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Warum sollte er sich viel dabei denken ?

Es hat für ihn gut gepasst und die FS hat weder nach Beziehung noch nach seine Plänen gefragt.

Weil er so denkt wie @realwomen, oder die FS ?

Bestimmt nicht. Ich würde da auch nie darauf kommen, wenn ich nicht das Forum hier kennen würde.

Die Frauen (hier auch die FS) sagen es ja auch nicht, was sie wollen, oder welche Bedingungen sie haben. Vermutlich, weil sie sich (eigentlich auch zurecht) dafür schämen, verschiedene Dinge (z.B. Aussicht auf Beziehung gegen Sex) gegeneinander aufzuwiegen und wissen, das dies im Grunde unfair ist und überigens auch den Sex für die Frau "als Ware" total entwertet.

Und nein, weder dieser Mann noch die FS war "Bettfleisch" (böses Wort).

Sie war eine wunderbare kurze Affäre oder ONS (das hat sie ja nicht klargestellt) und sie hatten nach Worten der FS eine "wunderbare Liebesnacht"

Seh ich auch so. Wenn du (FS) jetzt z.B. vorstellst, dass er sich nach der gemeinsam verbrachten Liebesnacht als ganz unmöglich entpuppt hätte: Muttersöhnchenverhaltend, nichts selbst auf die Reihe kriegend, deine Wohnung vollmüllt oder anderweitig respektlos ist, würdest du die Sache - auch wenn er sich mit dir etwas vorstellen könnte - nicht auch beenden? Ich meine nicht, dass das die umgekehrte Situation zwischen euch darstellen soll oder würde. Quatsch. Ich konstruiere hier nur eine Situation, in der du diejenige wärst, die zwar zuvor genauso wie er Lust auf ne Liebesnacht hatte, jedoch anschließend nichts weiter verfolgt. Ich denke, dann wäre die Sache doch auch klar, oder?

Ich schließe mich, den Vorrednern an, die äußern, es sei unmögliches Verhalten von ihm gewesen bzw. unfair, wenn er dich vorher Glauben machen ließ, das mit euch laufe auf ne Beziehung hinaus. Sollte dies, die Masche aller oder der meisten Männer sein, wie es.oben mal von irgendwem behauptet wird, wäre das ziemlich homophob.
Alleine die Vorstellung für möglivh zu halten, weist auf Homophobie hin - die meisten Menschen beutenandere nicht per se schamlos aus. Mag vorkommen, oft aber nicht mal wissentlich. Da gehört schon mehr dazu, die Gefühle von jemanden wissentlich für Sex zu benutzen.
Wäre ungefähr so wie die Behauptung, alle Männer wollten Sex gegen Geld habenund würdensich nen Teufel drum scheren, unter welchen Bedingungen besagte Damen diesen Job ausführten. Ich denke, die meistem Männer haben nicht mal Sex gegen Geld. Und von denjenigen, die dafür bezahlen, will ein gewisser Teil auch noch wissen, ob die Frauen sich frei für den Job entschieden haben. Einem gewissen homophoben oder auffallend egoistischem Teil mag bezahlter Sex auch im Rahmen einer möglichen Zwangsprostitution vorstellbar sein.
 
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Aber das dürfte eben nicht die Regel sein.

Oder anders: Wären Männer wirklich per so so empathielos und rücksichtslos, wäre unsere patriarchalische Geschichte ne sehr grausame und die alten Gesetze, die bis heute noch existieren, nicht so auf gegenseitige Rücksichtnahme aus. (Die patriarchalische Vergangenheit leugnen hieße übrigens die offensichtliche Tatsache leugnen, dass Frauen über eine sehr lange Zeit unserer Kultur keine wirklich öffentlich-politische Funktion hatten)
 
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