• #1

Warum kriegen Männer beim Babytalk oft kalte Füße?

ist Thema in diessem Magazinartikel: http://www.elitepartner.de/km/magazin/kennenlernen/artikel/babytalk.html. Was meint Ihr dazu?
 
G

Gast

  • #2
Ich denke mal, dass Männer grundsätzlich auch "kinderlieb" sind, sie nur in einem gewissen will ich es mal kritisches Alter nennen, meinen sich noch die "Hörner" abstossen zu wollen. Manchmal können Männer es sich auch nicht so ganz eingestehen, dass sie auch gerne Kinder haben wollen, aber wenn es dann soweit ist sind sie dann doch ganz tolle Papas!!
 
  • #3
Einerseits gehen viele Frauen da sehr undiplomatisch heran. Sie empfinden Kinder als so durchweg positiv und wünschenswert, dass sie sehr einseitig nur diese Seiten betonen und damit rationaler denkende Männer verschrecken -- die daraufhin fast automatisch in die Verteidigungshaltung gehen.

Ich bin außerdem überzeugt, dass Frauen rein biologisch einen ganz starken Kinderwunsch haben und generell Babys niedlich finden, während die Mehrheit der Männer fremde Babys absolut langweilig findet und erst bei dem eigenen Kind ihre Vatergefühle entdecken.
 
G

Gast

  • #4
Der ganze Artikel ist dermaßen klischeehaft. Als ob es immer die Männer wären, die wegen Beruf und Freiheit keine Kinder wollen.
Ich hätte sehr gerne Kinder, meine Freundin (noch?) nicht. Sie hat einen interessanten Job, der sie zu 100% fordert und kein Spielraum für Kinder lässt. Ich hab auch schon angeboten, dass sie weiter arbeitet und ich in Elternzeit gehe, aber das wird einem als Mann ja auch nicht zugetraut. Männer sind ja schon per se zu blöd auch nur eine Waschmaschine zu bedienen - wie sollen sie dann auch noch Kinder großziehen können.
 
G

Gast

  • #5
@ Frederika

Ich bin sehr spät Vater geworden ... in meinen vorherigen Beziehungen waren es die Frauen, die den Kinderwunsch nicht hatten. Als ich Anfang des Jahres selber Vater wurde, muss ich gestehen hat es etwas gedauert bis ich mit dem kleinen Lebewesen etwas anfangen konnte. Als Mann, wie du bereits geschrieben hast, ist man rationeller und nicht so "gefühlsbetont" wie Frauen. Da braucht es schon eine Weile bis man versteht, dass das Baby nicht auf Komando "pupt" oder aufhört zu quarken. Bei mir hat es erst Klick gemacht als meine Tochter mich bewusst angelächelt hat ... ok, kam gleich die halbe Milch mit raus, aber das war egal, "Sie hat mich angelächelt".

Daher ist es erst recht nicht einfach für "kinderlose" Männer ein fremdes Kind ins Herz zu schliessen. Ich denke ein Vater ist offener ein fremdes Kind zu akzeptieren bzw. zu lieben als ein "Playboy".
 
G

Gast

  • #6
Ich hätte mir auch eine Familie gewünscht. Im öffentlichen Dienst wird man eben nicht schief angesehen, wenn man sich in die Elternzeit begibt, auch als Jurist nicht. Wegen der Stillzeit, die ich ja nicht leisten kann, wären es i.E. immerhin 6 Monate geworden. Auch als eine Art Sabbatical nach schon 14 Jahren Vollzeit hätte es mir gutgetan.
Leider, mit jetzt 43 wid das Thema wohl zu den Akten zu legen sei - der Abstand wäre dem Kind gegenüber nicht fair. Geschmeichelt hätte ich mich wohl gefühlt, wenn sie sich eine Famile mit mir gewünscht hätte. Aber, @ 3, ja, daraus wurde nichts. Ob Lehrerin, ob Ärztin, sie fürchtete, so sagte sie, ihre Ausbildung/Fortkommen leide. Der Arbeitgeber war aber nicht der genannte Grund.
Zum Januar werde ich auf vier Arbeitstage zurückgehen. Das haben schon andere Juristensingles bei uns getan. Für mich allein reicht der Ertrag noch bei weitem. Ich bin kein Scheidungskind; meine Eltern sind noch nach 45 nicht immer leichten Zeiten zusammen; der Wille, sich an die schönen Erinnerungen nicht vermieden zu lassen, machts. Schwierig ist es für mich, mir eine Partnerschaft ohne Chance auf eigene Familie vorzustellen. Die Erfahrung rundweg abgelehnt zu sein, die im Berufsleben doch eher selten ist, ist das Bitterste.
 
