• #31
Sehr interessante Diskussion!
Ich bin auch, wie viele hier…. für komplette Offenheit.
Also mein Freund dürfte gerne an mein Handy, Laptop, etc.
Im Gegenzug erwarte ich aber auch so komplette Offenheit.
Und nochmals: Mal ins Handy schauen, wenn man unsicher ist, ist ok- solange! es wirklich nicht im Spionieren endet, wie z.B jeden Tag, alle SMS prüfen.

Ein Bekannter hatte immer sein Handy rumliegen lassen. Als er anfing es zu verstecken, hatte er eine Affäre begonnen, was seine Freundin recht schnell gemerkt hat.

Zu meinem Ex: Der war von einem ganz anderen Kaliber.
Er hatte, als ich mein Misstrauen vorher geschildert habe, eine weitere Affäre beauftragt mich zu kontaktieren und zu sagen, sie wäre seine ex und da würde nix mehr laufen.
 
  • #32
Nur so ein Gedanke, heißt dem Partner zu vertrauen nicht auch ihm dem Raum zu geben ein Geheimnis zu haben?
Wobei ich hier "Geheimnis" mit "Privatsphäre" im Sinne dieser Diskussion gleichsetze.
 
  • #33
Moin,

ich sehe mein Smartphone bzw. meine Internetpräsenz als normale und zunehmend wichtige Teile meines Lebens, wie Beruf und Freizeit auch. Wenn ich in einer Beziehung bin, möchte ich auch diese Teile meines Lebens - wie die anderen - frei von Dingen halten, die meinen Partner verletzten würden, die ich vor ihm verheimlichen muss. Auch mein Smartphone samt sämtlicher Apps will ich so haben, dass da jederzeit meine Partnerin reinschauen kann.

Es ist für mich Zeichen einer erodierenden Beziehung, wenn das nicht mehr so ist, wenn Dinge aufkommen, von denen ich denke "na, das muss sie jetzt vielleicht nicht wissen, schützen wir sie mal besser mit einem Passwort". So würde ich das im Umkehrschluss auch bei meiner Partnerin interpretieren. In Dinge, die mich einfach nichts angehen - ihre Korrespondenz mit Freundinnen etc. - würde ich meine Nase sowieso nicht reinstecken, obwohl ich es vielleicht könnte. Dieses gegenseitige Vertrauen auf Wahrung der Privatsphäre gehört für mich ebenfalls zu einer Beziehung.

manchmal
 
  • #34
Es gibt so etwas, das nennt sich Postgeheimnis. Ich reiße keine Briefe auf, die an meinen Lebenspartner gerichtet sind. Und das gilt auch für elektronische Post. Wir lesen das gegenseitig nie. Und wir lügen uns nie an.
 
  • #35
Bei einem Mann, der mich nicht mal in die Nähe seines Smartphones oder Computers kommen lässt, wäre ich misstrauisch. In einer Beziehung sollte es z.B. möglich sein, dass man den Partner mal schnell das eigene Handy nutzen lässt, weil der seins gerade nicht dabeihat o.ä.

Aber Offenlegung aller Passwörter für Mailaccount & Co. fände ich schon aus diesem Grund nicht okay:

Und wenn ich whats app/sms/ Telefonate mit meinen engsten Freunden führe, die mir etwas mitteilen wollen, dann geht das meinen Partner einfach mal absolut nichts an, einfach auch aus Respekt gegenüber dem Anrufer/ Schreiber.

Das kann ich nur unterschreiben. Ich wundere mich bei solchen Diskussionen jedes Mal wieder, dass die Privatsphäre von DRITTEN scheinbar von vielen Paaren völlig ausgeblendet wird. Da wird in höchsten Tönen von der glücklichen Beziehung geschwärmt, in der es keine Geheimnisse gibt und zugleich werden die Rechte von sog. Freunden mit Füßen getreten.

Ich habe vor einiger Zeit den Kontakt zu einem Freund abgebrochen, weil er in unseren Facebook-Nachrichten seltsame Andeutungen machte, dass er bestimmte Themen nicht vertiefen könne. Irgendwann stellte sich raus, dass seine eifersüchtige Freundin all seine Passwörter kannte. Er wusste, dass sie mitlesen könnte und schrieb deswegen zunehmend oberflächlicher. Da verging mir die Lust auf weiteren Austausch. Nicht, weil ich böse Absichten hatte, sondern weil ich seine Freundin nicht mal kannte (aufgrund ihrer Eifersucht waren keine privaten Treffen mit ihm mehr möglich) und die Dinge, über die ich mit ihm geschrieben hatte, z.T. sehr persönlich waren. Wir tauschten uns z.B. über psychische Probleme aus und ich erzählte ihm von meinen Männererfahrungen. Und ich will nicht, dass eine für mich fremde Frau solche Dinge von mir erfährt. Auf belanglosen virtuellen Smalltalk im "Wie gehts dir? - Gut, und dir? Was macht die Arbeit" -Stil hatte ich aber auch keine Lust.

