• #1

Warum sind Frauen wählerischer als Männer?

Dabei spreche ich bewusst reifere Frauen an, nicht Frauen mit Wunsch nach Familiengründung. Es gab mal einen Thread hier über NOGO-Listen, welche die Frauen anführten. Männer sich nur darüber beklagten, dass eben kein Mann diesen Forderungen gerecht wird, sie selbst aber sehr bescheiden bei der Partnerwahl sind.

Warum ist das so??
Bitte eure Einstellung dazu.
 
N

nachdenkliche

  • #2
Liebe Herakles, ich bin weit über 50 und denke, dass Frau sich Anspruchslosigkeit einfach nicht mehr zumuten möchte. Mir geht es zumindest so! Ich kann Liebe nicht von Sex trennen, verliebe mich eher nicht so leicht, bin treu und verbindlich in einer Beziehung.
Lieber bleibe ich alleine als dass ich mir meine restliche Lebenszeit, die ja statistisch nur noch hoffentlich 20 Jahre beträgt, verderbe.
Zugleich überfällt mich eine leichte Panik, wenn ich daran denke, dass es VIELLEICHT nur noch 10 Jahre bei guter Gesundheit sind, die ich mit einem für mich geeigneten Partner verbringen kann.
Anspruchslos in der Partnerwahl war ich aber in jungen Jahren auch nicht...trotzdem, Kopf hoch, auch wenn einem das Wasser bis zum Halse szeht, was? :)
 
A

Ars_Vivendi

  • #3
Hallo Herakles,

in der frühen Phase ist es aus meiner Sicht immer die Frau, die zunächst auswählt. Das mag genetisch oder biologisch oder anders bedingt sein, ist aber so.
Wer die Wahl hat, kann die Kriterien festsetzen und damit wählerischer sein als derjenige der zunächst mal froh sein muss, überhaupt ausgewählt zu werden (plakativ ausgedrückt). Frauen, die mehr "Bewerber" haben, werden das kritischer tun als solche, die wenig Auswahl haben.
Aus Männersicht zwei weitere Aspekte: Wenn ich selbst "attraktiv" bin, werden mich mehr Frauen zuerst "auswählen" und ich kann mir auch leisten, kritischer zu sein. Außerdem stellen vermutlich die meisten Frauen höhere Anforderungen an Beziehungen, sind emotionaler und die Beziehung hat eine höhere Priorität als bei vielen Männern. Damit wählen sie natürlich auch kritischer aus, weil sie diese Bedürfnisse passend erfüllt bekommen wollen. Bis hin dazu, dass eben letztlich doch die Frau nach wie vor Kinder "am Hals" hat, wenn der Mann ggf. "verschwindet".

Natürlich bin ich als Mann kein völlig willenloses Objekt in dem ganzen Prozess, denn die Frau, die wählt und mich z. B. anlächelt, muss ich ja deswegen nicht ansprechen.
 
  • #4
Bei einer Erklärung nach dem tieferen Grund, warum das so ist, muss ich leider passen, vermute aber, dass die Gründe in der Evolutionsgeschichte zu finden sind.

Beobachen kann ich, dass Männer und Frauen an einen Beziehungspartner verschiedene Erwartungen stellen und Männer diesbezüglich viel einfacher glücklich zu machen und deshalb vermeintlich bescheidener sind.

Männern genügt es meistens, wenn eine Frau - in ihren Augen - anziehend und sexuell kompatibel ist. Wenn sie darüber hinaus noch treu ist, gut kochen kann, für Ordnung sorgt und ihm einiges abnimmt, ist das für einen Mann meistens schon ausreichend, um in dieser Beziehung langfristig glücklich und zufrieden zu sein.

Frauen hingegen wünschen sich darüber hinaus noch in ihren emotionalen Bedürfnissen (die weitaus vielschichtiger sind als die der Männer) ernstgenommen und befriedigt zu werden. Ausserdem wünschen sie sich einen Mann, der mit ihnen kommuniziert und sie nicht überwiegend anschweigt. Ich behaupte mal, dass diese beiden Bedürfnisse bei Männern bedeutend weniger ausgeprägt sind.

Das führt unterm Strich dazu, dass Frauen vermeintlich höhere Ansprüche stellen, zumindest aber zahlreichere.
 
  • #5
Ich habe diese These schon häufiger von Dir gelesen, kann ihr aber nur bedingt zustimmen. Meiner Beobachtung nach haben Frauen bei der Partnersuche - insb. was die oberflächlichen Ansprüche an einen Partner anbelangt - ein sehr klar ausdefiniertes Bild im Kopf, von dem sie nur dann abweichen, wenn sie sich zufällig in einen von diesem Ideal abweichenden Mann verlieben.

Männer dagegen sind pragmatischer, neigen weniger zur Konstruktion eines Ideals und orientieren sich stattdessen einfach an dem, was in ihrem Umfeld eben an Auswahl gegeben ist.

Zudem scheint mir die Spanne dessen, was Männer als attraktiv empfinden, vergleichsweise breiter gefächert, als der weibliche Geschmack. Bei Frauen scheint es vorwiegend nur einen optischen Idealtyp zu geben: Groß, trainiert, markante Gesichtszüge. In puncto Haar- und Augenfarbe werden notfalls Zugeständnisse gemacht, aber diese Grundbedingungen müssen gegeben sein, um überhaupt aufzufallen.