  • #7
Das Problem sind die kurzlebigen beziehungen, die meisten standhaften "kindgegner" sind männer die schon verheiratet waren oder schon oft oder zumindest einmal schwer entäuscht wurden, denn keiner will ein kind, für das er dann nur zahlen darf und die mutter sich schon längst mit einem anderen vergnügt.
Es fehlt also in erster linie vertrauen in die gemeisame zukunft.
 
G

Gast

  • #8
Hier läuft was mit den Einheimischen Frauen schief, da ist der Job wichtiger als alles andere, oder sie Träumen absurde Träume, oder oder oder.
Als junger Mann mit Kinderwunsch hat man es viel zu schwer in Deutschland. Wie in den obigen Postings angeführt, wird einem ja grundsätzlich als Mann unterstellt, Mann wolle sich bis 35 die Hörner abstoßen, so einen pauschalen Blödsinn hört man leider viel zu oft.
Daher sind die Kinderlieben und willigen (noch nicht) Väter zwar auch zahlreich vorhanden, jedoch nimmt sie keine Frau ernst und deswegen gibts so wenig Kinder oder erst im Alter von 30/35+

Ich muss dann auch nicht unbedingt Kinder haben, wenn man von Anfang an mit so einem "tiefliegendem bzw. fehlendem" denken/Charakter in großer Menge konfrontiert wird.
 
G

Gast

  • #9
Wieso soll da etwas mit einheimischen Frauen schief laufen wenn sie keine Kinder wollen? Es hat doch wohl jeder das Recht selbst zu entscheiden wie man leben will.
So eine Aussage unterscheidet sich nicht im geringsten von einer gleich lautenden Aussage bezüglich der Religion, Sexualität, o.ä. einer anderen Person.
 
G

Gast

  • #10
@8 Hier wird über z.B. "Kann ich mit 40 noch einen Kinderwunsch haben?" oder ähnlichem diskutiert und andere Bevölkerungsschichten (z.B. mit weniger Bildung) machen es einfach, weils andere bezahlen.

Heute war im Radio das Thema "Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Kinder kriegen" ... da rief ein Türke an und sagte: 21-37
Moderatorin: Warum?
Er: Ja meine Oma hat 16 Kinder in dieser Altersspanne gemacht.
Moderatorin: Ja und wie alt bist du?
Er: =17
Moderatorin: und willst du auch Kinder?
Er: Ja sehr viele, möglichst nach meiner Ausbildung so ab 21 ...


Und nun sag mir doch mal bitte was in unserer Gesellschaft schief läuft ? Hinweis: Frag doch mal 30 Jährige "gebildete" Frauen zum Thema und frag mal in anderen Bevölkerungsschichten "weniger gebildet".
 
G

Gast

  • #11
MadMax

@#9
genau das ist ja das problem...gerade die "weniger gebildeten" schichten bekommen proportional viele kinder...warum wohl...?
 
G

Gast

  • #12
Also ich bin 18 und wünsche mir Kinder und kann gut mit ihnen umgehen.
Nur leider wird einem Kerl halt wie gesagt immer unterstellt sie "wollen"(müssen) sich die Hörner abstoßen, was ich schon ne verallgemeinerung finde und ziemlich dumm.

Aber mit den "weniger gebildeten" Schichten stimmts schon Ex wieder schwanger aber ihr 1. Kind ist grade mal 1 Jahr alt.