Und wenn ein Paar einen Account gemeinsam nutzt, will ich das als Kontaktperson auch wissen, bevor ich einen der beiden anschreibe. Bei peterlisamüller@web.de weiß ich, dass Peter meine Korrespondenz mit Lisa verfolgen kann und beschränke mich in meinen Nachrichten auf organisatorische Dinge. Lege ich jedoch in dem Glauben, an lisamüller@web.de und nur an lisamüller@web.de zu schreiben, einen virtuellen Seelenstriptease hin und erfahre irgendwann, dass Peter den mitansehen konnte, fühle ich mich hintergangen.
 
  • #36
In einer Beziehung gibt es für mich keine Privatbereiche.

Das wiederum finde ich extrem gruselig.

Privatbereich bzw. -spähre zu haben heisst für mich nicht Geheimnisse zu haben oder Dinge zu tun die den Partner verletzen könnten, sondern ein eigenständiger Mensch trotz Partnerschaft zu sein. Ich möchte keine Partnerin, die mein Clone sein könnte oder eine Symbiose. Warum diese Begrifflichkeit gleich mit Misstrauen und Heimlichkeiten verbunden wird ist schon bemerkenswert.

Mein Handy und Rechner haben keinen Sperrcode, gemeinsames Konto, Absicherung, Vermögen und vieles mehr waren und sind in einer Partnerschaft für mich selbstverständlich, aber ich käme nie auf die Idee ungefragt in ihr Handy zu schauen, ihre Post zu öffnen, an ihre Sachen zu gehen oder etwas einfach zu nehmen, auch wenn ich es kann und könnte, das hat für mich etwas mit Achtung, Respekt und (Ur)vertrauen zu tun.
Wenn ich mich genötigt sähe diese meine Regeln zu brechen, brauche ich dies nicht zu tun, denn dann gibt es bereits genug, dass mir zeigt, dass diese Beziehung nicht diese ist, die ich mir wünsche und es gilt zu handeln.

Guten Abend liebe FS,

Du, Deine Vorstellungen sowie Handlungsweisen und Deine Beziehung sind nicht das Papier wert auf dem es stehen würde. Beende bitte solch ein Trauerspiel.
 
  • #37
Ich stehe da völlig in der Mitte...
Habe noch nie irgendwas gesperrt oder weggeschlossen aber auch nicht gewühlt.
In meiner letzten langjährigen Beziehung haben wir nichtzusammen gelebt.
Suchte ich einen Stift oder im Notfall Werkzeug, war ich an der Schublade.
Einfach nur gucken und wühlen, hätte ich nie getan.
Hier liegt auch alles erstmal auf dem Tisch und ich käme nicht auf die Idee, dass Mann meine Post nicht sehen kann.
Aber mein Handy und vorallem meine Handtasche sind zum wühlen tabu.
Nicht weil ich etwas zu verbergen hätte, ausser ggf der Bohrmaschine die sich neben dem Labello ohne Kappe in Einksufzetteln von Weihnachten verfangen hat.
Man kann mich fragen aber ich will nicht was ich nicht tue....schnüffeln.
 

Laleila

Cilia
  • #38
Privatbereich bzw. -spähre zu haben heisst für mich nicht Geheimnisse zu haben oder Dinge zu tun die den Partner verletzen könnten, sondern ein eigenständiger Mensch trotz Partnerschaft zu sein. Ich möchte keine Partnerin, die mein Clone sein könnte oder eine Symbiose

Komisch, was Du hier in einen Topf wirfst.
Man hat keinen Clon als Partner nur weil man keine Bereiche zum Tabu erklärt.

Dagegen ist eine Symbiose (Zusammenleben zweier Lebewesen verschiedener Arten zu beiderseitigem Vorteil) doch die schönste Form eine Beziehung zu führen.
Wir haben ineinander unseren Symbionten gefunden.

Was ist daran bitteschön gruselig?
 
L

Lionne69

Gast
  • #39
Privatbereich bzw. -spähre zu haben heisst für mich nicht Geheimnisse zu haben oder Dinge zu tun die den Partner verletzen könnten, sondern ein eigenständiger Mensch trotz Partnerschaft zu sein. Ich möchte keine Partnerin, die mein Clone sein könnte oder eine Symbiose. Warum diese Begrifflichkeit gleich mit Misstrauen und Heimlichkeiten verbunden wird ist schon bemerkenswert.

