• #1

Warum plant der Mann ohne mich?

Hallo ich bin seit sechs Monaten in einer Beziehung mit einem Mann (40) der eine 15 jährige Tochter hat. Ich 38, habe einen neunjährigen Sohn bin getrennt und fast geschieden. Bisher war alles sehr schön zwischen uns er ist bedacht sehr eigenständig und hat seine erste Frau verloren was ein großer Schnitt in seinem Leben war - er will nicht alleine bleiben und durch Corona sind wir sehr nah gerückt - wir wohnen eigentlich 12 km auseinander aber sind seit März mit bei ihm und der Tochter (ohne Möbel) nach und nach haben wir die Zimmer getauscht und die Tochter hat das größere bekommen und ihr altes geräumt damit mein Sohn ein eigenes Zimmer bekommt. Zuerst war es nur für Corona nun gehen beide Kinder wieder in die Schule und ich bin weiterhin im homeoffice. Wir unternehmen viel Genießen Zeit miteinander aber machen auch Dinge alleine getrennt voneinander.. er will nicht dass wir wieder gehen... über mit allem zusammen legen werden wir frühestens in einem Jahr reden so der Plan. Er ist Geschäftsmann und im Gegensatz zu mir nicht so emotional und eher rational - vorgestern haben wir über unseren Zukunftsplan geredet. Er möchte gern irgendwann in seine Heimatstadt die eineinhalb std entfernt ist zurück er geht gern jagen und möchte das dann häufiger machen. Er sagte er hat ein Haus im Auge wenn der Eigentümer irgendwann verkauft wäre das sehr schön und kaum ausschlagbar. Im weiteren Gespräch fragte er mich ob vorstellbar wäre Wenn er weniger arbeiten kann wenn er an zwei Tagen von Mittwoch bis Freitag dort leben würde (sein Plan ist in 5 Jahren aufzuhören zu arbeiten) wenn wir ein gemeinsames Kind hätten wäre die Situation anders ...(er hat aber nicht zwingend den Wunsch ein Kind mit mir zu bekommen wenn es passiert ist es aber ok) Das hat mich sehr geschockt. Ich komme in der Planung gar nicht vor... das Haus hat sich mal mit der toten Frau angesehen und es wirkt alles so durchgeplant dass ich gar keinen Raum für mich sehe. Er sagt zwar dass er mich liebt und sich Eine Zukunft mit mir vorstellt dass er hofft dass unsere Liebe wächst. Er kann zu dem frühen Zeitpunkt unserer Beziehung nicht wissen was passieren wird die Zeit wird das zeigen so seine Meinung für mich ist es so wenn ich jemanden liebe möchte ich Zukunft mit ihm planen...er verfolgt sehr zielstrebig seine Ziele. Ich habe Angst ihn zu verlieren. Ich habe ihm versucht zu erklären wie das sich anfühlt und ihn gefragt wie das wäre wenn ich in meiner Geburtsstadt ein Haus für mich kaufe und er sagte das käme für ihn als Perspektive zum Leben nicht vor. Wie soll ich mich nur verhalten einerseits ist er verlässlich liest meinem Sohn jeden Abend vor bemüht sich plant Sommerurlaube mit mir ich kenne seine Eltern und seinen Bruder , aber dieser harte Plan lässt mich verzweifeln. Was bin ich da...ich will nicht gleich einen Heiratsantrag aber er triggert meine verlassensangst und ich frag mich ob das Sinn macht so
 
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  • #2
Er hat eine andere Vorstellung von Beziehung wie Du. Für ihn ist das ein Komplement, das seinen ansonsten feststehenden Lebensplan ergänzt. Für Dich ist das das Zentrum des Lebens. Ihr habt unterschiedliche Vorstellungen davon.
 
  • #3
Liebe FS, es ist extrem anstrengend, deinen Text ohne Kommas zu lesen, bitte sorg nächsten Mal für klarere Abgrenzung.
Zu deinem eigentlichen Thema. Wir haben hier einen Foristen Tom26, der ähnlich wie dein Freund tickt. Er ist mittlerweile seit drei Jahren in einer Beziehung und treu, obwohl er jahrelang nur Sex mit Frauen wollte und offene Beziehung praktiziert hat. Deine Beziehung ist sehr frisch und 6 Monate sind ehe Kennenlernenphase. Es gibt überhaupt keine Garantie, dass Beziehungen halten, deswegen wirst du in jeder Beziehung aushalten müssen, dass es keine Sicherheit gibt.
Was deinen Freund angeht - Männer lieben Freiheit und sie sind sehr bequem. Im ersten Fall bedeutet nicht, dass sie fremdgehen, sondern dass sie selber entscheiden wollen, was sie tun. Im zweiten Fall gehen Männer dorthin, wo sie sich gut fühlen und solange das so ist, bleiben sie auch dort, es muss was gravierendes passieren, damit sie das System ändern. Dritter Punkt - schau nicht, was ein Mann sagt, sondern was er tut. Fühlst du dich als seine Partnerin? Steht er zu dir? Mag er deinen Sohn? Verbringt er Zeit mit dir? Wir wissen nicht, was in fünf Jahren sein kann, aber wenn du jetzt anfängst Druck auszuüben, dann machst du mehr kaputt und gibst keine Chance, deinem Freund sich an dich und den Gedanken, wieder eine Frau in seinem Leben zu haben, zu gewöhnen . Seine Tochter hat das Zimmer für deinen Sohn geräumt. Als Teenager!! Das sagt doch schon einiges! Dein Freund ist Geschäftsmann, ausserdem ist er Witwer, er ist andererseits gewohnt, Entscheidungen selbstständig zu treffen, andererseits hat Angst, wieder eine Frau zu verlieren. Ausserdem ist er nicht dafür zuständig, dir deine Verlustängste zu nehmen, er ist kein Therapeut. Du sollst innerlich ein bisschen selbstständiger werden, sonst läufst du Gefahr, ihn zu vertreiben, nicht weil er dich nicht liebt, sondern weil du ihn mit der Verantwortung, als einziger für dein Lebensglück zu sorgen, überforderst.
 