Wär schon toll wenn man den männern das mit den kindern mal zu trauen würde was aber selten gemacht wird
 
G

Gast

  • #13
MadMax

mit 18 jahren kinder zu wollen...so etwas werde ich nie verstehen!
das männer da nicht mitzeiehn wollen, kann ich bestens verstehen!
das hat auch weniger mit "hörner abstoßen" zu tun, als erst einmal erfahrungen zu sammeln!
mit erfahrungen meine ich nicht nur welche sexueller natur, sondern allgemeine lebenserfahrungen.
wie sehr erntwickelt man sich noch mit 18 jahren und eine beziehung, die da geschlossen wird, muss nicht unbedingt jahrzehnte dauern.
in dem alter als frau ein kind in die welt zu setzen, hat beste chancen, als allein erziehende durchs leben zu gehen...
 
G

Gast

  • #14
Ich und mein Partner sind genau mit dem Problem des einseitigen Kinderwunsches an einen Punkt in unserer Beziehung gekommen, wo einer nachgeben muss oder man trennt sich. Nun bin ich auch nach 7 Jahren Beziehung noch sehr verliebt und das erschwert alles erheblich. Der Artikel gibt aus meiner Sicht die Situation sehr gut wieder. Ehrlich gesagt fand ich es erschreckend (aber auch beruhigend), dass es offenbar vielen Frauen so geht. Ich werde bei all dem das Gefühl nicht los, dass es auch mangelnde Zuneigung ist. Wenn er mich wirklich lieben würde...dann würde er mich nicht gehen lassen, oder?!
 
G

Gast

  • #15
MadMax

@#13

"mangelnde Zuneigung ist. Wenn er mich wirklich lieben würde...dann würde er mich nicht gehen lassen, oder?! "

das ist doch nicht dein ernst?
ich schliesse daraus, du willst ein kind, dein mann nicht und deswegen willst du dich von ihm trennen...?

ich glaube, man muss schon eine frau sein, um daraus dem mann einen strick drehen zu wollen!
DU WILLST dich trennen, nicht er!
als mann würde ich sagen, würde sie mich lieben, würde sie UNSERE liebe nicht ihrem kinderwunsch opfern...!

genau diese frauen sind es, bei denen der mann nach der geburt das gefühl hat, nur noch die zweite geige zu spielen.
und so eine beziehung mit kind ist sicher für jeden mann der albtraum!
 
G

Gast

  • #16
Genau, ich will ein Kind und mein Lebensgefährte nicht. Natürlich bin ich diejenige, die am Ende die Entscheidung getroffen hat zu gehen. Die Zeit ist für Frauen nun mal begrenzt und setzt diesem Wunsch eine natürliche Grenze. Der Mann hingegen hat dafür nahezu das gesamte Leben. Und manchen wir uns nichts vor, jeder verändert und entwickelt sich. Wie soll ich wissen, ob sich mein Partner in zehn Jahren nicht entschliesst doch Kinder haben zu wollen. Dann ist es für mich zu spät und ich muss dann hoffen, dass er sich auch für unsere Liebe entscheidet und seinen Kinderwunsch zurückstellt.

Nur noch einmal zum Verständnis: Ich habe mir die Entscheidung nicht einfach gemacht, lange gehofft und gebangt, meinen Partner umworben und versucht ihm die Sache leicht zu machen. Mir jetzt zu sagen, dass ich der Typ von Frau wäre, mit dem "Mann" genau keine Kinder haben sollte, ist unverschämt. Du weißt nichts über meine Beziehung, die Hoffnung, Ängste und der Kampf um jeden weiteren Tag Zusammenleben. Ich hatte mir hier ein paar konstruktive Beiträge erhofft und nicht das "Dampf ablassen" von enttäuschten Samenspendern.
 