Mein Handy und Rechner haben keinen Sperrcode, gemeinsames Konto, Absicherung, Vermögen und vieles mehr waren und sind in einer Partnerschaft für mich selbstverständlich, aber ich käme nie auf die Idee ungefragt in ihr Handy zu schauen, ihre Post zu öffnen, an ihre Sachen zu gehen oder etwas einfach zu nehmen, auch wenn ich es kann und könnte, das hat für mich etwas mit Achtung, Respekt und (Ur)vertrauen zu tun.
Wenn ich mich genötigt sähe diese meine Regeln zu brechen, brauche ich dies nicht zu tun, denn dann gibt es bereits genug, dass mir zeigt, dass diese Beziehung nicht diese ist, die ich mir wünsche und es gilt zu handeln.

Dito.
Partnerschaft basiert für mich auf Vertrauen, Respekt, Achtsamkeit.

Deswegen gehe ich nicht an Handy, EMails, Geldbeutel, etc. auch wenn es offen liegen würde.
Wenn ich etwas wissen will, frage ich.
Und mit jemandem, der ohne Nachfrage an meine Dinge geht, mir so misstraut, wäre eine Beziehung beendet.
Meine Passwörter sind / waren immer offen und bekannt, und ggf. hinterlegt - einfach, dass im Notfall ein Zugang möglich wäre.

Ich finde, dass jeder Partner seine Privatsphäre haben soll und darf, nicht jeden Gedanken teile ich, oder möchte ich wissen - Partnerschaft ist für mich eben keine Symbiose, die Vorstellung mit jemandem ideell zu verschmelzen, finde ich auch extrem gruselig. Ich behalte doch meine Identität in einer Partnerschaft.

Ein absolutes weiteres NoGo finde ich es, wenn am Ende Dritte und deren Privatsphäre betroffen sind, Themen, die mir ein Freund / Freundin anvertraut, gehen meinen Partner nichts an - das ist eine Frage der Loyalität.
Ich möchte es umgekehrt nicht und vertraue darauf, dass ein Freund meine Themen für sich behält.
Ich würde nie bei einem Partner nachfragen, und ihn damit in einen Loyalitätskonflikt bringen wollen.
 

Laleila

Cilia
  • #40
Eine Symbiose ist keine Symbiogenese.
Man verschmilzt nicht zu einem Individuum wenn man in einer Symbiose lebt.

Und wenn Menschen doch beim Gedanken an eine Symbiose gruseln, sollten sie sich fragen, ob ein Leben als Eremit ihrem Naturell nicht besser entspricht als eine partnerschaftliche Beziehung.

Zudem, alle Foristen, welche kein Problem mit Handy- und Postoffenheit haben, sagten ausdrücklich auch, sie spionieren ihren Partner nicht aus, weil sie ihm vertrauen und dies auf Gegenseitigkeit beruhe. Sie würde es lediglich nicht stören, wenn der Partner da Einblick gewönne.

Fragt Euch mal welche Form der Partnerschaft mehr mit gesunden (nicht blinden) Vertrauen zu tun hat.
Die wo alles so offen ist, dass man sich gar nicht kontrollieren muss oder die, in der man Geheimniskrämerei betreibt und beteit ist eine Beziehung sofort zu beenden wenn jemand mal das Handy des Partners anfasst....
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #41
Ich finde, dass die Privatsphäre eines jeden Menschen zu achten ist, es ist ein Ausdruck von Wertschätzung. Und diese Privatsphäre deckt in einer Partnerschaft den Bereich ab, der klar nach "dein" und "mein" getrennt ist.
Und dass die meisten Leuten ein Schnüffeln im Handy des Partners als Verletzung der Privatsphäre wahrnehmen, zeigt sich bei der Tatsache, dass kaum jemand offen das Handy seines Partners kontrolliert...sondern wenn, dann heimlich ;-).

Meine Sachen liegen auch überall frei herum, aber wenn er mich kontrollieren würde und damit ja indirekt zeigen würde, dass er mich nicht achtet und mir nicht vertraut, wäre die Beziehung für mich beendet.
Und ich würde außer im äußersten Notfall nie an seine Sachen gehen ohne vorher zu fragen. Würde ich ja sonst auch bei keinem anderen Menschen machen - warum sollte ich dem Mann, den ich liebe, weniger Rechte zugestehen als anderen Menschen?
 
  • #42
Komisch, was Du hier in einen Topf wirfst.
Man hat keinen Clon als Partner nur weil man keine Bereiche zum Tabu erklärt.

Dagegen ist eine Symbiose (Zusammenleben zweier Lebewesen verschiedener Arten zu beiderseitigem Vorteil) doch die schönste Form eine Beziehung zu führen.
Wir haben ineinander unseren Symbionten gefunden.

Was ist daran bitteschön gruselig?

