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Gast

  • #1

Warum kann mein Partner kein Verhältnis zu den Kindern aufbauen?

Ich habe ein kleines Problem, ich habe zwei Töchter (10 und 11Jahre) und seit 4 Jahren lebe ich mit meinem Partner zusammen.

Die Kinder und er verstehen sich toll, allerdings hat er mir nun gesagt dass er keine richtige Beziehung zu ihnen aufbauen kann und dass das auch seine Beziehung zu mir belastet.
Er versucht es zwar, aber es gelingt ihm nicht.

Er meinte dass es z.B. für ihn kein Problem wäre, wenn ich jetzt sagen würde die Kinder kämen ein halbes Jahr nicht mehr zu uns. Er kümmert sich zwar um sie, aber wenn es nicht sein muss ist das auch gut.

Ich kann das wirklich nur schwer beschreiben. Meistens ist es ja eher andersherum, dass die Kinder einen neuen Partner nicht akzeptieren, doch das ist bei uns nicht der Fall. Ich weiß allerdings nicht was ich tun kann um ihm zu helfen. Vielleicht gibt es hier ja auch Leute die sowas kennen und mir oder ihm oder uns :) einen Rat geben können.
 
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  • #2
Kann es sein dass Dein Partner eher mit Dir hadert und die Kinder nur als Grund vorschiebt? Seine Aussage, das würde seine Beziehung zu Dir belasten gibt mir zu denken. Wenn er sich nun trennt und Du allen erzählst er sei halt mit den Kindern nicht warm geworden dann verstehen das viele und er steht besser da. Kann es eine Ausstiegshilfe sein aus Eurer Beziehung? Frau,
 
  • #3
@1: Das dachte ich auch gerade!
Andere Möglichkeit: Es könnte sein, dass es auch eine Rationalisierung für sein Gefühl, nicht ganz bei Dir/ bei Euch angekommen zu sein, ist.
Der Unterschied zwischen beiden Möglichkeiten: Im ersten Fall sagt er bewusst Dir etwas, was Du kaum persönlich nehmen kannst und anderen Menschen eher einleuchtet, um eine bevorstehende Trennung abzumildern, im zweiten Fall versucht er sich selbst zu erklären, warum er sich unwohl fühlt und verfällt auf diese Lösung.
Wenn zwei Partner für einander brennen, spielen Kinder keine so dominante Rolle, dass sie störten, wenn es mit ihnen nicht explizit heftigen Ärger gibt.
 
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  • #4
Also ich denke, das ist ganz normal, denn es sind halt nicht seine Kinder.

m/46
 
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  • #5
Deine Kinder hängen vermutlich ständig an deinem Partner und wollen was mit ihm machen. Klingt nett, ist für deinen Partner aber ziemlich anstrengend, vielleicht nahezu lästig und unangenehm! Du solltest du solangsm erkennen und deine Kinder ein bißchen von ihm zurückziehen, um ihn zu entlasten. Dein Partner ist kein Kindergärtner und will auch vorrangig kein Verhältnis zu deinen lieben Kindern aufbauen, sondern ist nur bei euch, weil er dich liebt! Das solltest du dir immer vor Augen halten!
Zwei fremde Kinder im wilden vorpubertären Alter stelle ich mir mehr als anstrengend vor. Was spricht dagegen, die Kinder, wie dein Freund sagt, mal eine zeitlang an Verwandte weg zugeben, damit ihr mal 1-2 Abende in der Woche alleine für euch habt? So etwas nennt man Beziehungspflege und das ist wichtig.

Wann hast du das letzte Mal was alleine mit deinem Freund und ohne die Kinder gemacht, oder gibt es das gar nicht? Immerhin können die beiden Töchter in dem Alter auch schon mal länger alleine bleiben.

Wenn ich einen Partner habe, dann möchte ich mit diesem hauptsächlich alleine ins Kino, Essen gehen, Urlaub, alleine abends Fernsehen. Wenn da ständig die Kinder dabei wären, sorry, das würde ich niemals mitmachen! Ich will als Single ohne Kinder ja nicht zur Ersatzmutti dienen. Das ist nicht Sinn der Sache.

w
 
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  • #6
In diesem Mädchenalter wird er keine Beziehung mehr zu ihnen aufbauen können. Die Mädchen kommen solangsam in die Pubertät und wollen sich von dir/euch sowie abnabeln. Und dein Freund erkennt das.
 
