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Gast

  • #1

warum sind Männer häufig so verschlossen?

 
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Gast

  • #2
weil frauen zumeist unglaublich unsensibel sind obwohl sie von ihrer sensibilität voll überzeugt sind. Sind sie auch auber nur sich selbst gegenüber.

wenn man dann als mann oft genug gegen die wand gelaufen ist lernt man daraus und schaltet ein paar gänge zurück um den aufprall zu dämpfen oder zu verhindern.
 
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Gast

  • #3
Männer verschlossen, Cool und immer Herr der Lage, "Gefühle sind schwach" usw. ... das hat doch viel mit dem anerzogenen und größtenteils anerkannten Rollenverhalten zu tun. Den Medien kommt's dazu noch recht und die Werbung freut sich über gut zu bedienende Klischees.
Das Gegenteil davon wird meist als Softie abgetan, der sich aufgrund der schlechten Erfahrungen dadurch meist im Hintergrund hält.
Die Abstufungen in Richtung Macho und Hauspascha profitieren davon und haben es gar nicht nötig, Gefühle zu äußern. Wozu es also lernen, wenn sie zumindest für den Anfang damit sehr gut fahren.
Also am besten die Scheuklappen mal ablegen und auch mal abseits der vordergründigen Partyhengste suchen. Da gibt es garantiert genügend Männer, die es gelernt haben, ihre Gefühle zu zeigen. Die größten Pilze stehen auch nicht am Wegesrand, wo jeder sucht ;-)
 
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Gast

  • #4
Kannst du deine Frage etwas präzisieren? Vielleicht kannst du es mal an einem Beispiel bescheiben.
 
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Gast

  • #5
Weil Gefühle schnell als Schwachstelle angesehen werden können. Bei mir ist es auch nicht viel anders. Obwohl man jemanden mag, drückt man das nicht aus, weil es einem ja selbst klar ist.
 
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Gast

  • #6
Jaa, ich nenne Dir dazu mal ein konkretes Beispiel: Meine Ex-Partnerin hat mit der Zeit aufgehört mich als ebenbürtig zu sehen weil ich nach dem Motto, keine Geheimnisse, ich halte Dich auf dem Laufenden über meine Gefühlswelt, verfahren habe. Da ihre "toughen und kluge" Anwaltskollegen sowas aber "weibisch" gehalten haben ist sie zwischenzeitlich mit einem Bundespolizisten fremdgegangen der das Niveau eines "Macho grande" hat und schlägt sich nun alleine durch da ich ihr nicht niveauvoll genug bin. Frage beantwortet? :)
 
H

hudsonhawk

  • #7
Hallo,

Antwort #2 stimme ich zu. Daß ein Mann kaum Gefühle zeigt oder zeigen darf ist ja ein akzeptiertes, ja sogar erwartetes Rollenverhalten. Wenn man als Mann in der Aquisitionsphase bzw. Werbephase eines neuen Projektes ;-) Gefühle zeigt, dann kann es recht schnell passieren, daß man in die Softieecke abgeschoben wird uns somit uninteressant ist. Solange man also eher Erfolg ohne oder mit weniger Gefühlsregeung hat, wird sich daran auch nichts ändern.

Schöne Grüße

Hudsonhawk
 
M

Mathilda

  • #8
@5: das kannst du aber nicht verallgemeinern. Schwarze Schafe gibt es immer, auch bei uns Frauen ;-). Für mich wäre das wirklich niemals ein Grund meinen Partner als nicht mehr ebenbürtig zu betrachten. Wenn sie sich so leicht von ihren konformistischen Kollegen leiten lässt, hat sie wohl nur wenig selbstbewusstsein!
 
  • #9
Ich glaube auch, dass es typisch männlich ist, weniger über Gefühle zu reden. Das ist normal, ob es uns Frauen nun gefällt oder nicht. Und auf viele Frauen wirkt das ja auch gerade männlich.

Ich finde, je enger und vertrauter eine Beziehung ist, desto eher können Männer sich auch Gefühle leisten und das sollte man hoch anerkennen, wenn der eigene Partner sich so öffnet. Je frischer eine Beziehung noch ist, desto weniger sollte man das erwarten.
 
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Gast

  • #10
#5 da hast du die falsche Frau kennengelernt und hast halt Pech gehabt, die nächste ist bestimmt besser
#all
Männer und keine Gefühle zeigen/Verschlossen sein ? Mag auf viele zutreffen, aber längst nicht auf alle. Meiner Meinung nach bringt es nichts, sich verschlossen zu gegeben, wie soll man sonst seine Träume/Wünsche in die Realität umsetzen können ? Und die Erfüllung/ Umsetzung meiner Träume / Wünsche macht mich schließlich glücklich.
 
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Gast

  • #11
Weil Du, liebe Fragestellerin, diese Männer suchst und anziehst.

Es sind doch nicht alle Männer verschlossen, und diese Einschätzung, dass Männer nicht über Gefühle reden können, stammt doch eher aus der Mottenkiste der abgestandenen Klischees. Diese Exemplare gibt es natürlich, aber wenn man immer wieder an diese Fälle gerät, sollte man sich mal fragen, wen oder was man sich eigentlich vorstellt.

J
 
  • #12
@#10: "dass Männer nicht über Gefühle reden können, stammt doch eher aus der Mottenkiste der abgestandenen Klischees" - da irrst du dich aber. Dieses Thema haben wir hier diverse Male im Forum besprochen und tendenziell ist die Beobachtung der Fragestellerin richtig. Hier gibt es zum Beispiel ein paar weitere Meinungen zu dem Thema:

http://www.elitepartner.de/forum/muss-man-hinnehmen-dass-maenner-nicht-gerne-ueber-gefuehle-sprechen.html

BTW: Da du die Fragestellerin direkt ansprichst: Der Thread ist schon über ein Jahr alt und die Fragestellerin sicherlich längst über alle Berge.
 