Also, an einer Symbiose ist für mich besonders gruselig, dass ich eine solche Lebensform als besonders einengend empfinde. Symbiose entsteht zwischen Mutter und Kind nach der Geburt und im Säuglings/ Kleinkindalter, wenn Kleinkinder ihre Mutter noch als Teil ihrer Person wahrnehmen, um Urvertrauen ausbilden zu können. Nicht ohne Grund lösen sich Kinder so um das 5./6. LJ aus dieser Symbiose. Symbiotische Beziehungen zwischen Erwachsenen bedeuten Abhängigkeitsverhältnisse, sprich im Falle einer Trennung wird diese als Identitätsverlust wahrgenommen, die Person ist ohne den anderen keine eigenständige Persönlichkeit mehr. Versteh mich nicht falsch, wenn du das so magst, ist das ja Okay. Aber das ist schon sehr gruselig.
Ich glaube aber nicht, dass du das so meintest, aber deine Definition von Symbiose ist in dem Falle nicht vollständig.

Ich finde schon, dass hier oft "Privatleben" bzw. "ein eigenes Leben- haben" damit gleichgesetzt wird, dass man was zu verbergen hat. So ist das aber nicht. Ein persönlicher Bereich ist wichtig und dafür muss man gar nichts zum Tabu erklären, denn für mich ist das selbstverständlich, dass man ohne zu fragen nicht an die Sachen des anderen geht. Darüber gab es in keiner meiner Partnerschaften Diskussionen. Wenn es sie gäbe, würde der Mensch aufgrund anderer Wertvorstellungen nicht zu mir passen.
 
L

Lionne69

Gast
  • #43
@Laleila

Eine Beziehung wo ich Mißtrauen pflege, und genau das ist für mich das Einsehen in private Unterlagen, ohne Erlaubnis, keine gesunde Partnerschaft.

Und ich bestreite, dass es blindes Vertrauen ist, wenn ich dem Partner eine Privatsphäre zugestehen und respektiere.

Aber das ist meine Haltung, Du hast Deine - völlig wertfrei.

Nur wehre ich mich gegen Bezeichnungen wie beziehungsunfähig bzw.


..Und wenn Menschen doch beim Gedanken an eine Symbiose gruseln, sollten sie sich fragen, ob ein Leben als Eremit ihrem Naturell nicht besser entspricht als eine partnerschaftliche Beziehung...

...Und wer eine Partnerschaft zu einem geliebten Menschen beendet, weil dieser in das Handy schaut, ist meiner Meinung nach weder beziehungsgeeignet noch-fähig.

Ich würde eine Beziehung deswegen beenden, weil es bedeutet, dass mein Partner keine Achtung, keinen Respekt und vor allem kein Vertrauen in mir hat.
Ansonsten würde er das nicht heimlich tun, sondern fragen.

Deswegen bin ich sicher nicht beziehungsunfähig.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #44
Also man hat einen Partner, aber er darf auf keinen Fall die Privatsphäre berühren, aha.

Völlig übertrieben. Es gibt eine weite Bandbreite zwischen "alles zu 100% offenbaren" und "keine Privatsphäre berühren".

Wer im Handy spionieren muss, um zu merken, wie es dem Partner gerade geht, der ist ziemlich weit weg vom Partner und Kommunikation funktioniert dann auch nicht mehr. Miteinander reden, natürlich auch über private oder intime Dinge, statt den Partner ausspionieren ist der Schlüssel. Aber manchmal ist es eben einfacher, heimlich im Tagebuch nachzulesen als zu reden.
Und ja, selbstverständlich weiß eine Partnerin nicht "alles". Genauso selbstverständlich sollte sie "alles" wissen, was für die Beziehung relevant ist.
 
  • #45
Eine Symbiose ist keine Symbiogenese.
Man verschmilzt nicht zu einem Individuum wenn man in einer Symbiose lebt.

Und wenn Menschen doch beim Gedanken an eine Symbiose gruseln, sollten sie sich fragen, ob ein Leben als Eremit ihrem Naturell nicht besser entspricht als eine partnerschaftliche Beziehung.

Zudem, alle Foristen, welche kein Problem mit Handy- und Postoffenheit haben, sagten ausdrücklich auch, sie spionieren ihren Partner nicht aus, weil sie ihm vertrauen und dies auf Gegenseitigkeit beruhe. Sie würde es lediglich nicht stören, wenn der Partner da Einblick gewönne.

Fragt Euch mal welche Form der Partnerschaft mehr mit gesunden (nicht blinden) Vertrauen zu tun hat.
Die wo alles so offen ist, dass man sich gar nicht kontrollieren muss oder die, in der man Geheimniskrämerei betreibt und beteit ist eine Beziehung sofort zu beenden wenn jemand mal das Handy des Partners anfasst....

Halten wir doch einfach mal fest, dass Du eine andere Meinung hast als zumindest ich, um uns nicht immer im Kreis zu drehen.

