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  • #1

Warum kommen Kinder fast immer nach der Scheidung zu den Müttern?

Mein Sohn 11j. fragte mich warum die Kinder nach der Scheidung fast immer zu den Müttern kommen. Er liebt uns beide und der Gedanke, daß Papa auszieht ist für Ihn unerträglich.Wie weit sollte ich meinen Sohn mitentscheiden lassen wo er wohnen möchte.Ich habe noch zwei kleinere Kinder und es wurde mir geraten sie nicht zu trennen.Ich möchte gerne die drei Buben bei mir wohnen lassen und großräumige Besuchszeiten dem Vater erlauben.Ich würde gerne diese Entscheidung alleine mit meinem Mann treffen.
 
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  • #2
diese entscheidung MUSST du mit deinem mann treffen, weil dein kind damit heillos überfordert wäre. meine tochter z.b. war mit ihren 14 jahren nicht in der lage sich zu entscheiden, bei wem sie nun weihnachten verbringt und wie das gestaltet werden soll. sie hat uns gebeten für sie zu entscheiden. sie war halt schon alt genug es uns zu sagen. wenn dein mann ein großzügiges besuchsrecht hat und du auch gewillt bist spontane dinge zuzulassen, wird sich das mit der zeit hervorragend regeln.

helena
 
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  • #3
Weil die Scheiedung eine üble Sache ist!
Im Falle einer Scheidung solltest Du aber auch als Mann eine reelle Chance haben....
Jens
 
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  • #4
Die Entscheidung, die Ihr trefft, muss ja nicht für immer sein. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis einen Fall, wo der Junge im Alter von 14 Jahren selber den Wunsch geäußert hat, zum Vater zu ziehen. Das hat er dann zum Ende des Schuljahres auch gemacht. Diese Option könnt Ihr Euch ja mal überlegen.

Achim
 
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Apollo

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  • #5
Damit der Feminismus blühen kann, dessen ideologisches Verbrechen über diverse Kanele auch in die Politik und die Gesetzgebung mit einfließt. Und weiter, damit Kinder ohne Vaterbindung aufwachsen, damit sie in ihrer psychischen Entwicklung gestört sind, damit Frauen später ein gestörtes Verhältnis zu Männern und ihrer eigenen Sexualität haben und Männer später ein gestörtes Verhältnis zu Männlichkeit und Frauen haben, damit der "Klassenfeind" Mann zerstört werde und die "gerechte" matrialchale Gesellschaft entstehe. Mutti ist alles. Alles ist Mutti.
 
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  • #6
@ Fragestellerin!
Da stimme ich mit meinen Vorschreibern überein. Die Entscheidung über den Aufenthalt der Kinder nach einer Trennung, sollte von den Eltern getroffen werden, wenn möglich gemeinsam. Genauso aber sollte auch die Besuchszeit von den Erwachsenen geregelt werden. Das die Eltern sich trennen ist für ein Kind schon schlimm genug, da wäre es mit allen weiteren Entscheidungen überfordert.
@Apollo!
Ich denke du hast sicherlich deine Gründe so zu denken und was du schreibst klingt recht verbittert, aber die Fragestellerin macht sich doch genau deswegen Gedanken, weil sie die Bindung zum Vater wichtig findet.
Der Allgemeinvorwurf an die Frauen und die Gesellschaft ist gerade hier meiner Ansicht nach, fehl am Platz.

Rose
 
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  • #7
Gute Gelegenheit, den Kindern auch zu erklären, warum die Kinder, die zufällig mit einem Schniedel auf die Welt kommen, bald, als Erwachsene in der Regel von jungen Jahren an bis zu Vergreisung in der Regel von morgens bis abends arbeiten gehen, sehr wenig Zeit für ihre Kinder (und sich und die Mama) haben, dabei häufig dickbäuchig werden und dann noch 5 bis 7 Jahre eher begraben werden als die Mama...
 
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  • #8
Liebe Kinder:

Weil die Erwachsenen das nun mal so eingerichtet haben, dass die Papas den ganzen Tag Geld verdienen gehen und sowieso schon sehr wenig Zeit für die Mama und Euch Kinder haben. Viel weniger Zeit als die meisten Mamas. Die Papas sind es also schon gewöhnt, ihre Kinder nicht so oft zu sehen.

