• #1

Warum leide ich unter der Trennung von meiner Frau?

Meine Frau hat sich vor 3 Monaten nach 12 Jahren von mir getrennt.Wir hatten uns in der letzten Zeit öfter gestritten,aber es waren nie unlösbare Probleme,es waren oft nur Kleinigkeiten.Wir hatten uns in der Vergangenheit auch immer wieder vertragen und zusammen gehalten.
Meine Frau ist oft gestresst und schlecht gelaunt von der Arbeit nach Hause gekommen.Wenn ich gefragt habe,was dann wäre,habe ich als Antwort bekommen,es ist nichts. Ich habe auch oft Sorgen und Probleme durch meine Erkrankung gehabt und es deswegen manchmal schwierige Situation. Ein sehr großes Problem war,dass meine Frau alles hinter meinem Rücken mit ihrer Mutter besprochen hat und ihre Mutter neigte immer zur maßlosen Übertreibung und wurde sehr unfähr mir gegenüber.Wir haben eine gemeinsame Tochter von 5 Jahren,die wir beide sehr lieben und die durch die Trennung sehr leidet.Zum Anfang nach der Trennung,haben wir plötzlich über alles aus den letzten Jahren geredet,dass war auch zum Anfang sehr angenehm.Plötzlich ohne irgendeinen Grund,war es nicht mehr möglich und meine Frau blockte alles ab,was wir uns vorgenommen hatten.Es ist leider noch das alte Problem mit ihrer Mutter.Meine Frau führt die Wünsche sehr genau aus,um ihrer Mutter zu gefallen.Wir hatten viele glückliche Jahre,mit vielen gemeinsamen Interessen und wir hatten auch noch viele Pläne für die Zukunft.Von heute auf morgen,war das alles schlecht und ich war die Ursache für alle Probleme die es im Leben gibt. Ich habe sehr oft versucht,mit meiner Frau vernünftig zu reden,aber es führt zu keinem Ergebnis. Ich bin völlig verzweifelt und ich weiß nicht mehr,was ich noch machen soll. Ich liebe meine Frau immer noch und unsere kleine Familie.
 
  • #2
Warum du unter der Trennung von Deiner Frau leidest willst Du wissen.
Es wäre schlimm, wenn du nach so lange Zeit nicht leiden würdest. Gewöhne Dich ein wenig daran, denn es kann noch Monate / Jahre dauern. Reflektiere und lass Dir Zeit. 3 Monate sind nichts.

Von heute auf morgen,war das alles schlecht und ich war die Ursache für alle Probleme die es im Leben gibt.
Das stimmt mit Sicherheit nicht. Du empfindest es vllt. so. Aber sie nicht. Also hast Dur was nicht erkannt, oder ihr hattet eine schlechte Kommunikation. Was auch immer. Finde es für Dich alleine heraus. Es wird dann greifbarer und hoffentlich auch verständlicher.

Ein Problem war sicherlich die Mutter (kenne ich). Das geht so aus meiner Sicht nicht. Aber auch da - Kommunikation? Hat sie sich je abgenabelt. Wie hast Du Sie unterstützt? Oder hast Du sie unter Druck gesetzt???

M 47
 
  • #3
Lieber Taucher
Es ist schon möglich, dass die Mutter ungünstig in diese Beziehung hineingespielt und alles aufgebauscht hat. Aber lass' uns doch mal einen anderen Blickwinkel einnehmen, wie es unter Umständen auch sein könnte.
Hast du mal darüber nachgedacht, dass die von dir beschriebenen "Kleinigkeiten" für deine Frau vielleicht überhaupt keine Bagatellen waren? Letztlich weisst du nicht, was deine Frau über dich erzählt und wie dramatisch sie es geschildert hat. Somit kann es auch sein, dass die Mutter nicht übertrieben auf Fakten eures Zusammenlebens reagierte, sondern lediglich emotional auf das, was sie von dir gehört hatte.
Ich habe sehr oft versucht,mit meiner Frau vernünftig zu reden,aber es führt zu keinem Ergebnis.
Da würde mich interessieren, worüber du genau mit ihr zu reden versuchtest und wieso es nichts gebracht hat. Jedenfalls scheint in eurer Beziehung ein Problem stagniert zu sein.
Ich bin völlig verzweifelt und ich weiß nicht mehr,was ich noch machen soll. Ich liebe meine Frau immer noch und unsere kleine Familie.
Du musst im Moment nichts tun, warte erstmal ab, lass die Gefühle abkühlen. Ich gehe davon aus, dass auch für deine Frau die Trennung nicht leicht war und dass sie vielleicht auch noch nicht 100% überzeugt ist. 12 Jahre lässt man nicht einfach so hinter sich.
 
  • #4
Ich danke Dir sehr für Deine Antwort.
Es war oft,dass meine Frau sehr viel Stress und auch Probleme auf der Arbeit hatte.Ich hab dann versucht,mit ihr darüber zu reden. Ich habe ihr dann Beistand geleistet wo ich konnte,weil ich es nicht wollte,dass sie ungerecht behandelt wird.Sie war natürlich durch die Schichtarbeit oft auch abgearbeitet,was ich aber voll und ganz verstanden habe. Ich hatte meine gesundheitlichen Probleme und hab dann auch manchmal gemeckert,wenn es mir zu viel wurde. Ich habe mich aber nicht über meine Frau beschwert,sondern über die Probleme mit der Versicherung und Behörden.Es kommt natürlich von beiden Seiten einiges zusammen,was der Tag so gebracht hat. Ich muss aber dazu sagen,wenn es meine Frau psychisch nicht gut ging,dann hab ich immer gesagt,sie soll mich anrufen,von der Arbeit oder von unterwegs,ob Tag oder Nacht.Sie hat es auch lange gemacht und ich habe immer mit ihr gesprochen. Ich wollte das es ihr gut geht.Dann plötzlich hörte das auf und sie sagte,dass es ihr besser geht. Die Wirklichkeit war eine andere,sie hat dann nur noch übers Handy mit Ihrer Mutter gesprochen und nicht mit mir. Ich hatte mal ein Gespräch mit ihrer Mutter und sie sagte,dass ihre Tochter Probleme hätte,darauf ich habe ihr dann gesagt,dass sie viel Stress und Probleme auf der Arbeit hatte.Sie wollte es mir nicht glauben und ich wurde für alles verantwortlich gemacht,was ich nicht beeinflussen konnte. Sie hat ihre Tochter nur noch bearbeitet,dass sie nach Hause kommen soll und sich trennen soll. Ich habe mal eine Nachricht gelesen.Es dauerte nicht mehr lange und die Trennung ist gekommen. Ich liebe meine Frau bis heute und selbstverständlich meine Tochter, ich möchte keine Trennung,weil wir uns immer sehr gut verstanden haben. Ich fühle mich aber völlig machtlos dem gegenüber.Wir haben noch bis kurz vor der Trennung unseren Urlaub geplant und plötzlich war davon nichts mehr war.

