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  • #1

Warum kommt das schlechte Gewissen beim Fremdgehen erst später?

Ich hatte mehrmals Sex mit einem verheirateten Mann. Er geht schon seit Jahren fremd, ich hatte den Eindruck, dass er ein routinierter Fremdgeher ist und ihn die Sache mit der Treue nicht die Bohne interessiert. Da wir anfangs nur Sex hatten, habe ich allerdings nicht wirklich hinterfragt, ob er ein schlechtes Gewissen seiner Frau gegenüber hat.
Nun habe ich mich tiefgründiger mit ihm unterhalten und ihn persönlich kennengelernt. Wir sprechen über unsere Sorgen und Probleme, es geht überhaupt nicht mehr um Sex. Meiner Meinung nach ist unser Sexverhältnis freundschaftlich geworden.
Ich weiß noch, dass er mir am Anfang erzählt hat, sich von seiner Frau niemals trennen zu wollen. Dies habe ich ihm auch sofort geglaubt, weil ich davon ausgegangen bin, dass ihm lediglich die sexuelle Abwechslung fehlen würde.
Seit einigen Wochen spricht er nun aber permanent davon, sich von seiner Frau trennen zu wollen. Als Argument nennt er, dass er seiner Frau ja immer wieder fremdgehen würde und sich eine Partnerin an seiner Seite wünscht, auf die er sich nach der Arbeit freut, die ihn sexuell begehrt.
Ich habe ihm vorgeschlagen, eine Paartherapie zu machen. Außerdem habe ich zu ihm gesagt, dass er den Kontakt zu mir gerne auf eine platonische Freundschaft reduzieren oder komplett abbrechen kann, sollte es ihm damit besser gehen. Das will er aber nicht, um seine Frau will er sich laut seinen Aussagen nicht bemühen. Ich habe keineswegs so etwas gesagt wie „Ich oder deine Frau“. Interessiert bin ich schon an ihm (das habe ich ihm auch mitgeteilt) jedoch werde ich mich nicht an ihn ranschmeißen.
Er hat mir erzählt, dass er nicht mehr gut schlafen kann, ihm bei dem Gedanken daran seiner Frau die Wahrheit zu sagen schlecht wird, er diverse Ängste hat, er nicht weiß was er tun soll usw.
Anfangs war er noch locker drauf, jetzt hat er mir mitteilt, dass er alle seine Datingprofile gelöscht hat (so haben wir uns kennengelernt) und erstmal keine anderen Frauen mehr treffen will. Und Sex und Liebe möchte er auch nicht mehr trennen. Dass er was für mich empfindet, würde ich definitiv ausschließen. Schließlich haben wir jetzt seit Monaten keinen Sex mehr gehabt und er macht auch keine sexuellen Anspielungen mehr oder fragt nach Sextreffen. Er meinte, dass er es respektieren würde, wenn ich keinen Sex mehr mit ihm möchte. Er redet mir zwar Typen schlecht, die ich attraktiv finde (behauptet, dass sie nicht männlich wären und keine Partnerin suchen würden) und meint auch, dass es für mich besser wäre erstmal keinen Partner zu suchen und Single zu bleiben und dass es ja so schwer sei einen guten Partner zu finden usw. Aber das muss ja nix heißen. Ansonsten verhält er sich mir gegenüber total freundschaftlich. Er meinte zwar, er würde öfter mal an mich denken, aber das kann ja auch freundschaftlich gemeint sein.
Wieso will er sich denn plötzlich trennen, vor allem wenn nicht einmal eine andere Frau im Spiel ist und fühlt sich jetzt schlecht??
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Naja ich glaube ihm geht so langsam ein Licht auf, dass er das Problem, was er mit seiner Frau hat, nicht durch Fremdgehen lösen kann, dass das für ihn letztlich nicht befriedigend ist. Offenbar hast du ihm dafür die Augen geöffnet.

Dadurch, dass du ihm keinen Druck machst, ihm keine Pistole auf die Brust setzt, hat er die Möglichkeit frei nachzudenken und frei zu entscheiden und dich nicht kategorisch abzulehnen. Er merkt, dass er seine "Heimat-Burg" nicht gegen dich verteidigen muss und plötzlich macht es offenbar auch gar keinen Sinn mehr für ihn.

Allerdings finde ich es nicht verwunderlich, wenn ihr jetzt ein freundschaftliches Verhältnis pflegt, durch die Affäre seid ihr euch ja schonmal doch emotional recht nah gekommen, demzufolge kann man das dann auch in einer sehr intensiven Freundschaft fortführen auch ohne Sex.

Das ihm sich alles umdreht, wenn er daran denkt eine Trennung auszusprechen, kann ich auch verstehen, ich habe auch sehr lange gebraucht, um mich nur an diesem Gedanken zu gewöhnen, bevor ich mich letztlich getrennt habe. Insbesondere es dem Kind zu sagen, fand ich am schwersten.

Aber wenn man sich letztlich entschlossen hat kann man sich auch irgendwann überwinden, wenn die Zeit reif ist.
 
  • #3
Dass er was für mich empfindet, würde ich definitiv ausschließen
Ganz ehrlich? Das hört sich alles danach an, dass das genau der Fall ist!

Warum sonst sollte er auf einmal tiefgründige Gespräche mit dir führen und dich in sein Gefühlsleben eintauchen lassen?
Warum sollte er sonst alle Datingprofile gelöscht haben?
Warum redet er auf einmal davon, sich von seiner Frau zu trennen und hat innerlich mit ihr schon abgeschlossen?
Warum will er keine Freundschaft mit dir?
Warum will er keinen Sex mehr mit dir und sagt selber, er möchte Sex und Liebe nicht mehr trennen?
Warum redet er alle anderen Männer schlecht?
Warum sagt er wohl, er denkt an dich?

Ich glaube, noch deutlich kann es eigentlich nicht werden ;)
Er empfindet etwas für dich!

