• #1

Warum reicht Liebe manchmal nicht?

Wir waren ein halbes Jahr zusammen. Wir lieben uns sehr. Alles ist nahezu perfekt, wenn die Sonne scheint. Aber bei Streit geht es nach unten..Zweifel, Unsicherheit, Selbstzerstörung. Und diese Achterbahnfahrt ist anstregend. Es nimmt sie mit, sie ist traurig..es geht ihr körperlich schlecht.
Ich lese, informiere mich...was kann ich tun. Wie kann ich besser werden. Wie lasse ich meine Probleme von ihr weg. Aber ich kriege es nicht hin. Ich glaube dass ich nicht geben kann was sie braucht. Letzte Woche ziehe ich den Strich. Lasse sie gehen. Seitdem bin ich leer..

Ich habe es allgemein gehalten. Möchte keinen Rat über die konkrete Situation. Aber warum reicht Liebe manchmal nicht? Und wie kann man eine Trennung in Liebe verarbeiten? Wenn beiderseitig noch eine Anziehung besteht?

M43
 
  • #2
Ja lieber Splinter, was nützt Dir ein Goldbarren, wenn Du damit in der Sch***** sitzt? Abgesehen davon, dass ständiger Tropfen den Stein höhlt. Ständige Streitereien und Dramen sind vorzüglich geeignet, eine Beziehung, eine Liebe erkalten zu lassen.

Das, was Du hier andeutest, liest sich für mich als Dramabeziehung. Und die haben an sich schon eine sehr geringe Haltbarkeit.

Den besten Sex gibt es übrigens in kranken Beziehungen, da fahren die Emotionen Achterbahn, es kann fast schon suchtartige obsessive Formen annehmen. Und die sollte man nicht mit Liebe verwechseln. So viel zum Thema kranke Beziehungen. Die können nämlich, je nach Beschaffenheit der Hauptdarsteller, überraschend lange halten. Vor allem dann, wenn komplementär kompatible Störungen vorliegen.

Zum Verarbeiten solltest Du Dir Hilfe holen. Dann kannst Du auch gleich die anderen Themen mit aufarbeiten. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt. Mach Dich an die Arbeit. Viel Glück.
 
  • #3
Liebe, die nicht reicht, ist keine wahre und keine echte Liebe für mich, meist ist die Liebe ausschließlich nur einseitig, deshalb geht das nicht gut, kann auch nicht.
Dass so viele Beziehungen scheitern, liegt vor allem daran, dass wir falsche Vorstellungen davon haben, was wahre, echte Liebe ist, was sie bedeutet und was wir von ihr erwarten können.
Das Problem an der Geschichte ist, dass viele Menschen das Verliebtsein mit Liebe verwechseln.
Doch das Verliebtsein und das Gefühl von Liebe unterscheiden sich deutlich voneinander.
Und wie kann man eine Trennung in Liebe verarbeiten? Wenn beiderseitig noch eine Anziehung besteht?
Wenn beiderseitig eine Anziehung da ist und wenn beiderseitig im Gleichgewicht die Liebe gelebt wird, gibt es keine Trennung. Derjenige der eine Beziehung beendet, leidet kaum, wenn überhaupt, meist jedoch nicht, meist ist auch schon ein neuer Partner versteckt da, der, der verlassen wird, leidet meist, guter Tipp von mir, mach dir klar, wer von mir geht, hat im Endeffekt und in Wahrheit noch nie richtig zu mir gehört, es war vielmehr ein Spiel, also lass ihn gehen, denn ich habe keine Lust mehr, mit ihm weiter ein falsches Liebes-Spiel zu spielen!
 
  • #4
Warum - großes ? Kenn ich! Wir haben uns liebend getrennt. Gründe: ? evtl. zu wenig Gemeinsamkeiten, zu unterschiedliche Sichtweisen? Die jeweilige Familie des anderen nicht so gemocht?

Meine Verarbeitung ? (einen Teil davon könntest du in meinen Threads hier lesen). In der Form gibt es sie nicht. Für mich gab es nur die einzige Möglichkeit: zu akzeptieren, dass ich sie trotz Trennung ewig lieben werde und die Trennung endgültig ist. Diese Akzeptanz hat mir geholfen, das "Sich im Kreis drehen" zu beenden. Davor war immer wieder die starke Hoffnung, dass wir neue beginnen können.