Der männliche Geschmack lässt sich dagegen nicht so leicht auf einen Nenner bringen. Das fängt bei der Körpergröße an (groß vs. klein), zieht sich über den Busen (groß vs. klein + Form), über Po (kräftig vs. schmal) und Beine (lang vs. kurz + schlank vs. kräftig). Da findet nahezu jede Konstellation ihre Liebhaber. Ich bin da oftmals sehr erstaunt, wie groß die Unterschiede zwischen meinem persönlichen und dem Geschmack befreundeter Männer sind.

Abschließend bleibt geschlechtsunabhängig zu ergänzen, dass Verliebtheit nicht einzig und alleine am Aussehen festgemacht wird. Da kann es natürlich passieren, dass der / die PartnerIn optisch nicht dem entspricht, was man sich sonstwann mal ausgemalt hat.
 
  • #6
Weil schlussendlich die Frauen entscheiden.
Meistens: "Männer jagen - Frauen wählen aus."

Deren No-go und Must-have Listen machen auf mich (m) den Eindruck, dass es Denen in Wirklichkeit gar nicht um Liebe geht. Höchstens nebenbei. Andere Punkte haben bei ihnen höhere Prioritäten.

Je länger deren No-go-Liste etc., desto kleiner deren soziale Kompetenz. Das Märchen von der "Prinzessin auf der Erbse" wird einen realen Hintergrund haben ?

Ich beobachte das in versch. Singlebörsen seit drei Jahren.
Viele Frauen ab 40+ oder 50+ dort - anscheinend seit x-Jahren erfolglos auf Partnersuche... und das für den Rest ihres Lebens ?

Ich frage vereinzelt diese Frauen nach ihrer Meinung dazu.
Und wie sie ihre erfolglose Partnersuche beurteilen ?
Antwort: Mache ihnen nichts aus. Irgendwann würden sie dem passenden Partner begegnen. Sei es via Internet, oder direkt.

Ich kenne eine Frau (Anf. 50, mit erw. Kind) via SB, die seit 15 Jahren auf Partnersuche wäre. Sie bringt so viele Nachteile mit, dass es kein Wunder ist. Obwohl studiert, mit Beruf und Job, und Eigenheim-Besitzerin.

Mir macht es nichts mehr aus, wenn Frauen so anspruchsvoll und kompliziert sind, dass sie keinen Partner bekommen. Deren Problem - nicht Meines. Aber es scheint ihnen nichts auszumachen ?
Da ist man als Mann meistens froh, was Einem erspart bleibt.

Frauen sind so, weil sie so sein wollen. Und es ggf. so haben wollen.
Also wähle ich aus, wer zu mir passt. Meistens 100 % Durchfall-Quote. Obwohl meine Listen sehr kurz und klein sind. Aber eben nicht kompatibel zu deren Listen.

Ich hake meine Suche nach Liebe + Partnerschaft als den größten Irrtum meines Lebens ab. (Trotz oder gerade mehrerer Partnerschaften.) Aber wenigstens hat dieser Irrtum nun ein Ende.

(m,53)
 
G

Gast

  • #7
Weil Frauen sich quasi prinzipiell selbst überschätzen und sich selbst die unattraktivsten Exemplare als Gott gegebenes Geschenk an die Männerwelt betrachten. Das ist völlig normal und der weiblichen Genetik mehr oder weniger inhärent.
Dass die Ansprüche dann in den seltensten Fällen gehalten werden können und man eben doch gehörige Abstriche machen muss, weil einen geforderte Exemplare nicht haben wollen, ist eine andere Geschichte und wird natürlich eisern verschwiegen. Getreu dem Motto, "ich habe hohe Ansprüche!" und man sich als Außenstehender letztlich aber nur denkt "sicher doch...warum bist du nochmal mit dem zusammen". Man sagt natürlich nichts um Luftschlösser zu erhalten. Frauen sind Meisterinnen darin, sich selbst vorzulügen, dass der Anti-Traumann, den sie sich geangelt haben, die Essenz ihrer "hohen Ansprüche" darstellt...
Alternativ bleibt man wie die FS eben alleine und weidet sich an seiner maßlosen Selbstüberschätzung, die es einem verbietet, irgendwelche Zugeständnisse zu machen, obwohl man als "reifere"(was schlicht und einfach einen Euphemismus für "alt, abgehalftert, über dem Zenit, ausgedient etc." darstellt) Frau, froh sein sollte, dass man überhaupt noch das Interesse von irgendjemandem kanalisiert.
Addendum: Frauen sind nicht wählerischer. Sie denken es nur...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #8
Wählerisch ist ein schönes Wort für Selbstüberschätzung, da Frauen dazu neigen, die Nachfrage aus ihrer Blütezeit (Anfang 20) mit ins höhere Alter zu nehmen, ohne realistisch nach unten zu korrigieren. "Wählerisch" streichelt das Ego, aber am Ende sind die meisten Single.
 