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  • #7
Tja, wenn ich das mal wüsste.....

Ich stecke in der Situation deines Partners.

Und ich habe keine Idee, warum das so ist.
Irgend etwas in mir sträubt sich dagegen zu seinem Sohn eine wirkliche Beziehung aufzubauen, ich kann es selbst kaum ergründen.
Ist es der natürliche Instinkt keine Energie in fremde Brut zu stecken?
Bringe ich unterbewusst den Sohn in Verbindung mit der Ex-Partnerin? - im Grunde ist der Kleine völlig neutral...
Ich weiss es wirklich nicht.

Ich weiss nur dass ich meinen Freund wirklich mächtig liebe.
Nur bin ich offen gestanden ganz froh, dass sein Sohn nicht so oft bei uns ist. Ich will ihn nur als Mann, nicht als Vater. Ich will Paarzeit, keine Familienzeit.
Alles unvernünftig, mir schon klar. Nur ist es eben das was ich fühle.
 
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  • #8
An FS:

Ich kann Deinen Partner verstehen. Ich war in dieser Situation, ich konnte zum Sohn meines Ex-Partners keine Beziehung aufbauen.

Es lag aber daran, dass ich mich tief innen gegen das Kind gewehrt habe. Ich wollte ihn als MANN und nicht als Vater von Kindern, die nicht einmal von mir sind ! Ich habe daraufhin festgestellt, dass ich nicht geeignet bin für eine Patchworkfamilie und er hat festgestellt, dass er mir das, was ich möchte - eine Beziehung ohne fremde Kinder - nicht geben kann.

Wir haben uns im Guten getrennt und ich lebe mittlerweile mit einem unverheirateten Mann ohne Kinder zusammen. Wir gestalten unsere Beziehung ohne Einflüsse von außen. Keine Ex, keine Kinder etc. pfuschen uns hinein.

w,40
 
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  • #9
Ja, das ist doch normal.
Fremde Kinder sind eben nicht eigene...
Gleich gibt's hier natürlich viele Kommentare, welche uns das genaue Gegenteil erklären wollen.
Naja, eben jeder so, wie er denkt.
 
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  • #10
Hm, liest sich komisch. Wurde mal gefragt, was er denn unter einer richtigen Beziehung zu den beiden Mädels versteht? [mod] Immerhin stehen die beiden Mädels am Anfang der Pubertät?

Ansonsten, wäre auch mein Gefühl, der sucht gute Argumente um aus der Beziehung rauszugehen.

Seinen Vorschlag, die Kinder ein halbes Jahr nicht zu sehen, verstehe ich nicht. Mir fehlen auch noch weitere Infos der FS, um ein klarers Bild zu erhalten.

w
 
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  • #11
Dein Partner und deine Kinder verstehen sich toll!!! Was willst du mehr? Du hast ein Riesenglück, denn sehr oft werden die fremden Kinder total abgelehnt und gerade mal geduldet.
es ist sehr selten, dass Stiefeltern eine tiefe Beziehungen zu der "fremden Brut" aufbauen können und eher unnatürlich. Schau dir mal an was im Tierreich passiert...
Lass es so wie es ist, gib deinem Freund wesentlich mehr kinderfreie Zeit, für sich allein oder nur ihr zu zweit. Er ist nicht für deine Kinder verpflichtet...das bist du und dein Ex.
Es ist sehr offen von ihm, dass er das Problem anspricht und zeigt eigentlich, dass er er nicht zufrieden mit der Situation ist. Du hast ihn anscheinend 4 Jahre mit deiner Kindersituation überfordert und ihm keine Luft gelassen. Wie oft habt ihr denn etwas alleine unternommen? Hast du es als selbstverständlich vorausgesetzt, dass er deine Kinder akzeptiert, annimmt, liebt, sich um sie kümmert?
Warum sollte er das tun?
Warum bist du nicht dankbar dafür, was er alles für die Kinder macht?
 
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  • #12
Den Zugang zu fremden Kindern findet man nur über eigene, bzw gemeinsame Kinder. das hat dann gleich zwei Aspekte, nämlich, dass die Kinder zusammen aufwachsen und auch, dass man sich überhaupt auf das Modell "Famile" einlässt.

