• #31
Als sexuelles Wesen kommt für mich eine Fernbeziehung garantiert nicht in Frage, dafür will ich "zu" oft ;) . m33
 
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  • #32
Ich finde es interessant zu lesen, dass Menschen mit Fernbeziehungen scheinbar Probleme mit Nähe haben. Da bin ich anderer Ansicht. Natürlich hätte ich gerne einen Partner in der Nachbarschaft, im selben Wohnort oder zumindest im gleichen Umkreis. In der heutigen Zeit muss man aber viel Glück haben, um den Richtigen in der näheren Umgebung zu finden. Ganz ehrlich, ich habe schon seit Jahren keine Männer mehr in meiner Nähe kennengelernt, die Interesse an mir hatten und umgekehrt. Um meine Auswahl nicht auf 0 zu reduzieren, habe ich mich auf eine persönliche Grenze von 200 km festgelegt. Wenn es passt, dann bin ich auch bereit mir woanders eine Arbeitsstelle zu suchen und den Wohnort zu wechseln.

Immer wieder lerne ich Männer aus anderen Regionen Deutschlands kennen, sowohl im Internet als auch im RL. Bisher war noch keiner von mir so begeistert, dass er meinetwegen regelmäßig eine längere Strecke in Kauf nehmen wollte (und ich bin weder alt noch unattraktiv, ungebildet, arrogant, langweilig oder sonstwas in der Art). Meine letzten Beziehungen sind hauptsächlich an der Bequemlichkeit der Männer gescheitert. Es wurde grundsätzlich erwartet, dass ich am WE zu ihnen fuhr. Dementsprechend selten haben sie mich besucht, und ich konnte damit nicht umgehen. Sie wollten nicht auf die Treffen mit ihren Kumpels und ihre Hobbys verzichten. Natürlich gebe ich meine Freunde und Interessen auch nicht komplett auf, wenn ich in einer Beziehung bin. Für mich ist das jedoch selbstverständlich, dass ich mich zumindest teilweise einschränke. Viele Männer wollen meiner Erfahrung nach in einer Partnerschaft weiterleben wie zuvor und auf nichts verzichten, was sie vorher hatten.

Ich werde immer mal wieder von irgendwelchen Männern umgarnt, die nicht aus meinem Umkreis stammen, aber auch nicht gerade am anderen Ende Deutschlands leben… 50, 100 bis maximal 200 km Entfernung. Trotzdem ist schon lange nicht "mehr" draus geworden. Wenn die Männer mich treffen wollen, hieß es immer: „Wann kommst du mich endlich mal besuchen?“ oder „Du musst unbedingt mal zu mir kommen!“ Damit habe ich kein Problem, aber ich sehe es nicht ein, dass (fast) jede Verabredung in der Heimat des Mannes stattfinden muss. Ich gehöre auch nicht zu den Rules-Befürworterinnen, die das erste Treffen in der Heimat der Frau voraussetzen. Aber ein großes Ungleichgewicht akzeptiere ich definitiv nicht. Ich habe schon Männer kennengelernt, die mehr Freizeit und ein besseres Gehalt hatten als ich und trotzdem von mir erwarteten, dass ich so gut wie immer zu ihnen fuhr – und das sehe ich nicht ein. Wenn ich nach 2 Treffen merke, dass ein Mann es sich auf meinem Rücken bequem machen will, hake ich ihn ab. Eine Fernbeziehung macht für mich nur Sinn, wenn beide Personen Zeit und Geld in die Partnerschaft investieren möchten.
 
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  • #33
Ich hatte schon eine Fernbeziehung über eine Entfernung von 450 km und möchte es nicht mehr. Der Herr war eigentlich schon von Anfang an sehr bequem und erwartete ständig, dass ich mich in den Zug setze und besuche, er kam in diesem einen Jahr vllt dreimal zu mir, er war einfach zu bequem. Da ich ebenfalls berufstätig bin, war mir die ganze Fahrerei alle 14 Tage zu stressig.