  • #9
sie selbst aber sehr bescheiden bei der Partnerwahl sind.
Weil die Damen oft in einer verblümten Welt leben und zumindest die, die hier häufig propagieren, was sie für Ansprüche an ein zukünftiges Männchen stellen weit ab von der Realität agieren. Es gibt ein paar wenige, die irgendwann finden, ein paar mehr, die irgendwann aufwachen, sich selbst reflektieren und vielleicht finden und dann gibt es auch welche, die nicht mehr finden. Männer haben ein objektiveres Denken, lassen sich eher auf eine Frau ein, ohne die 100% zu sehen und zu beanspruchen. Aus diesen 60-80% werden oft mit zunehmendem Vertrauen und Gewohnheit 90%. Wer sich selbst realistisch spiegeln kann und auch den einen oder anderen Makel findet, kann mit den 90% sehr glücklich werden. Ich meine hier auch nicht den armen Kerl, der mit dem Singleleben und sich selbst nicht klarkommt, wenn er nicht bewaschen und bekocht wird.
 
G

Gast

  • #10
Weil schlussendlich die Frauen entscheiden.
Meistens: "Männer jagen - Frauen wählen aus."
Frauen wählen aus, Männer werden erwählt. Ich kann den Unfug nicht mehr hören. Totaler Quatsch.
Wenn eine Frau angesprochen wird, heißt es, sie hat es initiiert und zugelassen. Wird Frau selbst aktiv, heißt es, sie hat sich den potentiellen Partner ausgesucht. Dazu sage ich; "Wenn ich auf eine Frau zugehe, dann weil ich sie als "wertig" erachte..., wenn eine Frau auf mich zugeht, entscheide ich wohin das ganze führt. Ich habe nich dieses Ego, darauf zu bestehen, aber prinzipiell könnte ich genauso gut darauf beharren, dass ich auswähle und Frauen von mir gewählt werden.
Schlussendlich kann man dieses Spiel wunderbar drehen und wenden wie es einem gerade mundet..., dies wird natürlich geflissentlich übergangen. Frauen (er)wählen gar nichts, zumindestens nicht mehr als ich es als Mann tue. Im Endeffekt ist das ganze Spiel ein Gegenseitiges. Und nichts anderes.
Es ist bedenklich wie sich Männer beim Thema Frau ständig bereitwillig selbst entmündigen und das offensichtlich auch noch "normal" finden. Ja, ja lachend geht die Welt zugrunde und Mann schaut treudoff zu...
 
P

Provence

  • #11
Bei Frauen scheint es vorwiegend nur einen optischen Idealtyp zu geben: Groß, trainiert, markante Gesichtszüge. In puncto Haar- und Augenfarbe werden notfalls Zugeständnisse gemacht, aber diese Grundbedingungen müssen gegeben sein, um überhaupt aufzufallen.
Dieser These, lieber Kain, möchte ich vehement widersprechen: das trifft vielleicht auf »jüngere« und unerfahrene Frauen zu, nicht auf die Reiferen.
Wobei die reiferen Frauen Äußerlichkeiten oft genug vernachlässigen, nicht weil sie »nix anderes mehr bekommen«, sondern weil sie schon einige Erfahrungen (Ehen, Beziehungen usw.) gemacht haben, die - trotz »Schönheit« des Mannes - schief gelaufen sind. Sie achten inzwischen einfach mehr auf Dinge wie Humor, Großzügigkeit (im Denken!), gemeinsame Interessen, liebevolle Zuwendungen und … und.
Die in jüngeren Jahren gemachten (teilweise enttäuschenden) Erfahrungen veranlassen sie dazu, später »genauer hinzusehen«, du nennst das »wählerisch«, lieber FS.

Deshalb möchte ich deine abschließende These, lieber Kain, unterstreichen!
Abschließend bleibt geschlechtsunabhängig zu ergänzen, dass Verliebtheit nicht einzig und alleine am Aussehen festgemacht wird. Da kann es natürlich passieren, dass der / die PartnerIn optisch nicht dem entspricht, was man sich sonstwann mal ausgemalt hat.
 
  • #12
Der männliche Geschmack lässt sich dagegen nicht so leicht auf einen Nenner bringen.
Vielleicht noch eine kleine Ergänzung dazu: Ich selbst, da kann ich aber nicht für andere Männer sprechen, habe zwar einen präferierten Typ Frau, der mir bei der Suche ins Auge sticht, bleibe meinem "Beuteschema" aber nur selten treu. Zur Verdeutlichung mal die Beschreibung von 3 Frauen, die mir aus den letzten Jahren besonders im Gedächtnis geblieben sind.
  1. Frau: Entsprach dem von mir bevorzugten Typ. Mit ca. 1,65 m recht kurz gewachsen, blondiertes, schulterlanges und glattes Haar (Haarfarbe ist mir aber grundsätzlich egal), mittelgroßer Busen, Beine und Po zwar straff, aber schon etwas speckiger. Das Gesicht nach klassischem Kindchenschema.
  2. Frau: Etwa 1,70 m, braunes, wuscheliges Haar bis zur Hälfte des Rückens gewachsen, überhaupt gar keine Schminke, sehr schlank, kleiner Busen, Beine und Po schlank. Hat außerdem einen sehr schüchternen Eindruck gemacht und das Gesicht entsprach nicht dem Kindchenschema.
  3. Frau: Sowas habe ich noch nicht gesehen. Ich dachte, mich knutscht ein Elch, während mein Schwein pfeift: Etwa 1,75 m, der Körperbau - ungelogen, keine Übertreibung - glich dem einer Comicfigur. Ein rieeesiger, straffer Busen und ein Po wie Serpentin an einem ansonsten schlanken Körper. Schulterlanges, gelockt-braunes Haar und das Gesicht wieder nach Kindchenschema mit sehr vollen Lippen. Ich steh' nicht so auf Dirndl's, aber die hätte ich gerne mal in einem gesehen.
Mal abgesehen von ihrem Wesen, alle 3 wirkten sehr freundlich im Umgang mit anderen und strahlten etwas warmherziges aus, und dem Umstand, dass sie in ungefähr den gleichen Kleidungsstil teilten (nicht schick, sonder eher léger in Sneakers, Jeans und H&M-Oberteil), verband diese Frauen nur wenig miteinander.