Auf jeden Fall haben wir jetzt die Erklärung für deine nebulösen threads :)
 
  • #4
Der Fremdgeher ist in einer Krise (midlife crisis?) und hat kein schlechtes Gewissen, sondern tut sich selber leid. Er hat seine Frau jahrelang belogen und betrogen und ist zu feige, ihr die Wahrheit zu sagen. Seine Ehe hat er selbst durch sein Verhalten zugrunde gerichtet. Der Testeteronspiegel sinkt auch in einem gewissen Alter und er spürt, dass er älter wird und das wilde Leben nicht mehr durchhalten kann.
Ratschläge von seiner Seite was Männer betrifft, würde ich mir verbitten.
Was willst DU noch von ihm? Freundschaft?
 
  • #5
Willst du jetzt hören, dass er sich in dich verliebt hat ?

Ein schlechtes Gewissen kann man abwehren, wenn man sich sein Tun und Handeln rational erklären kann. Man betreibt dann quasi Selbstbetrug . Legt man das ab und denkt dann doch mal über die Konsequenzen nach, oder hinterfragt sich ethisch, dann kann das schlechte Gewissen zuschlagen.

wenn du wissen willst, ob seine Gedanken etwas mit dir zu tun haben, dann sprich doch einfach offen mit ihm. Keiner wird dir hier sagen können, was in seinem Kopf vorgeht 🤷🏻‍♀️
Und dass du dir solche Gedanken um ihn machst, würde ich als Wahrnsignal deuten. Sicherheit scheint er dir keine zu geben ....

hat er Kinder ?
 
  • #6
Vielleicht ist das Aufeinanderhocken oder auch nur das Gefühl, jetzt aufeinander hocken zu müssen wegen Corona, für ihn eine Zeit, in der er richtig erkennt, wozu eine Beziehung da ist und dass seine Beziehung ihm gar nichts gibt.
Ich wundere mich immer, wenn jetzt in den Medien Tipps kommen, wie man seinen Partner besser aushält in solchen Zeiten. Denn irgendwann kommt ja die Rente und was dann? Wenn man mit seinem Partner nicht zusammenleben kann und bei Urlauben und Feiertagen sich zofft oder mindestens einer sowas macht wie Luftanhalten, bis er wieder mehr Abstand nehmen kann durch Arbeit oder Freunde treffen, frage ich mich, was die zusammen noch wollen.
Ich meine damit nicht, dass man dauernd aufeinander hocken muss, aber dass man das auch genießen können sollte, wenn gerade nichts anderes möglich sein kann.

Auf einmal entdeckt er, dass eine echte Beziehung zu haben, was sehr Schönes ist? Oder doch nur Druck, weil er nun gerade nicht gut auf andere Frauen sexuell ausweichen kann? Oder will er ein "guter Mann" werden, weil er sowas wie eine Erleuchtung hatte?

Wie alt ist er, könnte er plötzlich erektionelle Probleme bekommen und feststellen, dass Frauen auch noch zu was anderem gut sind als zu Sex?

Er hat mir erzählt, dass er nicht mehr gut schlafen kann, ihm bei dem Gedanken daran seiner Frau die Wahrheit zu sagen schlecht wird, er diverse Ängste hat, er nicht weiß was er tun soll usw.
Muss ja nicht die Wahrheit sagen, kann sich doch auch so scheiden lassen mit "wir haben uns auseinandergelebt". Und dann wird er der gute Mensch, der er sein will. Und macht irgendwann reinen Tisch mit der Ex, wenn er denkt, er müsste das.

Er redet mir zwar Typen schlecht, die ich attraktiv finde (behauptet, dass sie nicht männlich wären und keine Partnerin suchen würden) und meint auch, dass es für mich besser wäre erstmal keinen Partner zu suchen ...
Ich glaube auch, dass es nichts heißt. Du bist sowas wie sein Kumpel. Das, was er Dir da erzählt, sind seine Weisheiten, die er für sich rausgefunden hat.
Wenn er Dich wollte, würde er um Dich werben. Dass er andere Männer schlecht macht, liegt vielleicht daran, dass er Dich nicht verlieren will, mE als das, was Du JETZT für ihn bist, und nicht als Partnerin.

Wenn ich verliebt bin, denke ich DAUERND an den Mann, nicht öfter mal. Warum sollte jemand das so lapidar formulieren? Wenn Du gefragt hast, ist es mE, um Dich zu beruhigen oder weil es stimmt, wenn Du nicht gefragt hast, vielleicht, weil er sich fragt, wie es Dir geht mit der Situation. Aber wenn er verliebt wäre, denke ich, würde er was ganz anderes von sich aus sagen. Ich hätte jetzt eigentlich auch erwartet, dass ein Mann, mit dem ich spektakulären Sex habe oder mit dem mich eine tiefere Redefreundschaft verbindet, öfter an mich denkt. Ich würde erwarten, dass ich Bedeutung für ihn habe.
 
  • #7
Er redet mir zwar Typen schlecht, die ich attraktiv finde (behauptet, dass sie nicht männlich wären und keine Partnerin suchen würden) und meint auch, dass es für mich besser wäre erstmal keinen Partner zu suchen und Single zu bleiben und dass es ja so schwer sei einen guten Partner zu finden usw.
Fühlst du dich nicht komisch dabei, dass er dir ebenfalls Lebensberatung meint geben zu müssen ?
sollte dahinter eine Absicht stehen, dann wäre das ein sehr schlechter Manipulationsversuch, weil offensichtlich ....
 