  • #4
Er sendet dir unterschiedliche Signale. Das irritiert dich- verständlich. Ich finde nicht, dass es jetzt sooo schlecht klingt (du kennst seine Familie, er plant Sommerurlaube, er ist gut zu deinem Sohn). Der Mann stellt in der Regel die Frau seinen Eltern erst vor, wenn er sich sicher ist.
Ich würde das Ganze vielleicht noch etwas beobachten.
Grundsätzlich klingt es so, dass er ein Mann ist, der gerne bestimmt, wo es lang geht und sich da nicht reinreden lässt. Das ist auch sein gutes Recht. Dazu würde auch sein Beruf passen. Die Frage ist, was für eine Frau du bist. Kannst und möchtest du dich gerne unterordnen? Wenn es so ist, kann die Beziehung funktionieren. rechne nicht damit, dass du ihn ansonsten mit 40 noch großartig ändern/umstimmen kannst. Das machen Menschen sowieso nur, weil sie selbst es wollen. Als Geschäftsmann ist er dazu aber wohl zu sehr Alpha
 
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  • #5
plant Sommerurlaube mit mir ich kenne seine Eltern und seinen Bruder , aber dieser harte Plan lässt mich verzweifeln.
Jetzt mal ganz provokativ gefragt: was wird denn aus den geplanten Sommerurlauben? Finden die statt? Und falls ja, finden sie so statt, wie er sie möchte und geplant hat, oder machst Du jegliche Planung zur Makulatur, weil Dir vor Ort dann doch dieses und jenes nicht paßt und er sich von seinen Plänen Zug um Zug wieder verabschieden muß? Du schreibst, der Mann geht gern jagen. Das ist mit Draußensein verbunden und mit Tageszeiten, die nicht frauenkompatibel sind: man liegt sich dann ständig in der Wolle, weil man entweder nicht zur geplanten Zeit loskommt, oder der Mann schließlich entnervt allein loszieht und ein vorwurfsvolles „wie denn, du läßt mich jetzt hier allein?” hinterhergerufen bekommt.

Ich kann schon verstehen, daß ein Mann sich nicht 7 Tage die Woche 24 Stunden lang weiblichem Klammern und Geziere ausliefern will.
 
  • #6
Ihr wohnt jetzt schon bei ihm. Ich finde das eigentlich viel zu früh. Ihr seit gerade mal 6 Monate zusammen.

Ich denke auch, dass die Beziehung früher oder später scheitern wird. Eine Beziehung in der nicht gemeinsam geplant wird kann nicht funktionieren. Da wird es immer einen geben der zurück stecken oder sich auf Kompromisse einlassen muss. Ich wollte niemals in so einer Beziehung sein.
 
  • #7
Du wirst es bereuen, wenn du für dich nicht rechtzeitig die Weichen stellst, er übergeht dich, du bleibst auf der Strecke, das ist erst der anfang, es wird noch extremer für dich werden, wenn du nichts unternimnst!! Wäre ich an deiner Stelle, so würde ich mich offen und direkt mit ihm darüber unterhalten, nimnt er nichts an, so würde ich gehen und beenden, ganz einfach, ja er übergeht dich, das geht so niemals gut! Du hast in seinem Leben keine wirkliche Bedeutung! Wenn du nicht gehen möchtest, dann leide bei ihm!
 
  • #8
Im weiteren Gespräch fragte er mich ob vorstellbar wäre
Er hat Dich doch aber gefragt, wie Du das findest. Also über Deinen Kopf hinweg hat er keine Entscheidung getroffen. Jetzt musst Du Dir überlegen, was Du antwortest. Bzw. erstmal, wie Du das fändest, dorthin zu ziehen.

Wenn er weniger arbeiten kann wenn er an zwei Tagen von Mittwoch bis Freitag dort leben würde (sein Plan ist in 5 Jahren aufzuhören zu arbeiten) wenn wir ein gemeinsames Kind hätten wäre die Situation anders
Ich verstehe diesen Abschnitt nicht, weil Du keine Zeichensetzung machst. Also DU sollst dort leben dauerhaft, er will dort leben an zwei Tagen?! Und den Rest der Woche bist Du alleine und am WE geht er jagen, oder wie?
Und was wäre anders, wenn ihr ein gemeinsames Kind hättet?

Inwiefern kommst Du nicht vor? Du sollst doch da mit wohnen oder nicht? Ach, oder Du wohnst noch da, wo ihr jetzt seid, er will an zwei Tagen da alleine sein und jagen? Es sei denn, ihr habt ein gemeinsames Kind, dann würde er das Haus nicht als sein Hobbyhaus kaufen?