G

Gast

  • #17
MadMax

zitat#15:
Mir jetzt zu sagen, dass ich der Typ von Frau wäre, mit dem "Mann" genau keine Kinder haben sollte, ist unverschämt

es ist nicht unverschämt, es ist meine meinung.

für mich persönlich kann ich ohne weiteres sagen, dass deinee variante für mich ein albtraum ist!
in erster linie zählt die beziehung zur frau. und wenn als i-punkt, darauf ein kind gewünscht(von beiden) und gezeugt wird, dann ist es so herum für mich der richtige weg.
anders herum, also deine variante#15, da käme ich mir wirklich vor, wie ein samenspender.

frauen, die dem mann das gefühl vermitteln, "nur" aus dem kinderwunsch heraus, mit ihm zusammen zu seinl, können mir gestohlen bleiben!
und wenn der wunsch, ein kind zu bekommen größer ist, als der wunsch, die beziehung zu erhalten...ok, dann war es das.
für mich der beste beweis, dass die frau mich nicht liebte...egal, was sie verbal von sich gab;-)
 
B

Berliner30

  • #18
@15 / Fragenstellerin, dann solltest du deine Partnerwahl von vor 7 Jahren in Frage stellen (Meine Meinung es war der falsche und du hast zu lange gewartet) und entsprechend handeln. Wenn du einen Trick anwendest, wirst du sowieso allein erziehend sein, willst du das wirklich?

Als neuer Partner wäre z.B. MadMax für dich ungeeignet und in deinem Fall solltest du deine Fühler schon in den ersten Treffen sehr weit ausstrecken und arbeiten lassen und nur jemanden suchen, der von Anfang an zu dem "ja, sehr gerne" auch steht.
 
G

Gast

  • #19
Das ich lange gezögert habe, steht außer Frage. Dafür gab es gute Gründe, wie gesagt die ersten Jahre waren überschwänglich, glücklich und wir lieben uns auch immer noch. Wir waren uns für sehr lange auch zu zweit einfach genug. Nach einiger Zeit hätte ich schon gern die Beziehung "dingfest" gemacht, sprich, eine Familie gründen, heiraten, sich niederlassen. Für mich war das die logische Konsequenz einer gut funktionierenden Beziehung. Ich bin nicht vor 7 Jahren mit dem Gedanken gestartet: Ich will unbedingt ein Kind! Dieser Wunsch hat sich aus der Tatsache entwickelt, dass unsere Beziehung ausgesprochen gut funktioniert. Ich habe mir sehr lange Zeit gelassen und das fühlte sich auch richtig an, bevor ich sozusagen einen Schritt weiter gehen wollte. Der Haken ist, dass ich nach ca. 5 Jahren schon etwas skeptisch wurde, weil sich in Richtung Beziehung "dingfest" machen so gar nichts tat. Erst auf Nachfragen wurde mir dann gesagt, das heiraten und Kinder nicht in Frage kommen. Es kann auch nicht die Rede davon sein, dass ich meinen Partner nicht liebte. Ich wiederhole mich da gern: Am Anfang sind die große Gefühle, dann kommt der Alltag, eine Beziehung entwickelt und ein Kinderwunsch ist nichts, was sich in allen Fällen von allein klärt. @Mad Max, was Du erwartest ist, dass es im Trubel der großen Gefühle einfach passiert oder eben nicht. So einfach ist das nicht. Wir reden hier aber über eine essentielle Grundeinstellung, einen Punkt an den jede Beziehung irgendwann einmal gelangt. Wenn ich 20 Jahre alt wäre, würde ich genau so wie Du argumentieren und Kinderwunsch auf einer Metaebene, im engen Zusammenhang mit überschwänglicher Liebe zum Partner und der Rest ist völlig nebensächlich, diskutieren. Ich bin aber in der Zwischenzeit älter geworden und ich weiß heute, das essentielle Grundeinstellungen und Wünsche des Individuums auf Dauer vom Gefühl der Liebe nicht überdeckt werden können. Und das ist das Grundproblem. Ich liebe meinen Partner, aber eben nicht bis zur Selbstaufgabe.

