• #1

Warum mache ich mir so viele Gedanken über die Vergangenheit?

Hallo liebe Forums Mitglieder,
momentan mache ich mir leider wieder viele Gedanken über die Vergangenheit und darüber wo ich jetzt im Leben stehen würde, wenn meine lange Beziehung nicht gescheitert wäre. Ich weiß das mich solche Fragen nicht weiter bringen und es darauf keine Antworten gibt und doch stelle ich sie mir.

Wie ich schon mal hier im Forum geschildert hatte, gab es eine erste große Liebe die zehn Jahre hielt und vor nunmehr fast fünf Jahren endete. Das ist nun eine doch lange Zeit und trotzdem habe
ich leider keine neue Liebe gefunden. Ich weiß ja auch, dass ich die ersten drei Jahre nach der Trennung keinen neuen Partner wollte. Dann habe ich etwa ein Jahr gesucht und war dann auch ein Jahr in einer Beziehung, aber leider passte es nicht. Da frage ich mich auch manchmal ob ich vielleicht zu verschlossen war, blockiert oder was auch immer.

Ich weiß das es mir im Grunde gut geht und ich schaffe es auch oft alleine glücklich zu sein. Ich habe eine Familie und Freunde die immer hinter mir stehen, beruflich läuft es gut und mein Job macht mich glücklich. Das war viele Jahre nicht so und ich hab lange Zeit gebraucht um beruflich meinen Weg zu finden. Und doch sind da eben diese Fragen die immer mal wieder auftauchen....ob es nur die eine Liebe in meinem Leben geben wird, ob es auch anders hätte laufen können usw. usw.

Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Ob ich es einfach verdrängen sollte oder mir innerlich ein stop sagen, wenn solche Gedanken auftauchen. Vielleicht habt ihr Tipps für mich.

Liebe Grüße
Liz
 
  • #2
Mit 35 stehst Du im wahrsten Sinne in der Lebensmitte. Du hast viele Vorteile, aber privat läuft es nicht so rund, gemessen nach den Maßstäben der Gesellschaft: da hilft nur eins: auf diese Maßstäbe zu pfeifen.

Früher gingen viele ins Kloster und hatten diese Probleme nicht und Ehelosigkeit/ Jungfer waren nicht so stigmatisiert wie heute. Heute muß jeder Sex haben und dafür braucht frau einen Partner. Mußt Du Dich selbst fragen, ob Du wirklich darauf Lust hast auf einen Fremden im Haus oder ob Du eigentlich als Single glücklich bist und es Dich nervt, daß Deine Freundinnen jemand haben.

Bei mir ist es zum Beispiel der Neid auf andere, weil sie damit angeben. Das finde ich unverschämt, vor allem bei Frauen die ich blöd finde. Wäre das Singledasein das neue Ideal hätte ich kein Problem ohne einen Mann dazustehen. Genauso mit einem Baby - ich mag halt alles haben was die Anderen ohne es eigentlich selber so sehr zu wollen.

Sei dankbar für die Gesundheit, die Persönlichkeit, die Intelligenz, die Familie, die Freunde, das Geld, den Beruf, die Jugend, die Attraktivität, die Hobbies, die Wohnung, die schönen Sachen, die Fähigkeiten, die Reisen, den Frieden, das Wissen, die Sinnlichkeit, die Vergangenheit.

Es kommt wie es kommt.
 
  • #3
Ach du, ich merke an mir selbst immer dass solche Gedanken an die Vergangenheit in Wellen kommen. Meist ziemlich regelmäßig in zwei-Monats-Wellen. Da habe ich dann so drei, vier Tage, an denen ich ständig über Vergangenes nachdenke. Mittlerweile weiß ich aber dass das dann auch wieder genau so schnell vorbei ist.

So sagt man ja auch:

Die schlechte Nachricht ist, alles geht vorbei. Die gute Nachricht ist, ALLES GEHT VORBEI.