Mod: Bitte halten Sie sich an die Zeichenbegrenzung. Mehrteiler werden nicht veröffentlicht.
 
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  • #5
Lieber FS,

schon mal an Paarberatung, gerade im Interesse eures Kindes, gedacht?

Wenn deine Frau nicht möchte, dann suche dir doch selber prof. Hilfe. Schaden tut es nicht und du kannst später deinem Kind erzählen, dass du alles getan hast, um mit der Mama wieder klar zu kommen bzw. die Ehe zu retten.

Es gibt auch gute Bücher zu dem Thema Trennung und wie man damit umgehen kann. Nutze doch die Zeit, dich fortzubilden, vielleicht kannst du deine Frau dann besser verstehen.

Es gibt auch Selbsthilfegruppen für frisch Getrennte, da kannst du andere Geschichten live mit erleben, dich austauschen und viel lernen.

W ü50
 
  • #6
ich lese in Deinem Beitrag gerade mal 1mal dass Du Deine Tochter erwähnst....
Ihr seid beide voll berufstätig, habt eine 5-jährige Tochter, wie wird das zwischen Euch aufgeteilt??
 
  • #7
Lieber FS,

schon mal an Paarberatung, gerade im Interesse eures Kindes, gedacht?

Wenn deine Frau nicht möchte, dann suche dir doch selber prof. Hilfe. Schaden tut es nicht und du kannst später deinem Kind erzählen, dass du alles getan hast, um mit der Mama wieder klar zu kommen bzw. die Ehe zu retten.

Es gibt auch gute Bücher zu dem Thema Trennung und wie man damit umgehen kann. Nutze doch die Zeit, dich fortzubilden, vielleicht kannst du deine Frau dann besser verstehen.

Es gibt auch Selbsthilfegruppen für frisch Getrennte, da kannst du andere Geschichten live mit erleben, dich austauschen und viel lernen.

W ü50
Hallo Wildblume,
ich hatte es meiner Frau mit der Eheberatung vorgeschlagen,aber sie wollte nicht. Ich finde aber die Idee mit der Eheberatung oder einer Selbsthilfegruppe grundsätzlich sehr gut. Ich denke,dass ich mir Hilfe in dieser Richtung holen werde.Ich finde auch den Gedanken sehr gut,dass man vielleicht später sagen kann, ich habe mir helfen lassen.
 
  • #8
ich lese in Deinem Beitrag gerade mal 1mal dass Du Deine Tochter erwähnst....
Ihr seid beide voll berufstätig, habt eine 5-jährige Tochter, wie wird das zwischen Euch aufgeteilt??
Hallo Luci,

auch wenn ich nicht soviel von meiner Tochter geschrieben habe,da haben meine Frau und ich uns sofort geeinigt,dass wir uns das Sorgerecht teilen werden.Wir machen von dem Wechselmodell gebrauch,dass bedeutet,dass sie bei mir und meiner Frau leben wird. Ich habe meinen Wohnsitz in die Nähe meiner Tochter verlegt,dass die räumliche Nähe bestehen bleibt und ich weiter für meine Tochter da sein kann. Ich liebe meine Tochter sehr, ich hätte es sehr schwer ertragen,wenn ich sie nur selten gesehen hätte.Für meine Tochter ist es auch eine große Umstellung,aber ich hatte sie jetzt schon öfter und sie hat bei mir geschlafen. Ich bin sehr froh,dass wir uns da alle sehr viel Mühe geben.Vielen Dank für Deine Nachfrage.
 
  • #9
Hallo FS,
ich kann mir nicht vorstellen, dass deine Frau nur Probleme mit der Arbeit hatte. Deshalb trennt man sich nicht.
Arbeitest Du auch, oder bist Du seit längerer Zeit im Krankenstand? Wie sehen eure Finanzen aus? Vielleicht ist Deine Frau mit Arbeit, Kind, Haushalt und Deiner Krankheit einfach überfordert?
Vielleicht hat sie mit ihrer Mutter über ganz andere Probleme geredet, als du überhaupt wahrgenommen hast. Das würde auch das Verhalten der Mutter erklären.
Du schreibst nichts über eure übrige Situation. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da alles in Ordnung war.
 
  • #10
Lieber FS,
mich wundert nicht, dass Du unter der Trennung leidest, denn Du bist einmal mehr der Teil einer Partnerschaft der nur ein paar irrelevante Unstimmigkeiten wahrgenommen hat, während es für den anderen Teil des Paares existenzielle Dimensionen hatte.
Wer sich trennt, ist immer im Vorteil. Er trifft die Entscheidung, der andere hat nur die Konsequenzen.

Es lohnt sich auch nicht, dass Du Dir Gedanken machst, warum Du nicht mitbekommen hast, wie der Sachstand bei Deiner Frau ist. Vermutlich hattest Du krankheitsbedingt genug eigene Probleme im Kopf.
Wenn die Partnerin sich nicht mitteilt, kannst Du nichts dagegen tun, zumal die wenigsten Frauen solche Entscheidungen über das Knie brechen - mit kleinem Kind schonmal garnicht.
Ich habe 2 Jahre über Scheidung nachgedacht, das alles mit mir selber ausgemacht und den Alltag ganz normal gelebt. Mein Exmann hat nichts geahnt und als ich ihm 4 Monate vor meinem Auszug sagte, dass es vorbei ist und anfing die Dinge zu regeln (notarielle Scheidungsvereinbarung, ihm das Haus überschreiben etc), da hat er immer noch nicht geglaubt, dass es endgültig ist.
Ich habe nicht verstanden, in welcher Realität er lebte, denn unsere Probleme waren ihm bekannt, auch wenn ich ihm meine Gedanken nicht mitteilte.

Die Mutter spielt nur eine Nebenrolle. Wäre bei euch alles ok gewesen, hätte sie euch nicht auseinanderbringen können.