  • #8
Die böse Ehefrau, die ihn nicht mehr begehrt, wenn er von der Arbeit kommt. Im Grunde das bekannte Jammern auf hohem Niveau, da springt bei Frauen das Helfersyndrom an, er das schützenswerte Opfer. Es ist auch ein Warmhalten seiner Affäre, sofern er ihr in Aussicht stellt, bei Trennung, könnte sie deren Platz einnehmen.
Im Grunde geht es egoistisch, deine Verliebtheitsgefühle herauszukitzeln, du sollst ihn nicht nur sex. Begehren, sondern ihn auch als dein Mann wollen. Er denkt an Dich, kann monogam, etc., dass sind problemlos Worte zum anfüttern, er fühlt sich schlecht/zerrissen und die Affäre muntert ihn auf, berät und fühlt sich geschätzt, weil er ihr doch so vertraut (Pseudo-Nähe).
Eine oberflächl. Aufstellung einer Trennung ist schnell geschrieben, den materiellen, finanziellen Status-Quo und was ist pi-x-Daumen nach der Trennung, dazu Pro & Contra. Ich denke am Schwersten fällt die Entscheidung, dass er, wenn er einmal ggü. seiner Frau von Trennung spricht, dass sie wirklich geht und sich mit jemanden anderen, was neues aufbaut, dass verkraftet man egoistisch schwer. Im Moment hat er sein Zuhause. So wäre er ein Scheidungsgefledderter und wieder frisch auf den Partnermarkt, wo er nicht weiß, ob er gleich wieder in einer gut lfd. Rundumversorgung einer neuen dauerhaften Partnerschaft kommt, wo diese neue Frau, genauso vertrauensvoll (wie die Ehefrau) seinen Lügen glauben schenkt bzw. seine Eskapaden toleriert. Und es ist nicht so, dass Fremdgänger gern von Affäre zu Affäre hüpfen, einerseits es sind nicht so viele Frauen für eine Affäre bereit, bequem, pflegeleicht, abrufbar oder die ihn verliebt aus seiner Ehe herausbrechen wollen und es dann der Ehefrau erzählen. Andererseits ist es sehr schön, wenn sich langsam über die Zeit, sich eine gewohnte Vertrautheit (wie in seiner Ehe) einstellt, Du nennst es Freundschaft. Natürlich gehen dann auch noch Gelegenheitsflirts/-sex für seinen Egopush, davon erfährt weder Affäre, noch die Ehefrau.
Männer & Frauen, trennen sich, ganz ohne Parallel-Affäre, wenn die Situation in der Beziehung (auch Ehe) für sie selbst unerträglich ist und man im Erhalt der Beziehung keinen nennenswerten Vorteil mehr sieht. Wenn die bloße Anwesenheit des Partners einen nervt, ansonsten sind da noch Gefühle. Und bei der Ehefrau schwingt noch Besitzdenken mit. Zumal meist die Ehefrau selbst nicht fremdgehen darf, denn dann würde er sich sofort trennen. Insofern peppt die Affäre seinen grauen Alltag auf, ein Mittel gegen Langeweile. In der Affäre sind frische Gesprächsthemen, er noch der Held, mit glänzender Fassade, nicht der Ehemann, mit Macken, Ecken & Kanten. In seiner Ehe kann er sein, wie er ist und wird gebraucht, hat seinen festen, wichtigen Platz, als Familienoberhaupt. Nur die Gespräche mit der Ehefrau sind nicht mehr halb so aufregend, man kennt sich sehr gut. Bei seiner Affäre ist er derjenige, der er gerne wäre, kann Geschichten übertreiben/besser darstellen, um im guten Licht dazustehen.
 
  • #9
Glaubst du, ein Mann, er eh schon seine Frau so derbe hintergeht, sagt dir plötzlich die Wahrheit oder welche Frauen er sonst noch so im Bett hat? Kein Mann, der Sex so dringend nötig hat, dass er fremdgeht, wird monatelang auf Sex verzichten. Er ist sexuell längst weitergezogen. Vielleicht langweilst du ihn sexuell allmählich auch einfach, genauso wie seine Frau. Und du glaubst, seine Frau könnte "zu männlich" sein. Nein, er ist das Problem! Er kann seine Lust an einer Frau nicht länger aufrecht halten. Die Frau ist selten das Problem.

Ihr habt Sex ohne Schutz, nicht wahr? Der will einfach nur, dass du sauber bleibst und keine Krankheiten zwischenzeitlich anschleppst und zwingt dich daher zur Enthaltsamkeit/Warteposition, damit er sich irgendwann wieder an dir sexuell bedienen kann. Deswegen ist es in seinen Augen für dich wohl besser, du lernst keine neuen Männer kennen. So kann er sich später wieder ganz ungeniert an dir sexuell bedienen.

Ich würde mir schnell jemand anderen suchen und diese Freundschaft beenden. Der ist weder als Freund für dich wertvoll, noch sexuell gut.
 
  • #10
Nachdem es anfangs Sex war, den er von Dir bekommen hat, merkt er jetzt, dass in seiner Ehe nicht nur Sex fehlt, sondern, dass die Ehe grundsätzlich nicht mehr funktioniert.

Auf der anderen Seite ist ihm offenbar klar geworden, dass er dieses Problem nicht durch Wechsel der Frau löst. Die Affäre wird selten die Nachfolgerin und das kann man in Deinem Fall glasklar sehen. Wie Du auch selbst schreibst, Du hast ihm da die Augen geöffnet, aber sexuell scheinst Du ihn ja auch schon nicht mehr zu reizen und für eine Beziehung ebenso nicht.

Es geht wohl weniger um das schlechte Gewissen als um die Erkenntnis, dass ihm eine tragfähige Beziehung fehlt und dass dafür eine Affäre keine Lösung bietet. Das mag ihm gerade etwas aussichtslos erscheinen.
 
  • #11
Warum hat die FS auch kein schlechtes Gewissen, wenn sie eine Affäre mit einen verheiraten Mann eingeht oder kommt dies auch erst später.
Beim Fremdgehen gibt es nicht nur einen Schuldigen, sondern immer zwei.

