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  • #1

Warum heiratet ihr promovierten Frauen so weit nach unten?

Ein anderer Diskussionsteilnehmer des Forums hat die gleiche Beobachtung gemacht wie ich, dass promovierte Frauen mit Handwerkern sehr deutlich nach unten heiraten. Warum tut ihr das?
Hintergrund meiner Frage ist, dass bei uns schon wieder eine sehr attraktive promovierte Kollegin einen solchen Mann heiratet.
 
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  • #2
Weil wir sonst überhaupt keinen Mann mehr abkriegen würden. Frau, promoviert, liiert mit einem Koch.
 
  • #3
Hallo FS,

ein Interessantes Weltbild. Handwerker Unten Promoviert gleich Oben. Vielleicht haben die einfach ein wesentlich Humanistischeres Weltbild als du, so eines wo alle Menschen gleich sind? Es soll noch Menschen geben die so denken und Leben.
 
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  • #4
Das ist nicht die Regel. Wenn eine von hundert promovierten Frauen „nach unten” heiratet fällt das halt viel mehr auf.

Ein einfacher Handwerker kann unabhängig vom Schulabschluss auch ein toller Mensch sein, hörte ich so. Ist vielleicht aber auch nur ein Gerücht.

m – 41 – doppelt promoviert
 
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  • #5
Ich habe da so eine Vermutung:

Möglicherweise hat sich die promovierte Kollegin in den Handwerker verliebt. Echte Liebe kann etwas sehr Schönes sein ...

Glücklicherweise ist nicht jede/r Akademiker/in vom Standesdünkel befallen.

"So weit nach unten" hört sich sehr dünkelhaft an. So. als würdest du Menschen in verschiedene Klassen aufteilen wollen.

Da würde ich auch fleißige bodenständige Männer vorziehen.
 
  • #6
Nicht alle Menschen teilen die Welt ein in "oben und unten". Nicht alle Menschen, die studiert haben und promoviert wurden sehen sich als die Spitze der Gesellschaft.

Über solche Fragen und Beiträge kann ich nur den Kopf schütteln.
Zumal das Phänomen, was Du hier benennst (promovierte Frau liebt/heiratet Handwerker), eben kein Mehrheitsphänomen ist, sondern überaus selten. Das ist rein gesellschaftlich eher zu bedauern, denn gerade akademische Frauen tun sich mit der Partnerwahl schwer, da sie meist die Schere im Kopf haben, unbedingt einen Partner zu finden, der einen ähnlichen Werdegang/ Einkommen hat! Es wäre zu wünschen, sie wären auch ungewöhnlichen Paarungen ggü. offener.

Aber das muss natürlich jedes Individuum für sich selbst entscheiden, daher frage ich Dich: Was geht es Dich an, wen eine Kollegin liebt und heiratet?
 
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  • #7
Vielleicht, weil sie ihn liebt !
Handwerker ist nicht Handwerker. Es gibt Handwerker, bei denen es eben nicht zu mehr gereicht hat und es gibt Handwerker, die den Beruf ergreifen, weil sie entweder einfach handwerklich und oft auch kreativ arbeiten möchten (oft bei Schreinern zu finden). Oder sie stammen aus einem Familienunternehmen und lernen den Beruf um später einen Betrieb zu übernehmen.

Liebe Akademiker: Tut nicht so, als ob ein Handwerker ein minderwertiger Mensch wäre. Ein Meisterbrief ist auch eine Leistung.

Ich habe lange an verschiedenen Berufsschulen unterrichtet und war überrascht, wieviel Intelligenz da manchmal zu finden ist. Ein Koch oder ein Schreiner, der seine Prüfung mit 1,0 macht, ist auch nicht dümmer als ein Abiturient, der sein Abi grad mal so mit 3,0 schafft.
 
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  • #8
Die Zeiten haben sich geändert. Viele Frauen sind erfolgreich und brauchen keine Aufwertung mehr durch einen erfolgreichen Mann.
Davon abgesehen... Aus Liebe?
Manchmal verliebt man sich einfach und no-go-Listen oder eine vorgefertigte Idee wie ein Partner zu sein hat werden einfach obsolet.
 