Es hilft nur im Nachhinein anzusehen, warum ihr die Ehe so unterschiedlich bewertet habt (damit Dir das in der nächsten Beziehung nicht wieder so geht) und wie ihr jetzt wegen des Kindes besser und offener miteinander kommuniziert.
Mit Deinen Gefühlen musst Du selber klarkommen, genauso wie sie mit ihren.

Ihr hattet ja wohl auch echte Lebensprobleme - Du krank mit vielen Problemen drum herum, dann kleines Kind und sie in Schichtarbeit mit Streß im Job, vermutlich weil zu früh mit zu vielen Stunden wieder angefangen.
Sie hat das Reden mit Dir aufgegeben, weil sie gesehen hat, dass es zu nichts führt - es schaffte die real existierenden Probleme nicht weg. An diesen Belastungen scheitern viele Ehen heutzutage.
Also hat sie mit ihrer Mutter geredet, die eine Lösung hatte und vielleicht auch eine andere Sicht/mehr Verständnis für die Perspektive ihrer Tochter.

Du fühlst Dich nicht nur machtlos in der Situation, Du bist machtlos.
 
  • #11
Diese "Kleinigkeiten" waren offenbar RIESEN Probleme. Zudem hat deine Frau viel gearbeitet und ist gestresst heimgekommen. Das sollte doch eigentlich Aufgabe des Mannes sein ... Hast du sie entlastet und den Haushalt übernommen?

Überprüfe alle Streitpunkte. Da du keine Fehler einsiehst und keine TOTAL-Veränderung anstrebst, ist da an dieser Stelle nichts zu machen.

Nach 12 Jahren bemühen sich die meisten Männer nicht und nehmen eine Frau für selbstverständlich. Sofern ihr noch keine 60 seid, ist das für eine Frau so ziemlich unbefriedigend, da jede 50 jährige auch noch einen 25 jährigen Kerl abbekommen könnte, der ihr ein paar nette Stunden versüsst. Deine Frau ist noch nicht am Ende, sondern blüht jetzt ohne dich richtig auf.
 
  • #12
Lieber FS
Also machtlos bist du sicher nicht. Du bist ein wichtiger Teil dieser Familie, du wirst auch nicht über Nacht überflüssig, ausradiert oder übergangen werden können. Das ist nur die Angst, die jetzt gerade übermächtig wird und dir den Verstand raubt.
An deiner Stelle würde ich mich rechtlich und psychologisch beraten lassen, was in so einem Fall klug wäre. Du musst insbesondere wissen, welche Rechte und Pflichten du hast bezüglich der Tochter, falls deine Frau die Trennung wirklich durch ziehen würde.
Es wäre natürlich schade, wenn du sie als Partnerin verlieren würdest, obwohl du sie noch liebst. Aber wenn deiner Frau seit Monaten alles zu viel ist und ihr beide so am Anschlag wart, wie du berichtest, tut es ihr am Ende erstmal gut, zur Mutter zu gehen. Von dort aus kann sie sich vielleicht erholen und auch anders über die Situation nachdenken. Jedenfalls wär das meine Hoffnung.
 
  • #13
Dein zweiter Post zeigt es. Ihr hatte ständig irgendwelche Probleme. Eine einfache Lösung ist es da oft sich vom Partner zu trennen. Diesen Dauerstress würde ich auch nicht leben wollten. Wo blieben da die schönen, unbeschwerten Stunden?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das alles nur von der Arbeit her rührt. Ihr hattet vermutlich massive Kommunikationsprobleme und habt es beide nicht gemerkt.
 
  • #14
Hallo FS,
ich kann mir nicht vorstellen, dass deine Frau nur Probleme mit der Arbeit hatte. Deshalb trennt man sich nicht.
Arbeitest Du auch, oder bist Du seit längerer Zeit im Krankenstand? Wie sehen eure Finanzen aus? Vielleicht ist Deine Frau mit Arbeit, Kind, Haushalt und Deiner Krankheit einfach überfordert?
Vielleicht hat sie mit ihrer Mutter über ganz andere Probleme geredet, als du überhaupt wahrgenommen hast. Das würde auch das Verhalten der Mutter erklären.
Du schreibst nichts über eure übrige Situation. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da alles in Ordnung war.
Hallo Fleur47,

ich bin schon länger im Krankenstand und beziehe dadurch Krankengeld.Wir haben in den letzten Monaten von meinem Krankengeld und dem Gehalt meiner Frau gelebt,vorher war ich Vollverdiener und das über sehr viele Jahre.Wenn Krankheiten auftreten,dann ist es immer problematisch für alle Beteiligten.Es soll sich aber jeder vor den Augen halten,dass es ihn morgen selber treffen kann.Meine Frau hat in dieser Zeit weiter gearbeitet und ich habe meine Tochter komplett versorgt,den Haushalt zu großen Teilen gemacht und alle Einkäufe erledigt,Wäsche gemacht,inclusive aller Behördengänge. Ich werde mit großer Wahrscheinlichkeit eine Berufliche Reha machen und mich auf einen anderen Beruf umschulen lassen,dass wird alles über die Rentenversicherung gemacht und ich bin auch dadurch weiter finanziell abgesichert.Das Verhalten der Mutter,kann ich dadurch gut erklären,weil ich in 12 Jahren Zeit hatte ,sie kennen zu lernen und ich habe natürlich einiges mitbekommen,dass ist nicht aus der Luft gegriffen. Ich habe meine Gründe darüber kritisch zu sein. Ich habe bei allen Problemen,immer zu meiner Frau gehalten und sie unterstützt,so gut es ging.Das es für beide Seiten nicht immer leicht ist,dass habe ich nie bestritten,aber man kann das,was ich beschrieben habe nicht weg reden,auch wenn es für manche unschön klingt. Ich hatte auch immer die Auffassung,dass eine Ehe nicht nur für die leichten Zeiten da ist,sondern auch,wenn es einem der Partner mal nicht so gut geht, ich meine einfach den Zusammenhalt. Wir hatten viele schöne Jahre,wir konnten viel verreisen und andere schöne Dinge machen. Ich bin natürlich sehr traurig über die Situation,aber ich liebe meine Frau immer noch sehr und ich hasse sie in keinster Weise.

Mod: Bitte halten Sie sich an die Zeichenbegrenzung. Mehrteiler werden nicht veröffentlicht.
 
