• #31
Irgendwo muss ja die überschüssige Energie hin. Wie viel Sport am Ende wirklich gemacht wird ist dann was anderes.
 
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  • #32
Wer sich nicht als sportbegeistert gibt gilt schnell als unattraktiv. Also werden die Profile mit allen möglichen Sportarten gefüllt, egal wie weit sie in der Vergangenheit liegen. Ich bin immer sehr kritisch bei zu vielen Sportarten. Meistens artet das dann schon wieder in einer Sucht aus.

Der Thread müsste Kalle ja besonders gut gefallen als passionierter Marathonläufer. Manchen empfehle ich mal ein paar Jahre in der Sportmedizin, da würden sie sich wundern wie gesund Marathonlauf wirklich ist. Das einzig Gesunde am Marathon ist die Vorbereitung darauf, der Lauf selber schwächt den Körper extrem und er braucht lange um sich zu regenerieren. Dass diesen Sport meistens Manager betreiben ist auch nicht verwunderlich da sie im beruflichen auf Höchstleistungen konditioniert sind und im Sport muss man das dann eben auch bringen. Und Kalle zu viel Sport wirkt sich eher nachteilig auf das Sexualleben aus. Aber rede dir das ruhig weiter schön.

Also alles was extrem betrieben wird hat eher nachteilige Wirkung und da ist von gesunder Einstellung zu seinem Körper nicht mehr viel zu spüren. Ich finde es toll wenn ein Mensch moderat Sport betreibt, sich überhaupt bewegt aber bitte ohne Erfolgsdruck und Höchstleistungsambitionen. Es muss nicht in allen Lebensbereichen um den Adrenalinkick gehen.

Will sagen, dass was in den Profilen steht nehme ich selten für bare Münze.

w46
 
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  • #33
Würde hier eine mögliche Partnerin angeben sie sei schlank oder sehr schlank oder durchtrainiert, so ist es sicher interessant wie es vor der Partnersuche war.
Ob dies durch regelmässigem Sport so ist, wurde und evtl. so bleibt.
Oder ob sie sich zur Partnersuche 40 Kg heruntergehungert hat.--
Wie sollte ein Mann, der z.B. eine oder mehrere Sportarten regelmässig aber nicht extrem treibt mit einer Partnerin klar kommen die in einer Werbepause einer Unterschichten -TV -Seifenoper mit dem Auto zur 150m entfernten Tanke fährt um sich eine Dose Bier zu holen? Und sich sonst ncht bewegt.
Und die nur schlank ist weil sie fast nichts ist, nicht kocht, nicht kochen kann und keinen blassen Schimmer von gesunder Ernährung hat?
Das ist wie Feuer und Wasser. Zisch.. und das Wasser verdampft...
Also, wenn hier so viele sportbegeistert sind.. und man von den Aktivitäten 30 - 50 % abzieht, so bewegen sie sich immer noch alle. Und das ist gut so.M 56J
 
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  • #34
Ich denke, das Meiste ist übertrieben um besser da zu stehen.
Aber dies zeigt sich ja spätestens beim ersten date - ein Übergewichtiger kann sich da schlecht raus reden.
Ich mache 2-3 die Woche Sport, je nach jahreszeit Golfen, Skifahren, im Urlaub Tauchen, Joggen Yoga und Pilates. Dies klingt viel, ist es aber nicht.
Tauchen geht nur im Urlaub, Golf im Sommer, Skifahren im Winter - und wenn zu irgendeiner Zeit das Wetter zu schlecht für draussen Sport ist dann gehe ich ins Pilates oder Yoga.
Ich halte nichts davon bei schlechtem Wetter draussen zu sein, da kann ich mich in der Sauna nach dem Sport besser erholen.
Extremsportler die jedes Wochenende Marathon machen oder ausgedehnte Radtouren meide ich.
Zu den Managern: Hier in der Schweiz haben dieses Jahr mehrere Topmanager Selbstmord betrieben - also eine Garantie ist da auch nicht.
Leistungsportler sind mit 30 Krüppel - brauche ich auch nicht.
Ich kannte mal einen der viel body building betrieb, er konnte seinen Mann nicht stehen.
Sport ja, im Masse das es gesund ist, man raus kommt, man schlank und straff bleibt und trotzdem auch mal den Abend auf der Couch geniessen kann.
w, 42
 
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  • #35
An FS:

Ist mir auch schon aufgefallen, zähle mich selbst zur absoluten Sport-Muffel Fraktion ! Alles was nur irgendwie nach Wettbewerb klingt, finde ich zum K...