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  • #9
Ich (w,41) denke mal, dass sie ihn liebt!

Und wenn Du Dich das fragst, warum fragst Du Dich dann nicht, warum so viele promovierte Männer nach unten heiraten? Der Arzt die Krankenschwester, der Chef die Sekretärin? Hat Herr Piech nicht sogar sein ehemaliges Kindermädchen geheiratet?

Oder bist Du eifersüchtig, weil Du trotz Promotion nichts "gleichwertiges" abbekommst?
 
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  • #10
Oh, wirklich? Die attraktive, promovierte Kollegin hat tatsächlich einen "solchen" Mann geheiratet... ? Schon mal auf die Idee gekommen, dass sie diesen Mann vielleicht LIEBT? (falls Ihnen dieser Begriff etwas sagt... sonst mal googeln!).
 
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LilaLaunebär

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  • #11
Ein anderer Diskussionsteilnehmer des Forums hat die gleiche Beobachtung gemacht wie ich, dass promovierte Frauen mit Handwerkern sehr deutlich nach unten heiraten. Warum tut ihr das?

Gegenfrage: warum nicht? Sollten wir Akademikerinnen etwa Standesdünkel haben? Es gibt doch auch die Fälle, in denen Ärzte Krankenschwestern, Chefs die Sekretärin oder der Prinz von Dubai ein Zimmermädchen heiratet.
Normalerweise sollte man sich heiraten, wenn und weil man sich liebt. Wenn Deine attraktive, promovierte Kollegin einen Handwerker heiratet, dann könnte das vielleicht der Grund sein. Deine Frage suggeriert irgendwie, dass Du "einen solchen Mann" als unter dem Niveau einer Akademikerin betrachtest. Wieso?
 
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  • #12
Weil es nicht drauf ankommt ob jemand promoviert ist oder Handwerker, sondern darauf dass man sich liebt und gut zusammenpasst bzw. miteinander harmoniert?

Ich bin zwar ein Mann aber auch promoviert. Und ich kann dir sagen: Es gibt genug Akademiker(innen), die einem Handwerksmeister in vielerlei Hinsicht (mitunter auch intellektuell, vom Finanziellen meist ganz zu schweigen) weit unterlegen sind. Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass je mehr jemand auf seinen akademischen Graden beharrt, desto weniger steckt im Regelfall an Persönlichkeit dahinter. Da fragt man sich oft, wer da wirklich "nach unten" heiratet.
 
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  • #13
Was hat Liebe mit der Ausildung zu tun?
 
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  • #14
Die Dame hat mit dem Herzen geschaut und darauf geachtet das alle nötigen Attribute vorhanden sind. Der schönste Titel kann eine Liebe nie ersetzen.....oh man, was für eine Frage.....
 
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  • #15
Ich bring mal ein ganz altes, offenbar bei vielen Akas bereits unbekanntes und/oder undenkbares Argument ins Spiel: Liebe?
 
  • #16
Als wenn die Männer das nicht schon ewig täten...
Hier geht es um Pecunia. Wer mehr verdient, bleibt logischerweise trotz Kindern nicht zu Hause. Da die Männer bei gleichem Gehalt auf dem Archaischen beharren, geht der Trend zum Handwerker, wenn Frau auch einen Karriereplan hat. Ergänzt sich auch, so einen Heimwerkerkönig zu Hause zu haben.
 
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  • #17
Ich gehe davon aus das dies des Öfteren am äußerlichen Erscheinungsbild liegt. Das heißt nicht zwangsläufig das die hässlich sind aber Frauen die einen Dr. Titel haben und sehr auf die Wissenschaft (jetzt mal als Beispiel) vertieft sind kümmern sich nicht mehr so um ihr Äußeres.