Aus meiner Sicht wäre ein Rosenkrieg die harmlosere Variante. Das werden viele anders sehen. Aber in Liebe gehen...

M 48
 
  • #5
Weil eine gelebte Liebe auch Kraft und Anpassung erfordert.
Für ein Wir musst du ein ganzes Bündel an sozialen Kompetenzen erworben haben, um dich allein im Miteinander nicht aufzureiben. Wenn man auch das noch in der Beziehung nachholen muss, was man als Kind, als Jugendlicher hätte lernen sollen oder was falsch eingeprägt wurde, wird es schwer.
Und wie kann man eine Trennung in Liebe verarbeiten? Wenn beiderseitig noch eine Anziehung besteht?
Dann hätte ich die Beziehung nicht aufgegeben, sondern es bis zum Erbrechen versucht- notfalls mit Paartherapie.

Vor kurzem habe ich einen Versuch gesehen an weißen Mäusen mit Trauma- Erfahrung. Noch in der dritten Generation riskierten deren Nachfahren mehr und gaben sich in scheinbar aussichtlosen Situationen schneller auf als andere. Will sagen: Wir wissen gar nicht, was uns alles prägt. Manchmal braucht man einfach Hilfe.
 
  • #6
Sehr oft ist es gar keine Liebe, was du beschreibst. Vielleicht ist es nur Sex oder irgend einer Abhängigkeit oder die Sehnsucht unbedingt etwas erobern/besitzen zu wollen. Ihr seid ja erst ein halbes zusammen gewesen. Da kann man m. E. nicht unbedingt von Liebe sprechen. Vielleicht eher von Verliebtheit.
Aber angenommen, es war wirklich Liebe. Nun, Liebe reicht manchmal nicht, weil andere Parameter nicht stimmen wie zum Beispiel die Vorstellung über eine glückliche Beziehung, das Nähe und Distanz Bedürfnis, die Vorstellung darüber wie und wohin weitergehen soll. Das Gefühl, dass es doch nicht passt, obwohl doch alles bestens ist und man es aber nicht wahrhaben will. Wenn eine Seite sehr viel sehr schnell haben möchte. Letztendlich merkt man, dass im Alltag doch sehr viel nicht passt. Der Wille (Die Liebe) ist ja da aber es passt einfach nicht.
Als ich sehr jung war, hatte ich auch eine Beziehung, die eigentlich großes Potenzial hatte, etwas sehr großes zu werden. Ich wollte es auch unbedingt, ich liebte ihn auch wirklich und hatte keine Hemmungen ihm wirklich sehr oft den berühmtesten Satz mit drei Buchstaben ins Ohr zu flüstern aber egal wie oft und lange ich es auch versucht hatte, es passte im Alltag nicht. Er hatte zum Beispiel die Angewohnheit beim Putzen (er putze gerne und viel) immer diese gelbe Plastikhandschuhe zu tragen. Das mochte ich überhaupt nicht. Oder ich mochte es nicht, dass er von mehreren Frauen belagert wurde. Eine von diesen Frauen hat sogar einen Selbstmordversuch simuliert, um ihn zu bekommen. Die Möbel in seiner Wohnung gefielen mir nicht und er hatte echt tolle Möbel. Ich fühlte mich da nicht wohl. Mit meinem Mann dagegen schlief ich jahrelang auf dem klapprigen 90 cm Einzelbett und trotzdem war ich überglücklich.
 
  • #8
Ich sehe so wie Master- echte Liebe geht nicht weg oder "erlischt". Liebe ist ein Zustand, dass man weder willentlich herbeisehnen kann oder ausschalten. Liebe IST. Alles andere sind Ersatzgefühle wie Alleinsein, Habenwollen, Verstrickungen aus der Kindheit, Gewohnheit, Nichtlosslassenkönnen, Egopush usw. Hormonrausch sowieso.Liebe hat mit Selbstliebe zu tun und wer liebt sich schon bedienungslos und akzeptiert sich selber so, wie er ist.
 