Ansonsten würde ich sagen:

- 6 Monate sind auch für Dich viel zu wenig, um schon zu sagen, dass der Mann für Dich so richtig passt.

- Das Haus ist nicht mal käuflich. Wer weiß, ob es das jemals sein wird.

- Mach erstmal einen Urlaub mit ihm, guck, wie es sich entwickelt. Also ob Du das Gefühl hast, dass er Dir eine vakante Stelle zugedacht hat - die seiner toten Frau -, statt DICH zu sehen als Partnerin. Also mehr in der Art "nicht allein sein, Hauptsache, da ist ne Frau" und dann aber das Midlifecrisis-Problem "mehr Freiraum für mich" auch noch leben.

Es ist doch noch überhaupt nicht klar, wie ihr zusammen passt, wenn die Verliebtheit vorbei ist. Und er will ja, dass Du bleibst. Also es kommt nichts rüber mit "dann geh doch, wenn es dir nicht passt". Insofern kannst Du doch selbst auch Zukunftspläne entwickeln und ihm vorlegen, und ihn fragen, was er davon hält. Machstes eben auch allein und fragst mal nach, so wie er. Und er hat ja gefragt, wie Du das fändest.
 
  • #9
Ihr seid erst 6! Monate zusammen, und du willst schon das volle Programm mit Zusammenziehen, Urlauben, Zukunft planen etc.

Entschuldige, aber du selbst bist noch verheiratet! Zwar getrennt aber noch verheiratet.
Wie wäre es wenn du erstmal deine Ehe sauber beendest, bevor du schon nach 6 Monaten die nächste Beziehung dingfest machen möchtest?!

Ich würde mit einem noch verheirateten Mann nach 6 Monaten Honeymoon-Phase auch noch keine Zukunft planen.

Und ich muss @realwoman Recht geben. Ein Text ohne Punkt und Komma deutet auf mangelnde Schulbildung hin und ist schwierig zu lesen.
 
  • #10
Ich verstehe ihn sehr gut, er hat einen Traum an dem er festhält. In 5 Jahren möchte er in seine Heimat, das Haus, welches er im Auge hat, wäre ideal und entspricht völlig seinen Wünschen und er würde Zeit haben seinem geliebten Hobby nachzugehen. Bei gemeinsamen Kindern würdest Du deine Zeit reduzieren und dich als Mutter um euren Nachwuchs kümmern. Sein Wunsch zum RollenModell.
Ich verstehe nicht deine Verlustängste, noch die Diskussion über ungelegte Eier. nach gerade 6 Monaten. Warum soll er sich von seinen Träumen verabschieden, vielleicht verschiebt er diese insgeheim noch weitere 5 Jahre nach hinten, dann wäre euer Thema erst in 10 Jahren oder nie. Lass ihm doch erstmal seine Träume und erst wenn es Konkret wird, Du ein Kind mit ihm planst, wie sähe die Ausgestaltung eures Tagesplanes aus, wer betreut und wie, bzw. wenn das Angebot zum Hauskauf steht, dann wie ist die Finanzierung und der weitere gemeinsame Weg. Im Moment sieht es aus, dass das TraumHaus schon länger eben nicht zum Verkauf steht, wer sagt denn, ob dies überhaupt jemals passiert? Im Moment ist nicht sofort Entscheidungsfrist und aktives Handeln gefordert, sondern Träume, Wünsche, Gedanken und Lebenspläne stehen im Raum. Diese sind vorhanden, aber ob sie wirklich umgesetzt werden, sich ändern oder aufgegeben, das ist heute für euch kein Thema. Genieße doch erstmal 2-3 Jahre mit ihm, lerne ihn kennen. Seine Tochter ist dann 17-18 Jahre Und hat auch ihre Wünsche, Gedanken und Ideen, ihren Lebensplan. Dein Sohn und Du ebenfalls, und wenn ihr eine Familie schon seid und er wirklich noch seinen Traum umsetzen will, dass muss er alle eure Gedanken und Wünsche berücksichtigen und mit euch Lösungen schaffen.
 
  • #11
.. er will nicht dass wir wieder gehen... über mit allem zusammen legen werden wir frühestens in einem Jahr reden so der Plan.

Im weiteren Gespräch fragte er mich ob vorstellbar wäre Wenn er weniger arbeiten kann wenn er an zwei Tagen von Mittwoch bis Freitag dort leben würde (sein Plan ist in 5 Jahren aufzuhören zu arbeiten) wenn wir ein gemeinsames Kind hätten wäre die Situation anders ..
Er hat seine klaren Standards, die er sicher nicht mehr ablegen wird.
40, beruflich erfolgreich, in 5 Jahren Ruhestand (was macht er dann: jagen, fischen, Steine sammeln, am Pool traden?).
Er hat mit seiner Verstorbenen alles geplant und sucht eine Ersatzfrau. Das bist Du. Eingepackt hat er Dich schon, jetzt fährt er zur Kasse mit Dir.

Willst Du es dann bist Du im gemachten Nest mit allen Vor-und Nachteilen und es wird sich immer etwas leer anfühlen für Dich, zumahl Du ihn selbst als weniger emotional beschreibst.