@Berliner30: Du hast vollkommen Recht, ich hätte den Kinderwunsch viel eher thematisieren sollen. Ich dachte aber, ich darf nicht drängeln, muss ihm genügend Raum lassen. Das war sicher nicht in meinem Sinne. Ihm einfach ein Kind anzuhängen, käme nicht in Frage, das wäre nicht mein Stil und auch nicht mein Wille. Mein Partner muss schon "Ja, gerne" sagen. Den Tipp, sowas gleich am Anfang einer Beziehung diplomatisch mal anzuklingen zu lassen, um zu schauen, wie "Mann" dazu steht, werde ich in Zukunft beherzigen.
 
G

Gast

  • #20
Madmax

@#18
oh, da machst du es dir aber einfach!
...du hast dich weiterentwickelt und jemand mit meiner argumentation ist eben noch nicht so weit wie du...;-)
ich würde eher sagen , du hörst die uhr ticken!

ich stelle die thematik auch nicht auf deine "metaebene", sondern ich denke eher so, kind ist ok(...zumidest bis vor 15 Jahren)...muss aber nicht. heute sage ich...soll aber nicht!

du redest von selbstaufgabe im zusammenhang mit der aufgabe deines kinderwusches zuliebe deines partners.
wenn du es als selbstaufgabe siehst, ohne kinder zu leben, ist es ok...aber für mich stellt es sich dann eben so dar, dass kinder für dich wichtiger sind, als der mann. die beziehung dient dann zum zweck des kinderwunsches.
kann sich jeder mann überlegen, ob er so eine beziehung führen möchte.

für mich ein "no.go"...wie es hier immer so schön heisst.
 
G

Gast

  • #21
Wie bereits erwähnt, bin ich nicht mit einem Kinderwunsch in die Beziehung gestartet. Ich bin aber durchaus der Meinung, das eine gefestigte Beziehung irgendwann zu dem Punkt kommt, wo Heirat und Kinder spruchreif werden. Die Beziehung dient nicht dem Zweck der Kinderzeugung, sondern ist eine ganz normale Entwicklung hin zu diesem Punkt. Ich entscheide mich nicht für einen Mann und gegen Kinder oder andersrum, sondern Mann und Frau lieben sich, wollen zusammen bleiben, gründen eine Familie etc.. Das ist doch normal, oder nicht?
Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass ich mit Mitte 30 nicht mehr viel Zeit habe einen Kinderwunsch zu verwirklichen. Auf Frauen mit unerfüllten Kinderwunsch wird immerzu spöttisch herabblickt. Es ist spiessig, unromantisch, verkrampft. Eine denkbar schlechte Position von der ich da diskutiere. Ich versuche es mal so: Wenn Du einen Wunsch hättest, der sich durch einen Kompromiss nicht lösen lässt, würdest Du dann gehen oder bleiben? Und wenn Du gehst, heisst das automatisch: " Ich habe meinen Partner eben nicht genug geliebt? ". Genau diese Ansicht funktioniert auch anders herum, wenn ihm die Beziehung wichtig genug wäre, dann würde er diesem Wunsch nachgeben. Das heisst, nicht nur mir ist mein Kinderwunsch wichtiger als die Beziehung, sondern ihm ist der kinderlose Zustand ebenfalls wichtiger als die Beziehung.
 
G

Gast

  • #22
MadMax

der springende punkt ist aber, wenn er der beziehung zuliebe, dem kinderwunsch nachgibt, dann ist die beziehung nicht mehr das, was sie mal war!
wenn ihm die beziehung gefällt, warum sollte er sie und sein/dein gesamtes leben ändern?
denn darüber solltest du dir im klaren sein, wenn erstmal kinder da sind, dann ist euer leben garantiert ein anderes!

und je älter man(n) wird, umso mehr hat man sich mit seinem leben arrangiert und es sich so eingerichtet, wie es einem gefällt...ok, es gibt natürlich menschen, die haben das nicht...wenn man dann wieder alles über den haufen schmeissen soll, überlegt man(n) sich das schon seeehr gut!

aber lebensvorstellungen können sich ändern und wenn sie bei den partnern nicht mehr in übereinstimmung gebracht werden können, trenn man sich eben.
 