Dass der Mann sich von seiner Frau trennen möchte, ist auch nur etwas, was gerne die FS hören mochte. Diesen Fall hatten wir im Oktober hier auch schon. Da ging eine Frau 5 Jahre eine Affäre mit einen verheiraten Mann ein und getrennt hat er sich von seiner Frau nicht.

Jetzt liest man nur das Statement von der FS und für mich wäre es auch schön, wenn der Mann hier schreiben würde, aber vielleicht möchte die FS dies gar nicht.

BTW: Ich bin noch nie fremdgegangen und eine Affäre mit einer verheiraten Frau wäre auch ein absolutes NOGO für mich. Vielleicht mache ich dies erst nach 2024, weil ich dann 60 bin und mit dem Alter wird man angeblich reifer. Vielleicht bin ich mit 60 reif genug für eine Affäre mit einer verheiraten Frau.:)
 
  • #12
Als Argument nennt er, dass er seiner Frau ja immer wieder fremdgehen würde und sich eine Partnerin an seiner Seite wünscht, auf die er sich nach der Arbeit freut, die ihn sexuell begehrt.
Ich finde diesen Satz irgendwie schäbig.

Wie siehst du das, liebe FS? Wie übel dieser Mann mit dir über seine Frau spricht ...
Ich finde das charakterschwach. Den magst du?

Wer so mit dritten Personen über die eigene Frau spricht, spricht auch über andere - vielleicht auch mal über dich.
 
  • #13
Wieso will er sich denn plötzlich trennen, vor allem wenn nicht einmal eine andere Frau im Spiel ist und fühlt sich jetzt schlecht??
Vermutlich ist es genau das.
Seitne Frau hat er für Familie und behagliches Wohnen (und weil er sie nicht mal eben einafch los wird, aber das sagt er Dir natürlich nicht)

Dich hat er jetzt zum Reden und vielleicht später wieder für mehr.....

Und irgendwo wird es schon bald wieder eine geben, die für ihn den Sex bereitstellt. Der ist ein richtiges Arschloch.
Ich verstehe Frauen nicht.
 
  • #14
Liebe FS, was ist eigentlich mit dir los? Willst Du uns auf den Arm nehmen? Warum denkst Du darüber nach? Ihr seid Freunde, schreibst du aber ich bekomme langsam den Eindruck, dass du dich in ihn verliebt hast. Er hat es gemerkt und deshalb schläft er nicht mehr mit dir. Ihr hattet eine Affäre, die seit Monaten sich zu einer Freundschaft entwickelt hat und Sex hast du auch nicht mehr mit diesem Mann. Also kümmere du dich um dich. Glaub mir, es lohnt sich nicht sich solche Gedanken zu machen. Mach deinen Kopf frei für dich, für deine Ziele und Pläne und lass ihn sein Leben selber planen.
 
  • #15
Warum hat die FS auch kein schlechtes Gewissen, wenn sie eine Affäre mit einen verheiraten Mann eingeht oder kommt dies auch erst später.
Beim Fremdgehen gibt es nicht nur einen Schuldigen, sondern immer zwei.
Ich schüttele hier auch regelmäßig den Kopf, wenn Frauen sich über ihre Affären beklagen, lang und breit Unverständnis dafür äußern, dass und warum ein Mann nur fremdgehen kann und trotzdem die Affäre gerne mitnehmen. Die Affärenfrau ist für mich da kein Stück besser als der Mann.
Moralisch bewerten möchte ich das gar nicht, aber es sind eben beide, die die Ehefrau rein menschlich in der gleichen Art und Weise achten oder nicht achten. Und wohl Frauen, die selbst vermutlich oft mindestens unbewusst keine Beziehung haben wollen oder können. Die eine oder andere findet vermutlich eben keinen Mann für eine Beziehung und so treffen sich da zwei in "Notlage"...

Bezogen auf die Ausgangsfrage verstehe ich also bei beiden gleichermaßen nicht, warum sich das Gewissen regt oder nicht.

Ich halte es wie Du:
...eine Affäre mit einer verheiraten Frau wäre auch ein absolutes NOGO für mich.
Nicht mal aus moralischen Gründen. Ich habe schlicht überhaupt keine Lust, für eine Ehefrau den Ausputzer zu spielen, wenn sie die Beziehung mit ihrem Mann nicht geregelt bekommt. Man bekommt ja als Mann genauso mal völlig ungenierte und direkte Angebote. Die kann ich annehmen oder ablehnen und dann brauche ich nicht hinterher anfangen mich über die Folgen meiner eigenen Entscheidung zu beklagen.

Frauen, die fremdgehen, taugen nur für Sex. Egal, ob als Ehefrauen oder als Affärenfrauen, für eine Beziehung sind die nicht zu gebrauchen (Männer umgekehrt natürlich genauso), also halte ich mich von ihnen fern, wenn ich eine Beziehung suche. Affärenfrauen können oder wollen aus meiner Sicht selbst keine Beziehung haben und stillen eben ihr sexuelles Verlangen auf diese Weise. Ist ja auch völlig in Ordnung, aber die sind für mich wie Männer, die nur auf ONS aus sind. Wer Sex und Liebe nicht trennen kann, ist da eigentlich fehl am Platze.
Ich bin da aber vermutlich einfach auch rationaler als viele Frauen, die sich dann rein emotional in einen Mann "verlieben", der verheiratet ist.

Wenn Frauen eine dauerhafte Beziehung suchen, sind sie bei einem fremdgehenden Mann an der falschen Adresse. Der möchte eben Sex, weil er bei seiner Ehefrau nicht genug bekommt. Dafür gibt es bezahlte und unbezahlte Dienstleistungen. Er nimmt eben bequemerweise die unbezahlte Variante...
 
  • #16
Kann mich Magnus und Lebens_lust nur anschließen.