Wir fühlst Du Dich in seiner Nähe? Auf Augenhöhe? Geliebt oder nur der Ersatz seiner verstorbenen Frau?
 
  • #12
Vielleicht ersetzt er nur seine verlorene Frau durch dich. Diesen Lebensplan hat er mit ihr gemacht oder? (Bereits dieses Haus besichtigt?) Doch du bist nicht sie, du bist ganz anders und vielleicht kommt er einfach nicht damit zurecht, dass sein Leben ein anderes sein wird/könnte als er es mit der anderen Frau geplant hatte.
Mach nicht einfach das was er möchte, ich finde man sollte auf die Bedürfnisse und Wünsche des anderen zu gleichen Teilen eingehen.
Mit meinem Mann an meiner Seite möchte ich nicht nur seinen Zielen/Wünschen/Lebensplan folgen, ich verlange von ihm was gemeinsames zu gestalten, was beide glücklich macht. Keiner sollte zu kurz kommen und klar hat jeder irgendwo seine individuelle Ziele/Wünsche (Job, Hobby etc.) das kann jeder für sich machen/erreichen mit dem Rückhalt des anderen aber Entscheidungen die beiden zu gleichen Teilen betreffen sollten gemeinsam getroffen werden (Wohnort, Hauskauf ja/nein?, Kinderwunsch).

Wenn er dich nicht versteht und nicht auf dich eingeht wirst du niemals glücklich werden, er wird sein Ding weiter durchziehen und du bist nur die Begleitung.

W 26
 
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  • #13
@elefantslove
Dein neuer Freund kommt mir patriarchisch rüber. Wenn du das magst, okay. Die Frau hat nix zu wünschen und zu sagen. Mich überrascht es, dass du bei einem wildfremden Mann so einfach von heute auf morgen einziehst. Und dein Kind mitschleppst. Arbeitest du oder kommst du direkt aus einer Ehe und springst ins gemachte Nest?! Er hat dir eine klare Ansage gemacht, nachdem er dich jetzt sicher hat. Er will mit Mitte 40 in Rente gehen. Er will seinem Hobby, dem Jagen, frönen und dafür die Arbeitszeit halbieren. Er will dazu ein Haus auf dem Land kaufen und dort alleine einen Teil der Woche leben. Da ich eine super selbständige Frau bin und gerne LAT lebe und jedem Menschen Freiraum lasse, würden mich solche Pläne nicht abschrecken. Du scheinst mir eher der Typ unselbständige Ehefrau zu sein, wo der Mann im Alltag viele Pflichten übernimmt. Kannst du gut allein sein? Für mich sieht es so aus, wie wenn du der Planerfüllungsgehilfe bist. Nicht schön! Er rechnet mit deinem Einkommen und vielleicht mit deinem Vermögen aus der Scheidung. Ist das möglich? Er hat große Pläne. Er will nur noch in Teilzeit arbeiten und früh in Rente gehen. Ist das auch ein Leben für dich? Ich denke, ohne Zweiteinkommen einer berufstätigen Partnerin wäre das finanziell nicht machbar. Er plant eine Rückzugsoase nur für sich. Es gibt Menschen, die lieber für sich allein leben. Partnerschaft bitte nur an 2 oder 3 Tagen die Woche. Du musst für dich entscheiden, ob du das alles mitmachen willst. Für mich klingt er recht egoistisch. Ich habe einen Onkel, der mehrmals im Jahr Tage und Wochen alleine zum Jagen verreist. Für meine Tante ist das kein Problem. Ich würde mich nur fragen, ob er sich das finanziell leisten kann oder ob alles nur Traumtänzerei ist. Denn irgendwie muss er ja auch seine Rente finanzieren, das Studium der Tochter, die Familien Sommerurlaube. Mir scheint es, wie wenn er in dir eine preisgünstige Haushaltshilfe und Erzieherin gefunden hat, die ihm den Rücken frei hält. Mir wäre es lieber, wenn er ein Ferienhaus für die Familie kaufen würde.
 
  • #14
Er plant doch nicht „hart“, sondern fragt dich. Daran sehe ich nichts Verwerfliches. Ihr seid erst kurz zusammen und er will ausloten, wie viel Zukunft mit dir möglich ist. Wenn du dir z.B. überhaupt nicht vorstellen kannst, an diesen Ort zu ziehen, es aber sein Traum ist, denkt er darüber nach, wie viel er noch in die Entwicklung der Beziehung investieren will. Hätte er gesagt „Ich ziehe nächstes Jahr dorthin“, das wäre hart. Aber nicht die Frage, ob du es dir grundsätzlich vorstellen kannst.
Abgesehen davon gibt es ja auch gute Beziehungen, wo die Partner nicht zusammen wohnen, oft sind diese sogar besser. Aber vermutlich wünscht man sich als Mutter ein familienartiges Konstrukt.
 
  • #15
Dein Partner, liebe FS, hat Träume - und gerade wenn jemand sehr rational und überlegt in seinem Leben ist, tun Träume gut Das sind keine konkreten »Planungen« (das Haus steht gar nicht zum Kauf; evtl. geht er in einigen Jahren in den vorzeitigen Ruhestand - vielleicht aber auch nicht, in diesen Zeiten ändert sich ja viel; ein weiteres, gemeinsames Kind ist nicht ernsthaft angedacht, wäre aber willkommen ... usw.).