  • #9
Ich finde die Frage etwas seltsam. Warum sollte Liebe reichen? Liebe ist hauptsächlich Abhängigkeit und ein emotionaler Zustand von kurzer Zeit. Partnerschaft ist vor allem Alltag, Problembewältigung, Stress, Gemeinsamkeiten, gleiche Gesinnung, Politik, Lebensstile, die aufeinander treffen. Hast du schon mal eine längere Beziehung geführt? Da ist oftmals nicht mehr viel mit Leidenschaft, Zärtlichkeit, Berührung und Erotik, sondern hauptsächlich, ob man sich gut zusammenfügen kann, wenn man morgens aus dem Haus geht und abends wieder kommt. Leider unromatisch, aber ich finde, das ist ein Problem, deiner Elterngeneration, die vermittelt hat, dass Beziehung das ultimative Ziel im Leben ist und Liebe etwas mit Abhängigkeit zu tun hat.

Du scheinst mir ein sehr komplizierter Mann zu sein. Du willst eine Antwort auf eine schwere Frage, aber gleichzeitig keine Beratung oder Ratschläge zu deiner Situation. Vielleicht ist das dein Problem. Bekomme dein Leben anderswie geregelt und seh die Liebe nicht mehr als zwangsläufiges Ziel an.
 
  • #10
Hmm...ich finde Deine Beschreibung zu wenig konkret.

Was ist vorgefallen?

Ich für meinen Teil habe kein Problem mit konstruktiver Auseinandersetzung, Streit oder Meinungsverschiedenheiten. Wenn sie offen und fair ausgetragen werden und beide an Lösung interessiert sind und sich bemühen.

Ich habe mich jedoch auch trotz großer Anziehung schon getrennt, wenn das Vertrauen kaputt ging. Das sind für mich Sachen wie Luegen, Manipulation, Schweigebehandlung bzw Liebesentzug oder andere Machtspiele.
Mangel an Empathie und Respekt. Da sehe ich kein Land. Weil dann kann ich nicht vertrauen. Mich nicht fallenlassen. Und der Sex wird auch schlecht.

Aber jeder hat andere Standards. Wenn Du konkreten Rat möchtest so schreibe doch grob was genau das Problem war?
 
  • #11
Weil eine Lebenssituation (Beziehung) mit 2 Beteiligten aus mehreren verschiendenen Umständen besteht, nicht nur aus den Gefühlen die man allgemein "Liebe" nennt. Vor allem wenn man alles wo man sich in Gegenwart eines anderen Menschen irgendwie gut fühlt, Lust auf Sex bekommt und den dann wiedersehen will, Liebe nennt. Das passiert zb manchen Frauen schon wenn der Mann ein schönes Gesicht hat. Das pusht dann ihr Selbstwertgefühl wenn so einer ihnen Aufmerksamkeit schenkt .

Wenn man es zb mit einem Haus vergleicht in dem man wohnt gehört zum angenehmen drin wohnen ja doch mehr als nur ob es eine schöne Fassade hat die einem gefällt. Es sollte zb vl auch dicht und sicher sein, wenn es voller Schlangen und Kakerlaken ist wird es sich nicht sehr gut darin wohnen und man wird dann bald mal abhauen. Mir fallen noch 100 Beispiele ein was mich alles vertreiben könnte.

Manche Leute kommen irgendwann dazu es nur noch Liebe zu nennen wenn mit einem Menschen alles an Gefühlen und Umständen da ist das es dann eben doch reicht.

Das kann sein: Attraktivität, sexuelle Anziehung, Intelligenz und Fähigkeiten und Fertigkeiten, Gesundheit, materielle und praktische Umstände, psychische und körperliche Gesundheit, Einstellung zu den grundsätzlichen Rahmenbediungen einer Beziehung, Einstellung wie eine gemeinsame Zukunft ausehen darf und soll und wieviel man dafür Investieren muss usw.
 
  • #12
Wie bereits @Moona schreibt liest sich dies wie die Andeutung einer Dramabeziehung in der eine Persönlichkeitsstörung eine Rolle spielen könnte.

Alles sehr intensiv, sowohl das Vereintsein wie auch der Streit. Fast suchtartige Entzugserscheinungen nach einer Trennung. Ein Partner der eine Persönlichkeitsstörung hat spiegelt zum Teil perfekt. Es entsteht ggf. der Eindruck einer Seelenverwandtschaft. Was er in der Regel aber nicht kann und tut, ist tatsächlich den anderen lieben.

Sollte dies alles in deiner Situation eine Rolle spielen, such dir psychotherapeutische Hilfe und setze auf Nullkontakt.
 