In dem Zusammenhang erscheint mir auch wichtig, dass der Altersunterschied der mitgebrachtne Kinder und des gemeinsamen Kindes nicht zu groß sind.

In Frage kommt also nur ein mitgebrachtes Kind von maximal 5-7 Jahren, bei einer Frau , die nicht älter als Ende 30 ist und noch weitere Kinder will. (und auch bekommen kann)

Außerdem erscheint mir wichtig, dass das Kind einen Vater hat, der mit irgendwie ähnlich ist. Er müsste, unter anderen Vorzeichen, das Potential gehabt haben, dass wie Freunde wären.
[mod. eines ihrer Nebenthemen entfernt]

m43
 
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  • #13
Den Zugang zu fremden Kindern findet man nur über eigene, bzw gemeinsame Kinder. das hat dann gleich zwei Aspekte, nämlich, dass die Kinder zusammen aufwachsen und auch, dass man sich überhaupt auf das Modell "Famile" einlässt.

Absolut richtig.
Langfristig denke ich genau daran. Würde er weitere Kinder ausschließen, müsste ich die Beziehung beenden.

Wir haben sehr viel Paarzeit, ja und ich genieße das auch voll!
Es ist doch einfach der schöne, natürliche Prozess, dass man sich erst in aller Ruhe als Paar kennen und lieben lernt bevor die Kinder kommen. Selbst für die leiblichen Eltern sind gemeinsame Kinder eine enorme Zerreißprobe, wie sollte es dann für Stiefeltern einfach sein???
Liebe aufbauen zu einem Lebenwesen, das man nicht im Bauch gespürt hat, das man nicht hat aufwachsen sehen? Das kann passieren, ist jedoch nicht selbstverständlich!

Für mich ist die Situation ok, jedoch nur weil wir eine schöne Zeit als Paar haben, gemeinsame (auch spontane) Urlaube, finanziell nicht eingeschränkt sind und er sich auch wieder Familie wünscht. Ansonsten wäre es nicht machbar.

/ Gast # 6
 
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  • #14
Stiefväter sind böse, Stiefmütter sind noch böser. Märchen haben schließlich auch etwas Wahres!

Es sind eben nicht die eigenen Kinder und man ist mit ihnen nur zusammen, weil man seinen Partner liebt. Aus diesem Grunde habe ich bei meiner Partnersuche schon nach kurzem gemerkt,
dass eine Frau mit vorhandenen Kindern nichts für mich ist. Allein schon die Konkurrenz welche Kinder was bekommen wäre unheimlich schwierig. Z.B. wenn ich meinen Kindern ein Auto kaufe, müsste ich das dann auch für meine Stiefkinder?

Ich habe jetzt eine Partnerin mit der ich ein gemeinsames Kind bekomme; und das ist auch gut so!

Potentiell böser Stiefvater m53
 
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  • #15
Hallo!

Ich habe mir jetzt nicht komplett alle Kommentare durchgelesen aber ich glaube dir Ersten reichen, um hierauf auch zu antworten.
Ich befinde mich in der Situation, dass mein Partner bereits eine 10 jährige Tochter hat.
Mir fällt es auch extrem schwer, sie zu akzeptieren! Einerseits weiß ich zwar, dass mein Freund mich sehr liebt aber andererseits sehe ich in der Tochter immer eine Art Konkurrentin, weil ich mit ihr immer in Verbindung bringe, dass sie mit seiner Ex entstanden ist. Und die Ex meines Partners mag ich überhaupt nicht!! Jedes Mal denke ich, dadurch dass sie ein gemeinsames Kind haben und ich selbst keine Kinder habe und demzufolge auch (noch) keine gemeinsamen Kinder mit meinem Partner, ist dessen Ex mir immer einen Schritt voraus.
Das Problem ist auch, dass die Kleine mich eigentlich sehr mag, ich aber jedes Mal total abweisend und schlecht gelaunt bin, wenn sie da ist. Ich würde das Verhalten sehr gern abstellen, doch leider bekomme ich das irgendwie nicht in die Reihe. Mein Freund weiß zwar, dass ich mit seiner Tochter nicht richtig warm werde aber wie es wirklich um meine Gefühle steht, kann ich ihm leider nicht sagen, weil ich erstens unsere Beziehung nicht gefährden will und ihn auch mit negativen Äußerungen bezüglich seiner Tochter nicht verletzen möchte.
Zu der Dame mit dem ersten Kommentar kann ich daher nur sagen, ich kann dich verstehen. Es sind schließlich deine Kinder und du liebst sie. Aber da ich aus eigener Erfahrung spreche, kann ich dir nur raten, deinen Partner zu versuchen auch zu verstehen.Die Kinder sind nicht aus eurer Liebe entstanden und er ist nicht mit dir zusammen, weil er deine Kinder abgöttig liebt, sondern weil er dich liebt. Vielleicht (so hart, wie es klingt) musst du dich auch damit abfinden, dass er deine Kinder niemals wirklich lieben wird!!