Ich kenne deine alten Beiträge nicht aber was tust du denn aktiv dafür, einen Partner zu finden? Habe mal gehört dass man im Schnitt einhundert Personen daten muss um den passenden Partner (ich sage bewusst nicht "den Richtigen") zu finden. Ich weiß nicht ob das stimmt aber wenn du im Jahr zwei Dates hast dann kannst du dir ausrechnen wie lange das ganze noch dauern kann ;-)!

PS: Respekt an @Rosendame, seinen Neid so offen zuzugeben muss man erstmal können!

w(29)
 
  • #4
Liebe FS,
ich glaube, dass es ziemlich normal ist, dass Du Dir in Deinem Alter diese Fragen stellst, denn das ist nunmal die entscheidende Lebensphase bei einer Frau, ob sie eine Familie haben wird oder nicht.
Du hast andere Probleme gut gelöst (Beruf) nun tun sich neue Lebensfragen auf.
Weil Du nun schon länger solo bist, hinterfragst Du mit einem Mal die Trennung, ob das wohl richtig war. Die Antwort ist: es war richtig, denn offensichtlich lief es nicht gut. Wenn Du und Dein Partner damals anders gekonnt/gewollt hättet, dann hättet ihr es doch gemacht. Mit dem Wissen solltest Du den Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen und in die Zukunft schauen.

Bau' Dir ein gutes Leben ohne Partner auf, mach' ein gutes Leben von einer Partnerschaft nicht abhängig. Das Lebensalter ist kein Grund einen Partner zu finden oder nicht, auch nicht die Tatsache, wie lange man schon allein war. Nach der Trennung von meinem Exmann war ich mit Ende 40 einige Jahre Solo, dann hätte ich knapp 2 Jahre eine Fernbeziehung, war wieder 5 Jahre solo und habe mit Ende 50 wieder die Partnerschaft zu dem vorherigen Mann aufgenommen.

Von meiner Ehe hätte ich mir 15 Jahre ersparen können und als Single deutlich besser leben können - weiß ich heute. Der jetzige Mann ist mit Abstand der beste von allen meinen Partnerschaften. Es war eine gute Entscheidung, keine Kompromisse in Sachen Partnerschaft zu machen und so lange solo zu bleiben, bis ich den Richtigen gefunden habe. Sollte es scheitern, weiß ich, dass ich trotzdem ein gutes Leben haben kann.
 
  • #5
Hallo liebe Liz,

was mir hilft/ geholfen hat, vergangene Beziehung gedanklich loszulassen:

- Die Gründe verstehen, weshalb es in die Brüche gegangen ist. Die Ursachen, Auslöser.
- Mein Mitwirken am Scheitern zu erkennen. An mir zu arbeiten, dass ich nun einige Fehler so nicht mehr machen werde.
- Zu merken, dass ich durch die Beziehung und auch letztendlich durch das Verarbeiten des Scheiterns stärker geworden bin als ich vor der Beziehung war.
- Mir auch immer wieder mal die negativen und schlechten Momente in der vergangenen Beziehung in Erinnerung rufen. Damit ich sie nicht idealisiere.
- Mir darüber klar zu werden, dass sie NICHT weitergehen konnte, sondern alles so seinen natürlichen Lauf hatte. Meine "Träume" waren eben Träume und sind leider nicht real geworden.
- Dankbar zu sein für das was war.
- Mir selbst Fehler verzeihen. Dem Ex-Partner seine Fehler verzeihen.

Und letztendlich konnte ich immer erst zu 100 % los lassen, wenn ich einen neuen Mann kennengelernt habe, in den ich mich so richtig verliebt habe. Dann war ich immer froh, dass die Ex-Beziehung nun Vergangenheit ist.
 