Hab es im Kreis meiner fremdgehenden Mitarbeiter, Freunde und Bekannten zur Genüge gehört, dass die eigene Ehefrau nur negative oder sehr viele negative Eigenschaften hat, weshalb man ja quasi fremdgehen muss.
Ich kenne sehr viele der betrogenen Frauen, die überwiegend toll sind, Berufstätigkeit, Kinder, Haushalt und Freizeit locker unter einem Hut bringen. Dass die Frau eventuell für ihn mehr Zeit hat, wenn er sich deren Aufgaben mit ihr teilt, auf die Idee kommt man ja nicht. Aber die Ehefrau ist halt so lieblos und vernachlässigt den armen Mann. Niemand versteht den Armen, außer seine Affäre - die Mitleidsmasche zieht am besten.
 
  • #17
Liebe Fs,

es gibt recht klare Strukturen und Dynamiken in Dreiecksbeziehungen. Es ist recht gut analysiert, warum eine Frau zur Geliebten wird und wie eine Geliebte die Ehe stabilisiert. Lies Dich doch dazu einfach ein.

Du schreibst, er sei ein recht routinierter Fremdgänger und Schürzenjäger. Er hatte Profile auf verschiedenen Portalen.
Es tut mir leid für Dich, aber Du warst sicher nicht sein einziges außereheliches Date. Sehr wahrscheinlich hat er sich mit weiteren Frauen getroffen und hat auch jetzt noch andere Freundinnen.
Ob er jetzt seit Monaten keinen Sex hatte, wissen wir nicht. Du weisst, dass DU seit Monaten keinen Sex mit ihm hattest.

Ich rate Dir, Dich selbst zu sortieren!

Du bist so sehr auf ihn eingeschossen, dass Du Dich selbst total vergisst.
WAS TREIBST DU DA?

Bist Du jetzt Hobby-Eheberaterin und Coach? Hast Du ein Helfersyndrom (aka Depression)?
Warum verbringst Du Zeit mit einem Mann, der Dich nicht mag?
Dass er was für mich empfindet, würde ich definitiv ausschließen.
Hast Du keine anderen Freunde und Bekannte, mit denen Du Deine Lebenszeit verbringen kannst.

Mir macht Dein Beitrag den Eindruck, dass Du bis über die Ohren verliebt bist und hoffst, dass der Ehemann seine Ehe wegen Dir verlässt und dann schon monogam eine Beziehung mit Dir führt.
 
  • #18
Vermutlich ist es genau das.
Seitne Frau hat er für Familie und behagliches Wohnen (und weil er sie nicht mal eben einafch los wird, aber das sagt er Dir natürlich nicht)

Dich hat er jetzt zum Reden und vielleicht später wieder für mehr.....

Und irgendwo wird es schon bald wieder eine geben, die für ihn den Sex bereitstellt. Der ist ein richtiges Arschloch.
Ich verstehe Frauen nicht.
Seine Frau war von Anfang an eher verklemmt und der Typ für Kuschelsex. Ihr war/ist Sex wohl auch nicht so wichtig. Praktiken wie Oralsex etc. lehnt sie ab. Nun ist ihr Mann aber das komplette Gegenteil von ihr. Möchte oft Sex, steht auf sehr versaute Praktiken, ist experimentierfreudig im Bett, benötigt Abwechslung usw. Ich verstehe absolut nicht wie ein Mann eine Beziehung mit einer Frau eingehen kann, die mit ihm sexuell nicht kompatibel ist. Er ist jeden Abend bei seiner Frau, sodass er weder abends noch morgens die Möglichkeit hat Sex zu haben. Den Sex holt er sich zwischendurch mal von anderen Frauen, allerdings hat er beruflich bedingt sehr wenig Zeit. Er hat eigentlich nur die Abende und das Wochenende, da ist er aber immer zu Hause.

Mir fällt es schwer ihn für ein Ar*** zu halten. Jemand, der für die Liebe darauf verzichtet am Abend/Wochenende guten Sex zu haben und sich auf eine Beziehung mit einer prüden Frau einlässt, kann doch überhaupt gar nicht so übel sein. Die meisten Männer würden mit einer prüden Frau überhaupt nichts anfangen. Zudem soll er schon mehrmals Schluss mit ihr gemacht haben, sie wollte ihn aber unbedingt zurück, hat ihn angebettelt etc.
Er hat ihr oft gesagt, dass die Beziehung ihn nicht mehr glücklich machen würde. Ich habe ihn gefragt, ob sie nicht langsam mal ahnt, dass er fremdgeht. Schließlich soll der letzte Sex schon sehr lange her gewesen sein. Außerdem irritiert mich, dass sie nie danach fragt, ob er mit dem Sex in der Beziehung zufrieden ist oder evtl. bestimmte Wünsche, Vorschläge oder Fantasien hat. Laut seiner Aussage hätte seine Frau gar nicht auf dem Schirm, dass er sexuell unerfüllt sei. Wie kann das denn bitte sein? Reden die beiden nicht miteinander? Also wenn mein Mann seit Monaten oder Jahren nicht mit mir schläft, sich nicht mal gelegentlich einen runterholt, andauernd am Handy klebt etc. wüsste ich ja wohl was Sache ist. Seine Frau weiß nicht einmal, dass er auf Dreier steht, sie kennt seine ganzen sexuellen Vorlieben nicht. Man muss ja sexuell nicht alles mögen, was der Partner mag, aber über sexuelle Vorlieben sollte man dennoch Bescheid wissen.
Ich finde es erschreckend, dass man nach so vielen Jahren Beziehung über bestimmte Charaktermerkmale seines Partners nicht Bescheid weiß. Vielleicht sind ihm seine Vorlieben unangenehm, sodass er diese nie mit seiner Frau geteilt hat? Evtl. aus Angst, dass sie sich vor ihn ekeln könnte? Ich bin sexuell sehr offen und kann nicht verstehen, wie man Oralsex ablehnen kann, ohne diesen mal ausprobiert zu haben.
 