Trotzdem fand ich jede auf ihre Art sehr attraktiv.
 
  • #13
Ich kann nicht feststellen, daß Frauen im eigentlichen Sinne wählerisch sind. Ebenso kann ich nicht festellen, daß wählerisch etwas mit Selbstüberschätzung zu tun hat. Meinetwegen kann die Frau wählen, aber ich entscheide darüber, ob ich diese Frau will. Ich kann mir auch meinen Anforderungskatalog zusammenstellen und finde die Frau, die diese erfüllt, aber was nützt mir das, wenn die mich nicht will?

Ich stelle vielmehr fest, daß mit mehr Lebenserfahrung genauer überlegt wird, ob ein Partner im klassischen Sinne überhaupt notwendig ist.

Die NoGo- und MustHave-Listen taugen nur so lange was, solange man sich im Kopf einen Partner vorstellt. Wenn man erstmal verliebt ist oder doch bedürftiger ist als man sich eingestehen will, landen sie im Papierkorb. Oder es wird gesagt: "Ist zwar nicht unbedingt mein Wunschpartner, aber ich werde geliebt."

Das ist die Realität. Alles andere sind Planspielereien oder Jungmädchenträume. Aber selbst diese sind offenbar in bestimmter Hinsicht reifer im Kopf als so manche sogenannte reifere Frau.

Wenn sich niemand findet, der den Anfordererungen genügt, sollte man sich auch nicht darüber beklagen, daß das so ist, sondern damit klarkommen.

Dann lese ich hier häufig, daß die besten Männer verheiratet oder sonstwie gebunden seien. Ja, warum ist das so? Dann war wohl jemand schneller. Einem selbst war er dann wohl nicht gut genug. Wo jemand andere ihn genommen hat, ist er auf einmal begehrt.

Mir kommt das so vor, aber auch nur in Foren wie diesem, daß einigen Frauen der Blick auf die Realität abhanden gekommen ist. Es wird von dieser Seite fast nur rumgemäkelt und gejammert. Dann werden gelegentlich so Dinge wie "The Rules" angewendet, wo man sich beim Lesen schon denkt: "Sind das hier alles 15jährige Prinzessinnen?" Oder: "Wer bezahlt beim ersten Date die Restaurantrechnung?" Ich dachte immer, die seien so super unabhängig und gebildet. Ein gesunde Menschenverstand gepaart mit Realitätssinn und Menschenkenntnis kann diese Frage schon beantworten.
 
  • #14
Weil die Damen oft in einer verblümten Welt leben und zumindest die, die hier häufig propagieren, was sie für Ansprüche an ein zukünftiges Männchen stellen weit ab von der Realität agieren.
Nicht nur das. Ich habe es oft erlebt, dass gerade die wählerischen Damen etwas erwarten, was sie selber nicht vorweisen können. Dafür gibt es mehr als genügend Beispiele. Frau mit Kind will Mann ohne Kind. Frau mit durchschnittlichen Einkommen will Mann mit überdurchschnittlichen Einkommen. Der Mann soll mind. XY Jahre Jünger sein, da "frau" keinen alten Mann will. Schon einmal darüber nachgedacht, dass der junge Mann auch keine "alte" Frau will????

Natürlich darf die Frau heutzutage auch wählerisch sein, aber dann sollte man auch mit den Körben umgehen können, wenn ihr ausgesuchter Mann dies anders sieht. Ich schätze aus der Vergangenheit her haben manchen Frauen ein Problem damit ein NEIN zu erhalten. Schließlich ist sie ja eine Frau.:)
 
  • #15
Wobei die reiferen Frauen Äußerlichkeiten oft genug vernachlässigen, nicht weil sie »nix anderes mehr bekommen«, sondern weil sie schon einige Erfahrungen (Ehen, Beziehungen usw.) gemacht haben, die - trotz »Schönheit« des Mannes - schief gelaufen sind. Sie achten inzwischen einfach mehr auf Dinge wie Humor, Großzügigkeit (im Denken!), gemeinsame Interessen, liebevolle Zuwendungen und … und.
Gut, ich kann und will mir nicht anmaßen, den weiblichen Geschmack besser beurteilen zu können, als die Damenwelt selbst. Das Geschilderte entsprach lediglich meinem Eindruck und zumindest in Dir findet sich ja schon ein Gegenbeispiel.

Aber ich glaube, wir sprechen hier von unterschiedlichen Dingen. Dass Männer und Frauen von optischen Idealen, teils gezielt, teils, weil es sich einfach so ergab, zugunsten charakterlicher Eigenschaften abweichen, steht außer Frage. Halte ich auch für sinnvoll.