  • #6
Mir hat das auch immer wieder zu schaffen gemacht, seit meine über 13jährige Beziehung vor langer Zeit scheiterte bzw so schlimm wurde, dass ich gehen musste.
Mir ist klar geworden, dass es wohl auch die verlorengegangenen Illusionen-Du kannst es auch Ideale nennen-sind, die diese Zeit als unwiderbringlich erscheinen lassen und es so schwer machen, sich wieder so offen einzulassen. Auch traf ich, wenn ich Mut fasste mich zu öffnen, danach auf ebenso verletzte Männer, die ihren Schmerz über mich abbauen wollten, indem sie plötzlich kalt oder fies wurden.
Vielleicht muss man erst wirklich, wirklich die Trauer darüber zulassen, dass man verändert aus solchen Umbrüchen hervorgeht. Was nicht heißen soll, nie wieder eine schöne Beziehung erleben zu können...nur manche Lebensphasen lassen sich nicht 1:1 neu erleben. Deshalb leben viele neu zusammengewürfelte Paare in meinem Umfeld auch eine veränderte Form der Partnerschaft: getrennte Wohnungen, gemeinsame Reisen und Freunde, aber insgesamt nicht mehr die sehr intensive Verflechtung. Man hat meist die Familiengründung hinter sich und die erotische Magie ist ab Ende 30 i.d.R.überschaubar, wenn der Partner nicht deutlich jünger ist.Dafür geht es freundschaftlicher zu und ohne Drama. Möglicherweise ist Dir das, wie mir, zu wenig,und Du lässt es dann lieber.
Ich wünsche Dir aber, dass Du Dich irgendwann wieder richtig verknallst und glücklich wirst! Warum nicht? Das kann genauso passieren...
 
  • #7
Liebe Liz,

beim Lesen Deiner Frage hatte ich fast Tränen in den Augen, weil ich Deine Gedankengänge so gut verstehen kann, weil es mir oft ähnlich geht. Und was man wirklich dagegen tun kann, weiß ich bis heute nicht. Auch ich habe ein gutes Leben, bin eigenständig, gut sozialisiert, intakte Herkunftsfamilie etc. unterm Strich ein gutes Leben, es gab zwei lange Beziehungen, 14 Jahre, 5 Jahre und einige kürzere, doch seit 5 Jahren ist kein Partner mehr in meinem Leben. Und ich mag es schon nicht mehr hören, dass der Richtige schon noch kommt, dass ich eine tolle Frau bin und dass das alleine Leben auch toll und schön sein. Bla, bla, bla. Kürzlich schrieb hier im Forum jemand einen guten Satz: und da ist eben diese Leere, dieses Vakuum, das man nicht durch Sport und Freude treffen kompensieren kann, weil das was dieses Vakuum entstehen lässt, fehlt.

Ich kann nur sagen, ich lasse es dann für diesen Moment zu. Ich bin mal traurig und bedrückt, jedoch nicht den ganzen Tag. Richte Dir eine Zeit für diese Gedanken ein, schreibe alles auf, auch das hilft mir stets. Es braucht seinen Platz und wenn Du diesen Gedanken seinen Platz gibst, dann wird es nicht so übermächtig. Alles Liebe Dir!
 
  • #8
tja, liebe @Liz82 ,

dass sich deine Gedanken drehen und kreisen, das bringt dich nicht weiter. Richtig.
Aber - einen Grund für dieses Gedankenkarusell gibt es sehr wohl.
Neid a la Rosendame lese ich nicht heraus, du weisst ja, dass es andere Männer gibt und das auch für dich.
Ich denke fast, du hast deine Gedanken nie geordnet. Das solltest du machen, wenn ich richtig liege.
Also - ganz altmodisch: warmen Mantel anziehen, ein ruhiges Fleckchen suchen, Block, Kuli und Kaffee mitnehmen, evtl die Ziggys, und dann versuchen, Struktur zu erreichen.
Was genau fehlt dir ? Was wäre es, was du von deiner langen Liebesbeziehung wieder zurück haben wolltest ? Und was willst du in keinem Falle mehr haben ? Deine Ziele und Wünsche ? Was macht dich zufrieden, was unzufrieden ?
Nimm dir die Zeit, mach das ausserhalb deiner 4 Wände, denn dort drehen sich deine Gedanken. Mir hilft es, wenn der Blick frei schweifen kann, bspw. am Wasser. Vielleicht dir ja auch.
Diese Gedanken hast du nicht umsonst, dein Unterbewusstsein will dir etwas mitteilen. Noch verstehst du nicht, was es dir sagen will - das ist deine Aufgabe, es herauszufinden. Und dann findest du auch die Lösung für dich.
Viel Glück dabei
 