Die Papas, die da nicht mitmachen, haben zwar mehr Zeit, verdienen ganz wenig Geld - und das mögen die Mamas nicht so gerne. Außerdem braucht man einfach für McDonald, Playstation und großen Fernseher viel Geld. Da muss Papa manchmal noch länger zur Arbeit.

Warum Millionen Menschen dann gar nicht zur Arbeit geben? Die haben sich nicht so angestrengt wie Papa.

Euer Papa hat Euch schon lieb, auch, wenn er eben so wenig da ist.

Ob das nicht alles ziemlich doof ist? Naja, Kinder stellen manchmal ganz schön schlaue Fragen, auf die kommen die Erwachsenen gar nicht mehr, daran denken die gar nicht mehr.

Deshalb: Wenn die Erwachsenen das schon nicht tun, tut Ihr das bitte unbedingt!!!
 
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  • #9
#5 Ob es in meinem Falle eine "Verbitterung" darstellt, ist die Frage. Ich habe keine Kinder, um "verbittert" zu sein. Es gibt jedoch jene Tatsachen und Phänomene, auf die ich anspiele. Es handelt sich dabei um lanjährige Prozesse in der deutschen Gesellschaft. Besonders linke Familienminister beziehen ihre ideologische Munition gegen Männer, männerfreundliche Frauen und die sogenannte "patrialchalische Gesellschaft" aus den delirösen literarischen Ausgüssen des Feminismus.
Ich habe hier nur meine Gedanken anhand der Frage entfaltet und griff weder die Fragestellerin noch das weibliche Geschlecht an. Der Feminismus selbst ist zahlenmäßig zwar keine große Bewegung, seine destruktive Kraft ist jedoch immens, da sie in gesellschaftlichen Schlüsselpositionen sitzt und seinen Haß ungehindert zwischen die Geschlechter säen kann. Eine positivistische Ideologie wie er, operiert immer erpresserisch im Namen des Allgemeinen: im Namen DER Frau, im Namen DER Gerechtigkeit, im Namen DER Güte. Er ist eine moderne Herdenbewegung mir der entsprechenden Herdenmoral, auf dessen Dogmatik unzählige Frauen wie Männer hereinfallen. Der Feminismus gibt stets vor, im Namen des Geschlechtssubjekts Frau zu reden. Welch eine Anmaßung! Ich halte es nicht falsch, seine pseudointellektuelle Despotie zurückzuweisen, zu torpedieren oder zumindest andere darauf aufmerksam zu machen. Auch die Gesellschaft, die solche Prozesse duldet, ist mit von der Partie. Mit Friedlichkeit und Schafsgemüt ist da nichts zu holen. Daher mein ungebetener Rat an die noch denkenden Frauen, sich nicht vom Feminismus einkaufen zu lassen, sondern sich gegen ihn zu wehren. Wenn sie behaupten, daß die gesunde Entwicklung ihrer Kinder ihnen am Herzen liegt, dürfte sie nichts daran hindern.
 
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  • #10
@8 Trotzdem finde ich, dass es sich gerade wenn es um ein derart heikles Thema geht, lohnt zu differinzeren. Vielleicht hast du in einigen Punkten Recht, aber das feministische Denken ist schon lange passe`. Ich erlebe täglich wie es Paare schaffen aus Überzeugung die Verantwortung für ihre Kinder zu teilen. Feminismus ist schon lange nicht mehr ein so großes Thema, dass es Machtkämpfe zwischen den Geschlechtern auslösen würde, gerade dann nicht, wenn es um das Wichtigste geht, was Mann und Frau zu verantworten haben, ihre Kinder!. Aber es gilt sicher auch hier, dass Ausnahmen die Regel bestätigen.
Wenn man bedenkt, dass auch die Politik in dieser Frage doch sehr viel verändert hat (ich denke da an das gesetzlich vorgegebene gemeinsame Sorgerecht und auch um die veränderte Unterhaltsfrage in der die Geschlechter von dem Gesetzgeber gleichgestellt wurden) da kann man wohl kaum noch von einer feministisch gesteuerten Politik sprechen.
Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass die Paare wenn es um ihre Kinder geht, sehr wohl ihre eigenen Unzulänglichkeiten und Streitigkeiten hintenan stellen können um die möglichst beste Lösung für das Wohlergehen ihrer Kinder, zu finden und davor habe ich sehr große Achtung.
Da ist Feminismus einfach kein Thema!