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  • #15
Die Wirklichkeit war eine andere,sie hat dann nur noch übers Handy mit Ihrer Mutter gesprochen und nicht mit mir. Ich hatte mal ein Gespräch mit ihrer Mutter und sie sagte,dass ihre Tochter Probleme hätte,darauf ich habe ihr dann gesagt,dass sie viel Stress und Probleme auf der Arbeit hatte.Sie wollte es mir nicht glauben und ich wurde für alles verantwortlich gemacht,was ich nicht beeinflussen konnte. Sie hat ihre Tochter nur noch bearbeitet,dass sie nach Hause kommen soll und sich trennen soll. Ich habe mal eine Nachricht gelesen.Es dauerte nicht mehr lange und die Trennung ist gekommen.
Deine Frau ist eine erwachsene Person. Unabhängig davon, was ihre Mutter sagt, trifft sie unabhängige Entscheidungen.

Wenn die Mutter Einfluss genommen hat, dann aber doch auch nur, weil die Tochter ihr vorgeklagt hat. Wenn sie den Einfluss hätte vermeiden sollen, hätte sie das nicht getan. Vielleicht brauchte sie moralische Rückendeckung, um sich zu trennen. Die habe ich mir bei vergangenen Trennungen beispielsweise stets von meiner Schwester und meiner besten Freundin geholt. Oft habe ich mich dann aber dennoch anders entschieden.

Weißt Du denn überhaupt, was ihr an Dir nicht gepasst hat? Das schreibst Du hier nicht so genau. Worin besteht überdies die Erkrankung, von der Du schreibst? Bist Du selbst berufstätig?

Insgesamt denke ich, dass Du einfach eine völlig andere Wahrnehmung hast als sie. Was würde ihre beste Freundin über Dich sagen?
 
  • #16
Lieber Taucher!
Ich beziehe mich auf deinen Text als selbst vor einigen Jahren "Verlassende".
von heute auf morgen,war das alles schlecht und ich war die Ursache für alle Probleme die es im Leben gibt. Ich habe sehr oft versucht,mit meiner Frau vernünftig zu reden,aber es führt zu keinem Ergebnis. Ich bin völlig verzweifelt und ich weiß nicht mehr,was ich noch machen soll. Ich liebe meine Frau immer noch und unsere kleine Familie.
Was ich dir empfehle?
Such dir Hilfe und Beratung. Ohne etwas unterstellen zu wollen; das kann wirklich SEHR helfen. Und: Wer weiß was rauskommt.. im besten Fall hast du nichts.
Und dann: hör auf, zu argumentieren. Ausziehen mit einem kleinen Kind macht man nicht von heute auf morgen und wegen nichts. Arbeite an dir, versuche, etwas zu tun was dich begeistert und halte den Kontakt auf freundliche, hilfreiche Weise. Zeige, dass du dein eigenes Leben magst und lass ein wenig Zeit verstreichen. Und dann lege klare, konkrete Pläne für euch drei dar und lass sie entscheiden. Mehr kannst du nicht tun.
 
  • #17
Lieber Taucher!
Ich beziehe mich auf deinen Text als selbst vor einigen Jahren "Verlassende".

Was ich dir empfehle?
Such dir Hilfe und Beratung. Ohne etwas unterstellen zu wollen; das kann wirklich SEHR helfen. Und: Wer weiß was rauskommt.. im besten Fall hast du nichts.
Und dann: hör auf, zu argumentieren. Ausziehen mit einem kleinen Kind macht man nicht von heute auf morgen und wegen nichts. Arbeite an dir, versuche, etwas zu tun was dich begeistert und halte den Kontakt auf freundliche, hilfreiche Weise. Zeige, dass du dein eigenes Leben magst und lass ein wenig Zeit verstreichen. Und dann lege klare, konkrete Pläne für euch drei dar und lass sie entscheiden. Mehr kannst du nicht tun.
Ich werde mir auf jeden Fall Unterstützung holen und an mir arbeiten. Ich bin für mich in der letzten Zeit zu dem Ergebnis gekommen,dass ich vieles ändern muss und auch will. Ich habe den Kontakt aufrecht erhalten und ich habe meine Tochter oft bei mir gehabt inclusive Schlafen.Meine Tochter ist natürlich sehr glücklich wenn wir gemeinsame Zeit miteinander verbringen.Sie sagt immer,dass sie Mama und Papa lieb hat und das sie nicht möchte,dass ich alleine bin.Meine Frau hat eine neue Arbeit aufgenommen und ich habe sie,durch die Betreuung meiner Tochter entlastet,was ich auch gerne mache. Ich hab für mich natürlich auch Pläne,was ich in Zukunft machen möchte. Ich möchte meinem Leben wieder einen Sinn geben. Ich liebe meine Frau bis zum heutigen Tage und würde mich freuen,wenn wir vielleicht nochmals irgendwann zueinander finden. Ich habe meiner Frau mitgeteilt,was ich für Pläne in der Zukunft habe und sie fand es sehr gut.
 
  • #18
Ich habe meiner Frau mitgeteilt,was ich für Pläne in der Zukunft habe und sie fand es sehr gut.
Ich denke, deiner Frau deine Pläne mitzuteilen und sich um die Tochter zu kümmern, während sie arbeiten geht grundsätzlich gut, allerdings wird deine Frau darauf warten, dass auf Worte auch Taten folgen.
Das du dich um deine Tochter kümmerst und Pläne schmiedest wird nun auch nicht völlig neu für sie sein. Du hast bereits mitgeteilt, dass du eine Umschulung anstrebst.
Ich denke, du kannst deine Frau nur noch mit konkreten Ergebnissen überzeugen und so das Gleichgewicht in eurer Beziehung wieder herstellen.
 
  • #19
Hallo Fleur47,
ich sehe es genauso,wie Du es mir mitgeteilt hast.
Ich habe ein großes Interesse daran,dass sich in meinem Leben einiges ändert.
Um wieder im Leben wieder Fuß zu fassen ,sehe ich die Möglichkeit einer Umschulung,als große Chance,um wieder ins Berufsleben zurück zu kehren. Ich werde mir in den nächsten Tagen einen Termin beim Rehaberater geben lassen und mich über alle Möglichkeiten zu informieren,danach werde ich alle notwendigen Anträge stellen. Ich möchte wieder eine Perspektive im Leben haben. Meine Frau sieht meine Pläne für die Zukunft sehr positiv. Ich möchte meiner Frau beweisen,dass es auch anders geht und das ich es sehr ernst meine.
Meine Frau und meine Tochter sind mir sehr wichtig und ich liebe sie.
 