Dies gildet natürlich nicht für alle. Quelle: Meine Mutter ist genau so eine, mein Vater arbeite 3 Jahrzehnte im Stahlwerk. Aber wenn man sich echt ernsthaft liebt ist Bildung doch nicht so wichtig.

m 36
 
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  • #18
Naja "sehr weit nach unten" ist relativ.
Wenn eine promovierte Sinologin einen Handwerksmeister heiratet, weiß ich ehrlich gesagt nicht, wer jetzt nach unten geheiratet hat.
Überhaupt die ganzen "....ologinnen", womöglich noch auf Lehramt, sind für mich keine Akademiker im wahren Wortlaut.
 
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  • #19
Ich wage mich, auf sehr dünnem Eis balancierend, vornüber aus dem sperrangelweit geöffnetem Fenster der wahnwitzigsten Spekulationen und behaupte in meinem jugendlichen Leichtsinn einfach mal, dass diese Frauen, aber dafür würde ich meine Hand keinesfalls ins Feuer legen, aus Liebe heiraten.

Davon abgesehen ist die Promotion kein Garant für hohes Einkommen und der Handwerksstand kein Hinweis auf eine bildungsferne Mentalität. Gut möglich also, dass sich die beiden trotz unterschiedlichem Werdegang finanziell und intellektuell auf Augenhöhe begegnen. Und selbst wenn nicht: Solange sie miteinander glücklich sind, ist doch alles in bester Ordnung.

Trotzdem halte ich deine Beobachtung eher für die Ausnahme als die Regel.
 
  • #20
Die Frage beantwortet sich doch von selbst wenn man öfter dieses Forum liest.

1. Männer heiraten auch ohne Probleme nach unten
2. Auf Augenhöhe gibt es auch eher Eifersüchtelein (wer ist schlauer, wer besser bezahlt?)
3. Handwerker sind bodenständig und familienorientiert. Zudem haben sie oft knackigere Körper als lichtscheue Bürokraten. Zwischenzeitlich habe ich sogar den Eindruck, daß sie warmherziger sind.
4. irgendwen müssen sie schließlich heiraten..., denn den Herrn Doktor wollen alle.
 
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  • #21
Vielleicht weil sie es nicht "nach unten" heiraten empfindet? Kann man verstehen, ich würde bestimmte Fächer der (z.B. manche Geisteswissenschaften u. Promotion hin oder her) nicht einmal mit einem Handwerkerabschluss als gleichwertig anerkennen.

Einen Gas-Wasserinstallateur, Dachdecker, Zimmermann, Maurer, Elektriker usw. kann man immer gebrauchen, eine Doktorandin in Germanistik, Gendermainstreaming, Geschichte, BWL, Anglistik dagegen nicht.

Das hat übrigens nichts mit dem Geschlecht zu tun. Man sollte nur nicht pauschal behaupten, dass man, nur weil man selber Akademiker ist u. der Andere nicht, nach unten heiratet.
 
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  • #22
Weil sie sich das Gefühl für echte, bedingungslose Liebe bewahrt hat und sich der weit verbreiteten Eiseskälte der karrieregeilen, überheblichen, sog. geistigen Elite entziehen wollte.

w41, promoviert, verh. mit einem kaufm. Angestellten ohne Uni-Abschluss
 
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  • #23
... promovierte Frauen mit Handwerkern sehr deutlich nach unten heiraten. Warum tut ihr das?

Alles sehr pauschal. Es macht einen großen Unterschied, ob z.B. eine renommierte Wirtschaftsanwältin einen angestellten Handwerksgesellen heiratet oder eine Germanistin mit befristetem Arbeitsvertrag einen selbständigen Meister mit 10 Angestellten. Im zweiten Fall würde ich eher sagen, dass der Mann nach unten heiratet.
 
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  • #24
Ein anderer Diskussionsteilnehmer des Forums hat die gleiche Beobachtung gemacht wie ich, dass promovierte Frauen mit Handwerkern sehr deutlich nach unten heiraten. Warum tut ihr das?