Rose
 
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  • #11
@#8

Man muss Dir und Deinen Ausführungen leider zustimmen.

Ich glaube, es ist leider bereits zu spät. Die Feministinnen sitzen in den Redaktionen der Fernseh- und Hörfunksender ebenso wie in jenen der wichtigsten Printmedien. Außerdem sind sie bereits in den allgemeinen Staatsapparat infiltriert und können aus den genannten Positionen ungehindert ihr zerstörerisches Werk vollenden. Dabei wird die Bevölkerung teilweise plump, in aller Regel jedoch sehr subtil, schleichend und gnadenlos umerzogen. Am Ende gehen Jungs ins Ballett und Mädchen spielen Fußball, raufen Mädchen mit einer Anführererin an der Spitze einer Mädchengang und Jungs werden zur Schule gebracht, damit sie nicht von der Mädchengang angegrfifen werden usw... Nicht zu vergessen die knallharte ideologische Umerziehung in den Schulen, die besonders in den Linksregierten Bundesländern mit Gewalt vorangetrieben wird.
 
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Apollo

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  • #12
#8 ist von Apollo
 
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  • #13
CK (M/45)
Ich kann #8+10 nur zustimmen.
Denn wenn man bedenkt, dass jede 2.Ehe inzwischen geschieden wird und 80 % davon Frauen sind, die die Scheidung einreichen. Inzwischen sehen über 2 Millionen entsorgte Väter ihre Kinder gar nicht mehr. Auch bei mir ist dies seit nunmehr 18 Monaten der Fall.
Und ich war ein normaler Vater, sprich der sich gekümmert hat.Alle freiwilligen Regelungen als auch die gerichtlich festgelegten Umgangsregelungen sind von meiner Noch-Frau umgangen worden.Inzwischen hat die Richterin das Verhalten meiner Noch-Ehefrau so missbilligt, dass eine
Mediation festgelegt wurde, weil sie u.a.bei einem Gerichtstermin behauptete, es sei der Wunsch meiner Tochter (14) gewesen mein Eigentum zu entsorgen. Die Richterin glaubte ihr kein Wort.Bislang habe ich nie Druck mit Rücksicht auf meine Tochter ausgeübt. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt.

Nun bin ich gespannt auf den Kinofilm "Entsorgte Väter und ihre Ohnmacht" der am 11. Juni in Deutschland anläuft.
Immer mehr Frauen benutzen u. manipulieren ihre Kinder gegen die Väter. Den Schaden den sie bei den Kindern anrichten, wollen und können sie einfach nicht einsehen.
Kinder brauchen zur gesundenen Persönlichkeits- und Sexualentwicklung ( So wie ich bin, bin ich gut und annerkennentswert und zwar ohne Leistung) auch den Vater. Er ist gerade bei Töchtern, derjenige, der ihnen zeigen kann, wie Männer denken, fühlen und handeln.
Viele Frauen haben in Ihrer Kindheit Lob und Annerkennung nur über Leistung erhalten, also keine Liebe und Wertschätzung um ihrer Selbst-Willen. Sie haben gelernt zu funktionieren. In der Partnerschaft dann wiederholt sich die Vergangenheit unbewusst. Der Partner kann es nicht erkennen, weil die Partnerin sich auch nicht dessen bewusst ist, es nur ein Gefühl ist. Sie weiß nur,
der Partner erfüllt nicht ihre Bedürfnisse ( Anerkennung, Liebe). Wie denn auch, sie hat ja nicht gelernt, um Unterstützung zu bitten.Dann kommt die Trennung.
Diese Hintergründe finden immer noch zu wenig beachtung, weil der mediale Irrtum besteht,
dass Kinder zu Müttern gehören. Wir sind im Matriarchat schon lange angekommen.


P.S. In Frankreich kann/wird die Umgangsvereitelung inzwischen für den vereitelnden Partner u.a. mit Gefängnis bestraft. Warum wohl?
 
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Apollo

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  • #14
#12 Gute Frage. Aber auch diese: Warum nicht auch in Deutschland?
 
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Apollo

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  • #15
Im Interesse der Frauen muß daher die Emantipation DER Frau abgeschlossen werden. Und das heißt in der Tat nichts anderes, als ihre Befreiung vom Feminismus.
 