  • #13
Liebe, die nicht reicht, ist keine wahre und keine echte Liebe für mich, meist ist die Liebe ausschließlich nur einseitig, deshalb geht das nicht gut, kann auch nicht.
[...]

Wenn beiderseitig eine Anziehung da ist und wenn beiderseitig im Gleichgewicht die Liebe gelebt wird, gibt es keine Trennung.
Das stimmt meiner Meinung nach nicht. Liebe an sich ist ja erstmal ein tiefes Gefühl für den anderen und hat nichts damit zu tun, ob man eine Beziehung hinbekommt. Es gibt Menschen, die lieben ihr ganzes Leben jemanden, der diese Liebe nicht erwidert - das ist aber trotzdem echte Liebe.
Es gibt Dinge, die bringen auch liebende Partner auseinander. Einer möchte unbedingt ein Kind, der andere schließt das völlig aus. Da ist kein Kompromiss möglich, egal wie sehr sich beide lieben. Ich kenne Beziehungen, die daher auseinandergegangen sind und beide haben sehr darunter gelitten. Auch bei weniger plakativen Unterschieden kann es zur Trennung kommen, wenn Liebe da ist, aber der eine Choleriker o.ä. Passen die Charaktere auf Dauer nicht zusammen, hilft auch das Gefühl nichts, denn dann sind trotzdem beide oder einer unglücklich.
Ich war mit meinem ersten Freund über fünf Jahre zusammen. Wir haben uns sehr geliebt, aber es hat hinten und vorn nicht gepasst. Er kam aus einer furchtbaren Familie mit Drogenproblemen und die Folgen waren einfach nicht zu bewältigen. Er sagt noch immer, er hat mich wirklich geliebt (zu anderen Leuten); ein Stück in mir wird ihn auch für immer lieben, egal wie furchtbar die Beziehung aufgrund seiner krassen Vorstellungen war. Ich wünsche ihm, dass es ihm gutgeht, er wünscht es mir.

Wie wir die Trennung verarbeitet haben? Keinen Kontakt mehr für über ein Jahr, und auch jetzt ist der sehr sporadisch, obwohl nach 7 Jahren auch genügend Abstand da ist. Es war sehr hart, der schlimmste Liebeskummer meines Lebens (es war aber auch meine erste Beziehung). Ich habe wochenlang bei Freunden geschlafen, alle mit dem Thema vollgeblubbert, geheult, mich abwechselnd im Kummer aufgelöst und Ablenkung gesucht. Mir immer wieder vor Augen gehalten, dass sich bei einem erneuten Versuch auch nichts verbessern würde; es passt einfach nicht. Und jetzt bin ich in einer sehr glücklichen Beziehung mit ebenso großer Liebe, nur ohne Drama, und so froh, dass ich nicht mehr in dieser damaligen Beziehung stecke!

Also ja, Liebe reicht manchmal nicht.

Es klingt in deinem Fall danach, als hättest du wirkliche Probleme. Kann das sein? Bei psychischen Problemen funktionieren auch Beziehungen nur selten. Da ist es immer besser, man geht dem erst einmal bei sich selbst auf den Grund und versucht diese zu lösen...


w, 35
 
  • #14
Das stimmt meiner Meinung nach nicht. Liebe an sich ist ja erstmal ein tiefes Gefühl für den anderen und hat nichts damit zu tun, ob man eine Beziehung hinbekommt. Es gibt Menschen, die lieben ihr ganzes Leben jemanden, der diese Liebe nicht erwidert - das ist aber trotzdem echte Liebe.
Es geht nicht um einseitige Liebe das geht um ein seitige leben die gleichwohl
Das stimmt meiner Meinung nach nicht. Liebe an sich ist ja erstmal ein tiefes Gefühl für den anderen und hat nichts damit zu tun, ob man eine Beziehung hinbekommt. Es gibt Menschen, die lieben ihr ganzes Leben jemanden, der diese Liebe nicht erwidert - das ist aber trotzdem echte Liebe.
Du solltest meinen Beitrag noch einmal gründlich lesen, denn ich schrieb:
Liebe, die nicht reicht, ist keine wahre und keine echte Liebe für mich, meist ist die Liebe ausschließlich nur einseitig, deshalb geht das nicht gut, kann auch nicht.
Jeder hat dazu seine eigene Meinung, da dies ein individuelles Gefühl ist.
Wenn einer alleine liebt hilft und nützt es nichts! Und wer sich trennt und geht hat für meine Begriffe nie richtig geliebt! Die meisten leben die Beziehung, sehr schnell und sehr oberflächlich auch und gerade was die Liebe betrifft. Sie gehen schnell zusammen, sie gehen aber auch wieder schnell auseinander, und das meiste wird für die meisten über Körper und Sex reguliert, hat mit wahrer Liebe relativ wenig zu tun.
Liebe ist ein intensives Gefühl der Verbundenheit, lässt sich jedoch nur schwer definieren. Wahre Liebe ist eine sehr persönliche und individuelle Empfindung.
 