Ich hatte aber eher die grundsätzlich abweichende Vielfalt in den Geschmäckern der Geschlechter im Sinn. Prinzipiell, so zumindest mein Eindruck, stehen Frauen eigentlich nur auf "groß, trainiert und markant", sofern das Wesen des Mannes auch anziehend ist. Kaum eine Frau würde aber von vornherein bspw. "klein und mit Rettungsringen" bevorzugen.

Natürlich findet sich bei Männern tendenziell auch eine Orientierung an Schönheitsidealen. Trotzdem treten nach meinem Eindruck häufiger Abweichungen auf, als bei der Damenwelt. Zum Beispiel fallen mir tatsächlich zunächst eher kleine Frauen mit "speckigem" Po und Beinen auf, was ja so nicht dem gängigen Ideal entspricht bzw. das weibliche Pendant zu den "Rettungsringen" darstellt.
 
G

Gast

  • #16
Ich beobachte gar nicht, dass Frauen generell wählerischer sind als Männer.

Man schaue sich in seinem Umfeld mal an, wie anspruchslos viele Frauen ihre Partner wählen. 90% der betreffenden Männer würde ich nicht mit der Kneifzange anfassen. Viele Frauen stören sich nicht einmal an total kahlem Schädel, geringer Körpergröße, einem großen Altersunterschied und Schulden ohne Ende. Es gibt viele Frauen, die zahlen einem häßlichen Freak noch die Schulden und hüten die kids aus seinen früheren Beziehungen. Ich kann da nichts Anspruchsvolles entdecken.

Die wenigen, die anspruchsvoll sind, die sind hauptsächlich an Orten, wo sie irgend eine Art von Elite vermuten. Diese Elite nimmt sich aber generell wesentlich jüngere Frauen, deshalb bleiben anspruchsvolle Frauen allein.

Gerade weil die meisten Frauen so anspruchslos sind und fast alles nehmen was kommt, deshalb hat ein halbwegs attraktiver Mann sofort nach der Trennung wieder eine neue Partnerin und zwar nicht, weil er so anspruchslos ist, sondern weil die meisten Frauen so anspruchslos sind.
Sonst hätten ja nicht fast alle Männer sofort wieder eine andere Frau, die müssen ja irgendwo herkommen. Fremdgeher, Schläger, Säufer, Versager, alle haben nach der Trennung zeitnah wieder eine neue Partnerin gefunden und diese akzeptiert sogar oft einen wesentlich älteren Mann mit Potenzstörungen und anderen gesundheitlichen Defekten. Das spricht dafür, dass es viele anspruchslose Frauen gibt.

Die paar Frauen hier, die seit vielen Jahren allein sind, die haben m.E. Angst, noch einmal verletzt zu werden oder sie haben kaum noch Sexualtrieb nach den Wechseljahren und keine Lust den älteren Männern den Haushaltskram zu machen.

Ich finde viele ältere Männer haben ein Beuteschema, da zieht es einem die Schuhe aus:
jünger, schlank, sportlich, humorvoll, bescheiden, sexuell aufgeschlossen, finanziell gut gestellt, keine minderjährigen Kinder, sie soll sein Leben teilen, seine Hobbies usw.

und das sind oft Männer, die aussehen wie Opi und meist noch potenzgestört, finanziell nicht gut gestellt und anderweitig krank sind. Wer ist da bitte anspruchsvoller, ältere Männer oder ältere Frauen?

Wer wird hauptsächlich Opfer von Heiratsschwindlern, Männer oder Frauen? Viel Anspruch seitens der Frauen kann ich wirklich nicht entdecken, sondern eine enorme emotionale Bedürftigkeit, da muß nur einer kommen und rumsülzen, dann ist alles andere egal, denn "nur die Liebe zählt" :)

w
 
  • #17
deshalb bleiben anspruchsvolle Frauen allein.
Ich bin jetzt zwar ein Mann aber ich hab grad mächtig gegrinst. Was für eine Litanei von Missionarentum. Frauen aller Welt, seid anspruchsvoller, dann bekommen WIR (also ich und die anderen Guten) alle tolle Männer.

Ich glaube nicht, dass Männer oder Frauen einander gegenüber im allgemeinen wählerischer sind. Oft sind wir getrieben von schlechten Erfahrungen und Stammtischkreisen geneigt... viele NOGO`s aufzustellen. Bloß nicht wieder...usw.
Das mag im Einzelfall auch stimmen, doch wenn wir fair mit uns und unserem potentiellen Gegenüber umgehen, zeigt sich oft, dass ehrliche Kompromissbereitschaft (im Sinne des Wortes) der Schlüssel zum Glück ist.
 
  • #18
Es hat etwas mit der Werbeindustrie und dem Mainstream zu tun.

Frauen wird vorgegaukelt, dass ihr Marktwert bis in die 50er hoch ist.
("40 ist das neue 20", "Sex and the City", "Cougarhood" usw.)
Biologisch oder soziologisch hat das keinen Hintergrund. Es werden damit nur Dinge verkauft. (Schönheitsprodukte und DVDs).

So wie einige ü30 Frauen mit ihrer "Karriere" bei Männer werben. "Ja, ich bin schon etwas reifer, aber ich bin im mittleren Management."