Von all dem kann man(n) träumen, es sich wünschen - aber er unternimmt ja noch nichts Konkretes. Zudem redet er mit dir über seine Wünsche, bindet dich also durchaus mit ein. Er sagt dir, dass er dich liebt, kümmert sich rührend (auch) um deinen Sohn ... was willst du mehr? Natürlich kann er jetzt (noch) keinen »Vertrag« über eure gemeinsame Zukunft abschließen, dafür kennt ihr euch noch nicht lange genug, das weiß er. Aber er spricht mit dir über diese Zukunft, er sagt dir, wohin ihn seine Vorstellung mit dir und euren Kindern führt. Alles ausgesprochen positiv.

Warum überlegst du dir nicht auch, wie deine Wünsche aussehen? Öffnest deine Träume, machst Vorschläge .... und ihr überlegt in einigen Monaten gemeinsam, wohin die Reise gehen könnte? Das würde dir am Ende garantiert mehr Spaß machen, als dieses doch ziemlich anstrengende Suchen nach möglichen Stolpersteinen in eurer noch jungen Beziehung!
 
  • #16
Ich hatte Ende 2016/Anfang 2017 eine "Beziehungsanbahnung", auch insgesamt so 6 Monate. Wir hatten natürlich noch nicht zusammen gelebt und uns nur getroffen, wenn meine Tochter (damals 12) bei ihrem Vater war. Und zwar bei mir.

In dieser Zeit hat er versucht, mir in meine Entscheidungen "reinzuquatschen" und Dinge in meinem Haushalt zu verändern. Das ging so weit: z.B. die Entscheidung, die ich zusammen mit meiner Tochter getroffen hatte, nämlich einen Hund aus dem Tierschutz zu uns zu nehmen, extrem abgelehnt hat und mich gefragt hat, wie ich diese Entscheidung ohne ihn treffen konnte!

Oder das: er wollte schon sehr früh, dass ich ihm meine Tochter vorstelle und wir alle dann somit mehr Zeit miteinander verbringen können. Geht ja gar nicht, ich stelle meine Tochter doch nicht jemandem vor, den ich erst ein paar Monate kenne!

Ich hab ihm den Vogel gezeigt und ihm gesagt, zuhause bei ihm darf er gern alle Entscheidungen treffen. Dann war's auch vorbei, ich habe es beendet (auch aus anderen Gründen, wie man hier im Forum lesen kann (2017).

Ich denke, Dein neuer Freund ist es wie ich und viele Menschen, die voll im Berufsleben stehen und täglich Entscheidungen treffen, gewohnt, seinen eigenen Weg zu gehen. Und ich finde die Zeit Eurer Bekanntschaft viel zu kurz, um sich darüber einen Kopf zu machen. Auch was Du mit Deinem Sohn machst, ziehst nach wenigen Monaten einfach bei einem für ihn Fremden ein - nicht nachvollziehbar für mich
W54
 
  • #17
Er hat seine klaren Standards, die er sicher nicht mehr ablegen wird.
40, beruflich erfolgreich, in 5 Jahren Ruhestand (was macht er dann: jagen, fischen, Steine sammeln, am Pool traden?).
Er hat mit seiner Verstorbenen alles geplant und sucht eine Ersatzfrau. Das bist Du. Eingepackt hat er Dich schon, jetzt fährt er zur Kasse mit Dir.
Klingt für mich wie genau auf den Punkt gebracht, wobei ich glaube, dass er mehr Freiheiten mit eingebaut hat in seinen neuen Lebensplan. Wenn er Geschäftsmann ist, wird er ein Macher sein, also auch im Privatleben alles so durchgeplant, wie es für ihn funktioniert. Heißt nicht, dass er noch flexibler werden könnte, wenn ihm sein Verhalten bewusst wird, aber wenn die FS schon Verlustängste hat, gerät sie ja in die untere Position.
 
  • #18
Er hat eine andere Vorstellung von Beziehung wie Du. Für ihn ist das ein Komplement, das seinen ansonsten feststehenden Lebensplan ergänzt. Für Dich ist das das Zentrum des Lebens. Ihr habt unterschiedliche Vorstellungen davon.
Falsch. Dann würde er sie mit einbeziehen. Tut er aber nirgendwo. Sie hat sich anzupassen oder schaut in die Röhre. Das ist keine Ergänzung, das ist Ignoranz.

Liebe FS, der Mann plant ohne dich weil in seiner Welt alles um ihn kreist. Er lässt dich nicht in sein Leben - nur in seinen Lebensraum. Mit der Option dich sofort entfernen zu können.

Viel Spaß - oder such dir jemand, der dich zu schätzen weiß.
 
  • #19
Er hat das doch alles schon sehr lange vor und soll jetzt nach gerade mal 6 Monaten alles über den Haufen schmeißen? Ich finde du bist ganz schön egoistisch. Lass doch der Beziehung erst mal Zeit sich zu entwickeln. Nach 1-2 Jahren kann man dann mal sehen. Obwohl ich könnte nie mit einem Jäger zusammen sein. W58
 
  • #20
Komisch dass @INSPIRATIONMASTER dieses Mal nicht rät die Frau solle erst einmal ihre Ehe beenden, dann ein Jahr reflektieren und dann erst bereit sein für eine neue Beziehung....