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Gast

  • #13
Hallo Thomas.

Ja, das mag sein und statistisch signifikant sein, wie auch immer man "ueber Gefuehle reden" dann quantifiziert. Auch in meinem Freundeskreis gibt es Maenner, denen man Dinge aus der Nase ziehen muss, oder mit denen man eher ein Bierchen trinkt und sich wohlwollend annickt, und das war dann das Gespraech; und nichts liegt ferner, als feinfuehlige Diskurse anzuleiern.

1. Also, ja, diese Leute gibt es, auch meiner Erfahrung nach.

2. Es mag sein, dass diese Maenner sogar in der Mehrzahl sind.

3. Diese Beobachtung ist aber nicht unbedingt so wichtig fuer die Fragestellerin, oder?

Denn sicher ist auch, dass zumindest "alle Maenner sind so" aus der "Mottenkiste der abgestandenen Klischees" entstammt, und es durchaus hunderttausende von Gegenbeispielen gibt. Wenn die Fragestellerin nicht auf die trifft, ist die Frage, die fuer sie wichtig ist: Warum findet sie diese nicht, sondern ist verstellt durch all die anderen?

Mit der Fragestellerin: Oh, verdammt. Entschuldige. Das hab ich schon ein paarmal falsch gemacht. :) Die Seite sortiert die neuesten oder die aeltesten Nachrichten, und da hab ich schon ein paarmal voreilig eine alte Frage beantwortet.

7E24FD1A
 
  • #14
@#12:

Zu 2.: Ich würde sogar sagen, sie sind in der überwiegenden Mehrzahl, aber das nur nebenbei.

Zu 3: Wenn du so viel Wert darauf legst, dass sich deine Aussage in #10 ja auf ALLE Männer bezieht, dann muss ihr dir entgegnen, dass sich die Fragestellerin ja gar nicht auf ALLE Männer bezogen hat in ihrer Frage, sondern eher auf VIELE - so jedenfalls verstehe ich "Warum sind Männer HÄUFIG so verschlossen".

Diese Formulierungshaarspalterei bringt allerdings auch nix. Während bei euch in der Mathematik der All-Quantor sicherlich sinnvoll ist, macht es hier fast nie Sinn, Aussagen auf eine ganze Population ("alle Männer", "alle Frauen", "alle EP-Mitglieder" usw). zu beziehen.

Viel wichtiger ist aber, dass ich deinem vorletzten Absatz nicht zustimme. Ziel sollte für die Fragestellerin nicht sein, ihr Verhalten so anzupassen, dass sie einen Mann findet, der gerne und viel über Gefühle spricht. Ziel sollte vielmehr ein Umdenken ihrerseits sein und von dem unbedingten Wunsch abzurücken, von Männern sowas zu fordern. Ist das "Reden über Gefühle" (belassen wir es mal bei diesem unpräzisen Begriff) denn wirklich so wichtig? Kann man sie nicht viel besser ZEIGEN? Ich finde schon. Anders sieht es aus, wenn ein Mann nun überhaupt kein bisschen Herzlichkeit und Wärme ausstrahlt. Das muss man als Frau in der Tat nicht hinnehmen.
 
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Gast

  • #15
Bringt einen eine solche Fragestellung weiter?

Was doch wohl allenfalls interessant sein könnte, ist eins der folgenden:

1. Wo finde ich unverschlossene Männer?
2. Wie bringe ich (m)einen Mann dazu, weniger verschlossen zu sein?
3. Wie gehe ich damit um, dass (m)ein Mann verschlossen ist?
4. Frösche quaken, Adler handeln. Wie bringe ich mich dazu, weniger über die Widrigkeiten der Welt zu quaken und mehr zu tun, um damit umzugehen?
 
G

Gast

  • #16
Aussage meines älteren Kollegen:
"Ich komme jeden Tag nach der Arbeit sofort nach Hause, liefere mein ganzes Geld bei ihr ab und habe keine andere Frau mehr angesehen, seit ich sie kenne. Ich verbringe alle Wochenenden und Feiertage mit ihr und mache immer alles, was sie mir sagt. Warum besteht sie eigentlich immer noch darauf, dass ich ihr sage, dass ich sie liebe?"
 
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Gast

  • #17
Hallo Thomas (@#12):

vielen Dank für Deine interessante Antwort.

Ja, ich gebe Dir recht, dass "für alle"-Aussagen hier immer langweilig sind. Und, wieviele Männer so sind, läßt sich wohl nicht so einfach sagen.

Ich finde, wir haben beide recht (ha ha, eine typisch "weibliche" Haltung :) ). Natürlich ist es schlau, sich realistische Ziele zu setzen. Aus einem Mann das Unmögliche rauszukitzeln zu versuchen, ist wohl zum Scheitern verurteilt. Zudem, wie Du ja sagst, eine emotionale Herzlichkeit zu zeigen, und nicht alle brauchen viele Worte.Die Fragestellerin ist also gut beraten, diese Männer etwas milde zu betrachten.

Dennoch ist es auch keine schlechte Idee, sich einmal zu fragen, wen man eigentlich sucht und welche Leute man anzieht. Oft stellt man sich da nämlich selber eine Falle. Die Frage, was man tun kann, um auch an die Leute zu geraten, die zu einem passen, na ja, die ist nicht nur sinnvoll, sondern scheint mir der Punkt dieser ganzen Netzseite zu sein...

Viele Grüße!
J