Um was für Akademikerinnen geht es denn? Die meisten studierten Frauen sind ja eher in "Laberfächern" wie Lehramt, Germanistik, Jura, BWL oder Sozialwissenschaften etc. zu finden. Da, wo es wirklich geistig anspruchsvoll wird (Physik, Elektrotechnik etc.), gibt es ohnehin nicht viele Frauen. Es gibt also zwar viele, auch promovierte, Akademikerinnen. Wirklich gut ausgebildte Frauen, bei denen ein Handwerker ein "nach unten heiraten" wäre, gibt es aber garnicht so viele.
 
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  • #25
Wo ist die Promotion denn überhaupt sehr viel Wert? Nicht in Geistes- oder Sozialwissenschaften. In Medizin kann man garnicht von echter Promotion reden. Jura ist auch nicht sehr anspruchsvoll. Bleiben vor allem Physik, Mathematik, Ingenieurwissenschaften, wo die Promotion wirklich etwas bedeutet. Wieviele Frauen sind darunter? Und wieviele der promovierten Frauen gehören zu den ersteren Fächern?
 
  • #26
Oft kommt das sicherlich nicht vor!

In meinem Freundeskreis sind auch einige promovierte, junge Frauen, die ausschließlich Akademiker als Partner haben. Wenn es aber in Einzelfällen doch anders ist, dann werden sich die Zwei wohl verliebt haben, ohne auf die jeweilige Ausbildung geachtet zu haben.

Ich denke jedoch, dass es eher der Handwerker ist, der ein Problem damit hat, sich mit einer Promovierten zu verbandeln.
 
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  • #27
Ich habe vor vielen Jahren auch so gedacht. Damals hat sich ein sehr netter Bauleiter für mich interessiert. Ich hatte zuvor noch nie einen "Handwerker" gedatet, weswegen ich auch Vorurteile hatte. Heute, ca. 8 Jahre später, hat dieser "Handwerker" eine eigene, sehr erfolgreiche Firma. Er ist smart, clever und auch noch bodenständig geblieben. Ein wirklich toller und herzlicher Mann. Ich habe mich in den letzten Jahren mit vielen charakterlosen Anwälten und Bankern rumgeschlagen. Leider bin ich überzeugt, es war der Fehler meines Lebens ihn nicht genommen zu haben. Er hat im Gegensatz zu Akademikern keine Arroganz oder Vorurteile gegenüber anderen Leuten. Für ihn zählt der Mensch, egal welche Ausbildung er oder sie gemacht haben. Und ganz nebenbei verdient er auch noch mehr als die meisten Ärzte oder Rechtsanwälte. Er ist mittlerweile glücklich verheiratet und das gönne ich ihm von Herzen.

w33
 
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  • #28
3. Handwerker sind bodenständig und familienorientiert. Zudem haben sie oft knackigere Körper als lichtscheue Bürokraten. Zwischenzeitlich habe ich sogar den Eindruck, daß sie warmherziger sind.
Richtig. Dazu kommt noch das die meisten Handwerker noch richtige Kerle sind. Und keine Warmduscher. Es soll sogar Frauen geben die richtige Männer wollen. Männer die noch zupacken können, wo Frau sich als Frau fühlen kann. Die starke Schulter zum anlehnen.

Malermeister verheiratet mit einer Anwältin
 
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  • #29
Vielleicht weil er zudem witzig, zuverlässig, charmant, zärtlich, feinfühlig, belesen, musikalisch, unternehmenslustig, vielseitig interessiert, attraktiv, schlank, etwas sportlich, unkompliziert, Kinderfreund, Familienmensch, etc. ist? Könnte da jeder promovierte Mann mithalten? Leider nein... m, 44
 
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  • #30
Ja, manche lassen sich eben von ihren Gefühlen blenden. Und nach 10 Jahren, wenn er eifersüchtig ist auf ihren Erfolg und man sich wegen der unterschiedlichen Bildungsgrade nichts mehr zu sagen hat, kommt dann die Scheidung.

Manche wollen vielleicht auch schnell ein Kind und heiraten deshalb.

w
 
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