Ich habe allerdings kein Auto, und bewege ich einfach gerne und bin gerne in der Natur, die Bewegung geschieht halt dann zu Fuß, per Rad, oder im Sommer mal schwimmend. Das ist für mich aber kein Sport sondern läuft unter "ich bin gerne draußen".

Es ist mir allerdings zweimal passiert, dass Männer meinten, dass ich ganz schön sportlich bin, nur weil mir bei 20 Minuten Gehen nicht die Puste ausging. Mit diesen sportverrückten Leuten kann ich auch nix anfangen, am liebsten sind mir Leute, die Bewegung einfach ins Alltagsleben mit einbauen, und wenn es durch Harken im Garten ist oder den Einkauf zu Fuß oder mit Fahrradanhänger zu erledigen

w,40
 
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  • #36
Manche spreizen sich doch nur um sich von aussen bewundern zu lassen. Fürs Ego.
 
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  • #37
Ich (w) bekenne mich zur Unsportlichkeit, weil ich keine dieser "schicken" Sportarten ausübe. Gern gehe ich Tanzen oder Wandern usw. aber alles gemütlich.
Was Männer betrifft so gehören sehnige Jogger oder Marathon-Radfahrer nicht zu den Männern, die mir gefallen. Ich finde es seltsam, wenn sich ein Mann ständig "auspowern" oder herumrennen muss. Dafür war ich mal mit einem Kraftsportler und Ex-Kampfsportler zusammen. Nachdem wir bei einem Ausflug die Stufen des Aussichtsturms hinaufstiegen waren hat er geschnauft wie ein Walross und bekam keine Luft mehr, ich hingegen habe geatmet wie ein Baby - soviel zur Sportlichkeit. Gartenarbeit hält eben doch fit ;-)
 
  • #38
Grins

Der Thread müsste Kalle ja besonders gut gefallen als passionierter Marathonläufer. Manchen empfehle ich mal ein paar Jahre in der Sportmedizin, da würden sie sich wundern wie gesund Marathonlauf wirklich ist. Das einzig Gesunde am Marathon ist die Vorbereitung darauf, der Lauf selber schwächt den Körper extrem und er braucht lange um sich zu regenerieren........ Und Kalle zu viel Sport wirkt sich eher nachteilig auf das Sexualleben aus. Aber rede dir das ruhig weiter schön

Oh, ich hab nie behauptet dass der Marathon an sich gesund wäre. Auch hier kommts immer darauf an-- nämlich wie sehr man dabei über seine eigentlichen Grenzen geht. Wer gut vorbereitet im Tempo nicht übereizt ist danach nicht übermässig geschwächt. Ich kann Problemlos zwei/drei Tage danach wieder laufen (langsam und nicht zu lange, Regenerationslauf) hab seit 10 Jahren keine Erkältungen mehr und auch sonst keinen Tag wegen Krankheit gefehlt. Vor der Sportlichen Karriere aber schon
Das Sexleben? Hey ich bin kein Bodybuilder der sich mit Steroiden vollpumpt. Also ich bin 50 und kenne Potenzprobleme nur aus dem Forum und der Werbung.

Und dann muss ich die Vorurteile hier mal abbauen: Ohne das Ziel der 42,195 (oder mehr)km würden die meisten wesentlich weniger trainieren. Durch dieses Ziel lebt man im allgemeinen gesünder, in Ernährung und Bewegung. Und dann geht doch mal in die Kardiologie- dann siehst Du dass wenig bis keine Bewegung noch sehr viel ungesünder ist.
 
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  • #39
Aus meiner Erfahrung wird da viel geschummelt bei den Damen. Das ist schon ärgerlich, weil ein Nichtsportler (fast) nie nachvollziehen kann was einen jedes Wochenende bei Wind und Wetter früh aus dem Bett treibt. Es geht nicht so sehr darum gemeinsam Sport zu machen, sondern vielmehr um das fehlende Verständnis.
 
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  • #40
Ich komme gerade aus dem Fitnessstudio, habe mich ausgepowert und fühle mich super. Die Krönung der Woche ist für mich die Härteeinheit am Freitagabend mit meinem Personal Trainer - da wird alles strapaziert, auch die Lachmuskeln. Wir machen zusammen keinen Kinderkram sondern trainieren so, wie ich es allein nicht hinbekomme: mit mehr Gewichten, es wird geboxt, jongliert, balanciert, geklettert - was immer ihm einfällt, um mich kräftiger und mutiger zu machen.