  • #20
Es soll sich aber jeder vor den Augen halten,dass es ihn morgen selber treffen kann.... Ich hatte auch immer die Auffassung,dass eine Ehe nicht nur für die leichten Zeiten da ist,sondern auch,wenn es einem der Partner mal nicht so gut geht...
Lieber FS,
ich finde es nicht der Rede wert sondern eine Selbstverständlichkeit, dass Du Dich um Deine Tochter kümmerst wenn Du nicht arbeitest, Deine Frau schon. Für alle Hausfrauen ist das so und Du bist ohne Job nunmal "Hausmann".

Männer fordern Verständnis und Eintreten für schlechte Zeiten, wenn es ihnen nicht gutgeht. Selten zeigen sie dieses Engagement wenn es der Frau nicht gutgeht in Form von sozialem Engagement. Sie sind eher von finanziellen Motiven getrieben.
Wenn Frauen berufstätig sind und für den Familienunterhalt sorgen, verhalten sie sich wie Männer. Darauf sollten Männer sich endluch mal einstellen und es aufgeben, die Kirschen von der Torte zu picken - funktioniert eh nicht.
Der nicht berufstätige Mann mutiert in ihren Augen zum Hausmann=wenig attraktiv, wenig männlich. Dagegen kannst Du nichts machen und vom Zusammenhalt in schlechten Zeiten schwadronieren wie Du willst.

Ihr hattet in Eurer langen Ehe viele Krisen. Da kann man sich nicht an einem Idealbild von einer Beziehung festhalten und Forderungen an das Idealbild richten.

Deine Frau kommuniziert mit ihrer Mutter, weil sie dieser vertraut. Dir vertraut sie deutlich weniger. Das ist eine bittere Realität, aber wenn Du ehrlich zu Dir bist, dann weißt Du auch, warum das so ist.
 
  • #21
Lieber FS,
ich finde es nicht der Rede wert sondern eine Selbstverständlichkeit, dass Du Dich um Deine Tochter kümmerst wenn Du nicht arbeitest, Deine Frau schon. Für alle Hausfrauen ist das so und Du bist ohne Job nunmal "Hausmann".

Männer fordern Verständnis und Eintreten für schlechte Zeiten, wenn es ihnen nicht gutgeht. Selten zeigen sie dieses Engagement wenn es der Frau nicht gutgeht in Form von sozialem Engagement. Sie sind eher von finanziellen Motiven getrieben.
Wenn Frauen berufstätig sind und für den Familienunterhalt sorgen, verhalten sie sich wie Männer. Darauf sollten Männer sich endluch mal einstellen und es aufgeben, die Kirschen von der Torte zu picken - funktioniert eh nicht.
Der nicht berufstätige Mann mutiert in ihren Augen zum Hausmann=wenig attraktiv, wenig männlich. Dagegen kannst Du nichts machen und vom Zusammenhalt in schlechten Zeiten schwadronieren wie Du willst.

Ihr hattet in Eurer langen Ehe viele Krisen. Da kann man sich nicht an einem Idealbild von einer Beziehung festhalten und Forderungen an das Idealbild richten.

Deine Frau kommuniziert mit ihrer Mutter, weil sie dieser vertraut. Dir vertraut sie deutlich weniger. Das ist eine bittere Realität, aber wenn Du ehrlich zu Dir bist, dann weißt Du auch, warum das so ist.
Hallo Vikky,
Du findest es nicht der Rede wert,was ich als Mann auch für die Familie ,Kind und Haushalt geleistet habe,es ist alles selbstverständlich in Deinen Augen.Dann unterscheidest Du Dich nicht von Männern,die alles selbstverständlich nehmen,was die Frau zu Hause leistet.Bist Du schon mal erkrankt,über lange Zeit und hast Dich trotzdem um alles gekümmert,mit Sicherheit war das nie der Fall.Du redest von Gleichberechtigung,solange es für Dich von Vorteil ist und der Partner kommt darin nicht positiv vor. Ich habe durch die Situation viele Aufgaben zu Hause übernommen und ich habe es gerne gemacht und meine Tochter habe ich auch mit Liebe versorgt,jede Mutter wird wissen,dass man es nicht nebenbei macht. Ich hab die meisten Jahre voll gearbeitet und verdient,genau wie meine Frau. Ich werde immer zu meiner Meinung stehen,dass die Familie auch für den Zusammenhalt da ist und nicht nur für die schönen Dinge.Du siehst nur das Geld,aber Zusammhalt und Liebe gibt es nicht für Geld.Der Hausmann ist für Dich unattraktiv und nebensächlich, ich glaube Du bist im 21 Jahrhundert noch nicht angekommen.Du befindest Dich auf einem Rachefeldzug und nicht mehr.Es gibt hier im Forum viele Frauen,die mir viele gute Ratschläge geben konnten und ich empfinde deren Sichtweise als hilfreich,aber Deine Sicht der Dinge gehört nicht dazu,weil Du nur auf Hass gebürstet bist und das braucht man hier im Forum nicht,weil es niemanden hilft.Bei allen Problemen die es gab,liebe ich meine Frau auch heute noch und die Betreuung meiner Tochter mache ich,weil ich sie liebe und nicht weil ich es muss.
 
  • #22
Du siehst nur das Geld,aber Zusammhalt und Liebe gibt es nicht für Geld.Der Hausmann ist für Dich unattraktiv und nebensächlich, ich glaube Du bist im 21 Jahrhundert noch nicht angekommen.
Geld ist nunmal wichtiger Bestandteil eines gut funktionierenden Haushaltes und des (Über-)Lebens. Das ist einfach Fakt und kann nicht wegdiskutiert werden. Ohne bzw. mit zu wenig Geld ist der Alltag ein Kampf. Die Miete, die Versicherung, das Auto, Lebensmittel, Klamotten etc. pp. das muss bezahlt werden. Und da ist ein Verdienst in der heutigen Zeit oft nicht ausreichend. Selbstverständlich hält man auch in schlechten Zeiten zusammen. Aber wenn dem anderen Part schlichtweg die Kraft ausgeht - und ich rede jetzt von deiner Frau, nicht von dir - sollte man doch auch verstehen, warum es dazu kommen konnte. Ich kann mir vorstellen, dass deine Frau einfach irgendwann keine Energie mehr hatte. Und da dazwischen sind ihr wohl auch die Gefühle für dich abhanden gekommen. Ob nun aus finanziellen Sorgen, berufsbedingt oder weil sie dich als Hausmann nicht mehr attraktiv fand, sei jetzt einfach mal dahin gestellt.
Natürlich darfst du dir Zeit für deine Genesung nehmen - solltest aber auch Verständnis dafür aufbringen, dass deine Frau dich wohl dadurch immer mehr als zusätzliche Belastung wahrgenommen hat. Ganz offensichtlich wurde sie durch die Betreuung des Kindes und der Haushaltsführung durch dich nicht genügend entlastet.
 