Genauso wie die "bösen Antworten" bezüglich AEs. Die keine AE gerne hört.

Das sieht man wie der Mainstream in die Gedankenwelt von Frauen diffundiert.
Nur leider werden dadurch falsche Schlüsse für das eigene Leben gezogen.

Hollywood gaukelt vor "das Leben ist deine Auster, Mädchen". Manche Frauen
spielen dieses Spiel gerne mit. Klingt ja auch so toll. Welches Mädchen kennt heute noch die mahnende alte Grossmutter, die den jungen Damen harte Lebensweisheiten vermittelte?

Es ist ein Partnermarkt und das bedeutet, dass BEIDE Geschlechter immer auf das andere Geschlecht, deren momentanem Marktwert und ihrem eigenen Rücksicht nehmen müssen. Wer diese Wechselseitigkeit ignoriert und per Nogo-Liste die Definitionshoheit allein für sich beansprucht, der bleibt alleine.

Viele Frauen schrauben die Ansprüche bei sinkender Fruchtbarkeit (Attraktivität)
hoch. Quasi als Gegenmittel und als Krönung verschliesst man Augen und Ohren vor der Realität, sonst fiele das eigene Weltbild zusammen. Das beste Rezept um Dauersingle zu bleiben.
 
  • #19
Ist das so? Sind frauen WÄHLERISCHER? Das Wort "wählerrisch" beinhaltet, dass man die Aus-Wahl hätte, und sich dann bewußt für's alleine bleiben entscheidet.
Dabei spreche ich bewusst reifere Frauen an, nicht Frauen mit Wunsch nach Familiengründung.
So wie ich das hier im Forum bisher wahrgenommen habe, ist es so, dass Frauen Ü50 über mangelndes Interessse und kaum Zuschriften klagen, und Frauen mit Kinderwunsch klagen über zu wenig Männer die Väter werden wollen.

Beide Frauen-Gruppen die du nennst, haben eben kaum eine echte Wahl mehr, sondern finden sich mit dem "alleine bleiben" ab, weil die Männer die ankopfen wollen sie nicht, und die Männer die sie begehren haben kein Interessse.

Die Alternative wäre "sich nach der eigenen Decke zu strecken", und den besten Mann zu wählen der während einer vertretbaren Zeitspanne interessiert ist, weil mehr geht nicht. Denn je mehr Zeit vergeht, desto älter werden die Frauen, und desto älter werden auch die potentiellen Kandidaten.

"Die besten sind immer vergeben", ist einer der Standard-Sprüche hier, also hast du gar keine echte Wahl, du bist alleine weil es KEINE Bewerber gibt. Du wirst immer älter, und die interessierten Männer ebenfalls.
Es gab mal einen Thread hier über NOGO-Listen, welche die Frauen anführten.
Frauen sind eben Meister des Selbstbetrugs.;)
 
  • #20
Na weil sich das Idealbild Mann der Frau nun mal seit ihren 30ern nicht ändert.. mit ende 20, Mitte 30 und ende 40 möchte Frau bevorzugt den erfolgreichen, trainierten, markanten und smarten Businessman haben. und das ändert sich auch nicht mit 40 oder 50 . ergo sucht eigentlich alles ab 30 genau den gleichen Typ Mann. Der ist aber nunmal nicht unendlich vorhanden also balgt man sich um die wenigen Exemplare mit jüngeren und älteren. da es aber durchaus welche gibt die so einen abbekommen, wird man natürlich den Teufel tun sich nach unten zu korrigieren. Die Werbeindustrie hat auch schon ganze Arbeit geleistet als sie propagierte das der Mann "passen" muss und man sich nicht "anpassen" darf.. "fit me, don't judge me" liest sich zwar schick, aber ist keine Grundlage für eine Beziehung.=)
 
  • #21
Ohje, bigger schreit zum 237. Mal "Marktwert" und Arthur und die üblichen Verdächtigen fallen ins Frauenbashing mit ein.
Ganz einfach: weil Frauen es können! Frauen müssen in dem Alter keinen Versorger mehr suchen. Frauen scheinen auch lieber Single zu sein, als Männer. Es belastet sie nicht und sie sind auch allein zufrieden Allein leben heißt nicht, einsam zu sein. Sex bekommen sie, im Gegensatz zum Mann, ganz leicht, ohne gleich die ganze Kuh kaufen zu müssen. Also, es drängt sie nichts und wenn ein Mann ihren Ansprüchen nicht entspricht, dann lässt sie die Finger davon. So einfach ist das!
 
  • #22
Ich finde es schon erschreckend, was sich hier viele Frauen alles so vormachen. Im realen Leben habe ich bisher nicht eine erlebt, die derart überzogene und eigentlich schon weltfremde Ansprüche hat. Wer auf der Suche ist und sich im gehobenen Alter befindet, sollte schon realistisch bleiben. Die von ihnen gesuchten perfekten Männer haben ganz andere Möglichkeiten als sich eine etwas in die Jahre gekommenen Frau anzutun.

Die jüngeren Frauen werden dann auch noch von denen beleidigt, daß es ihnen nur ums Geld ginge. Soso. Selbst wenn das so wäre, ist das immer noch die Sache des Mannes, sich zu entscheiden. .Die jüngere Frau hat in der Regel die besseren Karten, wenn die ältere Frau nichts Außergewöhnliches zu bieten hat. Da braucht man nicht neidisch zu werden und gegen das vordergründig "ungleiche" Paar zu zetern.