Und morgen früh gehe ich joggen, danach ein etwas größeres Frühstück, das den ganzen Tag vorhält - ins Fitnessstudio zum gemäßigten Krafttraining (aua war heute), danach Yoga und dann den Rest des Tages mit ein paar Magazinen in der Wellnessanlage versumpfen. Danach plumpse ich mit einem leichten Essen vom Thai auf's Sofa.
Sollte mir Sonntag nichts besseres einfallen, wird das einfach wiederholt. Wenn die Zeitungen ausgelesen sind, nehme ich eben ein Buch mit.

Ich liebe Sport, er tut mir gut, ich habe keine Rückenschmerzen mehr, bin nie erkältet und der Sport steht nur insofern in einem Kontext zur Partnersuche, dass ich keine Sofalusche will. Ich verplemper' auch keine Zeit mehr mit der aktiven Partnersuche, er läuft mir über den Weg oder aber nicht - auch nicht schlimm.
Beim Sport fühle ich mich gut, ganz anders war es bei den grauenhaften SB-Dates - Zeitverschwendung.
w, 50+
 
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  • #41
@39... wenn ich ein paar Jahre älter oder Du ein paar Jahre jünger wärst, würde ich Dir sofort einen Heiratsantrag machen! :) Du sprichst mir aus der Seele.... !!! Ich wette, Du wirst auch mit 70 noch fitter, energiegeladener und attraktiver sein, als die Millionen von Couch Mufflons die mit Mitte 20 schon ins Schnaufen kommen, wenn der Fahrstuhl kaputt ist und man die Treppe in den 1. Stock nehmen muss.

M30 und gerade auf dem Sprung in ein ähnlich aktives Wochenende...
 
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  • #42
Ohne das Ziel der 42,195 (oder mehr)km würden die meisten wesentlich weniger trainieren. Durch dieses Ziel lebt man im allgemeinen gesünder, in Ernährung und Bewegung. Und dann geht doch mal in die Kardiologie- dann siehst Du dass wenig bis keine Bewegung noch sehr viel ungesünder ist.

Ich war grad vor ein paar Monaten in der Kardiologie – alles funktioniert optimal, und meine Leistungsfähigkeit gemäß Belastungs-EKG ist 130%. Dafür reichen mir aber 3 bis max. 4x rennen gehen pro Woche, jeweils 1 bis max 1,5 Std.; mit anderen Worten: Man muss nicht gleich Marathon laufen, um fit und gesund zu bleiben, weniger tut's auch, Hauptsache regelmäßig. Und dagegen hat auch kaum jemand etwas einzuwenden, im Gegenteil. Was hier vielmehr nervt, ist das Getue gewisser Leute, denen gemäß jeder, der nicht mind. 5-6 versch. Sportarten aktiv und mehrmals pro Woche ausübt (und dann vielleicht noch – oh Schreck – einen BMI über 20 hat), als "fett", "undiszipliniert", "Couchpotato" usw. hingestellt wird. Die (skurrile) Konsequenz solcher überzogener Ansprüche ist dann u.a., dass normalsportliche und normalgewichtige Leute in ihren Profilen zig Sportarten ankreuzen, um überhaupt wahrgenommen zu werden...
 
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  • #43
Ach, ist das so? Nein, bin eigentlich eine einfleischte Couchkartoffel, aber mit Mitte 40 macht sich die körperliche Unterforderung eines Alltags zwischen Wohnzimmercouch, Autositz und Bürostuhl gefährlich bemerkbar und ich muss sagen, dass regelmässiges, moderates Joggen einen wieder aufs Pferd bringen kann. Hatte vor ein, zwei Jahren große Probleme mit der Kraft, aber seit ich die Maschinerie wieder etwas fordere, geht es mir wieder besser und ich habe sogar etwas abgenommen. Hab das Programm vor Kurzem unterbrochen, da meine Mutter gestorben ist und ich mich in ihren letzten Tagen um sie gekümmert habe, aber ich werde es demnächst wieder aufnehmen-je nachdem, wie es die Wetterlage im Winter es erlaubt. In dieser Jahreszeit wäre auch ein Laufband interessant, aber das müsste klappbar sein. Mehr Zeit und Mühe, außer, um einen gewissen Stand zu halten, möchte ich nicht investieren. Kein Interesse an Sportfetischismus und Suchtverhalten. Ich werde sicher nicht Joey Kelly nacheifern. Schafft man ohne Drogen wahrscheinlich sowieso nicht.
 
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