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  • #16
Liebe Männer/Väter

Niemand wird meines Wissens gezwungen, Vater zu werden (es gehören immer zwei dazu) ?

Die Scheidungsstatistiken, die Folgen einer Scheidung sind doch hinlänglich bekannt (auch hier: Es gehören immer zwei dazu) ?

Wenn Euch die Lage IN (Ernährerrolle) und NACH (Unterhalt und noch weniger Anwesenheit) der Ehe so nicht passt, WARUM macht ihr das denn so, warum ändert Ihr nichts?

Erklärt das doch bitte mal Euren Töchtern und Söhnen!!!!!!
 
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  • #17
# 12 und 13

Vielleicht sind die Männer im großen und ganzen ganz zufrieden so?

Warum sonst sollten sie sonst so leben wie sie leben?

Und warum haben die allermeisten nach einer Scheidung nichts besseres zu tun, als sich schnellstmöglich in die nächste Beziehung/Familie zu stürzen?

Ja, Ihr zwei, und WARUM seid Ihr trotz Eurer Beiträge bei EP? ;-)
 
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Apollo

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  • #18
#15 und #16 Eure Einwände sind unwesentlich und man müßte sie im Einzelfall prüfen, den sie auch darstellen. Sie gehen außerdem an der Frage vorbei, die oben gestellt wurde.
 
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  • #19
Bin #12

@15+16
Ich habe lediglich obige Frage aus meiner Sicht beantwortet und sehe keinen Bezug Eurer Fragen zur Ausgangsfragestellung oder Ihr zwei müsstet Eure Fragen konkretisieren.
 
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Apollo

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  • #20
#15 Ja, richtig, niemand wird gezwungen, Vater zu werden. Aber - das impliziert deine Logik - dann sei es ja die beste, einfachste, natürlichste Lösung, am Ende einer Ehe oder Beziehung wie selbstverständlich einen Keil zwischen Väter und ihre Kinder zu treiben. Dann müsse er bitte die Konsequenzen auf sich nehmen und tragen. Und die Konsequenzen seien eben die Rache seiner ehemaligen Frau. Denn anders könne ja die arme nicht und vielleicht sei es sogar ihre mütterliche Pflicht und Verantwortung, das zu tun. Die Welt ist damit also wieder in Ordnung. Meint ihr?
 
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Apollo

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  • #21
#15 "Wenn Euch die Lage IN (Ernährerrolle) und NACH (Unterhalt und noch weniger Anwesenheit) der Ehe so nicht passt, WARUM macht ihr das denn so, warum ändert Ihr nichts?"
Das ist einfach zu sagen: Um das anders zu machen, bedarf es nicht nur der Männer.
 
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  • #22
Armer "Apollo"...
 
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  • #23
' 20

Aha? Du wartest also auf die Anderen, bevor DU SELBST etwas anders machst? (und die Anderen machen solannge weiter, solange es eben geht, und DU änderst ja nix...) Na, da kannst Du vermutlich lange warten..... ;-)
 
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Marianne

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  • #24
Naja, das Kind in der Hälfte durchschneiden geht nun mal nicht. Und die Richter entscheiden meisten zugunsten der Mutter, weil sie in den meisten Fällen mehr Zeit für das Kind hat, weil sie von Geburt an mehr Zeit mit dem Kind verbrachte und weil es nun mal irgendeine Art der Richtlinie geben muss. Aber jeder Mann kann sich gern darum bemühen, dass das Kind bei ihm aufwächst. Psychologen sind sich ziemlich einig darüber, dass (vorausgesetzt sind natürlich 2 liebevolle Elternteile) es für das Kind besser ist, nicht von der Mutter entfernt zu werden. Ausserdem spielt dann das Alter des Kindes auch eine gewisse Rolle.
 
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  • #25
Angenommen, Mutter und Vater haben gleich viel Arbeit, gleich viel Geld und gleich viel Zeit für ihre Kinder und möchten beide die Kinder übernehmen, trotzdem entscheiden die Richter in diesen Fällen für die Mutter, "weil" es ist in XX Prozent der Fälle tatsächlich besser sei, dass die Kinder zur Mutter kommen, wie #23 Psychologen "zitiert". Dann ist die Frage der Fragestellerin zu beantworten durch die Beantwortung der Frage: wie begründen die Psychologen diese Behauptung? Was ist daran tatsächlich besser? Was passiert mit den Kindern, wenn sie "dummerweise" nicht zur Mutter, sondern zum Vater kommen? Was ist dann schlechter? (Wie gesagt bei gleicher Ausgangslage von Vater und Mutter.)
 