LG
 
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  • #16
... Die Kinder und er verstehen sich toll, allerdings hat er mir nun gesagt dass er keine richtige Beziehung zu ihnen aufbauen kann und dass das auch seine Beziehung zu mir belastet.
Er versucht es zwar, aber es gelingt ihm nicht. ...
Ich denke, ihr beide habt eine falsche Erwartungshaltung, und es belastet ihn, dass er diese Erwartung nicht erfüllen kann.

Er ist nicht der Vater. Ihr seid keine richtige Familie. Ihr lebt noch nicht einmal zusammen. - Mehr als ein "guter Freund" für deine Kinder kann er nicht sein. - Es wäre anders, wärst du Witwe, neu verheiratet, und er hätte die Kinder adoptiert. So ist das aber nicht.

Also bitte, frage dich selber, warum diese Frage eure Beziehung belastet? Mit welchen Erwartungen, Anforderungen, Hoffnungen, und Wünschen habt ihr beide eure Beziehung überfrachtet? - Ich denke, ihr beide solltet euere überzogene Erwartungshaltung der Realität anpassen.

m
 
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  • #17
Ich kann das alles hier sehr gut nachvollziehen. Ich bin seit über 5 Jahren mit einer Frau verheiratet, die ich über alles liebe. Sie hat 2 Kinder aus erster Ehe, und wir haben gemeinsam noch einen 4-jährigen Sohn. Aber - wie vorstehend hier schon mal formuliert wurde - lebe ich nicht mit den Stiefkindern zusammen, weil ich so vernarrt in sie bin, sondern mit meiner Frau zusammen sein will. Die Tatsache, dass ich vor allem zu meinem Stiefsohn keine Beziehung aufbauen kann (will?), belastet unsere - sonst eigentlich sehr glückliche Familie - sehr. Offensichtlich geht es für Stiefväter/-Mütter in Sachen Beziehungsaufbau doch um eine reine Willensentscheidung; auch wenn tiefgündige Ablehnung gegen die „fremde Brut” (Zitat) vorherrscht. Offen gelebte Abneigung gegen die Kinder des geliebten Partners, gefährden die Beziehung massiv, machen den Alltag noch grauer und minimieren die gelassenen, glücklichen, kraftspendenden Paarzeiten; um die es uns ja eigentlich geht. Trennung? Niemals! Ich verlasse nicht die Liebe meines Lebens, weil ich mich nicht einem Problem stelle, vor welchem mich meine Frau bereits vor unserer Hochzeit „gewarnt" hat: „Du weißt aber, dass es mich nicht allein gibt?" Natülich wusste ich das, aber ich habe es auf die leichte Schulter genommen; ausgeblendet vor lauter Verliebtsein. Ein steiniger, tränenreicher Weg - aber er muss wohl gegangen werden.
 
  • #18
ich würde den Vater hier nicht verurteilen. Er kommt gut mit den Kindern klar. Er hat keine grundsätzlich ablehnende Haltung zu ihnen.
Welche man bei der 'ist nicht meine Brut Einstellung' erwarten würde.

Ich tippe hier auf Bindungsangst. Involviert er sich emotional zu tief und verfestigt die Bindung zu den Kindern, wird das Problem
bei der Trennung größer. Da er als nichtleiblicher Vater keinerlei Umgangsrecht besitzt, sollte es zur Trennung kommen.

Er steht somit zwischen den Stühlen. Involviert er sich zu viel, kann er viel verlieren.
Involviert er sich zu wenig, kann die Beziehung dadurch auch gefährdet werden.