Bei dem Thema ist mir einfach wichtig festzuhalten, dass, wenn es eine Privatsphäre gewünscht ist sowie gibt, bei Dir/Euch nach Deiner Aussage ja nicht, deswegen läuft diese Diskussion bei Dir/Euch auch ins Leere, und man(n) oder frau sich genötigt sieht in dieser rumzuschnüffeln, das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, weil das Schnüffeln nur Symptom aber nicht Ursache ist.

Und ja, spätestens dann wenn man das nicht klären kann ist dies ein Trennungsgrund. Scheinbar für viele schon früher.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #46
gut könnte sie, da ich nichts zu verheimlichen habe. Sie würde nichts finden, allerdings wäre die Sache damit doch nicht erledigt. Sie hätte damit die Gewissheit das ihr Misstrauen unbegründet war, zugleich hat sie die Beziehung damit aber auch beendet.
Genau auf den Punkt gebracht. Eine Beziehung, in der einer von beiden glaubt, nicht blind vertrauen zu können, den anderen kontrollieren zu müssen, ist keine mehr.
 
  • #47
In einer Beziehung gibt es für mich keine Privatbereiche.
Doch. Wo bitte soll ich denn sonst die Rose verstecken, die ich ihr am Morgen ihres Geburtstages auf den Kaffeetisch stellen will? In einer Partnerschaft, in der völlige Offenheit und Rechenschaft über jede Minute gefordert wird, würde ich mich nicht wohl fühlen – eine Beziehung lebt auch von der Kunst, den Partner überraschen zu können.

Mit dem Handy hält man es am besten so, daß einer den Code verrät, der andere ihn sich aber demonstrativ nicht merkt, d.h. ich würde, obwohl ich die Zahlen kenne, deren Eingabe stets an sie delegieren. Im Notfall wüßte ich ihn aber.
 
  • #48
Natürlich gibt es in einer gemeinsamen Wohnung immer auch "Privatschubladen", also solche wo hauptsächlich einer seinen Kram drin hat. Da gehe ich nicht dran weil ich weiß dass ich da nichts besonderes finde. Ich habe einmal im Keller etwas gesucht und in einer Kiste eine Karte gefunden, die seine Ex ihm geschrieben hatte. Ich habe die Kiste wieder weggepackt als ich merkte, dass da seine Sachen drin sind. Was vor meiner Zeit passiert ist geht mich nichts an.
In unserer Wohnung selbst bewahrt er in seinen Schubladen hauptsächlich Computerkram auf und ich das Zeug von meinem Hobby, also auch sehr unspektakulär.
 

Laleila

Cilia
  • #49
Also, an einer Symbiose ist für mich besonders gruselig, dass ich eine solche Lebensform als besonders einengend empfinde. Symbiose entsteht zwischen Mutter und Kind nach der Geburt und im Säuglings/ Kleinkindalter, wenn Kleinkinder ihre Mutter noch als Teil ihrer Person wahrnehmen, um Urvertrauen ausbilden zu können. Nicht ohne Grund lösen sich Kinder so um das 5./6. LJ aus dieser Symbiose. Symbiotische Beziehungen zwischen Erwachsenen bedeuten Abhängigkeitsverhältnisse, sprich im Falle einer Trennung wird diese als Identitätsverlust wahrgenommen, die Person ist ohne den anderen keine eigenständige Persönlichkeit mehr. Versteh mich nicht falsch, wenn du das so magst, ist das ja Okay. Aber das ist schon sehr gruselig.
Ich glaube aber nicht, dass du das so meintest, aber deine Definition von Symbiose ist in dem Falle nicht vollständig.

Ich finde schon, dass hier oft "Privatleben" bzw. "ein eigenes Leben- haben" damit gleichgesetzt wird, dass man was zu verbergen hat. So ist das aber nicht. Ein persönlicher Bereich ist wichtig und dafür muss man gar nichts zum Tabu erklären, denn für mich ist das selbstverständlich, dass man ohne zu fragen nicht an die Sachen des anderen geht. Darüber gab es in keiner meiner Partnerschaften Diskussionen. Wenn es sie gäbe, würde der Mensch aufgrund anderer Wertvorstellungen nicht zu mir passen.

Eine Symbiose ist nichts anderes als eine Zusammenleben zweier oder mehrerer Wesen, bei dem alle Beteiligten voneinander profitieren.

Was Du dazu schriebst geht in die Richtung Symbiogenese. Und auch das nur im übertragenen Sinne.

Eine Symbiose (im nicht krankhaften Sinn) ist weder ein Abhängigkeitsverhältnis noch hat es etwas mit Verschmelzung oder gar Idenditätsaufgabe zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
L

Lionne69

Gast
  • #50
Ich führe auch gelegentlich ein privates Tagebuch, und habe auf meinem Rechner sehr private Skripte, wo ich meine Gedanken aufschreibe und sortiere. Egal wie kraus und schräg diese sind, und möchte mich nicht zensieren.