Warum sagen hier die meisten der Mann wäre noch nicht bereit?
Falsch. Er ist frei, die FS noch verheiratet.

Und wer bitte plant nach 6 Monaten schon für die nächsten 20 Jahre??
 
  • #21
Er hat eine klare Lebensvorstellung und wird versuchen, die umzusetzen. Du bist willkommen, wenn Du dabei mitmachst. Vielleicht auch als Ersatz für seine Frau, das gibt es immer wieder mal. Ob Du dazu bereit bist, musst Du wissen. Durchsetzen wird er sich, denn er würde sich sonst wohl eher trennen. Deine Entscheidung.

In meinem Weltbild entscheidet man das in einer Beziehung gemeinsam.
 
  • #22
Also Dein Text ist ziemlich schwer verständlich, und was mir noch mehr fehlt, ist der Ton.

Da ist ein Mann, der Partnerschaft möchte. Das taugt Dir, Du bist ja auch zügig quasi eingezogen. Die Zeit ist gut mit ihm, Ihr genießt miteinander, er kümmert sich um Deinen Sohn, Ihr macht Paarzeiten.
Es harmoniert so, dass es auch mit der Tochter klappt. Seine Wohnung hat er so angepasst, dass alle Platz haben.
Klingt doch perfekt?

Jetzt hat er Dir von seinem Plan für die Zukunft erzählt, er ist der Mensch, der Pläne und Ziele hat - hier wird oft der Mangel daran beschrieben. Weil er so ein Planer ist, hat er Dir alle Details erzählt. Er zieht auch gemeinsamen Nachwuchs in Betracht - als Kann seinerseits, ohne Druck.
Er geht ganz selbstverständlich davon aus, dass es Eure Pläne werden sollen. Euch! Und es ist nicht unbedingt so, dass es fix ist - ich bin auch jemand, der im Detail Pläne macht, die natürlich veränderlich sind. Da rede ich auch mit evtl. Beteiligten, stelle fast, was ich vor habe - und dann redet man darüber. Aber bei manchen habe ich Grenzen, z.B. Wenn ich ein Haus möchte, dann keinen Eigentumswohnung. Wenn ich mir einen Ort wünsche, braucht es gewichtige Gründe für einen anderen Ort.

Was spricht gegen seinen Plan?
Hast Du Vorstellungen? Darüber geredet?
Oder stört Dich, dass er die Planung schon früher hatte?

Im weiteren Gespräch fragte er mich ob vorstellbar wäre...
Natürlich bist Du da dabei.
Schau Dir das Haus an.
Bist Du ortsgebunden?
Bring Dich ein in die Planung, was stellst Du Dir vor?

Er hat Dich in seiner Wohnung aufgenommen, er hat sein Leben schon umgebaut, Du bist für ihn im Positiven Sinn Teil seines Lebens. Du bist seine Partnerin, er hat sich entschieden. Er sagt es -
Das ist zu den Taten auch das Wort.
Und jetzt schaut er nach vorne - mit Dir.

Denk mal nach.

Ich schätze Männer, die wissen, was sie wollen. Die anpacken, die entscheiden. Meinen Part bringe ich da schon ein und meine Vorstellungen, und ich bin ja auch jemand der Ziele und Pläne hat.

Also was willst Du?
Und warum.Verlustangst? Gerade Er zeigt doch Verbindlichkeit.

W,50
 
  • #23
Mir ist es völlig unbegreiflich wie Du nach c.a. 4 Monaten Beziehung mit Sack und Pack zu Deinem neuen Freund ziehen konntest.

12km sind ein Katzensprung und wenn Dir die Corona.Beschränkungen so egal gewesen sind, dann hättest Du auch mit Deinem 9jährigen Sohn in seiner gewohnten Umgebung bleiben können.

Durch diese vermeintliche Nähe und Gemeinsamkeiten bist Du ihm auf dem Leim gegangen und hast gedacht ihn interessiert was Du willst oder was mit Deinem Sohn ist.

Statt dessen bist Du aus dem Häuschen weil er einem 9jährigen Geschichten vorliest und Dein Sohn eigenes Zimmer haben durfte. Ui, das ist doch wohl das mindeste, wenn man den Jungen schon aus seiner gewohnten Umgebung reißt und er seine gewünschten Sozialkontakte nicht mehr hat.

Und wie gönnerhaft
er hat aber nicht zwingend den Wunsch ein Kind mit mir zu bekommen wenn es passiert ist es aber ok) Das hat mich sehr geschockt.
Das glaube ich, da wäre mir auch die Kinnlade nach unten geklappt.

Geh wieder mit Deinem Sohn in Eure 4 Wände, entschuldige Dich für für das was Du ihm zugemutet hast und richte Dein Leben nicht an den Vorstellung eines Mannes aus, den überhaupt nicht interessiert was er von anderen verlangt, damit er an seine Ziele kommt.

w/36
 
  • #24
Mir ist es völlig unbegreiflich wie Du nach c.a. 4 Monaten Beziehung mit Sack und Pack zu Deinem neuen Freund ziehen konntest.
Sehe ich auch so.
Das soll die FS mal erklären.

