hat, etwas missversteht oder jedenfalls falsch liegt.
Ich habe doch bei einigen genannten Punkten bereits geschrieben, dass es gute Anhaltspunkte sind und ich da noch weiter "nachforschen" will.... ja klar sage ich bei manchen Sachen man hat mich falsch verstanden, wenn es eben auch so ist. Was ist daran falsch? Ich versuche nur ein möglichst klares Bild von mir zu vermitteln, weil mir bewusst ist, dass es schwer ist Ratschläge zu geben, wenn man die Person nicht kennt oder nur wenig Einblick hat.

Es sind bereits ein paar gute Punkte zusammengekommen, die ich NICHT mit "man hätte mich falsch verstanden" kommentiert habe. Und für die ich auch dankbar bin und sie mir genauer anschauen will, weil es gute Punkte sind, die durchaus die Lösung oder Teil der Lösung meines Problems sein könnten. Hier noch mal die Punkte: Das Thema Weiblichkeit. Das ich auf Männer vielleicht zu stark, nicht weiblich genug oder dominant wirken könnte. Dann das ich eventuell noch mal meine Glaubenssätze bearbeiten sollte. Ein weiterer Punkt war, dass ich eventuell Mauern aus Selbstschutz aufgebaut habe. Diese Themen nehme ich mit und schaue sie mir noch mal genauer an.

Besten wäre es, deine Datepartner zu fragen, die Dich zu Beginn faszinierend finden und dann aber sich doch nicht dauerhaft für dich begeistern können, was sie wohl ihrer Meinung der Grund wäre?
Tja, Überraschung, das habe ich bereits gemacht. :) Natürlich habe ich nicht jeden gefragt, aber mit 3 Männern habe ich darüber gesprochen und die Antwort war dann immer, dass sie mich toll, attraktiv, witzig usw. finden und sich auch nicht erklären können, woran es liegt. Und sie würden es sich ja anders wünschen, aber sie können ihre Gefühle nicht beeinflussen. Solche Antworten habe ich bekommen. Hilft leider auch nicht so richtig weiter. Ein Typ meinte mal, er ist sich nicht sicher, ob er mir vertrauen kann, konnte aber auch nicht erklären, warum er mir nicht richtig vertraut. Zu dem Zeitpunkt hatten wir 6 Dates gehabt und ich kann mich an keine Situation erinnern, in der ich ihn in dieser Zeit hintergangen hätte oder belogen oder irgendwas, was sein Vertrauen zu mir mindern könnte. Ganz im Gegenteil, ich habe ihm ehrlich auf seine Fragen geantwortet.
 
  • #73
Ein Typ meinte mal, er ist sich nicht sicher, ob er mir vertrauen kann, konnte aber auch nicht erklären, warum er mir nicht richtig vertraut.
Die Emanzipation in mir sagt: Weil Du zu unabhängig wirktest. Nicht die anhängliche Frau, die gleich nach mehr Dates fragt, sondern die "ok" sagt, wenn er keine Zeit hat. Ich glaube, dass es das ist, was solche Männer erwarten: Du sollst die Beziehung mehr wollen als sie, damit sie sich entspannt ihrem Kram widmen können. Hat auch teilweise Sinn, denn wenn man das klassische Rollenverhalten durchdenkt: Er geht arbeiten für BEIDE, sie umtanzt ihn, damit er sie toll findet. Was wäre das, wenn er für beide arbeiten geht (egal, ob die Frau auch arbeitet), und sie dann einen Hausfreund (oder Kollegen) hat, mit dem sie dann ihren Spaß hat aufgrund von zu viel Freizeit. Dann folgt auch der Punkt, wessen Kind er da ernährt.

Unabhängige Frauen machen konventionell denkenden Männern Angst, egal, wie fortschrittlich und unabhängig die sich selbst finden. Dh. sie können ihnen nicht vertrauen.

Nur mal so als Idee. Ist auch eigene Erfahrung.
 
  • #74
Auch ich stochere mal im Nebel.....

Also so als Tipp von einer alten Frau - lege Dir ein paar Fehler zu, ein paar Marotten, blinde Flecken, die Du charmant verpackst und die nette, harmlose, ein wenig berührende Geschichten liefern.

Das muss sehr gut zu Dir passen, auf keinen Fall künstlich oder aufgesetzt wirken - aber, wenn der Mann an Dich denkt, kann er über die toller Powerfrau auch so ein kleines bisschen zärtlich lächeln.

Denk mal nach darüber.... schaden kann es Nichts.... Wenn Du magst, schreibe ich Dir mal meine quietschvergnügt erzählten Geschichten aus meiner Dating-Zeit.
 
  • #75
Ich denke zu meinem Thema kamen soweit genug Ratschläge, Tipps und Hilfen. Und ich möchte mich ganz herzlich bei allen dafür bedanken! Ich werde ein paar der Punkte weiter verfolgen und nachforschen und hoffenltich die Lösung finden. :)

Vielen Dank! <3
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.