Da habe ich meine absolute Grenze, das ist privat. Da teile ich nur sehr bedingt und erwarte, dass das ein Partner respektiert. Das hat nichts mit Vertrauen zu tun, oder mangelnder Offenheit.

Solche Privaträume finde ich, darf aber jeder haben, für die eigenen ganz privaten Gedanken, Phantasien, Träume - relevantes wird man einem Partner sicher mitteilen.
 
  • #51
Schnüffelei ist ein Symptom. Das dahinterstehende Problem ist mangelndes Vertrauen. Es ist einfacher, zu schnüffeln als sich zu fragen, warum man das tut, und das eigentliche Problem anzugehen.

Für mich ist es selbstverständlich, nicht in der Privatsphäre anderer Menschen, auch meiner Partnerin, herumzuschnüffeln. Das ist für mich einfach gute Erziehung. Bei mir ist auch kaum etwas passwortgeschützt. Ich vertraue meiner Partnerin einfach. Mir tun Menschen leid, die dieses Vertrauen in einer Beziehung nicht aufbringen können. Müsste ich mein Handy vor meiner Partnerin sichern, würde ich die Beziehung in Frage stellen.
 
F

Frau43

Gast
  • #52
Ich bin sicher noch nie fremd gegangen aber im Handy des anderen lesen, geht zu weit, finde ich.
Ganz klar liegen die Handys rum und man sieht auch wenn Nachrichten oder Anrufe reinkommen. Aber explizietes einloggen und nachlesen, finde ich, ist zu viel.
Ich öffne ja auch keine Post, die nicht an mich addressiert ist und es ist irgendwo dasselbe.
Ausserdem habe ich auch Bank Apps, Geschäftsemails usw auf dem Handy und das muss persönlich bleiben.
Jemand, der fremd gehen will, macht es eh und wenn ich es rausfinde, dann ist eh Schluss - und fertig. Und da kann ich mich ganz gut auf mein Bauchgefühl verlassen, das klappte bisher immer.
 
  • #53
Auch ich habe SO meinen Ex-Freund beim Lügen und Fremdgehen "überführt". Durch das ständige hüten und mitschleppen des Handys wurde selbstverständlich meine Neugierde geweckt. Nachdem ich ihn ertappte und darauf ansprach, wurde er grün im Gesicht. Ach ja, ich wurde aufs übelste beschimpft und des Hauses verwiesen.
Und natürlich war nur ICH Schuld an seinem Fehlverhalten!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #54
Selbstverständlich gilt das Gebot der Privatsphäre auch innerhalb von Partnerschaften. Ich würde niemals Briefe öffnen, die an meinen Mann gerichtet sind; nicht mal Postkarten (gibt es allerdings kaum noch) lese ich. Seine privaten Mails sind für mich tabu, ich käme nicht mal auf die Idee, die zu lesen. Unsere beiden Handys liegen offen herum, er kennt mein fb-Passwort, nicht aber das meines privaten Email-Accounts.
Ein sehr wichtiges Argument, das in diesem Thread erwähnt worden ist: das der Privatsphäre Dritter. Meine Freundinnen und meine Geschwister wissen, dass nur ich vertrauliche Mitteilungen lese und beantworte. Die Seitensprünge meines Bruders heiße ich nicht gut, sie bleiben aber unter uns. Die sexuellen Probleme einer Freundin gehen meinen Mann absolut nichts an, ebenso wenig sehr persönliche Mitteilungen, die meine Schwester mir macht.
Ich selbst möchte auch nicht, dass z. B. die Partner meiner Freundinnen und Geschwister meine Mails lesen. Wenn aus einer Email-Adresse hervorgeht, dass eine ganze Familie oder ein Paar meine Mails lesen kann, schreibe ich eben nichts sehr Persönliches. Wenn ich getäuscht werde, ziehe ich meine Konsequenz, die nicht gleich Abbruch der Freundschaft heißt, aber ich richte mich ab sofort darauf ein. Ich schreibe dann eben nur noch unverbindliches Blabla - oder gar nichts mehr. Denn ich wüsste nicht, was meine Wechseljahresbeschwerden, die HIV-Infektion eines Freundes oder die familiären Probleme eines guten Bekannten den Mann einer Freundin angehen sollten.
Meine Mails sind vertraulich, die, die ich erhalte, sind es ebenso. Das Briefgeheimnis gilt in einer Partnerschaft genau so wie überall sonst.
 
P

proudwoman

Gast
  • #55
Das alles war so neu für mich, das ich misstrauisch wurde. Ich habe sein Handy geprüft, das komplett leer war….. was mich noch misstrauischer machte.