  • #15
Hi Splinter,
konkretisiere doch mal, für was die Liebe nicht gereicht hat.

Es gibt verschiedene Arten von Liebe.
Du liebst vielleicht Deine Eltern, Geschwister, Freunde, den Fussballverein und Pizza Hawai. Obwohl Du den Verein oder Pizza Hawai echt liebst, hast Du mit denen keinen Sex. Obwohl Du Deinen besten Kumpel liebst wie einen Bruder, wollt ihr nicht ein lebenlang zusammen wohnen usw.

Also Liebe allein bedeutet nicht, dass eine Beziehung mit Sex, zusammen wohnen, Kinder usw. funktioniert.

Damit das funktioniert muss man in wichtigen Bereichen zusammen passen.
Jetzt schreibst Du, dass ihr bereits in den ersten 6 Monaten viel gestritten habt. Das zeigt doch, dass ihr als Paar nicht zusammen gepasst habt.

Dann lasst die Paarbeziehung doch sein! Wenn du sie liebst, wünscht Du ihr, dass sie glücklich wird. Mit dir war das nicht.
 
  • #16
Es geht nicht um einseitige Liebe das geht um ein seitige leben die gleichwohl

Du solltest meinen Beitrag noch einmal gründlich lesen, denn ich schrieb:
Liebe, die nicht reicht, ist keine wahre und keine echte Liebe für mich, meist ist die Liebe ausschließlich nur einseitig, deshalb geht das nicht gut, kann auch nicht.
Jeder hat dazu seine eigene Meinung, da dies ein individuelles Gefühl ist.
Wenn einer alleine liebt hilft und nützt es nichts! Und wer sich trennt und geht hat für meine Begriffe nie richtig geliebt! Die meisten leben die Beziehung, sehr schnell und sehr oberflächlich auch und gerade was die Liebe betrifft. Sie gehen schnell zusammen, sie gehen aber auch wieder schnell auseinander, und das meiste wird für die meisten über Körper und Sex reguliert, hat mit wahrer Liebe relativ wenig zu tun.
Liebe ist ein intensives Gefühl der Verbundenheit, lässt sich jedoch nur schwer definieren. Wahre Liebe ist eine sehr persönliche und individuelle Empfindung.
Es gibt auch wahre tiefe Liebe, ohne dass eine Beziehung klappt. Man kann eine tiefe Verbundenheit fühlen, ohne in allem Übereinzustimmen. Und es ist vermessen von dir, nur weil du es anders definierst oder nicht erlebt hast, es anderen abzusprechen.
 
  • #17
Na ja, schau mal, die meisten Männer kommen auf die Welt, im Glauben, ihnen wird kostenlos alles geschenkt, ohne was dafür tun zu müssen. Es gibt kein Recht auf Liebe oder Gegenliebe. Nur wird das keinem beigebracht. Auch hübsche Frauen müssen sich ständig beweisen, dass sie gut genug sind und leiden daher viel im Leben. Liebe reicht nicht. Das wäre sehr primitiv.

Ich war auch schon in Männer verliebt, aber deren Lebensstil wäre für mich zu kompliziert geworden. Auch gerade in heutiger Zeit gibt es viele Probleme mit politischer Gesinnung oder Ernährungsstil. Das ist ultimativ wichtig für ein längeres Zusammenleben. Ich will mich nicht ständig nur streiten oder Drama haben wie bei Kleinkindern. Vieles lehne ich daher für mich ab, was da draußen rumläuft an Mann. Ich bin kein kleines Kind, dass ich um jeden Preis jemanden lieben muss, als ginge es um mein Überleben.