Natürlich bist Du da dabei.
Schau Dir das Haus an.
Bist Du ortsgebunden?
Bring Dich ein in die Planung, was stellst Du Dir vor?
Er hat Dich in seiner Wohnung aufgenommen, er hat sein Leben schon umgebaut, Du bist für ihn im Positiven Sinn Teil seines Lebens. Du bist seine Partnerin, er hat sich entschieden. Er sagt es -
Ja, genau.
Er plant konkret (sogar mit der FS).
Wenn sie einen besseren Plan hat, kannt sie ihn an der Stelle ja vortragen. Noch ist nichts passiert.
Sie muss aber damit rechnen, dass er das vielleicht nicht will, und ggf. die Konseqenzen ziehen.

Klar können Lebensziele auch in unterschiedliche Richtungen zeigen. Die FS hat kein natürliches Anrecht darauf, dass er seine Ziele und Planungen von vorneherein wegen ihr neu aufstellt. Das KANN Inhalt einer Beziehung sein, muss aber nicht.
Das hätte die FS mal besser abgeklärt, bevor sie da einzieht.

Außerdem hätte sie sich vorher scheiden lassen sollen. SO kann sie jedenfalls nicht viel fordern.


Und wie gönnerhaft
Das glaube ich, da wäre mir auch die Kinnlade nach unten geklappt.
Wieso? Damit hat er nur gesagt, dass er auch für ein gemeinsames Kind offen wäre. Mehr steckt da doch nicht drin. Was ist denn daran jetzt bitte falsch oder "gönnerhaft"?
Es hätte doch auch sein können, dass er kein weiteres Kind wollte.
 
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  • #25
Ja, wie gönnerhaft...

Ein Mann, der eine Frau nach so kurzer Zeit bei sich wohnen lässt, Platz schafft, in sein Leben integriert, sich um ihren Sohn mit kümmert, Platz schafft...

Zahlt sie Nebenkosten? Haushaltsanteil?

Und jetzt wagt er, zu sagen, dass auch ein Kind denkbar wäre.
Wagt, über die Zukunft zu reden und seine Pläne. Und Gipfel der Unverschämtheit - er fragt nach ihrer Meinung.

Unverschämt, so ein Typ...Ganz hinterhältig.

(Ironie)
Und natürlich bekommt der Mann jetzt hier sein Fett ab, denn es kann gar nicht sein, dass er es ernst meint.

Was Frau so interpretieren kann.
Man kann Männer auch mal ernst nehmen und wörtlich.
Und nicht überflüssig Verlustängste aktivieren.

W,50
 
  • #26
Ich bin es noch einmal, du bist getrennt, nicht geschieden und bist gleich bei ihm mit Kind eingezogen, das kann so niemals gut gehen, bleibe erstmal einige Zeit alleine, besinne dich, was falsch lief bei dir, besinne dich was du anders machen möchtest, besinne dich was du überhaupt möchtest und besinne dich, was du nicht mehr möchtest, jetzt bist du vom Regen gleich in den Trauf gekommen, es wird noch schlimmer werden, als es in deiner Ehe war und er sieht dich als Ersatz für seine verstorbene Frau, willst du das alles, ist dir das alles genau bewusst? Es geht um dein Leben und um das Leben deines Kindes!
 
  • #27
Wieso? Damit hat er nur gesagt, dass er auch für ein gemeinsames Kind offen wäre. Mehr steckt da doch nicht drin. Was ist denn daran jetzt bitte falsch oder "gönnerhaft"?
Seine Tochter ist 15, für die hat er zu sorgen, der Anspruch auf Wasisenrente wird ihr noch länger erhalten bleiben. Ihr Sohn ist erst 9, sie ist ihm zu Unterhaltverpflichtet, wenn sie nochmal ein Kind bekommen würde und sie auch nur 1 Jahr nicht arbeitet, wer schließt denn die finanzielle Lücke, die sich da auftut? Mit "noch ein Kind wäre ok" ist es mit 40Jahren nicht getan. Da würde ich als schon mal Mutter, doch ganz gerne genaueres wissen, beispielsweise wie die Elternzeit aufgeteilt wird, wie ich finanziell abgesichert werde, nein ich meine keine Heirat. Wie sieht die Aufteilung der Pflichten aus, kann der Mann überhaupt seine Bedürfnisse mal hinten anstellen?


Vom Prinzip her, finde ich die Pläne und Vorstellung, die der Freund für sein Leben mit seiner Tochter hat ok, er braucht nur dafür jemand, der mitspielt. Eine Frau, der das wirklich total egal ist, wo sie mit dem Mann lebt und wie.

Bei der FS scheint es mir halt nicht der Fall zu sein. Und der Mann, der Frau und den Sohn aus dem gewohnten Umfeld ohne "mit der Wimper zu zucken", ohne irgendeine Not(Haus ist nicht abgebrannt, keine Naturkatastrophe) zu sich und seiner Teenie-Tochter holt, ne lass mal stecken, der ist für mich nicht ganz frisch.
 
  • #28
Er plant konkret (sogar mit der FS).
Wenn sie einen besseren Plan hat, kannt sie ihn an der Stelle ja vortragen. Noch ist nichts passiert.
Sie muss aber damit rechnen, dass er das vielleicht nicht will, und ggf. die Konseqenzen ziehen.
So oder so wird sie kaum eine andere Chance haben. Wenn sie keine Pläne hat, wenn sie keine gemeinsamen mit entwickelt, dann ist doch logisch, dass es "sein" Plan wird. Er setzt seinen Plan um incl. Integration der FS in sein Leben.