  • #23
Geld ist nunmal wichtiger Bestandteil eines gut funktionierenden Haushaltes und des (Über-)Lebens. Das ist einfach Fakt und kann nicht wegdiskutiert werden. Ohne bzw. mit zu wenig Geld ist der Alltag ein Kampf. Die Miete, die Versicherung, das Auto, Lebensmittel, Klamotten etc. pp. das muss bezahlt werden. Und da ist ein Verdienst in der heutigen Zeit oft nicht ausreichend. Selbstverständlich hält man auch in schlechten Zeiten zusammen. Aber wenn dem anderen Part schlichtweg die Kraft ausgeht - und ich rede jetzt von deiner Frau, nicht von dir - sollte man doch auch verstehen, warum es dazu kommen konnte. Ich kann mir vorstellen, dass deine Frau einfach irgendwann keine Energie mehr hatte. Und da dazwischen sind ihr wohl auch die Gefühle für dich abhanden gekommen. Ob nun aus finanziellen Sorgen, berufsbedingt oder weil sie dich als Hausmann nicht mehr attraktiv fand, sei jetzt einfach mal dahin gestellt.
Natürlich darfst du dir Zeit für deine Genesung nehmen - solltest aber auch Verständnis dafür aufbringen, dass deine Frau dich wohl dadurch immer mehr als zusätzliche Belastung wahrgenommen hat. Ganz offensichtlich wurde sie durch die Betreuung des Kindes und der Haushaltsführung durch dich nicht genügend entlastet.
Das Geld zum Leben ein wichtiger Bestandteil ist,dass ist mir schon bewusst,denn ich lebe ja auch auf dieser Erde. Ich habe meine Frau soweit entlastet wie es ging.Ihre tägliche Arbeit in ihrem Beruf konnte ich ihr nicht abnehmen. Ich stelle mir oft die Frage,wenn Probleme auftreten,zum Beispiel durch eine Erkrankung und auch die finanziellen Einschnitte die dadurch entstehen und ich rede hier nicht von einer unheilbaren Erkrankung,sondern eine Belastung auf Zeit,wenn dann der Partner sagt,egal ob Mann oder Frau ,mir ist es jetzt zuviel und ich möchte nicht mehr,dann stellt sich mir schon die Frage,ob es die richtige Ehe war.Meine Frau hatte in den ersten Jahren auch große gesundheitliche Probleme und sie hat sehr wenig verdient,dass ich viel dazu gegeben habe. Ich bin bei ihr geblieben und habe sie unterstützt,gesundheitlich und finanziell,denn ich habe zu der Zeit sehr gut verdient und ich habe es gerne gemacht.Man wird auch jetzt argumentieren,dass es nur Parolen von mir sind ,es ist aber so gewesen. Ich habe zu der Zeit,sogar ihre Eltern oft finanziell unterstützt,aber als ich Hilfe brauchte,da stand ich alleine.Wenn die Ehe nur durch die Finanzen zusammen hält,dann wundert es mich nicht mehr,warum über 50% aller Ehen geschieden werden.
 
  • #24
Hallo Vikky,
Du findest es nicht der Rede wert,was ich als Mann auch für die Familie ,Kind und Haushalt geleistet habe,es ist alles selbstverständlich in Deinen Augen.
Familie ist ein gemeinsames Anliegen beider Partner. Wenn beide berufstätig sind, dann teilt man sich die Familienarbeit und wenn einer nicht arbeitet, dann übernimmt er eben den höheren Anteil der Familienarbeit um den berufstätigen Partner zu entlasten - nützt beiden.
Dass ein Elternteil sich liebevoll um sein Kind kümmert ist selbstverständlich und nicht der Rede wert.
Deine Reaktion zeigt aber schon, dass hier wohl ein Schwachpunkt bei Dir liegt.

Bist Du schon mal erkrankt,über lange Zeit und hast Dich trotzdem um alles gekümmert,mit Sicherheit war das nie der Fall.
Deine Sicherheit ist eine komplette Fehlannahme.
Ja, war ich und ich habe mich trotzdem um alles gekümmert ohne irgendein Gewese drumzu machen.

Ich werde immer zu meiner Meinung stehen,dass die Familie auch für den Zusammenhalt da ist und nicht nur für die schönen Dinge.Du siehst nur das Geld,aber Zusammhalt und Liebe gibt es nicht für Geld.
Ich gebe Dir uneingeschränkt Recht, dass Geld nicht alles und Familienzusammenhalt das A&O ist.
Ich bin aber auch der Meinung, dass wenn man viele Jahre verheiratet war, der Familienzusammenhalt eine Grundlage haben muss, d.h. beide Partner hatten genug Gelegenheiten füreinander einzutreten.
Die Frage ist also, warum zeigt Deine Frau nicht den von Dir geforderten Zusammenhalt?
Nach meiner Lebenserfahrung liegen enttäuschte Erwartungen darin, dass einer von sich ein Idealbild (Du als Vater und Ehemann) hat, was über die gesamte Beziehungsdauer nicht der Realität entspricht.
Deine Frau kommt bei der Bilanz ja zu einem anderen Ergebnis und das wird ihr wohl kaum ihre Mutter eingeredet haben.

Du berichtest von vielen Problemen - für Dich nur Kleinigkeiten. Das scheint Deine Frau anders zu bewerten, sonst hätte sie Dich nicht verlassen.
Der schlechte Verlauf in der letzten Zeit ist in der Erinnerung immer aktueller, als das was vor 10 Jahren war.

An Deiner heftigen Reaktion und unpassenden Behauptungen sehe ich einen Grund, warum Deine Frau nicht mehr mit Dir sondern ihrer Mutter über ihre Probleme redete und warum sie eine Eheberatung verweigert.
Wenn Dir was nicht passt, zeigst Du ein sehr aggressives Kommunikationsmuster, dem sich Frauen gern mit Abbruch der Kommunikation entziehen.