Lieber blieb ich Single, als mich nochmal auf das Abenteuer FB einzulassen, ausserdem möchte ich meinen Partner spontan treffen mit der Option, eines Tages zusammenzuziehen., bei einer Fernbeziehung fehlt jegliche Spontanität und möchte meinen Alltag mit meinem Partner teilen. Weshalb ein Partner meinen Alltag strukturieren soll, wie hier ein Gast schrieb, erschliesst sich mir nicht ganz.

Mittlerweile habe ich einen Partner aus meiner Umgebung kennengelernt und wohnen auch zusammen.

w
 
  • #34
Das liebe #31 ist genau der Punkt
Fernbeziehung macht für mich nur Sinn, wenn beide Personen Zeit und Geld in die Partnerschaft investieren möchten.
Das ist im übrigen bei JEDER Beziehung so. Sie macht einfach nur Sinn wenn beide in etwa gleich investieren. Wenns da eine Disbalance gibt fällt das bei einer FB halt nur mehr auf. Natürlich muss man Abwechselnd reisen, natürlich muss man sich für das Lebensumfeld des anderen öffnen und nicht zuletzt muss man auch die klare Perspektive haben nach einiger Zeit zusammen zu ziehen.
Wie gesagt- das gilt für JEDE Beziehung, egal wie weit man auseinander wohnt.

that said, liebe #32
Lieber blieb ich Single, als mich nochmal auf das Abenteuer FB einzulassen, ausserdem möchte ich meinen Partner spontan treffen mit der Option, eines Tages zusammenzuziehen., bei einer Fernbeziehung fehlt jegliche Spontanität und möchte meinen Alltag mit meinem Partner teilen. Weshalb ein Partner meinen Alltag strukturieren soll, wie hier ein Gast schrieb, erschliesst sich mir nicht ganz.
Ok, einfach eine schlechte Erfahrung gemacht- das darfst Du aber nicht verallgemeinern. Es gibt genügend Beispiele in denen es nicht so ist.
Wieso aber die Option zusammenzuziehen bei eienr FB icht gegeben sein soll erschlisst sich ausser Dir wohl keinem. Es muss nur besser überlegt sein- aber ist das ein Schaden?
Und die Sache mit dem PArtner der Deinen Alltag strukturiert? Na ja, ein bisschen musst Du Dich schon auf ihn einlassen, ist halt schon anders als als Single, ebenfalls unabhängig von Entfernungen.
Alltag? Och weisst Du, bei einer FB lebst Du die gazen WE´s schon zusammen. Da kommst Du um den Alltag gar nicht drumherum. Viel mehr als bei einer Nahbeziehung in der Du nach Hause gehst wenns stressig wird.
Was also bleibt die fehlende Sponatität unter der Woche. Kaine Frage ist schwierig bis unmöglich. Nix ist umsonst. Nur, mal ehrlich wie oft macht man das dann tatsächlich so nach der Arbeit, dem Haushalt und evtl. Sport? Da gehts effektiv doch mehr darum dass man könnte wenn man den wollen täte.
 
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  • #35
Hallo FS,
wenn der Typ nur 50km weiter weg wohnt würde ich das nicht als Fernbeziehung bezeichnen.
Auch dass die Typen wollten, dass du sie besuchen kommst ist für mich nichts unbekanntes.
Hatte auch viele Anfragen von Herren weither, die alle wollten dass ich komme. Da gab es Einladungen ohne Ende. Fast keiner war bereit ein weitere Strecke zu fahren. Der letzte Mann wohnte 100km entfernt, hatte 2 Autos und wollte, dass ich ihn besuche mit dem Zug. Grosszügigerweise war er sogar bereit mir ein Ticket zu schicken. Gehts noch? Habe es nicht getan.
Am Besten du fährst denen wirklich nicht hinterher nur weil sie wissen, dass du ein Auto hast.
Das kommt meiner Meinung nach ziemlich komisch rüber, wenn Frau sowas macht. Hat so einen komischen touch.
Abgesehen davon scheinst du mit Dialekt ja noch ziemlich viele andere Dinge zu verbinden.
Entweder du ziehst weg oder du freundest dich einfach mit dem Dialekt an. Mehr Möglichkeiten sehe ich da nicht.