  • #19
Jemand, der für die Liebe darauf verzichtet am Abend/Wochenende guten Sex zu haben und sich auf eine Beziehung mit einer prüden Frau einlässt, kann doch überhaupt gar nicht so übel sein.
Dem Mann fehlt es doch an nichts.

Zu Hause die liebe Frau fürs Familienleben, den Sex holt er sich bei (vielen?) anderen Frauen.
Das war es eigentlich auch schon.

Dem Mann geht es gut, während du dir wegen ihm den Kopf zerbrichst und eine Frage nach der anderen stellst.

Er hat alles, was er braucht. Wie sieht es bei dir aus?
 
  • #20
Die Affärenfrau ist für mich da kein Stück besser als der Mann.
Moralisch bewerten möchte ich das gar nicht, aber es sind eben beide, die die Ehefrau rein menschlich in der gleichen Art und Weise achten oder nicht achten.
Da bin ich ganz dabei. Du bist bewusst eine Affäre eingegangen.
Und wie Du hier ihn, seine Ehe und vor allem seine Ehefrau abwertest, sagt viel über Dich.
Du weißt doch gar nicht, wie sie ist, noch was sie fühlt...

Zappelfisch, wozu diese ganzen kryptischen Fragen vorher?
Bist Du Dir klar, was Du willst?

Du datest, da bist Du unklar,, was Du möchtest - unverbindlich, verbindlich, eigentlich eher unverbindlich,, und die Affäre läuft ja nebenbei.

Du hast nebenher diese Affäre, fragst hier ob platonische Freundschaften möglich sind, und wann ein Mann sich trennt.
Dabei geht es immer um Deine Affäre, Deinen individuellen Fall.

Du wirst Dich entscheiden müssen, was Du willst, weiter Affäre, eine Freundschaft oder Ende des Ganzen?
Oder willst Du, dass er sich trennt? Willst Du mit ihm eine Partnerschaft?

Auch hier kann man aus Deinen Texten nicht heraus lesen, was Du möchtest.

Es wirkt alles genau so chaotisch, wie Affären sich meist entwickeln.

Und die Frage nach seinem schlechten Gewissen finde ich bei Dir ziemlich heuchlerisch - was ist mit Dir?

W, 51
 
  • #21
Der möchte eben Sex, weil er bei seiner Ehefrau nicht genug bekommt. Dafür gibt es bezahlte und unbezahlte Dienstleistungen. Er nimmt eben bequemerweise die unbezahlte Variante..
Das ist schon sehr flach gedacht. Zu einer guten Beziehung gehört nun einmal erfüllende Sexualität und wenn die nicht vorhanden ist, dann stimmt mit der Beziehung etwas nicht. Glaube die wenigsten Männer würden dem widersprechen ....

Dass allerdings eine Affäre keine Lösung darstellst, sollte auch klar sein....

Der beschriebene Ehemann wirkt auf mich sehr abhängig. Er bleibt in einer Ehe, in der die Frau ihn eigentlich gar nicht mehr als Mann will. Warum seine Ehefrau mit jemanden zusammenleben möchte, den sie als Mann anscheinend nicht mehr anziehend findet, darüber lässt sich nur spekulieren. Vielleicht verdient er gut und sie müsste ihren Lebensstandard herabsetzen bei einer Trennung? Wenn dem so wäre, dann würde sie ihn ja auch nur noch aus egoistischen Motiven heraus halten. Oder es sind Kinder im Spiel? Dann will man ihnen auch nicht den Vater nehmen usw.

Also so klare „Opfer-Täter-Rollen“ gibt es in solchen Konstellationen nicht.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Frau über Jahre hinweg nicht mitbekommt, dass ihr Ehemann sie betrügt. Also entweder ist sie dann schon so abgestumpft, dass er ihr gleichgültig ist. Oder er hat es von Beginn an getan, so dass es auch nie eine spürbare Verhaltensänderung seinerseits gab. Dann würde ich aber seine Motivation für das Eingehen der Beziehung schon sehr infrage stellen wollen ( fürsorglicher Mutterersatz = emotionale Unreife). Genauso wie ihre ...
 
  • #22
Wenn der Ehemann davon spricht, Sex und Liebe nicht mehr trennen zu wollen. Dann meint er nichts anderes damit, als dass er Chemie ( sexuelle Anziehung ) und Kompatibilität ( gleiche Werte, Vorstellungen von einem gemeinsamen Leben usw ) vereint in einer Personen haben will. Das ist auch völlig richtig...

Ich verstehe absolut nicht wie ein Mann eine Beziehung mit einer Frau eingehen kann, die mit ihm sexuell nicht kompatibel ist.
Weil ihm vielleicht andere Dinge an ihr wichtig waren ? Du verwechselt Liebe mit Abhängigkeit. Vielleicht gibt ihm das etwas, dass sie so abhängig von ihm ist? Vielleicht ist sie besonders liebevoll? Sehr fürsorglich ?
Vielleicht haben sie ähnliche Werte?

Du reduzierst eine Beziehung auf Sex ....
Ich würde auch niemals eine eingehen, wenn der nicht von Beginn an passt. Aber auch nicht in einer bleiben, wo man als Menschen nicht zueinander passt.
Aber nur weil du mit ihm jetzt den Sex hast, den er sich wünscht, bedeutet das nicht, dass du ansonsten auch seinen Vorstellungen entsprichst, oder ?

was möchtest du denn von diesem Mann ?
 
  • #23
Ich bin sexuell sehr offen und kann nicht verstehen, wie man Oralsex ablehnen kann, ohne diesen mal ausprobiert zu haben.
Dieser Satz hat Bashing-Charakter. Ist dir das bewusst?

Es gibt unterschiedliche Arten von Sexualität, und wenn eine Frau kein Fellatio mag, ist das zu akzeptieren und zu respektieren. Es gibt da kein MUSS.