  • #9
Ich gebe Dir jetzt mal einen Rat außer dem von Dir erwarteten Rahmen. Als ich 34 war, hatte ich eine schwere Blinddarmentzündung mit Durchbruch, Bauchfellenezündung und Sepsis, an der ich um ein Haar gestorben wäre. Ja, sowas gibts in Deutschland. Mir wurde dann bewusst, wem ich überhaupt etwas wert bin, und ich habe auch gelernt, dass das Leben als solches ein unglaubliches Geschenk ist, das man einfach genießen sollte. Freue Dich über Dich selbst, Dein Gesicht im Spiegel, jeden männlichen Kontakt, mit dem Du Dir etwas näherkommst. Mache Dich mal sündhaft schön, so dass es Dir fast peinlich ist, in den Spiegel zu schauen. Geh so auf die Straße. Das Leben ist ein Geschenk und währt kurz. Liebe ist ein Geschenk und währt im besten Fall lebenslang, aber die Liebe ist einfach Teil des Lebens, auch wenn sie vorbeigeht. Lebe statt zu grübeln. Liebe, mache Schandtaten, sündige, verliebe Dich neu. Daraus besteht - neben Essen, Schlafen und Geldverdienen - das Leben. Und es macht verdammt viel Spaß, gerade wenn man so jung ist wie Du. Die große Liebe passiert unterwegs und genau in dem Moment, in dem Du nicht mit ihr rechnest.
 
  • #10
...nur manche Lebensphasen lassen sich nicht 1:1 neu erleben. Deshalb leben viele neu zusammengewürfelte Paare in meinem Umfeld auch eine veränderte Form der Partnerschaft: getrennte Wohnungen, gemeinsame Reisen und Freunde, aber insgesamt nicht mehr die sehr intensive Verflechtung.
Ich finde das einen ganz, ganz wichtigen Satz, liebe Clarissa. Ich bin zwar nicht die FS, habe aber exakt das gleiche Problem. Als ich Deinen Satz gelesen habe, ist mir klar geworden, dass ich gar nicht die Zeit mit meinem Ex zurückwünsche, sondern das Gefühl von damals. Aber wie Du schon sagst würde sich das wahrscheinlich auch mir einem neuen Partner nicht wiederholen lassen. Das habe ich noch nie so klar gesehen.
Ansonsten liebe FS, geht es mir exakt wie Dir. Ich denke leider sehr, sehr häufig an die Vergangenheit. Ich bin eine tieftraurige Frau und denke natürlich, was wäre wenn...Single zu sein ist für mich die schlimmste denkbare Lebensform und letztendlich ist es das Ergebnis einer Vergangenheit, die anders hätte sein können. Ich habe leider keine Lösung, was man dagegen tun kann. Für mich weiß ich leider, dass es mit 42 Jahren ohnehinzu spät ist. Nicht jeder hat ein gelungenes Leben und manchmal denke ich auch, wäre ich nur bei meinem Ex geblieben damals. Es wäre vielleicht das geringere Übel. Ich konnte damlas aber das pausenlose Trinken und Fremdgehen nicht mehr ertragen. Das ungerechte ist, dass er wieder in glücklicher Beziehung ist, während ich auf der Strecke geblieben bin.
 
  • #11
Liebe Liz. Das nennt man Hadern. Und ich kann Dir eines verraten: je älter Du wirst, desto mehr wirst Du erlebt haben, was Dich hadern lassen wird. Oder könnte, wenn Du es zu lässt.

Mir hat immer sehr stark geholfen, mir meine Punkte im Leben aufzuzählen, für die ich dankbar sein kann. Ich habe an Menschen gedacht, denen es wirklich dreckig ging, zum Beispiel meine Nachbarn, die ihre Tochter zu Grabe tragen mussten, oder einen kleinen Jungen, der an Krebs starb.