Zusammengefaßt:
Die gut situierte gebildete reife Frau sucht einen Mann, der zig tolle Eigenschaften haben soll. Auf die Idee, daß sich auch eine wesentlich jüngere Frau dafür interessiert, kommt sie irgendwie nicht. Warum soll sich ein Mann, der einer reiferen Frau würdig ist, sich eine "Schachtel" antun, die dann auch noch Ansprüche stellt und womöglich im Alltag immer was zu meckern hat? ("Der guckt anderen Frauen hinterher.") Eine jüngere Frau weiß den Mann zu schätzen. Auch jüngere Frauen haben Ansprüche, aber wissen es zu schätzen, genommen zu werden, da sie die Reife eines Mannes zu schätzen wissen, wenn sie nicht auf Teenie-Niveau stehengeblieben sind.

[Mod: Nebenthema entfernt.]
 
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  • #23
Das bleibt ihnen doch ehrlich gegönnt, solange sie das den Herren der Schöpfung auch zugestehen.
Also, es drängt sie nichts und wenn ein Mann ihren Ansprüchen nicht entspricht, dann lässt sie die Finger davon. So einfach ist das!
Auch hier wieder ...völlig in Ordnung, solange dass den Männern auch zugestanden wird.
Erstaunlicherweise scheint es aber auf beiden Geschlechterseiten dafür ein "Defizit" zu geben und das erinnert mich immer mal wieder an die Fabel vom Fuchs und den Trauben.
 
G

Gast

  • #24
[Mod: Nebenthema entfernt.]

Ältere Frauen sind meist selbstbewußter als jüngere und daher findet man kaum eine Frau, die mit 50 einen 65jährigen nimmt, wohingegen das bei Frauen mit Kinderwunsch um die 35 durchaus zu finden ist, dass diese einen so viel älteren Partner akzeptieren.

Natürlich liegt das an dem nicht mehr vorhandenen Kinderwunsch. Frauen in dem Alter haben bereits Kinder oder wollten keine. Wenn ein Mann sie nicht finanziell unterhalten soll, dann braucht so eine Frau keinen Mann. Wofür? Sex kann sie im Gegensatz zu Männern überall bekommen, nur Männer dieses Alters sind froh, wenn sie es noch schaffen eine Frau sexuell bedienen zu können, deshalb suchen sie oft ab einem gewissen Alter eine feste Beziehung, nur dann wollen die Frauen gar nicht mehr, denn das hatten sie meist alles schon und genießen nun die Freiheiten des Singlelebens. Wie nie mehr regelmäßig kochen, Hemden bügeln und dem Partner seinen Dreck hinterherräumen zu müssen, bzw. sexuell morgens zur Verfügung stehen zu müssen, weil der Herr zu dieser gruseligen Tageszeit, biologisch bedingt, noch am besten einen hoch bekommt, grusel, never ever!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #25
Es belastet sie nicht und sie sind auch allein zufrieden Allein leben heißt nicht, einsam zu sein.

Sex bekommen sie, im Gegensatz zum Mann, ganz leicht!
Den 1. Absatz stelle ich mal als individuelle/subjektive Behauptung hin.
Ich kenne keine einzige heterosexuelle Single-Frau 36-41J., die insgeheim nicht schwerstdepressiv ist. Die ohne Kinder schlimmer als die mit. Nach Ohnmacht und Aufgabe folgt dann i.d.R. Verbitterung und Umorientierung in neue Hobbies usw..

Der 2. Absatz ist auch nur bedingt korrekt.
Die Tatsache ist nämlich zeitlich limitiert. Unter Akademikern Ü50-55 verkehrt sich das Ganze schon wieder. Ohnehin verfügen finanziell nicht verarmte Männer noch ganz andere Möglichkeiten, kinderleicht und unkompliziert Sex zu bekommen.

Das Sex-Argument zieht doch schon lange nicht mehr.
 
Z

Zuckerpüppi

  • #26
Danke @Kaktus.
Es geht hier auch überhaupt nicht um Arroganz oder Überheblichkeit, - dass Frau jetzt die riesen Ansprüche hätte.
Nein, es wirkt nur oberflächlich so als hätten wir höhere Ansprüche, weil wir uns sehr viel besser in einem Singleleben einrichten können und damit sehr oft sehr viel glücklicher sind als mit einem Mann an unserer Seite mit nur "zu arrangierender Passung".
Tja und Männer.. Meine Mutter sagte mir vor knapp 20 Jahren als ich sie fragte warum Männer heiraten oder in Beziehungen leben wollen, dass Männer versorgt sein wollen. Gemütliches Heim, warmes Essen auf dem Tisch, regelmäßiger Sex - that's it!
 
  • #27
Ich weiß nicht, wie wählerisch Männer sind. Ich finde es auch absurd, alles an der Optik festzumachen.
Wenn ich von mir ausgehe, habe ich keinerlei Liste, die ich anwenden hätte können, wenn ich mich verliebt habe. In jungen Jahren schon, da - so kann ich heute sagen - sollte mein Partner eine Projektionsfläche sein. Heute will ich jemanden, bei dem ich das richtige Gefühl habe.