Ich möchte wieder eine Perspektive im Leben haben..... Ich möchte meiner Frau beweisen,dass es auch anders geht und das ich es sehr ernst meine.
Wahrscheinlich hat Deine Passivität Deiner Frau in Verbindung mit ihrem eigenen beruflichen Stress existenzielle Ängste gemacht.
Getrennt habt ihr beide mehr Energie für konstruktives Handeln.
 
  • #25
Familie ist ein gemeinsames Anliegen beider Partner. Wenn beide berufstätig sind, dann teilt man sich die Familienarbeit und wenn einer nicht arbeitet, dann übernimmt er eben den höheren Anteil der Familienarbeit um den berufstätigen Partner zu entlasten - nützt beiden.
Dass ein Elternteil sich liebevoll um sein Kind kümmert ist selbstverständlich und nicht der Rede wert.
Deine Reaktion zeigt aber schon, dass hier wohl ein Schwachpunkt bei Dir liegt.


Deine Sicherheit ist eine komplette Fehlannahme.
Ja, war ich und ich habe mich trotzdem um alles gekümmert ohne irgendein Gewese drumzu machen.



Ich gebe Dir uneingeschränkt Recht, dass Geld nicht alles und Familienzusammenhalt das A&O ist.
Ich bin aber auch der Meinung, dass wenn man viele Jahre verheiratet war, der Familienzusammenhalt eine Grundlage haben muss, d.h. beide Partner hatten genug Gelegenheiten füreinander einzutreten.
Die Frage ist also, warum zeigt Deine Frau nicht den von Dir geforderten Zusammenhalt?
Nach meiner Lebenserfahrung liegen enttäuschte Erwartungen darin, dass einer von sich ein Idealbild (Du als Vater und Ehemann) hat, was über die gesamte Beziehungsdauer nicht der Realität entspricht.
Deine Frau kommt bei der Bilanz ja zu einem anderen Ergebnis und das wird ihr wohl kaum ihre Mutter eingeredet haben.

Du berichtest von vielen Problemen - für Dich nur Kleinigkeiten. Das scheint Deine Frau anders zu bewerten, sonst hätte sie Dich nicht verlassen.
Der schlechte Verlauf in der letzten Zeit ist in der Erinnerung immer aktueller, als das was vor 10 Jahren war.

An Deiner heftigen Reaktion und unpassenden Behauptungen sehe ich einen Grund, warum Deine Frau nicht mehr mit Dir sondern ihrer Mutter über ihre Probleme redete und warum sie eine Eheberatung verweigert.
Wenn Dir was nicht passt, zeigst Du ein sehr aggressives Kommunikationsmuster, dem sich Frauen gern mit Abbruch der Kommunikation entziehen.


Wahrscheinlich hat Deine Passivität Deiner Frau in Verbindung mit ihrem eigenen beruflichen Stress existenzielle Ängste gemacht.
Getrennt habt ihr beide mehr Energie für konstruktives Handeln.
Wenn ich meine Sicht der Dinge schildere und sagen möchte,dass ich den größeren Teil der Hausarbeit übernommenen habe und das ich meine Frau damit entlasten konnte,dann wird es sofort in die Bedeutungslosigkeit zurück diskutiert .Im übrigen läuft Kindererziehung nicht nebenbei und es macht sich nicht von alleine,schon garnicht wenn man sein Kind liebt und es gewissenhaft macht und selbstverständlich ist es schon garnicht.Es gibt genügend Kinder, wo Eltern sich nicht vernünftig darum kümmern.Es wäre vielleicht sinnvoll,mal nicht als Frau,sondern es neutral zu betrachten.Wenn man es nur als Frau oder Mann sieht,dann kommt man zu keinem Ergebnis,genau wie bei Dir.Wenn jeder nur auf seine Sichtweise beharrt und nicht in der Lage ist,einen Schritt aufeinander zu zugehen,dann scheitert die Ehe.
 
  • #26
Lieber Taucher, erst einmal tut es mir Leid das du das erleben musst. Jedoch sehe ich aber auch deine Verharrung in deiner Sichtweise. @Vikky ´s Worte sind nicht ganz ohne. Du bist jetzt in einer Stimmung die diesen Worten keine Chance einräumen werden. Ich habe vor langer Zeit mal selbst einen Thread hier hinein gestellt. Auch nach einer Trennung einer Ehe die mehr als Doppelt so lang war wie deine. Was nicht heißt das du weniger leidest. Aber ich habe damals die beste Freundin meiner Ex verflucht und mir alles mögliche zusammen gereimt, so dass es in meinem gekränkten Hirn für "mich" passte. Ich wollte mir ebenfalls keinen Selbstanteil zugestehen. Ich war doch Perfekt!!!( Vorsicht Ironie) Dachte ich hätte alles getan und war mir keiner Schuld bewusst. Die Freundin war es unter anderem, der, die oder das. Es waren immer die anderen. Dachte auch, wie kann sie nur. Und das obwohl ich gegangen war. Das undankbare Stück.Grins.... Heute weiß ich zum Glück das das völliger Nonsens ist und immer zwei dazu gehören etwas an die Wand zu fahren. Ich glaube auch du wirst bald an einen Punkt kommen, wo du dich das erste mal fragst, " was war mein Anteil daran. Wo hab ich es verkackt. Wir sehen in einer schmerzlichen Situation nicht immer sofort wie die Realität ist. Sicher wird sie ihren Anteil haben. Aber du stellst dich gerade als Saubermann dar wie ich einst und magst ( noch) nicht erkennen, dass da Grauzone sind. Auch bei meiner letzten Trennund erst mal keine Spur von Ahnung. Doch kurz darauf klickte es wieder bei mir. Meinen Anteil warum es letztendlich nicht funktioniert hat. Es war nicht "nur" der böse Ex. Ich wollte einfach dieses Mal alles Richtig machen, habe dennoch soviel falsch gemacht. Einiges zu viel, anderes zu wenig. So sucht und findet jeder seinen Weg. Mehr oder weniger. Denk mal über die Beiträge, gerade auch welche für dich gerade nicht nur Positiv sind, nach. Mir hat es sehr geholfen mich immer wieder zu erkennen.
m46
 