Er befindet sich in einem emotionalen Spannungsfeld und einer Zwickmühle.
Das ist unheimlich schwer. Zumal seine Partnerin es 'gewagt' hat sich vom Kindsvater zu trennen.
Warum sollte sie sich dann nicht auch vom Ersatzvater lösen können.
Die Trennungsfähigkeit der Frau wurde schon unter Beweis gestellt. Auch wenn das keine alleinerziehende Mutter
hier gerne hört. Dieses Damoklesschwert hat der neue Partner immer im Hinterkopf.
 
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  • #19
Er befindet sich in einem emotionalen Spannungsfeld und einer Zwickmühle.
Das ist unheimlich schwer. Zumal seine Partnerin es 'gewagt' hat sich vom Kindsvater zu trennen.
Warum sollte sie sich dann nicht auch vom Ersatzvater lösen können.
Die Trennungsfähigkeit der Frau wurde schon unter Beweis gestellt. Auch wenn das keine alleinerziehende Mutter hier gerne hört. Dieses Damoklesschwert hat der neue Partner immer im Hinterkopf.
Oh die böse Frau, hat es gewagt, sich vom Kindesvater zu trennen. Schon ist sie verurteilt und der Next hat Angst, dass es ihm genauso gehen könnte. Schade, wenn er ein wirklich erwachsener und reflektierter Mann wäre, würde er solch Denken nicht haben, denn es steht ihm ja jederzeit zu, auch aus der Beziehung zu gehen.

Ich habe von den Männern, die ich in mein Leben lies, nie verlangt, dass sie einen Vater spielen. Mein Kind hat einen Vater. Also, in der Hinsicht gab es nie Probleme. Mein Kind habe ich auch immer fast rausgehalten, es geht hier ja um die Frau-Mann Beziehung. War alles relativ unkompliziert. Gescheitert sind die Beziehungsversuche an der ansonsten Unreife der Männer, die sich erst später zeigte.

w
 
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  • #20
Ist doch völlig normal!
Ich "treffe" mich auch mit Müttern und die Kinder sind mir unwichtig. Es sind eben ihre und die von irgendeinem andern Typen. Es ist eben auch so das ich diesen Stress mit den Kindern ziemlich nervig finde. Zumal sich alles um die Kinder dreht. Aber es gibt eben kaum kinderlose Frauen. ;(
 
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  • #21
Oh die böse Frau, hat es gewagt, sich vom Kindesvater zu trennen. Schon ist sie verurteilt und der Next hat Angst, dass es ihm genauso gehen könnte.

Ich habe von den Männern, die ich in mein Leben lies, nie verlangt, dass sie einen Vater spielen. Mein Kind hat einen Vater. Also, in der Hinsicht gab es nie Probleme. Mein Kind habe ich auch immer fast rausgehalten, es geht hier ja um die Frau-Mann Beziehung. War alles relativ unkompliziert. Gescheitert sind die Beziehungsversuche an der ansonsten Unreife der Männer, die sich erst später zeigte.

w
Na, Sie wirken ja reichlich zynisch. Dabei waren Sie so unendlich großzügig, dass sie Männer (Next, Next, Next, bitte?) in ihr (tolles?) Leben hineingelassen haben. Ich wäre wohl auch einer dieser unreifen Jungs, die auf diese Morgengabe verzichten würden - was hast Du zu bieten, das den Preis einer Investition in eine Beziehung mit Dir wert wäre? Ich sehe nur Komplikationen. Sorry.

PS. Und eine Trennung vom Kindsvater ist, egal, was im Einzelnen den Ausschlag gab, nun mal kein Ruhmesblatt. Es enthält immer eine mal größere, mal kleiner Portion Verantwortungslosigkeit und Egoismus. (Ja, manchmal gibt es auch Ausnahmen - aber hier ist die Rede davon, dass "die Frau sich" aktiv getrennt hat.)

Manche AE täte gut daran, im stillen Kämmerlein einmal ehrlich über ihre eigene Beziehungsfähigkeit nachzudenken.
 
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  • #22
Wenn ich kein Kinderfreund bin, dann bin ich fremden Kindern immer distanziert gegenüber. Sorry, mir geht es da genauso! Wenn ich Kinder lieb haben will, dann schon eigene! Und selbst da, tu ich mir schwer, weil ich mit Kindern einfach nicht warm werde. Wenn man keine eigenen Kinder hat und auch bisher keinen großartigen Kinderwunsch, dann hat man da keinen Draht zu.

w