Für Männer wie dich: Werdet endlich erwachsen und weniger empfindlich! Auf zur nächsten Frau!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #18
Perfekt können in einer so frischen Beziehung die Rahmenbedingungen sein, die Interessen und die Trigger und vielleicht noch ein paar Hormönchen. Eine intime Partnerschaft fällt aber nicht vom Himmel. Ein gutes Buch, das ich dazu vor kurzem gelesen habe: Tobias Ruland: Die Psychologie der Intimität...eine gute Anleitung, die helfen könnte, wenn man wirklich an sich arbeiten will.

Und: Geliebt wirst du dort, wo du dich schwach zeigen kannst - ohne Stärke hervorzurufen.
 
  • #19
...das ist keine Liebe,das ist/wäre maximal Verliebtsein
. Aber bei Streit geht es nach unten..Zweifel, Unsicherheit, Selbstzerstörung
...das ist nicht mal Verliebtsein
Ich glaube dass ich nicht geben kann was sie braucht. Letzte Woche ziehe ich den Strich. Lasse sie gehen.
...wer wirklicht verliebt ist/liebt,der denkt und handelt niemals so
Und wie kann man eine Trennung in Liebe verarbeiten?
...es gibt keine Trennung in Liebe,kein wirklich Liebender-gibt jemanden "aus Liebe" frei
 
  • #20
...das ist keine Liebe,das ist/wäre maximal Verliebtsein

...das ist nicht mal Verliebtsein

...wer wirklicht verliebt ist/liebt,der denkt und handelt niemals so

...es gibt keine Trennung in Liebe,kein wirklich Liebender-gibt jemanden "aus Liebe" frei
Das stimmt einfach nicht. Wenn beide ganz unterschiedliche Dinge wollen (Beispiel Kinder), kann es auch sein, dass man sich trennt, obwohl man sich wirklich liebt. Gerade Liebe soll ja eigentlich auch selbstlos sein; dass man möchte, dass der andere glücklich ist. Das halte ich zwar im Alltag für ziemlich realitätsfern, es gibt aber durchaus Situationen, in denen Menschen den anderen "freigeben", weil sie wissen, der braucht zum glücklich sein etwas ganz anderes.
 
  • #21
Aber warum reicht Liebe manchmal nicht? Und wie kann man eine Trennung in Liebe verarbeiten? Wenn beiderseitig noch eine Anziehung besteht?
Ich bin da mittlerweile pragmatisch. Verliebtheit ist dazu da, die Hormone zu stimulieren und rosarote Wolken zu erzeugen. Verschwinden die langsam oder sind sie einseitig, zeigt es sich im Alltag der Beziehung, ob beide so weit übereinstimmen, dass es funktioniert.

Liebe ändert sich dann und beruht mehr auf Vertrautheit, Verlässlichkeit, gemeinsamen Werten und Erlebnissen, einem harmonischen Miteinander im Alltag, gegenseitigem Bemühen, gegenseitiger Wertschätzung, funktionierender Problemlösung und Kommunikation. Das ist dann aus meiner Sicht das, was Jahrzehnte hält.
Das ganze Geplapper von "selbstlos", "bedingungslos" "wahr", "echt" und "ewigen Ge
fühlen" ist romantisierter Blödsinn. Natürlich sind Gefühle auch auf Dauer wichtig, aber sie alleine machen eher krank, wenn man sich dadurch an einen Partner bindet, der einem das Leben schwer macht.
Für Männer wie dich: Werdet endlich erwachsen und weniger empfindlich! Auf zur nächsten Frau!
kann ich nur (auch umgekehrt) bestätigen. Wenn kleinste Anlässe Grund für Zweifel, Streit, gegenseitige Vorwürfe und Misstrauen sind, wie hier immer wieder mal zu lesen, dann ist der Schritt von der Verliebtheit zur Liebe nicht gelungen und die Basis für eine dauerhafte Beziehung fehlt.
 
  • #22
Kurz gesagt: ja, es ist ein naiver Glaube!
Ich habe meine erste "große Liebe" bewusst verlassen, weil sie ein großes Alkoholproblem hatte und dies zwar kein Problem für sie, aber für mich war es so.! Als Partner gegen eine Sucht anzukämpfen, ist aussichtslos, derjenige muss das selber sehen und wollen. Sonst geht es ab in die Co-Abhängigkeit ...
Also habe ich den Kampf um die große Liebe aufgegeben - das ist mir lange nachgehangen.
Liebe und große Liebe reicht einfach nicht.