L

Lord-Venus

  • #27
Lieber FS, jetzt lass dich nicht kirre machen. Ihr seid noch imemr eine Familie und ward darüber hinaus 12 Jahre zuammen. Ich würde nicht sagen, dass es endgültig und für alle Zeiten vorbei sein muss. Deine Frau ist vollkommen überarbeitet und erschöpft, ihr beide seid krank, hattet sehr viel Stress und sehr lange Durstzeigen. Lass sie erst mal zur Ruhe kommen und versuch ihr so gut es geht Entlastung zu verschaffen. Bekomm du auch deinen Kopf wieder frei. Versuche die Baustellen in deinem Leben anzupacken. Wenn ihr euch seht, versucht leicht und freundlich miteinander zu sein, keine morlinsauren Diskussionen, keine Rechthaberei.
Ich denke, ihr könnt es in Zukunft durchaus noch einmal als Familie schaffen, ihr müsst aber beide ! unbedingt besser auf eure Grenzen und auf eure Gesundheit achten. Viele Leute gehen leider mitten aus der Genesungsphase nach langer und schwerer Krankheit wieder in die doppelte Schlagzahl und in die Vollen.
Kann sein, dass ein ganz junger Körper mit Anfang zwanzig einen solchen Umgang ein der zwei Mal halbwegs glimpflich schafft. Ab einem bestimmten Alter ist da die nächste Krankheit aber vorprogrammiert. Du bist aktuell ziemlich krank und von ihr schreibst du, dass sie es früher schon einmal war. Ich wünsche euch beiden eine gute Genesung, euch als Familie alles Gute und ihr zwei Großen, passt in Zukunft unbedingt besser auf auch auf!
 
  • #28
Hallo Taucher,

bitt lies Dir #25neverever nochmal durch. Mir ging es ähnlich wie ihm. Und vielleicht auch jetzt. Nimm unser Hilfe an. #jana09/15, #Lionne69 (schönen Gruß), #Tom26 (der Schlimme), #toi et moi, # void und viele andere meinen es gut mit Dir, wollen Dir Denkanstösse geben.
Ich habe hier schon Frage gestellt, da sind die Antworten, die du hier erhältst geradezu harmlos. Ich gebe zu, dass das nicht immer schön ist. Aber mit weichgespültem, du bist der tollste Gerede kommst Du nicht weiter.
Kriegt jetzt langsam mal Deinen Ar... hoch und fang an nachzudenken. Fehler machen immer beide - auch Du. Du bist nicht so toll, wie Du glaubst. Ich war es auch nicht. Auch ich habe die Signale nicht erkannt. Jetzt ist es zu spät. Sie ist seit zwei Jahren weg und noch immer lerne ich. Auch Dank des Forums hier.
Kannst Du wirklich in den Spiegel schauen und sagen: Ich bin toll, ich habe keine Fehler gemacht? Du wirst dann vllt zu der Erkenntnis gelangen, dass auch due welche gemacht hast. Da kommt man schnell hin. Dann sagst Du Dir im ersten Schritt vielleicht, dass die aber doch nicht so gravierend waren. Und genau das ist der Punkt. Du musst mal versuchen in Ihre Rolle reinzuschlüpfen. Wie hat sie evtl. bestimmte Dinge gesehen...

En Beispiel: Viele Männer finden es toll, wenn sie das Haus neu gestrichen haben. Sie denken dann, dass Ihre Frau es genauso toll sieht und es als Leistung anerkennen. Aber viele Frauen freuen sich über die selbst gepflückten Blumen genauso wie über das renovierte Haus. Für mich war das lange unverständlich und konnte das nicht glauben. Ich habe mehr als zwanzig Frauen gefragt. Alle haben geantwortet, dass der Strauß Blumen für Sie mehr bedeutet...

Also los geht´s. Hinterfrag Dein Verhalten.

M 47
 
  • #29
Lieber Taucher, erst einmal tut es mir Leid das du das erleben musst. Jedoch sehe ich aber auch deine Verharrung in deiner Sichtweise. @Vikky ´s Worte sind nicht ganz ohne. Du bist jetzt in einer Stimmung die diesen Worten keine Chance einräumen werden. Ich habe vor langer Zeit mal selbst einen Thread hier hinein gestellt. Auch nach einer Trennung einer Ehe die mehr als Doppelt so lang war wie deine. Was nicht heißt das du weniger leidest. Aber ich habe damals die beste Freundin meiner Ex verflucht und mir alles mögliche zusammen gereimt, so dass es in meinem gekränkten Hirn für "mich" passte. Ich wollte mir ebenfalls keinen Selbstanteil zugestehen. Ich war doch Perfekt!!!( Vorsicht Ironie) Dachte ich hätte alles getan und war mir keiner Schuld bewusst. Die Freundin war es unter anderem, der, die oder das. Es waren immer die anderen. Dachte auch, wie kann sie nur. Und das obwohl ich gegangen war. Das undankbare Stück.Grins.... Heute weiß ich zum Glück das das völliger Nonsens ist und immer zwei dazu gehören etwas an die Wand zu fahren. Ich glaube auch du wirst bald an einen Punkt kommen, wo du dich das erste mal fragst, " was war mein Anteil daran. Wo hab ich es verkackt. Wir sehen in einer schmerzlichen Situation nicht immer sofort wie die Realität ist. Sicher wird sie ihren Anteil haben. Aber du stellst dich gerade als Saubermann dar wie ich einst und magst ( noch) nicht erkennen, dass da Grauzone sind. Auch bei meiner letzten Trennund erst mal keine Spur von Ahnung. Doch kurz darauf klickte es wieder bei mir. Meinen Anteil warum es letztendlich nicht funktioniert hat. Es war nicht "nur" der böse Ex. Ich wollte einfach dieses Mal alles Richtig machen, habe dennoch soviel falsch gemacht. Einiges zu viel, anderes zu wenig. So sucht und findet jeder seinen Weg. Mehr oder weniger. Denk mal über die Beiträge, gerade auch welche für dich gerade nicht nur Positiv sind, nach. Mir hat es sehr geholfen mich immer wieder zu erkennen.
m46
Hallo neverever,
ich habe wenige Wochen nach der Trennung mit meiner Frau über alles gesprochen. Ich habe gesagt,dass ich Fehler gemacht habe und das es mir sehr leid tut.Da meine Frau und ich immer noch in Kontakt stehen,haben wir auch über die Fehler die gemacht wurden gesprochen.Meine Frau hat vor wenigen Tagen noch gesagt,dass wir beide Fehler gemacht haben und dafür verantwortlich sind.Man ist im Trennungsschmerz oft nicht objektiv und man braucht viel Zeit um alles zu verstehen. Ich bin oft in der Zwickmühle,dass ich über die Trennung traurig und ärgerlich bin,aber trotzdem meine Frau noch sehr liebe. Ich bin nicht besser und auch nicht schlechter,was die Trennung und das Leben angeht.