Sie haben über "unseren Zukunftsplan" geredet. Ihr eigener Anteil kommt nicht daran vor, sie scheint eher keine Vorstellung zu haben. Nicht mal in Form von "... aber ich würde lieber …". Dagegen scheint er ja mit ihr zu planen. Allerdings wird sie sich einbringen und ggf. teilweise durchsetzen müssen.
Ich kenne es gut, dass Männer mit klarer Vorstellung den Eindruck erwecken, sie wollten die Frau unterbuttern. Das muss aber nicht so sein.
 
  • #29
Liebe FS, ich finde, so wie Du es schreibst, ist er ein guter Mann.
Dass er nicht mit Dir plant, ist Deine Aussage und Annahme, was Du über ihn schreibst, eine ganz andere. Ihr kennt Euch 6! Monate. Er hat Dir für ca. in 1 Jahr ein Zusammenziehen in Aussicht gestellt. Möchte eventuell dann schon Teilzeit langsam in sein gewünschtes örtliches Ziel überwechseln. Warum auch nicht? Das hat er für sich überlegt, weil es für ihn wichtig ist,
Er hat jetzt schon Platz für Euch beide geschaffen, obwohl er ja auch mit seiner Tochter allein leben kann. JETZT schon.
Lerne den Mann doch erst mal kennen, da fließt doch noch viel Wasser den Fluss runter. Erst dann kannst Du doch auch für Dich sagen, ob es mit Euch für alle passt.
Allerdings rate ich Dir zwei Punkte anzusehen, wirklich vorab zu klären:
...(er hat aber nicht zwingend den Wunsch ein Kind mit mir zu bekommen wenn es passiert ist es aber ok) Das hat mich sehr geschockt. Ich komme in der Planung gar nicht vor... das Haus hat sich mal mit der toten Frau angesehen und es wirkt alles so durchgeplant dass ich gar keinen Raum für mich sehe. Er sagt zwar dass er mich liebt und sich Eine Zukunft mit mir vorstellt dass er hofft dass unsere Liebe wächst.
Er wünscht sich, dass Eure Liebe wächst. Ist doch gut. Aber wer hat gesagt, Kind ist auch OK, wenn es kommt. Du oder er????????
Da würde ich aber noch mal abwarten. Ihr kennt Euch 6 Monate.
Ob er das so toll fände, dann Vater zu werden und schön rumpendeln zu können?? Das klär aber mal ordentlich ab. Eine Entscheidung für ein ganzes Leben.
UND kannst Du Dir vorstellen mit ihm zu leben, wenn er sehr viel jagen geht? Das ist ihm sehr wichtig, er richtet sein Leben danach aus. Nimm das ernst!!!!
Ein Mann, der in der Dämmerung bereits im Wald ist, viel Zeit investiert und sich auf dieses Leben freut. Kannst Du damit umgehen, dass er Wild mit heimbringt? Kannst Du Dich selbst beschäftigen, wenn er viel Zeit weg ist? (...und Du dann den Nachwuchs hütest).
Ich hätte kein Problem mit einem Jäger, bin tierlieb, sehe das aber frei von Wertungen, nüchtern, denn die Wildhege und die Begrenzung des Wildbestandes und der damit einhergehende Flurschutz gehört für mich zusammen.
Aber ist das Dein Ding? Brauchst Du vielleicht doch eher immer jemanden um Dich?
Ich habe den Eindruck, Du bist von Verlustangst getrieben, und daher wirfst Du ihm Distanz vor, wo keine ist. (jedenfalls nach meinem Empfinden).
Lerne den Mann doch erst mal kennen! Richtig. Ohne zu drängeln oder Kinder anzusetzen, (außer er will das nun unbedingt).
Bitte nicht drängeln und klammern.
Hoffe, ich konnte helfen.
 
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  • #30
Mit "noch ein Kind wäre ok" ist es mit 40Jahren nicht getan. Da würde ich als schon mal Mutter, doch ganz gerne genaueres wissen, beispielsweise wie die Elternzeit aufgeteilt wird, wie ich finanziell abgesichert werde, nein ich meine keine Heirat. Wie sieht die Aufteilung der Pflichten aus, kann der Mann überhaupt seine Bedürfnisse mal hinten anstellen?
Soll das Dein Ernst sein, oder ein Witz ?
Darum ging es weder der FS noch dem Freund.

Es ging hier doch in diesem Falle nur um den grundsätzlichen Willen, ob man ein Kind zusammenhaben will. Sonst einfach nichts.

Wenn sie das irgendwelche existenzsichernden Gedanken und Aufgabenteilungen dazu hätte, hätte sie die vermutlich auch formulieren können, aber darum ging es ihr doch in dem Gespräch gar nicht.


Bei der FS scheint es mir halt nicht der Fall zu sein
Mir scheint, sie hat einfach selbst keine Ahnung, will aber auch auch nicht seinen Plan einfach mittragen.
Wie ich schon schrieb: Dann soll sie einen Besseren entwerfen.

Und der erste Punkt muss sein: Scheidung.
Sie kann froh sein, dass er ihr daraus nicht mehr Probleme macht.