Das Leben läuft für kaum einen von uns ohne Unregelmässigkeiten. Und wir hier in Deutschland können es uns tatsächlich erlauben, wegen diesen Dingen zu hadern. So leben wir nicht in Lebensgefahr, müssen nicht fliehen, sind materiell gut versorgt. So findet unsere Seele ausreichend Zeit, sich dann mit unserer Vergangenheit zu beschäftigen.

Letztlich besteht unsere Aufgabe darin zu lernen, aus jeder Lebenssituation das maximal beste für uns rauszuholen. Das ist die wahre Lebenskunst, denn ein Leben ohne Unwegsamkeiten wird es wohl für die meisten von uns nicht geben. Glücklich zu sein trotz und nicht wegen. Das ist die Kunst. Aus einem Stolperstein noch ein Trittbrett zu bauen. Aus einer Niederlage einen Sieg machen. Dem Leben ein Schnippchen zu schlagen.

Säge kein Sägemehl. Das sagte schon Dale Carnegie. Den ich für einen sehr klugen Mann halte. Les mal sein Buch. Er hat sich mit Menschen befasst, die übermenschliches verkraften mussten und für sich doch noch einen Weg gefunden haben, doch noch glücklich zu werden.

Letztlich sind es nicht die Erlebnisse an sich, sondern unsere Bewertung derselben, die uns hadern lässt. Ein ganz wichtiges Thema ist auch die Kontrolle der eigenen Gedanken. Die führen oft ein sehr unerfreuliches Eigenleben. Die muß man genauso bändigen wie unliebsame Gewohnheiten. Da haben die meisten von uns noch jede Menge Potenzial. Viel Glück.
 
  • #12
Der Ratschlag, dankbar zu sein für die eigene Gesundheit ist bittersüß, denn diesen weiß man erst richtig zu beherzigen, NACHDEM man fast gestorben wäre - ging mir auch so!

Aber er ist natürlich der wichtigste ohnehin. Nur leider vergessen sehr sehr viele die eigene Sterblichkeit und schuften sich fast zu Tode fürs Häus'lebau.

Tja, der Neid: kann jeder sehr gut nachprüfen bei sich (es gibt auch gute Studien dazu): wann ist man mehr verletzt bei einer Trennung? wenn der Partner geht oder wenn der Partner zu einer neuen Frau geht? etc. Wann macht die Beförderung mehr Spaß, wenn die Kollegin mehr Geld bekommt oder weniger?

Ich finde sich selbst was vorzumachen ist reinste Selbstsabotage und da mache ich nicht mit.

Die Vergleiche, wie es den Nachbarn geht etc. um das eigene Glück "aufzuwerten" würde ich lassen - das geht auch in Richtung Konkurrenzdenken.

Und schließlich: nicht jeder zählt zu den "Gewinnern", leider. Da hilft entweder Bescheidenheit (konnten die Leute früher besser, da ärmer und weniger selbstbezogen) oder die Maßstäbe der Umwelt zu ignorieren (soweit es geht).
 
  • #13
Liebe Liz,

Wir alle haben diesen idealisierten Lebensweg in unserem Kopf in dem es am besten immer nur geradeaus nach vorne geht. Phasen in denen wir vermeintlich äußerlich stehen bleiben, verunsichern uns, weil wir das Gefühl haben unsere Potential nicht voll auszuschöpfen.

Ich kann dich nur dazu ermutigen, diese Jahre als eine Nachreifungsphase anzuerkennen. In Beziehungen sammeln wir oft Input, das wir dann nachträglich verdauen. Irgendwann sind wir dann wieder empfänglich für den nächsten großen Bissen.
Aber diese Reifungsphasen sind innerliche Wachstumsphasen und dass wir nicht weiterkommen nur eine Illusion, da wir den Wachstum im Inneren erleben und nicht im Außen.

Führe dir vor Augen wie du dich als Mensch weiterentwickelt hast und vertraue darauf, dass jede Lektion irgendwann auch mal zu Ende gelernt ist. Dann winkt etwas im Außen, dass zu deinem reiferen und neuen Inneren passt!