Fernbeziehungen sind trotzdem sone Sache. Eine Bekannte von mir hatte auch so eine Fernbeziehung, bzw. ein Wochenendbesucherverhältnis mit Benefits.
Als sie dann zu ihm gezogen ist, hiess es Alltag gestalten. Ging dann überhaupt nicht.
Nur im Alltag lernst du den anderen Menschen halt kennen. Der Rest ist Theater.
Für den Mann war die Fernbeziehung ideal gewesen, da er sich so die Rosinen vom Kuchen picken konnte. Keine Verpflichtungen, keine Verbindlichkeiten, keine wirkliche Nähe.

Du suchst wahrscheinlich eher aus Not eine Fernbeziehung, wegen den Männern, die dir in deiner Umgebung nicht gefallen.
Entscheide dich, denn du kannst ja die Männerwelt dort nicht austauschen. Nimm sie doch einfach so wie sie sind. Was ist das für ein Dialekt? Scheint ja echt furchtbar zu sein.....

w 38
 
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  • #36
Fernbeziehungen ist etwas für Masochisten. Wer eine Fernbeziehugung sucht, der bekommt Tennungsschmerz, Sehnsucht, und Verzicht geschenkt. Als Belohnung für Treue und Gehorsam gibt's dann ab und an Nähe und Liebe, aber immer zu wenig um satt zu werden.

m
 
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  • #37
Fernbeziehungen ist etwas für Masochisten. Wer eine Fernbeziehugung sucht, der bekommt Tennungsschmerz, Sehnsucht, und Verzicht geschenkt. Als Belohnung für Treue und Gehorsam gibt's dann ab und an Nähe und Liebe, aber immer zu wenig um satt zu werden.

Ich (#31) glaube nicht, dass sich die meisten Leute bewusst eine Fernbeziehung suchen. Oder kannst du auswählen, in wen du dich verliebst? Das wäre schön, da wäre mir so mancher Herzschmerz erspart geblieben.

Mir hat übrigens noch kein Mann angeboten, auch nur teilweise die Kosten für die Fahrten zu übernehmen. Als ich vor Jahren mal nur halbtags berufstätig war, wollte das ein Mann für mich tun. Als wir dann zusammen kamen, hat er das mit keinem Wort mehr erwähnt.
 
  • #38
Ich würde eventuell für kürzere Zeit eine Fernbeziehung eingehen, wenn ich mit dem Mann schon zusammen bin/war und er aus beruflichen Gründen weiter weg muss und es eindeutig ist, dass er das nicht verhindern konnte.

Was ich ablehne, ist das Kennenlernen unter diesen Voraussetzungen. Ich werde in SBs oft von Männern angeschrieben, die 100 km aufwärts weit entfernt wohnen. Ich habe kein Auto. "Lockeres" Kennenlernen im Sinne von "Wir gehen mal kurz einen Kaffee trinken" ist auf die Entfernung nicht möglich.

Ich würde für ein erstes Date auch niemals weit fahren (es sei denn, er wohnt in einer tollen Stadt, die ich mir ohnehin schon lange ansehen wollte) und würde auch nicht wollen, dass der andere Kosten/Aufwand auf sich nimmt - und ich mich dann "verpflichtet" oder in seiner Schuld fühlen muss.

Für Leute, die auf dem Land wohnen, gibt es vielleicht keine Alternative - aber ich denke immer: In meiner Stadt mit einer halben Million Einwohnern plus Region muss es auch jemanden geben. Und wenn die Suche halt länger dauert.
 