B

Berliner30

  • #23
@18 du bist zahlenmäßig in bester Gesellschaft. Ich hatte viele Frauen mit deinem Problem gesprochen, kennengelernt. Ist schon erschreckend, aber irgendwann ist es halt auch zu spät für eine Einsicht, daran will Mann dann vielleicht auch nichts mehr ändern.

Ich kann nicht verstehen, wie so ein wichtiges Thema von Anfang wie ein Tabu behandelt wird. Wenn es wie ein Tabu gehandhabt wird und die Meinungen verschieden sind, dann krachts irgendwann und die Zeit mag mit Ihm schön gewesen sein, jedoch ist sie auch für dich weg (Bezug: tickende Uhr), die Zeit gibt dir niemand zurück. Daher ist eine gute Wahl für mich wichtiger als eine "Notlösung" oder "Gefühl-Notlösung".

Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, das die richtigen Männer in deiner jetzigen Phase dich meiden werden, du mußt erstmal deinen ex verdauen und verarbeiten.
 
G

Gast

  • #24
Danke für die Anregungen und die Kritik. Es ist schon wichtig die Situation zu analysieren und kontrovers zu diskutieren, dann kann Frau ja vielleicht noch was lernen :)
 
G

Gast

  • #25
Ich bin zeitig Mutter geworden und als meine Tochter klein war (heute ist sie erwachsen), und mir noch ein zweites Kind gewünscht habe, habe ich auch mehrheitlich "Kalte-Füße-Männer" kennengelernt. Heute bin ich 40 Jahre. Und auf der Suche nach einer neuen Partnerschaft lerne ich größten Teils Männer kennen, die sich plötzlich reif fühlen für eine Familie (nach traditionellem Muster). Meine Familienplaung ist aber abeschlossen. Diese Phase liegt hinter mir. Ich komme mir vor, als hätte ich diese Männer "überholt". Ich bin auf der Suche nach neuen Ufern und mache die angenehmsten Erfahrungen mit jüngeren Männern.
 
G

Gast

  • #26
Hallo, ich bin ein (fast) geschiedener Mann mit zwei Kindern; eins aus der früheren Beziehung meiner Frau und eins aus unserer Beziehung. Ich liebe beide Kinder sehr doll und sehr gleich.
Nachdem ich aber jetzt die Wertung des Staates (Gericht, Jugendamt) für meinen Wunsch nach dem "Stiefkind" (mir tut dieses Amtsdeutsch sehr weh) und die Schwierigkeiten, wenigstens für mein "leibliches Kind" (wieder die Unterscheidung) da zu sein, kennengelernt habe, kann ich die Ängste vieler Männer verstehen, die bei Kindern sehr zurückhaltend sind. Im Deutschland des Jahres 2009 sind Männer - entgegen aller Lippenbekenntnisse der Politik - im Trennungsfall nur als Zahlvater gern gesehen – die ganze Liebe zum Kind muß Mann sich dann aus dem Herz reißen lassen.

Ich wünsche mir auf jeden Fall noch Kinder mit einer neuen Partnerin, schließe aber aus o.g. Gründen bei der Partnersuche hier bei EP regelmäßig Frauen mit Kind aus – nochmal überlebe ich das nicht. Klingt sicher etwas polemisch, ist aber so.
 
G

Gast

  • #27
Also das ist recht leicht zu beantworten.

Weil Männer damit eine Pflicht und eine Schuld eingehen. Das Kind ist kein Objekt, sondern eben dann auch noch eine weitere Aufgabe neben der Frau. Mit einem Kind hat man auf einmal einen gewaltigen Berg vor sich.

Ich kann jeder Frau nur raten, dieses Thema sehr sehr lange für sich zu behalten. Am besten so lange bis er damit anfängt. Sonst verschreckt man die große Mehrheit recht schnell.