Ich denke, er wird dir oft vorgejammert haben, dass er sexuell bei seiner Frau zu kurz kommt. Ein guter Ansporn für die Geliebte, es natürlich "besser" zu machen.

Affärenfrauen ermöglichen es Männern, mit mehr als einer Frau schlafen zu können. Es gibt daher keinen Grund, sich für eine (!) Frau zu entscheiden, wenn sie mehrere parallel haben können. Das dürfte ein wichtiger Grund sein (neben anderen Gründen), warum der Mann bei seiner Frau bleibt - auch wenn er angeblich ach so sehr unter dieser leidet.
 
  • #24
Seine Frau war von Anfang an eher verklemmt und der Typ für Kuschelsex. Ihr war/ist Sex wohl auch nicht so wichtig. Praktiken wie Oralsex etc. lehnt sie ab.
Sie wird nie richtig auf ihn gestanden haben. Viele Frauen, die heiraten, finden den Sex nicht am wichtigsten, sondern legen Wert auf andere Dinge. Das sexuelle Erwachen kommt oft erst Jahre später und dann so gut wie immer mit einem anderen Partner. Vorher wissen sie gar nicht was sexuelle Passung ist.
Möchte oft Sex, steht auf sehr versaute Praktiken, ist experimentierfreudig im Bett, benötigt Abwechslung usw. Ich verstehe absolut nicht wie ein Mann eine Beziehung mit einer Frau eingehen kann, die mit ihm sexuell nicht kompatibel ist.
Er dachte wohl, es würde genügen, wenn er auf sie steht und dass sie dann alles mitmachen muss, egal wie es ihr dabei geht.
Den Sex holt er sich zwischendurch mal von anderen Frauen,
Das ist seine Lösung. Ihr wird verständlicherweise der für sie schlechte Ehesex lästig sein, so dass sie froh ist, wenn dieser weniger wird oder ganz ausfällt.
 
  • #25
Dein letzter Beitrag erschreckt mich, weil er mit soviel einseitiger Blauäugigkeit und Naivität geschrieben ist. Würdest du mit seiner Frau sprechen, du würdest sehr wahrscheinlich erfahren, dass das alles nicht stimmt, was er dir erzählt hat, er hat dir das nur erzählt, um dich so zu gewinnen und dich warm zu halten, bei seiner Frau alles OK ist, ihr Familienleben ihr Eheleben, der Sex mit ihm etc.
Wenn an der Sache nichts dran sein sollte - Warum spricht er andauernd das Thema Trennung an? Es ist ja nicht so, als würde ich ihm die Frage stellen, ob und wann er sich endlich trennt. Ich gehe überhaupt nicht davon aus, dass er sich überhaupt trennen will. Nur verstehe ich dann sein Gejammere nicht. Vor allem spricht man doch nicht mit engen Verwandten über eine mögliche Trennung und gibt zu, fremdgegangen zu sein. Er schickt Fotos von der Wohnung in die er nun angeblich ziehen will (von sich aus, ich frage ihn nicht danach) Seine Beziehung kann gar nicht toll laufen. Sonst könnte er mir nicht andauernd schreiben, weil er Zeit mit seiner Frau verbringen würde. Anscheinend hängen die beiden aber nur noch am Handy. Wir haben keine klassische Affäre. Ich habe ihm NIE gesagt, dass er sich trennen soll oder sonstiges.
Um mich zu gewinnen? Wenn es um den Sex geht - den hatte er mit mir schon und das ohne mir irgendwas vorzuheucheln, da ich damals selbst nur eine unverbindliche Geschichte haben wollte. Anfangs wollte er sich eben auch nicht trennen, das war nie ein Thema. Mit Sexentzug habe ich ihm nie „gedroht“, er hat von sich aus den Sex weggelassen.
Warm halten? Das glaube ich nicht. Er weiß ja gar nicht, ob ich überhaupt etwas ernstes mit ihm anfangen würde, sollte er seine Frau verlassen. Vielleicht hat er aber auch mehrere Kandidatinnen, nach dem Motto „Wenn es mit der einen nicht klappt, nehme ich die andere“. Er will sich zwar trennen, aber nicht zugeben fremdgegangen zu sein. Möglicherweise will er sich also die Option zu seiner Frau zurückkehren zu können, offen halten.
 
  • #26
Seine Beziehung kann gar nicht toll laufen. Sonst könnte er mir nicht andauernd schreiben, weil er Zeit mit seiner Frau verbringen würde.
Doch - das geht. Ständig das Smartphone in der Hand, auf dem stillen Örtchen, oder auch in ihrer Nähe.

Anscheinend hängen die beiden aber nur noch am Handy.
Sie starrt auf ihr Handy, er auf seines. So stelle ich mir auch keine tolle Beziehung vor, aber sind wir ehrlich: So läuft es vielfach heutzutage. Wer nicht mehr ohne Smartphone kann, lebt so.

Nun bitte mal Klartext: Würdest du ihn gern haben wollen - oder nicht? Für eine Frau, die nur mäßig interessiert ist oder gar nicht, machst du dir zu viele Gedanken wegen ihm.
 
  • #27
Dieser Satz hat Bashing-Charakter. Ist dir das bewusst?

Es gibt unterschiedliche Arten von Sexualität, und wenn eine Frau kein Fellatio mag, ist das zu akzeptieren und zu respektieren. Es gibt da kein MUSS.

Ich denke, er wird dir oft vorgejammert haben, dass er sexuell bei seiner Frau zu kurz kommt. Ein guter Ansporn für die Geliebte, es natürlich "besser" zu machen.