Das ist wählerisch in dem Sinne, dass ich nicht mehr wie früher bin, als ich dachte, man MUSS eine Beziehung haben, sonst stimmt was nicht, und daraufhin gegen mein Gefühl mit zwei Männern zusammen war, wo die Beziehung einfach schlimm war.

Single sein ist klasse, und ich beneide niemanden, den ich kenne, um seine Beziehung. Ein Paar hat anscheinend das, was ich gern hätte, aber da der Mann nicht abgeneigt ist, mit anderen zu flirten, als wolle er eine Affäre, bin ich da zwiegespalten, ob es wirklich alles so ist, wie es aussieht.

Und weil ich Singlesein gut finde, jedenfalls jetzt, und weiß, wie anstrengend es auch ist, eine Beziehung zu führen, werde ich keine mehr eingehen, bei der ich nicht dieses richtige Gefühl habe. Das sortiert viele Männer einfach aus, ohne dass man es an ihren Qualitäten festmachen kann. Das können super Typen sein. Und genau deswegen bin ich nicht wählerischer als früher. Wenn der Richtige da ist, bin ich auch toleranter als früher, weil ich ja nun auch schon mitgekriegt habe, was bei mir alles so nicht 100% ist, wenn man mit Nogo-Listen ankommt.
 
  • #28
w, 50:
Ich bin: schlank, sportlich, gepflegt, gutverdienend, Kind aus dem Haus.
ich will: Mann, schlank, sportlich, gepflegt, normaler bis guter Verdienst (darf gern weniger sein als ich), keine kleinen Kinder mehr, nicht mehr als 2 Jahre älter als ich.
Sprich: ich suche, was ich selber bieten kann!

Und will nicht: Mann mit kleinen Kindern, übergewichtig, Couch-Potato, Hartz-IV-Empfänger, 10 Jahre älter als ich.

In einem anderen Thread wurde mir gesagt, meine Ansprüche wären zu hoch - finde ich nicht! Ich will nichts, was ich nicht selber habe!
Und bekomme ich das nicht, lebe ich lieber alleine, bevor ich mir einen faulen Kompromiss antue, der dann doch nicht funktioniert.

Im übrigen habe ich deutlich mehr "reife" Männer kennengelernt, die eine Frau mehr als 10 Jahre jünger suchen, als Frauen, die einen Mann mehr als 10 Jahre jünger suchen - wir sind schon zufrieden, wenn er gleichaltrig ist, nehmen aber schlicht keinen Rentner.
Also wer hat hier die höheren Ansprüche?
Frauen ab einem gewissen Alter wissen einfach, was sie wollen und können auch alleine leben anstatt mit einem unguten Kompromiss!
 
  • #29
@ kaktus und zuckerpüppi:

auf der einen Seite sind 9 von 10 Threads hier von Frauen, den irgendetwas nicht passt. Auf der anderen Seite sind alle sooo glücklich. Und wenn Männer Antworten
geben, die nicht ins Weltbild passen, wird gemeckert.

Bei so viel angeblicher Zufriedenheit und wie sie hier im Forum so gar nicht rüberkommt, frag ich mich, warum die Mitgliedschaft in der Singlebörse so teuer bezahlt wird.
 
G

Gast

  • #30
@bigger

???
Ihr Geschreibe war früher vielleicht mal schlüssig und auch nur unter der Prämisse, dass alle Männer unbedingt zwecks Kinderzeugung heiraten wollen. In einer Zeit, in der aber immer mehr Männer bewusst keine Kinder und die Frau auf Augenhöhe wollen, wird ihre ohnehin sehr simplifizierte Gleichung doch vollkommen von der Wirklichkeit ausgehebelt.
Ein Großteil aller männlichen Akademiker heiratet -Akademikerinnen im ungefähr selben Alter!
Und für den Karrieremenschen und Akademiker ist die taffe Managerin sehr wohl eine sehr wertvolle Partie- steht bei beiden doch geistige/persönliche Augenhöhe und PARTNERSCHAFT und nicht das Gebären und Zeugen von Kindern im Vordergrund.

Wie die Männer enden, die sich mit deutlich sinkendem Marktwert ab Mitte/Ende 30 noch ein zehn Jahre jüngeres Naivchen zwecks Kinderzeugung ins Haus holen und dann aus allen Wolken fallen, wenn das junge Ding fünf bis zehn Jahre später zur nicht mehr beherrschbaren Frau gereift ist und sie mit einer hässlichen Härtefallscheidung verlässt, um noch mal neu anzufangen, während der Mann abgebrannt, gebrandmarkt durch die Scheidung und mit Ü 40 auf niedrigeste Marktwert-Stufe gesunken verzweifelt und allein zurückbleibt, ist heute inzwischen auch jedem Simpelchen klar.
Und last but not least: Frau 30+, gut ausgebildet und mit beiden Beinen im Leben stehend, am besten noch ohne Kinderwunsch kann es sich leisten, so lange sie möchte auf den geeigneten Partner zu warten. Für sie ist ein untauglicher Mann, der ihr nichts bieten kann, so wenig wert, dass sie lieber allein bleibt und damit auch noch glücklicher ist als ohne ihn. Das ist es, was die meisten Männer zu so peinlichen Hasstriaden und auf alle Barrikaden treibt. Thats it.