Männer wollen erstmal die Frau und mit ihr Leben und irgendwann, wenn sie genug vertrauen gesammelt haben, wenn sie zu sich selbst sagen, mit der könnte ich ein Kind haben, dann ist es soweit, das dauert Jahre...

Gruß
 
G

Gast

  • #28
Warum kriegen Männer beim Babytalk oft kalte Füße?

Ich denke das liegt daran das sich Männern schon im Vorfeld überlegen was wäre wenn wir Kindern haben und wir uns wieder trennen..

Die Vorstellung das ihm in der Regel dann gerade noch der Selbstbehalt wegen Unterzahlungszahlungen bleibt , schreckt ihn im Vorfeld ab Kinder zu wollen..
 
G

Gast

  • #29
@9 und 10

Weil wir zuviel Ängste habe..weil wir uns um viele Dinge gedanken machen, weil wir zu Hohe Ansprüche an uns und andere haben..

Vor allem Ängste wie: Einer verliert seine Berufliche Karriere, was ist falls wir uns wieder trennen, reicht unser Geld denn um Kinder in die Welt zu setzen, leidet meine Selbstverwirklichung darunter..etc......

Das sind die grösste Ängste und gleichzeitig Hinderungsgründe der Deutschen Kinder in die Welt zu setzen..Dabei sind diese Ängste bei Männer noch viel grösser weil sie "Freiheitsorientierter" und evolutionär bedingt mehr für Sicherheit sorgen müssen sind als Frauen..

Ein Mann sucht viele Jahre seine Lebens , seinen Schatz "draussen"..Da draussen muss doch was spannendes auf ihn warten..Frauen, Freunde, Abenteuer, Grosstadt.. Spielen, Alkohol...etc..

Das ist Aufregend , spannend...

Viel zu Langweilig wäre für ihn das was Frau sucht..

Sie sucht ihren Schatz "drinnen"..in sich..in ihrem Herzen, ihrem Körper , der Famile , ein behagliches zu Hause, die Kinder..Schutz und Geborgenheit sind ihr dabei wichtig..

Sie hätte viel zu viel Angst alleine Nachts da draussen zu entdecken. ....Zu viele potenzielle Gefahren lauern.....was soll sie da??

.(Ausnahmen bestätigen wie immer eine Regel)




Das Thema Kinder in die Welt setzten wird letztendlich genauso verkompliziert wie die Frage nach einem passenden Beziehungspartner...Angst, Angst ..man könnte ja Fehler machen..oder Fehler aus der Vergangenheit wiederholen..

Der Staat hat uns letztendlich systematisch diese Ängste anerzogen..Wir sollen uns gegen jeden schei..versichern wird in der Werbung suggeriert...wenn Du es nicht tust und es passiert was, dann bist Du im A.....


Wir sollen unabhängig und Frei und Demokratisch leben....gleichzeitig werden wir mit verboten und zwängen die Angst schüren so dermassen überschüttet das in wirklichkeit ein freies und unabhängiges Leben gar nicht möglich ist..

Kinder sind ständig Gefahren ausgesetzt..Dürfen dies nicht , dürfen jenes nicht..

Laufen Sie zur Schule hat man Angst das sie ein irrer schnappen können..
Laufen sie nicht zur Schule bewegen sie sich zu wenig und lernen nicht diese wichtigen Sozialen Kontakte auf dem nach Hauseweg mit Mitschülern.

Ballspielen und Rasen betreten verboten..

Sich die Birne mit PC-Games zuknallen erlaubt..



In Bildungsschwachen Beziehungen oder in ärmeren Länder gibt es diese Ängste nicht oder kaum..Deshalb bekommen sie auch mehr Kinder..

In sehr armen Ländern natürlich auch noch wegen dem Versorgungsfaktor.

Grundsätzlich jedoch hat meiner Ansicht nach jeder Erdenbürger die Verantwortung dafür zu sorgen das sich die Erde weiterdreht...ausnahmen gibt es natürlich..

Diese Ängste der deutschen sind jedoch keine Ausnahmen sondern Unreife und Feigheit Verantwortung zu übernehmen...