Das Ende vom Lied war: Er hatte eine langjährige Beziehung und x Affären. Wenn ich sein Handy nach ein paar Wochen nicht geprüft hätte, wäre ich heute noch blind.
Liebe silencea! Von diesem Thread bin ich schon so ziemlich "benebelt" oder ich verliere langsam den Überblick. Habe mir nochmal Deine Frage durch gelesen. Ich hatte Dir ja auch ganz am Anfabg schon geschrieben und mein Verständnis bekundet.
Warum war sein Handy leer und vor allen Dingen, WIE hast Du dann erfahren, dass er Dir fremd geht?
Ich würde auch nie im Handy schnüffeln, bei mir war es so, dass ich während meiner Beziehung schon ganz viel versucht hatte über mein schlechtes Bauchgefühl zu reden..ohne Erfolg. Dann überlies er mir seinen PC ...er hat mir praktisch seine Lügen auf dem Silbertablett serviert..Ich konnte den gesamten Verlauf sehen. Den musste ich natürlich bewusst anklicken. Ich war an diesem Tag sehr, sehr frustriert und brauchte nur noch diese eine "Sicherheit" um Schluß zu machen, denn sonst wäre ich vielleicht noch immer bei diesem Lügner...so wie Du auch geschrieben hast...Lass es gut sein. Worüber ich mich am meisten aufgeregt hatte war, dass er mich dermaßen für dumm verkauft hatte und ich das nicht schon viel eher entdeckt hatte. Also..Privatspähre hin oder her, bei mir konnte er ALLES Checken. Ich hätte auch Verständnis dafür gehabt, wenn er mir seine Sorgen versucht hätte klar zu machen. Ich hätte alles getan, ihn zu beruhigen...Alles Gute für Dich.
 
  • #56
Ich hatte bei Männern, die mich liebten und denen ich vertrauen konnte nie ansatzweise das Bedürfnis, das Handy zu kontrollieren.
Aber wenn ein Mann (oder auch eine Frau) sein Handy leise stellt, es mit dem Display nach unten hinlegt oder es gar ausmacht, sobald er bei mir ist, schrillen bei mir alle Alarmglocken, denn dann hat er etwas zu verbergen. Es sind dann immer andere Frauen im Spiel.
Unbegründete Eifersucht ist aber ebenso ein Beziehungskiller.
Ich fände es übergriffig, wenn ein Mann meine Mails oder Facebook oder whatsapp lesen würde - vieles kann man auch falsch interpretieren.
Allerdings hatte ich noch nie das Bedürfnis der Kontrolle, wenn alles ok war.
Sobald ich auch nur ansatzweise dieses Bedürfnis selber verspürte, war auch immer der Betrug da.
Ich selber bin ein sehr freiheitsliebender aber treuer und ehrlicher Mensch - Lügen gibts bei mir nicht, zweigleisig schon gar nicht. Bei mir genießt jeder Mann einen Vorschuss an Vertrauen und ich wahre seine Privatsphäre - wenn der aber aufgebraucht wird, check ich das Handy und dann hat er selber zu 100% schuld.
Allerdings muss da schon so einiges schiefgelaufen sein und es ist sowieso der Anfang vom Ende.
Wenn ein Mann mein Handy checken würde, wäre das ein Grund für mich, die Beziehung zu beenden. Bei mir hatte noch nie ein Mann Grund für Misstrauen oder Eifersucht.
Aber wenn er den Macho raushängen lassen muss und nen Kontrollzwang verspürt, wird das nichts mit uns.
 
  • #57
Aussagen nach dem Motto "In einer Partnerschaft braucht man keine Privatsphäre" finde ich gruselig und ein Partner, der die Offenlegung meines ganzen Lebens verlangen würde, würde in mir das - zugegebenermaßen kindische - Bedürfnis wecken, so viele Geheimnisse wie möglich zu haben.

Des Weiteren muss ich sagen, ich fände das Gefühl, dass mein Partner eventuell meine WhatsApp-/Facebook-Korrespondenzen z.B. mit meinen Freundinnen mitverfolgt, sehr störend. Und da muss es nicht um andere Männer, falsche Alibis, die ganzen Klassiker eben, gehen, sondern ich fände es aus Prinzip unangenehm und unangebracht.
Außerdem hoffe ich übrigens auch nicht, dass die Partner meiner Freundinnen alles eins zu eins mitlesen, was ich so schreibe.

Und nein, ich habe auch noch nie das Handy usw. eines Partners durchsucht und denke, selbst, wenn man alle moralischen Bedenken mal beiseite lässt, erspart man auch sich selbst so eine Menge Aufregung, Nerven und Ärger.
 
  • #58
Wenn ich jemanden echt liebe und er nicht wirklich jede sms checkt, ist es echt ok für mich, wenn er in mein Handy schaut.
Warum ist das für viele so ein Problem?