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  • #39
ich lebe in einer fernbeziehung und es ist gut so wie es im augenblick ist. ich bin die, die am häufigsten auf der autobahn zu finden ist. einfach weil es besser passt, wenn wir bei ihm sind. allerdings war er auch schon wochenlang bei mir und meinen söhnen.

die strecke nehme ich gern in kauf. es sind nur 200 km und das ist noch relativ harmlos.

wir geniessen unsere gemeinsame zeit sehr und irgendwann in weiter ferne (wenn er beruflich richtung ruhestand geht), werden wir eine gemeinsame bleibe suchen. dann in meiner stadt. er fühlt sich dort sehr sehr wohl, kann aber jetzt beruflich nicht wechseln.

ich habe diesen mann kennengelernt, ohne zu wissen wo er zu hause ist. tja und. dann sind es eben 200 kilometer. das hätte auch noch viel schlimmer kommen können. ich liebe ihn. und...jetzt kommt's: er liebt mich (incl. heiratsantrag).

ich finde es im grunde ganz angenehm, in der woche ein paar abende für mich zu haben. ich treffe mich mit meinen freundinnen. mache dinge, die er nicht so mag. betüddel meine kinder (sind ja nicht mehr lange im haus).

er ist ein wundervoller mann und für ihn würde ich auch eine viel weitere anreise in kauf nehmen und ich weiß er würde das gleich auch für mich tun.

wenn ich allerdings in einer beziehung bin und überlege während der fahrt: lohnt sich alles. dieser stress. die zeit die man verbringt um von a nach b zu kommen, das geld.....ja wenn ich mir diese frage stelle und nicht zu 100% mit "ja" beantworte, dann sollte ich von einer fernbeziehugn dringend abstand nehmen. weil scheinbar ist mir der andere mensch dann diese anstrengung nicht wert.

w54 mein partner ebenfalls 54

p.s. ich bin KEIN masochist
 
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  • #40
Was also bleibt die fehlende Sponatität unter der Woche. Kaine Frage ist schwierig bis unmöglich. Nix ist umsonst. Nur, mal ehrlich wie oft macht man das dann tatsächlich so nach der Arbeit, dem Haushalt und evtl. Sport? Da gehts effektiv doch mehr darum dass man könnte wenn man den wollen täte.

Bei meiner Nahbeziehung (jetzt zusammenlebend) haben wir uns sehr oft spontan unter der Woche getroffen, es ist einfach ein schönes Gefühl, wenn man sich unter der Woche sehen kann und diese Option ist bei einer FB nicht gegeben. Deshalb: warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah...

w
 
  • #41
@39
ok, sich spontan gesehen. Aber habt Ihr dann wirklich was unternommen so unter der Woche? Kino, Konzert oder öhnliches- also spontan, ungeplant?

Ich sag ja, das geht in der Tat in einer FB nicht.
Deshalb: warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah...
Na ja, absichtlich hab ich das auch nicht gemacht, nur das Gute lag halt einfach nicht nah. Sondern 2h weg. Hätt ich also wegen der spontanität auf diese Frau verzichten sollen? Nööö, sie wars definitiv Wert!
Ich lebe ja im Ballungszentrum, aber es waren dennoch recht wenige bei Ep die nah waren und meinen komischen Lebenseinstellungen und Sportbegeisterung entsprach. Gedatet hab ich die auch alle, aber Sie waren es einfach nicht- diese Frau aber. Dann hat man sich halt mit diesen 2h arranf´giert und beschlossen die Vorteile zu sehen und nicht über die Nachteile zu jammern.
 
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  • #42
Ob Fernbeziehung oder nicht, ist auch eine Frage des Alters und wie viele Zugeständnisse man auf anderen Gebieten machen möchte, denn der Partner, der auf allen Gebieten zu einem paßt, den findet man ab einem gewissen Alter sicher nicht noch um die Ecke. Eine Beziehung, bei der man sich nicht mindestens regelmäßig an den Wochendenden und Feiertagen sieht, ist für mich gar keine Beziehung, sondern eine Affäre, oder wie immer man das nennen will.

Langjährige Ehepaare sprechen unter der Woche übrigens durchschnittlich 7 Minuten miteinander, und bei vielen langjährigen Partnerschaften schläft die Erotik durch zu viel Nähe ein, nicht durch zu wenig. Wie bei allem macht die Dosis das Gift: nicht zu weit weg und regelmäßige Treffen am Wochenende sind kein Problem, mehr als ca. 200 km Entfernung und Treffen in längeren Zeitabständen als an allen Wochenenden kämen für mich auch nicht infrage.
 
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