Affärenfrauen ermöglichen es Männern, mit mehr als einer Frau schlafen zu können. Es gibt daher keinen Grund, sich für eine (!) Frau zu entscheiden, wenn sie mehrere parallel haben können. Das dürfte ein wichtiger Grund sein (neben anderen Gründen), warum der Mann bei seiner Frau bleibt - auch wenn er angeblich ach so sehr unter dieser leidet.
Warum spricht er dann über das Thema Trennung? Er kann sein bisheriges Leben durchaus so weiterführen, ich hindere ihn nicht daran. Er macht sich das Leben doch selbst schwer, wenn er mit mir schreibt. Ich befriedige seine sexuellen Bedürfnisse nicht mehr, da kann er sich doch einfach neue Sexpartnerinnen suchen. Zudem er sich wirklich zu hinterfragen scheint, was ich nicht nachvollziehen kann, wenn das Fremdgehen zu so einer tollen Alternative für ihn geworden ist. Beispielsweise meinte er, dass ihn jetzt bestimmt alle verachten würden und es nicht richtig von ihm gesehen sei, fremdzugehen. Warum kommt die Erkenntnis denn nun so viel später? Und dass sich ein Mann, der anscheinend darauf angewiesen ist eine Frau an seiner Seite zu haben, sich einfach so trennt, kann ich nicht nachvollziehen. Schließlich hat sich an seiner Ehe nichts geändert. Es muss sich ja irgendwas geändert haben, dass ein Mann seine Meinung ändert. Aber was soll sich geändert haben? Zwischen uns läuft ja nichts, hätte er eine andere Frau am Start würde er mir dies erzählen.
 
  • #28
DAS ist doch der wesentliche Punkt, lieber @Zappelfisch. ER sagt, ER meint, ER sieht das so oder so. DIR kann er alles erzählen, du kannst den Wahrheitsgehalt nicht überprüfen.

Mal ehrlich: würdest du einem von dir ausgesuchten Affärenmann auf die Nase binden, dass es dir in deiner Hauptbeziehung supergut geht, du mit dem tollsten Mann unter der Sonne verheiratet bist, dieser dich sexuell nach Strich und Faden verwöhnt? Nein, ganz sicher nicht, denn damit hättest du keinen Grund, dir einen Lover zu suchen.

Kannst du überprüfen, wie sich seine Frau ihm gegenüber wirklich verhält und warum? Nein, für dich ist er ein lieber, ehrlicher Kerl, weil du ihn nicht hinterfragst, ihn als solchen sehen willst. Er rennt bei dir (und seinen anderen Sex-Trösterinnen) offene Türen ein, er ist ja sooo schutzbedürftig und sexuell vernachlässigt! Da müsst ihr einfach einspringen.
Das ist ja auch in Ordnung, wenn ihr eine Abmachung habt, die unproblematische Affäre zu genießen, ich will das gar nicht moralisch verurteilen.

Aber frag uns doch nicht, wann der Zeitpunkt für »ein schlechtes Gewissen« gekommen ist. Das wird er schon für sich selber heraus finden, und dich muss es nicht wirklich interessieren, denn »du willst ja gar nix von ihm«.
 
  • #29
Bist Du jetzt Hobby-Eheberaterin und Coach? Hast Du ein Helfersyndrom (aka Depression)?
Das wird es auch sein ;)
Jetzt benötigt er eben eine Dame, die ihm lang und breit zuhört und ihm auf dem Weg „raus“ begleitet Mit wem soll er das sonst teilen ? Freunden, die nichts von seinen Aktionen wissen, oder sie gar verurteilen würden, kann er nichts davon erzählen ...

Ich hatte mal einen Chef, der mich auch aus heiterem Himmel anfing mit seinen Eheproblemen vollzutexten.
Mein Gefühl sagte mir, dass er damit „Verständnis“ erzeugen wollte, für alles weitere, was danach kommen sollte.

Als das nicht zog, legte er eine Schippe drauf und wollte uns miteinander bekanntmachen, damit ich mir mein eigenes Bild machen kann ( also wie anstrengend und anhänglich sie doch sei ). Ach ja, und seine Kinder sollte ich auch noch im Büro bespaßen....

Als auch das nichts brachte, indem ich nicht auf seine merkwürdigen Vorstellungen einging, war ich die herzlose Frau 😂👍🏻 Sorry, aber es ist eben immer die gleiche Masche ....

Solche Menschen suchen die Verantwortung immer bei anderen. Kein Fünkchen Empathie...

Und vor allem brauche solche Männer Frauen, wie die FS eine ist: überangepasst und um seine Bedürfnisse kreisend.
Wehe sie wagt es, sich um sich selbst zu kümmern und ihn nicht 24/7 zu ihrer Priorität Nummer 1 zu machen 🤷🏻‍♀️

Wie ein kleines Kind ....

und wenn sie glücklich wäre, würde sie sich nicht in so ein Drama hineinziehen lassen.
 
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  • #30
Im Prinzip frage ich mich auch, was ich überhaupt von ihm will. Ich war in allen Beziehungen treu und lege großen Wert auf Zuverlässigkeit. Bis jetzt habe ich mich nur für Männer interessiert, die sehr beständig waren und genau wussten was sie wollten.
Er flirtet oft mit anderen Frauen, tut sich schwer damit Gefühle zu zeigen (das hat er mir gegenüber mal erwähnt), lügt... Nun ja, wahrscheinlich wird der Kontakt irgendwann im Sande verlaufen. Er wird in seiner Ehe immer wieder unglücklich sein und auch mit einer neuen Partnerin definitiv keinen Erfolg haben. Ich bin nicht gebunden und habe gute Chancen darauf einen anständigen Mann zu finden. Am besten führe ich weiterhin eine platonische Freundschaft mit ihm, er wird aber irgendwann die Lust daran verlieren. Männer, die eine ernsthafte Freundschaft mit einer Frau anstreben sind doch extrem selten. Ich hatte noch nie einen Kumpel gehabt, der nicht irgendwann mehr wollte. Mir wurde das dann immer zu blöd und ich habe die Freundschaft beendet.
 
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