Aber der Mann hat Dich eben nicht "echt geliebt", das war einseitig von Dir aus. Er hatte Parallelbeziehungen und deswegen war es für ihn nicht ok, dass Du in sein Handy gesehen hast. Genau an diesem Punkt liegt Dein Denkfehler.

Handykontrolle ist ein Zeichen von Unsicherheit, bzw. der Versuch, sich Sicherheit zu verschaffen. Wie Du selber schreibst funktioniert das oft nicht. Wenn Du nichts findest, wirst Du erst recht misstrauisch, wirst Du fündig, ja dann war es richtig, sich Gewissheit zu verschaffen.
Wer Deine Rechte nicht würdigt, der hat seine Rechte ebenfalls verwirkt in der Beziehung.

Meine Feststellung ist: wenn man in der Beziehung unsicher wird und etwas sucht das wie auch immer geartete Sicherheit schafft, dann gibt es dafür Gründe und die liegen meistens im Verhalten des Partners. Er/sie tut etwas, was Du am Rande mitbekommst und was Dich verunsichert.

Ich habe das Handy meines Exmannes ausgelesen, würde mir mein Leben aber nicht mehr mit Suchen nach Beweisen vermiesen sondern gleich gehen, wenn ich meine dass etwas nicht stimmt.
Wann immer ich suchte wurde ich fündig und das kenne ich von vielen Frauen. So beschädigtes Vertrauen kommt nicht mehr zurück und die Beziehung kann über Jahre ein Höllenritt werden bis sie letztendlich doch scheitert. Das kann man sich ersparen.

Ich verstehe nicht, warum man dem Lebenspartner nicht alle persönlichen Dinge preisgibt.
Gerade weil ich meinem Mann vertraue darf er alles wissen.
Ich teile mit dem Mensch mein Leben, da halte ich nichts zurück.
Ich sehe das anders. Auch wenn ich einem Partner vertraue, dann darf er nicht alles wissen, was die Kommunikation mit Dritten angeht. Denn auch die haben ein Recht auf Schutz ihrer Privatsphäre.
Wenn mich davon etwas bewegt und ich das Gespräch mit dem Partner suche, dann erfährt er Teile, meine Gedanken, meine Sicht und das ist etwas anderes, als wenn er das Handy niimmt und wortwörtlich den Chat mit einer Freundin liest.
 

Laleila

Cilia
  • #59
Ich sehe das anders. Auch wenn ich einem Partner vertraue, dann darf er nicht alles wissen, was die Kommunikation mit Dritten angeht. Denn auch die haben ein Recht auf Schutz ihrer Privatsphäre.

Ich sprach über die eigenen persönlichen Dinge und nicht die von Dritten. Aber man kann, so man will, alles fehlinterpretieren.
Zudem erwähnte ich nie einen Offenlegungszwang @Queen_Cersei
Ich verheimliche nur nichts (was mich angeht). Warum auch?

und das ist etwas anderes, als wenn er das Handy niimmt und wortwörtlich den Chat mit einer Freundin liest.
Muss mir entgangen sein, dass die Foristen, welche kein Problem mit Medienoffenheit haben, an die Smartphones und Mailaccounts ihrer Partner gehen und darin rumstöbern.

Im Gegenteil. Sie schreiben, sie und ihre Partner könnten es jederzeit, tun es aber nicht, weil sie sich vertrauen.

Offenheit und Vertrauen führt Vertrauen nach sich.
Misstrauen und Verschlossenheit fördern wiederum Misstrauen.


Wenn mein Mann am Rechner/Laptop/Tablet/Smartphone ist, schaue ich nicht mal im vorbeigehen aufs Display. Allerdings habe ich theoretisch Zugriffsmöglichkeit auf alles.

Und wenn ich diese nutzen würde (für alle GernMissversteher: Was ich nicht tue), er hätte kein Problem damit.
 
  • #60
Aber wenn ein Mann (oder auch eine Frau) sein Handy leise stellt, es mit dem Display nach unten hinlegt oder es gar ausmacht, sobald er bei mir ist, schrillen bei mir alle Alarmglocken, denn dann hat er etwas zu verbergen
Das sehe ich ein wenig anders. Wer sein Handy immer an hat, ist sehr geltungsbedürftig und zeigt wenig Respekt vor dem Anderen. In Meetings wird ja auch das Handy lautlos gestellt. Das Handy umdrehen ist eher anfängertechnisch. Bei meinem Handy ist es so eingestellt, dass der Bildschirm automatisch nach 60 sec. sich ausschaltet.

Wer hier das Bedürfnis hat, das Handy des anderen zu kontrollieren, der sollte dies eher mit einer App tun. Ist zwar nicht ganz legal, aber die Technik macht es möglich.
 
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