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  • #26
@24: Ich denke, weil man fälschlicherweise annimmt, dass Mütter sich mehr und intensiver um die Kinder kümmern - stimmt aber so auch nicht immer. Denn Mütter, die zuhause rum sitzen überlassen auch vielfach die Kinder nur sich selbst. Da wird kein "Betreuungsprogramm" oder Hilfe, manchmal sogar noch nichtmal ein warmes Mittagessen angeboten. Da sind Mikrowelle und TV oder PC ebenso an der Tagesordnung. Also was bitte soll dann an Müttern besser sein?
 
  • #27
Antwort auf die Titelfrage: Aufgrund von anachronistischen Wertvorstellungen und konservativen Richtern. Das wird sich in Zukunft mehr und mehr wandeln.
 
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Marianne

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  • #28
Nix wird sich wandeln. Ein Kind ist 9 Monate im Mutterleib, wird unter Schmerzen geboren, wird von den Brüsten der Mutter genährt. Und braucht zum vollständigen Glück einen treusorgenden, liebenden Vater. Doch im härtesten aller Zweifelsfälle gehört ein Kind an die Seite der Mutter. Sonst zitieren ja hier auch viele die Natur und Tierwelt. Hier wohl nicht, denn hier gehts wie immer um Geld, Macht und Gewinn. Kehrt doch mal in Euch und seid ehrlich. Wenn es sich um zwei wirklich liebevolle Menschen handelt, also keine Biest-Mutter oder Versager-Vater, dann ist es nun mal nicht leicht, zu entscheiden. Daher besinnt man sich auf die ursprünglichen Werte und das Natürliche. Schön, wenn es heutzutage mehr aufopfernde Väter gibt denn je. Aber es gibt eben auch aufopfernde Mütter. Und die haben Vorrang.
Warum funktioniert es bei mir und bei anderen nicht? Tja, keine Ahnung, vielleicht weil ich einen vernünftigen Umgang mit dem Ex pflege und ihm reichlich Gelegenheit gebe, ein guter Vater sein zu können trotz Scheidung. Das sehe ich auch als Verpflichtung meinen Kindern gegenüber...
 
  • #29
@#27: Ja, Marianne, da ist schon was Wahres dran, an der natürlichen Funktion der Mütter, insbesondere für sehr kleine Kinder. Bei älteren Kindern ist diese Funktion aber nicht mehr einzusehen und da sollten die Gerichte auch flexibler werden.

Im großen und ganzen denke ich aber, dass vor allem die Eltern mehr für die Ehe kämpfen sollten und sich lieber ein paar Jahre zusammenreißen, als das Wohl der Kinder so grundlegend zu gefährden.
 
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Marianne

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  • #30
@28: Glaube mir, auch Teenies werden nicht gern einfach von Mutter zu Vater verfrachtet. Wie gesagt, einfach in der Mitte durchschneiden geht nun mal nicht.
Und das Thema "Zusammenreissen" haben wir schon bis zur Neige durch. Das sollte Dir schön langsam klar sein, dass sämtliche Eheleute mit Kindern nichts leichtfertig beenden. Da muss ich nun wirklich sagen, dass es leicht belehrend wirkt, wenn jemand wie Du, der weder Kinder noch Ehe vorweisen kann, stets mit dem Finger mahnt. Wir machen das schon alle so, wie wir es für richtig halten, mach Dir da mal keine Sorgen...

Der Idealfall ist Mutter und Vater. Im Zweifelsfall jedoch die Mutter. Ist nun mal ein Naturgesetz und wenn es sich um eine "gute" Mutter handelt, dann hat der "gute" Vater die Möglichkeit, sich trotzdem ausreichend um die Kinder zu kümmern. Ich muss aber auch nachschicken, dass ich auf die klassische Rollenverteilung Wert lege. Daher gab es bei meinem Ex und mir kein großes Thema wie hier. Ich denke, die Kinder fahren gut damit.
 
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